BFT Fahrzeugtechnik GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Herbert Lößl seit 18.11.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
3H Elektro+Sanitär Haustechnik, Handel und Holding AG | 97.64% |
HV Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH | 2.36% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilhelm Koch GmbHOsnabrückJahresabschluss zum 31. Dezember 2012LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2012Wilhelm Koch GmbH, OsnabrückDie Wilhelm Koch GmbH ist als Großhandelsunternehmen in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern tätig. Kunden sind Fachhandwerksbetriebe der Elektro-, Sanitär-, Heizung-, Lüftungstechnik sowie Industriebetriebe. Neben dem Zentrallager in Osnabrück werden an 10 weiteren Standorten (Nordhorn, Gütersloh, Lübbecke, Bremen, Bünde, Diepholz, Rheine, Ostrhauderfehn, Münster und Melle) Abholläger, teilweise mit Bad- und Sanitärausstellung, betrieben. A. Allgemeine Wirtschaftliche Lage A1. Gesamtwirtschaftliche Lage Wachstum Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel kräftiger gestiegen (2010 um 4,2 % und 2011 um 3,0 %). Dabei handelte es sich aber um Aufholprozesse nach der weltweiten Wirtschaftskrise 2009. Positive Impulse kamen im Vorjahresvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) aus dem Ausland: Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts erwies sich der Außenhandel angesichts eines schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds als sehr robust: Deutschland exportierte im Jahr 2012 preisbereinigt insgesamt 4,1 % mehr Waren und Dienstleistungen als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Importe lediglich um 2,3 %. Die Differenz zwischen Exporten und Importen - der Außenbeitrag - steuerte 1,1 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum 2012 bei und war damit einmal mehr wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Nachdem der ifo Geschäftsklimaindex für die Gewerbliche Wirtschaft im ersten Quartal des Jahres 2012 stabil war (durchschnittlich 109,3), verschlechterte er sich bis Dezember 2012 auf 102,4. Die momentane Geschäftslage wird von den Unternehmen unverändert als weniger günstig angegeben. Jedoch hat der Pessimismus bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung deutlich abgenommen. Der Auftragseingangsindex im verarbeitenden Gewerbe stieg im März des Jahres (123,3) fast auf das Rekordhoch des Jahres 2008 (127,1) und pendelte sich im Durchschnitt bei 110,2 ein, was dem Vorjahresdurchschnitt (114,3) entspricht. Arbeitsmarkt Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist weiter gesunken. Lag diese im Vorjahr noch bei 5,9 %, so erreichte sie in 2012 einen Wert von 5,1%. Unterjährig war diese mit 6,4% (Vj.: 7,0%) im Januar am höchsten und mit 5,1% (Vj.:5,3%) im September am geringsten. Preisentwicklung Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2012 gegenüber 2011 um 2,0%. Die Jahresteuerungsrate lag damit niedriger als im Vorjahr (2011: +2,3%). In den Jahren 2010 und 2009 war die jährliche Preissteigerung deutlich unterhalb von zwei Prozent (2010: +1,1%; 2009: +0,4%) geblieben. Die Jahresteuerungsrate 2012 wurde durch die überdurchschnittliche Preisentwicklung der Energieprodukte geprägt. Der Einfluss schwächte sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr 2011 etwas ab. Energie verteuerte sich 2012 insgesamt um 5,7 % (davon Kraftstoffe: + 5,7 %; Haushaltsenergie: + 5,6 %). Bei der Haushaltsenergie erhöhten sich vor allem die Preise für Umlagen der Zentralheizung und Fernwärme (+ 9,4 %) sowie für leichtes Heizöl (+ 8,9 %). Im Jahr 2012 mussten die Konsumenten auch mehr für Gas (+ 5,5 %) und Strom (+ 2,8 %) zahlen als 2011. Ohne Berücksichtigung der Energiepreisentwicklung betrug die Jahresteuerungsrate 1,6 %. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland ist im Jahresvergleich 2012 gegenüber 2011 um 2,1 % gestiegen. Im Dezember 2012 erhöhte sich der HVPI gegenüber Dezember 2011 um 2,0 %. Im Vergleich zum Vormonat November 2012 stieg der Index deutlich um 0,9 %. Während in 12/2009 der Erzeugerpreisindex von gewerblichen Produkten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,2% zurückgegangen ist, ist er in 12/2010 wieder um 5,3%, in 12/2011 um 4,0% und in 11/2012 um 1,4% gestiegen und liegt mit 118,7 damit wieder höher als der Höchststand in 2008 mit 115,5. Zinsen Die Zinsen sind als Folge der Finanzmarkt- und der Eurokrise auf einem historischen Tief. So beträgt der 3-Monats-Euribor am 2.1.2013 0,188% (2.1.2012: 1,343; 3.1.2011: 1,001; 4.1.2010: 0,700%; 2.1.2009: 2,859%). Gestützt wird dieser geringe Interbankenzins durch den Leitzins der EZB, der seit Juli 2012 bei 0,75% und seit dem 08.12.2012 bei 1,0% lag. A2. Geschäftsentwicklung Die Wilhelm Koch GmbH ist als Großhandelsunternehmen in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern für Fachhandwerksbetriebe der Elektro-, Sanitär-, Heizung-, Lüftungstechnik sowie Industriebetriebe tätig. Die wirtschaftliche Lage im Jahr 2012 war von unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Bereichen geprägt. Als positive Entwicklung ist ein Trend zur kontrollierten Wohnraumbelüftung mit positiven Ergebnisbeiträgen zu verzeichnen. Eine negative Veränderung gab es hingegen im Bereich der Photovoltaik. Die Umsatz- und Erlössteigerungen in den Bereichen Sanitär, Lüftung und Licht konnten die Schmälerungen im Photovoltaik- und Elektro-Bereich nicht ausgleichen. Insgesamt hat sich die Deckungsbeitragssituation, ganz überwiegend durch den Bereich Photovoltaik, verschlechtert. A3. Auftragsentwicklung Bei der Auftragsentwicklung (Anzahl von Artikeln und Volumen) konnten wir in 2012 eine Steigerung in den Bereichen Elektroinstallation, Lüftungstechnik und Beleuchtungstechnik gegenüber dem Jahr 2011 verbuchen. In der Sanitär- und Heizungstechnik sowie bei Werkzeugen, Hausgeräten, Photovoltaik und Unterhaltungselektronik ging die Auftragsentwicklung gegenüber den Vorjahr zurück. Per Saldo hat das Auftragsvolumen im Geschäftsjahr 2012 unsere Erwartungen nicht erfüllt. A4. Entwicklung der Rohstoffpreise Die Rohstoffpreise sind auch im Jahr 2012 wie auch in den vergangenen Jahren gestiegen. Diese wirkten sich durch unterjährige Preiserhöhungen der Industrie auf uns aus. Leider war es uns nicht immer möglich, diesen massiven Preisdruck der Industrie an unsere Kunden weiterzugeben. A5. Investitionen In den letzten Jahren wurden außer den notwendigen Ersatzinvestitionen keine Investition bis 2011 getätigt. Um die zukünftigen Erträge zu sichern, wurde in 2012 neuinvestiert. Investitionen, welche den Kunden als Mehrwert zugute kommen, spielten dabei eine wichtige Rolle. Hervorzuheben sind die Investitionen in eine moderne Telefonanlage und in das webbasierende Portal zur online Auftragsvergabe der Kunden. Des Weiteren haben wir begonnen, ein Produkt Informationssystem (PIM) zu implementieren. Die Attraktivität der Badausstellungen wurde durch gezielte Umbauten verbessert. Durch wasserführende Dummy Bäder unterstützen wir den Trend zum Premiumbad. Somit können die Kunden neue Bäder direkt in der Ausstellung Osnabrück testen und erleben. A6. Mitarbeiter Die Personalkosten unter Einbeziehung der 3 H E+S AG Umlage sind im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der prozentuale Anteil der Personalkosten am Umsatz (Personalquote) beträgt in diesem Berichtszeitraum 13,7%. Die negativen Effekte, wie z.B. Gehaltssteigerungen wurden durch den Wegfall der Stellendoppelbesetzung aus dem Jahr 2011 kompensiert. Dem Wiederaufbau der Vertriebsmannschaft