Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 530171
Eingetragen
5.7.1960
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Projektierung, Produktion, Lieferung und Inbetriebnahme von Maschinen und vollständigen Industrieanlagen und einrichtungen sowie Vermittlung von Produkten und Handel mit Produkten aller Art in Verbindung mit dem Urzweck der Gesellschaft

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Maunz
seit 16.3.2009
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hinterkopf GmbH

Eislingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

DER HINTERKOPF GMBH, EISLINGEN

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen des Geschäftsjahrs 2022

Marktposition, Umsatz- und Auftragsentwicklung

In den ersten Monaten des Jahres 2022 waren alle Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und den damit zusammenhängenden Maßnahmen immer noch stark geprägt. Aufgrund des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine am 24.02.2022 beherrschte dieser Krieg und dessen Auswirkungen auf die Energie- und Teileversorgung das restliche Wirtschaftsjahr.

Trotz all dieser negativen Ereignisse erfuhr unser Geschäft sowohl im Bereich der Dosen-Herstellungsanlagen aber ganz besonders im Bereich der Digitaldruckmaschinen einen enormen Aufschwung und Hinterkopf konnte wieder einen besonders hohen Auftragsbestand zum Jahresende sowie ein deutlich positives Ergebnis verbuchen.

Der Verkauf der Digitaldruckmaschinen startete in 2015. Seit 2018 steigt die Nachfrage nach diesen Maschinen stetig. Damit hat Hinterkopf nun 2 Geschäftsfelder: Zum einen die Produktionsanlagen für den klassischen Bereich der Herstellung von Tuben und Dosen und zum anderen der Bereich der Digitaldruckmaschinen als Stand-alone-Maschine.

Die weltweiten politischen Unsicherheiten prägen vorranging das Investitionsverhalten in der Investitionsgüterbranche der Produktionsanlagen. In diesem Bereich ist auch eine größer werdende Konzentration im Kundenkreis festzustellen. Hinterkopf erweitert deshalb die Modellpalette im Bereich der Digitaldruckmaschinen und die Anwendungsmöglichkeiten bei den zu bedruckenden Rundkörpern. Damit bekommt Hinterkopf einen stark vergrößerten Abnehmerkreis in mehreren neuen Branchen.

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind für die Geschäftsführung der erzielte Umsatz und das Jahresergebnis.

Trotz der schwierigen Wirtschaftsbedingungen konnte Hinterkopf im Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn in Höhe von T€ 3.023 bei einem Umsatz von € 59,5 Mio. erwirtschaften. Damit liegt das Jahresergebnis deutlich über den im Vorjahr getroffenen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2022. Bei den Umsatzerlösen konnte die im Vorjahr getroffene Prognose von € 61,8 Mio. nahezu erzielt werden.

Die Hinterkopf GmbH bilanziert für das Geschäftsjahr 2022 einen sehr positiven Geschäftsverlauf.

Produktion

Trotz Corona in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2022 und der aufgrund des Ukraine-Krieges angespannten Lage auf dem Energiesektor und bei der Teilebeschaffung lief die Produktion im gesamten Jahr auf einem kontinuierlichen Niveau. Die Verknappung auf dem Beschaffungsmarkt führte zu deutlichen Preissteigerungen. Diese Situation hält auch noch im Frühjahr 2023 an. Glücklicherweise hat Hinterkopf immer mit regional ansässigen Zulieferern zusammengearbeitet. Damit können Lieferschwierigkeiten und Transportunsicherheiten weitgehend vermieden werden.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Prozesssicherheit der Digitaldruckmaschine weiter verbessert und an der nächsten Drucktechnologie gearbeitet. Die Hinterkopf GmbH hat damit die technische Positionierung und die Qualitätsführerschaft weiter ausgebaut und ist aktuell immer noch der einzige Anbieter am Markt, dessen Kunden mit den Digitaldruckmaschinen unter Produktionsbedingungen arbeiten und störungsfrei sehr hohe Produktionszahlen erreichen.

