Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 206010
Eingetragen
13.12.1979
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Herstellung von Modellen und Formen aller Art aus Werkstoffen aller Art sowie jegliche Tätigkeiten, die dem vorgenannten Zweck förderlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Kuhrt
seit 9.8.2021
Geschäftsführer
Matthias Berger
seit 10.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
74.00%
26.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Matthias Berger
Ernst-Bloch-Weg 17, 70469 Stuttgart
37.000 €
74.00%
Richard Berger
Hattenbühl 39, 70469 Stuttgart
13.000 €
26.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berger Modell- und Formenbau GmbH

Korntal-Münchingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 823.006,00 490.008,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.183,00 24,00
II. Sachanlagen 820.823,00 489.984,00
B. Umlaufvermögen 1.280.915,59 1.370.283,03
I. Vorräte 110.986,40 168.065,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 250.489,28 370.243,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 919.439,91 831.974,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.897,00 14.815,90
D. Aktive latente Steuern 87.552,90 90.697,80
Aktiva 2.204.371,49 1.965.804,73

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.535.533,39 1.383.262,63
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 1.333.262,63 1.189.032,01
III. Jahresüberschuss 152.270,76 144.230,62
B. Rückstellungen 456.982,33 515.413,20
C. Verbindlichkeiten 210.062,29 65.337,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 210.062,29 65.337,22
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.793,48 1.791,68
Summe Passiva 2.204.371,49 1.965.804,73

Anhang

der Berger Modell- und Formenbau GmbH, Korntal-Münchingen, für das Geschäftsjahr 2023

Die Berger Modell- und Formenbau GmbH mit Sitz in Korntal-Münchingen ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 206010 eingetragen.

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt, für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden sind die gesetzlichen Vorschriften eingehalten worden.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten.

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet, alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind berücksichtigt, soweit sie bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt waren. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie zum Abschlussstichtag realisiert waren.

Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht abgegrenzt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Für geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 liegen, wurde von dem Wahlrecht zur Sofortabschreibung gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Lohnkostensätze der mit der Leistungserbringung befassten Mitarbeiter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind transitorische Posten angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der sog. PUC-Methode (Projected Unit Credit-Methode) berechnet worden. Hiernach werden die in den einzelnen Jahren erdienten Teile der Versorgung als Bausteine angesehen, die insgesamt die Pensionsverpflichtung ergeben.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

I. Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von EUR 23.890,11
(i.V. EUR 23.890,11) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Darüber hinaus bestehen keine weiteren Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

2. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

3. Aktive latente Steuern

Von dem Wahlrecht nach § 274 (1) HGB wurde Gebrauch gemacht. Der Steuersatz zur Ermittlung der aktiven Steuerlatenz beträgt 30,0%.

Bezogen auf den Unterschiedsbetrag zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von        EUR 291.753,00 beträgt die aktive latente Steuer EUR 87.552,90.

4. Pensionsrückstellungen

Die versicherungsmathematische Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde unter Anwendung des PUC-Verfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) vorgenommen. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82 % sowie eine erwartete Rentensteigerung von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden im Einzelnen folgende Verfahren bzw. Annahmen zugrunde gelegt.

Bewertungsverfahren  Projected Unit Credit-Methode
Sterbetafeln    Richttafeln 2018 G nach Dr. Klaus Heubeck


31.12.2023
31.12.2022
Rechnungszins
1,82%
1,78%
Lohn- und Gehaltstrend
0,00%
0,00%
Rententrend
2,00%
2,00%
Fluktuation
0,00%
0,00%
Pensionsalter in Jahren (Richard Berger)
65
65
Pensionsalter in Jahren (Matthias Berger)
67
67



Die zur Rückfinanzierung abgeschlossene Rückdeckungsversicherung wurde, da dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen, mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wird für Stichtage ab dem 31.12.2022 der IDW Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 in Anlehnung an die Praxishinweise im Ergebnisbericht des Fachausschusses Altersversorgung des Deutsche Aktuarvereinigung e.V. vom 26.04.2022 verwendet. Danach wird der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung vom Versicherungsunternehmen nach den Zinssätzen und den Sterbetafeln berechnet, die auch für die Ermittlung des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung verwendet werden (sog. Aktivprimat). Der kongruent rückgedeckte Teil der Pensionsverpflichtung saldiert sich hierdurch auf Null aus. Der nicht kongruent gedeckte Teil der Pensionsverpflichtung wird dagegen bilanzwirksam und mit ggf. vorhandenen Rückdeckungsversicherung verrechnet. Der Passivüberhang wird danach als Pensionsrückstellung in der Bilanz ausgewiesen.

Ebenfalls wurden die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen mit den Zinserträgen aus dem der Rückfinanzierung der Alterssicherung dienenden Planvermögen verrechnet.

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 10.306,00. Es handelt sich hierbei um den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren.

Gemäß § 285 Nr. 25 HGB ist über folgende Verrechnungen zu berichten:


Gesamt
Verrechnung:
EUR
Pensionsverpflichtung
601.825,00
Planvermögen (beizulegender Zeitwert)
258.494,67
Pensionsrückstellung Bilanz
343.330,33
Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung
12.178,00
Aufwand aus Zinsänderung
-517,00
Zinsaufwand aus Deckungsvermögen
-17.371,63
Saldo sonstiger Zinsaufwand
-5.710,63
Verbrauch Pensionsverpflichtung (Rentner)
-29.115,00
Zuführung zur Pensionsverpflichtung (Anwärter)
435,94
Saldo Ertrag aus Altersversorgung für Gesellschafter-Geschäftsführer
-28.679,06



5. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:


31.12.2023

31.12.2022

EUR

EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern
128.893,52

47.982,12
Übrige sonstige Verbindlichkeiten
60.009,58

13.269,78

188.903,10

61.251,90



D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es sind keine Angaben im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB zu Erträgen und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außerordentlicher Bedeutung zu machen.

E. Sonstige Angaben

1. Personal

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 12 Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:


Höhe der Verpflichtung
Belastung in 2024

EUR

EUR
Mietverträge
240.000,00

60.000,00
Leasingverträge
34.494,44

7.794,88
Wartungsverträge
10.327,00

10.327,00

284.821,44

78.121,88



3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

Richard Berger, Stuttgart
Matthias Berger, Stuttgart
Jochen Kuhrt, Leonberg

Die Gesellschaft wird vertreten, wenn nur ein Geschäftsführer vorhanden ist, durch diesen allein, wenn mehrere Geschäftsführer vorhanden sind, durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen.

Herr Richard Berger und Herr Matthias Berger sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Korntal-Münchingen, den 25. März 2025

Berger Modell- und Formenbau GmbH,  Geschäftsführung
Richard Berger, Matthias Berger, Jochen Kuhrt

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt.

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