im Bereich Sanitär nach dem massiven Aderlass aus dem Jahr 2011, wurde durch spezielle Weiterentwicklungs-Schulungen und Fortbildungskurse sowie persönliche Fördermaßnahmen der Vertriebsmannschaft Rechnung getragen. Die im Jahr 2011 aufgebaute zusätzliche Urlaubsrückstellung konnte 2012 mit über 300 T€ aufgelöst werden. Durch weitere Personalmaßnahmen soll im Jahr 2013 die Personalquote noch weiter verbessert werden. Langfristig wird eine Quote im Bereich von unter 13% angestrebt. Auch im Jahr 2012 haben wir wieder erfolgreich junge Menschen in den Ausbildungsberufen Kaufmann im Groß- und Außenhandel und Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet. Besonders stolz sind wir, dass unsere Auszubildenden 2012 ihre Lehre mit Auszeichnung abgeschlossen haben. B. Darstellung der betriebswirtschaftlichen Lage B1. Vermögenslage Unsere Vermögenslage ist weiterhin gut und stabil. Anlage- und Umlaufvermögen sind unter Berücksichtigung eventueller Risiken und der Beibehaltung der Bewertungsmethoden nach den Möglichkeiten des Niederwertprinzips bewertet. Das Umlaufvermögen ist größtenteils kurzfristig realisierbar, insbesondere die Bestände an den 10 Abholstandorten entsprechen dem durchschnittlichem Tagesbedarf der Handwerker. Die Eigenkapitalquote (unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber mittel- und unmittelbaren Gesellschaftern) liegt mit 22,9% im Branchendurchschnitt. B2. Liquidität Im Berichtsjahr hat es im Bereich der Finanzierung der Kreditlinien keine Veränderungen gegeben. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf die Möglichkeit der Skontierung eingehender Rechnungen gelegt. B3. Ertragslage Durch ein straffes Debitorenmanagement konnte eine weitere Reduzierung der Forderungslaufzeiten und damit eine geringe Forderungsausfallquote realisiert werden. Das Geschäftsjahr 2012 endet mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 1.907 (Vorjahr: T€ 2.059). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug T€ -1.812 (Vorjahr: T€ -1.974). Das Betriebsergebnis betrug T€ -1.443 (Vorjahr: T€ -1.839). Es wurde ein negatives Betriebsergebnis erzielt. Die Ertragslage konnte gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Ein zufriedenstellendes Ergebnis konnte aber nicht erzielt werden. C. Wesentliche Risiken und Chancen Im Bereich Heiztechnik, Klima und Solar wird unser Geschäft stark beeinflusst durch das Vorhandensein staatlicher Anreizprogramme, wie z.B. die zur Förderung solarer Energieerzeugung, sowie der umweltpolitisch induzierten Normengebung. Die Politik trifft hier zunehmend kurzfristig Entscheidungen, die einerseits für uns die Planungssicherheit einschränken, anderseits jedoch, teileweise auch sehr kurzfristig, neue Vermarktungsmöglichkeiten ergeben. Die Photovoltaik hat sich auch wieder 2012 als schlecht planbar dargestellt. Aufgrund von politischen Entscheidungen war der Photovoltaik-Umsatz in der ersten Jahreshälfte 2012 überproportional hoch. Speziell wurde der Umsatz im Monat Mai durch das Photovoltaik-Geschäft beflügelt. Leider stellte sich die zweite Jahreshälfte entsprechend überproportional niedrig dar. Insgesamt konnte die konservative Planung für 2012 nicht erreicht werden. Für das Jahr 2013 gehen die Marktanalysten von einem Nachlassen im Bereich Photovoltaik zwischen -20% und -48% aus. Um die schlechten Erfahrungen nicht zu wiederholen, wurde der Photovoltaikumsatz im Jahr 2013 mit minus 42% eingeplant. Damit sehen wir durch die konservative Planung den Bereich Photovoltaik als Chance für uns. Auch in den Bereichen Rundfunk und Unterhaltungselektronik sehen die Marktanalysten von schwächeren Umsatzzuwächsen aus. In unserem Fall haben wir Samsung - dem Marktführer im Bereich der Unterhaltungselektronik - als Partner für uns gewinnen können. Das