Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 2527
Vorher
Elektro-Special-Bedarf Link GmbH
Eingetragen
7.2.2002
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Gegenstand
Gegenstand berichtigt: Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb mechanischer, elektrischer und elektronischer Baugruppen, Bauelemente und Geräten sowie alle damit zusammenhängende Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Witzendorff
seit 17.4.2024
Geschäftsführer
Daniel Link
seit 16.11.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
53.62%
33.33%
R**** L***
6.54%

Gesellschafter
Beta

3 von 4 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Daniel Link
Butzbacher Straße 35 35510 Butzbach
53.62%
Markus Link
Pommernring 34 65817 Eppstein-Bremthal
33.33%
R**** L***
6.54%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LINK GmbH

Butzbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

LINK GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die LINK GmbH entwickelt und produziert seit 1967 anspruchsvolle Komponenten für die Sicherheitstechnik und Gebäudeautomation. Höchste Priorität haben die Bedürfnisse und Vorgaben der Kunden.

Das Leistungsspektrum umfasst im Bereich der Entwicklung und Herstellung am Standort Butzbach folgende Segmente: Kundenspezifische Entwicklung und OEM-konforme Produktion; Komponenten der Einbruchmeldetechnik; Sensorik zur Zustandsüberwachung von Tür, Tor und Fenster; Kabelübergänge; Alarmglas-Verbindungstechnik; individuelle BUS-Technologien in der Gebäudeautomation und funkbasierende Sensorlösungen.

Als flexibler, starker und verlässlicher Technologiepartner steht LINK für konstante Qualität und konsequente Kundenorientierung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist lt. dem Statistischen Bundesamt (Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024) im Jahre 2023 um 0,3 % gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr 1.

Zitat Statistisches Bundesamt:

"Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher."

Die Umsätze in dem für die LINK GmbH relevanten Bauhauptgewerbe haben sich lt. dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. 2 um 5 % im Jahresvergleich reduziert. Ebenfalls reduziert hat sich der Auftragseingang, der im Gesamtjahr 2023 um 4,4 % geringer ausfiel als im Vorjahr.

1) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2) https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2024-02-24-prognosen-bestaetigt-schwaches-baujahr-2023/

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens blieb im Geschäftsjahr 2023 deutlich unter unseren Erwartungen. Wir wurden ab dem dritten Quartal 2023 von einem plötzlichen Auftragseingangseinbruch überrascht. Ein Großteil unserer Kunden wurde seinerseits von nicht vorherzusehenden Nachfrageeinbrüchen getroffen; dies hat zu unmittelbaren Reduzierungen des Bestellvolumens bei uns geführt. Selbst bestehende langfristige Abnahmeverpflichtungen konnten von einigen unserer Kunden nur mit erheblichem Zeitverzug eingehalten werden. Somit sahen wir uns gezwungen, einen Konsolidierungsprozess einzuleiten, um nachhaltig unsere Kostenstrukturen an die neuen Herausforderungen anzupassen; die daraus resultierenden Einspareffekte zeigen sich aber überwiegend erst ab dem Geschäftsjahr 2024.

Die noch im Vorjahr zu beobachtenden Preissteigerungen in den Kostenbereichen Vormaterialien, Energie und Dienstleistungen konnten im laufenden Geschäftsjahr reduziert werden.

b) Ertragslage

Durch die vorstehend dargestellte Entwicklung ist der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 um ca. 10 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Das Rohergebnis der Gesellschaft beläuft sich auf 9.887 TEUR und liegt damit 20,9 % unter dem des Vorjahres.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 301 TEUR auf 7.637 TEUR gesunken. Dies ist auf die notwendig gewordene Mitarbeiterreduzierung zurückzuführen; wurden zum Ende des Vorjahres noch 173 Mitarbeiter beschäftigt, waren es am Ende des Geschäftsjahres 2023 nur noch 149 Mitarbeiter. Aufwendungen für Abfindungen sowie Mitarbeiterfreistellungen sind, soweit erforderlich, bereits in den Personalaufwendungen 2023 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 200 TEUR gesunken, was im Wesentlichen durch die Kosteneinsparungen ab dem dritten Quartal 2023 begründet ist.

