ILARIUS Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arne Wolfgang Beesten seit 19.9.2025 | Geschäftsführer |
Dirk Hakelberg seit 18.7.2017 | Geschäftsführer |
Marc Dieter Evermann seit 19.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HORIZONTE Textil GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Geänderter Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Horizonte Textil GmbH ist ein seit vielen Jahren in der Nonfood Branche tätiges, mittelständisches Unternehmen, das sich mit der Produktion, dem Import von und dem Handel mit Heimtextilien, Sport- und Medizinprodukten sowie Sportartikeln für europäische Einzelhandels- und Medizinkonzerne beschäftigt. Es werden ausschließlich auftragsbezogene und entsprechend durchgehandelte Geschäfte (Projekte im Direktgeschäft) getätigt. Die wesentlichen Umsatzanteile fallen dabei auf die Bereiche Bettwäsche und Frottierartikel sowie Medizin- und Sportbandagen, Sport-/Fitnessartikel und Sport-Accessoires, Outdoor-Textilien und sonstigen Heim- und Haustextilien. 1.2. Strategie Das Unternehmen folgt fokussiert dem ausgewiesenen Ziel, das Geschäftsvolumen dieser Produktgruppen durch Wiederholungsprojekte fortlaufend zu optimieren, durch Produktinnovationen weiterzuentwickeln, durch die Steigerung von revolvierenden Produktionsmengen auszubauen und durch intensive Kundenbeziehungen sowie Prozessoptimierungen auf der Produktionsseite langfristig, erfolgreich zu sichern. 1.3. Steuerungssystem Die betriebswirtschaftliche Steuerung der Horizonte Textil GmbH erfolgt durch eine projektbezogene Kosten- und Leistungsrechnung, die fortlaufende Auswertung von Finanzkennzahlen, Überwachung der Wertschöpfungskette sowie der betriebswirtschaftlichen Zielvorgaben, Beobachtung der Finanz-, Devisen- und Rohstoffmärkte sowie fortlaufende, internationale Marktanalysen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftsjahr 2023 war weiterhin und bedeutend durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die politischen Unsicherheiten durch den Gaza-Konflikt, die erhebliche Beeinflussung der internationalen Transport- und Schifffahrtswege durch Huthi-Rebellen sowie den nachgelagerten Folgen der Coronavirus Pandemie auf die Produktions-, Rohstoff- und Wertschöpfungsketten geprägt. Die ausgeprägte, inflationsbedingte Kaufzurückhaltung auf Verbraucherseite in der Euro-Zone führte zu einer deutlichen Verlangsamung der branchenspezifischen Umsatzgeschwindigkeit beim Abverkauf von Konsumgütern, produktbezogenen Wertberichtigungen sowie erheblichen Lager-/Warenbeständen bei den europäischen Einzelhandelskonzernen im Nonfood-Bereich. In der Folge wurde die Vergabe von neuen Produktionsaufträgen erheblich reduziert und der Abbau von Warenbeständen mit unüblich langer Kapitalbindung auf Kundenseite in den Vordergrund gestellt, was zu einem deutlichen Umsatzrückgang bei der Horizonte Unternehmensgruppe geführt hat. Insgesamt waren die gesamtwirtschaftlichen sowie branchenbezogenen Rahmenbedingungen durch die vorgenannten, internationalen Konflikte und wirtschaftlichen Auswirkungen abwicklungsbezogen erschwert. Die Unternehmensgruppe konnte den besonderen, herausfordernden Marktbedingungen durch ein pro-aktives, terminorientiertes Projektmanagement, Produktinnovationen in allen wesentlichen Waren-bereichen, abgesicherte Auftragsplatzierungen, produktionsseitige Absicherung der Kostenstrukturen bei Wiederholungsprojekten, ein prozessoptimiertes Monitoring der Qualitätsanforderungen sowie detaillierte Überprüfungen der Sozial- und Umweltstandards trotzdem gerecht werden. Die Geschäftsentwicklung im Wirtschaftsjahr 2023 bildet grundsätzlich den GfK-Konsumklima-Index für das Geschäftsjahr 2023 mit einer stark reduzierten Kundenfrequenz und historisch niedrigen Einzelhandels-umsätzen bei Nonfood-Konsumgütern ab und entspricht in der Folge dem gesunkenen Bruttoinlands-produkt 2023 sowie dem gedämpften Konjunkturverlauf im Euroraum. Mit Hinblick auf das kommende Geschäftsjahr 2024 wird die langjährig etablierte, erfolgreiche Kundenstruktur der Horizonte Unternehmensgruppe in den Markt- und Absatzbereichen Discount-Lebensmittelhandel, Drogeriemarkt sowie Medizinfachhandel ein erneutes Umsatzwachstum sowie eine nachhaltige Erweiterung der bestehenden Produktbereiche wieder ermöglichen. Hierzu wurden umfangreiche Vorarbeiten in Bezug auf die Produkt- und Qualitätsentwicklung geleistet sowie die Marketing- und Vertriebsaktivitäten zur Absicherung sowie erneuten Ausweitung der bestehenden und neuer Nonfood-Geschäftsbereiche intensiviert. 