Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 35844
Vorher
PMI Verwaltungsgesellschaft mbHDanaher Motion GmbH
Eingetragen
3.4.1998
Branche
Herstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Komponenten der elektrischen Antriebstechnik. Hierzu gehört die Vertretung von Unternehmen, die Antriebselemente, Steuerungen und Halbzeug sowie Bauteile herstellen und vertreiben, der Handel mit derartigen Erzeugnissen sowie die Entwicklung und Herstellung derartiger Erzeugnisse und der dazu notwendige Kundendienst.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Jörg Stefan Greving
seit 13.6.2023
Geschäftsführer
Guido Markus Reinke
seit 15.5.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Allbra Industrial Motion Germany GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Allbra Industrial Motion Germany GmbH
Germany
238.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KOLLMORGEN Europe GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Struktur und Geschäftstätigkeit

Am 27. März 2023 schlossen Altra Industrial Motion Corp., Braintree MA/USA, ("Altra") die frühere Muttergesellschaft der KOLLMORGEN Europe GmbH, Ratingen, und Regal Rexnord Corporation, Milwaukee, Wisconsin/USA, ("Regal Rexnord") die zuvor angekündigten Transaktionen ab, die in der Vereinbarung und dem Fusionsplan vom 26. Oktober 2022 vorgesehen waren. Gemäß der Vereinbarung und dem Fusionsplan wurde die Gesellschaft eine Tochtergesellschaft der Regal Rexnord Unternehmensgruppe.

Regal Rexnord ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Subsystemen für die Fabrikautomation, Lösungen für industrielle Antriebsstränge, Komponenten für die Automatisierung und mechanische Kraftübertragung, Elektromotoren und elektronische Steuerungen, luftbewegliche Produkte sowie spezielle elektrische Komponenten und Systeme. Durch die langjährige Technologieführerschaft und die bewusste Konzentration auf die Herstellung sozialer und umweltfreundlicher Produkte und Subsysteme erfüllt die Gruppe regelmäßig die immer wichtiger werdenden Anforderungen von Kunden unter anderem in den Bereichen Medizin, alternative Energien, Luft- und Raumfahrt, Lebensmittel und Getränke, allgemeine Industrie und Lager/Intralogistik.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Regal Rexnord Corporation einbezogen.

Neben dem Hauptsitz in Ratingen besteht ein Vertriebsbüro in Bretten.

Die Gesellschaft befasst sich im Wesentlichen mit der Herstellung und dem Vertrieb von Systemen und Komponenten der elektrischen Servoantriebstechnik. Zu dem Kundenkreis unserer Gesellschaft gehören in erster Linie Maschinenbauunternehmen unterschiedlicher Marktsegmente, denen wir mit unseren Produkten und dem vorhandenen Spezialwissen im Bereich Motion Control kundenspezifische Lösungen für komplexe Antriebstechnikherausforderungen aus einer Hand anbieten können. Wir spezialisieren uns in erster Linie auf den deutschen Absatzmarkt. Der Wareneinkauf erfolgt sowohl von verbundenen Unternehmen, insbesondere in der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten, als auch von Drittanbietern. Im Bereich der Beschaffung profitieren wir von langjährigen Beziehungen zu unseren Lieferanten.

1.2. Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind von entscheidender Bedeutung, um die strategischen Unternehmensziele zu erreichen. Daher wollen wir talentierte Mitarbeiter gewinnen und sie bei der Weiterentwicklung in einem dynamischen Umfeld unterstützen, um so den langfristigen Unternehmenserfolg sicherzustellen. Das Arbeitsumfeld ist gekennzeichnet durch eine offene Führungskultur, Vertrauen und Leistungsbereitschaft sowie ein internationales Netzwerk. Der Personalaufwand für das Geschäftsjahr 2023 betrug insgesamt € 8,0 Mio. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl erhöhte sich von 70 Personen im Vorjahr auf 71 Personen im Geschäftsjahr 2023 leicht, was nahezu der ursprünglichen Planung einer konstanten Mitarbeiterzahl entspricht.

1.3. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung stellt eine wichtige Säule unseres Unternehmens dar und bildet die Basis, um sich in einem anspruchsvollen und dynamischen Markt zu behaupten und sich gegenüber Wettbewerbern durch Produktinnovationen abzusetzen. Der Bereich Forschung und Entwicklung ist in einen internationalen Verbund von Entwicklungsstandorten der Kollmorgen-Gruppe eingebunden, mit weiteren Standorten in der Tschechischen Republik und Nordamerika. Der Forschungs- und Entwicklungsbereich der KOLLMORGEN Europe GmbH fokussiert sich auf die Weiterentwicklung von Servoantrieben und die Entwicklung und Verbesserung von Software zur Anwendungsoptimierung, auch speziell im Hinblick auf funktionale Sicherheit. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren bei der KOLLMORGEN Europe GmbH 29 Mitarbeiter (Vorjahr 29) in der Forschung und Entwicklung beschäftigt. Dabei sind Aufwendungen in Höhe von T€ 2.467 (Vorjahr T€ 2.698) entstanden, was bezogen auf den operativen Umsatz (ohne Konzernumlagen) eine Quote von 7,2 % (Vorjahr 7,9 %) ergibt.

1.4. Umweltschutz und Sicherheit

Die Gesellschaft orientiert sich an den Umweltschutzrichtlinien und -gesetzen des Bundes und der Bundesländer sowie den internen Richtlinien und Vorgaben des Konzernverbundes.

Bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz setzen wir auf Präventivmaßnahmen, klar definierte Sicherheitsregeln sowie die Mitwirkung von Mitarbeitern.

