M4Energy eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden GnR 487
Eingetragen
17.8.2010
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernWärme- und KältehandelSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Gegenstand
Erzielung von Einsparung durch: gemeinschaftlichen Einkauf von Energie - Bereitstellung und/oder Lieferung von Energie, branchennahen Produkten und/oder Dienstleistungen sowie alle diesem Geschäftsgegenstand dienlichen Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mirko Schlegel
seit 2.1.2018
Vorstandsmitglied
Maik Junker
seit 17.8.2010
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

M4Energy eG

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der M4Energy eG

Die M4Energy eG ist eine deutschlandweit aktive Genossenschaft mit über 3300 Mitgliedern und 15 Mitarbeitenden. Seit Gründung im Jahr 2010 bietet die Genossenschaft - mit Hauptsitz in Dresden - Versorgung als Strom- und Gaslieferant im gesamten Bundesgebiet und beliefert sowohl Genossenschaftsmitglieder als auch Kunden aus dem privaten und gewerblichen Bereich. Des Weiteren umfasst das Dienstleistungsportfolio der M4Energy eG die Themen Energieberatung, LED-Au-ßenbeleuchtung, Elektromobilität, Photovoltaik sowie betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Energiegenossenschaft ist u. a. Mitglied im Prüfungsverband der Deutschen Verkehrsdienstleistungs- und Konsumgenossenschaften e.V., im Bundesverband Mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschland e.V. (BVMW) sowie im Industrieverein Sachsen 1828 e.V.

2. Gesamt- und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft trat im Jahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation strapazierte die Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen deutlich anheben. Darunter litten sowohl Konsum- als auch Baukonjunktur aufgrund der real gesunkenen Haushaltseinkommen und der stark gestiegenen Finanzierungskosten. Aber auch die Industriekonjunktur schwächte sich erheblich ab. Die angebotsseitigen Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, verloren zunehmend an Bedeutung. Stark belastend wirkte allerdings nachfrageseitig die Abkühlung der Weltkonjunktur, was auf starke Leitzinsanhebungen wichtiger Notenbanken zurückzuführen war. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,3 % (Vorjahr Anstieg um 1,8 %) zurück. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung ist Destatis zufolge im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahres ver- gleich ausweiten und stützten die Wirtschaft. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit einem Anstieg um 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige Wachstumsgeschichte an. Destatis zufolge nahm der private Konsum angesichts hoher Verbraucherpreise im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Von Rückgängen waren vor allem jene Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten sowie dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt hat das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Wachstum von 0,2 % erreicht. Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen Rückgang der Bruttowertschöpfung von 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Staat hat gemäß Destatis im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine Konsumausgaben um 1,7 % reduziert. Das habe vor allem am Wegfall staatlich finanzierterCorona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern gelegen.

Die Inflationsrate in Deutschland lag 2023 durchschnittlich bei 5,9 % und damit etwas niedriger als im Vorjahr (7,9 %). Aufgrund der Annahme, dass die Inflation für eine längere Zeit auf einem hohen Niveau bleiben wird, erhöhte die EZB die Leitzinssätze 2023 mehrmals. Mit Wirkung zum 20. September 2023 wurde der Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagefazilität auf 4,50 %, 4,75 % bzw. 4,00 % erhöht.

2.2. Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.2.1. Entwicklung der Großhandelspreise

Die Preise an den europäischen Strom- und Gasmärkten gaben 2023 erheblich nach. Im Speziellen haben zwei Einflussgrößen maßgeblich zu den Preisrückgängen beigetragen. Zum einen war es die im Vergleich zu früheren Jahren deutlich schwächere Nachfrage nach Energie seitens der europäischen Industrie. Zum anderen wirkte sich das Wetter im Jahr 2023 überwiegend preissenkend auf den Markt aus. Am Ende gaben die Notierungen am Strom- und auch am Gasmarkt und hierbei im jeweiligen Frontjahreskontrakt 2024 am Terminmarkt ebenso wie im durchschnittlichen Jahrespreis am Spotmarkt um je mehr als die Hälfte nach.

Während an den Spotmärkten vor allem die hohe Volatilität, sowohl auf der Tages- als auch auf der Monatsbasis festzustellen war, konnten bezüglich der Preisentwicklung an den Terminmärkten drei zeitlich klar abgrenzbare Abschnitte beobachtet werden. Zunächst wurde im ersten Quartal der Abwärtstrend aus der zweiten Hälfte des Vorjahres fortgesetzt. Der Settlement Preis für den Strom Frontjahreskontrakt 2024 gab von 214,27 €/MWh in der Spitze bis Ende März auf das zwischenzeitliche Jahrestief bei 130,25 €/MW nach. Der entsprechende Frontjahreskontrakt 2024 für die Lieferungen im deutschen Gasmarktgebiet THE-H fiel nach dem ersten Settlement des Jahres von 78,00 €/MWh, gleichzeitig das Jahreshoch, zum Quartalsende auf 58,71 €/MWh. Von April bis Oktober 2023 fand an beiden Terminmärkten eine Konsolidierungsphase statt, in der trotz fallender Spotpreise die eingepreisten Risikoprämien in den Kontrakten am Terminmarkt noch bis in den November für eine gewisse Preisstabilität sorgten. Als wesentliche Gründe für diese Risikoprämien sind in der ersten Jahreshälfte vor allem die Trockenheit in Europa, die Unsicherheiten in der Stromproduktion in den französischen Atomkraftwerken sowie wochenlange Unklarheiten in der australischen LNG-Produktion zu nennen. Bis November trat jedoch keines dieser Risikoszenarien ein und das milde, windige und regnerische Wetter in den letzten beiden Monaten des Jahres führte ab Ende November zu einem kräftigen Ausverkauf.

