Elektroinstallation
Hergarten GmbH
Neuer Weyerstraßerweg 139, 50969 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christa Lützenkirchen seit 19.5.2022 | Prokura |
Alexandra Winn-Westendorf seit 19.5.2022 | Prokura |
Joseph Hergarten seit 1.2.2011 | Prokura |
Marcel Hergarten seit 21.7.2010 | Geschäftsführer |
Bärbel Eva Hergarten seit 26.11.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hergarten GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 2023der Hergarten GmbHGrundlagen des UnternehmensI. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Hergarten GmbH wurde gegründet, nachdem das Fuhrunternehmen von Herrn Heinrich Lenz an Herrn Josef Hergarten im Jahr 1960 überging. Nach der Gründung der Schwesterfirma B. Hergarten Stahlspedition GmbH (reines Logistikunternehmen) befasste sich die damalige Spedition Hergarten GmbH ausschließlich damit, den notwendigen Fuhrpark und das Fahrpersonal der Schwestergesellschaft zur Verfügung zu stellen. Durch dieses Firmenkonstrukt und durch eine vorliegende flexible und dynamische Arbeitsweise ist es der Schwesterfirma innerhalb kürzester Zeit gelungen, Teile des Versands eines marktführenden Unternehmens der Stahlindustrie als Abfertigungsspediteur zu übernehmen, wodurch sich die Spedition Hergarten GmbH parallel dazu entsprechend vergrößern konnte. Diese positive Entwicklung setzte sich in den folgenden Jahren fort, sodass weitere namenhafte Kunden, insbesondere aus dem Stahlhandel hinzugekommen sind. Im Januar 2018 hat die Spedition Hergarten GmbH aufgrund stetig steigender Kundenanfragen und konkreten Projektierungen in der bestehenden Kundschaft in Neuss einen neuen Logistiklagerstandort mit einer Lagerfläche von ca. 10.000 m 2 in den operativen Betrieb genommen. Strategisch richtet sich damit das generationsübergreifend inhabergeführte Unternehmen weiter in Richtung eines umfassenden Logistikdienstleisters in einem Nischenmarkt aus. Die Spedition Hergarten GmbH übernimmt somit an mehreren bundesweiten Standorten für den Stahlhandel innerhalb der Wertschöpfungskette u.a. Lagerhaltungstätigkeiten inkl. Kommissionierung, Konfektionierung, Anarbeitungen von Stahlprodukten, sowie die Verladung, die Transportorganisation und die Verfrachtung von Stahlsammelgut. Innerhalb eines Verbundes mit den Schwesterunternehmen und etablierten Partnerspeditionen ist die Spedition Hergarten GmbH somit in der Lage bundesweit eine qualitativ hochwertige Logistikdienstleistung für den Stahlhandel abzubilden. II. Wirtschaftsbericht II. 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 wurde in großen Teilen von einer schwachen Auslandsnachfrage und hohen Energiekosten, die die Industrie und die Exporte belastete geprägt. Die für Deutschland wichtige Automobilindustrie hatte mit anhaltender Nachfrageschwäche zu kämpfen. Des Weiteren kam es aufgrund der gestiegenen Finanzierungskosten zu weniger Investitionen. Dies führte mitunter zu erheblichen Versorgungsengpässen damit verbunden zu hohen Beschaffungskosten insbesondere Energiekosten, welche zum Jahresende aber deutlich zurück gingen. Durch Inflationsprämienausgleichsprämien und neue Tarifabschlüsse stiegen die Tarifverdienste im Jahr 2023 deutlich an. Laut vorläufigem Jahresergebnis des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 Prozent an. Nicht zuletzt angetrieben durch die gestiegenen Energiekosten stiegen die Verbraucherpreise hingegen deutlich an und die Inflationsrate lag mit 5,9 % am Jahresende auf Rekordniveau. Mit zunehmender Geschwindigkeit verändert sich die Anforderungen an die Logistikbranche. Herausforderungen bestehen insbesondere im Zusammenhang mit dem anhaltenden Margendruck, rückläufigem Transportvolumen und dem sich weiter verstärkenden Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte. Die Logistikbranche muss eine hohe Investitionsbereitschaft im Bereich Automatisierung und Digitalisierung zeigen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Für ein schwieriges Geschäftsumfeld sorgten vor allem die Kriege und Krisen in der Welt und die hohe Inflation. Hervorzuheben ist die Kostensteigerung im Bereich Maut ab Dezember 2023 um fast 100 % welche bewältigt werden muss. Für das Wirtschaftsjahr 2024 erwartet die Bundesregierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandproduktes (BIP) in Höhe von 0,2 Prozent. Das