PO LIGHTING GERMANY GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lampen und Leuchten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Takashi Uehara seit 7.10.2025 | Geschäftsführer |
Hiroki Nakajima seit 25.4.2025 | Geschäftsführer |
David Etienne Didier Floury seit 21.1.2025 | Prokura |
Peter Hesse seit 21.1.2025 | Prokura |
Masato Hirai seit 9.9.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Toyota Motor Corporation | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Registergericht Köln, Nr. 98461. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH (TGR-E) ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare und außerplanmäßige Abschreibungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für erworbene Software werden als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern 2 bis 10 Jahre unterstellt. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte des Anlagevermögens werden zu ihren Entwicklungskosten vermindert um die planmäßige lineare und außerplanmäßige Abschreibung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Es werden als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern 2 bis 4 Jahre unterstellt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Es werden als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern 2 bis 50 Jahre unterstellt. Bauten auf fremden Grundstücken betreffen fertig gestellte Gebäude und Einrichtungen auf gepachtetem Boden eines verbundenen Unternehmens. Die Abschreibung erfolgt linear. Mietereinbauten in gemieteten Gebäuden eines verbundenen Unternehmens werden je nachdem, ob es sich um technische Anlagen und Maschinen oder andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung handelt, unter dem jeweiligen Posten ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen enthält selbstgefertigte Vermögensgegenstände, die zu Herstellungskosten bewertet sind. In die Ermittlung der Herstellungskosten dieser Teile werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen im Sachanlagevermögen erfolgen im Zugangsjahr pro rata temporis. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu EUR 250 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Zugänge von Vermögensgegenständen mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über EUR 250 und höchstens EUR 800 werden im Jahr des Zugangs direkt voll abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Anschaffungskosten werden als gleitende Durchschnittswerte angesetzt in Höhe der handelsrechtlich zulässigen Wertobergrenze ohne die Aktivierung von Fremdkapitalzinsen. Fertige Erzeugnisse sowie unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten sind auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und allgemeine Verwaltungskosten berücksichtigt. Wertminderungen sind durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfasst worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Aktive latente Steuern aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen werden aufgrund der Nichtausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, mit denen die Gesellschaft voraussichtlich in Anspruch genommen wird oder die sie zur Abdeckung der Risiken benötigt. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. In Fremdwährungen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisen- kassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag wurden ergebniswirksam gemäß § 256a HGB berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag erfasst, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz 3. Anlagevermögen Eine Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in einer separaten Anlage zum Anhang wiedergegeben, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Im Geschäftsjahr 2023 wurden für die Entwicklung von World Rally Championship (WRC) Motoren in Höhe von EUR 3,5 Mio., für die Entwicklung eines Wasserstoff-Rennwagens in Höhe von EUR 1,1 Mio., für Weiterentwicklungen des ab der World Endurance Championship (WEC) Rennserie 2021 eingesetzten neuen Hybridrennwagens in Höhe von EUR 0,8 Mio. und für weitere Entwicklungsprojekte in Höhe von EUR 0,7 Mio. unter den selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten aktiviert. In Höhe der aktivierten selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte von EUR 36,2 Mio. besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre. Im Geschäftsjahr fielen weitere Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von EUR 19,0 Mio. an, die nicht unter den selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten aktiviert wurden. 4. Eigenkapital Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte aufgrund des Jahresfehlbetrags und der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB für das Geschäftsjahr 2022 keine Dividendenzahlung. