BlueTec GmbH & Co. KGLiquidiert

58256 Ennepetal, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRA 5901
Eingetragen
17.5.2005

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

BlueTec GmbH & Co. KG

Trendelburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die BlueTec GmbH & Co. KG produziert und vertreibt großflächige, hochselektive Absorberbänder für die Verwendung in Sonnenkollektoren.

Sie ist an zwei Standorten in Trendelburg-Eberschütz (Administration und Produktion) und in Bad Karlshafen (Produktion) tätig.

Bei dem Hauptprodukt der BlueTec GmbH & Co. KG handelt es sich um die eta plus Beschichtung, die auf unterschiedliche Substrate wie z. Bsp. Kupfer- oder Aluminiumbänder aufgetragen wird. Das produzierte Absorberband wird weltweit an Absorber- und Kollektorhersteller verkauft.

Die Wettbewerbssituation im Bereich der Herstellung von selektiven Schichten für die Solarthermie ist von wenigen Anbietern gekennzeichnet.

Im Geschäftsjahr 2012 war die Entwicklung im europäischen Markt stagnierend bzw. leicht rückläufig während Zuwächse eher im asiatischen Markt zu verzeichnen waren.

Es wird unterstellt, dass der solarthermische Markt auch in der Zukunft positive Wachstumsraten aufweisen wird, mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Absatz von selektiven Absorberbändern.

Die im Rahmen der Diversifikationsstrategie getroffene Entscheidung ein zweites Geschäftsfeld zu eröffnen wurde weiter umgesetzt.

Die neue installierte Beschichtungsanlage wurde im Rahmen von Kundenanforderungen, welche durch den Bemusterungsprozess eruiert wurden, weiter modifiziert und konstruktiv angepasst.

Die Beschichtungsanlage wurde, wie bereits die erste Anlage in Bad Karlshafen, im eigenen Hause konstruiert und montiert.

Die Inbetriebnahmephase, die ebenfalls mit eigenen Mitarbeitern erfolgt, war zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen.

2. Umsatz

Der ausgewiesene Umsatzrückgang in der Größenordnung von ca. 6% hat seine Ursache ausschließlich in der Produktsubstratverschiebung - niederpreisiges Aluminium ersetzt hochpreisiges Kupfer.

Mengentechnisch konnte aufgrund einer sehr guten Produktqualität und einem kundenorientierten Service in der technischen und kaufmännischen Auftragsabwicklung eine nahezu zweistellige Zuwachsrate erzielt werden.

Die Gesamtleistung ist in der Folge ebenfalls gesunken.

Die Umsatzverteilung im Jahr 2012 war geprägt durch ein starkes erstes Halbjahr und ein schwächeres zweites Halbjahr.

3. Materialwirtschaft

Der prozentuale Materialeinsatz im Verhältnis zur Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch die eben erwähnten Produktsubstratverschiebungen und allgemeine Preisentwicklungen erhöht.

Der Vorratsbestand zum Anfang des Jahres wurde im Jahresverlauf um ca. 352 T€ auf einen Bestand von 3.426 T€ abgebaut.

4. Forschung und Entwicklung

Zur Erhaltung einer technischen Spitzenposition werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Instituten als auch Lieferanten unterschiedlichste Projekte in Bezug auf Produktverbesserung und Produktinnovation durchgeführt. Die erzielten Ergebnisse werden zeitnah weiterverarbeitet, mit dem Ziel das weitere Wachstum des Unternehmens in der Zukunft sicherzustellen.

Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit im Berichtsjahr war die Umsetzung der Kundenanforderungen aus dem Reflexionsmarkt.

5. Personalbereich

Im Durchschnitt waren im Unternehmen 32 Personen (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt.

Eine Mitarbeiterfluktuation hat nicht stattgefunden.

Die Unternehmensführung der BlueTec GmbH & Co KG ist sich darüber bewusst, dass der Erfolg des Unternehmens nur durch kompetente und hoch motivierte Mitarbeiter erreichbar ist. Ihr Wissen, ihr Engagement und ihre Aus- und Weiterbildung sind die Basis für Wachstum.