2. Geschäftsverlauf Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Rahmenbedingungen, entwickelte sich das Geschäftsjahr 2023 im Bereich der Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 20.994 rückläufig und wurde mit einem Umsatzrückgang von minus 58 % gegenüber dem Vorjahr (VJ: TEUR 49.576) abgeschlossen. Durch Umsatzverlagerungen in das I. Quartal 2024 in Höhe von TEUR 1.720 aufgrund von kundenseitigen Liefer- und Werbeterminverschiebungen sowie verlängerten Schiffslaufzeiten aus Asien (Suezkanal-Krise), liegt der Auftragsbestand insgesamt leicht unterhalb der vorgelegten Planungen für das Geschäftsjahr 2023 (Plan GuV: TEUR 22.208). Der erwirtschaftete Rohertrag reduzierte sich umsatzbezogen zum Vorjahr um TEUR 3.159 auf TEUR 6.254 (VJ: TEUR 9.414) entlang der niedrigen Umsatzerlöse und war damit nicht vollständig kostendeckend, so dass ein Jahresfehlbetrag vor außerordentlichen Abschreibungen in Höhe von TEUR -512 (VJ: TEUR +192) zum 31.12.2023 ausgewiesen werden muss. Im Berichtsjahr erfolgten außerordentliche Abschreibungen auf Altforderungen in Höhe von TEUR 7.875, so dass durch diesen Sondereffekt ein Jahresfehlbetrag von TEUR 5.736 erzielt wurde. Die Gesellschaft ist diesem Geschäftsverlauf im Juni 2023 mit Liquiditätszuflüssen in Form einer Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 500 (gezeichnetes Kapital: TEUR 1.500) sowie einem Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt in Höhe von TEUR 500 begegnet, um die Kostenstruktur des Unternehmens abzusichern. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2023 durch eine anhaltende, inflationsbedingte Kaufzurückhaltung auf Verbraucherseite aufgrund von erheblichen Preissteigerungen in der Euro-Zone geprägt, die zu einer unerwarteten, starken Verlangsamung der branchenspezifischen Umsatzgeschwindigkeit beim Abverkauf von Nonfood-Konsumgütern, produktbezogenen Wertberichtigungen sowie erheblichen Warenbeständen bei den europäischen Einzelhandelskonzernen (Hauptkunden) geführt hat. Die Warenumsätze im europäischen Einzelhandel konnten sich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 noch nicht nachhaltig restrukturieren und liegen somit noch immer deutlich unterhalb der Vorjahre. Somit stand bei den europäischen Einzelhandelskonzernen im Geschäftsjahr 2023 der Abbau von Waren- und Lagerbeständen aus den Vorperioden 2021/2022 durch werbeintensive Zweitvermarktungen und Preisreduzierungen im Vordergrund, was in den vorangegangenen Verhandlungsperioden für das Geschäftsjahr 2023 zu einer deutlich reduzierten Vergabe von neuen Produktionsaufträgen für Wiederholungsprojekte mit Liefer- und Werbeterminen im Geschäftsjahr 2023 in allen Warengruppen an die Horizonte Unternehmensgruppe geführt hat. Des Weiteren wurde das Geschäftsjahr 2023 bedeutend durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die politischen Unsicherheiten durch den Gaza-Konflikt, die erhebliche Beeinflussung der internationalen Transport- und Schifffahrtswege durch Huthi-Rebellen sowie die nachgelagerten Folgen der Coronavirus Pandemie auf die Produktions-, Rohstoff- und Wertschöpfungsketten geprägt. Die entstandenen, produkt- und dienstleistungsbezogenen Preissteigerungen, ein gestiegenes Zinsniveau sowie Prozess-/Abwicklungsverzögerungen durch verlängerte Transportzeiten aus Asien (neue Schiffs-routen durch Angriffe der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe) haben die Neuplatzierung von Produktions-aufträgen von Kundenseite zusätzlich beeinflusst bzw. eingeschränkt. Die im Geschäftsjahr 2023 gestiegenen Rohstoff-, Transport- und Warennebenkosten sowie Zinsen konnten an den Hauptkunden über die Produktpreise weitergegeben werden und die projektbezogene Kosten- und Margenstruktur des bestehenden Geschäftsvolumens hat sich im Wirtschaftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr prozentual verbessert (Rohertragsmarge 2023: 29% / VJ 2022: 19%). Die notwendigen Maßnahmen zur Absicherung der Produktionsaufträge, Umsetzung von kurzfristigen Teilverladungen und ungeplanten Zwischenlagerungen sowie eine wiederkehrende Anpassung des Projekt- und Termin-Managements haben zusätzlich zu erhöhten, projektbezogenen Aufwendungen im Logistik- und Frachtenbereich geführt. Seit dem III. Quartal 2023 können wieder steigende Umsatz- und Produktionsvolumen zur Lieferung ab dem I. Quartal des Geschäftsjahres 2024 mit den Hauptkunden vertraglich vereinbart werden. Das kontrahierte Umsatzvolumen für 2024 liegt im November 2023 bereits bei TEUR 17.149 mit einem erwarteten Deckungsbeitrag in Höhe von TEUR 1.291 (7,53%) zur Lieferung im 1. Halbjahr 2024. Das Umsatzvolumen der Horizonte Textil GmbH zur Lieferung im Geschäftsjahr 2024 entwickelte sich weiter positiv. Auch bei den Schwestergesellschaften HTH Products GmbH und Horizonte Sport Products GmbH konnte zeitgleich eine steigende Auftragslage für das Geschäftsjahr 2024 verzeichnet werden Im IV. Quartal 2023 konnte die Übernahme der