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zur Bewertung der Pensionsrückstellungen hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ein versicherungsmathematisches Gutachten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 6,0 % zugrunde gelegt. Zudem wurden Heubeck Richttafeln von 2018 G verwendet. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Beträge für ausstehende Rechnungen und für personalbezogene Rückstellungen. Die im Vorjahr bilanzierte Rückstellung für Rückbau-verpflichtung wurde im Geschäftsjahr 2023 aufgrund einer Änderung des Miet- und Pachtvertrags mit Toyota Deutschland GmbH (TDG) und einer damit einhergehenden umfangreichen Reduzierung von vertraglichen Rückbauverpflichtungen vollständig aufgelöst (siehe auch "12. Geschäfte mit nahestehenden Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB"). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsätze aus Entwicklungs- und Marketingaktivitäten betreffen im Wesentlichen Einnahmen von der Gesellschafterin. Umsatzerlöse mit Dritten werden im Wesentlichen in Europa erzielt. 8. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen periodenfremden Erträge von TEUR 10.032 (i. Vj. TEUR 1.362) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 7.646; i. Vj. TEUR 186), Erträge aus Forschungszulagen mit Bezug zu vorherigen Geschäftsjahren (TEUR 1.104; i. Vj. TEUR 0) und Rückerstattungen von gezahlter Einkommensteuer für japanische Mitarbeiter (TEUR 432; i. Vj. TEUR 505). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.405 (i. Vj. TEUR 342). Davon betreffen TEUR 1.550 Luftfrachtrechnungen für WRC für das Jahr 2022. 9. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten TEUR 107 (i. Vj. TEUR 253) aus der Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten TEUR 136 (i. Vj. TEUR 322) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen bestehen primär aus Miet- und Leasingverträgen:
TGR-E nutzt im Bereich der neuen Produktionsmethoden verstärkt Leasingverträge, da diese Technologien sehr schnelllebig sind und TGR-E daher immer auf dem neuesten Stand der Technik sein kann. Weitere Vorteile der Miet- und Leasingverträge sind eine geringere Kapitalbindung sowie Flexibilität. Risiken bestehen darin, dass sobald die Verträge auslaufen, Anschlussverträge und/oder gegebenenfalls Ersatzinvestitionen notwendig werden. Die TGR-E hat im Geschäftsjahr 2020 für zwei Kundenfinanzierungen von GT4 Fahrzeugen Bürgschaften gegenüber der Toyota Kreditbank GmbH übernommen. Zum Bilanzstichtag betrug der offene Saldo der Finanzierungen TEUR 192 (i. Vj. TEUR 269). Aufgrund der Liquiditätslage der Kunden sieht TGR-E eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften als unwahrscheinlich an. 11. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 433 Mitarbeiter (im Vorjahr 570), davon 298 Angestellte und 135 Arbeiter. 12. Geschäfte mit nahestehenden Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 hat TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH den Miet- und Pachtvertrag über seit dem Jahr 1988 gepachtete und teilweise bebaute Grundstücke mit der Schwestergesellschaft Toyota Deutschland GmbH mit Wirkung zum 1. September 2023 neu verhandelt. Neben einer Reduzierung des Pachtzinses und der Verlängerung der Laufzeit des Vertrags bis zum 31. Dezember 2045 wurden auch vertragliche Rückbauverpflichtungen umfangreich reduziert. Dieses führte im Geschäftsjahr 2023 zu einem Ertrag aus Auflösung der bilanzierten Rückstellung für Rückbauverpflichtungen in Höhe von EUR 7,3 Mio., was zusätzlich einen Ertrag von außergewöhnlicher Größenordnung darstellt. 13. Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr folgende Herren bestellt:
Den Geschäftsführern wurden für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 714 gewährt. 14. Abschlussprüferhonorar Im Geschäftsjahr wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar von TEUR 487 berechnet. Dieses beinhaltet Honorar für Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 302) sowie Steuerberatungsleistungen (TEUR 185). 15. Latente Steuern Aus den handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen bei den sonstigen Rückstellungen, im Anlagevermögen und bei den Vorräten würden passive latente Steuern resultieren. Diese wurden jedoch zum Bilanzstichtag durch aktive latente Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen für körperschaftssteuerliche sowie gewerbesteuerliche Zwecke überkompensiert. In Nichtausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde der Überhang der aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge nicht angesetzt. Bei der Bewertung der latenten Steuern würde ein Steuersatz von rd. 32 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer zu Grunde gelegt. 16. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 17. Angaben zum Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in den Konzernabschluss der Toyota Motor Corporation zum 31. März 2024 einbezogen. Der Konzernabschluss (kleinster und größter Kreis von Unternehmen) ist bei der
erhältlich.
