4Source electronics Aktiengesellschaft
Selbe AdresseGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Gumbrich seit 9.11.2010 | Geschäftsführer |
Kerstin Dr. Steidte-Megerlin seit 25.2.2009 | Geschäftsführer |
Dietmar Strangfeld seit 25.2.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TEWEFA Factoring GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Bilanz der TEWEFA Factoring GmbH, Dresden, (vormals: Frankfurt am Main), zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009der TEWEFA Factoring GmbH, Dresden, (vormals: Frankfurt am Main)
ANHANG zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009TEWEFA FACTORING GMBH, DRESDEN (VORMALS: FRANKFURT AM MAIN)1 ANWENDUNG GESETZLICHER BESTIMMUNGENIm Jahressteuergesetz 2009, das am 25. Dezember 2008 in Kraft getreten ist, wurden Leasing und Factoring der Finanzdienstleistungsaufsicht unterstellt. Die Registrierung der Gesellschaft als Finanzdienstleistungsinstitut bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist fristgerecht im Januar 2009 erfolgt (BAK-Nr. 121943). Die TEWEFA Factoring GmbH gilt gemäß § 340a Abs. 1 HGB als große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der TEWEFA Factoring GmbH, Dresden, ist nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie erstmals nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt worden. Durch den Übergang auf die Gliederungsvorschriften der RechKredV haben sich Postenbezeichnungen und teilweise auch der Posteninhalt gegenüber dem Ausweis des Vorjahresabschlusses geändert. Für die Vorjahreszahlen war durch die Anwendung der §§ 340 ff. HGB in Verbindung mit den Bestimmungen der RechKredV eine Umgliederung erforderlich. Die Umgliederung hatte keinen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Vom Wahlrecht des § 265 Abs. 8 HGB wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit Gebrauch gemacht. 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den §§ 242 ff. und 340 ff. HGB sowie der RechKredV in der aktuellen Fassung. Unter den Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden werden sämtliche Forderungen bzw. Verbindlichkeiten, die unmittelbar aus Geschäftsbeziehungen im Zusammenhang mit dem Factoringgeschäft resultieren ausgewiesen. In der Position Forderungen gegenüber Kreditinstituten werden neben Bankguthaben auch Forderungen ausgewiesen, die im Rahmen des Factoring angekauft wurden. Im Einzelnen wurden folgende Bewertungsgrundsätze angewandt: Forderungen an KreditinstituteDie Forderungen an Kreditinstitute sind mit dem Nominalwert bzw. Nennwert angesetzt. Zinsabgrenzungen auf Forderungen sind den entsprechenden Kapitalbeträgen zugeschlagen. Forderungen an KundenForderungen an Kunden sind mit dem Nennwert angesetzt. Im Falle des echten Factoring werden erworbene Forderungen in Höhe des Kaufpreises ausgewiesen. Handelt es sich um unechtes Factoring werden die Forderungen in Höhe der gegenüber dem Factoringkunden vorgenommenen Akontozahlung ausgewiesen. Bei der Bewertung werden alle erkennbaren Einzelrisiken unter Berücksichtigung erwarteter Leistungen der Warenkreditversicherungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko für Forderungen, die im Rahmen des Factoring erworben wurden, wird anhand einer nach dem Forderungsportfolio differenzierten pauschalen Wertberichtigung der nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt und berechnet. Die pauschale Wertberichtigung schließt die Vorsorge für das Risiko des Forderungsausfalls, noch entstehende Kosten des Forderungseinzuges sowie Zinsverluste ein. Zinsabgrenzungen auf Forderungen sind den entsprechenden Kapitalbeträgen zugeschlagen. Immaterielle AnlagewerteDie in der Bilanz ausgewiesenen immateriellen Anlagewerte umfassen zum 31. Dezember 2009 ausschließlich einen aktivierten Geschäfts- oder Firmenwert. Dieser wird seit dem 1. Juli 2007 gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB über die voraussichtliche Nutzungsdauer von sechs Jahren planmäßig abgeschrieben. Sonstige VermögensgegenständeSonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr sind marktüblich abgezinst. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, gegenüber Kunden sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. RückstellungenDie Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bildung der Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. 3 ERLÄUTERUNG ZUR BILANZForderungen an KreditinstituteDer Posten entspricht im Wesentlichen der Vorjahresposition "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Zusätzlich werden Forderungen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 100) ausgewiesen, die im Rahmen des Factoring erworben wurden. Diese entfallen in voller Höhe auf echtes Factoring. Forderungen an KundenDie Forderungen an Kunden beinhalten die Positionen "Forderungen aus Factoringverhältnissen" und "Forderungen an verbundene Unternehmen" des Vorjahresabschlusses. Sie betragen insgesamt TEUR 6.540 (Vorjahr: TEUR 5.572). Die Forderungen an Kunden sind täglich fällig und enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Factoring:
Sämtliche Rechte und Ansprüche aus dem Ankauf von Forderungen wurden an die refinanzierenden Banken der Dresdner Factoring AG als Sicherheiten (Globalzession) abgetreten. Immaterielle AnlagewerteEinzelheiten zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im angefügten Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt, der integraler Bestandteil des Anhangs ist. Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.643). Das zum 31. Dezember 2008 in der Höhe von TEUR 1.642 enthaltene Tilgungsdarlehen wurde im September 2009 vorzeitig abgelöst. Verbindlichkeiten gegenüber KundenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind täglich fällig und betragen TEUR 8.129 (Vorjahr: TEUR 5.802). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in unverbriefter Form von TEUR 7.232 (Vorjahr: TEUR 4.692). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin, der Dresdner Factoring AG. RückstellungenDie anderen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Aufwendungen aus Warenkreditversicherungen (TEUR 30) und für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 10). EigenkapitalDas Stammkapital von TEUR 100 wird in voller Höhe von der Dresdner Factoring AG, Dresden, gehalten. Im Rahmen eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages ist die Dresdner Factoring AG zum Ausgleich entstehender Verluste der TEWEFA Factoring GmbH verpflichtet. Im Geschäftsjahr 2009 verzeichnet die TEWEFA Factoring GmbH einen Verlust von TEUR 8 (Vorjahr: Gewinn TEUR 68). Dieser wird durch die Dresdner Factoring AG ausgeglichen. 4 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGZinserträge aus Kredit- und GeldmarktgeschäftenDie Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften betragen TEUR 1.257 (Vorjahr: TEUR 1.362) und enthalten die Positionen "Umsatzerlöse" sowie "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" des Vorjahresabschlusses. 5 SONSTIGE ANGABENVerlegung des GeschäftssitzesBeruhend auf dem Gesellschafterbeschluss der TEWEFA Factoring GmbH vom 15. Januar 2009 wurde der Sitz der Gesellschaft von Frankfurt am Main nach Dresden verlegt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 25. Februar 2009 (HRB 27403). WirtschaftsprüferhonorareDie Angaben zu dem Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind in dem Konzernabschluss der Dresdner Factoring AG, Dresden, in welchen das Unternehmen einbezogen wird, enthalten. ArbeitnehmerDie Gesellschaft beschäftigte in der Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 durchschnittlich 3 Angestellte (Vorjahr: 5). GesellschaftsorganeDie zum Bilanzstichtag tätigen Geschäftsführer Bernward J. Rohmann und Kerstin Steidte-Megerlin sind als Vorstände und Dietmar Strangfeld als Prokurist bei der DFAG angestellt. Sie erhalten für ihre Tätigkeit keine gesonderte Vergütung von der TEWEFA Factoring GmbH. Finanzielle Verpflichtungen und HaftungsverhältnisseEs bestehen finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Muttergesellschaft aus Umlagen in Höhe von TEUR 235 jährlich. Zum Bilanzstichtag sind keine weiteren finanziellen Verpflichtungen oder eingegangene Haftungsverhältnisse zu berücksichtigen. KonzernverhältnisseDie TEWEFA Factoring GmbH wird in den Konzernabschluss der Dresdner Factoring AG, Dresden, (Mutterunternehmen) (HRB 17905) einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. wird.