Am Spotmarkt wurden zwei wesentliche Entwicklungen aus dem Vorjahr fortgesetzt. So blieb die Volatilität an den europäischen Energiemärkten trotz des im Vergleich zu 2022 deutlich niedrigeren Preisniveaus und einer wesentlich besseren Versorgungslage weiterhin hoch. Hauptverantwortlich hierfür waren der zunehmende Anteil der Erneuerbaren Energien Erzeugung am Strommarkt und die stark zugenommene Abhängigkeit der Gasversorgung vom internationalen LNG-Markt. Ferner veränderte sich bei den Spotpreisen am Strommarkt nochmals verstärkt die relative Werthaltigkeit der einzelnen Stunden zueinander. Der kontinuierliche Austausch der gesicherten Stromerzeugung aus konventioneller Verstromung von Kohle und Gas durch die Einspeisung von Wind- und PV-Erzeugung führte insbesondere von Mai bis August 2023 zu einem starken Wertverfall in den Mittagsstunden, während die durch die EEG-Erzeugung nicht systematisch abgedeckten Stunden deutlichen Wertzuwachs erfuhren. Das Zusammenspiel zwischen der Nachfrage und dem von Jahr zu Jahr immer volatilerem Angebot führten im letzten Jahr zu mehreren drastischen Entwicklungen am Strom-Spotmarkt. So wurde beispielsweise die Stunde 15 am 2. Juni 2023 nach mehrfachem.

Abregeln von Wind- und PV-Einspeisung durch die Netzbetreiber letztlich bei -500,0 €/MWh ermittelt, während knapp zwei Monate später die Stunde 20 am 11. September 2023 524,27 €/MWh kostete. In Summe lag der Spotpreis am Strommarkt im Jahr 2023 für 301 Stunden unter der Nullmarke.

Insgesamt fiel der Frontjahreskontrakt 2024 am Strommarkt im Jahresverlauf um 55,48 % von 215,00 €/MWh auf 95,72 €/MWh. Die auf der Stundenbasis berechnete durchschnittliche Spoterfüllung lag 2023 bei 95,22 €/MWh. Der durchschnittliche Spotpreis für THE-H Gas betrug für den Day-Ahead Kontrakt 41,19 €/MWh und lag damit rund 58 % unter dem Vergleichswert aus 2022. Der Frontjahreskontrakt THE-H gab im Jahresverlauf um 51,86 % auf 37,21 €/MWh nach und lag am Jahresende deutlich unter dem durchschnittlichen Settlement von 53,59 €/MWh.

2.2.2. Markt- und Wettbewerbsumfeld in Deutschland

Das Geschäftsjahr 2023 war erneut stark von exogenen Entwicklungen wie den volatilen Energiemärkten, einer hohen Inflationsrate, der konjunkturellen Schwäche Deutschlands und nicht zuletzt einer hieraus resultierenden Investitionszurückhaltung geprägt.

Vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge wurden im Jahr 2023 rund 508,1 TWh Strom erzeugt - knapp 11 % weniger als im Vorjahr. Davon stammten 267,0 TWh aus Erneuerbaren Energien, was circa 52 % des Bruttostromverbrauchs entspricht. Nach Angaben der Fachagentur Windenergie an Land ging in Deutschland in den ersten neun Monaten 2023 um über 50 % mehr Neuanlagenleistung in Betrieb als im Vergleichszeitraum 2022. Mit einem Brutto-Zubau von 2.475 MW wurde nach drei Quartalen bereits der Vorjahreswert (2.405 MW) übertroffen. Schätzungsweise könnte der Brutto-Zubau durch diese dynamische Entwicklung im Gesamtjahr erstmals seit 2017 wieder die 3-Gigawatt-Schwelle überschreiten.

Gemäß des BDEW lag der durchschnittliche Strompreis für Haushalte im Jahresmittel 2023 um 14 % höher als im zweiten Halbjahr 2022 und betrug durchschnittlich 45,73 ct/kWh. Der Anteil der staatlichen Belastungen am Strompreis ging von 31,1 % im Vorjahr auf 26,8 % zurück. Die Stromnetzentgelte sind im Vergleich zum Vorjahr um 18 % gestiegen, was im Jahr 2023 einem Anteil von 20,3 % am Strompreis entspricht. Der Anstieg wird mit dem erforderlichen Netzausbau im Rahmen der Energiewende begründet.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur betrug der Gasverbrauch 2023 in Deutschland insgesamt 810,4 TWh. Damit sank der Verbrauch um 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Vom Gesamtverbrauch entfielen rund 41 % auf Haushalts- und Gewerbekunden und 59 % auf die Industrie. Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch der Jahre 2018-2021 wurden rund 17,5 % weniger Gas verbraucht. In diesem Zusammenhang sparten Industriekunden davon 18,3 % und Haushalts- und Gewerbekunden 16,4 % ein. Ausschlaggebend für den verminderten Gasverbrauch sind zum einen die weiterhin steigenden jährlichen Durchschnittstemperaturen in Deutschland (2023: 10,6°C / 2022: 10,5°C / 2021: 9,1°C) und zum anderen die anhaltenden - wenn auch fallende - Endkundenpreise für Erdgas. Der durchschnittliche Erdgaspreis für Haushalte in Einfamilienhäusern ist im Jahresmittel 2023 gegenüber dem 4. Quartal 2022 um 30 % gesunken und betrug durchschnittlich 13,99 ct/kWh. Bei Mehrfamilienhäusern ist der durchschnittliche Erdgaspreis um 31 % gesunken und betrug durchschnittlich 13,59 ct/kWh.