1.5. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden T€ 342 (Vorjahr T€ 114) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war hauptsächlich durch eine stagnierende Weltwirtschaft mit einem Wachstum von lediglich 0,2 % geprägt. Die Weltkonjunktur hielt sich trotz der restriktiven Geldpolitik und der hohen Inflation besser als erwartet, denn die globale Produktion konnte in den ersten drei Quartalen ein Wachstum von 0,8 % verzeichnen, was kaum schwächer war als der Trend vor der Coronakrise. Es ergab sich für das gesamte Jahr 2023 eine globale Produktionssteigerung von 3,1 %. 1 Trotz dieser steigenden Tendenz verminderte sich der Welthandel merklich unter das Niveau von 2022. Vor allem Deutschland verzeichnete dabei einen deutlichen Abfall der Warenexporte von 1,4 % gegenüber dem Jahr 2022. 2

Ein weiterer prägender Faktor war die anhaltende hohe Inflationsrate vor allem am Anfang des Jahres 2023. Während die Teuerungsrate zum Anfang des Jahres in den G7-Ländern noch bei über 8 % lag, sank diese im November auf 3,2 %. 3 Dies ist hauptsächlich auf eine Entspannung an den Energiemärkten zurückzuführen, deren Beitrag zur Teuerung sich spürbar verringerte und diese zeitweise sogar entlastete. 4

Die Produktion in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften entwickelte sich im Verlauf des Jahres unterschiedlich. Während die Vereinigten Staaten, gefördert durch die expansive Geldpolitik, ein deutliches Produktionsplus verzeichnen konnten, stagnierte die gesamtwirtschaftliche Produktion in Europa seit Jahresbeginn (KKB Q4). 5 Auch das BIP der USA konnte im dritten Quartal einen Anstieg von 1,3 % verzeichnen, wodurch das Abrutschen in eine Rezession nicht mehr wahrscheinlich wirkte, und was die US-Märkte aufatmen ließ. 6 Trotz der hohen Inflation im Euroraum zum Anfang des Jahres, konnte die Inflationsrate in der Jahresbetrachtung auf 6,4 % begrenzt werden. 7 Auch hier spielte die Entspannung an den Energiemärkten eine maßgebende Rolle. Deutschland konnte im November 2023 die niedrigste Inflationsrate seit 2021 vorweisen (3,2 %) (Bundesministerium für Wirtschaft). 8

1 Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 2023/Q4, Seite 2
2 Destatis Pressemitteilung Nr. 044 vom 5. Februar 2024
3 Ifo Schnelldienst Sonderausgabe Dezember 2023, Seite 20
4 Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 2023/Q4, Seite 5
5 Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 2023/Q4, Seite 3
6 Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 2023/Q4, Seite 3
7 Destatis Preisentwicklung in den EU-Staaten
8 BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland 2023; Pressemitteilung vom 13.12.2023

Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2023 erstmals und verzeichnete ein negatives BIP-Wachstum von -0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Während die Wirtschaft im Jahr 2021 (3,2 %) und im Jahr 2022 (1,8 %) wuchs, konnte sie im Jahr 2023 aufgrund der weiterhin hohen Energiekosten kein Wachstum verzeichnen. Die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) und die energieintensiven Gewerbe, wie die Chemie- und Metallindustrie, schrumpften im Jahr 2023 beachtlich. Positive Impulse kamen aus der Automobilindustrie. Das Dienstleistungsgewerbe stützte die deutsche Wirtschaft, dabei kam der größte Zuwachs aus dem Informations- und Kommunikationsbereich mit 2,6 %. 9

Auch die Investitionsausgaben deutscher Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr spürbar gesunken. 10 Grund für die sich abkühlende Investitionslage sind insbesondere gestiegene Fertigungskosten, eine schwache Nachfrage und die wirtschaftspolitische Unsicherheit. 11

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Der Rückgang lässt sich laut dem Statistischen Bundesamt hauptsächlich auf hohe Verbraucherpreise zurückführen. Auch der Staat reduzierte seine Konsumausgaben um 1,7 %, was vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen lag. 12

Mit einem Exportvolumen von insgesamt € 207 Mrd. erreichten die Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland im Jahr 2023 abermals einen neuen Höchstwert. Der Zuwachs resultiert jedoch ausschließlich aus einem starken ersten Halbjahr mit zweistelligen Wachstumsraten. Im zweiten Halbjahr wurden hingegen rückläufige Auftragseingänge verzeichnet.

Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland verzeichneten im vierten Quartal 2023 sogar einen Rückgang ihrer Ausfuhren: Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes betrug das Minus gegenüber dem Vorjahr nominal 4,2 %. Damit setzte sich die im Jahresverlauf spürbar nachlassende Exportdynamik fort. Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich dennoch noch ein Exportplus gegenüber dem Jahr 2022 von nominal 5,9 % 13.

Regional betrachtet verkauften die deutschen Hersteller 33 % der exportierten Maschinen in den EU-Ländern. Weitere 14 % gingen in die sonstigen europäischen Länder, 19 % nach Nordamerika, 17 % nach Asien, 8 % nach Mittel-/Südamerika, 4 % nach Afrika, 3 % in den Nahen/Mittleren Osten und 2 % nach Australien/Ozeanien.