Dresden, 17. März 2010 TEWEFA Factoring GmbH Die Geschäftsführung Bernward J. Rohmann Kerstin Steidte-Megerlin Dietmar Strangfeld Entwicklung des Anlagevermögens der TEWEFA Factoring GmbH, Dresden, (vormals: Frankfurt am Main), im Geschäftsjahr 2009
LAGEBERICHT zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 20091 WIRTSCHAFTLICHES UMFELDWirtschaftliche EntwicklungZu Beginn des Jahres 2009 erlebte die Weltwirtschaft den schwersten Einbruch seit Jahrzehnten. Zwar nahm die Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Verlauf des Jahres wieder zu, aber insgesamt sank nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) der globale Output um 0,8 %. Die Industrieländer als Gruppe mussten sogar einen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung um 3,2 % hinnehmen. Der Welthandel blieb um 12 % unter dem Volumen des Vorjahres. In Deutschland fiel das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2009 real um 5 % - die schwerste Rezession seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. In der zweiten Jahreshälfte stellten sich Erholungstendenzen ein. Ausschlaggebend dafür waren erste Stabilisierungserfolge im Finanzsektor und umfangreiche staatliche Maßnahmen und Programme zur Stützung der Konjunktur. Rezession und stark expansive Finanzpolitik hinterließen deutliche Spuren in den öffentlichen Haushalten. Nach zwei Jahren mit einem leicht positiven gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo ("Maastricht"-Definition) verzeichneten die öffentlichen Haushalte in 2009 wieder ein Defizit von 3,2 %, das auch die EU-Regelgrenze überschritt. Die Kapazitätsauslastung in der Industrie fiel auf 73 %; dadurch wurde die Bereitschaft der Unternehmen zu Neuinvestitionen erheblich gedämpft. Der private Konsum übertraf das Vorjahresniveau geringfügig und wirkte konjunkturstützend; hier machten sich die Auswirkungen der Umweltprämie für die Anschaffung neuer PKW und die relativ stabile Lage am Arbeitsmarkt bemerkbar. Viele Unternehmen griffen auf das Instrument der Kurzarbeit zurück, um Entlassungen zu vermeiden. Der Konsumentenpreisindex stieg lediglich um 0,2 %. Die Europäische Zentralbank setzte ihre hochexpansive Geld- und Zinspolitik fort und versorgte das Bankensystem reichlich mit Liquidität. Sie senkte den Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte von 2,5 % (Dezember 2008) in vier Schritten bis Mai 2009 auf 1,0 %. Die Aktienkurse erholten sich von den Tiefstständen im März des Jahres, als der Deutsche Aktienindex DAX auf einen Wert von 3.588 gefallen war. Der DAX beendete das Jahr mit einem Stand von 5.957. Die Umlaufrendite europäischer Staatsanleihen bewegte sich in einem engen Korridor und schloss mit 3,7 % am Ende des Jahres. Die steile Zinskurve bot Banken Gelegenheit, Erträge durch Fristentransformation zu erzielen. Weil im Verlauf des Jahres unterschiedliche Verschuldung und Bonität einzelner Mitgliedsländer der Europäischen Währungsunion mehr Beachtung fanden, spreizte sich die Renditeskala für Länderanleihen erheblich. Die kräftige Rezession führte in Deutschland zu einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um fast 12 % auf annähernd 32.700 - der erste Anstieg im Jahresvergleich seit 2003. Die Warenkreditversicherer reagierten durch Rücknahme ihrer Deckungszusagen bei gleichzeitiger Anhebung von Prämien und Selbstbeteiligung. So gut wie alle Prognosen gehen übereinstimmend von einer fortgesetzten Erholung der Weltwirtschaft im Jahr 2010 aus. Für Deutschland wird ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um etwa 1,5 % erwartet. Erhebliche Risiken sind indessen unverkennbar: Geld- und Fiskalpolitik stehen vor der komplexen Herausforderung, bisher für erforderlich gehaltene Interventionen in einer Weise zurückzuführen, dass die zaghafte wirtschaftliche Erholung nicht beeinträchtigt wird, aber gleichzeitig der Gefahr gravierender Fehlentwicklungen und Wettbewerbsverzerrungen durch dauerhafte Staatshilfen und dem Risiko zunehmender Geldentwertung