2.2.3. Entwicklungen in der Energiepolitik

Im März 2023 traten die im Dezember 2022 verabschiedeten Gesetzentwürfe zu den Strom-, Gas- und Wärmepreisbremsen in Kraft und griffen rückwirkend zum Jahresbeginn 2023, mit dem Ziel der Entlastung von Verbrauchern vor hohen Energiepreisen. Der Strompreis wurde dabei für Privatkunden auf 40 ct/kWh, der Gaspreis auf 12 ct/kWh und der Preis für Fernwärme auf 9,5 ct/kWh gedeckelt. Dieser niedrigere Preis galt für ein Kontingent von 80 % des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs. Die Umsetzung erforderte in der Energieversorgungsbranche einen hohen Aufwand und führte zu einer Vielzahl von Kundenanfragen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht in seinem Haushaltsurteil zum Sondervermögen vom 15. November 2023 entschieden hatte, dass sowohl Klima- und Transformationsfonds wie auch Wirtschaftsstabilisierungsfonds verfassungswidrig seien, wurden diese zum Jahresende 2023 geschlossen. Infolgedessen wurden die Energiepreis- bremsen nicht wie angekündigt bis April 2024 verlängert, sondern zum Jahresende 2023 eingestellt. Auch der Umweltbonus als Kaufanreiz für den Erwerb von Elektrofahrzeugen wurde zum Jahresende eingestellt, neue Anträge zur Kaufprämie konnten nur noch bis zum 17. Dezember 2023 gestellt werden.

Des Weiteren trat zum Jahresbeginn 2023 eine Vereinfachung für Solaranlagen-Besitzer in Kraft, wodurch für einige Anlagen die Pflicht entfällt, einen separaten Erzeugungsstromzähler zu installieren. Zudem sind die Einnahmen aus kleinen PV-Anlagen ab 2023 von der Einkommen- und Umsatzsteuer befreit.

Ferner hat das Bundeskabinett im Oktober 2023 das Klimaschutzprogramm 2023 beschlossen. Mit den im Programm enthaltenen Klimaschutzmaßnahmen soll die Klimaschutzlücke bis 2030 deutlich reduziert werden. Ein Teil der notwendigen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Novellen des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG), des Energiewirtschaftsgesetzes, des Bundesnaturschutzgesetzes sowie das Wind-an-Land-Gesetz und das Windenergie-auf-See-Gesetz wurden bereits beschlossen oder befinden sich in der Umsetzungsphase. Zudem hat die Bundesregierung die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes sowie eine Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude auf den Weg gebracht. In den kommenden Jahren soll zudem der Ausbau eines Wasserstoffnetzes sowie ein umfangreicher Ausbau der Übertragungs- und Verteilernetze für die Stromversorgung umgesetzt werden.

Mit dem im November 2023 beschlossenen neuen Strompreispaket sollen Unternehmen im produzierenden Gewerbe stärker von den hohen Energiepreisen entlastet werden, welche - verursacht durch den Krieg in der Ukraine und dessen Folgen - weiterhin bestehen. Wesentlicher Bestandteil des Pakets ist eine Stromsteuersenkung auf den Mindestwert, den die Europäische Union zulässt. Dieser beträgt 50 ct/MWh bzw. 0,05 ct/kWh. Zuvor betrug die Stromsteuer über 15 €/MWh und damit über 1,5 ct/kWh. Die Absenkung der Stromsteuer für produzierende Unternehmen soll für die Jahre 2024 und 2025 gesetzlich geregelt werden. Sie gilt für weitere drei Jahre, sofern für die Jahre 2026 bis 2028 eine Gegenfinanzierung im Bundeshaushalt dargestellt werden kann.

Im November 2023 ist das "Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes" (EnEfG) in Kraft getreten. Das EnEfG legt Energieeffizienzziele für den Primär- und Endenergieverbrauch für das Jahr 2030 fest und verpflichtet damit Behörden und energieintensive Unternehmen und Rechenzentren von 2024 an Maßnahmen zu ergreifen, um mehr Energie einzusparen. Das EnEfG leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele und setzt wesentliche Anforderungen aus der neu gefassten EU-Energieeffizienzrichtlinie um.

Ebenfalls im November 2023 hat der Bundestag das erste bundesweite Klimaanpassungsgesetz verabschiedet. Mit dem Gesetz gibt die Bundesregierung der Klimaanpassung in Bund, Ländern und Gemeinden einen verbindlichen Rahmen. Dadurch soll es möglich werden, die Aktivitäten zur Klimaanpassung auf allen Ebenen zu koordinieren und über alle Handlungsfelder hinweg voranzubringen. Ziel ist es, dass künftig auf allen föderalen Ebenen Konzepte zur Klimaanpassung erarbeitet werden, um mit einer systematischen Betroffenheitsanalyse und Maßnahmenplanung die erforderlichen Schritte für eine flächendeckende Klima-Vorsorge in Deutschland zielgerichtet anzugehen.

3. Geschäftsverlauf der M4Energy eG

Aufgrund stark gestiegener Beschaffungskosten musste die Genossenschaft zum 01.01.2023 Preisanpassungen in den Sparten Strom und Gas für eine hohe Anzahl an Kunden durchführen. Diese betrafen insgesamt 4.036 Lieferstellen - 3.923 davon im Strom, 113 im Gas. Die Kündigungsquote aufgrund der Preiserhöhungen fiel mit 2,16 % (87 Kündigungen) verhältnismäßig gering aus, was dadurch zu begründen ist, dass sich die neuen Preisstellungen weitestgehend unter dem vorherrschenden Marktniveau befanden. Letzteres ist die Konsequenz aus einer stets guten Beschaffungsstrategie der Vorjahre, in denen langfristige Terminprodukte zu günstigen Konditionen für die Folgejahre eingekauft wurden. Des Weiteren war das erste Quartal 2023 geprägt von der systemischen Umsetzung der Strom- und Gaspreisbremsen. Insbesondere die softwareseitige Integration in das bestehende CRM-System stellte unser Dienstleistungsbüro vor große Herausforderungen. Dies führte unter anderem zu wesentlichen Verzögerungen bei der Erstellung von Kundenabrechnungen sowie stark gestiegenen Bearbeitungszeiten von Kundenanfragen.

