Ravapor GmbH
06258 Schkopau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roel Hermans seit 5.11.2024 | Geschäftsführer |
Apostolos Ktenas seit 17.4.2020 | Prokura |
Giuseppe Alessio Patanè seit 18.1.2018 | Geschäftsführer |
Silke Rogoll seit 18.1.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
KORYFES SA | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ravapor GmbHSchkopauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ravapor GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ravapor GmbH, Schkopau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, ein- schließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ravapor GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu- künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets auf- deckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 27. August 2024 EY
GmbH & Co. KG
Pester, Wirtschaftsprüfer Dietrich, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma Ravapor GmbH mit Sitz in Schkopau im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 24778 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Ergänzende Bilanzierungsvorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über den Zeitraum der betrieblichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge wurden pro rata temporis abgeschrieben. Der in den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene erworbene Ge- schäfts- und Firmenwert wird planmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für den Geschäfts- oder Firmenwert beträgt weniger als 10 Jahre, da sich diese aus den marktspezifischen Geschäftsbeziehungen mit Kunden ableitet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit ab- nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800,00 deren Erwerb ab dem Geschäftsjahr 2019 erfolgte, wurden sofort aufwands- wirksam erfasst. Die in den Vorjahren gebildeten Sammelposten werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden gem. § 255 Abs. 2 S. 3 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten mittels der gleitenden Durchschnittsbewertung unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden - soweit erforderlich - vorgenommen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben bzw. Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz (bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren) von 1,74 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 5,0 % berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen wurden die Differenzen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023 haben, wie auch im Vorjahr, insgesamt eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 48 (Vj TEUR 0) sowie sonstige Vermögensgegenstände TEUR 116 (Vj TEUR 32.663). Der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 29,13 % zugrunde gelegt. Die latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten:
Der Aktivsaldo wurde in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nicht aktiviert. Das Eigenkapital hat sich aufgrund der im Jahr 2023 ausgeschütteten Dividende in Höhe von TEUR 28.500 vermindert. Die sonstigen Rückstellungen zum 31. Dezember 2023 bestehen im Wesentlichen aus Zahlungsverpflichtungen betreffend ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 363), Jubiläumsaufwendungen (TEUR 177), Tantieme (TEUR 78), IHK-Beiträge (TEUR 49), Urlaubsrückstellungen (TEUR 42) sowie Rückstellungen den sonstigen Personalaufwand betreffend (TEUR 28), Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen des laufenden Jahres (TEUR 39), Archivierungsaufwendungen (TEUR 7) und tariflichen Verpflichtungen (TEUR 1). In den sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen in Höhe von TEUR 116 aus Wert- guthaben im Rahmen eines Lebensarbeitszeitkontenmodells enthalten, das den Mitarbeitern den Eintritt in eine bezahlte ruhestandsnahe bzw. vorübergehende Freistellung ermöglicht. Hierfür können definierte Entgelt- und Zeitbestandteile eingebracht werden. Die diesbezüglich gebildeten Rückstellungen sind gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Kapitalanlagen zur Sicherung der langfristig fälligen Verpflichtungen aus dem Wertkontenmodell, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen, verrechnet worden. Die fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Zeitwert i. S. d. § 255 Abs. 4 HGB betragen TEUR 116, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt ebenfalls TEUR 116. Die Zinserträge aus den Wertguthaben von TEUR 2 wurden mit Personalaufwendungen aus der Bildung der Rückstellungen verrechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 176) und aus sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 1.232). Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ist in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
* In Klammern angegebene Werte betreffen
Vorjahreszahlen.
Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Untergliederung der Umsatzerlöse nach geografischen Märkten stellt sich wie folgt dar:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellung (TEUR 13), Erträge aus Fremdwährungsumrechnung (TEUR 6) sowie periodenfremde Erträge (TEUR 53) enthalten. In den Materialaufwendungen ist auf Grundlage einer Verkaufs-Rückkaufsvereinbarung über den gleichartigen Vermögensgegenstand eine Saldierung des zu Grunde liegenden Geschäfts enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aufgrund verspäteter Rechnungsstellung (TEUR 46). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten in Höhe von TEUR 1.635 Steuern, die auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres entfallen. Die im Dezember 2023 mit Beschluss des Mindeststeuergesetzes eingeführte Ausnahme in § 274 Abs. 3 HGB bedeutet, dass latente Steuern im Zusammenhang mit Ertragsteuern, die sich aus anwendbaren oder angekündigten Steuervorschriften zur Umsetzung der Modellregeln der Säule 2 ergeben, bei der Ravapor GmbH weder erfasst noch ausgewiesen werden. Eine zusätzliche Steuerbelastung aus der Umsetzung der Modellregeln der Säule 2 wird derzeit nicht erwartet. E. Sonstige Angaben Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 37 und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfung zum 31.12.2023. Als Geschäftsführer sind Herr Giuseppe Alessio Patanè (Business Director Resinex) und ab 01.06.2024 Herr Roel Hermans (Finance Manager Europe) bestellt. Herr Benoit Parmentier (Director & Country Manager LU) ist zum 31.05.2024 von der Geschäftsführung zurückgetreten. Die Angaben der Geschäftsführerbezüge unterbleiben-gemäß § 286 Abs. 4-HGB-: Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
45 Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Ravago S. A., Luxemburg, einbezogen. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Koryfes S. A., Luxemburg. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Ravago S. A., Luxemburg. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. F. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss des aktuellen Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. G. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage haben.
Schkopau, 31.07 2024 gez. Giuseppe Alessio Patanè gez. Roel Hermans Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Ravapor GmbH hat Ihren Sitz in Schkopau. Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von expandierfähigem Polystyrol (EPS). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2023 aufgrund der wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine rückläufig entwickelt und ist durch eine negative Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Vorjahr gekennzeichnet. Zusätzlich wirkten sich stark steigende Preise, der Fachkräftemangel und gestiegene Finanzierungskosten negativ auf alle Bereiche der Wirtschaft in Deutschland aus. Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen ist eine negative Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (-0,3%) festzustellen. Das Vorkrisenniveau vor dem Jahr 2020 konnte jedoch übertroffen werden. Die noch immer hohen Energiepreise bremsten auch die Wirtschaftsleistung im verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich um -0,4% sank. Vor allem die Chemie- und Metallindustrie litt an den hohen Energiekosten. "Für die [Chemie-] Branche war 2023 ein schlechtes Jahr. Insgesamt ging die Chemie- und Pharmaproduktion um 8 Prozent zurück. Rechnet man das Pharmageschäft heraus, liegt der Rückgang bei 11 Prozent. Den Unternehmen fehlten zunehmend die Aufträge. Die Kapazitäten der Branche waren mit durchschnittlich rund 77 Prozent nicht voll ausgelastet. Damit liegt die Produktion seit neun Quartalen unterhalb der wirtschaftlich notwendigen Grundauslastung von 82 Prozent. [...] Mit rund 230 Milliarden Euro lag der Branchenumsatz 12 Prozent niedriger als im Vorjahr. Besonders kräftig fiel der Rückgang im Inlandsgeschäft aus. Die Verkäufe sanken um 16 Prozent auf 86 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz lag mit 144 Milliarden Euro 10 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zum Umsatzrückgang haben auch rückläufige Chemikalienpreise beigetragen. Die Erzeugerpreise für chemisch-pharmazeutische Produkte waren 2023 durchschnittlich rund 1 Prozent günstiger als im Vorjahr." [Quelle: VCI https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/ stuermische-zeiten-fuer-die-branche.jsp] 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von 4.074 TEUR erzielt werden. Die Absatzmenge im Jahr 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 7% gesunken und hat den erwarteten Planabsatz aber um 1% übertroffen. Der Umsatz ist um 36% im Vergleich zum Vorjahr gesunken und ist damit stärker gesunken als im prognostizierten Umsatzrückgang erwartetet (-8%). Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Abhängigkeit zwischen der Preisentwicklung aus Vorprodukten und Fertigproduktpreisen zurückzuführen sowie die Nachfrage. So hat der Preisrückgang im Hauptrohstoff und zusätzlich der Angebotsüberhang zu einem geringeren erzielbaren Preis geführt. Die Umsatzverteilung nach geographischer Absatzregion stellt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt dar:
Das Ziel, das bestehende Kundenportfolio sowie den Marktanteil zu erhalten, konnte erreicht werden. Das Vertriebsnetz der Gruppe, insbesondere in Mittel- und Osteuropa, konnte hierfür genutzt werden. Die EPS-Anlage hatte im laufenden Geschäftsjahr eine Auslastung von 75,3 %. Die Bezugskosten sanken im Vergleich zum Vorjahr um 29,0 %. Der Preisrückgang ist durch die externen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres begründet. Die Investitionen zur Verbesserung des Arbeits- und Umweltschutzes sowie zur Steigerung der Anlageneffizienz sind entsprechend der Planung umgesetzt und betriebsbereit bzw. begonnen worden. Die Ravapor GmbH ist in das durch eine Konzerngesellschaft angebotene Clearing-House-Verfahren integriert. Hierbei werden Forderungen an eine konzerneigene Factoring-Gesellschaft verkauft. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis hat sich durch die Preisentwicklung an den Grundstoffmärkten und dem Einfluss dieser auf die Absatzpreise sowie eine verschlechterte Absatzsituation um 17.133 TEUR verschlechtert. Das Finanzergebnis ist um 777 TEUR im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Finanzergebnis steht im Zusammenhang mit einem innerhalb der Gruppe bestehenden Finanzierungsvertrag in Form einer Kontokorrentvereinbarung. Die Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Konditionen. Die Aufwendungen im Rahmen des Steuerergebnisses haben sich im Einklang mit dem gesunkenen Betriebsergebnis verringert. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote hat sich um 19 %-Punkte auf 60 % verringert. Die Ravapor GmbH konnte zu jedem Zeitpunkt ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen. Die Gesellschaft ist in ein "Cash Concentrating Agreement" eines Verbundunternehmens eingegliedert, hierbei wird täglich das Bankkonto auf 0,00 EUR mit dem Verbundbankkonto verrechnet. Die Verbundgesellschaften können kurzfristig Liquiditätsbedarfe bis zu 4.500 TEUR decken. Im Weiteren liegt eine Patronatserklärung der Gesellschafterin vor. Die Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gesichert. Hierzu verweisen wir auf die nachfolgende verkürzte Kapitalflussrechnung:
Der operative Cash-Flow wird vor allem durch die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Reduktion der Rückstellungen beeinflusst. Im Investiven Cash- Flow ist die Abnahme der Position Forderungen gegen Verbundunternehmen als wesentliche Größe zu benennen. Die Ausschüttung von Dividenden (TEUR 28.500) an die Gesellschafterin führt zu einem negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit. c) Vermögenslage
Das Gesamtvermögen hat sich um 27.894 TEUR auf 13.088 TEUR reduziert. Wesentliche Ursache ist die Dividendenausschüttung. Das Anlagevermögen ist um 238 TEUR zum Vorjahreswert gesunken. Dabei standen den Neuinvestitionen i. H. v. 382 TEUR Abschreibungen i. H. v. 256 TEUR sowie Abgänge i. H. v. 374 TEUR gegenüber. Das Umlaufvermögen ist um 27.725 TEUR gesunken. Dabei stieg das Vorratsvermögen um 1.339 TEUR und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzier- ten sich um 29.064 TEUR. Die liquiden Mittel sind aufgrund des Cash-Concentratings im Vergleich zum Vorjahr konstant bei 0 TEUR geblieben. Die Abnahme der Passiva ist maßgeblich durch die Reduktion des Eigenkapitals um 24.426 TEUR geprägt. 3. Leistungsindikatoren a) Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sind ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Die Eigen- und Gesamtkapitalrentabilität befinden sich unter dem Niveau des Vorjahres.
Im Vergleich zum Vorjahr sind sowohl die Personalaufwandsquote als auch Materialaufwandsquote gestiegen.
