Shopbotic UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseEinzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ilja Giani seit 15.2.2024 | Prokura |
Rainer Klaus Heck seit 24.5.2023 | Geschäftsführer |
Frederic Russo seit 24.5.2023 | Geschäftsführer |
Andre P Hylton seit 8.4.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Infor Global Solutions (Midlands III) Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Infor (Deutschland) GmbHFriedrichsthalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN Die Infor (Deutschland) GmbH hat ihren Sitz in Friedrichsthal und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken (HRB 19448). Die Infor (Deutschland) GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die im Rahmen von Verschmelzungen zu Zeitwerten angesetzten immateriellen Vermögensgegenstände (Markenrechte, Software, Geschäfts- oder Firmenwert) werden unverändert über eine Nutzungsdauer von 6 bzw. 8 Jahren abgeschrieben, die dem wirtschaftlichen Produkt- und Kundenlebenszyklus des zugrundeliegenden Geschäftsmodells der Infor entspricht. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig (IT Hardware/Software 3 Jahre, Büromöbel 7 Jahre, Büroausstattung 7 Jahre). Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem Einbringungswert angesetzt. Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden verzinst und sind zum Nennbetrag angesetzt. Wertberichtigungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen und erfolgswirksam abgesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet und betreffen zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossene Festpreisprojekte. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB, welche im Wesentlichen die im Rahmen der Leistungserbringung entstandenen Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Wertberichtigungen werden vorgenommen, wenn die zu erwartenden Herstellungskosten über dem Auftragswert liegen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung angesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Forderungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden erstmals pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82% (Vorjahr: 1,78%). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden keine jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen, keine Fluktuation sowie Rentensteigerungen von jährlich 1,5% - 2,5% zugrunde gelegt. Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB wurde mit den Pensionsverpflichtungen saldiert. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, durch Einschätzung der Risiken durch die Geschäftsleitung auf der Grundlage der Würdigung des rechtlichen Beraters dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Langfristige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem zum Entstehungszeitpunkt gültigen Umrechnungskurs bewertet. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Wechselkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Wechselkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Wechselkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Wechselkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Wechselkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für bereits vereinnahmte Entgelte für noch zu erbringende Wartungsleistungen eingestellt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, angesetzt. Zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bzw. im Zeitpunkt der Leistungserbringung realisiert. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2023 ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem als Anlage zum Anhang enthaltenen Anlagenspiegel dargestellt. Gegenüber dem Gesellschafter bestehen keine Forderungen (Vorjahr T€ 0). Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen.
2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 1.287 (Vorjahr T€ 8.650) Forderungen aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr, für die insoweit eine Mitzugehörigkeit zum Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr nicht. 3. Eigenkapital Das zum Bilanzstichtag im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte, gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 1.278.251. 4. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Pensionsrückstellungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 4.340 (Vorjahr T€ 4.489). Das Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB mit Anschaffungskosten und einem Zeitwert in Höhe von T€ 211 (Vorjahr: T€ 235) wurde verrechnet. Zinserträge aus dem Deckungsvermögen wurden aufgrund der Geringfügigkeit nicht mit Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen verrechnet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%; Vorjahr: 1,44%) zum 31.12.2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 42 (Vorjahr T€ 225). Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 Abs. 6 HGB). Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für Gewährleistungen T€ 11.697 (Vorjahr T 12.764), Restrukturierungen T€ 1.000 (Vorjahr T€ 2.183), Urlaubsansprüche T€ 1.066 (Vorjahr T€ 945), Mitarbeiterprämien und Provisionen T€ 5.081 (Vorjahr T€ 5.782), Provisionen an Dritte T€ 1.263 (Vorjahr T€ 754), Rechts- und Beratungskosten T€ 463 (Vorjahr T€ 253), ausstehende Lizenzzahlungen T€ 2.230 (Vorjahr T€ 1.746), Rückbaukosten Büro T€ 394 (Vorjahr T€ 473) und ausstehende Rechnungen T€ 198 (Vorjahr T€ 270). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem. Im November 2023 wurden alle noch ausstehenden Darlehen vollständig zurückgezahlt. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 20.528 (Vorjahr T€ 27.606) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Dem Gesellschafter gegenüber bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.852 (Vorjahr T€ 9.016) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von T€ 12 (T€ 13). 6. Latente Steuern Die latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsdifferenzen bei immateriellen Vermögensgegenständen und Rückstellungen. Der Bewertung liegt ein Steuersatz von 31,64 % (Vorjahr: 31,66%) zugrunde. Entwicklung der latenten Steuern:
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse 1.1 nach Tätigkeitsbereichen
1.2 nach Regionen Von den Umsatzerlösen wurden T€ 204.187 (Vorjahr T€ 191.511) im Inland, T€ 40.584 (Vorjahr T€ 28.075) in der EU und T€ 21.223 (Vorjahr T€ 10.727) im restlichen Ausland erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Der Großteil der sonstigen betrieblichen Erträge in 2023 ist auf die Auflösung von Verlustrückstellungen T€ 1.557 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahr (T€ 5.060) waren auf Währungsgewinne zurückzuführen, die im aktuellen Geschäftsjahr Null sind. 3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Im Geschäftsjahr lag ein Ertrag aus Altersversorgung in Höhe von T€ 47 (Vorjahr Verlust T€ 144) vor. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten beinhaltet konzerninterne Dienstleistungen T€ 31.096 (Vorjahr T€ 29.725), Gewährleistungen T€ 0 (Vorjahr T€ 3.323), Pkw-Kosten T€ 2.659 (Vorjahr T€ 2.482), Mietaufwendungen und Nebenkosten für Büroräume T€ 1.629 (Vorjahr T€ 1.929), Reisekosten T€ 1.862 (Vorjahr T€ 1.820) und Marketing T€ 1.190 (Vorjahr T€ 1.176). Es liegen keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen vor. 5. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens Aufgrund einer Umstellung des Verrechnungspreismodel wurden sämtliche Finanzanlagen einer Neubewertung unterworfen. Diese Bewertung führte zu einer Korrektur des Beteiligungsbuchwerts der Infor (Schweiz) AG in Höhe von T€ - 14.384. 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen von T€ 5.372 (Vorjahr T€ 3.726) sowie Zinserträge aus dem Cashpool in Höhe von T€ 934 (Vorjahr T€ -43). 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen von T€ 6.291 (Vorjahr T€ 5.849) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 85 (Vorjahr T€ 55). 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten enthält neben dem tatsächlichen Steueraufwand für 2023, periodenfremde Steueraufwendungen für Vorjahre in Höhe von T€ 1.712 (Vorjahr T€ 3) sowie Kosten aus der Erhöhung der latenten Steuern von T€ 2.535 (Vorjahr T€ - 2.013). Das Unternehmen ist Mitglied der Koch Industries, Inc. Gruppe, die wahrscheinlich in den Anwendungsbereich der OECD-Steuerregeln der Globalen Mindestbesteuerung fallen wird, obwohl die Konsultationen zu diesem Zeitpunkt noch im Gange sind. Die Rechtsvorschriften der Globalen Mindestbesteuerung sind zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen in Kraft getreten. Die Gesetzgebung wird für das am 1. Januar 2024 beginnende Geschäftsjahr der Gesellschaft in Kraft treten. Das Unternehmen hat eine Bewertung seiner potenziellen Exposition gegenüber den Ertragsteuern der Globalen Mindestbesteuerung für das am 31. Dezember 2024 endende Geschäftsjahr vorgenommen. Die Bewertung des potenziellen Risikos von Einkommenssteuern im Rahmen der Globalen Mindestbesteuerung basiert auf den jüngsten Steuererklärungen und Jahresabschlüssen. Auf der Grundlage der Bewertung hat das Unternehmen kein potenzielles Risiko für Einkommenssteuern im Rahmen der Globalen Mindestbesteuerung festgestellt, da der auf die Gewinne des Unternehmens im anwendbare Standardsteuersatz über dem effektiven Steuersatz der zweiten Säule von 15 % liegt. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverhältnisse:
3. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 betrug 569 (Vorjahr 593). Diese spalten sich in folgende Funktionsbereiche auf:
4. Abschlussprüferhonorar Honorare an den Abschlussprüfer wurden in Höhe von T€ 152 geleistet (Vorjahr T€ 145). Honorare für Steuerberatungsleistungen, andere Bestätigungsleistungen oder sonstige Leistungen wurden wie im Vorjahr nicht gewährt. 5. Geschäftsführer Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren
Es wurden insgesamt € 276.597 (Vorjahr: € 5.902.040) an Geschäftsführerbezüge in 2023 ausgezahlt. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 3.345 (Vorjahr: T€ 3.466). 6. Konzernverhältnisse Die Infor (Deutschland) GmbH wird in den nach US-GAAP aufgestellten Konzernabschluss (größter und kleinster Konsolidierungskreis) der Muttergesellschaft Infor Foreign Investments, LLC., eine im Bundesstaat Delaware in den Vereinigten Staaten von Amerika eingetragene Gesellschaft, konsolidiert. Ein Einbezug in einen weiteren Konsolidierungskreis erfolgt nicht. Auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses wird gemäß § 292 HGB verzichtet. Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Gesellschaft umfasst das oberste Mutterunternehmen, Infor Foreign Investments, LLC. Im Bundesstaat Delaware in den Vereinigten Staaten von Amerika und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Diese erstellt einen Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die deutsche Übersetzung wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Vergleich zu den deutschen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ergeben sich im Wesentlichen nachfolgend erläuterte Abweichungen: Die Bilanzierung von Leasingverträgen beim Leasingnehmer erfolgt nach US-GAAP durch die Aktivierung des Nutzungswertes sowie Passivierung einer Leasingverbindlichkeit, ausgenommen es handelt sich um kurzfristige Leasingverträge. Nach den deutschen Prinzipien erfolgt die Bilanzierung des Leasinggegenstandes beim wirtschaftlichen Eigentümer. Ein Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) aus einem Beteiligungserwerb wird aktiviert und grundsätzlich nicht planmäßig abgeschrieben. Die jährliche Überprüfung der Werthaltigkeit kann jedoch eine Abschreibung erforderlich machen. Unfertige Leistungen aus Festpreisaufträgen werden nicht zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, sondern entsprechend dem Auftragsfortschritt. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von € 15.037.510 auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Infor Deutschland GmbH haben könnten, existieren nicht.