Der Stromabsatz stieg im Vergleich zum Jahr 2022 um 44,34 % von 69,64 GWh auf 100,52 GWh. Dabei entfallen 84,63 % der Mengen auf Gewerbekunden und 15,37 % auf Privatkunden. Die Anzahl der belieferten Stromzähler stieg von 6.427 auf 9.599, was einem Anstieg um 49,35 % entspricht. Hierbei teilt sich die Anzahl auf 56,89 % Gewerbekunden sowie 43,11 % Privatkunden auf. Von der im Jahr 2023 abgesetzten Strommenge, waren beschaffungsseitig 94,27 % durch Terminprodukte abgedeckt, was einer Menge von 94,76 GWh entspricht. Die übrigen 5,73 % bzw. 5,76 GWh wurden mittels Einkäufe am Spotmarkt beschafft.

Der Gasabsatz konnte im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr um 124,06 % - von 68,13 GWh auf 152,65 GWh - gesteigert werden. Der Großteil - 89,74 % bzw. 136,99 GWh - der abgesetzten Mengen wurde an Gewerbekunden geliefert. Auf Privatkunden entfielen 15,66 GWh, was einem Anteil von 10,26 % entspricht. Die Anzahl der Gaslieferstellen stieg von 1.300 auf 3.406, was einer Steigerung von 162,00 % gleichsteht. Hierbei teilt sich die Anzahl auf 73,08 % Gewerbekunden sowie 26,92 % Privatkunden auf. Der starke Gasvertrieb wurde insbesondere durch Zuwächse in den Herbst-/Wintermonaten deutlich: In den Monaten September bis Dezember 2023 gingen 849 Gaszähler in die Neubelieferung, was einem Anteil von 24,93 % - verglichen mit der Gesamtzahl an Gaszählern in 2023 - entspricht. Mengenseitig trugen die letztgenannten Lieferstellen 15,92 GWh zum Gesamtabsatz im Jahr 2023 bei. Die Beschaffung betrachtend, konnten 100,00 % der abgesetzten Gasmengen durch langfristig am Terminmarkt beschaffte Produkte abgedeckt werden. Zu viel beschaffte Mengen wurden entsprechend am kurzfristigen Spotmarkt verkauft. Letztgenannte Verkäufe umfassten Gasmengen in Höhe von 54,77 GWh.

Die Absatz- sowie Lieferstellenanzahlentwicklung im Strom und Gas wird im Folgenden nochmals grafisch für die vergangenen drei Geschäftsjahre dargestellt.

Die Entwicklung der weiteren Geschäftsfelder der Genossenschaft - Energieberatung, LED-Außenbeleuchtung, Elektromobilität, Photovoltaik sowie betriebliches Gesundheitsmanagement - verharren insgesamt auf ähnlichem Niveau des Vorjahres. Zum einen stiegen die Umsätze in den Bereichen Energieberatung sowie betriebliches Gesundheitsmanagement leicht und zum anderen fielen gleichzeitig die Umsätze hinsichtlich des Vertriebs von LED-Solarleuchten sowie des Messstellenbetriebs. Das Geschäftsfeld der Elektromobilität kam gänzlich zum Erliegen, da Geschäftsverhältnisse zu Vorlieferanten aufgekündigt wurden und zugleich keine neuen Partnerschaften geschlossen wurden. Im Bereich Photovoltaik konnten nach wie vor noch keine Umsätze generiert werden.

Ferner konnte die Genossenschaft ihr Netzwerk im Zusammenhang der Sport- bzw. Vereinskooperation weiter vergrößern. Neben den bereits bestehenden Partnerschaften mit dem 1. FC Union Berlin (Fußball / 1. Bundesliga / Männer), dem FC Viktoria Berlin (Fußball / Regionalliga Nord-Ost / Männer) und den Wheel Divas (Radsport / Bundesliga / Frauen) wurden unter anderem neue Kooperationen mit dem Handballclub Rödertal (Handball / 2. Bundesliga / Frauen), Rennfahrer Jonas Greif (Motorsport / Porsche Carrera Cup) sowie Sponsoring-Vereinbarungen im Zuge der Ausrichtung der Kanu-WM 2023 in Duisburg (Hauptsponsor), der Biathlon-World-Team-Challenge (Co-Sponsor) und des City Biathlon Dresdens (Hauptsponsor) geschlossen. Im personellen Bereich stieg die Anzahl der Mitarbeitenden von 12 auf 15.

4. Wirtschaftliche Lage der M4Energy eG

4.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 15.758 TEUR und verzeichnet damit einen deutlichen Anstieg um 7.735 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Treiber dieser Entwicklung ist das Umlaufvermögen. Dies begründet sich insbesondere durch die Zunahme der liquiden Mittel um 5.643 TEUR auf 10.265 TEUR, was einem Anteil an der Bilanzsumme von 65 % entspricht. Des Weiteren steigen die kurzfristigen Forderungen um 621 TEUR, wobei sich - im Vergleich zum Vorjahr - die Forderungen aus Lieferungen und Leistung um 637 TEUR verringern und die sonstigen Vermögensgegenstände parallel um 1.381 TEUR erhöhen. Ferner verzeichnen die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten einen Anstieg um 1.172 TEUR auf 1.380 TEUR, was in einem direkten Zusammenhang mit der wachsenden Anzahl an Vorausprovisionen - für 12 Belieferungsmonate im Strom- bzw. Gasbereich - für Vertriebspartner steht. Das Anlagevermögen hat sich mit +113 TEUR - resultierend aus dem Saldo aus den investitionsbedingten Zu- und Abgängen sowie der Abschreibungen - nur geringfügig geändert. Das Vorratsvermögen (+53 TEUR) hat in geringerem Maße zur Ausweitung der Bilanzsumme beigetragen.