Produkt- und Warenbereiche der Qsource GmbH mit einem kontrahierten Auftragsbestand in Höhe von TEUR 5.388 zur Auslieferung im I. Quartal 2024 als Asset-Deal vereinbart und mit dem Hauptkunden in den bestehenden Rahmenvertrag übernommen werden. Die Abwicklung und Finanzierung dieser Projekte aus dem Produkt- und Warenbereich "Home & Living" erfolgt ab dem IV. Quartal 2023 bankenunabhängig und in Zusammenarbeit mit der Qsource GmbH. Neue Aufträge in diesem Produkt- und Warenbereich mit Lieferterminen ab dem II. Quartal 2024 werden über die bestehende Rahmenvertrags-/Finanzierungsstruktur der Horizonte Textil GmbH abgewickelt. Mit der bestehenden Lieferbedingung auf "DDP Zentrallager Niederlande" für den Hauptteil des Umsatzvolumens sowie dem Import, der Verzollung und Einfuhrversteuerung der Waren über den Seehafen in Rotterdam, wurden auch im Geschäftsjahr 2023 wesentliche Umsätze als steuerpflichtige EU-Lieferungen mit 21% niederländischer Umsatzsteuer fakturiert. Die steuerliche Abwicklung in den Niederlanden erfolgt über eine Fiskalvertretung. Die entsprechenden Umsatzsteuerbeträge werden quartalsweise an die niederländischen Finanzbehörden abgeführt. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt durch unsere operativen Geschäftsbereiche, eine leistungsstarke Marketing- und Vertriebsstruktur, innovative Projektentwicklungen, eine konsequente Projektsteuerung entlang einer prozessoptimierten Wertschöpfungskette sowie einem nachhaltigen Qualitätsmanagement und hoher Lieferzuverlässigkeit. 3.1. Ertragslage Unsere Ergebnisquellen sind ausschließlich die Produktion von und der projektbezogene Handel mit Heim- und Haustextilien, Medizin- und Sportbandagen sowie sonstigen Sportartikeln für internationale Konzernkunden im europäischen Lebensmitteleinzelhandel sowie dem weltweiten Medizinfachhandel. Unsere Umsätze hängen hier im Wesentlichen von der Preis- und Sortimentspolitik sowie den Abverkäufen unserer internationalen Konzernkunden ab. Im Vergleich zum Vorjahr ist im Geschäftsjahr 2023 leider ein inflationsbedingter Umsatzrückgang von minus 57,56% auf TEUR 20.994 (VJ: TEUR 49.576) zu verzeichnen, der in der Erwartung frühzeitig an die finanzierenden Banken kommuniziert wurde. Entsprechend der Umsatzerlöse sind auch die Materialaufwendungen in einem vergleichbaren Verhältnis gesunken. Die Reduzierung im Berichtsjahr 2023 beträgt rund 62,85% und entspricht einem Ausweis in Höhe von TEUR 15.023 (VJ: TEUR 40.444). Unsere Aufwendungen für die Warenabgabe sowie die ausgewiesenen Warennebenkosten haben sich im Verhältnis analog zu den Umsatzerlösen reduziert. Die Aufwendungen für Zölle und Einfuhrabgaben haben sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit Bezug auf identische Ursprungsländer der Waren und anzuwendenden Zollsätze um TEUR 816 umsatzbezogen gemindert. Die Fremdleistungen in Höhe von TEUR 76 (VJ: TEUR 67) beziehen sich im Wesentlichen auf Zertifizierungs- und Produktentwicklungskosten. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch einen ausgeschiedenen Geschäftsführer um TEUR 248 reduziert. Im Jahresdurchschnitt waren 14 Mitarbeiter plus 2 Geschäfts-führer vollzeitig beschäftigt (VJ: 13 Mitarbeiter plus 3 Geschäftsführer). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich in allen warenbezogenen Positionen durch den vorliegenden Rückgang der Umsatzerlöse zum Vorjahr um 36,06 % auf nunmehr TEUR 4.195 (VJ: TEUR 6.560) reduziert. Diese bestehen im Wesentlichen aus Eingangsfrachten in Höhe von TEUR 1.281 (VJ: TEUR 2.488), Logistik/Umschlagskosten in Höhe von TEUR 394 (VJ: TEUR 590), Inspektionen/ Qualitätsmanagement/Prüfgebühren in Höhe von TEUR 512 (VJ: TEUR 886) sowie OWIM Werbe- und Untersuchungsleistungen in Höhe von TEUR 325 (VJ: 1.024). Die Nebenkosten des Geldverkehrs lagen mit TEUR 64 (VJ: TEUR 119) leicht unterhalb des Vorjahres. Der Zinsaufwand hat sich aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 vorliegenden Anhebung des Zinsniveaus sowie projektbezogenen Verlängerung von Finanzierungslaufzeiten durch kundenseitige Verschiebungen von Liefer-/Werbeterminen im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 767 erhöht und liegt damit oberhalb des Vorjahres (VJ: TEUR 598). Unter den Abschreibungen sind außerordentliche Abschreibungen auf Altforderungen in Höhe von TEUR 7.875 enthalten. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 5.736. Bereinigt um die außerordentlichen Abschreibungen beträgt der Jahresfehlbetrag TEUR -512 (nach Steuern). 