Innerhalb des Unternehmens wird eine offene Kommunikationsstruktur mit dem Ziel der Einbindung eines jeden Mitarbeiters gepflegt.

6. Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit fiel von 1.451 T€ auf 132 T€.

Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss * 100 / Eigenkapital) ist im Vergleich zum Vorjahr (16,3 %) auf 1,7 % gefallen.

7. Finanzlage

Die Investitionen in Sachanlagen und Software betrugen im Geschäftsjahr 2.347 T€.

Der Cash Flow (Jahresüberschuss + Abschreibung) hat sich von 2.407 T€ im Jahr 2011 auf 1.284 T€ im Jahr 2012 verringert.

8. Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr um 146 T€ verringert. In Summe sind hierfür die Erhöhung des Anlagevermögens (710 T€), der Abbau der Vorräte (-352 T€), der Abbau der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände (- 454 T€) und die Abnahme der liquiden Mittel und der Rechnungsabgrenzungsposten (-50 T€) verantwortlich.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme) ist auf 27,4 % gefallen, das Eigenkapital fiel auf 7.189 T€.

Die Verbindlichkeiten gegenüber den Banken wurden durch die Investitionstätigkeit auf insgesamt 16.858 T€ erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden auf 202 T€ reduziert.

9. Gesellschafterstruktur

Die Gesellschafterstruktur hat sich nicht verändert.

10. Nachtragsbericht

Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten im Rahmen der Planungen und Erwartungen entwickelt. Es sind keine Vorgänge aufgetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage haben könnten.

11. Risikobericht

Durch ein zeitnahes und detailliertes Reporting, das alle wichtigen Informationen zur Beurteilung der Lage enthält, werden kurzfristige Abweichungen von den wirtschaftlichen Zielen identifiziert.

Je nach Relevanz der Daten erfolgt die Berichterstattung täglich, monatlich oder quartalsweise.

Grundsatz der Sicherungspolitik ist es, sich gegen Preis-, Währungs- und Zinsrisiken durch Verträge und Sicherungsgeschäfte (wie z. Bsp. Zins Caps, Zins Swaps) in wirtschaftlich sinnvollem Umfang zu schützen.

Für Lieferungen an Kunden gilt, dass in Abhängigkeit vom Volumen entsprechende Sicherungsmechanismen eingesetzt, Kreditauskünfte eingeholt werden und historische Daten aus der bisherigen Geschäftsbeziehung insbesondere dem Zahlungsverhalten zur Vermeidung von Zahlungsausfällen genutzt werden.

Es ist das Ziel weitestgehend alle Lieferungen gegen Ausfallrisiko zu versichern.

Trotz aller Risikoabsicherung im Vorfeld ist aufgrund der europäischen Finanzmarktkrise bei einigen südeuropäischen Kunden ein schlechteres Zahlungsverhalten bemerkbar, einhergehend mit der Herabstufung der Bonität durch den Warenkreditversicherer.

Für die Ermittlung des zukünftigen Liquiditätsbedarfs werden die notwendigen Planungsinstrumente eingesetzt.

Die wesentlichsten Risiken werden, soweit dies sinnvoll und möglich ist, über Versicherungsverträge abgedeckt.

Aufgrund der einem stetigen Wandel unterliegenden internationalen Märkte wird die Vertriebstätigkeit auf die chancenreichsten Absatzgebiete fokussiert.

Marktchancen werden hierbei im Rahmen der Unternehmenstätigkeit konsequent genutzt.

Über das normale Maß hinausgehende Risiken werden zum heutigen Zeitpunkt nicht gesehen.

12. Prognosebericht

Die Nachfrage nach Kollektoren und damit Absorberbändern wird in den kommenden Jahren weltweit steigen. Dies hängt nicht nur mit der gestiegenen politischen Aufmerksamkeit gegenüber der globalen Klimaveränderung zusammen, sondern auch mit dem individuellen Verhalten und Umweltbewusstsein eines jeden Einzelnen. Insbesondere im asiatischen Raum werden unsere Produkte verstärkt eingesetzt werden.

