ROI-EFESO Management Consulting AGLiquidiert

80797 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 128044
Vorher
ROI Management Consulting AG
Eingetragen
27.10.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Beratungs-, Planungs- und Ingenieurleistungen (ausgenommen Rechts- und Steuerberatung) weltweit in den Bereichen Produktion, Produktgestaltung, Beschaffungs- und Distributionslogistik und EDV-Unterstützung für diese Produktions- und Logistiksysteme, einschließlich aller hiermit zusammenhängender Geschäfte und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Sieberth
seit 13.11.2024
Prokura
Thomas Dr. Troll
seit 13.11.2024
Prokura
Sebastian Diers
seit 19.8.2022
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ROI-EFESO Management Consulting AG

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke für das Geschäftsjahr 2023

der ROI-EFESO Management Consulting AG, München

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Markt und Geschäftsmodell

Die ROI-EFESO Management Consulting AG ist ein international agierendes Beratungsunternehmen, das sich auf die Lösung komplexer Aufgabenstellungen in der Entwicklung von Produkten & Services, in der Produktion und in der Supply Chain von Industrieunternehmen fokussiert. Gesellschaftliche Entwicklungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, demografischer Wandel und geopolitische Veränderungen bewirken einen hohen Transformationsbedarf in der Industrie. In diesem Kontext bietet ROI-EFESO umfassende Expertise und Kompetenz sowohl in der Lösungsfindung als auch in der Umsetzung. Dabei verfolgt das Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz, der stets Technologie, Prozesse und den Menschen gleichwertig berücksichtigt.

Die Kunden von ROI-EFESO schätzen besonders die hohe Präzision in der Analyse, maßgeschneiderte Konzeption und die messbaren Ergebnisse in der Umsetzung. Der Erfolg von ROI-EFESO beruht auf engagierten und erfahrenen Berater:innen, die sich durch fachliche Tiefe, Pragmatismus und soziale Kompetenz auszeichnen. Vertrauensvolle Klienten- und Partnerbeziehungen auf allen Ebenen und eine offene und partizipative Unternehmenskultur kombiniert mit höchstem Qualitätsanspruch sichern die erfolgreiche Umsetzung der Projekte. Die Ergebnisqualität, die Effizienz und der Innovationsgrad von ROI-EFESO werden zudem regelmäßig durch Spitzenplatzierungen des Unternehmens in unabhängigen Branchen-Rankings bestätigt.

Kernbranchen von ROI-EFESO sind die Automotive Industrie, Aerospace und Defense, Industriegüter, der Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Life Sciences sowie die Prozessindustrie. Zum Kundenkreis gehören nahezu alle produzierenden DAX-Unternehmen, globale Konzerne sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen. Hauptsitz der ROI-EFESO Management Consulting AG ist München, weitere Büros befindet sich in Berlin und Stuttgart, sowie ein Büro der Tochtergesellschaft ROI Management Consulting Ges.m.b.H. in Wien, Österreich. ROI-EFESO ist Teil der internationalen EFESO Gruppe und dadurch in der Lage, seine Leistungen weltweit zu erbringen. Innerhalb der EFESO Gruppe ist ROI-EFESO für die Märkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien verantwortlich.

2. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in München Niederlassungen in Berlin und in Stuttgart.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) geht davon aus, dass der Umsatz der Beratungsbranche in 2023 um ca. 7,2 % gewachsen ist (Der Deutsche Consultingmarkt in Zahlen, www.bdu.de/studien). Nach den corona-bedingten Beeinträchtigungen hatte sich das Geschäftsklima Anfang 2023 wieder deutlich erholt. Der Ukraine-Krieg und die nachfolgende Energiekrise, die Anstrengungen für mehr Nachhaltigkeit ebenso wie die Folgewirkungen der Corona-Krise erfordern signifikante Anpassungen in der Industrie, was in der Regel ein Treiber für das Beratungsgeschäft ist. Allerdings verschlechterten sich zugleich die Wachstumsperspektiven wichtiger Abnehmerbranchen für Consulting-Dienstleistungen deutlich und der BDU Geschäftsklimaindex ist im Laufe des Jahres 2023 stark gesunken (www.bdu.de/studien). Insbesondere im 2. Halbjahr verhielten sich viele Unternehmen spürbar zurückhaltender in der Auftragsvergabe an Unternehmensberatungen.

