Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 785042
Eingetragen
2.6.2022
Branche
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Der Einkauf und Verkauf von Landmaschinen, Geräten, Fahrzeugen und Ersatzteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Oehler
seit 8.5.2025
Prokura
Mechthilde Abel
seit 8.5.2025
Prokura
Stella Walz
seit 8.5.2025
Prokura
Geschäftsführer
Rolf Zürn
seit 2.6.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rolf Zürn
74214 Schöntal
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zürn Landtechnik GmbH

Schöntal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.359,00 5
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 366.110,00 50
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 52.500,00 -
424.969,00 55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 56.372.225,44 48.212
2. Geleistete Anzahlungen 5.821,99 21
56.378.047,43 48.233
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.785.428,49 11.225
2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.097.049,59 1.020
12.882.478,08 12.245
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.360.507,53 3.008
70.621.033,04 63.486
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.211,29 9
71.077.213,33 63.550

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300
II. Gewinnvortrag 2.096.902,70 -
III. Jahresüberschuss 2.068.780,66 2.097
4.465.683,36 2.397
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.820.980,11 1.293
2. Sonstige Rückstellungen 3.072.671,00 2.477
4.893.651,11 3.770
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.683.573,82 4.314
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 589.077,96 141
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.377.039,67 4.290
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 2.157.451,57 500
5. Sonstige Verbindlichkeiten 41.910.735,84 48.138
61.717.878,86 57.383
71.077.213,33 63.550

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2023 bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 136.658.155,59 55.168
2. Sonstige betriebliche Erträge
- Erträge aus der Währungsumrechnung 398,45 -
- übrige 1.034.495,32 173
1.034.893,77 173
137.693.049,36 55.341
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 113.164.233,05 43.245
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 52.422,87 18
113.216.655,92 43.263
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.806.236,51 4.262
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.212.106,10 797
- davon für Altersversorgung EUR 0,00 (i.Vj. EUR 87,67)
13.018.342,61 5.059
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 122.390,24 27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 48,30 1
- übrige 6.112.239,70 3.273
6.112.288,00 3.274
5.223.372,59 3.718
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.395,63 3
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.191.231,22 679
-2.184.835,59 -676
3.038.537,00 3.042
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 915.758,98 909
10. Ergebnis nach Steuern 2.122.778,02 2.133
11. Sonstige Steuern 53.997,36 36
12. Jahresüberschuss 2.068.780,66 2.097

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Zürn Landtechnik GmbH, Schöntal ("Gesellschaft"), Amtsgericht Stuttgart HRB 785042, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Eröffnungsbilanz wurde zum Zeitpunkt der Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister zum 2. Juni 2022 erstellt. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig fünf Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 16 Jahre.

Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % zu Forderungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen

Aufgrund der Neugründung der Gesellschaft im Jahr 2022, und damit zusammenhängend die Bildung eines Rumpfgeschäftsjahres in 2022, ist die Vergleichbarkeit der Beträge des Jahresabschlusses 2023 mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Sonstige Rückstellungen

TEUR
Sonstige Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang
Urlaubsverpflichtungen 1.079
Mehrstundenvergütungen 692
Sonstige Personalrückstellungen 423
Gewährleistung 350
2.544
Sonstige Rückstellungen mit unerheblichem Umfang 529
3.073

Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.891.048,28 (i.Vj. TEUR 4.314) 1.655.175,54 (i.Vj. TEUR - ) 137.350,00 (i.Vj. TEUR - )
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 589.077,96 (i.Vj. TEUR 141) 0,00 (i.Vj. TEUR - ) 0,00 (i.Vj. TEUR - )
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.377.039,67 (i.Vj. TEUR 4.290) 0,00 (i.Vj. TEUR - ) 0,00 (i.Vj. TEUR - )
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 2.157.451,57 (i.Vj. TEUR 500) 0,00 (i.Vj. TEUR - ) 0,00 (i.Vj. TEUR - )
Sonstige Verbindlichkeiten 41.910.735,84 (i.Vj. TEUR 48.138) 0,00 (i.Vj. TEUR - ) 0,00 (i.Vj. TEUR - )
- davon aus Steuern 2.139.620,44 (i.Vj. TEUR 1.080)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 (i.Vj. TEUR - )
59.925.353,32 (i.Vj. TEUR 57.383) 1.655.175,54 (i.Vj. TEUR - ) 137.350,00 (i.Vj. TEUR - )
Gesamtbetrag davon durch Pfandrechte und
31.12.2023 ähnliche Rechte gesichert Art u. Form der Sicherheit
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.683.573,82 (i.Vj. TEUR 4.314) 0,00 Grundschulden, Forderungsabtretung, Sicherungsübereignungen,
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 589.077,96 (i.Vj. TEUR 141)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.377.039,67 (i.Vj. TEUR 4.290) Übliche Eigentumsvorbehalte
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 2.157.451,57 (i.Vj. TEUR 500)
Sonstige Verbindlichkeiten 41.910.735,84 (i.Vj. TEUR 48.138)
- davon aus Steuern
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
61.717.878,86 (i.Vj. TEUR 57.383)