Weltweit wird auch weiterhin für die kommenden Jahre mit einem Solarthermiemarktwachs‑

tum von bis zu 10% gerechnet.

An diesem Wachstum wird die BlueTec GmbH & Co KG wie bereits in der Vergangenheit angemessen partizipieren.

Die Inbetriebnahme der neuen Beschichtungsanlage konnte im Berichtsjahr nicht, wie ursprünglich ambitioniert geplant, abgeschlossen werden.

Ursächlich hierfür waren weitere, neue Erkenntnisse im Hinblick auf die durch potentielle Kunden geforderte Produktqualität.

Entsprechende Abstimmungsprozesse mit den Lieferanten und Kunden von BlueTec sind weitestgehend abgeschlossen, sodass der Markteintritt im Jahr 2013 realisiert werden kann.

Der Markteintritt in dieses Segment birgt für BlueTec eine erhebliche Chance in den folgenden Jahren den Umsatz als auch das Ergebnis zu steigern.

Die Kontakte zu potentiellen Kunden wurden im Rahmen von Messeauftritten und Besuchen intensiviert.

Durch die bisherige oligopolistische Anbieterstruktur wird ein weiterer Anbieter von Reflexionsband von der Kundschaft positiv erwartet.

Der Personalbestand wurde frühzeitig auf die zukünftigen Anforderungen ausgerichtet. Weitere Einstellungen sind nicht geplant.

Finanzierungstechnisch wurden in der Vergangenheit die Grundlagen geschaffen, die eine Umsetzung der Ziele und den Markteintritt ermöglichen.

Neben den erforderlichen Anpassungen an der Reflexionsbeschichtungsanlage beschränkt sich unser Investitionsbedarf gegenwärtig auf kleinere Ersatzinvestitionen.

Durch die umfangreiche Investitionstätigkeit in der Vergangenheit und die hiermit verbundene Entwicklungsarbeit im Reflexionsbereich als auch die positive Absatzentwicklung im solar‑

thermischen Markt haben wir die Basis für den nachhaltigen Unternehmenserfolg gelegt.

 

Trendelburg, den 22. April 2013

gez. Ralf Blessing, Geschäftsführer

gez. Davorin Pavic, Geschäftsführer

gez. Gerhard Stamm, Geschäftsführer

gez. Frank Zimmermann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 20.801.703,91 20.091.540,49
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.594,00 50.848,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 45.594,00 50.848,00
II. Sachanlagen 20.756.109,91 20.040.692,49
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.204.915,00 4.327.852,00
2. technische Anlagen und Maschinen 936.060,00 2.166.777,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 472.571,00 569.169,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.142.563,91 12.976.894,49
B. Umlaufvermögen 5.214.023,75 6.033.378,29
I. Vorräte 3.426.412,99 3.778.889,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.786.312,59 2.240.253,96
1. übrige Vermögensgegenstände 1.786.312,59 2.240.253,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.298,17 14.234,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 203.592,64 240.446,02
Bilanzsumme, Summe Aktiva 26.219.320,30 26.365.364,80

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 7.189.266,64 7.924.237,21
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 7.068.575,50 6.629.296,96
II. Jahresüberschuss 120.691,14 1.294.940,25
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 979.528,31 1.045.920,48
C. Rückstellungen 291.812,00 487.944,00
D. Verbindlichkeiten 17.718.880,35 16.885.724,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.858.333,30 15.992.619,24
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 34.567,49 32.783,30
3. übrige Verbindlichkeiten 825.979,56 860.321,57
E. Passive latente Steuern 39.833,00 21.539,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 26.219.320,30 26.365.364,80

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1. Rohergebnis 5.849.317,78 6.733.150,55
2. Personalaufwand 2.065.609,60 1.993.227,18
a) Löhne und Gehälter 1.815.672,23 1.732.171,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 249.937,37 261.055,76
davon für Altersversorgung 4.398,90 4.448,90
3. Abschreibungen 1.163.361,02 1.111.599,86
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.163.361,02 1.111.599,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.137.728,59 1.832.073,37
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 385,03 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.453,87 789,85
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 351.895,87 345.644,66
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 132.176,57 1.451.395,33
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 96.651,26 263.078,55
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 18.294,00 18.393,00
9. sonstige Steuern -85.165,83 -106.623,47
10. Jahresüberschuss 120.691,14 1.294.940,25

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt € 120.691,14.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss entsprechend den Regelungen im Gesellschaftsvertrag auf die Gesellschafter zu verteilen.