Köln, den 10. April 2024 TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH Koji Sato Masato Hirai Robertus Leupen Yoshihiro Nakata Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäft und Rahmenbedingungen Die TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Toyota Motor Corporation in Japan (TMC). Sie ist ein Forschungs- und Entwicklungszentrum innerhalb der GAZOO Racing Company, einer eigenständigen Organisation innerhalb der Toyota Motor Corporation, die für den Motorsport und leistungsstarke Straßenfahrzeuge zuständig ist. Der Geschäftsplan beinhaltet unverändert zu Vorjahren:
Wie im Vorjahr wurden auch im Geschäftsjahr 2023 die wesentlichen Umsätze mit Motorsportaktivitäten erzielt. Die Aktivitäten im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit TMC und TME wurden weiter intensiviert und ausgebaut. Im Jahre 2011 wurde TGR-E von der TMC beauftragt, ab 2012 an der World Endurance Championship (WEC) teilzunehmen. Im Geschäftsjahr 2023 fanden sieben WEC-Rennen statt, an denen TGR-E bei allen teilgenommen hat. Im Jahr 2023 gelang es TGR-E erneut die Meisterschaft der Hypercar World Endurance Championship zu gewinnen. Im Januar 2015 wurde die Rückkehr von Toyota in die World Rally Championship (WRC) für die Rennsaison 2017 bekanntgegeben. Im Jahr 2016 hat TGR-E im Auftrag von TMC den Motor für den WRC Wagen entwickelt, hergestellt und für Test- und Rennzwecke geliefert. Seit Januar 2017 wird dieser Motor in der WRC eingesetzt und von TGR-E betreut. Seit 2021 wurde die nächste Generationen des Rallyemotors für die nächste Homologationsperiode durch TGR-E entwickelt, der ab 2022 eingesetzt wird. Dieser Motor wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Entwicklungsaktivitäten werden weiterhin von TGR-E durchgeführt und laufen parallel zum Einsatz des jetzigen Motors in der WRC Saison. Im Geschäftsjahr 2022 wurde die strategische Neuausrichtung der TGR-E in Richtung von mit Wasserstoff angetriebenen Fahrzeuge beschlossen. Damit wird TGR-E in der Toyota Gruppe eine führende Rolle in der Entwicklung von mit Wasserstoff angetriebenen Fahrzeugen übernehmen. Hierzu wird das Unternehmen weiter neu strukturiert. Um die strategische Neuausrichtung weiter voranzutreiben wurde die Rally Sparte im Rahmen eines "Asset Sale and Purchase Agreement" mit Wirkung zum 1. Dezember 2022 an TOYOTA GAZOO Racing World Rally Team Oy, Jyskä/Finnland (TGR-WRT), eine neu gegründete, 100%ige Tochtergesellschaft der TMC, übertragen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Motoren für die WRC Fahrzeuge weiterhin von TGR-E entwickelt und hergestellt. In 2021 hat TGR-E von der Firma McLaren Applied Limited, Woking/UK, zwei Fahrsimulatoren sowie die Rechte an der Weiterentwicklung und -vermarktung der entsprechenden Simulator-Software erworben. TGR-E stärkt damit seine Position innerhalb des Toyota-Konzerns und wird zukünftig auch Simulator Services außerhalb der Toyota Gruppe anbieten können. Darüber hinaus erzielte TGR-E Umsätze mit diversen Forschungs- und Entwicklungsaufträgen für TMC bzw. verbundene Unternehmen. Die Geschäftsaktivitäten im Bereich Kundenmotorsport wurden planmäßig durch die Entwicklung des Supra GT4 für den Rennsport fortgesetzt. Seit dem Geschäftsjahr 2020 übernimmt TGR-E auch die Produktion von Supra GT4-Fahrzeugen und nimmt innerhalb des Toyota-Konzerns die Rolle als Distributor für den europäischen Markt ein. Hinzu kamen neue Projekte für die Marken Toyota und Lexus, welche TGR-E in die vorhandene Struktur integriert hat. Unsere wesentlichen Steuerungsgrößen sind Umsatzerlöse und Jahresüberschuss. Nichtfinanzielle Kennzahlen werden für die Steuerung des Unternehmens nicht eingesetzt. 