durch Überforderung der öffentlichen Haushalte und eine zu lockere Geldpolitik rechtzeitig begegnet wird. 2 DAS UMFELD FÜR FACTORINGFactoring hat sich in Deutschland als Instrument der Unternehmensfinanzierung mit vielen Vorteilen durchgesetzt. Diese Aussage gilt unverändert, auch wenn im Jahr 2009 - nach einer langen Phase stetigen Wachstums - der Forderungsumsatz der Branche nach Angaben des Deutschen Factoring-Verbandes e.V. um 7,3 % auf EUR 96 Mrd. zurückging. Dies lag im Wesentlichen an geringeren Forderungsumsätzen mit Bestandskunden, die ihrerseits insbesondere zu Beginn des Jahres von erheblichen Umsatzeinbrüchen betroffen waren. Im Jahr 2009 machten mehr als zweihundert Unternehmen von der Möglichkeit Gebrauch, sich unter Nutzung der Bestandsschutzregelung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Finanzdienstleistungsinstitute anzumelden und eine Lizenz nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 Kreditwesengesetz (KWG) zu erwerben. Nach einer Schätzung des Deutschen Factoring-Verbandes e.V. entfällt ein Marktanteil von ca. 85 % auf seine 25 Mitgliedsinstitute. Die Lage im Finanzsektor und die Anforderungen durch die Finanzaufsicht üben unverändert Konsolidierungsdruck auf die Branche aus. Die wirtschaftliche Lage und die dadurch begründeten schwierigen Bedingungen für die Unternehmensfinanzierung führen zu starker Nachfrage nach Factoringfinanzierungen. Factoring kann die Finanzierungslücke schließen, wenn weder zusätzliche Eigenmittel noch Kredite zur Verfügung stehen. Factoring steht auch jungen Unternehmen zu Verfügung und kann auch in Unternehmenskrisen (Sanierung, Fortführung bei Insolvenz) eingesetzt werden. Der Deutsche Factoring-Verband e.V. erwartet für das Jahr 2010 ein erneutes kräftiges Wachstum des Factoringvolumens. Die Grenzen dieses Wachstums finden sich gegenwärtig eher auf der Angebotsseite und werden insbesondere durch angemessene Bonitätsanforderungen an Factoringkunden bzw. Forderungsschuldner und durch Verfügbarkeit eigener Refinanzierungsmöglichkeiten bestimmt. 3 GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER TEWEFA FACTORING GMBHGeschäftstätigkeitDie TEWEFA Factoring AG wurde 1975 gegründet und bietet seit 1981 Factoring an. Im Jahre 2006 wurden alle Anteile des Unternehmens von der Dresdner Factoring AG erworben und die Rechtsform in eine GmbH gewechselt. Das von der TEWEFA Factoring GmbH primär angebotene offene Full-Service-Factoring umfasst die Bereitstellung von Liquidität durch Ankauf und Bevorschussung kurzfristiger Umsatzforderungen, den Schutz gegen Forderungsausfall sowie die Debitorenbuchhaltung inklusive Mahnwesen. Per Outsourcing-Vertrag sind die Funktionen Geschäftsführung, Risikomanagement, Finanzbuchhaltung, Zahlungsverkehr und IT an die Dresdner Factoring AG (Muttergesellschaft) ausgelagert. Der Vertrag ist für unbestimmte Zeit geschlossen. Kennzeichnend für das Geschäftsmodell der TEWEFA Factoring GmbH ist die Nähe zum Kunden. Vor Aufnahme der Geschäftsbeziehung mit einem Kunden wird eine Bonitätsprüfung durchgeführt, deren Kriterien hoch sind, so dass der Abschluss eines Factoringvertrages einem Qualitätsmerkmal gleichkommt. Die Bonitätsprüfung ist auch Voraussetzung für eine individuelle und maßgeschneiderte Factoringlösung. Der angekaufte Forderungsbestand wird täglich überwacht. Die zum größten Teil kreditversicherten Forderungen sind kurzfristig fällig. Im Durchschnitt wurden die Forderungen in 2009 nach 36 Tagen bezahlt. Bei Fälligkeit nicht bezahlte Forderungen werden in ein systematisches mehrstufiges Mahnverfahren einbezogen. Die Qualität des Forderungsbestandes ist hoch. Die Abschreibungen auf Forderungen sowie Zuführung zu Wertberichtigungen belaufen sich auf TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 9), das sind bezogen auf den Bestand der Forderungen aus Factoring nur 0,5 % (Vorjahr: 0,2 %). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (vor Steuern) betrug in 2009 TEUR -8 (Vorjahr: TEUR 84). Ohne die gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB vorzunehmende Abschreibung des aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerts über die voraussichtliche Nutzungsdauer, wäre das Ergebnis positiv. Die Erhöhung der Konzernumlagen hatte ebenfalls Einfluss auf das Ergebnis. Hier wurden auch zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit dem neuen Status als Finanzdienstleistungsinstitut erstmals berücksichtigt. Die Eigenkapitalquote beträgt 1,2 %. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die TEWEFA Factoring GmbH über Organschaft durch den bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Dresdner Factoring AG verbunden ist. ForderungsumsatzDie TEWEFA Factoring GmbH kaufte im Berichtsjahr Forderungen mit einem Volumen in Höhe von EUR 77 Mio. (Vorjahr: EUR 75 Mio.) an. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 3 %. Der Forderungsumsatz in 2009 betraf zu 89,7 % inländische und zu 9,4 % europäische Debitoren. Auf sonstige Länder entfällt lediglich ein Anteil von 0,8 %. Nach Angaben des Deutschen Factoringverbandes e.V., Berlin, sank das Marktvolumen gemessen am Forderungsumsatz aller Mitgliedsinstitute von EUR 104 Mrd. um 7,3 % auf EUR 96 Mrd. KundenstrukturDas Kundenportfolio wurde unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten optimiert. Zum Bilanzstichtag waren 21 (Vorjahr: 25) Anschlusskunden aktiv. Dabei entfielen ca. 61 % (Vorjahr: 55 %) des Forderungsumsatzes auf die fünf umsatzstärksten Kunden. Bezogen auf die durchschnittliche Kundenzahl ergibt sich ein Forderungsumsatz von EUR 3,4 Mio. je Kunde. ErtragslageDie Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres 2009 sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Gewinn- und Verlustrechnung im Jahresvergleich
Der Zinsüberschuss betrug TEUR 904 (Vorjahr: TEUR 1.040). Die Reduzierung ist hauptsächlich auf die unter Effizienzgesichtpunkten vorgenommene Steuerung des Kundenportfolios zurückzuführen und konnte durch Einsparungen von Verwaltungsaufwendungen teilweise kompensiert werden. Die Risikovorsorge stieg auf TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 61). Gemäß RechKredV sind in dieser Position auch die Aufwendungen für Warenkreditversicherungen enthalten. Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr: TEUR 383) entfallen vollständig auf die planmäßige Abschreibung des Firmenwertes gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB über die voraussichtliche Nutzungsdauer von sechs Jahren. Ohne die Abschreibung auf den Firmenwert wäre das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit positiv. FinanzlageDie TEWEFA Factoring GmbH ist in das Liquiditäts- und Cash-Management der Dresdner Factoring AG einbezogen. Die Refinanzierung des kurzfristigen Forderungsbestandes erfolgt durch die Muttergesellschaft. Das zum 31. Dezember 2008 in der Höhe von TEUR 1.642 bestehende Tilgungsdarlehen wurde im September 2009 vorzeitig zurückgeführt. VermögenslageDie Bilanzsumme stieg um ca. 8 % auf TEUR 8.386 (Vorjahr: TEUR 7.782). AKTIVA
PASSIVA
Die Forderungen an Kunden sind auf TEUR 6.540 (Vorjahr TEUR 5.572) gestiegen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden auf TEUR 8.129 (Vorjahr: TEUR 5.802) ist auf die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Diese betragen TEUR 7.232 (Vorjahr: TEUR 4.692) und sind einerseits gestiegen, weil mehr Mittel zur Refinanzierung der Forderungen gegenüber Kunden von der Muttergesellschaft bereitgestellt wurden, andererseits weil Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abgelöst wurden. Das Forderungsportfolio ist diversifiziert und verteilte sich am 31. Dezember 2009 auf annähernd 500 Debitoren. Erkennbaren und auf Grundlage bisheriger Erfahrungswerte angenommenen latenten Ausfallrisiken wurde Rechnung getragen. Die Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 70) wurden von den Forderungen an Kunden abgesetzt. Rückstellungen bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 65). Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der TEWEFA Factoring GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts positiv. PersonalZum Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 beschäftigte die Gesellschaft 3 Angestellte (Vorjahr: 5). Im Jahresdurchschnitt waren in der Gesellschaft 3 Mitarbeiter (Vorjahr: 5) tätig. Die TEWEFA Factoring GmbH ist in das Personalmanagement der Dresdner Factoring AG einbezogen, insbesondere in Schulungs- und Ausbildungsprogramme. RechtsangelegenheitenRechtsstreitigkeiten ergaben sich aus den üblichen Geschäftsaktivitäten der TEWEFA Factoring GmbH, und sind für sich genommen und auch in der Summe materiell unbedeutend. 4 RISIKOBERICHTDie TEWEFA Factoring GmbH ist eine 100%-ige Tochter der Dresdner Factoring AG. Beide Gesellschaften sind durch einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag miteinander verbunden. Die TEWEFA Factoring GmbH wird in Personalunion mit der Dresdner Factoring AG geführt. Die TEWEFA Factoring GmbH ist vollständig in das Risikomanagement der Muttergesellschaft eingebunden. Nachfolgend haben wir den Risikobericht der Dresdner Factoring AG, der sinngemäß auch in vollem Umfang für die TEWEFA Factoring GmbH gilt, abgedruckt: Beginn des Zitates:Bedeutung des RisikomanagementsDie Finanzmarktkrise zeigt, wie wichtig Identifikation, Begrenzung und Steuerung geschäftlicher Risiken für den Unternehmenserfolg sind. Systematisches und erfolgreiches Risikomanagement ist zu einem Wettbewerbsfaktor von zentraler Bedeutung geworden und auch deswegen Aufgabe und Verantwortung des Vorstands. Strategie des RisikomanagementsStrategisches Ziel des Konzerns ist die Entwicklung zu einem führenden Mittelstandsfinanzierer mit Kernkompetenz "Finanzierung durch Forderungskauf" mit nachhaltig gesicherter Ertragskraft. Das Geschäftsfeld "Unternehmensfinanzierung" bietet in einer Wirtschaftskrise besonders gute Wachstumsmöglichkeiten, unterliegt aber auch erhöhten Ausfallrisiken. Die gegenwärtige Risikostrategie zielt deswegen in erster Linie darauf ab, spezifische Möglichkeiten des Factoring zur Risikoreduzierung wie
konsequent anzuwenden und dadurch Möglichkeiten zur Geschäftsausweitung - in Einklang mit der Risikotragfähigkeit - zu schaffen. Grundlagen des RisikomanagementsWesentliche Voraussetzung für systematisches und erfolgreiches Risikomanagement ist:
Damit die Voraussetzungen erfüllt werden können, hat der Vorstand Entscheidungen zu einer der Größe des Konzerns angemessenen Aufbauorganisation und zu den für die Durchführung des Geschäfts erforderlichen Organisationsrichtlinien getroffen. Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kreditinstitute nach § 25a Abs. 1 KWG, soweit sie auch für Factoringinstitute anzuwenden sind, wurden schon weitgehend berücksichtigt. Erkannte und eingetretene Risiken werden in der monatlichen Vorstandssitzung - oder im Bedarfsfall in kürzeren Abständen - behandelt. Der Aufsichtsrat wird über Risiken von materieller oder strategischer Bedeutung informiert Ein erstes Modell zur Ermittlung der Risikotragfähigkeit ist definiert und wird erprobt. Die Aufgaben einer übergeordneten, prozessunabhängigen Kontrollinstanz ("Interne Revision") werden seit 2007 vorübergehend vom Vorstand wahrgenommen; die Einrichtung einer Stelle Interne Revision ist beschlossen. Identifizierung, Kontrolle und Steuerung der RisikenDie für das Factoring typischen Risiken lassen sich weitgehend auf das Adressenausfallrisiko zurückführen: Adressenausfallrisiko bedeutet hier insbesondere das Risiko, dass ein Forderungsschuldner / Vertragspartner nicht bzw. nicht fristgerecht leistet oder das Institut einem Dritten gegenüber haftet, falls ein Vertragspartner seinen Verpflichtungen gegenüber diesem Dritten nicht nachkommt. AdressenausfallrisikenDebitorenSchuldner, der durch das Institut angekauften Forderungen sind die Liefer- bzw. Leistungsempfänger der Factoringkunden, die "Debitoren". Ein Ausfallrisiko droht, wenn Debitoren nicht zahlungsfähig oder -willig sind.