Die Entwicklung auf der Passivseite ist durch den Anstieg des langfristigen Kapitals um 3.980 TEUR gekennzeichnet. Diesbezüglich steigt das Eigenkapital um 4.019 TEUR auf 6.879 TEUR, was vorrangig - wie bereits im Vorjahr - aus dem Jahresüberschuss resultiert. Die langfristigen Verbindlichkeiten - welche einen Förderkredit betreffen - sinken um 39 TEUR auf 214 TEUR. Bezüglich des kurzfristig zur Verfügung stehenden Fremdkapitals erhöhen sich zum einen die Rückstellungen um 2.066 TEUR auf 6.293 TEUR und zum anderen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 1.689 TEUR auf 2.372 TEUR. Erstere setzen sich dabei im Wesentlichen aus Steuerrückstellungen (1.150 TEUR) für das Geschäftsjahr 2022 - da die entsprechenden Gewerbe- bzw. Körperschaftssteuern aufgrund fehlender Bescheide noch nicht beglichen wurden - sowie Rückstellungen für den Strom- bzw. Gasbezug (4.843 TEUR) zusammen.

Die gesamten langfristigen Vermögenswerte in Höhe von 273 TEUR sind durch langfristiges Kapital in Höhe von 7.093 TEUR gedeckt. Zum Stichtag 31.12.2023 beträgt die Überdeckung 6.820 TEUR. Im Vorjahr betrug dieselbige 2.953 TEUR. Demzufolge genügen die liquide Mittel sowie die Forderungen zur Regulierung der kurzfristigen Schulden. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf 44 % gestiegen.

4.2. Finanzlage

Die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit belaufen sich auf 5.894 TEUR (4.376 TEUR im Vorjahr) und überdecken somit die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 196 TEUR sowie die Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 55 TEUR, was folglich in einer Zunahme des Finanzmittelfonds um 5.643 TEUR resultiert (3.879 TEUR im Vorjahr). Die Zahlungsfähigkeit der Genossenschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

4.3. Ertragslage

Das um betriebsneutrale Vorgänge bereinigte Rohergebnis lag im Geschäftsjahr 2023 mit 12.671 TEUR deutlich über dem Vorjahresniveau (6.610 TEUR). Maßgebend hierfür sind die um 31.385 TEUR gestiegenen Umsatzerlöse bei gleichzeitig weniger stark wachsenden Material -aufwendungen (+25.336 TEUR). Letzteres ist das Resultat der in Kapitel 3 beschriebenen stets guten Beschaffungsstrategie der Vorjahre. Der Anstieg der Umsatzerlöse lässt sich zum einen durch das hohe Energiepreisniveau in Deutschland und zum anderen durch die ebenso in Kapitel 3 erläuterten Strom- und Gasabsatzsteigerungen erklären. Die sonstigen Erträge haben mit 45 TEUR (+12 TEUR) einen vernachlässigbaren Anteil am positiven Rohergebnis.

Der um 461 TEUR erhöhte Personalaufwand ist im Wesentlichen begründet durch Neueinstellungen, Bonifikationen für den Vorstand sowie Sondergratifikationen für die Mitarbeiter. Die sonstigen Aufwendungen belaufen sich auf 3.638 TEUR und haben demnach um 2.281 TEUR zugenommen. Hauptreiber in diesem Zusammenhang sind Verkaufsprovisionen in Höhe von 2.499 TEUR (+1.818 TEUR gegenüber Vorjahr) sowie Werbekosten in Höhe von 575 TEUR (+387 TEUR gegenüber Vorjahr). In der Folge ergibt sich ein um 3.288 TEUR verbessertes Betriebsergebnis von 7.451 TEUR.

Das betriebsneutrale Ergebnis sinkt um 1.028 TEUR und liegt bei -1.545 TEUR. Jenes setzt sich hauptsächlich zusammen aus periodenfremden Erträgen (376 TEUR) und Aufwendungen (1.903 TEUR) aus Strom- bzw. Gasabrechnungen für frühere Zeiträume. Als Ergebnis vor Ertragssteuern stehen 5.920 TEUR zu buche. Abzüglich der Steuern (1.888 TEUR) ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 4.032 TEUR, was einer Steigerung um 1.537 TEUR gegenüber dem Vorjahr entspricht.

5. Risikobericht der M4Energy eG

Als deutschlandweiter Energielieferant/-dienstleister unterliegt die Genossenschaft im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit verschiedenen Gefahren, denen sie durch ein integratives Risikomanagementsystem begegnet, das regelmäßig auf seine Funktionsfähigkeit und Effizienz überprüft wird. Die Gesamtverantwortung für jenes liegt beim Vorstand der Genossenschaft. Sie legt Regeln und Mindestanforderungen fest und definiert Obergrenzen für die Markt- und Unternehmensrisiken. Zudem entscheidet sie über Einzeltransaktionen, die erhebliche Risiken mit sich bringen könnten. Ziel des Risikomanagementsystems ist es, wesentliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und bei Bedarf Maßnahmen zur Vermeidung oder Minimierung einzuleiten. Über relevante Risikopositionen wird in gemeinsamen Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat alljährlich berichtet. Für akute Gefahrenlagen und/oder Fehlentwicklungen besteht eine unmittelbare Berichtspflicht. Bedeutsame Risiken sind nach unserer Auffassung solche, die einen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Nachfolgend sind ebensolche finanzwirtschaftlichen Risiken beschrieben, wobei die Aufstellung kein vollumfängliches Bild aller bestehenden Risiken darstellen soll.