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der BlueTec GmbH & Co. KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Das gesetzliche Gliederungsschema wurde aus Gründen der Klarheit erweitert um die Positionen Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Gesellschaft.

Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen

Die bislang in den Fremdleistungen ausgewiesenen Aufwendungen für ausländische Vertriebsunternehmen sind im Berichtsjahr in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert worden.

Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurde die Vorjahreszahl entsprechend angepasst.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die gewalzten Kupferbestände und Aluminiumbestände in den Lagerräumen der Gesellschaft in Bad Karlshafen wurden mit dem Perioden-LIFO-Verfahren bewertet.

Die Aluminiumbestände in Eberschütz wurden nach Einzelbewertungsgrundsätzen bewertet.

Bei den Kupferbeständen ist bedingt durch das LIFO-Verfahren und Gruppenbewertung eine Reserve von 135T€ enthalten.

Bei den Aluminiumbeständen ist bedingt durch das LIFO-Verfahren eine Reserve von 5T€ enthalten.

Die in Walzwerken befindlichen Kupferbestände wurden mit dem durchschnittlichen Einkaufspreis der vergangenen drei Monate angesetzt.

Bei der Bewertung der Metallbestände war durch gesunkene Stichtagspreise eine Abwertung von 46T€ erforderlich.

Die Fertigerzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung der Einzelkosten und notwendiger Gemeinkosten bewertet.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum aktuellen Tageskurs umgerechnet.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten zum Stichtag sind mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet.

Außerdem wurden Einzelwertberichtigungen i. H. v. € 227.200 gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten im Anlagevermögen

Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Herstellungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen.

Derivative Finanzinstrumente

Die Zinsobergrenze der Commerzbank wurde auf den beizulegenden Zeitwert abgewertet.

Hinsichtlich des Zinsswaps wurde eine Bewertungseinheit mit dem Darlehen gebildet, demzufolge war eine Abwertung auf den beizulegenden Zeitwert nicht erforderlich.

Art Volumen
Zeitwert
Buchwert
Bilanzposten
Zinsobergrenze Commerzbank 3.000.000,00 128,80 128,80 aktive RAP
Zinsswap Helaba 2.666.665,00 -458.286,21 - VB ggü. Kreditinst.

Der Zinsswap hat aufgrund der Bildung einer Bewertungseinheit keinen separaten Buchwert.

Der beizulegende Zeitwert wurde gemäß § 255 Abs. 4 HGB ermittelt.

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 20.000,00 (Vorjahr: € 20.000,00).

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2012 31.12.2012
T€
kleiner 1 Jahr
T€
größer 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 1360,9 1360,9 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 425,4 405,4 20,0
Summe 1786,3 1766,3 20,0

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden 83T€ für die noch nicht vereinnahmte Stromsteuererstattung erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Aktivierte Disagiobeträge

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von € 195.666,00 eingestellt.

Periodenfremde Erträge

In den sonstigen Erträgen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind Versicherungserstattungen für 2011 i. H. v. 8T€ enthalten und Erträge aus der Minderung des IHK-Beitrages 2010 7T€.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2012 31.12.2012
T€
kleiner 1 J.
T€
1 bis 5 J.
T€
größer 5 J.
T€
gegenüber Kreditinstituten 16858,3 6779,5 4920,2 5158,6
erhaltene Anzahlungen 1,0 1,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 201,8 201,8 0,0 0,0
gegenüber beteiligten Unternehmen 34,6 11,6 0,0 23,0
gegenüber Gesellschaftern 505,6 5,6 250,0 250,0
sonstige Verbindlichkeiten 117,6 117,6 0,0 0,0
Summe 17718,9 7117,1 5170,2 5431,6

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden i. H. v. 14.858,3T€ gesichert.