Nachfolgend ist die Entwicklung des Working Capitals dargestellt:
Aufgrund der Reduktion des Umlaufvermögens ist das Working Capital um 24.257 TEUR im Wesentlichen gesunken. b) Nicht Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr das Überwachungsaudit zur ISO 50001:2018 sowie das Rezertifizierungsaudit zum Umweltmanagement (ISO 14001:2015) erfolgreich durchgeführt. Außerdem wurde das Rezertifizierungsaudit zur ISO 9001:2015 bestanden. Die Geschäftsführung stellt organisatorisch sicher, dass aktuelle Änderungen zum Arbeits- und Umweltschutz sowie zu anderen gesetzlichen Anforderungen erkannt und umgesetzt werden. Regelmäßige Unterweisungen und Gefährdungsbeurteilungen gewährleisten ein sicheres und gesundes Arbeiten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keinen meldepflichtigen Unfall. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist für die Geschäftsführung zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und die Kontokorrentvereinbarung gedeckt. III. Chancen und Risiken Die Kreislaufwirtschaft und die Tendenz zur Reduzierung von Kunststoffen im Allgemeinen setzen die Verwendung von EPS, wie wir es heute kennen, unter erheblichen Druck. Die Tendenz das Märkte aus unserer Sicht wettbewerbsintensiver sind als in den vergangenen Perioden hat sich manifestiert, zusätzlich ist das heimische Absatzpotenzial aufgrund der nachgelagerten Bauindustrie derzeit rückläufig. Auf der anderen Seite ist zu beobachten, dass der Markt für energiesparende Produkte nach wie vor wächst, insbesondere als Folge der anhaltenden Debatte über den Klima- wandel. Mit dem EPS bietet die Ravapor GmbH einen Grundstoff für Dämmplattenhersteller an, der aufgrund seiner Kosteneffizienz Vorteile gegenüber anderen vergleichbaren Produkten bietet. Die bereits in der Vergangenheit aufgelegten Programme aus 2018 und 2019 zur Steigerung der Energieeffizienz haben besonders unter dem durch die EU-Kommissions- Präsidentin ausgerufenen GREEN DEAL eine Erweiterung, durch die eigens auf Bestandsgebäude abzielende RENOVATION WAVE erfahren. Hierbei hat sich die EU das Ziel gesetzt, "... umfassende energetische Renovierung zu fördern und die jährliche Quote der energetischen Renovierungen von Wohn- und Nichtwohngebäuden bis 2030 mindestens zu verdoppeln" (https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-11855- 2020-INIT/de/pdf). Hierzu zählt als wirksames Element die Gebäudeisolierung. Daher wird durch die Gesellschaft in den Absatzregionen (insbesondere Polen, Ungarn und den baltischen Staaten - Hauptabsatzmärkte für das Geschäftsfeld EPS) weiterhin ein anhaltender Bedarf für besonders kostengünstige Lösungen erwartet. Der avisierte Lösungsansatz, aufgrund der Veränderung in der Bezugsquelle des Hauptrohstoffes zum Ende des Geschäftsjahres und die damit einhergehende Absicherung der Versorgung sollte nach der Machbarkeitsstudie und dem detaillierten Engineering umgesetzt werden, dies musste aufgrund einer ungünstigen Investitionskostenentwicklung aufgegeben werden. Das Sourcing wird nun mittels eines konventionellen Versorgungsvertrags wie geplant umgesetzt, jedoch wird nun zur Lagerung auf die Ressourcen Dritter abgestellt. Die Geschäftsführung sieht ein geringes Risiko für rückläufige Margen, aufgrund der Preisentwicklung für Naphta und Erdöl, in Bezug auf diese Kostensteigerungen bei den Grundstoffen des Styrols (Hauptrohstoff) und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Styrolpreis. Die Weitergabe der Styrol-Preisentwicklung an die Absatzmärkte wird weiter Preisgrundlage für alle EPS-Hersteller sein. Die Energiekosten stellen aufgrund des Anteils an den Materialaufwendungen weiterhin nur ein geringes Risiko dar. Dennoch werden erhebliche Anstrengungen zur Effizienzsteigerung des Energieeinsatzes und einer ressourcenschonenden Produktion