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

TEUR
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Verkauf von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 109.221
Reparaturleistungen und Ersatzteile 24.987
sonstiges 2.450
136.658
TEUR
Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten
Deutschland 131.141
EU (ohne Deutschland) 3.617
sonstige 1.900
136.658

Periodenfremde Erträge / Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 692 Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind; sie resultieren im Wesentlichen aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen (TEUR 372), Ausbuchen von Verbindlichkeiten (TEUR 235) Auflösung von Rückstellungen (TEUR 3) sowie Versicherungserstattungen (TEUR 79). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 127. Sie betreffen im Wesentlichen Forderungsverluste.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Befristete Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen:
2025 1.834
2026 - 2028 1.798
2029 und später (ohne unbefristete Verpflichtungen) 565
4.197

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt für:

EUR
die Abschlussprüfungsleistungen 35.000,00
Steuerberatungsleistungen 5.000,00
40.000,00

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Rolf Zürn, kaufmännischer Geschäftsführer

Bernd Friedrich Ruttmann, Geschäftsführer Vertrieb

Florian Smeets, Geschäftsführer Aftersales (ab 1. April 2023).

Harald Albrecht Barth, Geschäftsführer Aftersales (bis 31. Januar 2023)

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 202 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

Vorjahr
TEUR TEUR
Gewerbliche Arbeitnehmer 98 62
Angestellte 104 66
202 128

 

Schöntal, den 28. August 2024

Zürn Landtechnik GmbH, Schöntal

Die Geschäftsführung

Rolf Zürn, Geschäftsführer

Bernd Ruttmann, Geschäftsführer

Florian Smeets, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.500,00 1.060,00 0,00 6.560,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.361,59 438.719,24 93.964,76 421.116,07
76.361,59 438.719,24 93.964,76 421.116,07
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 52.500,00 0,00 52.500,00
0,00 52.500,00 0,00 52.500,00
81.861,59 492.279,24 93.964,76 480.176,07
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Änderungen der Abschreibungen i.Zsg. mit Abgängen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 183,00 18,00 0,00 201,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.598,59 122.372,24 93.964,76 55.006,07
26.598,59 122.372,24 93.964,76 55.006,07
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
26.781,59 122.390,24 93.964,76 55.207,07
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.359,00 5.317,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 366.110,00 49.763,00
366.110,00 49.763,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 52.500,00 0,00
52.500,00 0,00
424.969,00 55.080,00

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

I.2. Forschung und Entwicklung

I.3. Niederlassungen

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

II.2. Geschäftsverlauf 2023

II.3. Lage

I.3.1. Ertragslage

II.3.2. Finanzlage

II.3.3. Vermögenslage

II.4. Finanzielle (und nicht finanzielle) Leistungsindikatoren

III. Nachtragsbericht

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

IV.1. Prognosebericht

IV.2. Risikobericht

IV.3. Chancenbericht

V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft wurde in 2022 gegründet und am 2. Juni 2022 im Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft befasst sich mit dem Handel von Landmaschinen, sonstigen Fahrzeugen und allen branchenverwandten Artikeln sowie dem Betrieb von zugehörigen Reparaturwerkstätten. Dabei übernahm die Zürn Landtechnik mit Wirkung zum 1. August 2022 im Wege einer Betriebsverpachtung die gesamte operative Tätigkeit der Zürn GmbH & Co. KG, die zuvor bereits die operativen Tätigkeiten der Landvertriebstechnik Windsbach GmbH & Co. KG (LVW) und der Zürn-Heber-Kröll GmbH & Co. KG (ZHK) übernommen hatte. Damit ist das gesamte Landmaschinenhandels- und Servicegeschäft der Zürn-Gruppe in der Zürn Landtechnik GmbH gebündelt. Das Geschäftsjahr 2023 ist das erste vollumfängliche Geschäftsjahr über 12 Monate, in dem die geschaffene Struktur der Zürn-Gruppe bestanden hat.