Umsatzziel ist ambitioniert, die Zielerreichung ist durch gemeinsame Marketingaktionen mit Samsung als realistisch anzusehen. Durch die anhaltende Krise im Euroland ist der Anleger verunsichert. Speziell in Deutschland herrschte und herrscht eine Verunsicherung, was die Stabilität der Eurowährung angeht. Eine Flucht in Sachwerte ist die Folge. Besonders beliebt waren Renovierungen im Bad und in der Küche. Sanierungsprojekte wurden vollständig und umfassend realisiert. Von dieser Situation hat die Wilhelm Koch GmbH profitiert. Die Anleger haben anstehende Investitionen vorgezogen. Gerne wurde auch in hochwertige Markenartikel investiert. Zusätzlich ist auch der Materialbedarf in Gänze gestiegen. Der Anteil von Niedrig- und Nullenergiehäuser bei den Neubauten ist weiter gewachsen. Die zunehmend strengeren Umweltnormen zur Eindämmung und zur Verbesserung der Energieeffizienz werden auch zukünftig zu Marktchancen führen. Durch die gesetzlichen Vorschriften ist der Markt an kontrollierter Wohnraumbelüftung im gleichen Maß gestiegen. Die Anfragen zu Beratung im Segment Lüftung haben 2012 zugenommen. Wir erwarten, dass dieser Trend weiter anhält und haben für 2013 ein überdurchschnittliches Wachstum eingeplant. Getrieben von den gestiegenen Strompreisen, steht bei den Konsumenten die Energieeffizienz im Mittelpunkt. Wie auch im Segment von Weißer Ware achten die Konsumenten auf die Wirtschaftlichkeit der Investitionen. Aus diesem Grund wurden Lichtquellen und Lichtmittel auf Basis der stromsparenden LED-Technik 2012 sehr gut verkauft. Wir haben diesen Bereich 2013 mit einem überdurchschnittlichen Wachstum in unseren Planungen berücksichtigt. In der Ausstellung Osnabrück haben sich die Kunden intensiv für das "Intelligente Haus" der Wilhelm Koch GmbH interessiert. Allgemein ist ein Trend zur intelligenten Haustechnik zu beobachten. Smartphones und Tabletcomputer werden als zusätzliches Interface für die Bedienung und Steuerung des intelligenten Hauses eingesetzt. Mit diesen Geräten und Haustechnikinstallationen können Möglichkeiten zur Energieeinsparung und Kostenreduzierung aufgezeigt werden. Energieeinsparung und der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen, aber auch der immer noch massive Investitionsstau im Bereich des privaten Wohnungsbau und der Renovierung wird weiterhin die Entwicklung und den Einsatz hochwertiger Haustechnik verstärken. Die Experten der Wilhelm Koch GmbH haben 2012 nicht nur die Handwerker, sondern auch vermehrt die Endverbraucher informiert. Diese Beratungsleistung für die Kunden hat die Anzahl der Bestellungen erhöht. Das sichert uns als Handelshaus, in Verbindung mit unserer effektiven Ablauforganisation und einem hohen Servicegrad gegenüber unserem Kunden, auch zukünftig gute Umsatz- und Ertragschancen. Als einer der ersten Berater zur neuen Trinkwasserverordnung der Bundesregierung hatte die Wilhelm Koch GmbH einen beachtlichen Zulauf an Handwerkerschulungen. Die Kunden sind zum Teil mehrere hundert Kilometer gefahren, um an den Schulungen teilzunehmen. Aufgrund des hohen Andrangs musste die Wilhelm Koch GmbH zusätzliche Schulungen anbieten. - Die Wilhelm Koch Berater konnten aktuell und umfassend informieren. - Die Wilhelm Koch GmbH ist Kompetenzpartner für das Handwerk. - Bei Wilhelm Koch GmbH steht der Kunde im Mittelpunkt. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2013 ist positiv. In den ersten Monaten wurde die Planung übertroffen. Die Deckungsbeiträge haben sich 2013 weiter verbessert. Insgesamt hat die schlechte Witterung die Geschäftsentwicklung nicht negativ beeinflusst. Auf Basis der Markterfahrungen aus den ersten Monaten im Jahr und den geplanten Verbesserungsprojekten, gehen wir von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2013 aus.