2. Geschäftsverlauf

Der Gesamtumsatz der ROI-EFESO Management Consulting AG weist mit T€ 30.730 gegenüber dem Vorjahr (T€ 32.080) einen Rückgang von rd. 4,2% aus, während das EBT mit T€ 1.243 um rd. 57,7% zurückgegangen ist (i. Vj.: T€ 2.942). Bei der Bewertung dieser Zahlen ist zu berücksichtigen, dass die unfertigen Leistungen aufgrund großer Beratungsprogramme, die nach Meilensteinen abgerechnet werden, um T€ 3.042 gestiegen sind. Die Entwicklung der Tochtergesellschaft in Österreich liegt mit einem Jahresergebnis von T€ -171 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, da zusätzliches Personal aufgebaut wurde, um die Marktposition in Österreich verbessern zu können.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatz und EBIT (=Earnings before interest and taxes). Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 32.080 um T€ 1.350 auf T€ 30.730 zurückgegangen, das Ergebnis vor Steuern hat sich von T€ 2.942 um T€ 1.699 auf T€ 1.243 verschlechtert. Damit konnten wir unsere Umsatzprognose für das Jahr 2023 nicht vollständig erreichen. Das EBIT liegt mit T€ 1.003 deutlich unter dem prognostizierten Wert. Ursächlich hierfür sind der bereits erwähnte Anstieg unfertiger Leistungen sowie Anlaufkosten für den Ausbau strategischer Geschäftsfelder.

Darüber hinaus ist das Ergebnis durch die Einbindung in die EFESO-Gruppe dauerhaft durch Management Fees beeinflusst.

4. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Vermögens- und Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist durch den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 836 bei einer Erhöhung der Bilanzsumme mit 38,4% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (i. VJ.: 41,0%). Die Bilanzsumme hat sich von T€ 17.437 im Vorjahr auf T€ 20.760 erhöht. Nominal beträgt das Eigenkapital nun T€ 7.982. Das Anlagevermögen beträgt mit T€ 1.014 4,9% der Bilanzsumme (i.Vj. T€ 959 bzw. 5,5%). Das Umlaufvermögen ist von T€ 16.254 auf T€ 19.477 gestiegen, was im Wesentlichen auf die Erhöhung des Forderungsbestands aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten und gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erklärt sich durch Jahresschlussrechnungen für Großprojekte. Bei der Erhöhung des Forderungsbestands gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um eine Einlage in Höhe von T€ 1.855 in den Cash-Pool der Efeso Gruppe.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis + Abschreibungen auf Anlagen) hat sich von T€ 2.158 im Vorjahr auf T€ 958 verschlechtert.

Ertragslage

Das Rohergebnis beläuft sich auf T€ 25.824 und ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 24.906) um rd. 3,7 % gestiegen. Die Personalkosten haben sich im Berichtsjahr um 17,4% auf T€ 16.153 (i. Vj.: T€ 13.762) erhöht. Diese Erhöhungen resultieren aus Investitionen in den Ausbau sehr erfahrener interner und externer Beraterkapazitäten zur Erschließung neuer und dem Ausbau bestehender Geschäftsfelder. Es wurden im Jahresdurchschnitt 111 (i. VJ: 98) Personen beschäftigt. Bezogen auf das Rohergebnis erhöht sich die Personalaufwandsquote dabei um 7,3 Prozentpunkte auf 62,6%. Das Finanzergebnis zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 240 (i. VJ: T€ 37) deutlich verbessert, was auf die Verzinsung der IC-Darlehen im Zuge des Cash Poolings zurückzuführen ist. Das Jahresergebnis liegt mit TEUR 836 um ca. 59 % unter Vorjahresniveau.

III. Prognosebericht

Die Entwicklung der ROI-EFESO Management Consulting AG wird üblicherweise von zwei Kriterien beeinflusst: der aktuellen konjunkturellen Lage sowie von übergeordneten wirtschaftlichen Entwicklungen wie Digitalisierung, Sustainability, Kostendruck, technologischen Innovationen sowie geopolitischen und regulatorischen Veränderungen.

Der nachfrageseitige Erholungsprozess hat sich in 2023 zunächst fortgesetzt, Auftragsbestand und die Verkaufschancen sind wieder auf das Vor-Corona-Niveau gestiegen. Zuletzt haben jedoch die Unsicherheiten im Markt stark zugenommen, der Auftragseingang wichtiger Kundenbranchen von ROI-EFESO ist gesunken und Beratungsprojekte werden zögerlicher vergeben. Wir planen dennoch, einen Umsatz von mindestens 34,5 Mio. € bei einem EBIT von 3,6 Mio. € zu erzielen. Von dem Krieg in der Ukraine ist das Unternehmen wirtschaftlich direkt nur in geringem Umfang betroffen. Projekte in der Ukraine sind für 2024 nicht geplant. Viele Unternehmen stehen unter erheblichem Kostendruck, der einerseits eine erhöhte Nachfrage nach Unterstützung durch ROI-EFESO bewirkt. Andererseits werden Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen verschoben, woraus sich ein gegenläufiger Trend für ROI-EFESO ergibt.