Aus diesem Grund sind die Geschäftszahlen des Jahres 2023 mit den Geschäftszahlen 2022 (Rumpfgeschäftsjahr) nur eingeschränkt vergleichbar.

I.2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung, ist jedoch mittelbar von der Forschung und Entwicklung ihrer Zulieferer sowie der Branchenfortentwicklung beeinflusst.

I.3. Niederlassungen

Die Zürn Landtechnik GmbH betreibt ihr Geschäft an den sechzehn deutschen Standorten Schöntal, Untermünkheim, Buchen, Merklingen, Aalen, Neresheim, Giebelstadt, Neubrunn, Altenschönbach, Rot am See, Mausdorf, Windsbach, Inneringen, Kanzach, Oberessendorf und Schwaighausen.

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen (BMWK 13.12.2023). Im 1. Quartal 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken, im 2. Quartal 2023 unverändert geblieben, im 3. Quartal 2023 um 0,1 % und im 4. Quartal 2023 um 0,3 % gesunken (jeweils im Vergleich zum Vorquartal). Im Gesamtjahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % geringer als im Vorjahr; Deutschland befand sich in einer Rezession (Statista und tagesschau.de 30.1.2024).

Demgegenüber ist nach ersten Schätzungen das reale BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU im Jahr 2023 um 0,5 % gestiegen Eurostat (30.1.2024).

Das weltweite BIP-Wachstum wird für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,1 % geschätzt (statista 31.1.2024).

Die Inflation, die wegen hoher Energiepreise und Lieferschwierigkeiten in vielen Branchen in 2022 sprunghaft gestiegen ist, war in Deutschland auch im Jahr 2023 mit 5,9 % hoch (Destatis 16.1.2024). Die in 2022 und 2023 ergriffenen Zinsmaßnahmen der Zentralbanken sollten die Inflationsraten senken, stellten aber auch ein Konjunkturrisiko dar. Der US-Dollar ist im Jahr 2023 wieder unter die Parität des Eurokurses zum USD gesunken, nachdem es im Juli 2022 erstmals seit 20 Jahren zu einer Parität des EUR zu USD gekommen war (tagesschau.de 12.7.2022), was die in USD gehandelten Güter wie Energie und Rohstoffe erheblich verteuert hatte.

Der Umsatz der Landtechnikhersteller aus deutschen Produktionsstandorten lag nach Angaben des VDMA für 2023 abermals über EUR 12,0 Mrd. und damit auf dem sehr hohen Niveau des Vorjahres. (Prognose VDMA nach Agartechnik Online, 27.09.23). Der Umsatz mit Landtechnik in Deutschland, wovon der größte Teil über den Landmaschinen-Fachhandel abgesetzt wird, betrug einschließlich der damit verbundenen Werkstattdienstleistungen mit EUR 9,3 Mrd. ca. 10 % mehr als im Vorjahr (Statista, 22.01.2024).

II.2. Geschäftsverlauf 2023

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 136.658 (i.Vj. TEUR 55.168 - Rumpfgeschäftsjahr) erzielt. Betrachtet man das gesamte Handelsgeschäft der Zürn-Gruppe im Jahr 2023 so ist der Handelsumsatz gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 4.910 gesunken (i.Vj. TEUR 141.568). Vom Markt gut aufgenommene Traktoren und Erntemaschinenmodelle unseres Hauptlieferanten, intensive und erfolgreiche Verkaufsbemühungen sowie die stärkere Konzentration auf größere Maschinen führten letztendlich zum Ausbau der Marktposition.

