Niki's GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ellen Kehler seit 17.11.2011 | Prokura |
Fred Michael Kehler seit 24.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Havelland-Wind GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B 5 Solar GmbHWustermarkJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht1. Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Wachstumsdynamik der globalen Konjunktur bestimmte die Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahr 2010 maßgeblich. Die in 2010 zu beobachtende Erholung der Weltwirtschaft mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten wird sich auch künftig weiter fortsetzen. Die Volkswirtschaften Chinas und Indiens werden auch weiterhin deutlich stärker expandieren und damit gegenüber anderen Industriestaaten ihre Position ausbauen können. Insbesondere für die Solarwirtschaft ist diese Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Für die deutsche Volkswirtschaft war ein klarer Aufwärtstrend erkennbar, der sich in ansteigendem Bruttosozialprodukt und sinkendenden Arbeitslosenzahlen darstellte. 1.2 Einschätzung des Branchenumfeldes Die Rahmenbedingungen für die Photovoltaikbranche haben sich auch im Geschäfts-Jahr 2010 weiter verändert. Die Einspeisevergütung wurde entsprechend dem EEG weiter reduziert und hat damit die Wirtschaftlichkeit der beabsichtigten Investitionen deutlich beeinflusst. Trotzdem wurde insgesamt ein hoher Zubau erreicht, so dass bereits zum Jahresende die Diskussionen über weitere Kürzungen für 2011 verstärkt geführt wurden. Vor diesem Hintergrund haben sich die Preise für Solarmodule sehr volatil entwickelt und beeinflussten maßgeblich die Herstellungskosten der Anlagen. Das unterschiedliche Niveau der Produktion und der Produktionskapazitäten hat zur weiteren Ausprä-gung der Marktdominanz der chinesischen Hersteller geführt. Der Einsatz deutscher Module mit höherem Preisen wird deshalb auch in Zukunft immer schwieriger werden. Hinzu kommt, dass Großanlagen vom Gesetzgeber nicht mehr als förderungswürdig angesehen werden und demzufolge die installierte Leistung sich stärker im privaten Bereich vollziehen wird. Die Preissensibilität ist hier erfahrungsgemäß größer einzuschätzen. 1.3 Rahmenbedingungen Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) in ihren Auswirkungen transparent und damit mittelfristig planbar. Wie im EEG vorgesehen, wurden zum 1. Juli 2010 die Einspeisetarife um 13 % und zum 1. Okt6ober 2010 um 3 % für auf Gebäuden montierte Anlagen gesenkt. Der vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzentwurf des novellierten EEG sieht eine beschleunigte jährliche Absenkung der Einspeisevergütung für alle Anlagetypen vor. Mit der Bindung an die jährliche installierte Leistung wird ein stärkerer Einfluss auf den Zuwachs der Erneuerbaren Energien ausgeübt. Insoweit wird die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage einschließlich ihrer Amortisation auch künftig die Investitionsentscheidung maßgeblich beeinflussen. Die Senkung der Modulpreise ist deshalb auch aus dieser Sicht eine zwingende Notwendigkeit. Aufgrund der auch im Jahre 2010 weiter ausgebauten Produktionskapazitäten zur Herstellung von Solarmodulen entsteht ein weiterer Druck am Absatzmarkt, der dem Verbraucher zugutekommt. Die größeren Spielräume der chine-sischen Hersteller in diesem Wettbewerb sind deutlich erkennbar. 