KundenKundenseitig treten Ausfallrisiken auf, wenn die angekaufte und bevorschusste Forderung keinen rechtlichen Bestand hat oder bei Nicht-Zahlung durch den Debitor Regress auf den Kunden vereinbart ist ("unechtes Factoring"). Der Kunde haftet auch für die Weiterleitung bei ihm eingegangener debitorischer Zahlungen. Ausfallrisiken entstehen konkret bei Insolvenz des Kunden.
Operationelle RisikenIn diese Kategorie fallen Risiken, die im laufenden Betrieb auftreten können. Auslöser sind externe und interne Störungen, fehlerhafte Abläufe und unzureichende Kontrollen. Operationelle Risiken können in die vorher beschriebenen Adressenausfallrisiken münden. Der Zugang von Mitarbeitern zu Informations-, Kommunikations- und Bearbeitungssystemen wird durch Berechtigungsstufen festgelegt. Der Konzern setzt Informations- und Kommunikationstechnologien ein, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und dem Geschäft angemessen sind. Zur Gewährleistung der Sicherheitsstandards werden alle Computersysteme überwacht und weiterentwickelt. Das Backup-Rechenzentrum wird durch einen externen Dienstleister betrieben. Notfallszenarien werden planmäßig getestet und evaluiert. Störungen an Systemen werden in geeigneter Form erfasst und dokumentiert. Refinanzierungs- und LiquiditätsrisikenDurch Forderungsankauf stellt die Dresdner Factoring AG ihren Kunden Liquidität zur Verfügung. Dafür stehen Eigen- und Fremdmittel - im Wesentlichen durch Refinanzierungszusagen namhafter Sparkassen und Banken - zur Verfügung. Fremdmittel werden durch Abtretung des Forderungsbestandes (Globalzession) besichert. Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass die Gesellschaft - insbesondere wegen unzureichender Refinanzierungsmöglichkeiten oder unerwarteten Verzögerungen bei Zahlungseingängen - ihren Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht in voller Höhe nachkommen kann. Der verfügbare Liquiditätsrahmen wird im Rahmen der Geschäftsplanung für ein Jahr im Voraus prognostiziert. Darüber hinaus wird die verfügbare Liquidität für weitere zwei Jahre geschätzt. Die Zusammenarbeit mit den Factoringkunden erfolgt auf der Grundlage von Verträgen, die dem Kunden ermöglichen, seine Umsatzfinanzierung mittelfristig zu planen. Die Gesellschaft beachtet den Grundsatz der Fristenkongruenz bei ihrer Refinanzierung. MarktpreisrisikenMarktpreisrisiken können Ertragseinbußen durch Veränderung von Preisen für Wertpapiere, Währungen, Derivate und von Zinssätzen verursachen. Der Konzern handelte weder mit Wertpapieren noch in fremder Währung. Geschäfte über derivative Produkte wurden nicht abgeschlossen. Besondere Zinsänderungsrisiken bestehen nicht. Führungskräfte und qualifiziertes PersonalDer Bestand und der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft sind von der Verfügbarkeit geeigneter Führungskräfte und von qualifiziertem Fachpersonal abhängig. Vorstand und Prokuristen sind durch geeignete Vertragsgestaltung und Wettbewerbsverbote sowie den Besitz von Aktien bzw. Aktienoptionen an die Gesellschaft gebunden. Mitarbeiter werden eingearbeitet, aufgabenbezogen ausgebildet und gefördert. Dabei standen wegen der Finanzmarktkrise Schulungsmaßnahmen zur Erkennung und Reduzierung von Ausfallrisiken im Vordergrund. Positionen mit besonderer Fach- und Führungsverantwortung werden bevorzugt durch Mitarbeiter aus den eigenen Reihen besetzt. RentabilitätsrisikenDer Unternehmenswert ist davon abhängig, dass erforderliche Investitionen vorgenommen und die finanziellen Ergebnisziele erreicht werden. Ergebnisvorgaben und Kennzahlen werden jährlich und mittelfristig geplant. Monatliche Soll-Ist- und Abweichungsanalysen ermöglichen, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihnen gezielt entgegenzuwirken. Die Kapitalstruktur wird geplant und überwacht. Sonstige RisikenRechtsrisiken können