Die Zürn-Gruppe hat die Handelserzeugnisse als Vertragshändler primär von John Deere in Walldorf erworben, ergänzt durch Landmaschinen und Geräte anderer, kleinerer Hersteller. Der Rohertrag liegt im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 23,4 Mio EUR (i.Vj. Rumpfgeschäftsjahr bei EUR 11,9 Millionen Im operativen Geschäft konnte ein positiver Cashflow erzielt werden. Die Gesellschaft schließt das Berichtsjahr mit einem Jahresüberschuss über TEUR 2.069 (i.Vj TEUR 2.097) ab.

Die Unternehmensentwicklung im Geschäftsjahr 2023 verlief für die Geschäftsführung zufriedenstellend.

II.3. Lage

II.3.1. Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 136.658 erzielt. Der Materialaufwand hierzu beträgt TEUR 113.217 woraus sich ein Rohertrag von TEUR 23.441 bzw. eine Materialeinsatzquote 82,8 % (i.Vj. 78,2 %) errechnet.

Ursächlich für den Rückgang der Rohertragsmarge ist im Wesentlichen die vollständige Umsetzung in 2023 der im Geschäftsjahr 2022 begonnenen Neustrukturierung des Handels-Geschäfts bei der Zürn-Gruppe, weshalb der Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur sehr eingeschränkt möglich ist. Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag im Verkauf von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten. Der relevanteste Absatzmarkt der Gesellschaft liegt in Deutschland.

Der Umsatz gliedert sich dabei in die Tätigkeitsbereiche "Verkauf von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte" (TEUR 109.221), "Reparaturleistungen und Ersatzteile" (TEUR 24.987) und "sonstige Erlöse" (TEUR 2.450):

Die Löhne und Gehälter belaufen sich auf TEUR 13 018 (i.Vj. TEUR 5.059), die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 6.112 (i.Vj. TEUR 3.274). Nach Abzug der Finanzierungsaufwendungen von TEUR 2.185 (i.Vj. TEUR 676) ergab sich ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 3.039 (i.Vj. TEUR 3.042). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 2.069 (i.Vj. TEUR 2.097).

II.3.2.Finanzlage

Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.361 (i.Vj. TEUR 3.008).

Der vereinfachte Cash-Flow ergibt sich dabei wie folgt:

2023 2022
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 2.069 2.097
Abschreibungen 122 27
2.191 2.124

Die Bankverbindlichkeiten der Gesellschaft belaufen sich zum 31.12.2023 auf TEUR 11.684 (i.Vj. TEUR 4.314). Zudem besteht aus der Übernahme des Geschäftsbetriebs von der Zürn GmbH & Co.KG noch eine Verbindlichkeit TEUR 38.746 (i.Vj. TEUR 45.222), die nach vollständiger Umsetzung des Betriebsübergangs durch entsprechende Schuldübernahmen getilgt werden soll. Entsprechend den Betriebsverpachtungsverträgen wurden die Fremdkapitalzinsen für die noch zu übernehmenden verzinslichen Verbindlichkeiten bereits von der Zürn Landtechnik GmbH getragen.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 ihre Zahlungsverpflichtungen stets erfüllt.

II.3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31.12.2023 beträgt TEUR 71.077 (i.Vj. 63.550). Ursächlich für den Anstieg ist auf der Aktivseite die Zunahme des Vorratsvermögens von TEUR 48.233 auf TEUR 56.378.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um TEUR 2.069 auf TEUR 4.466 (i.Vj. TEUR 2.397) erhöht. Zudem haben sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffend die Maschinenfinanzierung erhöht.

Das Eigenkapital der in 2022 gegründeten Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 4.466 (i.Vj. TEUR 2.397), was zunächst lediglich einer Quote von 6,3 % entspricht hat sich aber gegenüber dem Vorjahr (Quote 3,8 %) um 2,5 Prozentpunkte verbessert.

Dabei ist zu beachten, dass sich die Gesellschaft im Wesentlichen über eine kurzfristige Verbindlichkeit gegenüber des Verpächters Zürn GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 38.746 finanziert, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert ist. Im Rahmen dieser Finanzierung stehen damit der Zürn Landtechnik GmbH mittelbar weitere Eigenkapitalanteile der Zürn Gruppe zur Verfügung.