Handelsblatt Research Institute und das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung sind bei der Einschätzung noch pessimistischer und gehen davon aus, dass es im Jahr 2024 wieder zu einer Rezession kommt und die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent bzw. 0,3 Prozent sinken wird. Die Hergarten GmbH ist Teil der "Hergarten Gruppe" mit der JMBH-Holding AG als Muttergesellschaft. Die Gesellschaft übernimmt und ergänzt insoweit die Gruppentätigkeit im Transportbereich als Logistiker. Aus diesem Grund partizipierte die Gesellschaft von der insgesamt positiven Entwicklung der Gruppe und konnte so diverse Neukunden im Bereich der Logistik gewinnen. II. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 380 auf TEUR 44 gesunken. b) Finanzlage Das Finanzergebnis beträgt TEUR ./. 3 (Vorjahr TEUR ./. 16). Aufgrund des cash-pooling fallen nur geringfügig Zinserträge bzw. Zinsaufwendungen an. Kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.145 steht ein Umlaufvermögen von TEUR 3.513 gegenüber. Damit ergibt sich ein positives Working Capital in Höhe von TEUR 1.368 (Vorjahr TEUR 1.189). Aufgrund des Cash-Pooling verfügt die Gesellschaft zum Jahresende lediglich über liquide Mittel in Höhe von TEUR 10. Unsere Finanzlage ist insgesamt als stabil zu bezeichnen. Wir werden auch zukünftig unsere finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen. c) Vermögenslage Die Eigenkapitalquote beträgt somit 42,1 % (Vorjahr 37,3 %). Die Bilanzsumme sank um TEUR 724. Auf der Aktiva ergeben sich Verschiebungen zwischen den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen. Auf der Passiva ergeben sich Verschiebungen zwischen der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 632 gesunken. Die größten Aufwandssteigerungen 2023 bestanden in Lohnerhöhung im Bereich Fahrer und Lagermitarbeiter sowie gestiegenen Mautkosten. Weiterhin wurde 2023 eine Management-Fee in Höhe von € 1.185 verbucht, welche anteilige Personalkosten der JMBH Holding AG für die Hergarten GmbH beinhaltet. II. 3. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr sank unser Umsatz um TEUR 2.166 und wir konnten unser Ergebnis 2022 nicht halten. Eine hohe Budgetierung für die Maßnahmen Personalrecruiting und Lohnerhöhungen sind für uns eine Investition in die Zukunft. Dies beinhaltet auch umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen in Räumlichkeiten und Mitarbeiterausstattung. Weiterhin treiben wir den Digitalisierungsprozess stetig weiter an. Dies ist unumgänglich um zeitgemäß und effektiv zu wirtschaften. Dies führte zu einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 44. Nach einem durchaus zufriedenstellenden ersten Halbjahr 2023 mit bereits leicht rückläufigem Transportvolumen sind erhebliche Umsatzrückgänge im zweiten Halbjahr 2023 zu verzeichnen gewesen. Diese sind direkt auf die Absatzschwierigkeiten unserer Auftraggeber zurückzuführen gewesen. Eine sukzessive Anpassung der Ladekapazitäten im vierten Quartal 2023 hat somit einen Abbau von Fixkosten zur Folge. So wurden etwa 15 % der LKW-flotte reduziert. Eine weitere Fixkostenreduzierung konnte mit Blick auf das Jahr 2024 durch die Standortschließung Nürnberg mit Auslaufen eines Mietvertrags für Gewerbeflächen erzielt werden. Die Verteilung und Bedienung des Nürnberger Gebietes erfolgt zukünftig mithilfe einer Speditionskooperation. Daneben liegt nach wie vor der Schwerpunkt auf einer kontinuierlichen Verbesserung sämtlicher Unternehmensprozesse. Hauptaugenmerk liegt hier auf der Optimierung der Organisationsstruktur, derzeit insbesondere auf der operativen Ebene, um die einzelnen Teilprozesse von einzelnen Lagerstandorten und Dispositionsstellen engmaschig zu verzahnen und profitabel zu gestalten. Der Fahrer- und Fachkräftemangel stellt eine weitere große Herausforderung dar. Diesem Problem werden wir uns weiterhin mit großem Einsatz widmen und neue Strategien entwickeln. Die Bereiche Recruiting, Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit werden im Rahmen strategischer Marketingmaßnahmen zukünftig besondere Gewichtung seitens der Geschäftsführung erfahren. Um das Thema Digitalisierung weiterhin priorisiert strategisch voranzutreiben hat die Geschäftsführung zudem eine Stabsstelle mit einem hauptverantwortlichen Projektmanager geschaffen. Der direkte Vergleich mit anerkannten