Friedrichsthal, den 11. Juli 2024 Infor (Deutschland) GmbH Die Geschäftsführung Rainer Heck, Geschäftsführer André Hylton, Geschäftsführer Frederic Russo, Geschäftsführer Anlagenspiegel Infor (Deutschland) GmbH zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Allgemeines Die Infor (Deutschland) GmbH mit Sitz in Friedrichsthal (eingetragen unter HRB 19448 des Amtsgerichts Saarbrücken) (nachfolgend: Gesellschaft) gehört zum Infor-Konzern (http://www.infor.de). Infor ist ein globales Unternehmen, das Softwareprodukte zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens anbietet. Infor (Deutschland) GmbH vertreibt Nutzungsrechte an Software-Produkten und bietet dazugehörige Support- und Wartungsleistungen an. Die Gesellschaft ist zudem Anbieter von Business-Cloud-Softwarelösungen. Die Nutzung der Infor Cloud erfolgt auf Subskriptionsbasis, das heißt, der Kunde zahlt periodisch eine Gebühr für die zeitlich befristete Nutzung der Software, die bei einem Partner installiert ist und auf die unsere Kunden über das Internet zugreifen. Darüber hinaus bietet die Gesellschaft Beratungsleistungen bei der Einführung und Nutzung der Anwendungen an. Die Dienstleistungen basieren auf langjähriger Erfahrung als Anbieter von Software für geschäftskritische Prozesse. Die Gesellschaft bietet seinen Kunden die Vorteile eines globalen Unternehmens, verbunden mit lokaler Präsenz und Expertise. Die Kooperation mit einer Vielzahl von Partnern trägt zur guten Positionierung bei mittelständischen und großen Unternehmen bei und gewährleistet einen umfassenden Service für unsere Kunden. Mit ca. 68.000 Kunden-Installationen, davon 14.000 Cloud Kunden, zählt der Infor Konzern zu den weltweit führenden Anbietern von betriebswirtschaftlichen Komplettlösungen für Unternehmen. Die Software wird speziell für bestimmte Branchen entwickelt und umfasst komplette Suiten, so dass Kunden von den industrieorientierten Produkten profitieren. Infor's Cloud-Lösungen werden als Software as a Service (SaaS) angeboten und sind ein wichtiger und strategischer Wachstumsfaktor. Der Hauptsitz der Infor-Gruppe befindet sich in New York City. Weltweit beschäftigt Infor ca. 17.000 Mitarbeiter. Seit Mitte 2020 ist Infor Inc. eine eigenständige Tochtergesellschaft von Koch Industries, einem amerikanischen multinationalem Mischkonzern in Privatbesitz mit Sitz in Wichita, Kansas. 2. Markt und Gesamtwirtschaft Infor ist bestrebt, seinen Marktanteil weiter auszubauen und verfolgt das Ziel eines nachhaltigen organischen Wachstums durch den Ausbau von Kundenbeziehungen und Vertriebspartnerschaften. Die Infor Cloud-Suiten bieten branchenspezifische Lösungen, um dem Bedarf an neuen innovativen Softwarelösungen durch die Platzierung neuer Produkte und innovativer Technologien nachzukommen. Im Servicebereich setzt die Gesellschaft auf Kompetenz und Qualität in der Beratung mit kosteneffektiven Implementierungsprozessen. Die Investitionsbedingungen sind so ungünstig wie lange nicht. Die Unsicherheit über die künftige wirtschaftliche und politische Entwicklung ist groß, die Finanzierungskosten sind hoch, die Energiepreise und ihre Schwankungen machen die Planung schwierig. Die Wirtschaftsforschungsinstitute gehen davon aus, dass es im weiteren Jahresverlauf im Zuge rückläufiger Inflationsraten, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmenden Impulsen von der Außenwirtschaft zu einer spürbaren konjunkturellen Belebung kommt. Dennoch bestehen für die erwartete Erholung weiterhin Unsicherheiten, insbesondere mit Blick auf die geopolitischen Entwicklungen. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April auf 89,4 Punkte gestiegen. Die Konjunktur stabilisiert sich, vor allem durch die Dienstleister. Die Ifo Frühjahrskonjunkturprognose geht davon aus, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr, und im kommenden Jahr die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen wird. B. Darstellung der Lage 1. Umsatz- und Ertragslage Die Gesellschaft erzielt Umsätze aus dem Verkauf von Lizenzen sowie der dazugehörigen Wartung. Die Gesellschaft verkauft Cloud-Lösungen auf Subskriptionsbasis, das heißt, der Kunde zahlt periodisch eine Gebühr für die zeitlich befristete Nutzung der Software, denn die Software wird in diesem Fall als Abo-Modell, anstatt als Lizenzmodell vertrieben. Die Gesellschaft bietet darüber hinaus Beratungs- und Schulungsleistungen an. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz i.H. von T€ 265.994 (Vorjahr T€ 230.312) erwirtschaftet. Der Umsatzanteil aus SAAS Verkäufen i.H. von T€ 42.089 (Vorjahr T€ 27.875) gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung und zeigt den Bedarf an neuen innovativen Softwarelösungen und Technologien, welche unseren Kunden helfen, ihre Geschäftsabläufe zu optimieren und ihre Unternehmensziele zu erreichen. Die Investitionsbereitschaft unserer Kunden in unsere Produkte und neue Technologien haben ein bedeutendes Umsatzwachstum hervorgebracht, wodurch die Umsatzprognose erfreulicherweise mit 15 % übererfüllt wurde. Der Anteil am Gesamtumsatz aus Lizenzverkäufen ist im Vergleich zum Vorjahr mit 9% leicht gesunken. Der Anteil der Wartungsumsätze am Gesamtumsatz von 34% ist im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr 39%) ebenfalls gesunken. Der Anteil des Serviceumsatzes am Gesamtumsatz konnte sich gegenüber dem Vorjahr von 35% auf 36% (lfd. Geschäftsjahr) verbessern. Mit dem Umsatzwachstum bei den SaaS- und Lizenzverkäufen ging eine erkennbare Steigerung der Kosten für bezogene Waren von T€ 33.190 im Vorjahr auf T€ 40.211 im aktuellen Geschäftsjahr einher. Einen großen Posten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen machte im VJ das Aufleben der Forderungsverzichte in Höhe von € 13.4 Millionen gegenüber Infor (Barneveld) B.V., aus. Der Forderungsverzicht wurde im letzten Jahr vollends bedient und fällt somit in diesem Jahr nicht mehr ins Gewicht. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ein EBITDA von 18,0% erzielt, welches das prognostizierte EBITDA von 9% weit übertroffen hat und im Wesentlichen durch die Umsatzübererfüllung realisiert wurde. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr einen Gewinn von T€ 15.038 aus, und zeigt damit eine wesentliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr € 1.314). Der Gewinn liegt weit über dem prognostizierten Jahresergebnis (T€ 8.694), da sich der gestiegene Umsatz unmittelbar auf das Ergebnis auswirkte. Im Übrigen war im Vorjahr das Jahresergebnis durch eine Rückzahlungsverpflichtung eines Forderungsverzichts beeinträchtigt. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt als gut zu bezeichnen. 2. Finanzlage Die Gesellschaft zeigt unverändert eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Die Liquidität der Gesellschaft ist ausgezeichnet. Die Gesellschaft verfügt über T€ 19.105 liquide Mittel (Vorjahr T€ 47.027). Die liquiden Mittel haben abgenommen, da sämtliche langfristigen Ausleihungen an verbundene Unternehmen im Geschäftsjahr zurückgezahlt wurden. Der Anteil der Finanzanlagen gemessen an der Bilanzsumme ist somit von 62% auf 55% gefallen. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben und die Gesellschaft geht davon aus, dass ihr Liquiditätsbestand zur Deckung des operativen Kapitalbedarfs ausreicht. Etwaige zusätzliche Liquidität kann jederzeit über den Konzern beschafft werden. Für einen zentralen Überblick über die Liquidität der Konzernunternehmen wurde im Oktober 2022 ein fiktiver Cash-Pool für die europäischen Infor Gesellschaften eingerichtet. Im Gegensatz zu einem echten Cash-Pool, erfolgt kein Liquiditätstransfer, d.h. die Infor (Deutschland) GmbH kann jederzeit über Ihr Bankkonto und dessen Disposition verfügen. Es handelt sich bei dem Konto um ein Konto der Infor (Deutschland) GmbH, d.h. es erfolgte kein effektiver Übertrag des Saldos auf ein 'Master Account' des Infor Konzerns. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital beträgt T€ 17.952 (Vorjahr T€ 2.914). Die Eigenkapitalquote am Bilanzstichtag hat sich auf 10,23% erhöht (Vorjahr 0,95%). Die Eigenkapitalsituation der Gesellschaft wird laufend überwacht. Maßnahmen des Gesellschafters zur Beseitigung einer möglichen Unterkapitalisierung der Gesellschaft können jederzeit unverzüglich eingeleitet werden. Zur Absicherung des laufenden Liquiditätsbedarfs hat die Muttergesellschaft, die Infor (US) Inc., mit Datum vom 19. März 2024 eine Patronatserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, die Gesellschaft in der Weise finanziell auszustatten bzw. für eine finanzielle Ausstattung zu sorgen, dass diese stets in der Lage ist, ihren sämtlichen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachzukommen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um 42.7% verringert und betrug zum Jahresende T€ 175.466 (Vorjahr T€ 306.002). Diese Entwicklung ist vor allem auf den Rückgang der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen zurückzuführen. Durch Abschreibungen und Abwertungen hat sich der Anteil des Anlagevermögens (Anlagenintensität) von 62% im Vorjahr, auf 55% im laufenden Geschäftsjahr verringert. Die Finanzanlagen i.H. von T€ 94.253 sind im Vergleich zum Vorjahr (T€ 186.463), durch die Rückzahlung des Darlehens als auch Abwertung der Infor (Schweiz) AG, stark gesunken. Im Geschäftsjahr 2023 wurden aufgrund einer Umstellung des Verrechnungspreismodells sämtliche Finanzanlagen einer Überprüfung auf Werthaltigkeit unterworfen. Diese Überprüfung führte zu dem Ergebnis, dass der schweizerische Beteiligungsbuchwert nicht mehr in voller Höhe als werthaltig angesehen und daher eine Abschreibung in Höhe von T€ 14.384 durchgeführt wurde. Die Vorräte i.H. von T€ 14.960 sind durch Fertigstellung einiger Großprojekte, im Vergleich zum Vorjahr (T€ 21.786) gesunken. In den Vorräten zeigt sich der Anteil der Cloud Kundenprojekte, sowie der Fertigstellungsgrad von Projekten mit Festpreisvereinbarungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H. von T€ 20.528 wurden deutlich gegenüber dem Vorjahr (T€ 181.937) durch Rückzahlungen im Geschäftsjahr verringert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten, der im Wesentlichen die Abgrenzung von Wartungsrechnungen und SaaS Zahlungen reflektiert, ist auf T€ 66.194 (Vorjahr T€ 56.996) angestiegen. Die hieraus resultierenden Erträge stellen zukünftige Umsatzerlöse dar, welche entsprechend der vertraglich vereinbarten Laufzeit anteilig in zukünftigen Umsätzen realisiert werden. 4. Mitarbeiter Mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz leisten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg. Wir pflegen eine wertschätzende und leistungsorientierte Unternehmenskultur. Als Tochterunternehmen von Koch Industries ist die von Charles Koch entwickelte Principle-Based ManagementTM (PBMTM) Methode Teil unserer Kultur. Der PBMTM Ansatz soll unsere Mitarbeiter befähigen, Situation zu hinterfragen, Prozesse zu verbessern und Innovationen voranzutreiben. Das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter ist uns wichtig, daher bietet Infor immer wieder Webinare zu sozialem Wohlbefinden am Arbeitsplatz, psychische Gesundheit in unserer virtuellen Welt und weiteren Themen an. Das Early Talent Programm von Infor wurde aufgesetzt um Hochschulabsolventen zu rekrutieren. Das Woman's Infor Network WIN verbindet Mitglieder aus unterschiedlichen Business Bereichen und ist ein Netzwerk, das die Möglichkeit bietet, mit Infor-Kollegen weltweit zusammen zu kommen. WIN hat zum Ziel, die beruflichen Chancen von Frauen zu verbessern und ihnen Unterstützung, Anregungen und Hilfestellungen für ihre Berufslaufbahn zu geben. Der Personalaufwand beträgt im Berichtsjahr T€ 67.786 (Vorjahr T€ 68.519). Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug 569 (Vorjahr 593). Sonstige Informationen Als Zielgröße für den Frauenanteil im Unternehmen ist für die Zeit bis 31.12.2023 gem. §§ 52 und 36 GmbHG für die Geschäftsführung ein Wert von 0% definiert. Für die Leitungsebene 1 waren bis zum 31.12.2022 als Zielgröße 15 % definiert, und für die Leitungsebene 2 20% als Zielgröße festgelegt. Für den weiteren Zeitraum wurde für die Leitungsebene 1 eine Zielgröße von 17% definiert und für die Leitungsebene 2 weiterhin 20%. Auf Leitungsebene 1 haben wir unsere Ziele erreicht, auf Leitungsebene 2 wurde die Zielgröße mit 19% aufgrund der vollen Personenzahl knapp verfehlt. Wir sind weiterhin bestrebt die Frauenquote zu steigern. Zur Veranschaulichung:
Da sowohl die Positionen des General Counsels als auch die Position der Leitung der Rechtsabteilung EMEA von Männern besetzt sind, wurde der Frauenanteil auf 0 gesetzt. 5. Forschung und Entwicklung Unsere Forschungs- und Entwicklungstätigkeit orientiert sich generell am Lebenszyklus unserer Produkte mit dem Ziel unseren Kunden praxisgerechte und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen zu bieten. Bestehende Produkte und Verfahren werden mit einem kurz- bis mittelfristigen Zeithorizont weiterentwickelt und optimiert. Auch im Jahr 2023 setzte die F&E Abteilung von Infor (Deutschland) GmbH ihre Bemühungen fort, die Infor EPM-Lösungen weiter voranzutreiben. Einer der Schwerpunkte lag dabei auf der Benutzererfahrung, wo bedeutende Verbesserungen an der Benutzeroberfläche, den Dashboard-Einstellungen und der Berichtsnutzbarkeit vorgenommen wurden. Das Datenmanagement wurde durch detailliertere Importprotokolle und neue Datenladeoptionen für Budgeting and Planning sowie Financial Consolidation gestärkt. Die Einführung von Funktionen zur Aufzeichnung von Zellenwertänderungen verbessert die Zuverlässigkeit und Nachvollziehbarkeit der Datenprozesse. Im Bereich Finanzkonsolidierung und Berichterstattung wurden substantielle Aktualisierungen vorgenommen, die auf die Stärkung der Finanzkonsolidierungsfähigkeiten abzielen. Neue Level-Dimensionen und verbesserte Datenladevorgänge für Eröffnungsbilanzen, zusätzliche Konsolidierungsfunktionen im Application Engine sowie Benutzererfahrungsoptimierungen in Finanzberichten erhöhen die Flexibilität und Funktionalität. Es gab neue Implementierungen, wie das neue Ad-hoc-Berichts-Widget, die Suchfunktionen in Application Studio und zusätzliche Attribute im Workforce Budgeting, welche unser Investment in die Erweiterung des Funktionsumfangs und die Verfeinerung bestehender Werkzeuge unterstreichen. Die Investitionen in OLAP-Modellierung und -Perspektiven zielen darauf ab, die Flexibilität von EPM weiter zu stärken. Mit Funktionen wie auf Abfragen basierenden Teilmengen und verbessertem OLAP-Regelmanagement bieten wir leistungsstärkere und benutzerfreundlichere Werkzeuge, die Effizienzsteigerung in der Content- Entwicklung sowohl für Endkunden als auch interne Teams bedeuten. Zusammenfassend lagen die Investments darin, die Benutzererfahrung zu verbessern, die Tools zur Finanzkonsolidierung weiter zu optimieren, die Datenmanagement- Fähigkeiten zu erweitern und die Integration mit anderen Diensten zu stärken, um ein kohärenteres EPM-Ökosystem zu schaffen, das sich mit dem Rest der modernisierten Infor-Infrastruktur komplett integriert. Seit April 2023 hat sich der Infor Blending PatchDay als feste Größe etabliert, mit dem im Wesentlichen quartalsweise Programmänderung bzw. Korrekturen zur Verfügung gestellt werden. In dessen Rahmen wurden in 2023 zahlreiche Funktionalitäten veröffentlicht. So wurde zum Beispiel den gestiegenen Anforderungen an die Sicherheit Rechnung getragen. Zusätzlich wurde im Berichtsjahr 2023 die Grundlage für den Release 8.3 geschaffen, dessen Veröffentlichung für 2025 geplant ist. Für die Blending Versionen 8.1 & 8.2. wurden zudem die Anwendungen rund um die mobile Erfassung im Web UI erweitert und die Grundlage für die REST-API-Anbindung an d.velop documents umgesetzt. Das Produkt Varial ist seit vielen Jahren als Lösung im Bereich von Finanz- und Payroll-Systemen etabliert. Im Jahr 2023 wurde das neue Varial-Release 2.92 freigegeben und, darauf aufbauend, weitere Programmupdates zur Verfügung gestellt. Der Fokus der Entwicklung liegt auf der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen zur Absicherung des Tagesbetriebes der Kunden. Im Berichtszeitraum wurden Erweiterungen aufgrund von gesetzlichen Änderungen eingearbeitet. Zusätzlich wurden umfangreiche Investitionen und Implementierungen vorgenommen, damit Varial z.B. für den Einsatz auf mobilen Endgeräten angeboten werden kann. Ein Hauptbestandteil