Der Anteil des Anlagevermögens am Vermögen der Gesellschaft ist vernachlässigbar, da die zum Betrieb notwendigen Vermögensgegenstände im Rahmen des Betriebspachtvertrags angemietet werden. Ersatzinvestitionen werden dabei von der Zürn Landtechnik GmbH vorgenommen, so dass im Zeitablauf das Anlagevermögen der Gesellschaft an Bedeutung gewinnen wird.

Im Zuge des abgeschlossenen Betriebspachtvertrags mit der Zürn GmbH & Co.KG (Verpächterin) wurde zum 1.8.2022 das gesamte Vorratsvermögen wie auch alle Forderungen an die Gesellschaft übertragen. Durch diese Vermögensübertragung entstand im Geschäftsjahr 2022 eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber der Verpächterin, die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen ist. Zum 31. Dezember 2023 beläuft diese Verbindlichkeit auf TEUR 38.746. Die Tilgung dieser Verbindlichkeit soll dadurch erfolgen, dass die Gesellschaft nach vollständiger Umsetzung sämtliche Lieferantenverbindlichkeiten des Hauptlieferanten wie auch alle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten übernimmt. Dazu ist eine entsprechende Zustimmung der Gläubiger Voraussetzung.

Die Rückstellungen belaufen sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 auf TEUR 4.894 (i.Vj 3.770) und beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen.

II.4. Finanzielle (und nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren

Die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren ergaben sich:

2023 2022 (Rumpfgeschäftsjahr)
Umsatzerlöse TEUR 136.658 55.168
Jahresüberschuss TEUR 2.069 2.097
Umsatzrendite in % 1,5 % 3,8 %
Eigenkapital TEUR 4.466 2.397
Eigenkapitalquote in % 6,3 % 3,8 %

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigt die Zürn Landtechnik GmbH 200 (i.Vj. 192) Mitarbeiter.

III. Nachtragsbericht

Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind, bekannt.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

IV.1. Prognosebericht

Wie bereits im Vorjahr ist der Ausblick auf die zukünftige konjunkturelle Entwicklung mit großen Unsicherheiten verbunden. Die weiteren Entwicklungen im Ukrainekrieg und die daraus resultierenden Folgen sind schwierig vorherzusagen. Aufgrund der Spannungen in Nahost und den daraus resultierenden Schwierigkeiten im Schiffsverkehr sind bereits jetzt die Auswirkungen auf die Logistik zu spüren, sowohl in Bezug auf Verfügbarkeit von Schiffen als auch Transportkosten und -dauer. Des Weiteren sind die Verfügbarkeit und Preisentwicklung für Energie maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

Für das Jahr 2024 werden für Deutschland keine nennenswerten Wachstumsimpulse erwartet; so geht die OECD, der IWF und der Sachverständigenrat von einem geringen Wirtschaftswachstum 0,2 % und die Bundesregierung von 0,3 % aus; die Prognose der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sowie der EU-Kommission geht von nur +0,1 % aus (OECD 2.5.2024, EU-Kommission 15.5.2024, BMWK 24.4.2024, IWF 16.4.2024, Gemeinschaftsdiagnose 27.3.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024).

Für die Weltwirtschaft wird (wie in 2023) auch für das Jahr 2024 von nur verhaltenem Wachstum in Höhe von 3,1 % (OECD 2.5.2024), 3,2 % (IWF 16.4.2024) bzw. 3,0 % (BMWK 1.3.2024) ausgegangen. Noch schwächer wird das Wirtschaftswachstum in der EU für das Jahr 2024 mit 1,0 % und für den Euro-Raum mit 0,8 % erwartet (EU-Kommission 15.5.2024, IWF 16.4.2024).

Die Inflation wird im Jahr 2024 in Deutschland anhalten, It. Einschätzung der EU-Kommission, der Bundesregierung und des Sachverständigenrats mit 2,4 %, ebenso in der EU mit 2,7 % und im Euro-Raum mit 2,5 % (BMWK 24.4.2024, EU-Kommission 15.5.2024, Sachverständigenrat 15.5.2024).