Investitionen

Die Zugänge in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2022 T€ 1.767 (Vj. T€ 2.198) und betrafen in Höhe von T€ 178 den Posten "Immaterielle Vermögensgegenstände", in Höhe von T€ 1.326 den Posten "Sachanlagen" sowie in Höhe von T€ 263 das Finanzanlagevermögen.

In der 2. Jahreshälfte 2022 wurde die Hinterkopf Service Inc. in USA, Loveland, Colorado als Servicegesellschaft reaktiviert. Sie übernimmt den Service für die inzwischen ausgelieferten Digitaldruckmaschinen auf dem US-amerikanischen Markt.

Personal- und Sozialbereich

Aufgrund des gestiegenen Umsatzes stieg der Personalbestand zum 31. Dezember 2022 an und lag im Vergleich zum Vorjahr bei 191 (Vj. 184) Mitarbeitern (inkl. Auszubildende).

Die eigene Ausbildung von Mitarbeitern sichert der Hinterkopf GmbH langfristig qualifizierte Mitarbeiter. Der Anteil der Auszubildenden am Gesamtpersonal beträgt zum 31. Dezember 2022 rd. 6 %.

2. Ertragslage des Geschäftsjahrs 2022

Der Umsatzerlös im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich auf € 59,5 Mio. von € 51,2 Mio. im Vorjahr. Der Rohertrag 2022 erhöhte sich ebenfalls auf € 31,7 Mio. (Vj. € 22,2 Mio.). Damit konnte im Vergleich zum Vorjahr 2021 eine Steigerung im Umsatz und im Ertrag erzielt werden.

Die Personalaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2022 auf € 16,4 Mio. (Vj: € 14,1 Mio.) aufgrund des gestiegenen Personalstands und freiwilliger Corona-, Energiekosten- und Inflationsausgleichs-Prämien.

Die Aufwendungen für Abschreibungen bewegen sich mit T€ 1.123 leicht über dem Vorjahresniveau von T€ 1.110.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 9.455 deutlich über dem Vorjahr mit T€ 6.217. Dies resultiert vor allem aus der gestiegenen Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2022.

Die Finanzierungskosten liegen im Geschäftsjahr 2022 mit T€ 262 deutlich unter Vorjahresniveau (Vj. T€ 395).

Insgesamt wird ein Jahresüberschuss von T€ 3.023 (Vj. T€ 975) ausgewiesen.

3. Finanzlage des Geschäftsjahrs 2022

Die Gesellschaft hat einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Anlehnung an DRS 21 von T€ 14.330 (Vj. T€ 8.484) erzielt.

Der Liquiditätsbedarf im abgelaufenen Geschäftsjahr war zu jeder Zeit gedeckt. Mit den eingeräumten Finanzierungsfazilitäten verfügt die Hinterkopf GmbH zudem über eine ausreichende finanzielle Flexibilität.

Die bestehenden langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt.

Weitere Informationen zur Finanzierung finden sich unter Punkt 5. "Risiko- und Chancenbericht".

Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.023 verdoppelt das bilanzielle Eigenkapital, das nun T€ 5.450 beträgt und erhöht die Eigenkapitalquote auf 11,0 % (Vj. 8,3 %). Unter Berücksichtigung der Kapitalausstattung der Hinterkopf Holding KG verfügt die Hinterkopf-Gruppe (bestehend aus der Hinterkopf GmbH und der Hinterkopf Holding KG) im konsolidierten Abschluss über ein deutlich höheres bilanzielles Eigenkapital und unter Berücksichtigung der aufgenommenen nachrangigen Mittel über deutlich höhere wirtschaftliche Eigenmittel. Die Hinterkopf GmbH rechnet aufgrund der weiterhin sehr guten Auftragslage für 2023 zum Ende 2023 ergebnisbedingt mit einer weiteren sehr deutlichen Stärkung des bilanziellen Eigenkapitals.