IV. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Wir verzeichnen ein weiterhin hohes Interesse an Projekten zur Neuausrichtung der globalen Supply Chains, zur Digitalisierung der Wertschöpfungskette, zur Kostensenkung sowie zur Verbesserung der unternehmerischen Nachhaltigkeit. Gleichzeitig jedoch werden viele dieser Projektvorhaben kundenseitig gestreckt oder verschoben. ROI-EFESO bietet in diesen erfolgskritischen Handlungsfeldern wettbewerbsfähige Services an. Unsere gesunde Kundenbasis und der Zugang zu weltweiten Kunden durch die EFESO Gruppe bedeuten zusätzliche Stabilität, auch wenn die Nachfrage in einzelnen Branchen oder Regionen weiterhin schwach sein sollte.

Die Gesellschaft verfügt über einen renommierten Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bislang Einzelfälle. Für Kreditrisiken werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Geschäftsverbindung. Preisänderungsrisiken, die z. B. durch verstärkten Wettbewerb entstehen könnten, sind durch entsprechende Verträge abgesichert. Derivate Finanzinstrumente wie Devisentermingeschäfte oder Währungsoptionen sowie Währungs- oder Zinsswaps werden nicht eingesetzt. Die Fakturierung erfolgt überwiegend in Euro, so dass die Steuerung des Währungsrisikos nicht erste Priorität erfordert. Ein Zinsänderungsrisiko besteht nicht.

Unsere Informationssysteme sind cloudbasiert. Durch technische und organisatorische Maßnahmen unserer Dienstleister ist die Ausfallwahrscheinlichkeit auf ein Minimum reduziert.

V. Risikoberichterstattung und Finanzinstrumente

ROI-EFESO verfügt über ein Risikocontrolling. Durch regelmäßige Sitzungen des Vorstandes und des erweiterten Führungskreises sowie durch wöchentliche Controlling-Auswertungen werden Risikofelder überwacht und Fehlentwicklungen vermieden. Wir planen den Geschäftsverlauf auf Wochenebene und gleichen diesen laufend mit der tatsächlichen Entwicklung ab, um frühzeitig Abweichungen festzustellen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Gegensteuerung einleiten zu können. Grundlage für Entscheidungen ist dabei ein System von unternehmensspezifischen Kennzahlen, die auch in der Branche üblich sind.

Zu den im Unternehmen vorhandenen Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

VI. Erklärung des Vorstands nach § 312 Abs. 3 AktG

Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass die Maßnahmen getroffen wurden, nicht benachteiligt worden.

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.561,00 73.323,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.269,00 45.367,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.756,00 141.049,00
Summe Sachanlagen 197.025,00 186.416,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 700.000,00 700.000,00
Summe Finanzanlagen 700.000,00 700.000,00
Summe Anlagevermögen 1.013.586,00 959.739,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 93.564,19 (Vj: 0,00)
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.946.318,65 6.755.552,76
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.553.198,27 14.373.314,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.923.565,15 1.880.410,86
Summe Umlaufvermögen 19.476.763,42 16.253.725,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 269.562,34 223.520,49
D. Bilanzsumme Aktiva 20.759.911,76 17.436.984,65

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 75.000,00 (Vj: 75.000,00)
II. Kapitalrücklage 1.369.643,25 1.369.643,25
III. Gewinnrücklagen 668.472,16 668.472,16
IV. Gewinnvortrag 5.032.080,73 2.993.654,23
V. Jahresüberschuss 836.480,74 2.038.426,50
Summe Eigenkapital 7.981.676,88 7.145.196,14
B. Rückstellungen 5.570.123,87 5.607.533,31
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 7.167.422,04 (Vj: 4.676.633,62)
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.147.125,40 744.568,90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.147.125,40 (Vj: 744.568,90)
Summe Verbindlichkeiten 7.167.422,04 4.676.633,62
D. Rechnungsabgrenzungsposten 13.543,83 7.621,58
E. Passive latente Steuern 27.145,14 0,00
F. Bilanzsumme Passiva 20.759.911,76 17.436.984,65