entstehen, wenn Ansprüche gegen Vertragspartner nicht in vollem Umfang oder nicht in geeigneter Weise vertraglich fixiert sind und / oder unbeabsichtigt rechtliche Verpflichtungen entstehen oder Rechte nicht wahrgenommen werden. Zur Abwehr dieser Risiken werden vertragliche Regelungen in geeigneter Form - auch unter Hinzuziehung externer Berater - geprüft. Vertragswerke werden regelmäßig vor dem Hintergrund bestehender und neuer gesetzlicher Regelungen und aktueller Rechtsprechung überprüft. Die Gesellschaft überwacht die Einhaltung bestehender gesetzlicher Regelungen (Compliance). Politische Risiken ergeben sich, wenn am Markt gescheiterte Institute durch fortgesetzte Finanzhilfen des Staates gestützt und dadurch dauerhafte Wettbewerbsverzerrungen geschaffen werden. Risiken drohen auch aus einer erkennbaren Tendenz zur "Überregulierung" des Finanzsektors, die zu erheblichem administrativen Mehraufwand führt und unternehmerischen Handlungsspielraum einengt. Gleichermaßen entstehen Risiken, wenn der Staat Unternehmen durch gesetzliche Vorschriften zu "Trägern der Sozialpolitik" (z. B. Projekt der "Pflegeteilzeit") macht. ZusammenfassungRisikofrüherkennungssystem und Risikomanagement haben sich auch in einem durch die Finanzmarktkrise geprägten Umfeld mit extremen Herausforderungen bewährt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, liegen nicht vor. Ende des Zitates5 AUSBLICK UND PROGNOSESeit Mitte des vergangenen Jahres hat sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland stabilisiert. Für das Jahr 2010 erwarten wir eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 %. Fiskal- und Geldpolitik stehen vor der immensen Herausforderung, den zwingend erforderlichen "Weg in die Normalität" rechtzeitig anzutreten, aber ohne den noch nicht selbsttragenden konjunkturellen Aufschwung zu gefährden. Der Finanzsektor steht vor der Aufgabe, komplexe Geschäftsmodelle zu vereinfachen und seine Eigenmittel zu verstärken. Besondere Risiken drohen aus der noch hohen Insolvenzanfälligkeit des Unternehmenssektors und der nicht mehr auszuschließenden Zahlungsunfähigkeit souveräner Staaten. Der Unternehmenssektor sieht sich weiterhin schwierigen Finanzierungsbedingungen gegenüber. Factoring kann helfen, eine Finanzierungslücke auszugleichen, wenn zusätzliche Eigenmittel und / oder Kreditfinanzierungen nicht zu Verfügung stehen. Daraus ergeben sich kräftige Wachstumsimpulse für den Factoringmarkt. Die TEWEFA Factoring GmbH hat die vielfältigen Herausforderungen der letzten Jahre gemeistert und dabei - als Teil des Konzerns Dresdner Factoring - ihre spezifischen Stärken entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Das sind Nähe zum Kunden, diszipliniertes Kosten- und Risikomanagement, kurze Entscheidungswege und die unternehmerische Fähigkeit, schnell und flexibel auch auf nicht vorhersehbare Ereignisse und Entwicklungen zu reagieren. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2010 und für die Folgejahre aufgrund des mit der Dresdner Factoring AG bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ein ausgeglichenes Ergebnis.
Dresden, den 17. März 2010 TEWEFA Factoring GmbH Die Geschäftsführung Bernward J. Rohmann Kerstin Steidte-Megerlin Dietmar Strangfeld Wiedergabe des BestätigungsvermerksZu dem als Anlagen 1 bis 4 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 sowie zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 (Anlage 5) haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TEWEFA Factoring GmbH, Dresden (vormals: Frankfurt am Main), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 17. März 2010 Ebner
Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Uwe Fiedler, Wirtschaftsprüfer Christiane Nisch, Wirtschaftsprüferin Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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