Strasser Bauunternehmung GmbH

Zeppelinstraße 15, 82205 Gilching, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 19928
Vorher
Strasser & Riebel Bauunternehmung GmbH
Eingetragen
15.3.2010
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von StraßenAlle anderen spezialisierten Bautätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Planung und Ausführung von Bauarbeiten aller Art, soweit keine besondere Genehmigung hierfür erforderlich ist

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

OPG GmbH
Germany
375.000 €
85.71%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Strasser Bauunternehmung GmbH

Winhöring

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2015 bis zum 31.03.2016

Lagebericht

STRASSER Bauunternehmung GmbH, Winhöring

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2015 bis 31.03.2016

1. Grundlagen des Unternehmens, Unternehmensziele und Leitlinien

Wir sind ein mittelständisches Bauunternehmen, das vorwiegend im regionalen Hochbau und als Generalunternehmer tätig ist, mit Sitz in Winhöring und einer Zweigniederlassung in München.

Wir realisieren Hochbauprojekte in jeder Größenordnung mit Kompetenz und Erfahrung. Unser Know-how sowie Baudienstleistungen aus einer Hand zählen zu unseren Stärken. Unsere Schwerpunkte sehen wir beim Gewerbe- und öffentlichen Hochbau, beim Bau von Altenheimen, Verwaltungsgebäuden, Supermärkten oder beim Wohnungs- und Mietwohnungsbau.

Unsere Fachkompetenz stellen wir insbesondere beim Bau von Gewerbeeinheiten, Sanierungen und als Partner für Gesamtleistungen unter Beweis.

Unsere Leitlinien sind:

Die Baustelle steht bei allen Handlungen immer im Mittelpunkt. Dem entsprechend setzen die Führungskräfte dieses Leitbild um, indem sie

Vorbild sind und die Mitarbeiter zielorientiert führen und motivieren

die Anforderungen des Marktes aufnehmen und das STRASSER-Image mit den entsprechenden Leistungen hochhalten

sich im fachlichen, methodischen und ökologischen Bereich ständig weiter entwickeln und die STRASSER-Systeme nutzen

In diesem Fokus stehen unsere Ziele und Visionen:

STRASSER soll ein Unternehmen sein, das seine Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner aber auch Konkurrenten begeistert und somit auch Personen und Firmen anspricht, die STRASSER bisher nicht kannten!

STRASSER soll die produktivste Bauunternehmung in Bayern werden.

STRASSER soll durch sein Handeln ein Vorbild für Unternehmenskultur werden.

STRASSER soll so schlagkräftig werden, dass das Unternehmen prinzipiell in der Lage ist, alle Bauprojekte ausführen zu können, das es umsetzen will.

STRASSER soll unabhängig von Dritten werden. Dritte sind Banken, Versicherer, Lieferanten - Baustoffe/Energie, Nachunternehmer - Hauptgewerbe und Auftraggeber.

STRASSER akzeptiert keine Rahmenbedingungen, die uns in unserem Handeln einschränken oder uns ausnutzen.

STRASSER arbeitet nachhaltig.

STRASSER ist ein wesentlicher Arbeitgeber in der Region.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft hat sich auch im Jahr 2015 sowie im Frühjahr 2016 weiter als stabil erwiesen, wozu die Entwicklung des Inlandkonsums gleichermaßen wie die Entwicklung des Exports beitrug. Eine Sonderkonjunktur erfuhr das Bauhaupt- und Nebengewerbe, da Geldanlagen kaum noch Ertrag bringen. So wurden Eigentümer veranlasst, ihre Immobilien zu sanieren und modernisieren, andere Bürger ins eigene Heim zu investieren.

Die Notwendigkeit der Errichtung und zur Verfügungsstellung von Unterkünften durch den Zuzug von mehr als 1 Million Flüchtlingen fördert ebenfalls den Wohnungsbau.

Dadurch ist die Bauwirtschaft mit einer hohen Auslastung gekennzeichnet. Der Preisdruck in der Branche ist aber unverändert hoch, da Mitbewerber aus den konjunkturschwächeren Nachbarstaaten Bauleistungen im heimischen Markt erbringen.

2.2. Geschäftsverlauf

Das Wirtschaftsjahr 2015/2016 verlief für die STRASSER Bauunternehmung positiv.

