Postsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des Sozialwesens
HPS Home Power Solutions GmbHLiquidiert
12489 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Kaufmann seit 31.3.2022 | Geschäftsführer |
Jewgeni Elster seit 13.10.2020 | Geschäftsführer |
Zeyad Abul-Ella seit 28.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
20 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 20 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HPS Home Power Solutions GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019HPS Home Power Solutions GmbH1 Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell der HPS Home Power Solutions GmbH HPS entwickelt und produziert integrierte Systeme zur Speicherung und Nutzung von Sonnenenergie für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Das erste kommerzielle HPS-System Picea® ist Energiespeicher, Heizungsunterstützung und Wohnraumbelüftung in einem kompakten Produkt. Picea® deckt den Bedarf eines Einfamilienhauses an elektrischer Energie vollständig ab. Zusätzlich wird die entstandene Abwärme als Heizwärme dem Haus bereitgestellt und reduziert so die Heizkosten. Picea® ermöglicht Kunden erstmalig eine vollständige elektrische Selbstversorgung und Netzunabhängigkeit. Das Geschäfts- und Wachstumsmodell der HPS basiert auf der Positionierung als Markt- und Technologieführer in diesem komplett neuen Segment im Hausmarkt mit hohen Investitionen in die Produktentwicklung und in den Marktaufbau. Die Geschäftsskalierung wird zukünftig über Vertriebs- und Servicepartner erfolgen - die Produktion über einen Fremdfertiger. Die HPS konzentriert sich weiterhin auf die Produktentwicklung und die Besetzung der Marke und baut Supportstrukturen für die Unterstützung der Partner in Vertrieb, Service und Produktion auf. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und hatte Ende 2019 91 Mitarbeiter. Es hat seinen Hauptsitz in Berlin sowie eine Betriebsstätte in München. 1.2 Ziele und Strategien Die HPS hat in den Jahren 2015 bis 2019 massiv in die Entwicklung des Produktes Picea® investiert. Im 4. Quartal 2019 ist der Verkaufsstart erfolgt und ab 2020 soll Picea® nun erstmalig einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich erwirtschaften. Diese Entwicklung stellt die Grundlage zur Erzielung eines nachhaltigen Wachstums in den folgenden Jahren dar. Wesentliches Unternehmensziel aus wirtschaftlicher Sicht ist die Erreichung von Kosten und Ergebniszielen bei stetig wachsendem Geschäft / Umsatz und mittelfristig die Erzielung eines ausgeglichenen Ergebnisses. Um diese Ziele zu erreichen, investiert die HPS in den Folgejahren verstärkt in das Marketing und in den Vertriebsaufbau - insbesondere in Mitarbeiter und den Aufbau von Vertriebspartnern. Um die Lieferfähigkeit von Picea® im Wachstum sicherzustellen, wird die Fertigung im Laufe des Jahres 2020 an Partner ausgelagert und es werden zunächst interne und später externe Servicekapazitäten geschaffen. Zur weiteren Erhöhung der Bruttomargen wird stetig an der Senkung der Herstellkosten bei steigenden Stückzahlen gearbeitet und die Entwicklung zukünftiger Produktgenerationen ist ebenfalls vorgesehen. Die HPS verkauft ein Produkt zur CO 2-freien Energieversorgung für Ein- und Zweifamilienhäuser. Das Thema Umweltschutz spielt daher eine zentrale Rolle und soll sich auch im Produkt selbst wiederfinden. Die HPS entwickelt daher ein integriertes Konzept, um Picea® weitestgehend zu recyceln und Austauchkomponenten vom Kunden wiederzuverwenden. In diesen Prozess sollen auch die HPS-Zulieferer eingebunden werden 1.3 Steuerungssystem Die Geschäftsführung gibt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die strategische Entwicklung vor, trifft wichtige Entscheidungen und überwacht die Zielerreichung der Gesellschaft. Zur Steuerung des Unternehmens wurden Unternehmensbereiche eingeführt. Die Bereichsleiter bilden zusammen mit der Geschäftsführung die erweiterte Geschäftsleitung. Bis 2019 wurden neben der monatlichen BWA-Analyse quartalsweise eine Budgetüberwachung durchgeführt und wenn nötig eine aktualisierte Planung erstellt. Mit dem Jahr 2020 wurde ein umfassenderer Budgetplanungs- und Reportingprozess eingeführt. Neben