Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 200398
Vorher
AGM GmbH
Eingetragen
23.8.2006
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeKauf und Verkauf von eigenen Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
Der An- und Verkauf von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, Gebäuden und Wohnungen im In- und Ausland, sowie Bauaufsicht, Bauplanung, Hausverwaltung und Bauträgerschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Heiden
seit 16.7.2025
Prokura
Dennis Hesse
seit 5.9.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Walter Middendorf
Neuenkirchen/Bramsche
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BPE GmbH

Neuenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft

Die eingeschränkte Nachfrage nach Wohnraum sowie die eingetrübte Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau sorgten im Geschäftsjahr 2023 für eine geringere Nachfrage nach Bauleistungen. Das Wachstum im Bereich privater Investoren wurde durch die ungewisse konjunkturelle Entwicklung sowie einen ungünstigen Zinsumfeld nachhaltig eingetrübt. Als insgesamt bedenklich ist jedoch die Entwicklung der Bürokratie, der Baukosten und der Zinsen zu betrachten. Die Zukäufe an Grundstücken und die Bauleistungen liegen immer noch auf einem hohen Niveau. Zudem ist es für die Branche schwer, ausreichend qualifiziertes Personal im planerischen Bereich zu akquirieren. Aufgrund der hohen Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften sind allgemein Steigerungen bei den Personalkosten zu verzeichnen. Eine deutliche Steigerung der Personalkosten ist aber auch durch Verhandlungen der Tarifpartner festzustellen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesamtleistung des Unternehmens ist leicht gestiegen und beträgt TEUR13.550 (Vorjahr: TEUR13.221). Die Geschäftsentwicklung verlief positiv auf einem konstanten Niveau. Die Auftragslage war zufriedenstellend und sichert für das Folgejahr eine Grundauslastung.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR8.265 auf TEUR14.990 gestiegen. Gleichzeitig sind die Bestandveränderungen um TEUR7.936 auf -TEUR1.440 gesunken. Die gestiegenen Umsatzerlöse sind insbesondere auf die gesamte Veräußerung von drei Wohnbauprojekten zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern stieg im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR3.018.

Leistungen

Die Firma BPE GmbH ist im Bereich des Hochbaus tätig. Der Leistungsbereich umfasst die Bedarfsanalyse, Grundstücksakquise sowie die Grundstücksicherung, Machbarkeitsanalyse, Projektentwurfsplanung, Projektkalkulation und die Kaufpreisverhandlung mit dem Grundstückseigentümer bis hin zum Kaufvertragsabschluss. Hinzu kommt die Objektplanung mit allen behördlichen und privaten Auflagen sowie die Visualisierung, zudem kommt die Objekterstellung mit den Generalunternehmer Verhandlungen und deren Vertragsabschluss.

Die Objektvermarktung erfolgt in eigener Regie oder über Maklerbüros.

Beschaffung

Die Nachfrage nach Wohnraum ging gegenüber 2022 massiv zurück. Es bestand kein nennenswerter Mangel an Baustoffen bei den Generalunternehmern bzw. Nachunternehmern. Dank langjähriger guter Verbindungen zu Generalunternehmern und Maklern gab es kaum Probleme bei der Vergabe von Leistungen. Jedoch mussten Preissteigerungen bei der Vergabe von Bauleistungen und Baugrundstücken hingenommen werden.

Investitionen

Im Verlauf des Jahres 2023 wurde weiterhin in Baugrundstücke investiert. Das Ziel der Investitionen ist es, einen ständigen Bedarf an geeigneten Baugrundstücken im Bestand zu haben.

Finanzierung

Eigene liquide Mittel stehen zwecks Finanzierung von Aufträgen zur Verfügung. Zur weiteren Finanzierung stehen seitens der Kreditinstitute, Fremdfirmen bzw. Privatpersonen ausreichende Kreditrahmen bereit.

Personal

Die Personalstruktur ist der Auftrags- und Umsatzsituation sowie der Betriebsgröße angepasst und angemessen. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl lag Ende 2023 bei 16Mitarbeitern (Vorjahr: 15Mitarbeitern).

Umwelt

Die Überprüfung von Umweltschutzauflagen werden innerbetrieblich durch geschulte Mitarbeiter durchgeführt.

II. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Entwicklung

2023 2022
Anlagevermögen 0,1% 0,1%
Umlaufvermögen 99,8% 99,8%
Aktive RAP 0,1% 0,1%
Eigenkapital 34,2% 21,2%
Fremdkapital 65,8% 78,8%

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR1.812 gesunken, was insbesondere auf den geringeren Vorratsbestand (-TEUR 1.441) zurückzuführen ist. Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR2.084. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 34,2% (Vorjahr: 21,2%). Bei einem Abzug der erhaltenen Kundenanzahlungen (TEUR321) von den unfertigen Erzeugnissen würde sich eine marginal verbesserte Eigenkapitalquote von 34,8% (Vorjahr: 34,6%) ergeben.

Finanzlage

Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Investitionen wurden durch Eigenmittel bzw. durch Fremdkapital finanziert.

Der Kassenbestand beträgt zum Bilanzstichtag TEUR97 (Vorjahr: TEUR394). Im Geschäftsjahr 2023 wurden zwei Darlehen von insgesamt TEUR1.400 bei Kreditinstituten aufgenommen. Weiterhin wurden der BPE GmbH drei Gesellschafterdarlehen von insgesamt TEUR1.000 gewährt.

Ertragslage

Der Jahresüberschuss 2023 von TEUR2.084 (Vorjahr: TEUR333) lag erwartungsgemäß über dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen aus dem gestiegenen Rohertrag (+TEUR2.979) resultiert.

Die Gesamtleistung aus Umsatzerlöse (TEUR14.990) und Bestandsveränderungen (-TEUR1.440) ist um TEUR329 auf TEUR13.550 gestiegen. Demgegenüber sind die Materialaufwendungen um TEUR2.650 auf TEUR9.034 gesunken, sodass der Rohertrag insgesamt gestiegen ist. Die Umsatzrentabilität liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 13,9% (Vorjahr: 5,0%).

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung

Das Geschäftsumfeld der letzten Jahre trübt sich weiterhin ein wenig, anhand der unterjährigen Planzahlen und betriebswirtschaftlichen Auswertungen sowie der Kalkulationsgrundlagen sind die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gewährleistet. Durch eigene liquide Mittel und durch bestehende Kreditlinien ist es möglich, dass größere Projekte vorfinanziert werden können.

Der Auftragsbestand bei Jahreswechsel war gut. Die Planzahlen 2024 ergeben einen positiven Geschäftsverlauf. Im Verlauf des Jahres 2023 konnte das Betriebsergebnis gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres gesteigert werden. Für das Jahr 2024 geht die Geschäftsführung von moderaten Betriebsergebnissen gegenüber dem Jahr 2023 aus. Durch diese Prognosen wird das Eigenkapital gestärkt werden; eine ausreichende und zufriedenstellende Liquiditätslage ist die Folge.

Es wurden Umsatzerlöse von TEUR10.000 geplant und es werden voraussichtlich TEUR9.500 erzielt. Diese resultieren aus der gesamten Veräußerung von zwei Projekten. Die Bestandsveränderungen werden voraussichtlich TEUR2.200 betragen. Die Materialaufwendungen wurden mit TEUR6.500 geplant und es werden voraussichtlich TEUR6.000 erzielt. Insgesamt wird ein Jahresergebnis von TEUR3.500 erwartet.

II. Risiko- und Chancenbericht

Aufgrund der angespannten Wirtschaftlichen Lage im Bau- und Immobiliengewerbe, sowie die anhaltend schwache Nachfrage nach Immobilien, steigt naturgemäß das Risiko, in einzelnen Fällen den Fertigungstermin der Immobilie nicht einhalten zu können.

Es erscheint umso wichtiger, das geschulte und erfahrene Mitarbeiter sowie auch entsprechend erfahrene Makler eingesetzt werden. Es ist wichtig, dass die branchenüblichen Kostensteigerungen im Bereich der Materialbeschaffung und der Personalkosten ausreichend kalkuliert und in den Immobilienangeboten entsprechend berücksichtigt werden.