unternommen. Das nach ISO 50001:2018 und ISO 14000:2015 zertifizierte Managementsystem sieht hierzu ein regelmäßiges Treffen vor, um weiterhin Maßnahmen zur Entwicklung von Energiesparpotentialen zu identifizieren. Ein erheblich reduziertes Risiko von Forderungsausfällen ergibt sich aus dem bestehen- den Factoring-Agreement. Risiken der künftigen Entwicklung der Margen sehen wir in einem sich weiter verschärfenden Wettbewerbsumfeld, auf Grundlage der schwierigen Lage in der nachgelagerten Baustoffindustrie, welche durch Verschiebung oder nicht Realisierung von Bauprojekten eine nur schwache Absatzsituation ermöglicht. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. IV. Prognosebericht Die Geschäftsführung plant dennoch mit einer vergleichbaren Absatzmenge des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Abhängigkeit der Absatzpreise von den Rohstoffpreisen und die hohe Unsicherheit über deren Entwicklung gestalten eine Prognose der Umsatzentwicklung weiterhin schwierig. Aufgrund wieder zunehmender Probleme in den globalen Lieferketten (Suez-Kanal), der anhaltenden geopolitischen Spannung (China-USA, Russland-Ukraine, Israel) sowie der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage in den Hauptabsatzmärkten geht die Gesellschaft von einem reduzierten Umsatz (-10%) gegenüber dem Vorjahr aus. Das im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Betriebsergebnis stellt für die Ravapor ein zufriedenstellendes Ergebnis dar, das maßgeblich im Kontext mit den Rekordergebnissen der Vorjahre und der beobachteten Trendumkehr in der zweiten Hälfte des Vorjahres 2022 sowie der erwarteten Normalisierung gesehen werden muss und die Erwartungen übertroffen hat (25%) . Im Jahr 2024 wird der Umsatz voraussichtlich auf 73 Mio. EUR sinken. Dabei geht die Geschäftsführung von einem Vorsteuerergebnis von -4 Mio. EUR aus. Diese Prognose wird unter der Prämisse einer hohen Unsicherheit getroffen. Das Absatzvolumen bleibt stark beeinflusst durch die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone. In den Bereichen der Energieaufwendungen und Standortkosten rechnet die Geschäftsleitung mit einem Rückgang der Aufwendungen. Jedoch wird davon ausgegangen, dass sich die Kosten weiterhin auf einem Niveau vor der Energiekrise (vor 2022) einpendeln werden. Erhöhte Aufwendungen resultieren auch aus der Veränderung der Rohstoffversorgungssystematik, da diese zu höheren indirekten Kosten im Handling führen. Diese Kostenänderungen sind, soweit absehbar, in der Ergebnisprognose berücksichtigt. Die Geschäftsführung hat die Auswirkungen des russisch-ukrainischen Krieges auf die Geschäftstätigkeit und die Finanzlage des Unternehmens bewertet. Da der Umfang der Geschäftsaktivitäten in und mit diesen Ländern begrenzt ist, ist die Geschäftsführung zu dem Schluss gekommen, dass es keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens geben wird. Die indirekten Folgen, wie Nachfragerückgang aufgrund von Kaufkraftverlust sowie die Erhöhung von Produktionskosten wurden bei der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 berücksichtigt. Die Ravapor GmbH plant im Jahr 2024 Investitionen in Maßnahmen zur Steigerung der Analageneffizienz und Erhöhung der Arbeitssicherheit sowie Ersatzmaßnahmen. Zusammenfassend geht die Geschäftsführung von einem positiven Geschäftsverlauf im Jahr 2024 aus.
Schkopau, 31.07.2024 gez. Giuseppe Alessio Patané gez. Roel Hermans Die Geschäftsführung Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses gem. § 328 Abs. 1a HGB und zur ErgebnisverwendungRavapor GmbH, SchkopauDer Jahresabschluss der Ravapor GmbH, Schkopau, zum 31.12.2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. August 2024 festgestellt worden. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen. |
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