Die Leistungsentwicklung konnte über den Jahresverlauf kontinuierlich gesteigert werden. War das erste Quartal im Vergleich zum Jahresdurchschnitt leicht verhalten, ist insbesondere das letzte Quartal von einer überdurchschnittlichen Auslastung geprägt.

Insgesamt konnte das Unternehmen die Leistung um 48 % gegenüber dem Vorjahr steigern.

Auch im Branchenvergleich mit anderen Bauunternehmen war die Entwicklung überdurchschnittlich. Das zeigt sich auch in der positiven Ertragsentwicklung der Unternehmung.

Der Auftragseingang im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016 / 2017 war und ist sehr gut, so dass die Gesellschaft mittlerweile gezwungen ist, Aufträge abzulehnen.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2015/2016 betrug 41,3 Mio. € und liegt damit um T€ 13.390 über dem Vorjahreswert.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 446 T€ über dem des Vorjahres (T€ 28).

Die Personalaufwendungen sind, gegenüber dem Vorjahresniveau, gestiegen. Die Steigerung beträgt 17,5%.

Die Erhöhung der Zins- und Avalaufwendungen ist durch das Umsatzwachstum und dem damit verbundenen zusätzlichen Bedarf von Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften begründet.

Die Gewährleistungsbürgschaften bauen sich seit 2010 immer noch kontinuierlich auf. Seit 2015 werden die ersten Bürgschaften wieder zurückgegeben. Dies verstärkt sich seit 2016.

Der Jahresüberschuss beträgt nach Steuern 241 T€.

Das Auftragsvolumen für das Geschäftsjahr 2016/2017 beträgt 63.636 T€ netto.

Davon reichen 14.600 T€ netto in das Geschäftsjahr 2017/2018.

Die gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung lässt derzeit keine besonderen Einflüsse bzw. Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf erkennen.

Die Vermögenslage zum Bilanzstichtag zeigt eine Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 2.407. Auf der Aktivseite sind insbesondere das Anlagevermögen aufgrund der Investitionstätigkeit und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der erhöhten Gesamtleistung gestiegen. Die Investitionstätigkeit bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen betrug im Berichtsjahr 608 T€. Die Abschreibung im Geschäftsjahr beträgt 427 T€ (VJ: 377 T€). Deutlich zugenommen haben die Finanzanlagen (um TEUR 711 auf TEUR 826). Hier machen sich die Gründung zweier Tochtergesellschaften (Strasser Bau-Personal GmbH und Strasser Bau Projekt GmbH) und die Ausreichung von Darlehen an die Tochtergesellschaften bemerkbar.

Die Passivseite ist durch eine Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen geprägt.

Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote nur unwesentlich von 9,6 % auf 9,7 % erhöht.

Die Finanzlage ist gesichert. Für das kommende Geschäftsjahr wird ein wesentlich verbesserter Cash-Flow erwartet.

2.4. Mitarbeiterzahl

Die Mitarbeiterzahl hat sich bis zum 31.03.2016 auf 121 Mitarbeiter (VJ: 107 Mitarbeiter) erhöht. Eines der Unternehmensziele ist nach wie vor, ein wesentlicher regionaler Arbeitgeber zu sein. Um der Problematik zu entgehen, dass Subunternehmer ihre Mitarbeiter nicht entlohnen und auch die Einhaltung der sonstigen administrativen Anforderungen sicherzustellen, wurde eine eigene Personalgesellschaft gegründet.

Die Mitarbeiterzahl in der Tochtergesellschaft betrug zum 31.03.2016 95 Mitarbeiter. Somit ergibt sich eine Gesamtmitarbeiteranzahl von 216 Mitarbeiter zum 31.03.2016.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen sind auch für das kommende Geschäftsjahr nach derzeitigem Kenntnisstand positiv.

Aufgrund des bereits akquirierten Auftragsbestandes wird für das Folgejahr eine Jahresleistung von ca. 55 Mio. € erwartet, wobei von auskömmlichen bis sehr guten Deckungsbeiträgen ausgegangen werden kann. Die eingeführten Profitcenter werden Produktivität und Umsatzrendite steigern.

Das rapide Wachstum von Leistung und Umsatz seit 2011 dürfte sich bei 50 Mio. € Jahresleistung stabilisieren. In allen organisatorischen Unternehmensteilen konnten stabile Einheiten mit dem Ziel, die Produktivität und Umsatzrendite deutlich zu steigern, eingerichtet werden.