4. Vermögenslage des Geschäftsjahrs 2022

Für Maschinenbestellungen konnten weiter hohe Anzahlungen generiert werden, die, wie bisher, in Abhängigkeit des Grades der erfolgten Anarbeitung von den Vorräten aktivisch abgesetzt wurden. Die Vorräte wurden im absoluten Bestand gegenüber dem Vorjahr von T€ 11.858 auf T€ 20.906 stark erhöht. Gründe dafür sind, dass die Digitaldruckmaschinen nun in einer Art Serienfertigung hergestellt werden, die gestiegene Bevorratung die Beschaffungsproblematiken ausgleicht sowie gestiegene Preise.

Die Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus Verrechnungen im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft.

Zum 31. Dezember 2022 verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von T€ 12.359 (Vj. T€ 2.043).

Zum 31. Dezember 2022 wurden, entgegen den Vorjahren, Vorteile aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz nicht mehr aktiviert. Hierdurch wird ein besseres den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. Der Posten "Aktive latente Steuern" resultierte im Vorjahr aus Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz, insbesondere der Pensionsrückstellungen.

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden vor allem die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitenden sowie die Technologieposition des Unternehmens genannt. Das Ziel der Hinterkopf GmbH ist es, als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber, dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeitende an sich zu binden (Personalstrategie).

Zudem muss das Unternehmen Produkte und Lösungen entwickeln, die auch künftig in besonderem Maße Kunden- und Umweltbelange (Nachhaltigkeit) gerecht werden und den Kundennutzen durch das Produktangebot nachhaltig steigern.

6. Risiko- und Chancenbericht

Finanzierung

Der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft ist auf Basis der derzeitigen Planung mit ausreichenden Bar- und Avalrahmen gedeckt.

Chancen

Da die Hinterkopf GmbH schon immer und auch weiterhin der Forschung und Entwicklung einen hohen Stellenwert beigemessen hat bzw. beimisst, ergeben sich aus der Entwicklung der Digitaldruckmaschine weitere Absatzchancen. Neben den bestehenden Kunden und Märkten eröffnen sich dadurch vollkommen neue Anwendungsbereiche, Absatzmärkte und Abnehmer.

Digitaldruckmaschinen können auch als Stand-alone-Maschinen eingesetzt werden und ihr Investitionsvolumen liegt deutlich unter dem von Gesamtlinien. Dies bedeutet sowohl für die Kunden als auch für die Hinterkopf GmbH ein geringeres Vorfinanzierungsvolumen je Projekt im Vergleich zu den Produktionsanlagen. Mit zunehmender Absatzsteigerung der Digitaldruckmaschine reduziert die Hinterkopf GmbH nun die zyklische Entwicklung im Anlagenbau.

Aufgrund des aktuellen sehr guten Auftragsbestands für 2023, der hohen Anzahl an Optionen für neue Projekte im Bereich Digitaldruckmaschinen und auch im Liniengeschäft ergeben sich für die Hinterkopf GmbH Umsatz- und Ergebnischancen.

Allgemeine und sonstige Risiken

Die wirtschaftlichen Risiken durch die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Ukraine und Russland sowie durch die Unsicherheiten auf dem Energiesektor bestehen fort.

Das Risiko unzureichender Leistung kann durch das Verschieben von Investitionen bei den Kunden hervorgerufen werden oder liegt in der pünktlichen Abarbeitung des Auftragsbestandes und dem damit verbundenen Vorfinanzierungsbedarf aufgrund von Produktions- und Beschaffungsengpässen. Insbesondere bei Fremdmaschinen können Verzögerungen in der Fertigung und damit verbundene Verschiebungen von Liefer- und Zahlungsterminen nicht ausgeschlossen werden.

Da die Auftragsvolumina im Sondermaschinenbau erheblich sind, besteht generell ein Risiko, dass Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Diesem Risiko wird begegnet, indem projekt- und länderbezogen Akkreditive als Zahlungssicherungsinstrument eingesetzt und Anzahlungen vereinbart werden.