Die Zinsaufwendungen sind um 117 TEUR auf 214 TEUR im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Dies ist einerseits dem notwendig gewordenen erhöhten Finanzierungsbedarf, andererseits dem gestiegenen Zinsniveau geschuldet.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist als Folge der negativen Geschäftsentwicklung 2023 mit -1.040 TEUR deutlich negativ; im Vorjahr betrug es noch 1.082 TEUR. Das Jahresergebnis beläuft sich auf -884 TEUR (Vorjahr 864 TEUR).

c) Finanzlage

Der überraschende Nachfrageeinbruch hat auch unsere Liquidität negativ beeinträchtigt. Die benötigte Liquidität konnte aber im Rahmen unseres vorausschauenden Finanzmanagements durch ein neues langfristiges Bankdarlehen sowie durch die in ausreichendem Umfang bestehenden Kontokorrentlinien bereitgestellt werden. Daher war die Liquidität der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

Die bestehenden langfristigen Bankverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt.

Das Net Working Capital (kurzfristig gebundenes Vermögen ./. kurzfristiges Fremdkapital) betrug zum Bilanzstichtag 4.899 TEUR (Vorjahresstichtag 5.783 TEUR).

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei nahezu allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

d) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahrstichtag um 327 TEUR (-3,3 %) reduziert.

Ursächlich für den Rückgang auf der Aktivseite der Bilanz ist im Wesentlichen der Rückgang bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 407 TEUR und bei den Vorräten um 232 TEUR. Weiterhin steht die Sicherstellung einer ausreichenden Bevorratung besonders im Fokus unserer Beschaffungspolitik. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Wesentlichen durch Rückforderungen aus Steuerüberzahlungen um 326 TEUR erhöht.

Auf der Passivseite der Bilanz hat sich das Eigenkapital infolge des Jahresfehltrag um 884 TEUR verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 41,9 % (Vorjahresstichtag 49,4 %). Die Bankverbindlichkeiten stiegen um 627 TEUR an.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Auftragslage.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u. a. die Kennzahlen EBT-Quote, Umsatzrentabilität, Auftragseingangswert sowie Plan-Ist-Abweichungen gemäß der kurzfristigen Erfolgsrechnung (BWA) heran.

III. Risiko- und Chancenbericht

Die Risiken und Chancen aus der unternehmerischen Tätigkeit werden von der Geschäftsführung laufend definiert und bewertet.

1. Risiken

a) Risiken aus Absatzmärkten und Kundenbeziehungen

Gestiegene Zinsen und hohe Inflationswerte bedingen u. a. Verschiebe-Effekte in der Bauindustrie und somit auch im Nischensegment der LINK GmbH. Bei Gewerbebauten und dem öffentlichen Bausektor in den Bereichen der Gebäudeautomation und der Sicherheitstechnik kann dies zu einer sinkenden Nachfrage in der Größenordnung von 10 - 20 % im Jahr 2024 führen.

Strukturelle Risiken in der Bau- und Sicherheitstechnikindustrie sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. Das Branchenumfeld ist demnach als stabil zu bewerten.

Die letzten Jahre haben uns aber bewusst gemacht, dass die zunehmenden Verwerfungen in einer globalisierten Welt (Corona-Pandemie, kriegerische Auseinandersetzungen, Inflation, unterbrochene Lieferketten usw.) zu immer schwerer einschätzbaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen. Insbesondere haben wir dies im Geschäftsjahr 2023 spüren müssen; auch langfristige stabile Kundenbeziehungen können sich in extremen Ausnahmesituationen als fragil erweisen. Plötzliche Rückgänge von Bestellmengen können zu erheblichen Umsatz- und Ertragsrückgängen führen.

Die LINK GmbH ist weiterhin bestrebt, die langjährigen Kundenbeziehungen zu pflegen und auszubauen. Aktuell entfallen auf unsere 10 größten Kunden aber nur ca. 40 % unseres Umsatzes; der größte Umsatzanteil entfällt auf eine Vielzahl weiterer Kunden. Neben dem Ausbau der bestehenden Kundenbeziehungen sind wir bestrebt, unser Kundenportfolio weiter zu diversifizieren.

Aufgrund der über die Jahre gefestigten Marktstellung unseres Unternehmens sehen wir uns unseren Kunden gegenüber solide aufgestellt. Es ist jedoch möglich, dass Kostensteigerungen z.B. für Material, Personal oder Energie nicht, nicht vollständig oder nur mit zeitlicher Verzögerung an unsere Kunden weitergegeben werden können.

Unsere Exportquote liegt bei ca. 30%.