2. Organisation, Struktur und Steuerung der B 5 Solar 2.1 Geschäftsmodell Die B 5 Solar GmbH Wustermark versteht sich als Komplettanbieter von Photovoltaikanlagen mit einem sich ständig erweiternden Leistungsangebot. Die den Kunden angebotene Wertschöpfungskette erfasst alle Prozesse vom Angebot einschließlich Beratung bis zur Wartung der gelieferten Anlage. Kerngeschäft bleibt dabei eine Anlagengröße bis zu 1 MW, wobei die Leistungsfähigkeit des Unternehmens auch punktuell den Bau größerer Anlagen erlaubt. Die in den zurückliegenden Jahren erzielte Umsatzentwicklung unterstreicht die Leistungsfähigkeit als mittelständisches Unternehmen. Verbunden mit der zehnjährigen Erfahrung am Markt verfügt B 5 Solar damit über eine stabile Marktposition. Das Geschäftsmodell des Unternehmens besteht in der Erarbeitung bedarfsgerechter Systemlösungen einschließlich ihrer Beplanung sowie der Durchführung des Auftrages bis hin zur langfristigen Begleitung der Kunden durch regelmäßige Wartung der installierten Anlagen. Das Anbieten aus einer Hand wird auch künftig das Geschäft des Unternehmens B 5 Solar prägen. Hauptabnehmer der AnlageWaren im Jahre 2010 weiterhin Privatpersonen. Der sich verändernde Markt erfordert jedoch, dass das gewerbliche Geschäft künftig stärker in den Vordergrund tritt. Insoweit ist die Vertriebsstrategie 2011 zwingend weiter zu entwickeln , um dieses Marktsegment aufzubauen. Die notwendigen strukturellen Veränderungen sind vorzubereiten. Mittelfristig ist eine hälftige Umsatzverteilung anzustreben. Die Sicherung der Qualität gegenüber dem Kunden ist ein erklärtes Ziel des Unternehmens. Der Einkauf erfolgte daher nur bei Herstellern, die zertifizierte Hochleistungsmo-dule produzieren und beim Zubehör wie Wechselrichter und Untergestänge bei den Marktführern. Diese Strategie wird auch langfristig weiterverfolgt. 2.2 Wettbewerbsvorteile, Stärken des Unternehmens Die B 5 Solar GmbH Wustermark verfügt über eine mehr als zehnjährige Erfahrung am Markt für Erneuerbare Energien. Der exzellente Firmenstandort unmittelbar vor der Hauptstadt und im Verbund mit einem überregionalen Einkaufszentrum sichern eine gute Erreichbarkeit und ein hohes Kundeninteresse. Das Unternehmen hat bisher über 5000 Photovoltaikanlagen in Deutschland und dem Ausland gebaut und verfügt damit über umfangreiche praktische Erfahrungen. Das Unternehmen hat sich durch Zuverlässigkeit und Sicherung der Qualitätsstandards einen geachteten Platz in der Solarwirtschaft erarbeitet. Als Anbieter eines breit gefächerten Produktportfolios arbeitet das Unternehmen kundenorientiert und ist in der Lage flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. Das betrifft sowohl die preisliche Komponente, als auch die individuelle Gestaltung der Dachflächen bis hin zu Fassadengestaltungen. Auf die Technologie kann differenziert reagiert werden, so dass man sich der Marktentwicklung jederzeit anpassen kann. Dieser Wettbewerbsvorteil wird in einem enger werdenden Wettbewerb zunehmend eine wichtige Rolle spielen. Mit der weiteren Vervollkommnung der inneren Strukturen im Unternehmen wurden verbunden mit einer fachlich orientierten Verstärkung der Personalbestandes, die notwendigen Voraussetzungen zur Umsetzung der Unternehmensstrategie getroffen. 2.3 Strategische Ziele des Unternehmens Die Installation von Photovoltaikanlagen hat in den letzten Jahren einen erheblichen Wandel erfahren. War die Nutzung zunächst durch die Installation im individuellen Bereich gekennzeichnet, ist der Zuwachs der installierten Leistung in den letzten Jahren im erheblichem Maße durch Großanlagen bestimmt worden. Riesige Solarparks sind als Freiflächen entstanden und bestimmen maßgeblich den jährlichen Zuwachs. Dieses Marktsegment war und ist nicht das Kerngeschäft der B 5 Solar. Individuelle Beratung und kundenorientierte Ausführung des Auftrages kennzeichnen unseren Marktauftritt und sind Grundlage der Kundenzufriedenheit. Mit einer durch den Servicebereich angebotenen vertraglich vereinbarten Wartung der Anlagen sichern wir die Funktionsfähigkeit der Anlagen und damit zugleich der Erreichung der Ertragsparameter. Die Nutzung vorhandenen Dachflächen im gewerblichen Bereich ist stärker in den Fokus gerückt und wird systematisch ausgebaut. Mit einem speziellen Industrievertrieb wird zielgerichtet dieser Markt dauerhaft und langfristig bearbeitet. 