Durch eine umfangreiche Kostenanalyse wird das Risiko, dass Aufträge trotz eines negativen Ergebnisbeitrags angenommen werden, minimiert.

Die aktuell existierenden weltweiten politischen Unsicherheiten können nicht beeinflussbare Auswirkungen auf die allgemeine Wirtschaft und auf den künftigen Geschäftsverlauf von Hinterkopf GmbH haben.

Bedeutende Währungsrisiken bestehen nicht, da im Regelfall in Euro fakturiert wird. Dies gilt für die Beschaffungsseite analog.

Um auf eventuelle Auftragsschwankungen und den steigenden Lohnkostenanteil auch in Zukunft noch besser reagieren zu können, setzt die Hinterkopf GmbH weiterhin auf Kostenflexibilisierung und Outsourcing.

7. Berichterstattung bezüglich der Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Unternehmensführung verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Neben den oben genannten Maßnahmen des Risikomanagements erfolgt ein Monitoring der aktuellen Finanzlage über in regelmäßigen Abständen aktualisierte integrierte Finanzplanungen (derzeit bis 31. Dezember 2023) sowie eine kurzfristige Liquiditätsplanung.

8. Prognosebericht

Die Verpackungen, die mit Hinterkopf-Anlagen hergestellt bzw. bedruckt werden, seien es Aluminium- oder Kunststofftuben sowie Monoblock-Aerosoldosen, Hülsen und Alu-Flaschen, erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. Die technischen und ästhetischen Vorteile unterstützen deren stetiges Wachstum.

Die Investitionen für deren Produktionsanlagen sind hingegen diskontinuierlich und regional unterschiedlich. Dadurch sah sich die Hinterkopf GmbH als bislang klassischer Sondermaschinenanbieter Umsatz- und Ertragsschwankungen ausgesetzt. Dies wird nun durch den steigenden Absatz an Digitaldruckmaschinen ausgeglichen.

Für 2023 und auch schon für 2024 stellt sich die Auftragslage sehr positiv dar. Der sichere Auftragsbestand für die beiden Jahre betrug zum Abschlussstichtag € 85,7 Mio.

Die derzeitigen Wachstumsprognosen sind unter der Annahme, dass Teile verfügbar sind und Aufträge geplant abgearbeitet werden können. Die Wachstumsprognosen sind deshalb vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und den Entwicklungen auf den Beschaffungsmärkten regelmäßig zu überprüfen.

Die Geschäftsleitung geht auf Basis der im Dezember 2022 für das Geschäftsjahr 2023 erstellten Planung unter den derzeitigen Gegebenheiten von einem leicht steigenden Umsatz und einem positiven Jahresergebnis leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 aus. Aktuell sieht Hinterkopf gute Chancen den Umsatz und das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2023 zu erreichen. Jedoch hängt dies insbesondere von den weiteren Auswirkungen des Krieges in der Ukraine verursachten Einschränkungen und Hindernissen sowie von der tatsächlichen und fristgerechten Umsetzung der für das Geschäftsjahr 2023 geplanten Projekte ab.

 

Eislingen, 31. März 2023

Hinterkopf GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Kurt-Alexander Hinterkopf

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

HINTERKOPF GMBH, EISLINGEN

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.190.104,21 3.546
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 491.892,00 552
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 161.663,00 219
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 330.229,00 333
II. Sachanlagen 3.434.438,62 2.994
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.370.312,00 1.615
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.189.126,62 979
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 875.000,00 400
III. Finanzanlagen 263.773,59 0
B. UMLAUFVERMÖGEN 45.188.741,71 25.087
I. Vorräte 20.905.974,09 11.858
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.848.132,92 5.967
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 17.254.504,06 11.774
3. Geleistete Anzahlungen 4.247.087,73 930
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -10.443.750,62 -6.813
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.923.539,25 11.186
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.740.979,85 8.555
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.053.757,70 2.561
3. Sonstige Vermögensgegenstände 128.801,70 70
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 12.359.228,37 2.043
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 322.865,06 98
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 0,00 343
49.701.710,98 29.074