Etwaige Forderungsausfälle sind durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt.

b) Risiken aus Beschaffungsmärkten, Lieferantenbeziehungen und dem Produktionsprozess

Auf der Beschaffungsseite besteht eine große Anzahl von qualifizierten und langjährigen Lieferantenbeziehungen. Ergänzend dazu sorgen die ausreichenden Lagerbestände für eine hinreichende Produktverfügbarkeit. Dennoch besteht aufgrund komplexer Lieferketten im Bereich der mechanischen und elektronischen Bauteilversorgung ein immanentes Beschaffungsrisiko, dem mittels intensiver Planungsszenarien und dem Aufbau ausreichender Sicherheitsbestände begegnet wird.

Die Gesellschaft weist aufgrund der Vielzahl von Lieferantenbeziehungen keine bedenkliche Abhängigkeit aus.

Gut ausgebildetes Fachpersonal bewältigt die angefallenen Aufgaben souverän. Der Fachkräftemangel stellt wie in vielen Industrieunternehmen ein Wachstumsrisiko dar, aber aufgrund der moderaten Mitarbeiterfluktuationsquote sind Personalrisiken nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund einer langjährigen Erfahrung sowie eines qualifizierten Mitarbeiterstammes und finanzieller Stabilität sind wir für die Bewältigung der zukünftigen Aufgaben gut gerüstet.

Soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar werden erkennbare Risiken auf der Beschaffungs- und Produktionsseite (Haftpflicht, Betriebsunterbrechung usw.) durch entsprechende Versicherungen abgedeckt.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Die in ausreichendem Maße vorhandenen liquiden Mittel lassen derzeit keine finanzwirtschaftlichen Risiken erkennen.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind nicht erkennbar.

2. Chancen

Chancen für die Zukunft sehen wir insbesondere in der Entwicklung neuer, innovativer Produkte.

Des Weiteren sehen wir Potenzial in der Optimierung von Logistik- und Produktionsabläufen.

IV. Prognosebericht

Durch die stärker werdenden Nachfrageschwankungen als Folge der Lieferkettenproblematik in den Jahren 2022 und 2023 und den damit einhergehenden Marktüberhitzungen erwarten wir für 2024, dass wir an das Marktniveau von 2021 anknüpfen können. Außerdem sehen wir in der in 2023 ausgeprägten Zurückhaltung bei den Investitionen nach wie vor Bremsfaktoren für die Entwicklung der Bauwirtschaft.

Aufgrund intensiver Kundengespräche und deren Prognosen beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Marktumfelds mittelfristig insgesamt aber als stabil. Um diese Entwicklung zu unterstützen, werden wir intensiv an der Entwicklung und Produktion neuer zukunftsfähiger Produkte arbeiten. Des Weiteren optimieren wir interne Wertströme sowohl in den steuernden, administrativen Bereichen als auch im Logistik- und Produktionsumfeld.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein Umsatzniveau sowie ein positives Betriebsergebnis in durchschnittlicher Größenordnung der letzten fünf Jahre.

 

Butzbach, den 26. Juli 2024

Daniel Link, Geschäftsführer

Markus Link, Geschäftsführer

Jürgen Witzendorff, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

LINK GmbH

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.491,00 18.173,00
3. geleistete Anzahlungen 19.975,00 30.871,00
35.468,00 49.046,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschießlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.976,00 25.914,00
2. technische Anlagen und Maschinen 256.743,00 331.219,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 496.552,00 511.357,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.099,99
771.271,00 908.589,99
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 1,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
1.500,00 1.501,00
808.239,00 959.136,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.945.234,39 4.159.985,31
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.607.451,23 1.898.437,49
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.369.996,40 974.206,92
4. geleistete Anzahlungen 59.660,36 181.603,66
6.982.342,38 7.214.233,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 560.651,50 967.439,82
2. sonstige Vermögensgegenstände 995.457,73 669.509,10
1.556.109,23 1.636.948,92
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.192,61 10.852,96
8.546.644,22 8.862.035,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.334,00 63.498,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 212.975,26 47.353,12
9.605.192,48 9.932.023,37

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 39.150,00 39.150,00
II. Kapitalrücklage 11.950,00 11.950,00
III. Gewinnvortrag 4.858.066,93 3.994.402,26
IV. Jahresfehlbetrag (Vorjahr Jahresüberschuss) -883.905,23 863.664,67
4.025.261,70 4.909.166,93
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 64.390,00 65.604,20
2. sonstige Rückstellungen 679.500,00 488.800,00
743.890,00 554.404,20
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.322.153,13 3.694.778,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 386.901,96 599.800,60
3. sonstige Verbindlichkeiten 126.985,69 173.873,38
4.836.040,78 4.468.452,24
9.605.192,48 9.932.023,37