5.1. IT-Risiken

Die zunehmende Digitalisierung sowie der umfassende Einsatz von Informationsverarbeitungs- systemen in nahezu allen geschäftskritischen Prozessen, bedingt vor dem Hintergrund einer geopolitisch angespannten Lage sowie einer ansteigenden Spezialisierung von Cyber -Kriminellen, stellt eine deutliche Erhöhung der IT-Risiken dar. Unter einem IT-Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen im IT-Umfeld (z. B. Systemausfälle, Hackerangriffe sowie operative Fehler) negative Auswirkungen hinsichtlich IT-Sicherheit, Einhaltung rechtlicher Vorgaben und vertraglicher Vereinbarungen sowie in Bezug auf Projekte und Services, Produkte und Prozesse haben können. Die Entwicklungen im IT-Umfeld wie beispielsweise Cloud-Lösungen erhöhen die Komplexität der Systemlandschaft und stellen die IT-Sicherheit in den Fokus. Zur Risikominderung werden.umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen eingesetzt und regelmäßige Überprüfungen der Wirksamkeit der Maßnahmen durchgeführt.

5.2. Kreditrisiken bei Banken und Vorlieferanten

Vor dem Hintergrund der in Kapitel 3 und 4 erläuterten Absatz- und Umsatzsteigerungen, erhöhen sich parallel die Anforderungen gegenüber Banken hinsichtlich der Kredit- und Avallinien sowie Lastschriftobligos, um liquiditätsseitig stets flexibel agieren zu können. Sobald ein oder mehrere Hausbanken das unternehmerische Wachstum nicht mehr unterstützen können/wollen, kann dies zu schwerwiegenden finanziellen Herausforderungen für die Genossenschaft führen. Aus diesem Grund ist ein enger und stetiger Austausch mit eben jenen unabdingbar, so dass der Wachstumsprozess bankseitig nachhaltig begleitet werden kann. Darüber hinaus ist die bank- bzw. versicherungsseitige Stellung von Avallinien elementar für den Energiemengenbeschaffungsprozess, da diese in Form von Bürgschaften als Sicherheiten bei Vorlieferanten hinterlegt werden müssen. Bei steigenden Einkaufmengen in Kombination mit der volatilen Preislage am Energiemarkt, kann dies zu kurzfristig stark steigenden Sicherheitsanforderungen der Vorlieferanten führen. Sobald diese Anforderungen seitens der Genossenschaft nicht erfüllt werden könnten, wäre kein weiterer Einkauf von Strom- bzw. Gasprodukten möglich. Infolgedessen werden regelmäßig - basierend auf der aktuellen Beschaffungssituation - bestehende Avallinien eruiert und gegebenenfalls erweitert bzw. neue Avallinien erschlossen.

5.3. Markt- und Preisrisiken

Die volatile Situation an den Energiemärkten kann spürbare negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. So können vorrangig der Vertrieb und die Beschaffung beeinflusst werden. Mögliche Risiken betreffen Forderungsausfälle sowie Absatz- und Mengenrisiken. Hierbei kann es beim Wiederverkauf von zu viel beschaffter Energie zu Verlusten kommen, wenn die Mengen bei sinkenden Preisen wiederverkauft werden müssen. Des Weiteren kann die Beschaffung zu Ausgleichsenergiepreisen negative Auswirkungen nach sich ziehen, wenn die Ausgleichsenergiepreise deutlich von den Beschaffungspreisen abweichen. Risiken können in diesem Zusammenhang entstehen, wenn auf Basis zu hoher Allokationswerte mehr Energie gekauft als tatsächlich an Kunden verkauft wird und der überhöhte Wert nur teilweise ausgeglichen werden kann. Zur Risikominderung werden die internen Prozesse und Datenqualität regelmäßig auf Optimierungsmöglichkeiten geprüft.

Ferner erfordert das wieder zunehmende volatile Wechselverhalten im Privat- und Gewerbekundensegment ein besonders engmaschiges Überwachen des Kundenportfolios. In Verbindung mit der sehr hohen Volatilität der Großhandelsmarktpreise führt dies zu deutlich höheren Mengenrisiken. Diese werden fortlaufend hinsichtlich ausreichender Risikovorsorge bewertet. Zudem wird kontinuierlich das Zahlungsverhalten der Bestandskunden überwacht, um somit dem Risiko hoher Forderungsausfälle entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang werden ebenso stets Forderungsau-ßenstände sowie Bonitätsänderungen revidiert. Bezüglich der Neukundenakquise werden standardmäßig Bonitätsauskünfte abgerufen, um eine Belieferung von potenziellen Schlechtzahlern im Voraus ausschließen zu können.

5.4. Geopolitische Risiken

Die zunehmende Volatilität an den Energiemärkten sowie die jüngsten geopolitischen Ereignisse - wie beispielsweise der Ukraine-Krieg und der Nahost-Konflikt in Israel/Palästina - stellen die gesamte Energiebranche vor zusätzliche Herausforderungen und eine geänderte Risikosituation. Bei der Energiebeschaffung können sich für die Genossenschaft Risiken durch illiquide und ausgetrocknete Märkte insbesondere im Gassegment ergeben, wenn die benötigte Energie nicht zeitnah und in ausreichender Menge am Großhandelsmarkt beschafft werden kann. Die aktuellen politischen Entwicklungen und die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft sowie die Energiemärkte können derzeit lediglich abgeschätzt werden. Die Situation an den Beschaffungsmärkten wird intensiv überwacht. Ein breit aufgestelltes Beschaffungsportfolio sorgt für eine notwendige Risikodiversifizierung.

5.5. Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Auswirkungen der energiepolitischen Situation auf die Risikolage der Genossenschaft werden stetig überprüft und sofern nötig angepasst. Insgesamt hat sich die Risikosituation im Vergleich zum Vorjahr nicht bedeutend verändert. Über Risiken, aus deren Eintritt eine Bestandsgefährdung resultieren könnte, liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Auch für das Geschäftsjahr 2024 sind keine Risiken für ersichtlich, welche wesentliche Einflüsse auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft haben könnten.