9 Destatis Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
10 Ifo Schnelldienst Sonderausgabe Dezember 2023, Seite 28
11 Ifo Schnelldienst Sonderausgabe Dezember 2023, Seite 29
12 Destatis Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
13 https://it-production.com/news/maschinenbauer-verzeichnen-rekordexporte/

Der Weltmaschinenhandel bildet die globale Nachfrage nach importierten Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen ab und wächst seit Jahren dynamisch. Innerhalb der letzten 10 Jahre stieg der Weltmaschinenhandel um 43 % von € 33,9 Mrd. im Jahr 2012 auf € 48,6 Mrd. im Jahr 2022. Davon lieferten die EU-Länder gut 60 %. Damit ist der europäische Nahrungsmittelmaschinen- und Verpackungsmaschinenbau das erfolgreichste Maschinenbausegment in Europa mit Deutschland und Italien an der Spitze. Nach bisher vorliegenden Daten wird der Weltmaschinenhandel mit Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im Jahr 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf über € 52 Mrd. steigen, das entspricht einem Plus von etwa 7 %. 14

2.2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 blieben die operativen Umsatzerlöse (bedeutsamster Leistungsindikator) im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant und betrugen € 34,5 Mio. (Vorjahr € 34,2 Mio.). Damit wurde der Planwert für das Jahr 2023 von rund € 35 Mio. erfüllt. Das operative Ergebnis (= Jahresergebnis vor Ergebnisabführung, vor Finanzergebnis sowie vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) als weiterer bedeutsamster Leistungsindikator hat sich gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt und ist von € 2,1 Mio. auf € 4,0 Mio. gestiegen. Damit wurde der ursprüngliche Planwert von € 3,1 Mio. aufgrund des Wegfalls von Zuschlägen im Bereich der Materialbeschaffung um rund 29 % übertroffen.

Die Auftragseingänge des Geschäftsjahres gingen jedoch deutlich zurück und beliefen sich auf € 18 Mio. gegenüber € 38 Mio. im Vorjahr. Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass Kunden im Jahr 2022 aufgrund von langen Lieferzeiten, Lieferengpässen und Preissteigerungen auf dem Beschaffungsmarkt Bestellungen über ihren tatsächlichen Bedarf hinaus aufgegeben hatten. Diese Überbestellungen im Jahr 2022 wirkten sich im Jahr 2023 in Form einer rückläufigen Auftragslage aus. Der Auftragsbestand (Backlog) verringerte sich zum Stichtag entsprechend auf € 6 Mio. gegenüber € 22 Mio. zum Vorjahresstichtag. Gleichzeitig konnte der Lieferrückstand, der zum Ende des Vorjahres noch bei € 5 Mio. lag, auf T€ 85 reduziert werden.

Gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, wurde der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss von € 4,0 Mio. (Vorjahr € 2,1 Mio.) vollständig an die Gesellschafterin abgeführt.

Insgesamt blieben die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 stabil. Dies wurde begleitet von einer deutlichen Reduzierung des Lieferrückstands. Gleichzeitig wirkten sich veränderte Marktbedingungen, gestiegene Kosten sowie das Ende des Produktlebenszyklus eines hochmargigen Produkts negativ auf die Margen aus. Insgesamt konnte die Ergebnissituation jedoch durch den Wegfall von Materialpreiszuschlägen verbessert werden.

14 https://der-maschinenbau.de/markt-trends-technik/export-2023-weltweit-auf-rekordniveau/

2.3. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die operativen Umsatzerlöse der KOLLMORGEN Europe GmbH belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf € 34,5 Mio. nach € 34,2 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr. Die Rohertragsmarge (= (operative Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) / operative Umsatzerlöse) verbesserte sich im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr um 6,5 Prozentpunkte auf 39,2 %. Dies war vor allem auf Sondereffekte im Vorjahr in Form von Materialpreiszuschlägen zurückzuführen. Die Personalaufwendungen betragen insgesamt € 8,0 Mio. und liegen damit geringfügig über dem Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres von € 7,9 Mio. Dies resultiert aus dem leichten Anstieg des durchschnittlichen Personaleinsatzes von 70 auf 71 Mitarbeiter sowie moderaten Gehaltserhöhungen. Gegenläufig wirkten sich um € 0,4 Mio. geringere Restrukturierungsaufwendungen aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr leicht von € 3,0 Mio. auf € 3,1 Mio., was überwiegend auf erhöhte Sponsoringkosten und allgemeine Verwaltungskosten des Unternehmens zurückzuführen ist.

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von T€ 59 (Vorjahr T€ 59) hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von € 4,0 Mio. vor Ergebnisabführung gegenüber € 2,1 Mio. im vorangegangenen Geschäftsjahr erwirtschaftet.

Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung in T€ Veränderung in %
Anlagevermögen 2.459 2.230 229 10,3 %
Umlaufvermögen und ARAP 7.363 8.590 -1.227 -14,3 %
Aktiva 9.822 10.820 -998 -9,2 %
kurzfristiges Fremdkapital 7.190 8.223 -1.033 -12,6 %
langfristiges Fremdkapital 469 434 35 8,1 %
Fremdkapital 7.659 8.657 -998 -11,5 %
Eigenkapital 2.163 2.163 0 0,0 %
Passiva 9.822 10.820 -998 -9,2 %

Das Gesamtvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um € 1,0 Mio. auf € 9,8 Mio. vermindert. Die größten Vermögensposten in der Bilanz stellen die flüssigen Mittel mit 24,1 % (Vorjahr 24,2 %), die Finanzanlagen mit 20,4 % (Vorjahr 18,5 %) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 20,7 % (Vorjahr 32,1 %) der Bilanzsumme dar.

Die Verminderung von Umlaufvermögen und ARAP in Höhe von € 1,2 Mio. resultiert im Wesentlichen aus um € 1,4 Mio. verminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen infolge der im letzten Quartal deutlich rückläufigen Umsatzerlöse. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen im Vergleich zum Jahr 2022 relativ konstant bei € 1,2 Mio.