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
A. EIGENKAPITAL 5.449.615,65 2.427
I. Gezeichnetes Kapital 520.000,00 520
II. Gewinnrücklagen 1.088.000,00 1.088
III. Gewinn-/Verlustvortrag 818.918,36 -156
IV. Jahresüberschuss 3.022.697,29 975
B. RÜCKSTELLUNGEN 12.476.109,57 6.787
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.073.577,42 2.756
2. Steuerrückstellungen 1.439.255,80 73
3. Sonstige Rückstellungen 7.963.276,35 3.958
C. VERBINDLICHKEITEN 31.775.985,76 19.860
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.927.774,00 4.550
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.972.159,57 12.173
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.410.285,22 2.450
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 60.499,77 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 405.267,20 687
49.701.710,98 29.074

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
EUR
2021
TEUR
1. Umsatzerlöse 59.494.334,37 51.218
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 5.479.921,18 812
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 563.900,00 1.050
4. Sonstige betriebliche Erträge 306.980,36 488
5. Materialaufwand 33.871.070,20 30.854
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 31.164.025,64 28.974
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.707.044,56 1.880
6. Personalaufwand 16.404.852,81 14.063
a) Löhne und Gehälter 13.775.217,70 11.758
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.629.635,11 2.305
7. Abschreibungen 1.123.112,45 1.110
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.123.112,45 1.110
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.455.208,15 6.217
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.758,44 53
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 262.248,73 395
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.744.614,07 2
12. Ergebnis nach Steuern 3.027.787,94 980
13. Sonstige Steuern 5.090,65 5
14. Jahresüberschuss 3.022.697,29 975

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

DER HINTERKOPF GMBH, EISLINGEN

A. Allgemeine Angaben

Die Hinterkopf GmbH hat ihren Sitz in Eislingen/Fils und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm unter der Nummer HRB 530171 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Hinterkopf GmbH zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 267 HGB gelten die Vorschriften für große Gesellschaften.

Die Gewinn und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Bilanzierungs und Bewertungsgrundsätze sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Die Umsatzrealisation erfolgt grundsätzlich bei Auslieferung der betriebsfertigen Maschinen, in Einzelfällen auch bei höheren Nachleistungen. Für noch anfallende Kosten für Montagen beim Kunden werden Rückstellungen gebildet. Für Umsätze für 2022 in Höhe von TEUR 28.125 (Vorjahr: TEUR 16.321) sind die Montagen beim Kunden zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen.

2. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Entwicklungskosten) werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB als Aktivposten in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 219) in der Bilanz ausgewiesen. Deren Abschreibung erfolgt über fünf Jahre.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Für geringwertige Anlagegüter von EUR 250 bis EUR 1.000 wird im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre aufgelöst wird.

Bei den Finanzanlagen sind die Anschaffungskosten der Anteile an verbundenen Unternehmen um außerplanmäßige Abschreibungen gemindert.

3. Umlaufvermögen

Die Roh, Hilfs und Betriebsstoffe und Waren sind bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren ausgehend von den Durchschnitts bzw. niedrigeren letzten Einstandspreisen angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, die Material und Fertigungskosten sowie Gemeinkosten umfassen. Wertminderungen, Ungängigkeit und Überalterung wird durch pauschalierte Abschläge Rechnung getragen. Soweit erforderlich wurden verlustfreie Bewertungen auf Basis von Produktionskosten ohne allgemeine Verwaltungs und Vertriebskosten vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden grundsätzlich in voller Höhe von den Vorräten offen abgesetzt und enthalten keine Umsatzsteuer. Rückzahlbare Anzahlungen werden passivisch ausgewiesen.