2. Ertragslage Wie im Vorjahr bestehen die Umsatzerlöse im Wesentlichen aus Budgeteinkünften des Gesellschafters TMC, die die Kosten für diverse Motorsport- und Entwicklungsaktivitäten deckten. Im Jahr 2023 sank der Umsatz um 29,4 % auf EUR 149,5 Mio. (i. Vj. EUR 211,9 Mio.), insb. aufgrund der im Vorjahr getätigten Übertragung der Gesamtverantwortung für die Teilnahme an der WRC an TGR-WRT. Einen bedeutenden Anteil am Umsatz hatte wiederum TMC mit insgesamt EUR 127,8 Mio. (i. Vj. EUR 195,5 Mio.) für diverse Entwicklungsleistungen, Motorsportaktivitäten, Marketingaktivitäten und sonstige Leistungen. Die Umsatzerlöse mit Dritten und übrigen verbundenen Unternehmen haben sich von EUR 16,4 Mio. auf EUR 21,7 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Verkäufen von Fahrzeugen und Ersatzteilen im Kundenmotorsportbereich. Weiterhin enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 7,6 Mio., davon EUR 7,3 Mio. aus der Auflösung der Rückstellung für Rückbauverpflichtungen, aus Forschungszulagen mit Bezug zu vorherigen Geschäftsjahren (EUR 1,1 Mio.) und aus der Rückerstattung gezahlter Einkommensteuer für japanische Mitarbeiter in Höhe von EUR 0,4 Mio. Weiterhin sind Erträge aus Sachbezügen von Mitarbeitern in Höhe von EUR 0,6 Mio. in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 35,0 Mio. auf EUR 51,2 Mio. gesunken (i. Vj. EUR 86,2 Mio.). Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023 ist mit EUR 49,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr um EUR 15,2 Mio. gesunken (i. Vj. EUR 65,0 Mio). Dieses ist, wie der Rückgang des Materialaufwands, im Wesentlichen durch den im Vorjahr getätigte Übertragung der Gesamtverantwortung für die Teilnahme an der WRC an TGR-WRT bedingt. Die Verringerung der Abschreibungen um EUR 7,5 Mio. auf EUR 15,8 Mio. ist im Wesentlichen dadurch bedingt, dass im Vorjahr die Abschreibung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände für das Concept Car in Höhe von EUR 5,3 Mio. - davon 4,8 Mio. außerplanmäßig - und die planmäßige erstmalige Abschreibung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerte für das WRC-Rallyefahrzeug R1 in Höhe von EUR 3,7 Mio. in den Abschreibungen enthalten waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten hauptsächlich Kosten für die Durchführung der WEC- und WRC-Rennsaisons, Fremdleistungen, Wartungs- und Instandhaltungskosten, IT- sowie Miet- und Leasingkosten und Aufwendungen für Rückbauverpflichtungen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stark um EUR 34,8 Mio. auf EUR 56,1 Mio. gesunken. Dies ist hauptsächlich durch den im Vorjahr getätigten Verkauf der Rallye Sparte bedingt und macht sich insbesondere bei den Honoraren für Fahrer (EUR -16,2 Mio.), sonstige Personalkosten (EUR -11,0 Mio.) sowie den Reisekosten (EUR -6,0 Mio.) bemerkbar. Außerdem waren im Vorjahresergebnis Aufwendungen für die Anpassung bestehender Rückbauverpflichtungen in Höhe von EUR 3,0 Mio. enthalten. Der Jahresfehlbetrag für 2023 beträgt EUR 6,3 Mio. Im Vorjahr lag der Jahresfehlbetrag noch bei EUR 18,1 Mio. Damit hat sich das Ergebnis um EUR 11,8 Mio. verbessert. Ursächlich für die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr waren hauptsächlich der Wegfall von negativen Ergebnisauswirkungen aus Kostensteigerungen bei den Materialaufwendungen im Rallyegeschäft und außerplanmäßigen Abschreibungen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände im Vorjahr. 