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland ist unverändert. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte im Mai bei 89,3 Punkten. Die Unternehmen zeigten sich weniger zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage. Die Erwartungen hellten sich hingegen auf. Industrie, Handel und Bau erholen sich, während die Dienstleister einen Dämpfer bekommen. Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich schrittweise aus der Krise heraus. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Firmen zeigten sich merklich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate war weniger pessimistisch als im Vormonat. Der Auftragsbestand war allerdings weiter rückläufig. Im Dienstleistungssektor erfuhr der Index einen Rückschlag. Dies war auf etwas weniger gute Urteile zur aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Die Erwartungen hingegen verbesserten sich etwas. Die Unternehmen berichteten von zusätzlichen Aufträgen. Im Handel zog der Index merklich an. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich deutlich, bleiben aber weiterhin von Skepsis geprägt. Auch die aktuelle Lage zeigte nach oben. Diese Entwicklung war vor allem durch den Großhandel getrieben. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima erneut verbessert. Die Unternehmer zeigten sich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen fielen etwas weniger pessimistisch aus. Auftragsmangel bleibt aber ein zentrales Problem (ifo Institut 27.5.2024).

Für das Jahr 2023 geht die OECD von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,0 % aus (tagesschau.de 19.09.2023).

Entwicklung der Branche

Die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise liegen in 2024 auf einem akzeptablen Niveau. Der Index der Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte (ohne Umsatzsteuer) ist nach vorläufigem Berechnungsergebnis von Juni bis Juli 2023 um 0,7 % auf einen Stand von 150,7 (2015 = 100) und damit um lediglich 0,35 % niedriger als zur gleichen Zeit des Vorjahres.

Erzeugerpreise haben auch im langjährigen Rückblick den größten Einfluss auf die Nachfrage nach Landmaschinen. Insbesondere aufgrund der niedrigen Zinsen der Vergangenheit hat das derzeitige, deutlich höhere Zinsniveau einen dämpfenden Einfluss auf die Nachfrage nach Landmaschinen. Konnten Landwirte ihre Maschinen bis vor gut zwei Jahren noch zu Zinssätzen von ca. 1,5 % über z.B. 5 Jahre finanzieren, sind für derartige Investitionen momentan ca. 6 % Zinsen zu zahlen. Das Investitionsklima wurde in den Wintermonaten insbesondere durch die Bauernproteste belastet, welche durch geplante Änderungen bei der Kfz-Steuer für landwirtschaftliche Maschinen sowie der Steuerbegünstigung für Diesel entfacht wurden.

Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft

Wir erwarten für 2024 einen Neumaschinenumsatz, der um ca. 20% unterhalb des Niveaus des Vorjahres liegen wird. Der Umsatz mit Ersatzteilen und Serviceleistungen wird im Gesamtjahr um ca. 10 % wachsen.

Auf Basis unserer Planungen erwarten wir für die Zürn Landtechnik GmbH für das kommende Geschäftsjahr 2024 eine zufriedenstellende Entwicklung der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage die aber, der Branchenentwicklung angepasst, im Ergebnis unterhalb der 2023er Werte liegen wird.

Dabei ist es unabdingbar, dass die finanzierenden Banken und Kreditinstitute weiterhin ausreichend Kreditlinien zur Vorratsfinanzierung der Zürn Landtechnik GmbH zur Verfügung stellen. Bei Umsatzerlösen von ca. 112 Mio. EUR wird ein Ergebnis von zwischen TEUR 300 bis TEUR 500 erwartet.

IV.2. Risikobericht

Die Zürn Landtechnik GmbH ist unmittelbar von der Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft abhängig. Die typischen Geschäftsrisiken und -chancen dieser Kundenbranche können auch zukünftig einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Zürn Landtechnik GmbH haben; dazu gehören insbesondere Nachfragerückgänge bzw. - schwankungen.

Die Gesellschaft überwacht und steuert die wesentlichen Risiken über das vorhandene Kennzahlensystem. Beim Erkennen von Risiken ergreift die Geschäftsführung die notwendigen Maßnahmen, um die Risiken zu reduzieren.

Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist unsere Gesellschaft gleichermaßen mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig Chancen zu nutzen. Dies gelingt nur, wenn man diese kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht.

Aufgrund des starken Absatzes der Vorgängergesellschaften in den Jahren 2021 und 2022 (bis Mitte des Jahres) sowie den langen Lieferzeiten der Hersteller wurden Maschinen mit langen Vorlaufzeiten auf Lager bestellt. Diese flossen in relativ großer Stückzahl zu und trafen auf einen sich beruhigenden Absatzmarkt. Dadurch stieg der Lagerbestand.