Unsere Kundenstruktur verändert sich insofern, dass wir die öffentlich Hand zukünftig vorrangig mit Projekten, die die Ertüchtigung und Modernisierung von Bestandsbauten umfassen, bedienen. Im Bereich des schlüsselfertigen Bauens haben wir ausnahmslos private Kunden, die vor allem in Wohnungsbau investieren. Alle anderen Rohbau-Aufträge bedienen ebenfalls vorrangig Privatkunden.

Auch die Leistung als Anbieter für Planungsleistungen nach dem mittlerweile internationalen Standard BIM wird die Kundenstruktur zusätzlich erweitern.

Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung davon aus, dass im Geschäftsjahr 2016/2017 die Gesamtleistung nochmals gesteigert wird. Korrespondierend gehen wir von einer deutlichen Ergebnisverbesserung auf 600 T€ (vor Steuern) aus.

4. Chancen- und Risikobericht der STRASSER Bauunternehmung GmbH

Das Risikomanagement ist in unsere Unternehmensprozesse integriert. Branchenüblich sind wir aufgrund der Größe, der Realisierungsdauer, der Komplexität der Projekte und Veränderungen bei Kunden und/oder deren Finanzierungssituation unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Bei den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung besteht ein klares Risikobewusstsein.

Da wir nur in Deutschland tätig sind, gehen wir weiterhin davon aus, dass die Finanzkrise einiger Euro-Länder auf unser Geschäft kurzfristig keine Auswirkungen hat. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken

und sollte sich die Konjunktur dadurch weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden, speziell im gewerblichen Bau, und damit die Nachfrage nach Bauleistungen, negativ beeinflussen.

Bei der Angebotsbearbeitung prüfen wir - wie in den Vorjahren - bereits sorgfältig die Chancen und Risiken der Projekte und vermeiden hierdurch die Hereinnahme von Aufträgen mit unkalkulierbaren Risiken. Die Bearbeitung von Angeboten für große Projekte wird von der Geschäftsführung im Einzelfall geprüft und freigegeben.

Da wir alle Verträge ausschließlich in Euro abgeschlossen haben, setzen wir keine Finanzierungsinstrumente zur Währungsabsicherung ein. Durch die bestehende Vorleistungspflicht des Bauunternehmens besteht immer ein gewisses Zahlungsausfallrisiko. Wie in den Vorjahren reagieren wir auf dieses Risiko mit der Überprüfung unserer Auftraggeber und ggf. einer Zahlungssicherung. Branchenübliche Risiken können jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Ferner können sich die wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Auftraggeber schneller ändern, als wir (zusätzliche) Sicherheiten einfordern können.

Unsere Liquiditätslage gibt uns die Sicherheit, durch kurzfristige Zahlungsstromschwankungen keine wesentlichen Nachteile zu erleiden. Die Avalversorgung des Unternehmens ist durch den Avalrahmen sichergestellt, jedoch gehen wir davon aus, dass durch die Leistungssteigerung auch der Avalrahmen im Geschäftsjahr 2016/2017 erhöht werden muss.

Rechtliche und steuerrechtliche Risiken begegnen wir in erster Linie durch die Einschaltung externer Berater. Für konkretisierte Risiken bilden wir Rückstellungen unter Berücksichtigung des handelsrechtlichen Vorsichtigkeitsprinzips (wir verweisen auf die Erläuterungen im Anhang).

Die Bewertung von Forderungen erfolgt unter Berücksichtigung des handelsrechtlichen Vorsichtigkeitsprinzips. Dennoch besteht das Risiko, dass bestehende Ansprüche nicht voll umfänglich realisiert werden können - aufgrund von Rechtsstreitigkeiten oder von Ausfallrisiken. Derzeit sind uns keine bilanziell nicht berücksichtigten Ausfallrisiken bekannt.

Projekt- und Beschaffungsrisiken

Bei der Durchführung von Projekten bestehen für uns immer Kalkulations- und Ausführungsrisiken, die nicht immer durch Vorverträge abgesichert werden können.