Der Rückgang des kurzfristigen Fremdkapitals um € 1,0 Mio. auf € 7,2 Mio. resultiert in erster Linie aus geringeren sonstigen Verbindlichkeiten von € 0,4 Mio. (Vorjahr € 0,7 Mio.) sowie einer Verminderung der kurzfristigen Rückstellungen um € 0,5 Mio. insbesondere infolge der im Jahr 2023 erfolgten Inanspruchnahme der im Vorjahr bestehenden Restrukturierungsrückstellung von € 0,3 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind ebenfalls um € 0,2 Mio. vermindert.

Das langfristige Fremdkapital betrifft im Wesentlichen eine Rückbauverpflichtung für das angemietete Bürogebäude sowie Altersteilzeitverpflichtungen.

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, unverändert € 2,2 Mio. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme von 20,0 % im Vorjahr auf 22,0 % verbessert.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Unternehmen einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von € 2,2 Mio. (Vorjahr: € 3,3 Mio.) erzielen. Die Verminderung des operativen Cashflows begründet sich bei dem um € 1,9 Mio. gestiegenen Jahresergebnis vor allem auf die Veränderung des Working Capitals im Geschäftsjahr 2023 nach Bereinigung um die Effekte aus der periodenverzögerten Zahlung im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit € -0,3 Mio. (Vorjahr € -0,1 Mio.) negativ. Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen stiegen dabei moderat auf € 0,3 Mio. (Vorjahr: € 0,1 Mio.).

Im Bereich der Finanzierungstätigkeit ergaben sich im Jahr 2023 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags für das Vorjahr Auszahlungen an die Unternehmenseigner in Höhe von € 2,1 Mio. (Vorjahr: € 3,0 Mio.). Diese Zahlungen führten zu einem negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in gleicher Höhe.

Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds betrugen im Jahr 2023 insgesamt € -0,3 Mio. (Vorjahr: € 0,3 Mio.). Der Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres 2023 belief sich auf € 2,4 Mio. Insgesamt zeigt die Cash Flow-Rechnung für das Jahr 2023 eine stabile Entwicklung der Liquidität, die durch den positiven operativen Cashflow unterstützt wurde.

Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus dem laufenden Geschäft und konnte, wie in der Vergangenheit, zur Erreichung der operativen und strategischen Ziele nahezu vollständig auf die Inanspruchnahme von Banken zur Mittelbeschaffung verzichten.

3. Prognosebericht

Im Jahr 2024 expandiert die Weltwirtschaft weiterhin in moderatem Tempo, wobei die Geschwindigkeit im Jahresverlauf leicht rückläufig war, wohingegen die deutsche Wirtschaft vorerst in Stagnation verharrt. 15 Im Jahr 2024 erfolgte ein weiterer langsamer Rückgang der Teuerungsraten. Ursächlich hierfür sind vorwiegend nicht weiter sinkende Energiepreise. 16 Der Inflationsdruck hat sich im Jahr 2024 weiterhin beruhigt und es wird mit einem Gesamtwert für das aktuelle Jahr von 2, 2 % gerechnet. 17 ·Für 2024 wird in Deutschland ein weiterer Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 % erwartet. 18 Im Jahr 2024 hat sich der private Konsum nicht wesentlich im Vergleich zum Jahr 2023 verändert, wohingegen die Konsumausgaben des Staates einen Anstieg verzeichneten. 19

In ihren jüngsten Prognosen zur weltwirtschaftlichen Entwicklung nehmen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) leichte Aufwärtskorrekturen für 2025 vor. Die größten Abwärtsrisiken des vergangenen Jahres hätten sich nicht im zu befürchtenden Maße manifestiert und die meisten Volkswirtschaften sich ihnen gegenüber überraschend resilient gezeigt. Gleichwohl bleibt das weltwirtschaftliche Wachstum insgesamt gering und die regionalen Unterschiede bleiben hoch. Positiv bemerkt wird, dass die Maßnahmen zur Inflationseindämmung Wirkung zeigen, da sich in den meisten Regionen sanfte Landungen abzeichnen.

15 KKB 2024 Q3 S.3
16 Kieler Konjunkturbericht, Nr. 117 2024/Q3, Seite 5
17 Kieler Konjunkturbericht, Nr. 117 2024/Q3, Seite 5
18 ifo Gemeinschaftsdiagnose 26.09.2024
19 ifo Gemeinschaftsdiagnose 26.09.2024

Vor diesem gemischten Hintergrund prognostizierte der IWF in seinem am 22. Oktober 2024 aktualisierten World Economic Outlook ein globales Wachstum von 3,2 % in 2024 und ebenfalls 3,2 % im Jahr 2025. Damit wurde die Erwartung für 2024 um 0,3 Prozentpunkte angehoben. Ähnlich schätzt die OECD die Perspektiven ein: In ihrer Herbstprojektion 2024 werden die Erwartungen für 2024 gegenüber der Interimsprognose aus Februar 2024 um 0,2 Prozentpunkte auf nunmehr 3,3 % angehoben. Die Prognose für 2025 wurde ebenfalls leicht auf 3,2 % angehoben. Etwas geringere Erwartungen hegt dagegen die Weltbank, die am 9. Januar 2024 ihre halbjährlichen Global Economic Prospects veröffentlichte und darin das Wachstum der Weltwirtschaft für 2024 auf 2,4 % und für 2025 auf 2,7 % taxiert. Alle drei internationalen Organisationen weisen darauf hin, dass das globale Wachstum im historischen Vergleich gering und regional sehr unterschiedlich verteilt bleibt. 20

Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Die Bundesregierung geht in ihrer Herbstprognose 2024 davon aus, dass sich die Wachstumsdynamik im Jahr 2025 wieder verstärkt: Während die Bundesregierung für das Jahr 2024 noch mit einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % rechnet, dürfte das Wachstum im Jahr 2025 mit 1,1 % im Plus liegen und sich im Jahr 2026 auf 1,6 % beschleunigen. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Überschuss in der Handelsbilanz nahm im August 2024 zwar wieder zu, aber das deutsche Auslandsgeschäft kommt noch nicht in Schwung. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von 0,7 %. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage, als erwartet durch die Geldpolitik oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. 21