der monatlichen Überprüfung der Bereichsbudgets werden fortlaufend Auftragseingang, Umsatz, Profitabilität und Liquidität überwacht. Dazu werden der Geschäftsführung Monatsberichte vom Controlling zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sowie durch den offenen und ständigen Dialog zwischen Geschäftsführung und Bereichen kann die Geschäftsführung im Falle von Abweichungen zeitnah gegensteuern. Die Geschäftsführung übermittelt einmal pro Monat ein Finanzreporting an den Aufsichtsrat. Zusätzlich erstellt die HPS eine Langfristplanung über sechs Geschäftsjahre, die regelmäßig aktualisiert wird und die Planungsannahmen aus den Unternehmensbereichen beinhaltet. 1.4 Forschung und Entwicklung In 2019 lag der Schwerpunkt auf der Fertigentwicklung von Picea® bis zur Kleinserienreife inkl. der Implementierung einer HPS internen Pilotproduktion für kleine Stückzahlen. Hauptaktivitäten der Forschung und Entwicklung (F&E) in 2019 waren in dem Zusammenhang:
Eine wichtige Säule der HPS ist die Schaffung von "Intellectual Property" unter anderem in Form von Patentanmeldungen. Auch in 2019 gab es zahlreiche Anmeldungen mit internationalem Fokus. Die HPS unterhält in München eine kleine Betriebsstätte, die heute ausschließlich der F&E dient. Dort arbeitet ein kleines Team von Softwareentwicklern an der Entwicklung der Energiemanagement- und Remote Monitoring Software in enger Abstimmung mit den Berliner Software-Mitarbeitern. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,2 % und 2018 um 1,5 %. Gestützt wurde das Wachstum im Jahr 2019 vor allem vom Konsum: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,6 % höher als im Vorjahr, die Konsumausgaben des Staates stiegen um 2,5 %. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben wuchsen damit stärker als in den beiden Jahren zuvor. Auf der Entstehungsseite des BIP war die wirtschaftliche Entwicklung 2019 zweigeteilt: Einerseits verzeichneten die Dienstleistungsbereiche und das Baugewerbe überwiegend kräftige Zuwächse. Andererseits ist die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) eingebrochen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit einem Plus von 4,0 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt, 15.1.2020) Im Jahr 2020 sollte nach Prognosen die Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas mehr an Fahrt aufnehmen. Für das Jahr 2020 erwartete die Bundesregierung im Januar 2020 noch eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,1 Prozent (Jahreswirtschaftsbericht 2020 BMWI, 29.1.2020). Für Deutschland ging der Internationaler Währungsfonds (IWF) für 2020 ebenfalls von einem Plus von 1,1 % aus, 2021 dann von 1,4 %. Das wären gegenüber 2019 mehr als eine Verdoppelung gewesen. Durch die Corona-Krise haben sich sämtliche Wachstumsprognosen verändert. Derzeit geht die Bundesregierung von einem Rückgang des BIP von 6 % für 2020 aus (Internes Papier des BMWI, Tagesspiegel 26.3.2020). Das Ifo Instituts ist dabei noch optimistischer und geht von -1,5 % aus für 2020 aus - für 2021 wird dann als Gegenbewegung mit einem Wachstum von 3,7 % gerechnet (Ifo Institut, 19.3.2020). 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen und Marktentwicklung Im Berichtsjahr 2019 hat sich der von der HPS Home Power Solutions GmbH adressierte Markt erneut positiv entwickelt und zwar sowohl im Baubereich, als auch bei Energieanlagen für den Wohngebäudebereich. Von Januar bis November 2019 wurde in Deutschland der Bau von 319.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Angaben publiziert hat, waren das 1,3 % mehr Baugenehmigungen als in den ersten elf Monaten des Jahres 2018. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 1,5 % gestiegen, während die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser um jeweils 0,9 % angestiegen ist (Statistisches Bundesamt, 15.1.2020). Der sehr positive Trend bei Photovoltaik-Anlagen und Energiespeichern für den Hausbereich setzte sich in 2019 ebenfalls fort. Beim Zubau der Photovoltaik in Deutschland gab es in 2019 ein deutliches Wachstum. Hiernach wurden 3.944 Megawatt Peak (MWp) neu registriert, der höchste Wert seit 2012 und ein Plus von etwa 37 Prozent gegenüber 2018 (2.876 MWp) mit einem deutlichen Zubau von Dachanlagen mit Leistungen < 30 kWp (Bundesnetzagentur, 31.1.2020). Der Markt für Heimspeicher hat im ersten Halbjahr 2019 einen Zuwachs von 33% gegenüber dem Vorjahr gezeigt und die Prognose für 2019 liegt bei ca. 60.000 verkauften Anlagen in Deutschland. Markstudien gehen für die Zukunft sowohl in Deutschland als auch weltweit von einem sich weiter vergrößernden Markt für Heimspeicher aus, für Deutschland werden 100.000 Heimspeicher für das Jahr 2022 (Macrom, 2018) und weltweit 650.000 Speichersysteme prognostiziert (EUPD, 2019). Das Marktumfeld für die HPS entwickelt sich grundsätzlich positiv. Das gesellschaftliche und politische Umfeld unterstützen Produkte wie Picea®. Zu nennen sind hier die CO 2-Gesetzgebung, die Förderung von Heizsystemen, die erneuerbare Energien einsetzen, durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung, die explizit das Thema Wasserstoff im Gebäudebereich adressiert und weiter fördert. Trotz Corona-Krise rechnet z. B. das Ifo Institut für die Baubranche für 2020 noch mit einem Plus von 2,2 % und für 2021 mit 1,5 % Wachstum (Ifo Institut, 19.3.2020). Es bleibt dennoch abzuwarten wie sich 2020 entwickelt, also ob Endkunden z. B. Investitionen aufgrund der Verunsicherung verschieben, dann könnte sich das trotz positivem Marktumfeld negativ auf die Branche auswirken. 2.3 Geschäftsverlauf in 2019 Das Jahr 2019 war vor allem durch die Picea®-Markteinführung und die damit einhergehenden Veränderungen innerhalb der HPS Home Power Solutions geprägt. Bis Ende 2018 war die HPS weitgehend ein Entwicklungsunternehmen und der Fokus lag bis dahin auf der Entwicklung von Picea® und der Durchführung von Feldtests mit Pilotkunden. Im Laufe des ersten Halbjahres 2019 wurde damit begonnen, die Bereiche Fertigung, Service und Vertrieb stark auszubauen. Die HPS hat im Laufe des Jahres 32 Mitarbeiter aufgebaut und lag Ende 2019 bei 91 Mitarbeitern. Parallel wurde in der Entwicklung weiter an der Produktreife, der Dokumentation und letzten Zulassungsthemen gearbeitet, um in 2020 mit Picea® in die Skalierung und Serienproduktion zu gehen. Wichtige Meilensteine in 2019 waren in diesem Zusammenhang die Vertragsabschlüsse mit den Firmen Ballard Power Systems im Mai 2019 über die Zulieferung von Brennstoffzellenstacks und mit der Firma Zollner im August 2019 über die Fremdfertigung von Picea® Systemen ab 2020. Die Zusammenarbeit mit Zollner dient der Sicherstellung von großen Stückzahlen auch über 2020 hinaus ohne den Aufbau einer eigenen HPS internen Fertigung. In der zweiten Jahreshälfte konnte die Vertriebsarbeit verstärkt werden und es konnten erste Aufträge für Picea® abgeschlossen werden, von denen ein Teil bereits in 2019 bei Kunden installiert wurde und damit zu Umsatz mit ersten Pilotkunden führte. Sämtliche Anlagen, die in 2020 an Kunden geliefert wurden, wurden bereits in Zusammenarbeit mit zukünftigen Vertriebspartnern realisiert. Die Wahrnehmung der HPS bei potentiellen Kunden ist im Laufe von 2019 ebenfalls stark gewachsen. Dazu haben öffentlichkeitswirksame Referenzinstallationen teilweise mit Fernsehberichten sehr dazu beigetragen, die Anzahl der Kunden- und Vertriebspartneranfragen stark ansteigen zu lassen. Da die HPS sich noch nicht in der Gewinnzone befindet, ist sie zur Aufrechterhaltung ihres Geschäftsbetriebes von externer Finanzierung abhängig. Wie schon in den Jahren zuvor wurden auch in 2019 entsprechende Finanzierungen erfolgreich durchgeführt:
2.4 Ertragslage
Die Umsatzerlöse betrugen in diesem Jahr TEUR 391 und liegen damit 573,4 % (TEUR 333) über den Umsätzen des Vorjahres (TEUR 58). Der Anstieg begründet sich hauptsächlich mit dem kommerziellen Markteintritt und der Aufnahme der Verkaufsaktivitäten der HPS. Die ersten Picea®-Anlagen wurden ab dem 2. Halbjahr 2019 ausgeliefert und in Betrieb genommen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr um TEUR 191 auf TEUR 226 angestiegen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden TEUR 90 für Leistungen für die Durchführung von Feldtestversuchen ausgewiesen. Hier wurden zwei Picea®-Anlagen erstellt und in Betrieb genommen. Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 900 auf TEUR 4.194 erhöht. Einen wesentlichen Anteil an der Gesamtleistung entfällt - neben dem Wertzuwachs aus dem erstmaligen Ansatz fertiger und unfertiger Erzeugnisse (TEUR 390) - auf die aktivierten Entwicklungskosten, welche im Geschäftsjahr 2019 mit TEUR 3.186 (Vorjahr TEUR 3.200) ausgewiesen wurden. Der Materialaufwand ist mit TEUR 896 um 44,6 % höher als im Vorjahreszeitraum (TEUR 620) und beinhaltet sowohl den Aufwand für die Fertigung der Picea®-Anlagen als auch den Materialaufwand aus der Produktentwicklung Der Personalaufwand ist um TEUR 1.395 auf TEUR 4.295 angestiegen. Dieser Anstieg ist primär auf den starken Personalaufbau im Zusammenhang mit dem Aufbau neuer Unternehmensbereiche wie Vertrieb, Pilotfertigung und Service zurückzuführen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 631 steht maßgeblich im Zusammenhang mit dem weiteren Unternehmensaufbau entsprechend zum gestiegenen Personalaufwand. Die Zinsaufwendungen sanken gegenüber dem Vorjahr (TEUR 162) um TEUR 87 auf TEUR 75. Dies liegt insbesondere an der Wandlung von größeren Darlehen in 2019. Der Jahresfehlbetrag 2019 liegt mit TEUR 975 um TEUR 726 über dem Fehlbetrag des Vorjahres (TEUR 1.701). Der Jahresfehlbetrag ist dabei durch den Sondereffekt, der erstmaligen Ausnutzung des Wahlrechtes zum Ausweis von aktiven latenten Steuern (TEUR 2.127), beeinflusst. 2.5 Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der HPS ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.710 (62,6 %) auf TEUR 14.826 gestiegen. Das Anlagevermögen zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 5.966) erhöht und beläuft sich am Ende 2019 auf TEUR 9.329. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch den Anstieg der immateriellen Vermögenswerte (aktivierten Entwicklungskosten für Picea®) begründet. Die starke Erhöhung der kurzfristigen Vermögenswerte (TEUR 1.383) steht im Zusammenhang mit dem vollzogenen Markteintritt und dem Aufbau der Produktion sowie dem Aufbau des dazugehörigen Warenlagers. Die HPS weist zum 31.12.2019 unfertige Erzeugnisse und Rohstoffe in Höhe von TEUR 1.112 aus. Die liquiden Mittel der Gesellschaft sind zum 31.12.2019 mit TEUR 1.964 um TEUR 1.010 geringer als im Vorjahr. Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 12.752 und liegt somit TEUR 10.288 über dem Eigenkapital des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote beträgt 86,0 % und liegt somit deutlich über dem Vorjahr (27,0 %). Der starke Anstieg der Eigenkapitalquote ist verursacht durch die Wandlung von Darlehen in Eigenkapital und die Durchführung einer Kapitalerhöhung im Jahr 2019. Die Gesamtheit der Verbindlichkeiten ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.578 auf TEUR 2.074 reduziert worden. Hauptsächlich ist dies im Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 4.670 begründet, welcher ebenfalls im Zusammenhang mit der Wandlung von Darlehen steht. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. 2.6 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren betrachtet die Geschäftsführung die im Bericht zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie im Abschnitt Steuerungssystem diskutierten Kennzahlen und Steuerungsgrößen, die regelmäßig berichtet und für die Steuerung herangezogen werden. Daneben werden regelmäßig eine Vielzahl weiterer Indikatoren beobachtet, die kritisch für den Geschäftsverlauf sind. Dazu zählen auf der Marketing- und Vertriebsseite z. B. die Anzahl der Kundenanfragen pro Woche und Monat sowie die Beobachtung der Websitebesuche von Interessenten. Für das 2. Halbjahr im Berichtszeitraum 2019 wurden z. B. folgende Indikatoren beobachtet: Es gingen im 2. Halbjahr 2019 in Summe 2.200 Kontaktanfragen bei der HPS ein wobei es sich bei rund der Hälfte um Produktanfragen handelt. Im gleichen Zeitraum hatten wir knapp 60.000 Websiteaufrufe, also ca. 10.000 pro Monat. Beide Indikatoren sollen in 2020 noch gesteigert werden und sind relevant für den Geschäftserfolg. Auf der Produktseite achten wir vor allem auf Qualitätsindikatoren wie Lebensdauer der Komponenten und deren Performance und die Auswertung von Servicefällen. 