Als branchenübliche Risiken sind des Weiteren zu benennen:

Höhere Herstellungskosten auf Grund von Preissteigerungen im Einkaufs- und Bearbeitungsprozess. Diese können sich ergeben aus Rohstoffpreissteigerungen sowie aus höheren Tarifabschlüssen und zu erwartenden, spürbar steigenden Energiekosten

Lieferengpässe

Nichterreichen von Planergebnissen, was zu nachteiligen Änderungen in der Finanzierungsstruktur führen kann

Erhöhter Vorfinanzierungsbedarf und schleppende Zahlungen der Auftraggeber

Personalrisiken, die sich aus Nachwuchsmangel, fehlender Qualifikation/Motivation oder Überalterung der Belegschaft ergeben können, begegnen wir mit zahlreichen Maßnahmen der Personalentwicklung.

Sämtliche Risiken werden von uns systematisch überwacht. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

Chancen der künftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in folgenden Faktoren:

Hohe Fachkompetenz und Erfahrung der Geschäftsleitung und Mitarbeiter

Know-how sowie Bau- und Planungsleistungen aus einer Hand als Erfolgsfaktor

Erweiterter Kreis potentieller Kunden

Moderne Geräte und Bautechniken

5. Nachtragsbericht

Besondere Vorkommnisse, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht aufgetreten.

 

Winhöring, den 05. September 2016

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.3.2016
EUR
31.3.2015
EUR
A. Anlagevermögen 3.012.144,50 2.122.461,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.525,00 20.150,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 28.525,00 20.150,00
II. Sachanlagen 2.157.369,50 1.987.311,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 578.925,50 589.880,50
2. technische Anlagen und Maschinen 272.121,00 330.077,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.306.323,00 1.067.354,00
III. Finanzanlagen 826.250,00 115.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 62.750,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 763.500,00 115.000,00
B. Umlaufvermögen 5.115.571,48 3.642.622,53
I. Vorräte 2.821.664,14 2.866.890,66
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 26.796.658,86 11.424.404,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.670.746,93 708.596,70
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 379,61 0,00
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 164.457,63 148.600,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.505.909,69 559.996,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 623.160,41 67.135,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 147.614,23 102.905,12
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.275.330,21 5.867.989,15

Passiva

   
  31.3.2016
EUR
31.3.2015
EUR
A. Eigenkapital 805.994,36 564.917,07
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 64.917,07 63.070,24
III. Jahresüberschuss 241.077,29 1.846,83
B. Rückstellungen 576.567,00 691.461,00
C. Verbindlichkeiten 6.892.768,85 4.611.611,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.451.398,12 1.677.254,57
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 283.185,80 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 283.185,80 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.158.184,93 2.934.356,51
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.275.330,21 5.867.989,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2015 - 31.3.2016
EUR
1.4.2014 - 31.3.2015
EUR
1. Rohergebnis 9.638.963,32 7.822.453,88
2. Personalaufwand 6.213.482,61 5.286.518,15
a) Löhne und Gehälter 4.575.142,23 3.772.729,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.638.340,38 1.513.788,85
davon für Altersversorgung 1.742,48 1.742,48
3. Abschreibungen 427.344,53 377.435,15
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 427.344,53 377.435,15
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.406.349,14 2.057.164,06
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.126,16 41.542,05
davon aus verbundenen Unternehmen 2.858,66 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 149.214,63 114.608,75
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 445.698,57 28.269,82
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 188.538,31 12.749,84
9. sonstige Steuern 16.082,97 13.673,15
10. Jahresüberschuss 241.077,29 1.846,83

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Firma Strasser Bauunternehmung GmbH, Winhöring wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie der Regelungen des GmbHG aufgestellt unter Berücksichtigung entsprechender steuerlicher Vorschriften.

Es liegen keine besonderen Umstände vor, die dazu führen, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein nicht den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechen den Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§ 266 HGB).

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln bewertet worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt diese

- 2 bis 3 Jahre bei Software

- 5 Jahre im Bereich des Firmenwerts.

Bei den Sachanlagen wurde die Nutzungsdauer wie folgt festgelegt:

- 50 Jahre bei Gebäuden

- 4 - 8 Jahre bei technischen Anlagen und Maschinen

- 3 - 10 Jahre bei PKW, Transportmittel, BGA, EDV-Hardware

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150,-- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens zwischen einem Wert von Euro 150,01 und Euro 1.000,00 wurden über einen Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre gleichmäßig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Vorräte (Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe) werden mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet.