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

LINK GmbH

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.887.113,36 12.496.070,14
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.105.313,23 -6.600.984,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.531.211,62 -1.336.647,47
davon für Altersversorgung -143.512,87 EUR (Vorjahr -84.212,58 EUR)
-7.636.524,85 -7.937.631,57
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -313.027,94 -311.754,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.872.132,15 -3.071.996,98
davon aus Währungsumrechnung -4.077,88 EUR (Vorjahr -4.088,48 EUR)
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 100.922,79 172,50
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.086,17 9.382,11
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -214.235,16 -97.348,60
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 155.808,00 -218.092,12
9. Ergebnis nach Steuern -879.989,78 868.801,35
10. sonstige Steuern -3.915,45 -5.136,68
11. Jahresfehlbetrag (Vorjahr Jahresüberschuss) -883.905,23 863.664,67

Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

LINK GmbH

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der LINK GmbH mit Sitz in Butzbach (Amtsgericht Friedberg, HRB 2527) wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) aufgestellt. Insbesondere waren die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personengesellschaften (§§ 264 ff. HGB) zu beachten. Darüber hinaus waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 (2) HGB Anwendung.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 (2) HGB). Es wurde die Aufstellungserleichterung des § 276 HGB in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Selbst erstellte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Herstellungskosten gemäß § 255 (2) HGB bewertet. Angemessene Teile der notwendigen Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens werden hinzugerechnet.

Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen überwiegend 1 bis 3 Jahre, bei Bauten 10 bis 25 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre.

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus einem im Jahr 2020 geschlossenen Firmenkaufvertrag (Asset Deal) und reflektiert überwiegend das erworbene technische Knowhow; die Abschreibung erfolgt über 5 Jahre.

Im Lauf des Geschäftsjahres zugegangene Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse ist mit den Herstellungskosten vorgenommen worden, wobei angemessene Teile der notwendigen Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens einbezogen wurden. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen, flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Mögliche Wertminderungsrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Grundsätzlich werden die Berechnungen der Pensionsrückstellungen werden für die Handelsbilanz unter Anwendung der "Projected Unit Credit Method" durchgeführt. Es lagen die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst (1,82%). Es wurde eine Rentendynamik von 2,00 % berücksichtigt; es wurde keine Fluktuation angenommen. Bei Ermittlung der Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren (1,74%) hätten sich um 6.455,00 EUR höhere Rückstellungen ergeben.

Soweit sich die Höhe von Altersversorgungsverpflichtungen ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert von Wertpapieren i.S.d. § 266 (2) A. III. 5 HGB bestimmt, sind Rückstellungen hierfür zum beizulegenden Zeitwert dieser Wertpapiere anzusetzen, soweit er einen garantierten Mindestbetrag übersteigt.

Das Deckungsvermögen i.S.d. § 246 (2) Satz 2 HGB wird mit dem beizulegenden Wert angesetzt und mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet; der beizulegende Wert entspricht dem Marktpreis des Deckungsvermögens. Der sich nach der Verrechnung ergebende aktivische Überhang wird als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

B. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Angaben zu den Positionen der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 581.413,66 EUR mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten (Vorjahresstichtag 600.800,40 EUR). Die Restlaufzeiten der aller übrigen Forderungen betragen weniger als ein Jahr.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betrugen 1.318.436,24 EUR, der beizulegende Wert 1.394.289,88 EUR. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellungen belief sich auf 1.184.744,56 EUR.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Restlaufzeit gesamt
bis 1 J. 1-5 J. über 5 J.
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.427.599,32 1.894.553,81 0,00 4.322.153,13
(VJ 1.814.830,59) (VJ 1.879.947,67) (VJ 0,00) (VJ 3.694.778,26)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 386.901,96 0,00 0,00 386.901,96
(VJ 599.800,60) (VJ 0,00) (VJ 0,00) (VJ 599.800,60)
3. sonstige Verbindlichkeiten 119.433,48 7.552,21 0,00 126.985,69
(VJ 173.873,38) (VJ 0,00) (VJ 0,00) (VJ 173.873,38)
2.933.934,76 1.902.106,02 0,00 4.836.040,78
(VJ 2.588.504,57) (VJ 1.879.947,67) (VJ 0,00) (VJ 4.468.452,24)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 800.287,67 EUR durch Sicherungsübereignungen und in Höhe von 728.009,40 EUR durch Globalzessionen gesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 81.252,33 EUR (Vorjahresstichtag 84.298,13 EUR) enthalten.

2. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge aus der Währungsumrechnung

In den unter der Position "Rohergebnis" erfassten sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 5.572,46 EUR (Vorjahr 4.372,07 EUR) enthalten.

Erträge und Aufwendungen aus Abzinsung

Aus der Abzinsung von Rückstellungen ergaben sich Zinsaufwendungen in Höhe von 16.614,00 EUR (Vorjahr 24.122,00 EUR). Diese Aufwendungen wurden im laufenden Jahr mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen verrechnet.

C. Ergänzende Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag nicht.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Grundstücksmietverhältnissen mit nicht bestimmter Laufzeit in Höhe von jährlich 304.536,00 EUR sowie aus Leasingverpflichtungen mit einem Gesamtbetrag über die jeweiligen Vertragslaufzeiten in Höhe von 406.584,00 EUR.

3. Personal

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 betrug 159 Personen. Davon entfielen 47 Personen auf den kaufmännischen und 112 Personen auf den gewerblichen Bereich.

4. Geschäftsführung und Vertretung

Die Geschäftsführung wird durch die folgenden Personen wahrgenommen:

Daniel Link, Kaufmann

Markus Link, Kaufmann

Jürgen Witzendorff, Kaufmann (seit 1. April 2024)

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt unter Hinweis auf § 286 (4) HGB.

5. Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss der LINK GmbH weist zum 31.12.2023 einen Gewinnvortrag in Höhe von 4.858.066,93 EUR und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 883.905,23 EUR auf. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht bekannt.

 

Butzbach, den 26. Juli 2024

Daniel Link, Geschäftsführer

Markus Link, Geschäftsführer

Jürgen Witzendorff, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31.12.2023

LINK GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Hist. AK/HK 01.01.2023 Zugänge 2023 Umb. 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 145.057,29 0,00 0,00 0,00 145.057,29
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 317.358,06 11.676,09 0,00 0,00 329.034,15
3. Geschäfts- oder Firmenwert 54.448,97 0,00 0,00 0,00 54.448,97
516.864,32 11.676,09 0,00 0,00 528.540,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 194.876,41 0,00 0,00 0,00 194.876,41
2. technische Anlagen und Maschinen 1.301.409,59 31.537,31 0,00 0,00 1.332.946,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.894.615,44 126.277,55 40.099,99 53.107,30 2.007.885,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.099,99 0,00 -40.099,99 0,00 0,00
3.431.001,43 157.814,86 0,00 53.107,30 3.535.708,99
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 68.017,55 0,00 0,00 68.017,55 0,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00 0,00 1.500,00
69.517,55 0,00 0,00 68.017,55 1.500,00
4.017.383,30 169.490,95 0,00 121.124,85 4.065.749,40
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 145.055,29 0,00 0,00 145.055,29
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 299.185,06 14.358,09 0,00 313.543,15
3. Geschäfts- oder Firmenwert 23.577,97 10.896,00 0,00 34.473,97
467.818,32 25.254,09 0,00 493.072,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 168.962,41 7.938,00 0,00 176.900,41
2. technische Anlagen und Maschinen 970.190,59 106.013,31 0,00 1.076.203,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.383.258,44 173.822,54 45.747,30 1.511.333,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.522.411,44 287.773,85 45.747,30 2.764.437,99
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 68.016,55 0,00 68.016,55 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
68.016,55 0,00 68.016,55 0,00
3.058.246,31 313.027,94 113.763,85 3.257.510,40
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2,00 2,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.491,00 18.173,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 19.975,00 30.871,00
35.468,00 49.046,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.976,00 25.914,00
2. technische Anlagen und Maschinen 256.743,00 331.219,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 496.552,00 511.357,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.099,99
771.271,00 908.589,99
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 1,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
1.500,00 1.501,00
808.239,00 959.136,99

Sonstige Berichtsbestandteile

 

Butzbach, 26. Juli 2024,

gez. Daniel Link, Geschäftsführer

gez. Markus Link, Geschäfsführer

gez. Jürgen Witzendorff, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 9. August 2024 festgestellt.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LINK GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der LINK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der LINK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hüttenberg, den 26. Juli 2024

Ralph Rixen , Wirtschaftsprüfer

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