6. Chancen- und Prognosebericht der M4Energy eG

6.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 um 0,3 % geschrumpft. Die Ökonomen, Institute und Banken haben ihre Erwartungen für die Konjunktur 2024 zum Jahresende 2023 hin noch einmal gesenkt. Angesichts der weltweiten Krisen und des Streits um den Bundeshaushalt liegen die aktuellen Wachstumsprognosen zwischen -0,5 % und +0,9 %. Die wirtschaftliche Entwicklung 2024 ist durch die unsichere geopolitische Lage nur schwer vorhersehbar. Der globale Welthandel soll 2024 Schätzungen des Instituts für Wirtschaft zufolge nur um ein Prozent liegen. Das Institut rechnet mit einer Stagnation der Industrie, da viele ihre Investitionen zurückhalten und weniger Aufträge aus dem Ausland eingehen. Auch dem Sektor Bauwirtschaft wird u.a. aufgrund der hohen Bauzinsen ein schwaches Jahr vorausgesagt. Lediglich in der Dienstleistungswirtschaft sollte es aufgrund der Inflation, die voraussichtlich 2024 nicht mehr über 3 % steigen wird, eine Entspannung geben.

6.2. Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

Einige der wichtigsten Trends und Tendenzen aus dem zurückliegenden Jahr 2023 werden sich im nächsten Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit fortsetzen. Auf der Nachfrageseite wird die Industrie aller Voraussicht nach mit der Nachfrage nach Strom und vor allem Gas erneut deutlich unter den Werten vor 2022 bleiben. Aufgrund hoher Zinsen und einem schwachen Verbraucher scheint ein plötzlicher Boom in der deutschen Industrie derzeit unwahrscheinlich. Das Wetter wird erneut eine bedeutende Rolle hinsichtlich zu erwartender Preiseffekte spielen. Die zunehmende PV-Einspeisung dürfte am Strommarkt im späten Frühling und Sommer zu zunehmend vielen negativen Mittagsstunden und einem relativen Wertverlust der Spitzenlast gegenüber der Grundlast führen. Auf der Angebotsseite im Gas sollte die LNG-Versorgung im Jahr 2024 mindestens genauso gut sein wie im Vorjahr. Die größte Volatilität am Terminmarkt ist durch die Ad-hoc-Meldungen, insbesondere zur französischen Stromerzeugung, mittelfristige Wettertrends und globalen Entwicklungen am LNG-Markt zu erwarten. Alle diese Faktoren sind nicht vorhersehbar und sehr schwer zu prognostizieren. Bei den Preisen am Terminmarkt wurden im Dezember 2023 die meisten Risikoprämien ausgepreist. Dadurch sollte weiteres Abwärtspotential bei den Kontrakten am Terminmarkt übersichtlich sein. Ausgehend vom Preisniveau zum Jahresbeginn 2024 sind bei einer Chancen-Risiko-Analyse die Chancen steigender Kurse vorzuziehen.

Auf der politischen Seite bleibt abzuwarten, ob und wie die Bundesregierung das Thema des Neubaus von bis zu 50 neuen Gaskraftwerken angehen wird, welche bis 2030 errichtet werden sollen. Diese sind notwendig, um den bis zum Jahr 2030 geplanten Kohleausstieg zu ermöglichen und um künftig den Preisdruck in den Stunden zu reduzieren, die nicht durch die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien abgedeckt werden. Hierzu sind Investitionen von zuletzt geschätzt rund 60 Mrd. EUR notwendig.

6.3. Entwicklung/Chancen einzelner Geschäftsfelder und Prognose der M4Energy eG

Das Hauptgeschäftsfeld der Genossenschaft bleibt die Lieferung von Strom und Gas. Hierbei sollen zum einen der Vertrieb weiter vorangetrieben und zum anderen Bestandskunden gehalten werden. Die prognostizierten Strom- und Gasabsätze steigen im Jahr 2024 auf 182 GWh bzw. 439 GWh (+81 % bzw. +187 %). Durch den Wegfall der Strom- und Gaspreisbremsen sowie aufgrund fallender Marktpreise wird voraussichtlich die Zahl der Marktteilnehmer im Bereich Energielieferung/-dienstleistung erneut zunehmen und folglich der Wettbewerb um Marktanteile gestärkt. Dies ist sowohl als Chance als auch als Herausforderung für die Genossenschaft zu betrachten, da sich zum einen die Möglichkeit ergibt, neue Vertriebsnetzwerke bzw. Neukunden hinzuzugewinnen als auch die Gefahr besteht, Bestandskunden bzw. bestehende Vertriebspartnerschaften an den Markt zu verlieren.

Ferner soll insbesondere das Geschäftsfeld des Vertriebs solarbetriebener LED-Außenbeleuchtung weiter ausgebaut werden. Die Realisierung dieses Vorhabens ist unter der Marke M4Lights geplant, welche neben der Projektplanung und dem Verkauf von Leuchten zudem einen Ausleihservice umfassen soll. Letzter ist im Wesentlichen für Outdoor-Events wie beispielsweise Festivals, Konzerte und Sportveranstaltungen vorgesehen. In diesem Zusammenhang soll das in Kapitel 3 erwähnte Netzwerk an Sport- bzw. Vereinskooperationen unterstützend wirken.

Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert die Genossenschaft, dass die Umsatzerlösgrenze von 100 Mio. EUR überschritten wird. Es wird erwartet, dass sich das Vorsteuerergebnis leicht über dem Vorjahresniveau bewegt. Dies ist dadurch begründet, dass sowohl der Materialaufwand als auch die sonstigen Kosten - insbesondere Provisions- und Werbekosten - signifikant steigen werden.