3. Finanz- und Vermögenslage TGR-E verfügt über liquide Mittel in Höhe von EUR 1,6 Mio. (i. Vj. EUR 2,8 Mio.). Zum Bilanzstichtag besteht eine kurzfristige Verbindlichkeit aus dem Cashpool gegenüber dem verbundenen Unternehmen Toyota Motor Europe NV/SA, Brüssel/Belgien (TME), in Höhe von EUR 66,4 Mio. (i. Vj. EUR 54,2 Mio.). Mit einem Schreiben vom 29. März 2024 hat TME den Kreditrahmen für TGR-E von EUR 94 Mio. weiterhin bestätigt. Die Anlagenquote nach Abschreibungen (d. h. Anlagevermögen zu Bilanzsumme) beträgt zum Bilanzstichtag 54 % (im Vorjahr 57 %). Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt Entwicklungsleistungen in Höhe von EUR 6,0 Mio. neu aktiviert. Unter Berücksichtigung von Forschungs- und Entwicklungskosten von insgesamt EUR 24,9 Mio. ergibt sich eine Aktivierungsquote von 24,0 %. Im Geschäftsjahr 2023 wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 8,3 Mio. auf kapitalisierte Entwicklungsleistungen vorgenommen. Zugänge zum Sachanlagevermögen in 2023 in Höhe von EUR 4,0 Mio. betreffen Ersatz- und Neuinvestitionen, vorrangig in den Bereichen Facility Management inkl. Anlagen für den Einsatz in der World Endurance Championship, IT und Produktion, sowie Test- und Prüfeinrichtungen im Einklang mit dem bestehenden Geschäftsplan. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt EUR 0,7 Mio. gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sanken um EUR 1,8 Mio., die Forderungen gegen TMC sanken um EUR 0,5 Mio. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um EUR 1,3 Mio. gesunken. Die Rückstellungen sind auf EUR 3,7 Mio. gesunken (i. Vj. EUR 13,3 Mio.). Hauptgrund hierfür ist der neu geschlossene Mietvertrag mit der Toyota Deutschland GmbH mit Wirkung zum 1. September 2023, in dem vertragliche Rückbauverpflichtungen umfangreich reduziert wurden und damit die Rückstellung für eine Rückbauverpflichtung in Höhe von 7,3 Mio. aufgelöst werden konnte. Die personalbezogenen Rückstellungen sind um EUR 2,7 Mio., die sonstigen Verbindlichkeiten sind um EUR 0,6 Mio. gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten um EUR 2,8 Mio. ab, während sich die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter und verbundenen Unternehmen um EUR 11,2 Mio. erhöhten. Zum Bilanzstichtag wird ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 3,9 Mio. ausgewiesen. Dieser entfällt auf Vorauszahlungen von TMC in 2023 für 2024. Die Eigenkapitalquote (d. h. Eigenkapital zu Bilanzsumme) liegt zum 31. Dezember 2023 bei 30 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gesunken (i. Vj. 34 %). Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft sowie das Jahresergebnis 2023 ist nicht zufriedenstellend, obwohl der Umsatz als auch das Jahresergebnis über dem prognostizierten Wert des Lageberichts des Vorjahres liegen. Der Umsatz liegt rund EUR 20,0 Mio. über dem prognostizierten Wert des Vorjahres. Das Jahresergebnis liegt durch die Ausnutzung von Einsparpotenzialen deutlich über dem prognostizierten Betrag. Statt eines erwarteten Jahresfehlbetrags im zweistelligen Millionenbereich verbesserte sich das Ergebnis auf einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 6,3 Mio. 4. Sozialbereich Auch in 2023 hat sich TGR-E weiter an den etablierten Geschäftsfeldern ausgerichtet. Um die multiplen Projekte innerhalb TGR-E umzusetzen, wurden alle betroffenen Mitarbeiter entsprechend geschult. Die Organisation wurde durch eine Neuausrichtung weiter auf die wachsende Diversität in Forschungs- und Entwicklungsprojekten optimiert. Bestehende Prozesse und Systeme wurden und werden an dieser Neuausrichtung überprüft und modifiziert. Die Einstellung von neuen Mitarbeitern orientiert sich weiterhin an den projektbezogenen Kapazitätsanforderungen. Es werden primär zeitlich (projekt-) befristete Einstellungen vorgenommen, um die qualitativen und quantitativen Spitzen, die durch die Anzahl der Projekte entstehen, abzudecken. Die Weiterentwicklung des Personals wird verstärkt vorangetrieben, zum einen durch zielgerichtete Trainingsmaßnahmen, zum anderen durch das Personalbeurteilungssystem "Performance Evaluation System" (PES). 