2011 sind nachhaltige Umsatzzuwächse zu erreichen. Im Bereich der Städte und Gemeinden sowie kommunalen Einrichtungen sind durch die Nutzung von Verwaltungsgebäuden sind sowohl aus energiepolitischer Sicht wie auch aus haushaltspolitischen Gründen positive Effekte zu erzielen. Das gilt analog für den Bereich der Wohnungswirtschaft. 3. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 3.1. Allgemeine Entwicklung Das Geschäftsjahr 2010 muss insgesamt als sehr volatil eingeschätzt werden. Die immer wieder geführte politisch geprägte Diskussion um die Erneuerbaren Energien führte zu einer Verunsicherung an den Märkten und beeinflusste das Ergebnis des Geschäftsjahres nachweisbar. Durch die mehrfach Absenkung der Einspeisevergütung lt. EEG zum 1.7.2010 um 13 % und zum 1.10.2010 um 3 % waren insbesondere im 2. Halbjahr die geplanten Ergebnisse nicht zu erreichen. Das notwendige Absenken der Modulpreise ist im 2. Halbjahr 2010 nur bedingt erfolgt, so dass Investitionsentscheidungen zurückgestellt wurden. Die Nichterreichung der Ziele im sonst saisonal starken 2. Halbjahr war die Konsequenz. 3. 2 Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich im Geschäftsjahr 2010 von 9.774 TEUR auf 6.126 TEUR, was einem Rückgang von 3.642 TEUR = 37,3 % entspricht. Das ist in erster Linie der Reduzierung der unfertigen Leistungen geschuldet. Aufgrund der geringen Verluste im Jahr 2010 sowie der gesellschaftrechtlichen Auseinandersetzung reduzierte sich im Berichtsjahr das Eigenkapital auf 1.492,4 TEUR, was einer Quote von 24,4 % entspricht. Die Liquidität des Unternehmens B 5 Solar war jederzeit gegeben. Die Zusammenarbeit mit der Hausbank, der Berliner Bank, gestaltete sich jederzeit konstruktiv und kooperativ. Der mit den Eigentumswechsel der Bank verbundene Wechsel in der künftigen Betreuung durch die Deutsche Bank wird insoweit bedauert 3. 3 Ergebnis Das Geschäftsjahr 2010 schließt insgesamt mit einem Verlust von 39,8 TEUR ab und liegt damit deutlich unter Vorjahresergebnis von 720 TEUR. Hauptursache für das geringe negative Ergebnis sind die Nichterreichung der Umsatzziele Aufgrund der volatilen Preisentwicklung am Materialmarkt und den noch notwendigen Einkaufspakete konnten die Preisveränderungen nicht in jedem Fall an den Kunden weitergegeben werden. Die Kostenpositionen , außer Material ,wurden dagegen eingehalten und sind im wesentlichen durch stabile Entwicklung gekennzeichnet. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikomanagementsystem Das Unternehmen B 5 Solar GmbH richtet sich in der Risikobestimmung und deren Bewertung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards. Ziel des Risikomanagement ist es, Risiken, die die künftige Entwicklung des Unternehmens negativ beeinflussen könnten, rechtzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen gegenzusteuern. Mit der Identifizierung und Kontrolle eingegangener Risiken wird somit die Wettbewerbsfähigkeit der B 5 Solar langfristig wesentlich unterstützt Die Instrumente und personellen Voraussetzungen zur Risikosteuerung sind im Unternehmen installiert. 