3.2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft kann weiterhin als gut bezeichnet werden. Unsere Verbindlichkeiten wurden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Eigenkapitalstruktur hat sich durch den vorliegenden Jahresfehlbetrag und insbesondere durch die außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR - 7.875 auf nominal TEUR - 647 (VJ: TEUR 4.590) im Wirtschaftsjahr 2023 gemindert. Im Berichtsjahr wurden bereits durch eine Kapitalerhöhung von in Höhe von TEUR 500 sowie ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 500 dem außerordentlichen Verlust entgegengewirkt. Das Eigenkapital ist bedingt durch das außerordentliche Ergebnis negativ. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.452 auf TEUR 15.830 (VJ: TEUR 17.282) reduziert. Die Reduzierung ist im Wesentlichen begründet durch die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bedingt durch die außerordentliche Abschreibung. Demgegenüber steht die Aktivierung von latenten Steuern und die Erhöhung in den Verbindlichkeiten. Der Forderungsbestand in Höhe von TEUR 9.380 per 31.12.2023 liegt mit TEUR 5.426 unter dem Vorjahr (VJ: TEUR 14.806). Ursächlich sind im Wesentlichen die außerordentlichen Abschreibungen von Altforderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr 2022 um TEUR 2.143 auf TEUR 10.746 (VJ: TEUR 8.603) leicht angestiegen und durch eine umsatzbezogene, periodische Inanspruchnahme der Rahmenkreditlinien (Umsatzhöhepunkt Q4/2023) sowie geringere Nutzung des Forderungsankaufprogramms per 31.12.2023 bedingt. In diesem Zusammenhang steht des Weiteren der ausgewiesene Warenbestand (fertige Erzeugnisse und Waren) per 31.12.2023 in Höhe von TEUR 211 (VJ: TEUR 1.092), der gegenüber dem Vorjahr durch vertragsgemäße Warenübergaben und entsprechende Fakturierungen an die Kunden deutlich abgebaut werden konnte. Die finanzierenden Banken standen mit unbefristeten Kreditlinien auf Basis von bilateralen Rahmenkredit-vereinbarungen in Höhe von insgesamt TEUR 22.500 zur Verfügung, die wahlweise als Kontokorrent-, Aval- und Akkreditivlinie sowie in Fremdwährung ausnutzbar waren. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Die Liquiditätslage war während des vorliegenden Berichtszeitraumes jederzeit zufriedenstellend und die Zahlungsfähigkeit gewährleistet. Aufgrund des Jahresergebnisses und des stichtagsbedingten hohen Forderungsbestandes beläuft sich der operative Cashflow zum Stichtag auf TEUR - 1.490 (Vj. TEUR 6.047). Aufgrund des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit (inklusive jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten) in Höhe von TEUR + 1.875 (Vj. TEUR 3.231) ergibt sich ein insgesamt positiver Cashflow von TEUR 316 (Vj. TEUR 9.225). Insgesamt sichern die im Berichtsjahr durchgeführte Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 500 und die Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt in Höhe von TEUR 1.364,30 die Kapitalstruktur der Unternehmensgruppe zusätzlich ab. Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. 3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage der Horizonte Textil GmbH ist zufriedenstellend. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens entspricht dem eines Handelsunternehmens mit einer überwiegend kurzfristigen Prägung. Das Anlagevermögen ist daher von untergeordneter Bedeutung und wird vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Wesentlicher Posten der Vermögenslage sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9.380 (Vj. TEUR 14.806). Das entspricht 59,26% der Bilanzsumme. Die zum 31.12.2023 ausgewiesenen Vorräte von TEUR 211 (VJ: TEUR 1.092) betreffen ausschließlich den Warenbestand i.H.v. TEUR 211 (VJ: TEUR 1.092). Auf der Passivseite ist korrespondierend zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten der wesentliche Posten mit TEUR 10.747 (Vj. TEUR 8.604). Das entspricht 67,89% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 insgesamt TEUR 2.207 (VJ: TEUR 1.206). 3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den Auftragsbestand, die Umsatzrendite, die budgetierte Kostenstruktur und den Cashflow heran. Die vorliegenden Kennzahlen und Branchenfaktoren zeigen im Wirtschaftsjahr 2023 einen niedrigeren Geschäftsverlauf im Vergleich zu den Vorjahren, der im Wesentlichen auf ein reduziertes Produktions- und Umsatzvolumen zurückzuführen ist, aber gleichzeitig eine verbesserte Kosten- und Margenstruktur bei dem abgewickelten Geschäftsvolumen zeigt. Die Rohertragsmarge der Horizonte Textil GmbH verbesserte sich, trotz geringerer Umsatzerlöse, im Wirtschaftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr auf 30% (VJ: 19%). 