Aufgrund des unternehmerischen Wachstums sind in den Bereichen Service, Vertrieb sowie Controlling/Finanzen weitere personelle Neueinstellungen geplant.

Insgesamt schätzt der Vorstand der Genossenschaft ein, dass sich das Unternehmen in einer stabilen wirtschaftlichen Situation befindet und gut für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet ist.

 

Dresden, Juni 2024

M4Energy eG

Der Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 272.682,00 159.810,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31.219,00 71.834,00
II. Sachanlagen 206.463,00 87.976,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 206.463,00 87.976,00
III. Finanzanlagen 35.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00
B. Umlaufvermögen 14.105.166,03 7.655.673,67
I. Vorräte 53.188,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.787.418,73 3.033.298,97
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.033,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.777.385,40 3.033.298,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.264.558,91 4.622.374,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.380.291,67 207.721,25
Summe Aktiva 15.758.139,70 8.023.204,92

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.878.778,62 2.860.174,09
I. Geschäftsguthaben 502.100,00 515.500,00
der verbleibenden Mitglieder 452.900,00 499.000,00
der ausscheidenden Mitglieder 49.200,00 16.500,00
II. Ergebnisrücklagen 3.188.339,30 1.172.337,04
III. Bilanzgewinn 3.188.339,32 1.172.337,05
davon Gewinnvortrag 1.172.337,05 -150.522,83
B. Rückstellungen 6.293.034,27 4.227.242,14
C. Verbindlichkeiten 2.586.326,81 935.788,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 254.439,06 291.666,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 40.550,14 38.888,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 213.888,92 252.777,80
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.331.887,75 644.122,01
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.331.887,75 644.122,01
Summe Passiva 15.758.139,70 8.023.204,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.063.571,79 6.681.655,80
2. Personalaufwand 1.481.996,21 1.020.428,37
a) Löhne und Gehälter 1.280.989,26 867.555,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 201.006,95 152.872,71
davon für Altersversorgung 6.659,43 4.154,52
3. Abschreibungen 99.626,27 69.439,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 99.626,27 69.439,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.575.474,71 1.945.788,01
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.872,10 1,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.900,96 7.122,14
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.887.975,21 1.143.653,89
8. Ergebnis nach Steuern 4.032.470,53 2.495.224,92
9. sonstige Steuern 466,00 28,00
10. Jahresüberschuss 4.032.004,53 2.495.196,92
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.172.337,05
12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 150.522,83
13. Einstellungen in Ergebnisrücklagen 2.016.002,26 1.172.337,04
a) in die gesetzliche Rücklage 2.016.002,26 1.172.337,04
14. Bilanzgewinn 3.188.339,32 1.172.337,05

ANHANG Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: M4Energy eG
Firmensitz laut Registergericht: Dresden
Registereintrag: Genossenschaftsregister
Registergericht: Dresden
Register-Nr.: 487

Der Jahresabschluss der M4Energy eG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der einschlägigen Vorschriften des Genossenschaftsgesetzes aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Genossenschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde zudem eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet, soweit es sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag handelt, die jedoch Aufwand für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis 1 Jahr.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahren beträgt 58.334,28 EUR (Vorjahr: 97.222,28 EUR)

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden beibehalten.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

- Kautionsversicherung der R+V-Versicherung in Höhe von 840 T EUR zur Absicherung der Strom- und Gaslieferverträge

- Bankbürgschaft mit einem Avallimit von 600 TEUR

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der vertragsgemäßen Erfüllung der Verträge zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S. des § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Form von Büro- und Stellplatzmietverträgen (ca. 29T EUR)

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 15 , davon 4 Teilzeitbeschäftigte (Vorjahr 12). Alle Arbeitnehmer sind kaufmännisch tätig.

Zahlen der Genossenschaftsmitglieder

Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich während des Geschäftsjahres wie folgt entwickelt:

Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Geschäftsguthaben
Anfang 2023 3442 4990 499.000,00 €
Zugang 2023 10 31 3.100,00 €
Abgang 2023 110 492 49.200,00 €
Ende 2023 3342 4529 452.900,00 €

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 46.100,00 Euro verringert.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

- Maik Junker Vorstand

- Mirko Schlegel Vorstand

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

- Herr Christian Janeczek Vorsitzender

- Frau Carmen Lucke

- Frau Christina Kubasch

- Herr Patrick Roth

Forderungen gegen Mitglieder des Vorstands oder Aufsichtsrats

Die Forderungen gegenüber Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates betrugen jeweils 0,00 EUR.

Angaben zum zuständigen Prüfungsverband

Zuständiger Prüfungsverband der Genossenschaft ist:

Prüfungsverband der Deutschen Verkehrs-, Dienstleistungs- und Konsumgenossenschaften e.V.

Gotenstraße 17

20097 Hamburg

Ergebnisverwendung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Generalversammlung vor, aus den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.188.339,32 eine Dividende in Höhe von 15 %, mithin EUR 74.850,00 auszuschütten sowie einen Restbetrag in Höhe von EUR 3.113.489,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dresden, den 12.06.2024

sonstige Berichtsbestandteile

 

Maik Junker, Vorstandsvorsitzender

Mirco Schlegel, stellvert. Vorstand

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir erstatten diesen Bericht aufgrund unserer sorgfältigen Prüfung anhand der uns vorgelegten Bücher, Schriften und sonstigen Unterlagen in Übereinstimmung der Regelungen des § 58 GenG i. V. m. § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des IDW (IDW PS 450 n. F.(10.2021))

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Feststellungen, die eine unverzügliche Benachrichtigung des Aufsichtsratsvorsitzenden nach § 57 Abs. 3 GenG erforderlich gemacht hätten, haben wir nicht getroffen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

Prüfungsverband
der Deutschen Verkehrs-, Dienstleistungs- und Konsumgenossenschaften e.V.

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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