Die teilfertigen Leistungen wurden mit der Obergrenze der handelsrechtlichen Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen für das allgemeine sowie individuelle Ausfallrisiko bzw. Kreditrisiko bilanziert. Wesentliche Beträge der Forderungen sind strittig und werden im Klageverfahren geltend gemacht. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage der Einschätzung des rechtlichen Beraters.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen) wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Einzelbeträge der Rückstellungen wurden nach dem Vorsichtsprinzip zutreffend ermittelt oder zuverlässig geschätzt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist im Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die Anteile an zwei Tochtergesellschaften (vgl. Anteilsbesitzliste unten).

Die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 113.500,00 Euro (im Vorjahr 115.000,00 Euro) Gesellschafter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus ARGEN.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital der Gesellschaft und beträgt laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung Euro 500.000,00. Es ist voll einbezahlt.

Im Geschäftsjahr 2015/2016 ergab sich folgende Entwicklung:

Bilanzgewinn
Stand 31.03.2015 64.917,07 Euro
Jahresüberschuss Geschäftsjahr 2015/2016 241.077,29 Euro
Stand 31.03.2016 - Gewinnvortrag 305.994,36 Euro

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

Art der Rückstellung Stand zum 31.03.2015
TEuro
Auflösung 2015/16
TEuro
Verbrauch 2015/16
TEuro
Zuführung 2015/16
TEuro
Stand zum 31.03.2016
TEuro
Rückstellung Nachlauf ausstehende Rechnungen fertige Bauten Rückstellung Nachlauf/ausstehende Rechnungen TF 0 286 0 0 0 286 14 0 14 0
Rückstellung für Personalkosten 251 0 251 264 264
Rückstellung für Gewährleistung 71 0 23 17 65
Prozesskosten 0 0 0 10 10
sonst. Rückstellung 20 0 20 30 30
Summe 628 0 580 335 383

Die Firma Strasser Bauunternehmung ist Beklagte in Rechtsstreitigkeiten, bei denen wesentliche Beträge geltend gemacht werden. Vor dem Hintergrund der Einschätzung der rechtlichen Berater wurden hierfür keine Rückstellungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Art der Gesamt- davon mit einer RLZ von gesi- Art der
Verbindlichkeit zum 31.03.2016 betrag
TEuro
< 1 J.
TEuro
1 - 5 J.
TEuro
>5 J.
TEuro
cherte Beträge
TEuro
Sicherheit Vermerk
ggü. Kreditinstituten 1.451 627 616 208 1.145 Grundsch. SÜ, Abtretung
(Vorjahr) (1.677) (866) (583) (228) (1.456)  
aus Liefer. u. Leistg. 4.018 3.917 101 0 0  
(Vorjahr) (2.156) (2.060) (96)      
Verb. Unternehmen 283 283 0 0 0  
(Vorjahr) (0) (0) (0)      
sonstg. Verbindlichk. 1.140 1.140 0 0 0  
(Vorjahr) (778) (778)        
Summe 6.893 5.967 717 208 1.145  
(Vorjahr) (4.611) (3.704) (679) (228) (1.456)  

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betreffen die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungseinbehalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 503 (Vorjahr TEUR 262) Verbindlichkeiten aus Mietkaufverbindlichkeiten enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 661 (im Vorjahr TEUR 438) Steuern sowie in Höhe von TEUR 58 (im Vorjahr TEUR 61) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Materialaufwendungen:

Gegenüber dem Vorjahr ist eine geänderte Kontenzuordnung hinsichtlich der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Aufwendungen für bezogene Leistungen erfolgt. Aufgrund der besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahresausweis entsprechend angepasst.

Personalaufwendungen:

Es sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 1.742,48 (im Vorjahr Euro 1.742,48) enthalten.

Zinserträge:

Von den Zinserträgen betreffen Euro 2.858,66 (im Vorjahr Euro 571,55) Erträge von verbundenen Unternehmen.

Periodenfremde Erträge / Aufwendungen: In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind TEUR 50 periodenfremde Aufwendungen enthalten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten

sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu vermerken.