20 Bmwk Schlaglichter der Wirtschaftspolitik November 2024
21 Sachverständigenrat Gutachten 2023/2024

Die Maschinenbauproduktion ist im Jahr 2024 deutlich schwächer als erwartet. Der Verband VDMA senkt seine Produktionsprognose für den deutschen Maschinenbau für 2024 von bisher -4 % auf -8 %. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland hat in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres mit einem realen Minus von 6,8 % die Erwartungen laut Verbandsaussage deutlich verfehlt. Die Konjunktur verlief in diesem Zeitraum eher enttäuschend. Zwar hatten wir noch nicht mit einer moderaten Erholung gerechnet, wohl aber mit einer nachhaltigen Stabilisierung auf niedrigem Niveau, so der VDMA. Diese Erholung sei ausgeblieben, mehr noch: Der Auftragseingang und auch zahlreiche Geschäftsklimaindikatoren hätten signifikante Rückschläge hinnehmen müssen 22.

Laut ifo-Institut lag die Auslastung der Maschinenkapazitäten in den Unternehmen im Juli 2024 bei 79,4 % - ein Wert, der signifikant unter der mittleren Bandbreite (84,4 % bis 89,1 %) und damit auch deutlich unterhalb der sogenannten Komfortzone liegt. Annähernd die Hälfte der Maschinenbaufirmen (44 %) verfügten im Juli 2024 über zu große technische Produktionskapazitäten. Lediglich 5 % der Firmen im Maschinenbau berichteten von Kapazitätsengpässen. Unternehmen mit aktuell zu großen Personalkapazitäten kompensieren dies zumeist durch den Abbau von Arbeitszeitkonten sowie verstärkt Kurzarbeit. Die Zahl der Beschäftigten wird so weitgehend stabil gehalten. Fast die Hälfte (47 %) der Unternehmen klagte über Produktionsbehinderungen durch Auftragsmangel. 23

22 https://finanzmarktwelt.de/maschinenbau-produktion-in-2024-deutlich-schwaecher-als-erwartet-321794/
23 https://www.form-werkzeug.de/a/news/vdma-senkt-produktionsprognose-auf-real--6097708

Im Jahr 2024 verzeichneten wir einen deutlichen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Der operative Umsatz lag auf Basis vorläufiger Zahlen voraussichtlich bei etwa € 22 Mio., was auf den signifikanten Abbau des Backlogs (Past Due) im Jahr 2023 zurückzuführen ist. Im Jahr 2023 wurden viele Bestellungen aus früheren Jahren abgearbeitet, so dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 nicht auf diesem Niveau gehalten werden kann.

Die Margen im Bereich der Motoren gerieten weiter unter Druck, da noch immer Herausforderungen auf der Beschaffungsseite bestanden. Insbesondere die gestiegenen Materialpreise und Lieferengpässe haben die Produktionskosten negativ beeinflusst und zu einer Reduzierung der Marge geführt. Im Hinblick auf die Auftragseingänge erzielten wir einen deutlichen Anstieg auf rund € 28 Mio. Dieser Anstieg wird vor allem durch eine erhöhte Nachfrage im Bereich von Robotern sowie in der Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsbranche (A&D) getrieben. Diese Sektoren zeigen starke Wachstumsimpulse, die sich positiv auf die Auftragseingänge auswirken.

Zusammenfassend erwarten wir auf Basis vorläufiger Zahlen für das Jahr 2024 eine deutliche Verschlechterung des operativen Ergebnisses im Wesentlichen aufgrund von rückläufigen Umsätzen einerseits und erhöhten Beschaffungskosten andererseits.

Für das Jahr 2025 wird aktuell mit einer deutlichen Erholung der Umsatzerlöse sowie einer Normalisierung der Beschaffungskosten gerechnet. Aufgrund der prognostizierten, positiven Entwicklung des operativen Ergebnisses sind auch Neuinvestitionen in Mitarbeiter geplant.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1. Risikomanagementsystem

Die KOLLMORGEN Europe GmbH ist naturgemäß einer Vielzahl unterschiedlicher Chancen und Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Aufgrund der Zugehörigkeit zur globalen Regal Rexnord-Gruppe (Gruppe) werden die Risiken und Chancen fortlaufend überwacht und frühzeitig auf Gruppenebene identifiziert.

Risiken werden definiert als Ereignisse und mögliche Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Gesellschaft bzw. Gruppe, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele auswirken können.

Die Risikomanagementorganisation ist zielgerichtet und interaktiv gestaltet. Auf der einen Seite hat die Gruppe ein zentrales Risikomanagement eingerichtet, das für Konzeption, Organisation, Umsetzung, Steuerung und Berichtswesen verantwortlich ist. Andererseits setzen die dezentralen Risikoverantwortlichen in ihren jeweiligen operativen Einheiten das Risikomanagement um.

Sie sind in ihrem Bereich dafür verantwortlich, Risiken zu erkennen und abzuschätzen. Sie entwickeln dafür Pläne, setzen die entsprechenden Maßnahmen zur Verringerung der Risiken um, legen die Frühwarnindikatoren fest und achten darauf, dass diese eingehalten werden. Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die Risikolage informiert.

4.2. Risiken

Forschung und Entwicklung

Innovative Produkte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Neue Produkte werden daher grundsätzlich auf Basis einer umfassenden Marktforschung und eines detaillierten Innovationsprozesses eingeführt, dem sorgfältige Tests vorausgehen. Risiken aus einer erfolglosen Produktneueinführung sowie das Produkthaftungsrisiko sind dadurch erheblich begrenzt.