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 25.824.484,77 24.905.633,93
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -14.730.179,26 -12.517.854,85
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.422.959,39 -1.244.067,06
- davon für Altersversorgung: -43.898,88 (Vj: -39.722,03)
Summe Personalaufwand -16.153.138,65 -13.761.921,91
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -122.035,40 -119.462,96
Summe Abschreibungen -122.035,40 -119.462,96
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.546.197,30 -8.119.945,29
- davon aus der Währungsumrechnung: -190.543,46 (Vj: -13.354,24)
5. Ordentliches Betriebsergebnis 1.003.113,42 2.904.303,77
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 242.459,76 43.238,39
- davon aus verbundenen Unternehmen: 242.459,76 (Vj: 41.672,48)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.959,55 -5.922,43
- davon an verbundene Unternehmen: -2.959,55 (Vj: 0,00)
8. Finanzergebnis 239.500,21 37.315,96
9. Ergebnis vor Steuern 1.242.613,63 2.941.619,73
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -399.600,87 -896.955,99
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: -27.145,14 (Vj: 0,00)
11. Ergebnis nach Steuern 843.012,76 2.044.663,74
12. Sonstige Steuern -6.532,02 -6.237,24
13. Jahresüberschuss 836.480,74 2.038.426,50

Anhang für Offenlegungszwecke zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

ROI-EFESO Management Consulting AG, München, Amtsgericht München HRB 128044

A. Allgemeines

Der Jahresabschluss der ROI-EFESO Management Consulting AG, München, wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 242 bis 289) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfüllt unsere Gesellschaft die Größenkriterien als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit in der Darstellung haben wir bestimmte Angaben und Vermerke teilweise nicht in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern in den nachfolgenden Erläuterungen gemacht. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Forderungen an das im Berichtsjahr erstmals verbundene Unternehmen ROI-EFESO Management Consulting DMCC, Dubai, im Vorjahr entsprechend umgegliedert.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögenswerte (Digital Learning Platform) werden mit den angefallenen direkt zugeordneten Herstellkosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei Jahren linear abgeschrieben.

Erworbene Vermögensgegenstände des immateriellen Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen unter Anwendung der linearen Methode vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt oder - sofern erforderlich - auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Der beizulegende Wert wurde aus Markttransaktionen abgeleitet.

Die unfertigen Leistungen werden mit den angefallenen Personalkosten zuzüglich eines Gemeinkostenaufschlags bzw. mit den in Rechnung gestellten Fremdleistungen bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Bewertung der passiven latenten Steuer erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 32,98%. Der Passiv-Posten für latente Steuern ergibt sich durch die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Werte.

C. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Die Gesellschaft ist am 31. Dezember 2023 mit 100 % (nom. EUR 40.000,00) an der ROI Management Consulting GmbH, Wien beteiligt. Das Eigenkapital der ROI Wien betrug am 31. Dezember 2023 EUR 239.950,10. Sie erzielte im Jahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von EUR 170.800,74.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von EUR 1.532.636,42 (Vj. EUR 2.104.871,63) sowie aus der Cash-Pooling-Vereinbarung in Höhe von EUR 6.413.682,23 (Vj. EUR 4.650.681,13).

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von EUR 93.564,19 (Vj. EU 93.564,19) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 75.000,00. Es ist eingeteilt in 15.000 Stammaktien zu je EUR 5,00.

Es sind 10 % des Grundkapitals in die gesetzliche Rücklage nach § 150 Abs. 1 und 2 AktG eingestellt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von EUR 1.147.125,40 (Vj. EUR 744.568,90).

Ausschüttungssperre

Folgende Beträge unterliegen der Ausschüttungssperre:

Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 268 Abs.8 HGB) EUR 82.320,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus zwei wesentlichen mehrjährigen Mietverträgen beträgt TEUR 800 (Jahresbetrag TEUR 371).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 232.842,49 (Vj. EUR 300.636,18) enthalten.

E. Sonstige Pflichtangaben

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 108 (Vj. 98) Angestellte.

Zu Vorständen während des Geschäftsjahres 2023 waren

Herr Michael Jung, Unternehmensberater, München

Herr Hans-Georg Scheibe, Unternehmensberater, Hohenschäftlarn

Herr Sebastian Diers, Unternehmensberater, Berlin

bestellt.