3 Prognose, Risiken- und Chancenbericht Die HPS Home Power Solutions GmbH unterliegt einer Vielzahl von Chancen und Risiken, welche die Geschäftstätigkeit beeinflussen. Dieser Bericht schildert im Folgenden, welche Risiken und Chancen existieren und welche Auswirkungen sich dadurch auf die Gesellschaft ergeben. Die HPS betreibt ein der Größe und Reife der Gesellschaft angemessenes Risikomanagement. 3.1 Prognosebericht Die HPS verkauft seit dem 2. Halbjahr 2019 das Produkt Picea® und hat Maßnahmen in Marketing und Vertriebsaufbau eingeleitet, die in 2020 zu einem steilen Umsatzwachstum gegenüber 2019 führen sollen. Die Geschäftsführung geht unter Berücksichtigung möglicher Auswirkungen der Corona-Krise von einem Umsatz in 2020 von 4 bis 6 Mio. € aus, wovon der Großteil im zweiten Halbjahr 2020 liegen wird. Trotz des geplanten Umsatzanstieges in 2020 und positiven Rohertragsmargen der Picea®-Produkte rechnet die HPS auch in 2020 mit deutlichen Verlusten, die mindestens auf dem Niveau von 2019 liegen werden. Der Grund sind die hohen Investitionen in den Aufbau von Vertrieb und Service insbesondere den Mitarbeiteraufbau, die sich erst in den Folgejahren bei noch höheren Umsätzen mit entsprechender Kostendeckung rechnen werden. Zur Deckung der laufenden Verluste plant die HPS auch in 2020 und 2021 noch mit externer Finanzierung über Eigenkapital und Fremdkapital. Nach derzeitigem Stand wird mit der Erreichung des Break-Even für 2022 gerechnet. Diese Prognosen in Bezug auf die voraussichtliche Entwicklung schließen die sorgfältige Abwägung von Chancen und Risiken der Entwicklung des Umfeldes ein. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Voraussagen abweichen, wenn z. B. die Maßnahmenpakete im Marketing und zur weiteren Erhöhung der Produktmargen sowie der Vertriebsausbau nicht in höheren Umsätzen oder der geplanten Ertragssituation resultieren. Insbesondere die Auswirkungen der Corona-Krise sind derzeit schwer abschätzbar im Hinblick auf die Kaufbereitschaft von Hauseigentümern und können das geplante Umsatzwachstum in 2020 und ggf. auch in 2021 maßgeblich beeinflussen. 3.2 Risikobericht Die HPS hat heute noch kein etabliertes Risikomanagementsystem, überprüft aber regelmäßig bestimmte Kennzahlen im Vergleich zu Planannahmen, um im Notfall rechtzeitig gegensteuern zu können. Die Kennzahlen ermöglichen eine objektive Übersicht über die finanzielle Situation, einen Soll-Ist-Vergleich zwischen Budget und Ist-Kosten und eine detaillierte Vorausschau erwarteter Auftragseingänge und Umsätze, ein bereichsspezifisches Kostencontrolling sowie die Überwachung von liquiditätsrelevanten Kenngrößen. Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagement umfasst notwendige organisatorische Regelungen und Maßnahmen zur Erkennung und zum Umgang mit den Risiken der Finanzberichterstattung. In Bezug auf den Rechnungslegungsprozess soll das interne Kontrollsystem sicherstellen, dass die Finanzberichterstattung unter Beachtung einschlägiger Gesetze und Normen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Mit den eingerichteten Prozessen, Systemen und Kontrollen sowie ergänzenden Maßnahmen ist hinreichend gewährleistet, dass der Rechnungslegungsprozess im Einklang mit dem HGB sowie anderen rechnungslegungsrelevanten Regelungen und Gesetzen erfolgt. Soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar wurden Versicherungen abgeschlossen, um die potentiellen Auswirkungen eines Schadens so gering wie möglich zu halten. Im Folgenden werden wesentliche Risiken näher erläutert. Finanzwirtschaftliche Risiken Unter finanzwirtschaftlichem Risiko wird das Risiko verstanden, nicht jederzeit über hinreichend finanzielle Ressourcen zur Begleichung der fälligen Verbindlichkeiten zu verfügen. Anhand einer monatsweisen Cashflow-Planung wird die Liquidität monatlich überwacht, um eventuell auftretende Finanzierungslücken frühzeitig erkennen und ihnen begegnen zu können. Die HPS finanziert sich im Wesentlichen aus Kapitalmaßahmen sowie Finanzierungen, wozu Fördermittel aber auch Darlehen gehören. In den vergangenen Jahren konnte die Finanzierung der Gesellschaft so immer sichergestellt werden. Im Geschäftsjahr 2020 wird das erste Mal in der HPS Geschichte ein Umsatz in entsprechender Höhe realisiert, so dass es auch zu substantiellen