Osnabrück, den 28. März 2013 Wlhelm Koch Manfred Schönholz Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012WILHELM KOCH GMBH, OSNABRÜCKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2012Wilhelm Koch GmbH, OsnabrückI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Bilanz wurde um die Postion "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert (§ 42 Abs. 3 HGB). II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 4,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Die Rückstelllungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gemäß des Barwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) mit einem künftig zu erwartenden Erfüllungsbetrag bilanziert worden. Für die Abzinsung ist der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Zinssatz für eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren i.H.v. 5,15% angesetzt worden. Aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung besteht gem. § 67 Abs. 2 EGHGB für Kapitalgesellschaften ein Wahlrecht, die Zuführung zur Rückstellung über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren, aber jährlich mindestens 1/15, zu verteilen. Der in Ausübung dieses Wahlrechts zulässig nicht passivierte Betrag beträgt zum 31.12.2012 € 175.236,00. Der Berechnung des Barwerts der nicht fondsgedeckten Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde:
Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 ist im Anlagenspiegel der Wilhelm Koch GmbH dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 5.113 (Vorjahr: TEUR 5.113). 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 22.309 (Vorjahr: TEUR 19.403) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 2.316 (Vorjahr: TEUR 2.547) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren; bei letzteren handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Hannover sind durch erstrangige Grundschulden über TEUR 800 am Objekt Nordhorn und TEUR 1.100 am Objekt Bremen sowie durch erstrangige Gesamtgrundschulden über TEUR 4.400 am Objekt Osnabrück besichert. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten der Sparkasse Hannover durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft über insgesamt TEUR 7.400 der 3H Elektro + Sanitär Haustechnik, Handel und Holding AG abgesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Osnabrück sind in vollem Umfang durch Abtretung sämtlicher Vorräte und Forderungen, darüber hinaus durch eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft über TEUR 4.500 der 3 H Elektro + Sanitär Haustechnik, Handel und Holding AG gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 82) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 889 (Vorjahr: TEUR 914) enthalten. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Das Wechselobligo der Gesellschaft aus weitergegebenen, aber zum Bilanzstichtag nicht eingelösten Wechseln beträgt TEUR 254 (Vorjahr TEUR 292). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB enthalten die folgenden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen: Für das Lager und Verwaltungsgebäude in Osnabrück, Am Huxmühlenbach 7, besteht seit dem 21. Juni 1994 mit der XYLON Grundstücks Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. OHG, Osnabrück, ein Mietverhältnis. Die Grundmietzeit begann am 1. Januar 1995 und endet am 28. Februar 2017. Der mit einer Wertsicherungsklausel versehene monatliche Mietzins betrug 2012 TEUR 58. Für das Lager und Ausstellungsgebäude in Gütersloh, Verler Straße 244, besteht seit dem 30. Dezember 1998 ein Mietverhältnis mit der FESSUS Grundstücks Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Gütersloh OHG, Osnabrück. Die fest vereinbarte Grundmietzeit endet am 30. Juni 2018. Der monatliche Mietzins betrug in 2012 TEUR 26. Für das Lager und Ausstellungsgebäude in Lübbecke, Jockweg 32, besteht seit dem 15. April 2007 ein Mietverhältnis. Die Grundmietzeit begann am 15. April 2007 und