Beschaffung

Auf dem Beschaffungsmarkt sichern wir Risiken durch proaktive Steuerung des Lieferantenportfolios sowie den Ausbau strategischer Lieferantenbeziehungen ab. Risiken, die sich aus einer Beziehung mit einem einzigen Lieferanten ergeben, werden durch eine klar definierte Strategie und zahlreiche Maßnahmen abgesichert. Dazu gehört unter anderem eine umfassende finanzwirtschaftliche Analyse im Vorfeld der Vertragsbeziehung, die regelmäßig aktualisiert wird. Trotz dieser Absicherung nehmen bei uns auch die Herausforderungen ausgelöst durch die Lieferengpässe, die steigenden Rohstoff- und Energiepreise, den Russland-Ukraine- Krieg, den Nahost-Konflikt und die Inflation an Bedeutung zu. Geopolitische Spannungen haben die globalen Lieferketten weiterhin gestört und die Handelsbeziehungen belastet.

Das Risiko von Beschaffungsengpässen wegen Verknappung von Rohstoffen und anderer Ressourcen wird bei Schlüssellieferanten als mittel eingeschätzt. Diese Veränderung wird zwangsläufig zu weiteren Kostensteigerungen führen, welche an die Kunden weitergegeben werden müssen.

Weiterhin ist davon auszugehen, dass die protektionistische Handelspolitik des zukünftigen Präsidenten der USA, einschließlich Zölle und Handelsbarrieren, die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Deutschland belasten wird. Dies könnte zu höheren Kosten für deutsche Exporteure und einer Verringerung des Handelsvolumens führen.

Vertrieb

Der zunehmenden Verschärfung der Wettbewerbssituation begegnet die KOLLMORGEN Europe GmbH mit innovativen Produkten, vielfältigen Maßnahmen im Bereich Marketing (inkl. Digital Marketing) sowie hochflexibel einsetzbarem Applikationswissen. Ständig wird das Produktportfolio erweitert und erneuert sowie das Service-Angebot ausgeweitet. Dadurch wird der Marktauftritt kontinuierlich verbessert und die strategische Ausrichtung wird Marktveränderungen und lokalen Besonderheiten angepasst. Des Weiteren könnte ein anhaltender Nachfrageanstieg bei gleichzeitigem Auftreten von Produktionsengpässen dazu führen, dass Kundenerwartungen hinsichtlich der Lieferzeiten nicht mehr erfüllt werden können. Im schlechtesten Fall könnte dies im Einzelfall sogar zu einem Verlust von Umsätzen führen.

Finanzen

Ziel der Finanzpolitik ist es, zwischen den Anforderungen an Rentabilität und Liquidität einerseits und der Sicherheit und Unabhängigkeit der Finanzierung andererseits Ausgewogenheit zu gewährleisten.

Ein Fremdwährungsrisiko besteht bei Transaktionen in US-Dollar. Dieses Risiko variiert in Abhängigkeit von der aktuellen Wechselkursentwicklung zwischen dem US-Dollar und dem Euro. Insgesamt ist der Anteil der betroffenen Einkäufe an den gesamten Wareneinkäufen jedoch gering. Zudem ist das Zahlungsziel mit 30 Tagen vergleichsweise niedrig. Einkäufe in anderen Währungen und das US-Dollar-Risiko auf der Verkaufsseite sind aufgrund des geringeren Volumens zu vernachlässigen.

Das Risiko des Forderungsausfalls wird durch ein aktives Forderungsmanagement und durch Überwachung der Kundenbeziehungen minimiert. Die regelmäßige Prüfung der Bonität neuer und bestehender Kunden ist obligatorisch.

Personal

Der Fachkräftemangel macht sich auch bei der KOLLMORGEN Europe GmbH bemerkbar, stellt allerdings aktuell kein wirtschaftliches Risiko dar. Er spiegelt sich in der längeren Suche nach adäquatem Personal wider.

Einschätzung des Gesamtrisikos

Die Risikoanalyse zeigt, dass während des Geschäftsjahres 2023 - auch unter Berücksichtigung der Inflation, der Nachwirkungen der Covid-19 Pandemie sowie der Konflikte in der Ukraine und in Nahost - in der KOLLMORGEN Europe GmbH zu keiner Zeit weder Einzelrisiken noch eine Summe von Risiken existierten, die sich auf den Fortbestand der Gesellschaft negativ hätten auswirken können. Aus heutiger Sicht sind auch künftig keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Durch unsere kontinuierlich angepasste Ein- und Verkaufspolitik entstehen keine herausragenden Risiken aufgrund der aktuellen Rohstoffsituation, Inflation, den Russland Ukraine Krieg oder der Erhöhung der Energiepreise.

4.3. Chancen

Trotz der auf Deutschland zukommenden Rezession ergeben sich weiterhin Chancen aus der Neuausrichtung der Gesellschaft mit dem Vertriebsfokus auf den deutschen Maschinen- und Anlagenbaumarkt. Deutschland ist weltweit drittgrößter Maschinenproduzent, der deutsche Maschinen- und Anlagenbau gilt als führende Export- und Innovationsbranche. Der sehr stark mittelständisch geprägte Maschinen- und Anlagenbau stellt komplexe Erzeugnisse für die gesamte Wirtschaft her und verwertet technologisch anspruchsvolle Vorprodukte.

Darüber hinaus arbeiten wir kontinuierlich an neuen, innovativen Automatisierungslösungen. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, um individuelle Lösungen zu ermöglichen, soll uns weitere Wettbewerbsvorteile verschaffen.