Desweiteren ist die Beschaffung von Fremdkapital teurer geworden. Die gestiegenen Zinsen betreffen private Kunden sowie Kapitalanleger von Wohneinheiten gleichermaßen, mit nicht unerheblichen Folgen für den Wohnbausektor. Daneben lässt sich eine restriktivere Kreditvergabepolitik bei Kreditinstituten beobachten. Diese Tatsachen führen zu verlangsamten Investitionsentscheidungen und somit zu geringeren Umsätzen in den kommenden Geschäftsjahren.

Die Firma BPE GmbH verfügt über eine langjährige Erfahrung im Segment Geschoßwohnungsbau. Diese Erfahrung ist die Chance, mit privaten und gewerblichen Investoren in der konjunkturellen Niedrigphase die Marktposition zu halten. Das ungünstige Zinsumfeld beeinträchtigt die Investitionsbereitschaft der Investoren. Durch die fortlaufend weiterhin optimierten Betriebsabläufe sollte die Qualität der Aufträge optimiert werden, dieses erscheint die Basis für zufriedene Investoren. Durch die anhaltend schleppende Nachfrage nach Wohnimmobilien strebt man an, die Finanziellen Rücklagen zu halten.

Die bestehenden Risiken in der Baubranche bieten jedoch auch die Möglichkeit für eine grundlegenden Wandel in der Unternehmensausrichtung. Die Anpassungsfähigkeit an der Branchenentwickelung, die Akzeptanz neuer Technologien und Bauweisen sowie die Unterstützung durch politische und wirtschaftliche Akteure können den Weg für Innovationen und nachhaltigem Wachstum ebnen.

Eine Konjunkturprognose für die Baubranche insgesamt ist schwierig, da diese mit dem Folgen von signifikanten Preissteigerungen, knappen Baumaterialien, Fachkräftemangel, steigender Bürokratie und einer hohen Inflation zu kämpfen hat. Auch die Aufgaben der Umsetzung der Energie- und Klimawende bleibt aller Voraussicht nach hoch. Insbesondere der Wohnbausektor leidet unter den weltwirtschaftlichen Folgen und verzeichnet einen permanenten Auftragsrückgang, welcher sich auch in 2024 nicht dem Ende zuneigen wird.

 

Neuenkirchen, den 10. März 2025

gez. Walter Middendorf

gez. Dennis Hesse

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 24.894,00 34.307,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.140,00 3.565,00
II. Sachanlagen 22.754,00 30.742,00
B. Umlaufvermögen 19.112.417,74 20.914.620,08
I. Vorräte 18.358.112,91 19.798.571,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 657.580,68 721.667,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 96.724,15 394.380,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.203,39 13.926,19
Summe Aktiva 19.150.515,13 20.962.853,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.541.430,64 4.457.234,29
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 6.516.430,64 4.432.234,29
B. Rückstellungen 660.147,15 687.841,20
C. Verbindlichkeiten 11.948.891,32 15.817.777,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 46,02 0,00
Summe Passiva 19.150.515,13 20.962.853,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.087.070,56 1.615.325,35
2. Personalaufwand 1.623.108,62 782.070,97
a) Löhne und Gehälter 1.526.544,42 698.281,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 96.564,20 83.789,15
davon für Altersversorgung 377,64 383,14
3. Abschreibungen 10.249,60 13.760,08
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.249,60 13.760,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 218.430,39 211.652,18
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.566,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 205.161,75 140.364,74
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 934.311,81 131.026,54
8. Ergebnis nach Steuern 2.097.374,39 336.450,84
9. sonstige Steuern 13.178,04 3.096,43
Jahresüberschuss 2.084.196,35 333.354,41

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die BPE GmbH hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und § 42 GmbHG aufgestellt. Die BPE GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß §267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Neuenkirchen und ist beim Amtsgericht Osnabrück unter HRB 200398 eingetragen.

B. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Sinne des §255HGB angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ein Bedarf an außerplanmäßigen Abschreibungen war nicht zu erkennen.

Die unfertigen Leistungen wurden zu den Material- und Fertigungseinzelkosten bewertet. Im Berichtsjahr wurde die Bewertung dahingehend geändert, dass angemessene Teile an Fertigungsgemeinkosten angesetzt wurden. In den Gemeinkosten wurden die Kosten für Architekten und Bauzeichner mit berücksichtigt. Soweit notwendig wurden Wertberichtigungen auf den niedrigen Marktpreis bzw. beizulegendem Wert am Abschlussstichtag vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Einzelne Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt und sind mit ihrem voraussichtlichen Aufwand eingestellt worden.