kann zum 14. April 2012 seitens des Mieters mit zwölfmonatiger Frist gekündigt werden. Der mit einer Wertsicherungsklausel versehene monatliche Mietzins betrug 2012 TEUR 5,8. Für das Lagergebäude in Bünde, Strotweg 58, besteht seit dem 1. Mai 2008 ein Mietverhältnis. Die Grundmietzeit begann am 1. Mai 2008 und kann von beiden Seiten frühestens zum 30. April 2018 mit zwölfmonatiger Frist gekündigt werden. Der mit einer Wertsicherungsklausel versehene monatliche Mietzins betrug 2012 TEUR 3,6. Für das Lager- und Ausstellungsgebäude in Nordhorn, Blumenstraße 3, besteht seit dem 1. Dezember 2007 ein Mietverhältnis. Die Grundmietzeit begann am 1. Dezember 2007 und kann von beiden Seiten frühestens zum 30. November 2017 mit zwölfmonatiger Frist gekündigt werden. Der mit einer Wertsicherungsklausel versehene monatliche Mietzins betrug 2012 TEUR 2,0. Für das Lagergebäude in Melle, Riemsloher Straße 54, besteht seit dem 1. März 2008 ein Miet-verhältnis. Die Grundmietzeit begann am 1. März 2008 und kann von beiden Seiten frühestens zum 31. Januar 2018 mit zwölfmonatiger Frist gekündigt werden. Der mit einer Wertsicherungsklausel versehene monatliche Mietzins betrug 2011 TEUR 1,8. Der Mietvertrag für das Lagergebäude in Münster, Hafengrenzweg 3-9, endet am 31. März 2013. Diese Filiale wurde zum 31.12.2012 geschlossen. Für das Ausstellungsgebäude in Rheine, Sprickmannstraße 84, hat die Wilhelm Koch GmbH einen Mietvertrag, beginnend zum 01.07.2010 abgeschlossen. Das Mietverhältnis ist bis zum 30.06.2020 befristet. Es kann von jeder Partei mit einer Frist von einem Jahr zum Vertragsende gekündigt werden. Der monatliche Mietzins betrug in 2012 TEUR 2,5. Für das Lagergebäude in Rheine, Sprickmannstraße 77-87, besteht seit dem 1. März 2009 ein Mietverhältnis. Es endet am 31.12.2014 und eine Verlängerung darüber hinaus muss bis zum 30.06.2013 schriftlich vereinbart werden. Der mit einer Wertsicherungsklausel versehene monatliche Mietzins betrug in 2012 TEUR 8,1. Für das Lagergebäude in Diepholz, Von Braun Straße 4, besteht ab dem 1.Mai 2010 ein Mietverhältnis. Das Mietverhältnis ist befristet zum 30.04.2020 und kann von beiden Seiten mit vierundzwanzigmonatiger Frist zum 30. April 2013 gekündigt werden. Der monatliche Mietzins betrug 2012 TEUR 1,5. Für das Lagergebäude in Ostrhauderfehn, Buddenbarg 1, besteht ab dem 1.1.2011 ein Mietverhältnis. Es ist unbefristet und kann einmalig mit zwölfmonatiger Frist zum 31.12.2015, ansonsten frühestens zum 31.12.2020 mit zwölfmonatiger Frist gekündigt werden. Der monatliche Mietzins beträgt TEUR 2,9. Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen, Kaufleasing-, Mietleasing- und Wartungsverträgen für Fuhrpark, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie EDV betragen derzeit insgesamt TEUR 7.039 (Vj. TEUR 5.569); davon fallen innerhalb eines Jahres TEUR 1.681 an (Vj. TEUR 1.151) und für die Jahre 2014 bis 2017 TEUR 5.124 (Vj. TEUR 4.418) an. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörte im Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 an:
3. Anteilsbesitz
4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der IHH Industrie + Handels Holding AG, Osnabrück, einbezogen. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag Ausgehend von einem Jahresfehlbetrag von TEUR 1.907 ergibt sich unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 4.779 ein Bilanzverlust von TEUR 6.686, der ins Folgejahr vorgetragen wird.
Osnabrück, den 28. März 2013 Wilhelm Koch GmbH Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14.10.2013 wurde der Jahresabschluss festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wilhelm Koch GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 28. März 2013 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Dr. Niemann, Wirtschaftsprüfer Dr. Averdiek-Bolwin, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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