Kundeneinzahlungen kommen wird. Dennoch wird die HPS in 2020 und auch in 2021 noch keine positiven Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit generieren und ist auf externes Kapital angewiesen. Derzeit plant die HPS eine weitere Finanzierungsmaßnahme sowohl über Eigenkapital, als auch Fremdkapital, die noch im 2. Quartal 2020 abgeschlossen sein soll. Strategische Risiken / Marktrisiken HPS hat mit Picea® ein weltweit einmaliges Produkt in den Markt eingeführt, mit bisher so nicht erreichtem Kundennutzen - aber mit einem am Anfang sehr hohen Verkaufspreis, der gezielt auf das Erreichen von Pionierkunden abzielt. Derzeit existiert noch nicht genug Vertriebserfahrung, um sicher vorherzusagen, ob die geplanten Absatzprognosen auch eintreten. Auch gibt es Situationen im Markt, die nicht vorhersehbar sind, wie die aktuelle Corona-Pandemie, die ebenfalls einen Einfluss auf die geplanten Absatzzahlen haben wird. Eine wichtige Funktion spielen in dem Zusammenhang Fördermittel die Picea® Kunden erhalten, um die Verkaufspreishürde zu senken. Diese sind nicht sicher für die nächsten Jahre garantiert und können bei Wegfall den geplanten Absatz ebenfalls reduzieren. Es gibt bis heute kein Unternehmen, das ein Produkt wie HPS anbietet. Es gibt bisher nur indirekte Wettbewerber, die "zweitbeste Lösungen" anbieten. Dazu zählen z. B. Batteriespeicher oder Brennstoffzellenheizgeräte, die mit Erdgas betrieben werden. Darunter gibt es große etablierte Anbieter, die durch Marktmacht oder aggressive Preisgestaltung einen negativen Einfluss auf die HPS Absatzzahlen nehmen könnten. Außerdem könnten technische Probleme mit dem noch sehr jungen Picea®-Produkt oder die Nichterfüllung der Kostenziele zu Verzögerungen beim Markteintritt und weiteren Marktwachstum führen und damit das Risiko erhöhen, die Absatzziele und Profitabilitätsziele der HPS nicht erreichen zu können. Vertragsrisiken Derzeit sind hier vor allem Lieferantenverträge zu nennen, die die HPS dazu verpflichten, eine bestimmte Menge an Bauteilen und Komponenten in einer bestimmten Zeit abzunehmen. Sollte es im Vertrieb zu Verzögerungen beim Auftragseingang kommen, kann es hier zu erhöhten Liquiditätsbelastungen führen. HPS verkauft Picea® an seine Endkunden mit einer 10-Jahresgarantie und hat entsprechende Rückstellungen und Garantieaufwendungen in seiner Planung dafür vorgesehen. Es besteht das Risiko, dass diese zu niedrig geplant wurden, da die HPS noch nicht über eine Laufzeithistorie seiner Produkte verfügt und daher Annahmen dazu treffen musste. Lieferantenabhängigkeiten Die HPS ist für die Herstellung ihrer Produkte auf Dritthersteller angewiesen, da bereits heute zum Teil und in der Zukunft sogar komplett fremdgefertigt wird. Es besteht hier das Risiko, dass nicht alle Zulieferer mit dem geplanten Wachstum der HPS mithalten können. Es gibt heute zudem Komponenten, die eingesetzt werden, für die es keine "Second Source" gibt. IT-Risiken Bei der HPS, als innovatives und wachstumsorientiertes Unternehmen, kommt der in allen Unternehmensbereichen eingesetzten Informationstechnologie eine hohe Bedeutung zu. Die Risiken im Bereich Informationstechnologie lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: (a) Risiken hinsichtlich des unbefugten Zugriffes auf sensible Unternehmensdaten und (b) Risiken hinsichtlich der Verfügbarkeit von Systemen. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs begegnet die HPS mit dem Einsatz von Sicherheitstechnologien, bspw. Firewall oder Antiviren-Software, und der Absicherung von Zugriffsberechtigungen. Hierzu setzt die HPS die am Markt bewährten technischen Mittel ein. Dem Risiko einer mangelnden Verfügbarkeit begegnet die HPS mit der redundanten Auslegung der IT-Infrastruktur. Wesentliche Komponenten des Firmennetzwerkes sind dabei mindestens doppelt vorhanden bzw. ausgelegt. Im Störungs- oder Katastrophenfall kann somit der Verlust von Daten und schlimmstenfalls andauernde Betriebsunterbrechungen vermieden werden. Personelle Risiken Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg der Gesellschaft. Das Wachstum könnte dadurch begrenzt werden, dass qualifiziertes Personal z. B. im Vertrieb und im Kundenservice oder