 

Ratingen, den 17. Februar 2025

KOLLMORGEN Europe GmbH

Christopher Stürmer, Geschäftsführer

Dr. Stefan Greving, Geschäftsführer

Gregory Scott Elter, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 77.194,47 51.535,12
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 57.389,49 40.416,61
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.913,52 137.798,00
382.303,01 178.214,61
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 2.000.000,00 2.000.000,00
2.000.000,00 2.000.000,00
2.459.497,48 2.229.749,73
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.092.097,95 593.036,32
2. Waren 90.373,46 233.722,92
1.182.471,41 826.759,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.032.130,51 3.470.324,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.227.341,36 1.299.622,85
3. Sonstige Vermögensgegenstände 474.942,55 284.825,33
3.734.414,42 5.054.772,86
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.365.962,58 2.618.510,57
7.282.848,41 8.500.042,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.502,39 90.001,29
9.821.848,28 10.819.793,69

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 238.000,00 238.000,00
II. Kapitalrücklage 86.140,88 86.140,88
III. Gewinnvortrag 1.838.568,21 1.838.568,21
2.162.709,09 2.162.709,09
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.090.930,04 1.572.535,34
1.090.930,04 1.572.535,34
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.207,88 40.384,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 692.135,09 877.377,80
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.547.622,64 5.472.288,40
4. Sonstige Verbindlichkeiten 317.243,54 694.498,51
6.568.209,15 7.084.549,26
9.821.848,28 10.819.793,69

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 35.959.166,50 35.931.948,97
2. Sonstige betriebliche Erträge 189.210,90 222.006,73
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 31.897,46 (Vj. EUR 30.857,54)
36.148.377,40 36.153.955,70
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -20.958.657,88 -23.002.491,22
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.350,00 -1.080,00
4. Personalaufwand
a) Gehälter -6.760.219,53 -6.753.903,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.224.766,03 -1.157.199,83
davon für Altersversorgung EUR 157.982,98 (Vj. EUR 194.602,76)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -112.048,53 -139.801,73
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.116.944,24 -3.019.818,66
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.370,05 (Vj. EUR 3.676,41)
-32.173.986,21 -34.074.294,88
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 60.000,00 60.000,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -835,00 -1.267,00
59.165,00 58.733,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -31,65 0,00
10. Ergebnis nach Steuern 4.033.524,54 2.138.393,82
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -4.033.524,54 -2.138.393,82
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die KOLLMORGEN Europe GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Sitz der Gesellschaft ist Ratingen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister von Düsseldorf unter der Nummer HRB Nr. 35844 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Zwischen der KOLLMORGEN Europe GmbH und der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, wurde am 29. November 2019 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Aufgrund dessen wird der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.034 an die Organträgerin Altra Industrial Motion Germany GmbH abgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Soweit Änderungen der Bewertungsmethoden vorliegen, wird hierauf separat hingewiesen.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern belaufen sich auf 3 Jahre.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Nutzungsdauern belaufen sich zwischen 3 und 10 Jahren. Geringwertige Anlagegüter von mehr als € 250 bis € 800 werden im Jahr ihrer Anschaffung voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen zum Nennwert bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Produkte, bei denen die erwarteten Verkaufspreise die Anschaffungskosten zuzüglich der noch anfallenden Verwaltungs- und Vertriebskosten nicht decken, werden im Rahmen einer verlustfreien Bewertung angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe ihres Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen unverändert nicht.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Unter den Finanzanlagen werden unverändert Genussrechte in Höhe von T€ 2.000 ausgewiesen. Dies entspricht 20 Anteilen zu jeweils T€ 100.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen insgesamt T€ 1.227 (Vorjahr T€ 1.300) und entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf den Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen haben wie im Vorjahr allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben unverändert zum Vorjahr T€ 119 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen T€ 469 (Vorjahr T€ 709), Altersteilzeitverpflichtungen T€ 187 (Vorjahr T€ 152), Tantiemen T€ 239 (Vorjahr T€ 271), sonstige personalbezogene Kosten T€ 177 (Vorjahr T€ 157) sowie ausstehende Gutschriften T€ 19 (Vorjahr T€ 16). Im Vorjahr waren darüber hinaus Rückstellungen für Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von T€ 268 enthalten.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Barwertverfahren unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet und mit einem Zinssatz entsprechend der Restlaufzeit abgezinst. Der bei der Bewertung angewendete Rechnungszins beläuft sich auf 1,00 % (Vorjahr 0,42 %). Es handelt sich hierbei um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei einer durchschnittlichen mittleren Restlaufzeit von einem Jahr. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurde wie im Vorjahr ein Einkommenstrend von 1,5 % zugrunde gelegt.

Zum Bilanzstichtag bestehen Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von T€ 317 (Vorjahr T€ 335). Diese werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen) von T€ 130 (Vorjahr T€ 183) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich ausschließlich um zweckgebundene, verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Rückdeckungsversicherungen wurde auf Basis anerkannter versicherungsmathematischer Grundsätze ermittelt und beinhaltet die bis zum 31. Dezember 2023 gezahlten Versicherungsbeiträge zzgl. ggf. vorhandener Überschussanteile. Die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens stimmen mit den fortgeführten Anschaffungskosten überein.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 5.548 (Vorjahr T€ 5.472) resultieren mit T€ 1.514 (Vorjahr T€ 3.334) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie mit T€ 4.034 (Vorjahr T€ 2.138) aus der Gewinnabführungsverpflichtung gegenüber der Gesellschafterin Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit T€ 186 (Vorjahr T€ 587) Verbindlichkeiten aus Steuern.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen wie im Vorjahr ausschließlich den Tätigkeitsbereich der Antriebstechnik.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 10 (Vorjahr T€ 29), die im Wesentlichen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen resultieren.

Aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen im Personalbereich sind in den Gehältern im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 387) enthalten, die außergewöhnliche Posten nach § 285 Nr. 31 HGB darstellen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich Steuernachzahlungen für vorangegangene Perioden. Bedingt durch den mit der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, am 29. November 2019 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag fallen grundsätzlich ab dem Geschäftsjahr 2019 keine Ertragsteuern auf Ebene der Organgesellschaft an.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 i.V.m. 267 Abs. 7 HGB bestanden am Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum Bilanzstichtag für die Restlaufzeit der Verträge T€ 3.279 (Vorjahr T€ 1.683). Es handelt sich bei den zugrunde liegenden Verträgen um Gebäudemieten sowie um das Leasing von Fahrzeugen und Kopierern, deren Laufzeiten zwischen 2023 und 2030 enden.

Die Gesellschaft hat in branchenüblichem Umfang Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Der Vorteil aus dem Abschluss von Miet- und Leasingverträgen besteht insbesondere in der geringeren Kapitalbindung sowie dem Wegfall potenzieller Verwertungsrisiken nicht mehr genutzter Vermögensgegenstände. Risiken bestehen in der (langfristigen) vertraglichen Bindung an die Miet- und Leasingobjekte. Ferner besteht ggf. zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeiten das Risiko, dass keine Einigung über die Verlängerung der Verträge erzielt werden kann.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 71 (Vorjahr 70) Angestellte beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren die folgenden Herren bestellt:

Herr Alberto Favalessa, Biassono/Italien, Geschäftsführer der KOLLMORGEN Europe GmbH [bis 9. Januar 2024]

Herr Dr. Stefan Greving, Heidelberg/Deutschland, Associate General Counsel II Region, Rexnord Kette GmbH, Betzdorf/Deutschland [ab 19. Mai 2023]

Herr Thomas Hill, Christiansburg, Virginia/USA, MC Segment Leader, Finance, Regal Rexnord Corp., Milwaukee, Wisconsin/USA [ab 19. Mai 2023 bis 1. August 2024]

Herr Glenn Edward Deegan, Milton, Massachusetts/USA, Chief Legal and Human Resources Officer Altra Industrial Motion Corp., Braintree/USA [bis 27. März 2023]

Herr Todd Patriacca, Wellesley, Massachusetts/USA, Executive Vice President, Chief Financial Officer and Treasurer Altra Industrial Motion Corp., Braintree/USA [bis 27. März 2023]

Herr Christopher Stürmer, Hanau, Geschäftsführer der KOLLMORGEN Europe GmbH [ab 9. Januar 2024]

Herr Gregory Scott Elter, Palatine, Illinois/USA, Senior Director Finance, Regal Rexnord Corp., Milwaukee, Wisconsin/USA [ab 16. Oktober 2024]

Kein Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr 2023 von der Gesellschaft Bezüge erhalten.

Konzernverhältnisse

Die Anteile der Gesellschaft werden am Bilanzstichtag zu 100 % von der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, gehalten, die ihrerseits zusammen mit ihren Konzernunternehmen in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 des Mutterunternehmens Regal Rexnord Corp., Milwaukee, Wisconsin/USA, einbezogen ist, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Der Konzernabschluss der Regal Rexnord Corp., Milwaukee, Wisconsin/USA, wird im Internet unter Edgar Company Filings (http://www.sec.gov/edgar/searchedgar/companysearch.html) publiziert. Außerdem wird der Konzernabschluss im Bundesanzeiger bei der Altra Industrial Motion Germany GmbH veröffentlicht.

Mindestbesteuerung

Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen, wobei die früheste Anwendung am 1. Januar 2024 beginnt. Für die KOLLMORGEN Europe GmbH ergeben sich aufgrund der ertragssteuerlichen Organschaft mit der Altra Industrial Motion Germany GmbH, Unna, keine Auswirkungen aus der neuen Vorschrift.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ergeben.

 

Ratingen, den 17. Februar 2025

KOLLMORGEN Europe GmbH

Christopher Stürmer, Geschäftsführer

Dr. Stefan Greving, Geschäftsführer

Gregory Scott Elter, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 290.305,25 48.856,05 0,00 339.161,30
290.305,25 48.856,05 0,00 339.161,30
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 973.602,20 37.172,95 0,00 1.010.775,15
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.055.413,22 255.767,28 18.749,95 1.292.430,55
2.029.015,42 292.940,23 18.749,95 2.303.205,70
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 2.000.000,00 0,00 0,00 2.000.000,00
2.000.000,00 0,00 0,00 2.000.000,00
4.319.320,67 341.796,28 18.749,95 4.642.367,00
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 238.770,13 23.196,70 0,00 261.966,83
238.770,13 23.196,70 0,00 261.966,83
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 933.185,59 20.200,07 0,00 953.385,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 917.615,22 68.651,76 18.749,95 967.517,03
1.850.800,81 88.851,83 18.749,95 1.920.902,69
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0.00 0,00 0,00 0,00
2.089.570,94 112.048,53 18.749,95 2.182.869,52
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 77.194,47 51.535,12
77.194,47 51.535,12
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 57.389,49 40.416,61
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.913,52 137.798,00
382.303,01 178.214,61
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 2.000.000,00 2.000.000,00
2.000.000,00 2.000.000,00
2.459.497,48 2.229.749,73

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KOLLMORGEN Europe GmbH, Ratingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KOLLMORGEN Europe GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KOLLMORGEN Europe GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 17. Februar 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sven Ilg, Wirtschaftsprüfer

Andrea Goertzen, Wirtschaftsprüferin

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