Leasingverträge (Gesamtbetrag) 540.604,34 Euro

Avale - aus Gewährleistungs-/Vertragserfüllungsbürgschaften - bestehen in Höhe von: 6.952.183,98 Euro. Eine Inanspruchnahme aufgrund von Rückgriffsansprüchen ist nach den uns derzeit vorliegenden Erkenntnissen nicht wahrscheinlich.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 241.077,29 und wird zu dem bestehenden Gewinnvortrag addiert und auf neue Rechnung vorgetragen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführung: Stefan Birnbacher, Dipl. Ing. Olching - einzelvertretungsberechtigt

Hermann Straßer, Zimmerermeister, Winhöring und Siegmund Straßer,

Maurermeister, Winhöring, gemeinschaftlich

Schutzklauseln: Es werden § 286 Abs. 3 Nr. 2 und § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern (zugleich auch verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB) bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Ausleihungen 113.500,00 Euro (Vorjahr 115.000,00 Euro)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 53.550,00 Euro (Vorjahr 0 Euro)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.820,50 Euro (Vorjahr 23.734,00 Euro)

Anteilsbesitz

Die Strasser Bauunternehmung GmbH, Winhöring, ist zum 31.03.2016 an folgenden Unternehmen beteiligt:

Name und Sitz des Unternehmens Beteiligungsquote letztes
in %
Eigenkapital Ergebnis des abgeschl. Gj. in € letzten Gj.
in €
Strasser Bau-Personal GmbH, Winhöring 51,00 % 2015/2016 + 24.984
    - 16
Strasser Bau Projekt GmbH, Winhöring 100,00 % 2015/2016 - 41.106
    - 91.106

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt :

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 62
Angestellte 48
Auszubildende 9
leitende Angestellte 2
davon  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 105
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 9
Mini-Job 7

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Winhöring, den 05. September 2016

Geschäftsführer

Stefan Birnbacher

Hermann Straßer

Siegmund Straßer

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. April 2015 bis 31. März 2016

AKO / HK
Vortrag 01.04.2015 Zugänge Abgänge Umbuchungen + / - Zuschreibungen Stand 31.03.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
EDV-Software 42.220,35 27.959,09       70.179,44
Geschäfts- oder Firmenwert 102.000,00   102.000,00     0,00
  144.220,35 27.959,09 102.000,00 0,00 0,00 70.179,44
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 624.320,20 0,00 0,00 0,00 0,00 624.320,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 430.874,80 0,00 0,00 0,00 0,00 430.874,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausst. 1.591.633,30 579.724,44 10.368,89 0,00 0,00 2.160.988,85
  2.646.828,30 579.724,44 10.368,89 0,00 0,00 3.216.183,85
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   62.750,00       62.750,00
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 115.000,00 692.500,00 44.000,00     763.500,00
  115.000,00 755.250,00 44.000,00 0,00 0,00 826.250,00
Anlagevermögen Gesamt 2.906.048,65 1.362.933,53 156.368,89 0,00 0,00 4.112.613,29
Abschreibung
Vortrag 01.04.2015 Gj. Abgang Gj. Stand 31.03.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Software 22.070,35 19.584,09 0,00 41.654,44
Geschäfts- oder Firmenwert 102.000,00 0,00 102.000,00 0,00
  124.070,35 19.584,09 102.000,00 41.654,44
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 34.439,70 10.955,00 0,00 45.394,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 100.797,80 57.956,00 0,00 158.753,80
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausst. 524.279,30 338.849,44 8.462,89 854.665,85
  659.516,80 407.760,44 8.462,89 1.058.814,35
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen        
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen       0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen Gesamt 783.587,15 427.344,53 110.462,89 1.100.468,79
Buchwert
31.03.2016 31.03.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Software 28.525,00 20.150,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
  28.525,00 20.150,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 578.925,50 589.880,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 272.121,00 330.077,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausst. 1.306.323,00 1.067.354,00
  2.157.369,50 1.987.311,50
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 62.750,00 0,00
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 763.500,00 115.000,00
  826.250,00 115.000,00
Anlagevermögen Gesamt 3.012.144,50 2.122.461,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Strasser Bauunternehmung GmbH, Winhöring, für das Geschäftsjahr vom 01. April 2015 bis 31. März 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Augsburg, den 05. September 2016

Prof. Dr. Winfried Schwarzmann, Wirtschaftsprüfer

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