Hinsichtlich der Vergütung der Vorstandsmitglieder nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Zu Aufsichtsratsmitgliedern waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Werner Baier, Unternehmer, Zell am See (Vorsitzender)

Herr Bruno Machiels, Kaufmann, Tervuren (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Antonio Schnieder, Unternehmensberater, Berlin

Herr Bodo Zeug, EVP und Head of EMEA bei Landis & Gyr, Nürnberg

Herr Luca Angelo Lecchi, Kaufmann, Chiasso

Herr Emmanuel Frionnet, Kaufmann, Paris

Herr Rudolf Colm, Unternehmensberater, Mailand.

Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder betrug insgesamt EUR 50.100,00 (Vj. EUR 20.100,00).

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 836.480,74 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.032.080,73 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Electra Capital SAS (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in Paris, 117 Avenue des Champs Elysée erhältlich.

 

München, den 25. März 2024

Der Vorstand

Michael Jung

Hans-Georg Scheibe

Sebastian Diers

Festgestellt:

Der Jahresabschluss wurde am 08. April 2024 festgestellt.

Ergebnisverwendung:

Die ordentliche Hauptversammlung vom 08. April 2024 hat beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 836.480,74 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.032.080,73 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 380.457,14 84.672,24 4.726,00 460.403,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 105.778,25 0,00 0,00 105.778,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.642,38 91.212,16 2.901,53 622.953,01
Summe Sachanlagen 640.420,63 91.212,16 2.901,53 728.731,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.624.428,53 0,00 0,00 1.624.428,53
Summe Finanzanlagen 1.624.428,53 0,00 0,00 1.624.428,53
Summe Anlagevermögen 2.645.306,30 175.884,40 7.627,53 2.813.563,17

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 307.134,14 41.432,24 4.724,00 343.842,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60.411,25 12.098,00 0,00 72.509,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.593,38 68.505,16 2.901,53 459.197,01
Summe Sachanlagen 454.004,63 80.603,16 2.901,53 531.706,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 924.428,53 0,00 0,00 924.428,53
Summe Finanzanlagen 924.428,53 0,00 0,00 924.428,53
Summe Anlagevermögen 1.685.567,30 122.035,40 7.625,53 1.799.977,17

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.561,00 73.323,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.269,00 45.367,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.756,00 141.049,00
Summe Sachanlagen 197.025,00 186.416,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 700.000,00 700.000,00
Summe Finanzanlagen 700.000,00 700.000,00
Summe Anlagevermögen 1.013.586,00 959.739,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die ROI-EFESO Management Consulting AG, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ROI-EFESO Management Consulting AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ROI-EFESO Management Consulting AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der von Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dassaus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

München, 25. März 2024

TREUHAND UNION GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schmid, Wirtschaftsprüfer

Mayerhanser-Marx, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats für Offenlegungszwecke

Der Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in zwei Aufsichtsratssitzungen, einer Strategiesitzung und anhand mündlicher und schriftlicher Berichte des Vorstands über die Entwicklung und Lage des Unternehmens informiert.

Grundsätzliche Fragen der Ertrags- und Finanzlage, der strategischen Ausrichtung, der Beiträge zur EFESO-Gruppe und der Zusammenarbeit mit Tsetinis Consulting als neuem Mitglied der EFESO Consulting Group sowie die daraus resultierenden Entwicklungen und Entscheidungen waren Gegenstand ausführlicher Beratungen in den Aufsichtsratssitzungen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in seiner Sitzung am 8. April 2024 in Anwesenheit des Abschlussprüfers erörtert und geprüft. Die Buchführung und der Jahresabschluss wurden von der Treuhand Union GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft, München, geprüft.

Der von der Hauptversammlung gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte Abschlussprüfer hat die Übereinstimmung des Jahresabschlusses mit den gesetzlichen Vorschriften festgestellt. Prüfungsschwerpunkte waren insbesondere die Bilanzierung und Bewertung teilfertiger Leistungen, die Werthaltigkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Vollständigkeit und Bewertung von Rückstellungen sowie das Risikomanagement und die Nachhaltigkeit des Geschäftsbetriebes im Kontext geopolitischer Krisen.

In Übereinstimmung mit den Wirtschaftsprüfern haben wir keinen Anlass zur Beanstandung. Der Abschlussprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss erteilt. Die Aufsichtsbehörde schließt sich dem Ergebnis der Prüfung an und billigt den Jahresabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeitern für die im Berichtszeitraum geleistete Arbeit.

 

München, April 2024

Werner Baier, Vorsitzender des Aufsichtsrates

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