5. Prognosebericht Für das kommende Geschäftsjahr 2024 wurden bereits diverse Verträge mit einem Volumen von ca. EUR 118 Mio. sowohl mit TMC, anderen Schwesterfirmen sowie Dritten geschlossen. Wir rechnen für 2024 mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 168 Mio. und damit ca. EUR 19 Mio. höher als in 2023. Zudem wird im Rahmen der strategischen Neuausrichtung in 2024 weiterhin mit Restrukturierungsmaßnahmen gerechnet, gehen aber unter Berücksichtigung bereits identifizierter Einsparpotenziale von einem insgesamt ausgeglichenen Ergebnis aus. Wir erwarten, dass wir das heutige Geschäftsmodell fortsetzen und ausbauen können. Bedingt durch die Neuausrichtung der Gesellschaft und weitere Entwicklungsprojekte, geht die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 von einem leicht negativem Cashflow aus. Wir gehen davon aus, dass der Liquiditätsbedarf im Prognosezeitraum bis April 2025 durch die neu vereinbarte Kreditlinie von TME in Höhe von EUR 94 Mio. abgedeckt ist. Die Kündigung dieser neu vereinbarten Kreditlinie ist frühestens im April 2025 möglich. 6. Chancen- und Risikobericht Als 100%-ige Tochtergesellschaft von TMC erwirtschaftet TGR-E den Großteil ihrer Umsätze mit TMC oder verbundenen Unternehmen. TGR-E ist damit ein von den strategischen Entscheidungen und Budgetzahlungen der Gesellschafterin TMC abhängiges Unternehmen. Weiterhin wird aufgrund der bei TGR-E vorhandenen vielseitigen technischen Anlagen und vorherrschenden Fähigkeiten angestrebt, neue Kundensegmente inner- und außerhalb der Toyota-Gruppe zu erschließen. Wir nehmen zudem ein steigendes Interesse innerhalb der Toyota-Gruppe an unseren Aktivitäten wahr. Unsere Prozessabläufe und unser technologisches Wissen in den Bereichen Motoren-, Chassis-, Elektrik- und Elektronikentwicklung sind von besonderer Bedeutung. Letztendlich ist der Unternehmenserfolg auch in Abhängigkeit von der Entwicklung der weltweiten Automobilbranche zu sehen. Die Muttergesellschaft wird die eigenen Motorsportaktivitäten weiter forcieren, gleichzeitig konzentriert sich TGR-E auf die Akquisition externer Motorsportfirmen als Kunden und sehen hieraus insgesamt Chancen für die künftige Entwicklung unseres Unternehmens. Das wesentliche Risiko der Gesellschaft besteht darin, die geplanten Umsatzquellen nicht zu erschließen und die Aufträge des Gesellschafters zu verlieren. Risikobegrenzungsmaßnahmen sind im Wesentlichen die laufende Kommunikation mit dem Gesellschafter und die Zufriedenstellung des Gesellschafters im Rahmen der derzeit laufenden Aufträge. Ein weiteres Risiko der Gesellschaft besteht weiterhin darin, dass unerwartete Kostensteigerungen auftreten, die nicht über höhere Umsatzbudgets der Gesellschafterin TMC, verbundene Unternehmen bzw. Dritte kompensiert werden. Auf Basis der Risikobegrenzungsmaßnahmen wie dem laufenden Auftragscontrolling schätzen wir das Risiko für die Gesellschaft als mittel ein. Durch das weite Angebot von Serviceleistungen gibt es keinen vergleichbaren direkten Konkurrenten zu dem Angebot von TGR-E.
Köln, den 10. April 2024 TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH Koji Sato Masato Hirai Robertus Leupen Yoshihiro Nakata Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 10. April 2024 KPMG
AG
Reuter, Wirtschaftsprüfer Kerstan, Wirtschaftsprüfer |
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