Zur Sicherheit wurden Pfandrechte an beweglichen und unbeweglichen Sachen gewährt.

Außerdem wurden die Vorräte zur Sicherung übereignet und es erfolgte eine Sicherheitsabtretung der Forderungen.

Bewertungseinheiten

Es wurden im Einzelnen folgende Bewertungseinheiten gebildet:

Im Rahmen der Finanzierung der Immobilie in Eberschütz (Halle + Bürogebäude) wurde mit der Kasseler Sparkasse ein variables Darlehen valutierend zum Stichtag i. H. v. 2.667T€ vereinbart, welches mit einem Zinsswap unterlegt wurde.

Durch den Zinsswap wurden die Zinsen auf 15 Jahre festgeschrieben. Ohne den Zinsswap wäre eine Zinsfestschreibung nur über 10 Jahre erfolgt.

Beide Verträge laufen zeitlich und wertmäßig kongruent.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die angemieteten Geschäftsräume in Bad Karlshafen, die Leasingkosten für Software, EDV-Technik und Anlage, Beratungskosten für Sicherheitstechnische Betreuung und Beratung und Unterstützung auf dem japanischen Markt, die im nächsten Jahr zu erwarten sind, betragen insgesamt 199.905,72 €.

Ein wesentliches Bestellobligo für Investitionen 2013 ist nicht gegeben.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Ralf Blessing ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer Davorin Pavic ausgeübter Beruf: Physiker
Geschäftsführer: Gerhard Stamm ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Frank Zimmermann ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wurde von der Möglichkeit der Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, weil man durch Teilung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung durch die Anzahl der Geschäftsführer die Bezüge des einzelnen Geschäftsführers ermitteln kann.

Gesellschafter

Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter:

Name BlueTec Entwicklungs und Beteiligungs GmbH
Sitz Trendelburg
Rechtsform GmbH
Gezeichnetes Kapital: 25.000,00 €

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Ausleihungen 0,00
Forderungen 0,00
Verbindlichkeiten 540.164,86

Die Angabe beinhaltet diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern und der BlueTec Entwicklungs und Beteiligungs GmbH zuzurechnen sind.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Verwaltung 5,00
Produktion 27,00
Die Gesamtzahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 32,00

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Trendelburg, 19. April 2013

gez. Ralf Blessing, Geschäftsführer

gez. Davorin Pavic, Geschäftsführer

gez. Gerhard Stamm, Geschäftsführer

gez. Frank Zimmermann, Geschäftsführer

Anlagespiegel

AHK 01.01.2012
EUR
Zugänge Abgänge -
EUR
Umbuchungen
EUR
Kum. Abschreib. Zuschreibungen -
EUR
Buchwert 31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten          
  135.094,79 12.441,00   101.941,79 45.594,00
Immaterielle Vermögensgegenstände          
  135.094,79 12.441,00   101.941,79 45.594,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken          
  4.576.468,48 14.479,65   386.033,13 4.204.915,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.280.812,72 94.112,64   4.845.599,62 936.060,00
    593.265,74-      
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.014.667,76 60.359,73   602.118,57 472.571,00
    337,92-      
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau          
  12.976.894,49 2.165.669,42     15.142.563,91
Sachanlagen 24.848.843,45 2.334.621,44   5.833.751,32 20.756.109,91
    593.603,66-      
  24.983.938,24 2.347.062,44   5.935.693,11 20.801.703,91
    593.603,66-      

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2013 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB:

Hiermit weise ich darauf hin, dass sich der Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht, der Jahresabschluss aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen aber nur teilweise offengelegt wird.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BlueTec GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

(Hildesheim) 22. April 2013

Dipl.-Kfm. Claus Hellberg, Wirtschaftsprüfer

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