4.2 Wesentliche Chancen und Risiken Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren stabil gezeigt, wenngleich die Zukunft der Erneuerbaren Energien im politischen Raum unterschiedlich bewertet wird. Der weltweit gewollte verstärkte Einsatz von Erneuerbaren Energien, insbesondere auch innerhalb der Europäischen Union, führte zu nehmend zu Regelungen, die den Einsatz von Photovoltaikanlagen auch langfristig wirtschaftlich sinnvoll erscheinen lassen. Die in Deutschland vereinbarte Degression der Einspeisevergütung wird insbesondere durch den Preisrückgang bei Solarmodulen vom Grundsatz her kompensierbar sein. Insoweit kann davon ausgegangen werden, dass der Bau einer Photovoltaikanlage neben dem energiepolitischen Aspekt immer zugleich auch in Zukunft ein interessantes Investment sein wird. Grundsätzliche Risiken aus den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind deshalb weiterhin nicht erkennbar. Rohstoffmarkt Der Rohstoffmarkt unterliegt einem permanenten Wandel. In 2010 hat sich die Entwicklung von einem Nachfragemarkt zu einem Anbietermarkt weiter verstärkt. Die Schaffung neuer Produktionskapazitäten bzw. deren Ausweitung im asiatischen Raum führen zu wachsenden Überproduktionen und beeinflussen die Märkte. Diese Situation wird in Zukunft den Wettbewerb, insbesondere in preislicher Hinsicht, noch deutlicher tangieren. Im Jahr 2010 haben die Hersteller noch versucht ein relativ hohes Preisniveau zu halten, was die Margen der Lieferbranche stark belastete. Dieser Entwicklung musste sich auch B 5 Solar stellen. Zugleich wurde deutlich, dass die chinesischen Hersteller im Kostenbereich größere Spielräume haben und durch ihre Strategie den Markt stark steuern können. Die angedachte stärkere Ausrichtung des Unternehmens B 5 Solar auf den deutschen und europäischen Herstellermarkt ist nicht umsetzbar. Der Einkaufsschwerpunkt lag des-halb wie in den Vorjahren auch 2010 in China. Die großen Produktionskapazitäten im asiatischen Raum verbunden mit günstigen Einkaufskonditionen sichern dem Unternehmen damit langfristig die notwendige Basis. Risiken am Beschaffungsmarkt sind deshalb auch in Zukunft nicht erkennbar Absatzmarkt Die B 5 Solar erzielt ihren Umsatz als Komplettanbieter, d.h. durch Verkauf der Leistung an den Endkunden. Bisher konzentrierte sich das Geschäft vorwiegend auf den Privatkunden. Aufgrund der tendenziell sinkenden Preise für Komplettanlagen ist eine kontinuierliche Erhöhung der installierten Leistung notwendig. Diese Steigerung wird mittelfristig mit dem kleinteiligen Geschäft nicht mehr zu erbringen sein. Das Unternehmen wird deshalb seine Vertriebsstruktur anpassen und das Großkun-dengeschäft zu einer wesentlichen Säule ausbauen müssen. Die durchschnittliche installierte Anlagengröße muss erhöht werden. In 2011 sind dazu die notwendigen organisatorischen Anpassungen vorzunehmen, um dieses Marktsegment systematisch zu erschließen. Die Umsatzentwicklung und insbesondere ihres Strukturbedarfes insoweit einer laufenden Marktanalyse. Die Analyse der Auftragseingänge, die Bewertung der durchschnittlichen Anlagengröße und der systematische Aufbau des Großkundengeschäftes sind wesentliches Element der Risikosteuerung im Unternehmen. Liquiditätsrisiko Das jährliche Geschäftsvolumen verbunden mit den Besonderheiten des saisonalen Geschäftes ergeben permanent hohe Anforderungen an die Liquidität des Unternehmens. Durch die langfristige Zusammenarbeit mit der Hausbank, der Berliner Bank, konnte auch im Geschäftsjahr die Liquidität jederzeit gesichert werden. Das Unternehmen B 5 Solar ist auch im Jahr 2010 seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und termingemäß nachgekommen. Aufgrund der eigentumsrechtlichen Veränderungen bei der Berliner Bank wird die weitere Sicherung der stabilen Hausbankbeziehung eine wesentliche Aufgabenstellung sein. Die erfolgreiche Geschäftstätigkeit der B 5 Solar verbunden mit einer soliden Eigenkapitalausstattung lassen jedoch keine Risiken erkennen. Unternehmensinterne Risiken Der Verlauf des Geschäftsjahres 2010 mit seiner sehr wechselhaften Entwicklung