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 bestanden nach Auffassung der Geschäftsleitung keine Liquiditätsrisiken, die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

Entwicklung nach dem Bilanzstichtag

Wie bereits dargelegt ist des Vorratsvermögens von TEUR 48.233 (2022) auf TEUR 56.378 (2023) angestiegen. Dabei wurden Maschinen mit langen Vorlaufzeiten/Lieferzeiten erst zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bzw. teilweise noch in 2024 bei der Gesellschaft angeliefert. Dies führte bei der Zürn Landtechnik GmbH in 2023 am Jahresende zunächst zu einem Peak beim Vorratsvermögen und im ersten Halbjahr 2024 zu einem geringeren Bestandsabbau als in der Planung vorgesehen war.

Die Geschäftsführung hat deshalb ihre Maßnahmen intensiviert, den Bestand an Handelswaren durch Abverkäufe gepaart mit einer stringenteren Einkaufspolitik deutlich zu reduzieren. Insbesondere sind folgende Maßnahmen in der Umsetzung:

Sonderkonditionen für Lagermaschinen-Abverkauf, vor allem bei Maschinen der Hersteller John Deere, Kramer und Kuhn

Vorkonfiguration von Lagermaschinen im CRM-System, um die Angebotserstellung für die Verkäufer zu beschleunigen

Marketingaktionen zur Unterstützung des Lagermaschinen-Abverkaufs

Verkäuferprämien für Lagermaschinenverkäufe

Sehr geringe Einkäufe von Lagermaschinen.

Die Geschäftsführung ist aufgrund der vorliegenden Liquiditäts- und Absatzplanung optimistisch, dass auch für das kommende Jahr 2024 die Liquidität gesichert ist. In dieser Planung ist dabei unterstellt, dass der Warenbestand durch die beschriebenen Abverkaufsmaßnahmen weiter deutlich reduziert werden kann und die Finanzierer (Kreditinstitute und Warenfinanzierer) ihre Kreditlinien zur Finanzierung des Vorratsbestands aufrechterhalten werden. Abweichende Entwicklungen hierzu sind derzeit nicht erkennbar.

Zusammenfassend geht die Geschäftsführung deshalb davon aus, dass für die Zürn Landtechnik GmbH kein bestandsgefährdendes Risiko besteht.

IV.3. Chancenbericht

Die technologischen Entwicklungen bei Landmaschinen und Precision Farming Produkten bieten weiterhin ausgezeichnete Perspektiven. Beschaffungsseitig bleibt die Zusammenarbeit mit zuverlässigen und innovativen Lieferanten, die zukunftsorientierte Forschung und Entwicklung betreiben, entscheidend.

Die Volatilitäten in den Preisen für landwirtschaftliche Produkte werden erhalten bleiben, obwohl die Nachfrage aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung steigt. Ziel ist, das Unternehmen unabhängiger von den Marktschwankungen zu machen und auch in Zeiten schwächerer Marktnachfrage angemessene Ergebnisse zu erzielen.

Dies geschieht durch Marktanteilszugewinne und eine bessere Auslastung des Ersatzteil- und Servicebereichs. Marktanteilszugewinne in unserer Kernzielgruppe, den landwirtschaftlichen Betrieben der Region, erreichen wir durch ein mittlerweile einzigartig geschlossenes, innovatives und zuverlässiges Produktprogramm unserer Hauptlieferanten. Dies durch systematischen und engagierten Vertrieb in den Markt zu bringen, ist unsere Hauptaufgabe.

V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird stetig ausgebaut und umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente.

Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind.

Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze ausschließlich in EURO, so dass bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kaum Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

 

Schöntal, den 28. August 2024

Zürn Landtechnik GmbH

vertreten durch ihre Geschäftsführer

Rolf Zürn

Bernd Friedrich Ruttmann

Florian Smeets

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Zürn Landtechnik GmbH, Schöntal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zürn Landtechnik GmbH, Schöntal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zürn Landtechnik GmbH, Schöntal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 25. Juli .2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Maier, Wirtschaftsprüfer

Höfer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt.

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