auch mit speziellen technischen Qualifikationen nicht gewonnen oder Schlüsselpersonal nicht gehalten bzw. adäquat ersetzt werden kann. F&E-Risiken Die HPS investiert in hohem Maße in Entwicklungsprojekte. Bei diesen Projekten werden hauptsächlich eigene Produkte entwickelt und bestehende Produkte weiterentwickelt, um die Wettbewerbsposition gegenüber der Konkurrenz weiter auszubauen. Diese Maßnahmen können aufgrund schnellerer Marktentwicklungen oder aufgrund der falschen Zielausrichtung oder auch der Nichterreichung der Entwicklungsziele erfolglos bleiben. Es wird versucht, diese Risiken durch Marktbeobachtungen und Projektsteuerungsmaßnahmen zu minimieren. Gleichzeitig ergeben sich aus erfolgreich abgeschlossenen Entwicklungsprojekten Chancen für ein überproportionales Umsatzwachstum. Es besteht das Risiko, dass Produkte nicht in der vorgegebenen Zeit, in der entsprechenden Qualität oder zu den vorgegebenen Kosten entwickelt werden können. Um diesem Risiko zu begegnen, prüfen wir fortlaufend den Fortschritt der Projekte anhand der Zielvorgaben. Im Falle von Abweichungen werden rechtzeitig geeignete Steuerungsmaßnahmen eingeleitet. Die HPS unterliegt sich entwickelnden staatlichen Regelungen und Verordnungen, die negative Auswirkungen auf die Vermarktung ihrer Produkte und Geschäftstätigkeiten haben können. Die HPS hat bereits heute eine Vielzahl von Patenten angemeldet. HPS ist möglicherweise nicht in der Lage, dieses geistige Eigentum zu erlangen, zu halten, zu verteidigen oder die Rechte daran durchzusetzen. Die HPS ist möglicherweise nicht in der Lage, ihr nicht patentierfähiges Knowhow zu schützen. 3.3 Chancenbericht Das Marktumfeld für die HPS entwickelt sich grundsätzlich positiv und ist derzeit nur durch die Corona-Krise getrübt. Das gesellschaftliche und politische Umfeld unterstützt Produkte wie Picea®. Zu nennen sind hier die CO 2-Gesetzgebung, die Förderung von Heizsystemen, die erneuerbare Energien einsetzen, durch das BAFA und die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung, die explizit das Thema Wasserstoff im Gebäudebereich adressiert und weiter fördert. Auch innerhalb der EU gelten für die Geschäftsentwicklung von HPS positive und förderliche Rahmenbedingungen, denn ab 2021 müssen sämtliche Neubauten nach der NZEB ("Nearly Zero Energy Building") Richtlinie gebaut werden, d. h. der Energieverbrauch muss maximal gesenkt werden und zu einem überwiegenden Anteil aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Das alles steigert die Nachfrage nach Produkten wie Picea® und eröffnet große Geschäftschancen für die HPS in Deutschland und europaweit. HPS erhält bereits heute sehr viele Kundenanfragen für Mehrfamilienhäuser und für den Einsatz ihrer Technologie auch im Gewerbebereich. Diese Märkte bilden zukünftig ebenfalls Wachstumschancen, sollte die HPS dafür in der Zukunft ein Angebot entwickeln wollen. Gesamtfazit: Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Vermögens- und Ertragslage im Jahr 2019 insgesamt weiterhin positiv entwickelt hat. Die Finanzlage ist, trotz des negativen Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit, als stabil zu kennzeichnen. Die HPS ist aber weiterhin wie geplant von der Zuführung von externem Kapital abhängig. In Bezug auf die Prognose sind die Auswirkungen der Corona Pandemie in den letzten Monaten auch für die HPS spürbar und haben zu einer Reduktion der Auftragseingänge gegenüber der Jahresplanung 2020 geführt. Um diese Auswirkungen minimal zu halten, wurde inzwischen ein Forecast der Jahresplanung erstellt mit reduzierten Umsätzen sowie Maßnahmen auf der Kostenseite. Dadurch wurde sichergestellt, dass COVID-19 im Vergleich zur ursprünglichen Planung keine signifikanten Auswirkungen auf die Liquiditätsplanung hat. Für 2021 geht die Geschäftsführung derzeit von einer Stabilisierung der Situation aus und wird die Situation weiterhin sehr aufmerksam verfolgen, um jederzeit rechtzeitig gegensteuern zu können.
Berlin, den 18. Mai 2020 Zeyad Abul-Ella, Geschäftsführer Dr. Henrik Colell, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Kapitalflussrechnung
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 3.072.463,15 3.018.792,43