stellte an die im Unternehmen vorzuhaltenden Ressourcen quantitativ und qualitativ höhere Anforderungen. Durch einen zielgerichteten Personalaufbau hat die Geschäftsführung diesen Anforderungen Rechnung getragen und die innere Strukturen weiter vervollkommnet. Mit der Notwendigkeit des Aufbaus des Großkundengeschäftes ist diese Entwicklung zielgerichtet fortzuführen. Der Einkauf ist weiter zu qualifizieren um Chancen stärker zu nutzen. Verbunden damit ist die Lagerhaltung zu optimieren. Die Personalpolitik unterliegt einer ständigen Analyse und ist damit Bestandteil der unternehmensinternen Risikosteuerung. 4.3 Gesamtrisiko, Fortbestandsrisiko Unter Beachtung der insgesamt vorhandenen Risiken und ihrer gesamtheitlichen Betrachtung kann festgestellt werden, dass die Risiken aus derzeitiger Sicht identifiziert und gering sind. Durch ein im Unternehmen vorhandenes Risikomanagement werden die Risiken aktiv gesteuert. Eine Bestandsgefährdung des Unternehmens ist nicht erkennbar. 5. Prognosebericht Das Unternehmen B 5 Solar hat im insgesamt schwierigen Geschäftsjahr 2010 seine Position als zuverlässiger Partner der Solarbranche behaupten können. Der Anspruch eines zuverlässigen Komplettanbieters von Photovoltaikanlagen konnte überzeugend bestätigt werden. Für 2011 gehen wir weiter von einem sich dynamisch entwickelnden Markt aus. Die Rahmenbedingungen in Deutschland verbunden mit einem weiteren Absinken der Modulpreise am Weltmarkt sichern auch in Zukunft, eine wirtschaftlich sinnvolle Investition in Erneuerbare Energien. Zugleich muss davon ausgegangen werden, dass der Wettbewerb sich verschärfen und damit auch mit einer Marktbereinigung verbunden sein wird .Diesen Entwicklungen muss sich das Unternehmen anpassen. Die in der Vergangenheit sehr starke Orientierung auf den privaten Nachfragemarkt wird in 2011 zu qualifizieren sein. Das überwiegend kleinteilige Geschäft ist durch Großkundengeschäft zu ergänzen, um kontinuierlich durch die durchschnittliche installierte Anlagengröße zu erhöhen. Es sind alle Voraussetzungen vorhanden, dass das Unternehmen B 5 Solar GmbH, Wustermark seine Marktposition weiter festigen wird und sich auch weiterhin als ein zuverlässiger Partner der Solarwirtschaft erweisen wird.
Wustermark, den 1. Juli 2011 F. Kehler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGrundsätzliches zum Jahrsabschluss Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden nur bei der Erstellung des Anhangs in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HBG aufgestellt, Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2009 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt. Die Geschäftsleitung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar. Außergewöhnliche Sachverhalte, über die zu berichten wäre, sind auch nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten. Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt. Angaben zu den Posten des Jahresabschlusses Die Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Soweit erforderlich sind die niedrigen beizulegenden Werte angesetzt worden. Das Unternehmen hält Anteile im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB an einer polnischen Kapitalgesellschaft. Die Beteiligung an der Havelland-Wind PL sp. z.o.o. beträgt 100% (Eigenkapital 50.000 PLN). Die Gesellschaft unterhält seit mehreren Jahren keinen aktiven Geschäftsbetrieb. Die Warenbestände wurden zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Für die übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % des Nettobetrages vorgenommen. Die Einzelwertberichtigung betrifft eine Forderung gegenüber einen insolventen Kunden. Das Stammkapital in Höhe von 25.000 EUR ist in voller Höhe eingezahlt, durch den Erwerb eigener Anteile im Geschäftsjahr in Höhe von 12.500 EUR (50% Stammkapital) wurde der Ausweis entsprechend passivisch gemindert. Im Zuge des Erwerbes der eigenen Anteile erfolgte eine Umwandlung des Gewinnvortrages in die Gewinnrücklage in Höhe von 256.002,05 EUR. Durch das Aufgeld für den Erwerb der eigenen Anteile in Höhe von 255.002,05 EUR verbleibt somit ein Gewinnvortrag von 1.000 EUR saldiert bestehen. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die sonstigen Rückstellung bestehen vorrangig aus noch offenen Resturlaub in Höhe von 21.200,00 Euro, aus Beiträgen an die Berufsgenossenschaft für das Jahr 2010 in Höhe von 8.600,00 Euro, Archivierungskosten in Höhe von 6.800,00 Euro und Rückstellungen für Prozesskosten in Höhe von 5.900,00 Euro sowie aus noch offenen Provisionsrechnungen in Höhe von 17.882,50 Euro. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden vorrangig durch Grundschuldeintragungen sowie durch selbstschuldnerische Bürgschaften des Gesellschafter/Geschäftsführers Herrn Fred Kehlers besichert. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt. Die Abschreibungen entfallen in Höhe von 65.169,06 EUR auf das Anlagevermögen und zu 0 EUR auf das Umlaufvermögen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgten linear unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 2 bis 50 Jahren. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde erstmalig entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet und eine lineare Abschreibung auf 5 Jahre vorgenommen. Über die planmäßigen Abschreibungen hinaus wurden in Höhe von 0 EUR steuerrechtliche Abschreibungen vorgenommen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremde Aufwendungen enthalten: Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr die Firmierung von "Havelland Wind GmbH" auf "B5 Solar GmbH" geändert. Der im Geschäftsjahr 2006 beschlossene Vergleich konnte im Jahre 2010 umgesetzt werden. Der ehemalige Gesellschafter Herr Siegfried Usarek ist nunmehr endgültig aus der Gesellschaft ausgeschieden. Die Anteile wurden durch die Gesellschaft in voller Höhe übernommen. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 41 Mitarbeiter wovon 9 Lohn und 32 Gehaltsempfänger waren. Der Aufsichtsrat des Geschäftsjahres setzte sich zusammen aus dem Vorsitzenden Prof.Dr. Volkhard Spielhagen (Unternehmensberater), dem Stellvertreter Dr. Peter-Michael Diestel (Rechtsanwalt) und Ellen Kehler (kaufmännische Leiterin). Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 361 TEUR. Haftungsverhältnisse bestanden in Höhe von 153 TEUR in Form von Avalen. Die Aufstellung des Anhangs erfolgte unter Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 286 HGB. Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt: Fred Kehler.
Wustermark, 02.05.2011 Geschäftsführer Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2010 - 31.12.2010 Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 291.008,79 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR. 1.1.2009 - 31.12.2009 Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 321.997,69 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 2.120,00 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.12.2011 festgestellt. Bestätigungsvermerk und SchlussbemerkungNach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 der B5 Solar GmbH, Wustermark unter dem Datum vom 19.12.2011 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der B5 Solar GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der von Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar." Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Berlin, am 19.12.2011 Alexander Kulesza, Wirtschaftsprüfer |
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