waren die Erweiterungen der Browser-basierten Lösungen für Varial WIN und den Employee Self Service. Im Berichtszeitraum wurden weitere Milestones für die Infor COM Releases 7.5, 7.7 und 7.9 freigegeben. Sowohl funktionale Erweiterungen als auch laufende technische Redesign-Maßnahmen wurden abgeschlossen. Zusätzlich wurden Webservices und Erweiterungen für das Webframework implementiert, mit denen Infor die Digitalisierungsprojekte in den Unternehmen optimal unterstützen kann. Die Infor COM Zoll-Suite wurde in 2023 ebenfalls weiterentwickelt und um Module für Vertrieb / Export ergänzt. Ebenfalls im Berichtsjahr 2023 wurde mit der Entwicklung der REST-API- Integration für die d.velop-Produkte begonnen. C. Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde unter Anwendung der indirekten Methode in Anlehnung an DRS 21 erstellt und zeigt die Veränderung des Finanzmittelbestandes aus der Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Es bestehen keine Verfügungsbeschränkungen über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. 1. Operativer Cashflow Der negative operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H. von T€ -105.488 (Vorjahr T€ -35.090) ist im Wesentlichen auf die Rückzahlung von Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen zurückzuführen. 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit Der Cashflow aus Investitionstätigkeiten zeigt einen Mittelzufluss in Höhe von T€ 83.857 (Vorjahr T€ 9.038). Der Mittelzufluss hat sich ereignet, da ausgegebene Darlehen von Infor (Deutschland) GmbH von verbundenen Unternehmen zurückgezahlt wurden. 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft aus Finanzierungstätigkeit einen Mittelabfluss i.H. von T€ -6.291 die aus der Zahlung von Zinsen für Darlehensverbindlichkeiten (Vorjahr T€ -5.849) resultieren. D. Leistungsindikatoren Unsere Leistungsindikatoren waren bisher Umsatz, EBITDA und das Jahresergebnis. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ein EBITDA von 18,1% erzielt, welches das prognostizierte EBITDA von 9% weit übertroffen hat und im Wesentlichen durch die Umsatzübererfüllung realisiert wurde. Der Gewinn liegt weit über dem prognostizierten Jahresergebnis (T€ 8.694), da sich der gestiegene Umsatz unmittelbar auf das Ergebnis auswirkte. Aufgrund einer Umstellung des Verrechnungspreismodells erfolgt die Unternehmenssteuerung in Zukunft auf Basis der EBIT Marge und des operativen Gewinns. Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung der Gesellschaft trotz herausfordernden Situationen wie der russischen Ukraine-Invasion, dem Krieg im Nahen Osten, der andauernden Energiekrise und immer noch anhaltender Auswirkungen der Corona Pandemie als gut. E. Chancen- und Risikobericht Um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern, ist es unerlässlich, Risiken zu identifizieren, zu analysieren und diesen mit Hilfe von Steuerungsmaßnahmen entgegenzuwirken. Daher setzen wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme ein. Unternehmerisches Handeln besteht darin, Chancen zu erkennen und zu nutzen, und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Die Bewertung der Chancen und Risiken wurde anhand folgender Kriterien vorgenommen: Bewertungskategorien der Risiken in aufsteigender Reihenfolge
Im Folgenden werden die Risiken und Chancen beschrieben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Infor (Deutschland) GmbH haben können. Darstellung der wesentlichen Risikofelder
Nach unserer Einschätzung des Gesamtrisikos bestehen derzeit keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen. 1. Umfeld- und Branchenrisiken und Chancen Investitionsentscheidungen unserer Kunden sind abhängig von wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklungen sowie den Rahmenbedingungen des individuellen Marktumfeldes und des Gesamtmarktes. Die Folgen der Pandemie und des russischen Angriffs auf die Ukraine sowie die Energiekrise sind auch in unserem Umfeld spürbar. Wir sind kontinuierlich einem erhöhten Konkurrenz- und Preisdruck ausgesetzt. Dennoch werden Unternehmen weiterhin in die Verbesserung und Optimierung ihrer internen Prozesse investieren. Diese Investitionsbereitschaft wird sich nach unserer Einschätzung positiv auf die Entwicklung unserer Geschäfte sowie unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. 