3.5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Kundenbelange in Form der Kundenzufriedenheit werden von der Gesellschaft als nicht finanzieller Leistungsindikator gesehen, da anhand dieser Kennzahl das Bestellabkommen abhängt. Aufgrund des inflationsbedingt, stark gedämpften Konjunkturverlaufs und besonders niedrigem Konsumklimas in der Euro-Zone, stellte die Kundenzufriedenheit im Geschäftsjahr 2023 eine besondere Herausforderung dar. Die produktbezogenen Preissteigerungen bei Konsumgütern, gesellschaftlichen Herausforderungen sowie geopolitischen Konflikte und Unsicherheiten haben zu Veränderungen in der Kundenzufriedenheit geführt und auch den Fokus im Konsumverhalten verändert. 3.6 Gesamtaussage Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 nicht vollständig zufrieden und hat für das Geschäftsjahr 2024 neue Umsatz- und Ertragsziele formuliert. IV. Prognosebericht Für das laufende Geschäftsjahr 2024 liegen der Horizonte Textil GmbH bereits kontrahierte Produktionsaufträge über ein Umsatzvolumen in Höhe von rund TEUR 38.046 (DB: TEUR 2.677) zur kundenseitigen Auslieferung bis Kalenderwoche 52/2024 (Incoterm DDP) vor. Dieser Wert liegt erneut deutlich über dem Umsatz- und Ertragsniveau des Vorjahreszeitraumes. In Bezug auf den kalkulierten, vorläufigen Deckungsbeitrag ist anzumerken, dass dieser im Vergleich zu den Vorjahren durch eine verbesserte Kosten- und Margenstruktur erhöht werden konnte und zu einer hohen Kostendeckung (Personalaufwand und betrieblicher Aufwand) sowie Steigerung der Umsatzrendite führen wird. Hierbei ist der Bereich der Sport- und Medizinprodukte besonders hervorzuheben (Umsatzanteil: 32%, Deckungsbeitragsanteil: 37%), mit weiteren Umsatz- und Ertragspotenzialen für die kommenden Geschäftsperioden. Die quartalsmäßigen Projektausschreibungen von Kundenseite zeigen jedoch in allen Produkt- und Warengruppen eine sukzessive Erholung der Projektanzahl sowie der Projektvolumen im Laufe des Geschäftsjahres 2024. Dies sind erste Indikationen für den erfolgreichen Abbau von Lager- und Warenbeständen auf Kundenseite sowie die Erwartung einer beginnenden Erholung im Konsumklima ab dem III. Quartal 2024, unter Berücksichtigung der ausgeschriebenen Produktionsvolumen und DDP-Liefertermine mit einem Prozess-vorlauf von sechs bis acht Monaten (Auftragserteilung > Lieferung). Der implementierte Produkt- und Warenbereich "Home & Living" (vormals Qsource GmbH) wird die Marketingreichweite der Horizonte Unternehmensgruppe bei den Hauptkunden durch etablierte Wiederholungsprojekte sowie innovative Neuprodukte zusätzlich erhöhen. Insgesamt bleibt der Fokus der Horizonte Unternehmensgruppe auf innovativen Neuentwicklungen in allen Produktgruppen, um kundenseitig Impulse für Sortimentserweiterungen und Zusatzartikel zu setzen. Nach marktstrategischen Gesprächen mit den Hauptkunden, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 bei der Horizonte Textil GmbH ein Produktions- und Umsatzvolumen in Höhe von circa TEUR 39.000, einer vollständigen Kostendeckung und einem wieder positiven Geschäftsergebnis in der Höhe der Vorjahre per 31.12.2024. Im unverändert hohen Wettbewerb gelingt es der Horizonte Unternehmensgruppe unter regulären Marktbedingungen mit den eigenen Beschaffungsbüros der Konzernkunden mitzuhalten, sich gegen internationale Mitbewerber in der Branche leistungsstark sowie erfolgreich durchzusetzen und ein erhebliches Auftragsvolumen aus den quartalsmäßigen Ausschreibungen zu generieren. Die hohe Zuverlässigkeit hinsichtlich der Produktqualität und Projektumsetzung, die Kompetenzen der Horizonte Unternehmensgruppe in den Bereichen der nachhaltigen Produktion (Sozial- und Umweltstandards, biologische und recycelte Rohstoffe, ressourcenschonende Produktionstechnik) sowie der innovativen Sport- und Medizinprodukte (ISO 13485, MDR zertifizierte Produkte), sind dabei weiterhin entscheidende Wettbewerbskriterien. Zusätzlich werden die fortlaufende Weiterentwicklung des neuen, projektgesteuerten Prozessmanagement-Systems (JobRouter®) sowie ergänzende Digitalisierungsschritte in Abstimmung mit den Hauptkunden die Effizienz und Qualität der standardisierten Abwicklungsprozesse im Projektmanagement weiter steigern. Basierend auf den Erfahrungen sowie den Umsatzverläufen der Vorjahre, der erfolgreichen und prozessoptimierten Kostenstruktur, der Weiterentwicklung von innovativen Produktgruppen sowie Erweiterung des Kundenportfolios, investieren wir fortlaufend in den wesentlichen Geschäftsbereichen. Die Horizonte Unternehmensgruppe geht davon aus, auch in den kommenden Geschäftsjahren 2024/2025 den Auftragsbestand und die Umsatzrendite wieder auf dem Niveau der Vorjahre etablieren zu können sowie einen positiven Cash-Flow zu erreichen. Auf Basis des bereits bestehenden, kontrahierten Auftragsvolumens sowie der bevorstehenden Aus-schreibungen und Verhandlungsperioden, wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Gruppenumsatz in Höhe von rund TEUR 40.000, eine vollständige Kostendeckung sowie ein positives Geschäftsergebnis erwartet. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die weiteren Auswirkungen der geopolitischen Konflikte auf die produktbezogenen Wertschöpfungsketten, die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone in Bezug auf den Verlauf der Inflationsrate, das Verbraucher- verhalten bzw. das Konsumklima, werden die branchenspezifischen Risiken in den kommenden Geschäftsperioden weiterhin beeinflussen. Insgesamt gehen wir im Geschäftsjahr 2024 von einer weiter steigenden Nachfrage und positiven Geschäftsentwicklung bei den in Europa führenden, preisorientierten Handelskonzernen sowie dem Medizinfachhandel aus, da diese Vertriebssysteme weiterhin systemrelevant für die Grundversorgung sind und sich durch inflationsbedingt hohe Produktpreise im Markenbereich weitere Teile des budgetorientierten Konsums in diese Handelsformate verlagern wird. Die von unserer Unternehmensgruppe im Wesentlichen produzierten und gehandelten Produkte besitzen keine saisonale Prägung und/oder zeitlich einschränkenden Besonderheiten in der Produktspezifikation, was eine zeitlich flexible, unterjährige Vermarktung bei den meisten Produkten grundsätzlich möglich macht. Im Bereich der Medizinprodukte werden zahlreiche "Single-Use-Products" produziert und gehandelt, deren Absatz sich am medizinisch-gesundheitlichen Bedarf orientiert und nur bedingt konjunkturabhängig ist. Ertragsorientierte Risiken: Die Wettbewerbsrisiken sind aufgrund der zunehmenden Marktsättigung sowie des internationalen Wettbewerbs bei Textilien und Nonfood Artikeln weiterhin auf einem erhöhten Niveau, werden von uns jedoch durch fachliche Produktanalysen, ein konsequentes Monitoring der Wertschöpfungskette sowie der Qualitätsanforderungen und Sozial- und Umweltstandards in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen, produzierenden Partnern und akkreditierten Prüfinstituten abgesichert. Wir gehen auch in Zukunft davon aus, dass wir durch die Entwicklung von Produktinnovationen, erhöhte Absatzmengen bei unseren Kunden sowie durch unsere Zuverlässigkeit hinsichtlich der Qualität und Lieferpünktlichkeit weitere Marktanteile im kommenden Wirtschaftsjahr 2024 erschließen können. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges sowie weiterer, geopolitischer Konflikte, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Konsumklima, die globale Wirtschaftsentwicklung, die weltweiten Warenströme (Rohstoffe/Dienstleistungen), die Energie- und Produktionskosten, die Transport- und Lieferketten sowie die Währungsentwicklungen intensiv zu beobachten. Möglichen Preisschwankungen auf den internationalen Rohstoffmärkten sowie in den Transport- und Logistikkosten als auch den projektbezogenen Warennebenkosten und Dienstleistungen begegnen wir mit entsprechenden Preisanpassungen auf der Vermarktungsseite. Aus den laufenden Zollprüfungen in Bezug auf die seit dem Geschäftsjahr 2019 bei der Einfuhr in die EU erklärten Zollwerte (Transport-, Prüf- und Umschließungskosten), liegen die abschließenden Ergebnisse inzwischen vor und führen zu einem Erstattungsanspruch der Horizonte Textil GmbH in Höhe von TEUR 45. Im Rahmen der Überprüfung weiterer Zollanmeldungen aus dem Zeitraum 08/2021 bis 12/2023 wurde bei importierten Medizinprodukten ein weiterer Erstattungsanspruch in Höhe von TEUR 349 auf Basis eines EUGH-Urteils aus 03/2020 zugunsten der Horizonte Textil GmbH identifiziert (Rechtssache C-182/19) und bei den niederländischen Zollbehörden geltend gemacht. Des Weiteren hat die Horizonte Textil GmbH einen weiteren, formellen Zolleinspruch aufgrund abweichender EU-Zolltarifanwendungen (DE/NL) gegenüber dem niederländischen Zoll eingereicht (Picknickdecken). Finanzwirtschaftliche Risiken: Unsere Eigenkapitalsituation ist durch das Wirtschaftsjahr 2023 weiterhin als gut zu bezeichnen. Darüber hinaus können wir davon ausgehen, dass auf Grundlage der mit unseren finanzierenden Banken getroffenen Vereinbarungen und Rahmenkreditlinien das bestehende Auftragsvolumen für das Geschäftsjahr 2024 durchfinanziert ist. Potenziellen Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens beeinflussen können, begegnen wir mit konsequenten Devisensicherungsgeschäften. Jedoch bestehen hinsichtlich der Volatilitäten weiterhin Zeitspannen in der Preisbindung zwischen Angebot und kundenseitiger Auftragserteilung, durch die moderate Kursabweichungen nicht vollumfänglich ausgeschlossen werden können. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. 