Die Verbindlichkeiten sind zum Nominalwert angesetzt.

Der Posten Verbindlichkeiten wurde um die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter" erweitert.

Zum Bilanzstichtag haben sämtliche sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In dem in der Bilanz ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR4.432 enthalten.

Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbesteuer mit TEUR128 (Vorjahr: TEUR177) und die Körperschaftsteuer mit TEUR151 (Vorjahr: TEUR68).

Sonstige Rückstellungen wurden insbesondere für Personalkosten (TEUR281; Vorjahr: TEUR364), Gewährleistungen (TEUR37; Vorjahr: TEUR17) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR53; Vorjahr: TEUR52) gebildet.

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Im Geschäftsjahr 2023 wurde zwei Darlehen in Höhe von TEUR900 und TEUR500 bei Kreditinstituten aufgenommen.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter werden sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR1.465 ausgewiesen, welche die Gesellschafterdarlehen betreffen. In 2023 wurden der Gesellschaft drei weitere Darlehen über TEUR200, TEUR600 und TEUR200 gewährt. Ein bestehendes Darlehen über TEUR200 wurde zurück gezahlt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse umfassen im Wesentlichen die Veräußerungserlöse aus dem Verkauf der einzelnen Wohneinheiten von den jeweiligen Projekte (TEUR14.724; Vorjahr: TEUR6.486). Im Geschäftsjahr 2023 wurden die gesamten Wohneinheiten von 4Projekten veräußert. Weiterhin sind die Abrechnungen von Planungsleistungen (TEUR241; Vorjahr: TEUR232) unter den Umsatzerlösen enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen im Wesentlichen auf die Auflösungen von Rückstellungen (TEUR25; Vorjahr: TEUR17) und die Investitionszuschüsse (TEUR531; Vorjahr: TEUR20). Die Investitionszuschüsse umfassen drei Wohngebäudezuschüsse. Periodenfremde Erträge liegen im nicht vor (Vorjahr: TEUR25).

Die um TEUR841 gestiegenen Personalaufwendungen sind insbesondere auf die gezahlten Tantiemen und den Zuführungen zu den Rückstellungen für Personalkosten zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen hauptsächlich auf Verwaltungskosten (TEUR97; Vorjahr: TEUR78), Vertriebsaufwendungen (TEUR45; Vorjahr: TEUR12), die Raumkosten (TEUR40; Vorjahr: TEUR38) und den sonstigen Betriebsaufwendungen (TEUR23; Vorjahr: TEUR69).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen (TEUR205; Vorjahr: TEUR140) betreffen die Darlehen von der Middendorf Bau GmbH, die Darlehen gegenüber den Kreditinstituten und gegenüber dem Gesellschafter.

C. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR36 (Vorjahr TEUR37).

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften bestanden zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR49.

Es besteht eine Kautionsversicherung. Mit einer Inanspruchnahme aus Gewährleistungsbürgschaften sowie Vertragserfüllungsbürgschaften ist nicht zu rechnen. Diese Einschätzungen beruhen auf Erfahrungen der Vergangenheit.

Im Jahresdurchschnitt wurden 16 (Vorjahr: 15) angestellte Mitarbeiter*innen beschäftigt.

Geschäftsführer im Jahr 2023 waren

Walter Middendorf, Neuenkirchen und

Dennis Hesse, Neuenkirchen ab September 2024

(Philipp Hindersmann, Mettingen bis August 2024).

Die Angabe der Geschäftsführergehälter unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss unter der Maßgabe aufgestellt, dass das Jahresergebnis in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen wird.

 

Neuenkirchen, den 10. März 2025

gez. Walter Middendorf

gez. Dennis Hesse

sonstige Berichtsbestandteile

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BPE GmbH, Neuenkirchen,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einebziehung der Buchführung und den Lagebericht der BPE GmbH, Neuenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BPE GmbH, Neuenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lingen, den 10. März 2025

Volbers Vehmeyer Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Schütte, Wirtschaftsprüfer

gez. Volbers, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 10.3.2025.

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