2. Produkt- und Technologierisiken und Chancen Wesentliche Erfolgsfaktoren für die Erreichung unserer Unternehmensziele sind unsere Produkte. Der Infor Konzern ist mit seinem Produkt- und Leistungsportfolio sowie seiner weltweiten Präsenz gut positioniert. Infor bietet seine Softwarelösungen mit unterschiedlichen Betreibungsmodellen an, da Kunden vermehrt eine flexible Nutzung von ERP-Systemen fordern. Innovationen und moderne Technologien sind die Basis dieser Produktpalette. Unsere Mitarbeiter bieten diese Produkte unseren Bestandskunden, zu denen wir langjährige Kundenbeziehungen pflegen, als auch Neukunden an. Dem Wettbewerb am Markt werden wir auch in Zukunft durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die im Markt erfolgreich eingeführten Produkte erfüllen die hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden. Neue Produkte oder Produkterweiterungen können jedoch noch nicht erkannte Fehler enthalten. Als vermarktendes Tochterunternehmen ist die Gesellschaft unterschiedlichen Produkt- und Technologierisiken ausgesetzt. Wir schätzen dieses Risiko als moderat ein. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Ausfallrisiken von Kundenforderungen erachten wir für möglich, sonstige Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken erachten wir aufgrund der bestehenden Patronatserklärung als unwahrscheinlich. 4. Personal Risiken Der Erfolg der Gesellschaft ist Wesentlich von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Know-how bestimmt, daher investiert der Konzern regelmäßig in deren Weiterbildung. Die Zusammenarbeit hat sich seit der Corona Pandemie verändert und auch Kundenprojekte wurden in neuer Art und Weise fortgeführt. Viele Mitarbeiter haben sich virtuell vernetzt, um sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Unsere Mitarbeiter erledigen ihre Aufgaben wie gewohnt sorgfältig, auch wenn sie sich nicht persönlich treffen. Unser künftiger Erfolg ist abhängig von der erfolgreichen Durchführung von Projekten. Daher versuchen wir durch ein intensives Projektmanagement und -controlling den Risiken aus Implementierungsaufträgen entgegen zu wirken, Probleme frühzeitig zu erkennen und diese gezielt zu beheben. Wir können Personalrisiken zwar nicht vollständig ausschließen, betrachten ihren Eintritt jedoch als unwahrscheinlich und stufen diese Risiken daher als gering ein. F. Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick Die Gesellschaft wird auch in Zukunft die Strategie eines moderaten Wachstums mit Fokussierung auf Cloud-Lösungen durch weiteren Ausbau von Kundenbeziehungen und Vertriebspartnerschaften sowie intensiver Nutzung seiner Vertriebsstrukturen fortführen. Aufgrund einer Umstellung des Verrechnungspreismodells erfolgt die Unternehmenssteuerung in Zukunft auf Basis der EBIT Marge und des operativen Gewinns. Die Gesellschaft rechnet im nächsten Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis von ca. € 20 Mio. und eine EBIT Marge von 15%. Wesentliche Änderungen in unserer Geschäftspolitik sind nicht zu erwarten. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf und die Lage im Allgemeinen als herausfordernd, aber insgesamt gut.
Friedrichsthal, 11. Juli 2024 Infor (Deutschland) GmbH Die Geschäftsführung Rainer Heck, Geschäftsführer André P. Hylton, Geschäftsführer Frederic Russo, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Infor (Deutschland) GmbH, Friedrichsthal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Infor (Deutschland) GmbH, Friedrichsthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Infor (Deutschland) GmbH, Friedrichsthal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 11. Juli 2024 Grant
Thornton AG
Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer Fabian Kuhn, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2024 festgestellt. |
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