Wettbewerbern der Transportbranche zeigt hier ebenso wie die kundenseitige Rückmeldung, dass die diesbezüglichen Investitionen der Vision und der langfristigen Strategie seitens der Geschäftsführung und Inhaber einen wesentlichen Beitrag zum langfristigen Unternehmenserfolg beitragen werden. Im letzten Quartal 2023 hat die Spedition Hergarten GmbH durchweg positive Verhandlungsergebnisse bei allen Kunden bei der Durchsetzung mautbedingter Kostensteigerungen erzielen können. III. Standorte Die Hergarten GmbH betreibt Betriebsstätten in Köln, Neuss, Frankenberg, Mannheim, Kornwestheim und Neuhausen. IV. Prognosebericht Die Geschäftsführung stellt sich strategisch den Herausforderungen der Zukunft und strebt hier insbesondere eine höhere Wertschöpfung mithilfe des mittleren Managements an. Die Geschäftsführung prüft detailliert einen langfristig sinnvollen und wertschöpfenden Einsatz der zur Verfügung stehenden Ressourcen (Mitarbeiter, Logistikflächen und LKW-Einheiten). Wenngleich unvorhersehbare und durch unser Unternehmen nicht beeinflussbare Ereignisse eintreten können, die in ihren Auswirkungen möglicherweise so nicht vollumfänglich in der Planung Berücksichtigung finden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist gut, Verbindlichkeiten werden auch weiterhin innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Zinsen im Kapitalmarkt werden wieder steigen. Aufgrund von höheren Anschaffungskosten von Neufahrzeugen wird sich dies bemerkbar machen. Weiterhin gilt es die steigenden Energiekosten durch nachhaltige Lösungen zu kompensieren. Insgesamt erwarten wir in den folgenden beiden Geschäftsjahren weiter ein positives Geschäftsergebnis. Das Unternehmen wird daher auch zukünftig in der Lage sein, allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung etwas geringere Umsatzerlöse und ein gleich hohes Ergebnis wie im Jahr 2023. V. Chancen- und Risikobericht Strategisch ist es der Hergarten GmbH gelungen wechselseitige Beziehungen mit sämtlichen Kunden aufzubauen. Die grundsätzliche Zielsetzung beinhaltet langfristig die Branchenkenntnisse, das Fachwissen und die vorhandenen Ressourcen in strategisch langfristigen Partnerschaften auszubauen bei gleichzeitiger Vertiefung einer Oligopolstellung. Heute werden mit der A-Kundengruppierung insges. 69 % des Gesamtumsatzes erzielt. Der Wegfall eines A-Kunden stellt zu keiner Zeit ein Managementrisiko dar. Freiwerdende Kapazitäten können aufgrund des knappen Angebots und Personalmangels in der Transport- und Logistikbranche kurzfristig durch andere Tätigkeiten mit einer tendenziell höheren Wertschöpfung und / oder mithilfe potenzieller Neukunden auf nahezu allen personellen Ebenen kompensiert werden. Die Spedition Hergarten GmbH ist ein anerkannter Spezialdienstleister für das Nischenprodukt Stahltransporte. Zudem lassen bestandskundenseitige unternehmenspolitische Planungen - soweit uns bekannt - einen grundsätzlichen Strategiewechsel bezogen auf unsere Geschäftsbeziehungen kaum erwarten. Des Weiteren verfügt die Gesellschaft über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Durch die Integration der Aktivitäten der Hellmich-Gruppe zum 01.01.2023 baut die Hergarten-Gruppe strategisch die eigene Oligopolstellung als Nischenanbieter für die Stahllogistik konkret aus. Durch die Integration von Neukunden mit einem Jahresumsatz > 1,0 Mio. € reduziert sich ein Ausfallrisiko um ein Weiteres. Synergiepotenziale der beiden Unternehmensgruppen ergeben zudem aussichtsreiche Chancen für die gruppeninterne Optimierung der Kostenstruktur und ermöglichen die Implementierung von Neukunden durch den Ausbau von geeigneten Ressourcen und Fahrpersonalkapazitäten. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über die Ressourcen der Muttergesellschaft JMBH-Holding AG. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art sowie eine langfristige Steigerung der Wertschöpfung. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Nichts schlägt sich unverzüglicher und direkter in der Kostensituation des Transportgewerbes nieder als der Kraftstoffpreis. Dessen Höhe bestimmt sich u. a. durch die darauf erhobenen nationalen Steuern und die jeweilige Situation auf den internationalen Ölmärkten. Letztere wird stark von Erwartungen und Ängsten geprägt, die dann zu kurzfristigen, nicht immer rational nachvollziehbaren Preisausschlägen führen. Dies kann zu einem Risiko führen, wenn die Mehrkosten nicht direkt an die Kunden weiterbelastet werden können. Alle wesentlichen Bestandskunden verfügen jedoch seit spätestens dem 4. Quartal 2021 über einen Dieselfloater zum Ausgleich der kurzfristigen volatilen Kostenschwankungen über einen verbindlichen Preismechanismus. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Dem zunehmenden Laderaummangel sowie dem steigenden Fachkräftemangel begegnet die Hergarten GmbH durch strategische möglichst langfristige Sicherung von Mitarbeiterressourcen und Bindung von Partnerspeditionen. Die Personalleitung wird durch zusätzliche Investitionen in Presse / Marketing und Recruiting verstärkt. Ziel ist zudem die Schaffung strategisch nachhaltiger Wertschöpfung sowie die Konzentration auf Kernkompetenzen mit möglichst schlanken Prozessen zur Vermeidung von überproportionalem Personaleinsatz.
Köln, 28.06.2024 gez. Geschäftsführung Marcel Hergarten Bärbel Hergarten BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Hergarten GmbH hat ihren Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Köln unter HRB 20755 eingetragen. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die Abschreibung erfolgt linear mit Nutzungsdauern zwischen 3 und 15 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB), bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung einer angemessen dotierten Pauschalwertberichtigung bzw. Einzelwertberechtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Die Pensionszusagen sind durch den Abschluss von Rückdeckungsversicherungen rückgedeckt, wobei das Bezugsrecht an die Pensionsberechtigten unwiderruflich verpfändet wurde. Insoweit sind die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB dem Zugriff aller Gläubiger entzogen und daher mit den korrespondierenden Pensionsrückstellungen zu verrechnen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Erläuterung zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von T€ 277 (Vorjahr: T€ 875). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): durchschnittlicher Marktzins von 1,83 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Der Rententrend wurde mit bis zu 1,75 % berücksichtigt Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttungssperre beträgt T€ 2. Angaben zur Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Der beizulegende Zeitwert der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen entspricht dem vom Versicherer mitgeteilten Aktivwert.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden, Abtretungen, Bürgschaften und Sicherungsübereignungen gesichert. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten des Vorjahres ergeben sich wie folgt:
Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB):
Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften und aus Akkreditiven schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Aufwendungen für den Wareneinsatz und bezogene Speditionsleistungen sind im Jahr 2023 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Das Mutterunternehmen JMBH Holding AG, Wesseling, hält 100,00 % der Anteile an der Hergarten GmbH. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 247 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 199 Arbeiter und 48 Angestellte. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Bärbel Hergarten, Kauffrau & Marcel Hergarten, staatl. gepr. Betriebswirt DAV Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Aufgrund des vorhandenen Gewinnabführungsvertrages ist der Jahresüberschuss in Höhe von € 44.337,60 an die JMBH Holding GmbH abzuführen.
Köln, 04.06.2024 gez. Bärbel Hergarten gez. Marcel Hergarten Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
BestätigungsvermerkEs wird darauf hingewiesen, dass sich der nachfolgende Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss vor Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen bezieht: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hergarten GmbH Wir haben den Jahresabschluss der Hergarten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hergarten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 31.07.2024 AktivAllianz
Treuhand AG
Horst Meessen Michael Ellgering Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.9.2024. |
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