Bei den Forderungen sind Einzelrisiken individuell und das allgemeine Kreditrisiko pauschal berücksichtigt. Ansonsten sind die Forderungen zum Nennwert bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend dem zeitlichen Anfall aufgelöst.

Die sich aus Abweichungen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz sowie aus Verlustvorträgen ergebenden Steuerentlastungen werden als aktive latente Steuern aktiviert.

4. Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend dem zeitlichen Anfall aufgelöst.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

6. Rückstellungen

Die ausgewiesenen Rückstellungen berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verluste, wobei von der Unternehmensfortführung ausgegangen wird. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und gegebenenfalls abgezinst.

Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen werden gem. § 249 Abs. 1 S. 1 HGB Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgt gem. § 253 Abs. 1 S. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Als Rückstellung wird der nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelte Barwert angesetzt, der den nach dem jeweiligen Versorgungsplan am Bewertungsstichtag von den Versorgungsberechtigten erdienten Anwartschaften bzw. den Ansprüchen auf künftige Pensionsleistungen entspricht. Für Pensionsverpflichtungen ist nach § 253 Abs. 6 HGB der Unterschiedsbetrag zwischen der Rückstellung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Rückstellung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln.

Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtung wurden die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018 G sowie ein Rechnungszinssatz von 1,78% (i.Vj. 1,87%) zugrunde gelegt und grundsätzlich mit einem Renten und Anwartschaftstrend von 2% ohne Fluktuationsabschlag auf Basis der "projected unit credit method" bewertet. Der Zinssatz für den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1,44% (Vorjahr: 1,35%) und der Unterschiedsbetrag TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 258). In Höhe des Unterschiedsbetrags besteht eine Ausschüttungssperre.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen, Verbindlichkeiten und sonstige Abschlussposten in fremder Währung werden grundsätzlich mit den Anschaffungskursen unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten wurden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen den Gesellschafter und resultieren insbesondere aus Zahlungen und Verrechnungen im Rahmen der Umsatzsteuerorganschaft sowie Miete und sonstigen Zahlungsverkehr in Höhe von TEUR 3.054 (Vorjahr: TEUR 2.561). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 12).

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Anschaffungskosten und beizulegender Zeitwert einer weiteren Rückdeckungsversicherung werden als Aktivwert in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 48) mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.

4. Aktive latente Steuern

Das in den Vorjahren ausgeübte Ansatzwahlrecht für den im Rahmen der Gesamtdifferenzbetrachtung bestehenden aktivischen Gesamtsaldo von latenten Steuern wird ab dem Geschäftsjahr 2022 nicht mehr ausgeübt. Die aktiven latenten Steuern resultierten aus temporären Differenzen bei den Rückstellungen (insbesondere für Pensionen) sowie im Anlagevermögen. Dem entgegen standen passive latente Steuern aufgrund von temporären Differenzen im Anlagevermögen und bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte nach der Verbindlichkeitsmethode bei der die Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag mit einem Steuersatz von 15,83% und die Gewerbesteuer mit einem Steuersatz von 12,95% angesetzt wurden.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt bzw. geleistet.

Zum Abschlussstichtag besteht eine Ausschüttungssperre von insgesamt TEUR 373 (Vorjahr: TEUR 820).

Dabei besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 115, die sich wie folgt zusammensetzt:

TEUR
Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände 115
Aktivierung latente Steuern (Aktivüberhang) 0
115

Des Weiteren besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 258).

6. Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Personalverpflichtungen, ausstehende Garantieverpflichtungen, auszuführende Restarbeiten, Provisionen, Rechtsstreitigkeiten und ausstehende Rechnungen.