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die HPS Home Power Solutions GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter HRB 173083 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist gemäß den Größenklassen des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen (§§ 276, 288 HGB). Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Die Grundsätze der Einzelbewertung und der Unternehmensfortführung, das Vorsichtsprinzip und der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 266, 268 und 275, 277 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und ggf. ergänzender Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Geschäftsführung ist nach eingehender Prüfung der Auffassung, dass die Unternehmensfortführung überwiegend wahrscheinlich ist. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Es wurden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe der bis zum Abschlussstichtag angefallenen Entwicklungskosten aktiviert. Es wurden Einzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten aktiviert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgewiesen und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für Zugänge werden die Abschreibungen zeitanteilig berechnet. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel des Geschäftsjahres als Abgang ausgewiesen. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Ansatz von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nominalwert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist ebenfalls mit dem Nennwert angesetzt. Allen am Abschlussstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Erstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, ist durch Bildung ausreichender Rückstellungen Rechnung getragen. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist in einer Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr EUR 3.026.282,41. Davon entfallen EUR 3.026.282,41 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen insgesamt EUR 407,85. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 192.056,00 und ist voll eingezahlt. Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 19.349,30 enthalten. Zum 31. Dezember 2019 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Wartungsverträgen von jährlich EUR 493.672,56. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 2.127.409,49 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 2.127.409,49 EUR (Zuführung). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 11.028.323,60 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Sonstige Angaben Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 2019 79. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2019: - Herr Zeyad Abul-Ella, Dipl.-Bauingenieur, Berlin - Herr Dr. Henrik Colell, Dipl-Chemiker, Berlin Geschäftsführerbezüge Die Angabe der Geschäftsführerbezüge ist gem. § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Dem Aufsichtsrat gehörten an:
Den Vorsitz und den stellvertretenden Vorsitz hatten die nachfolgenden Personen:
Vergütungen der Mitglieder des Aufsichtsrats Die Aufsichtsratstätigkeiten im Geschäftsjahr 2019 wurden mit EUR 27.500,00 vergütet. Nachtragsbericht Aktuell ist eine Kapitalmaßnahme für Mitte 2020 in Planung. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt -974.857,77 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrages ergibt sich ein Betrag von -5.000.766,56 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden -5.000.766,56 EUR vorgetragen.
Berlin, den 18. Mai 2020 Zeyad Abul-Ella, Geschäftsführer Dr. Henrik Colell, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileVersicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
gez. Zeyad Abul-Ella, Geschäftsführer gez. Dr. Henrik Colell, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HPS Home Power Solutions GmbH, Berlin Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der HPS Home Power Solutions GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HPS Home Power Solutions GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 18. Mai 2020 Warth
& Klein Grant Thornton AG
Thomas Goebel, Vereidigter Buchprüfer Albrecht Richard, Wirtschaftsprüfer |
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