2. Chancenbericht In Bezug auf den erwarteten Geschäftsverlauf im Wirtschaftsjahr 2024 sowie aus Basis der geführten Strategiegespräche mit unseren Hauptkunden, können wir bereits seit dem III. Quartal 2023 wieder ansteigende Produktions- und Auftragsvolumen zur kundenseitigen Auslieferung ab dem I. Quartal 2024 in allen Geschäftsbereichen verzeichnen und kundenseitig entsprechende Aufträge abschließen (Umsatz-volumen 2024: TEUR 28.108, Deckungsbeitrag gem. Kalkulation: TEUR 2.034). Mit der Übernahme der Produkt- und Warenbereiche der Qsource GmbH wird das Marketingportfolio der Horizonte Unternehmensgruppe mit zusätzlichen Umsatzpotenzialen bei Wiederholungs- und innovativen Neuprojekten erweitert. Der steigende Umsatzverlauf in allen Geschäftsbereichen bei preisorientierten Lebensmittelkonzernen (Discountern), Drogeriefachmärkten und dem Medizinfachhandel bildet das inflationsbedingte sowie budgetorientierte Konsumverhalten auf Verbraucherseite deutlich ab. Durch ansteigende Produktpreise in der Markenartikelindustrie und weiterhin hohen Lebenshaltungskosten, verlagern sich maßgebliche Teile des Basiskonsums in diese preisorientierten Handelsformate. In der Erweiterung in unserer kundenseitigen Vertriebsstruktur und hohen Produktentwicklungsfrequenz sehen wir zukunftsweisende Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sowie Steigerung von Umsatzerlösen mit langfristiger Realisierung neuer Geschäftsfelder in den kommenden Geschäftsjahren. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine Vielzahl von langjährigen Lieferantenverbindungen und umfassende Kenntnisse zur Wertschöpfungskette in der Produktion und Logistik zurückgreifen. Wo immer die Möglichkeit besteht, arbeiten wir im Hinblick auf die vorgegebenen Qualitätsstandards mit vollstufigen Produktionsunternehmen zusammen, um einen stabilen Projektverlauf zu gewährleisten. In Bezug auf die weitergehende Globalisierung sowie die Entwicklung neuer Produktionsstandorte, die Veränderungen auf den internationalen Rohstoffmärkten, bei den Transport- und Logistikkosten, in den Energie- und Produktionskosten sowie wirtschaftlichen Standortfaktoren werden im Geschäftsjahr 2024 alternative Produktionsmöglichkeiten sowie neue Produktionsländer weiter geprüft. Als Mitglied von BSCI sichern wir die Einhaltung sozialer Standards in den Produktionsländern sowie die Nachhaltigkeit in der Produktion mit Hinblick auf eine Reduzierung von Umweltbelastungen und einen schonenden Umgang mit Ressourcen und Rohstoffen. Es werden fortlaufend umfassende Entwicklungsarbeiten in Bezug auf die zukünftige Verwendung von nachhaltigen Rohstoffen (Bio und Recycling) sowie umweltschonenden Produktionsmethoden geleistet. Das Unternehmen wurde in diesen Bereichen bereits mehrfach auditiert und zertifiziert. Alle Projekte werden durch ein umfassendes, mehrstufiges Qualitätsmanagement-System mit produktionsbegleitenden Qualitätskontrollen durch eigene Mitarbeiter, als auch über Inspektionen, Audits, Laborprüfungen und Zertifizierungen durch akkreditierte Prüfinstitute (SGS, Hohenstein, Bureau Veritas) abgesichert. Die entsprechenden Überprüfungen werden in enger Abstimmung mit unseren Konzernkunden sowie grundsätzlich innerhalb der laufenden Produktionsprozesse und vor Verladung der Produkte aus dem Ursprungsland nach internationalen Normen und Standards vorgenommen. Wettbewerbsmäßig sehen wir uns durch projektbezogene Prozess- und Kostenoptimierungen, die fortlaufende Weiterentwicklung von Produktionsländern, Produktinnovationen mit patent- und lizenzrechtlichen Grundlagen, hohe Zuverlässigkeit in Qualität, Lieferung und Kundenansprache sowie eine weiter vorangetriebene Abnehmerdiversifizierung als sehr gut aufgestellt. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in neuen Inflationseffekten und dem weiteren Konjunkturverlauf auf den europäischen Absatzmärkten, im branchenspezifischen Preis- und Margendruck, in einem weiterhin herausfordernden Wettbewerbsumfeld und temporär mögliche Einschränkungen in der Produktions-, Transport- und Wertschöpfungskette durch weiter anhaltende, geopolitische Konflikte. Neben den vorgenannten Faktoren erwarten wir eine weiterhin volatile Zins- und Währungssituation, die wir intensiv beobachten und entsprechende, projektbezogene Absicherungen vornehmen werden. Durch die langjährige Erfahrung als Lieferant und Beschaffungsdienstleister für den internationalen Lebensmitteleinzelhandel, führende Drogeriemärkte und den spezialisierten Medizinfachhandel sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken als sehr konkurrenzfähig und gut positioniert. Die innovative Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios, die erfolgreiche Etablierung neuer Vertriebswege sowie eine prozessoptimierte Kostenstruktur werden die positive Umsatzentwicklung der Unternehmensgruppe weiter unterstützen. Für das Wirtschaftsjahr 2024 sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die Horizonte Unternehmensgruppe erwartet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Geschäftsergebnis zum 31.12.2024.
Hamburg, den 07. Juni 2024 / 23. Dezember 2024 Marc Evermann Geschäftsleitung Dirk Hakelberg Geschäftsleitung GEÄNDERTE BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEÄNDERTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
GEÄNDERTER ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemeine Angaben Die Horizonte Textil GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und wird beim Amtsgericht Hamburg im Handelsregister Abteilung B unter der Nummer 88081 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt. Gem. § 267 Abs. 2 HGB handelt es sich zum 31. Dezember 2023 um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 646.642,75 aus. Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Der Jahresabschluss wurde trotz bestehender bilanzieller Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschafter haben im Geschäftsjahr 2024 Darlehen in Höhe von TEUR 1.250 geleistet. Insgesamt haben die Gesellschafter Darlehen mit Rangrücktrittserklärung in Höhe von TEUR 1.750 abgegeben. Des Weiteren zeigt das vorläufigen Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 einen positiven Jahresüberschuss. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung sind die Liquidität und die Fortführung des Unternehmens überwiegend wahrscheinlich und gesichert, da die bilanzielle Überschuldung als temporärer Effekt angesehen wird, welcher dem Projektverlauf geschuldet ist. Ferner soll die Gesellschaft seitens der Gesellschafter weiter finanziell unterstützt werden. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Änderungen der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze gegenüber dem Vorjahr sind nicht zu verzeichnen. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Im Jahresabschluss sind die Bilanzierungsmethoden der §§ 246 - 251 HGB beachtet worden. Es sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen saldiert. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Es wurde von dem Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände zu aktivieren. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten, d.h. mit den bei der Entwicklung anfallenden Aufwendungen (§ 255 Abs. 2a HGB); diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend der steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde mit Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend der steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden unter Wesentlichkeitsaspekten bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden gesondert ausgewiesen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag nach dem Bilanzstichtag werden, wurden aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Bewertung der Transaktionen in Fremdwährungen erfolgt zu Tagesmittelkursen. Zum Bilanzstichtag wird eine Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs vorgenommen. 3. Erläuterung zur Bilanz Allgemein Die Bilanz ist gemäß § 266 Abs. 1 HGB in Kontoform aufgestellt, wobei die entsprechenden Gliederungsvorschriften beachtet wurden. Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagenbestände im Berichtsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 11.284 (Vj. TEUR 15.541) sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 181 (Vj. TEUR 202) betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von TEUR 2.651. Aus der Aktivierung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände resultieren passiv latente Steuern in Höhe von TEUR 35. Dem stehen aktive latenten Steuern in Höhe von TEUR 2.686 gegenüber, die aus bestehenden steuerlichen Verlustvorträgen resultieren, von denen erwartet wird, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre realisiert werden. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 32,20% zugrunde gelegt. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 1.500 wurde voll eingezahlt. Im Berichtjahr wurde das gezeichnete Kapital um TEUR 500 auf TEUR 1.500 erhöht. Die Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 1.500 sowie die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 in Höhe von TEUR 150 bestehen weiterhin. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 50 (Vj. TEUR 34) werden insbesondere Rückstellungen für Abschlusserstellung und Prüfung in Höhe von TEUR 36 (Vj. TEUR 34) ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 10.747 (Vj. TEUR 8.604) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.207 (im Vj. TEUR 673) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 153 (Vj. TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten betreffen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 153 (Vj. TEUR 0). Sonstige Verbindlichkeiten Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.673 (Vj. TEUR 3.381) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 47). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten des Weiteren Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 58 (Vj. EUR 2). Abschreibungen Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf uneinbringliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 7.875. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.195 (Vj. TEUR 6.560) bestehen im Wesentlichen aus Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 2.708 (Vj. TEUR 4.364), Werbe- und Untersuchungsleistungen in Höhe von TEUR 325 (Vj. TEUR 1.024) und Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 222 (Vj. TEUR 204) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 4). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten des Weiteren Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 83 (Vj. EUR 250). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Erträge aus latenten Steuern (T€ 2.651) beruhen vollständig auf Erträgen im Zusammenhang mit den bestehenden steuerlichen Verlustvorträgen. 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung Die Geschäftsführung lag im Berichtsjahr bei den Geschäftsführern: - Herrn Marc Evermann, hauptberuflich Geschäftsführer für die Gesellschaft, Hamburg - Herrn Dirk Hakelberg, hauptberuflich Geschäftsführer für die Gesellschaft, Seevetal Von der Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB Abstand genommen. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 11 Arbeitnehmer (Vj. 12) sowie 2 Geschäftsführer beschäftigt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen insgesamt aus Miet- und Leasingverpflichtungen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen länger als fünf Jahre bestehen nicht. Derivative Finanzinstrumente / Bewertungseinheiten § 285 Nr. 23 HGB Zum Abschlussstichtag bestehen bei der Commerzbank AG einkaufsseitig neun Devisentermingeschäfte und bei der Nord LB einkaufsseitig sechs Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungskurs- und Warenpreisrisiken aus bereits geschlossenen Einkaufs- und Verkaufskontrakten in USD. Die Nominalwerte belaufen sich auf TEUR 8.004 (Vj. TEUR 5.139). Die Vertragslaufzeiten enden in der Zeit vom 2. Januar 2023 bis zum 10. September 2024. Die Bewertung erfolgt zu Marktwerten. Fünfzehn Termingeschäfte weisen einen insgesamt positiven Marktwert in Höhe von TEUR 63 aus. Sieben Termingeschäfte haben einen negativen Marktwert in Höhe von TEUR 7. Die Termingeschäfte wurden zum Zwecke der Absicherung von Währungsrisiken aus Einkaufskontrakten geschlossen und bilden damit eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB (vgl. IDW RS HFA 35 vom 23.07.2010) mit schwebenden Einkaufskontrakten (Microhedge). Die Behandlung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Für die Effektivitätsmessung wird die Methode des "critical terms match" angewandt. h"Die Laufzeiten und Beträge der Termingeschäfte entsprechen den vereinbarten Zahlungsdaten der Einkaufsgeschäfte. Damit stimmen die kritischen Parameter überein. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung den Vortrag des Jahresfehlbetrages in Höhe von EUR 5.736.365,63 auf neue Rechnung vorschlagen.
Hamburg, den 7. Juni 2024 / 23. Dezember 2024 Marc Evermann Dirk Hakelberg ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 25. April 2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Horizonte Textil GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Horizonte Textil GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Horizonte Textil GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 20. Juni 2024 / 23. Dezember 2024 Dürkop
Möller und Partner mbB
Carsten Matthäus, Wirtschaftsprüfer Stephan Harzer, Wirtschaftsprüfer |
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