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022:

Gesamt
EUR
unter 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeiten 1 - 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.927.774,00 622.223,00 1.888.892,00 416.659,00 0,00
Vorjahr 4.549.998,00 1.622.223,00 2.288.892,00 638.883,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.972.159,57 26.972.159,57 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 12.172.772,22 12.172.772,22 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.410.285,22 1.410.285,22 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 2.450.097,47 2.450.097,47 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 405.267,20 405.267,20 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 687.020,94 687.020,94 0,00 0,00 0,00
31.715.485,99 29.409.934,99 1.888.892,00 416.659,00 0,00
Vorjahr 19.859.888,63 16.932.113,63 2.288.892,00 638.883,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers, Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Bürgschaften der Gesellschafterin gesichert.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge mit TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 345) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten des Weiteren Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 41).

3. Zinsaufwendungen

Die Aufzinsung von Rückstellungen ist in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 59) als BilMoG Zinsaufwand ausgewiesen.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 343 (Vorjahr: Ertrag TEUR 69) aus der Anpassung der aktiven latenten Steuern.

E. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsunternehmen

Beteiligungsunternehmen ist die Hinterkopf Service Inc., Bloomingdale in den USA. Die Beteiligungsquote beträgt 100%. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 weist bei einem EURO/Dollar Umrechnungskurs von 1,0666 ein Eigenkapital von TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 18) und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 22 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 2) aus.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Berichtsjahr:

Herr Kurt Alexander Hinterkopf, Göppingen § 286 Abs. 4 HGB wurde angewandt.

3. Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist als Kommanditgesellschaft mit einer natürlichen Person als Komplementär zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nicht verpflichtet.

4. Mitarbeiterzahl

Durchschnitt in 2022 Durchschnitt in 2021
Angestellte 84 87
Arbeiter 95 83
179 170
Auszubildende 12 14
191 184

5. Abschlussprüferhonorar

Das von den Abschlussprüfern berechnete Gesamthonorar beträgt für das Geschäftsjahr 2022:

Abschlussprüfungsleistungen TEUR 59
Andere Bestätigungsleistungen TEUR 0
Steuerliche Beratungsleistungen TEUR 17
Sonstige Leistungen TEUR 5

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen aus Bürgschaften zugunsten des Gesellschafters von valutierten Beträgen in Höhe von TEUR 1.466 (Vorjahr: TEUR 81). Im Hinblick auf eigene Sicherheiten des Gesellschafters und der getroffenen positiven Fortführungsprognose wurde keine Rückstellung für die gegenüber den Kreditinstituten abgegebenen Bürgschaften gebildet.

Die außerbilanziellen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich wie folgt:

Die am Bilanzstichtag laufenden Leasingverträge führen zu monatlichen Raten in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 25). Die ausstehenden Leasingraten über die gesamte restliche Laufzeit der Verträge betragen inklusive Restwertverpflichtungen TEUR 659 (Vorjahr: TEUR 850).

Teilweise verkaufen wir Kundenakkreditive zum Wert des gebuchten Umsatzerlöses, was zu entsprechenden Liquiditätszuflüssen, verbunden mit geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, führt. Da die Veräußerung regresslos erfolgt, führt dies zu keinen Liquiditätsabflüssen in der Zukunft.

Für den Stand der zum Stichtag vom Gesellschafter angemieteten Grundstücke und Gebäude beträgt die Jahresmiete TEUR 1.038 (Vorjahr: TEUR 918).

 

Eislingen/Fils, den 31. März 2023

Die Geschäftsführung

gez. Kurt-Alexander Hinterkopf

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 947.447,67 0,00 0,00 947.447,67
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.572.270,59 177.431,00 0,00 3.749.701,59
4.519.718,26 177.431,00 0,00 4.697.149,26
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.929.228,69 306.267,12 0,00 5.235.495,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.165.700,04 544.856,33 0,00 5.710.556,37
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 400.000,00 475.000,00 0,00 875.000,00
10.494.928,73 1.326.123,45 0,00 11.821.052,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 756,20 263.017,39 0,00 263.773,59
15.015.403,19 1.766.571,84 0,00 16.781.975,03
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 728.800,67 56.984,00 0,00 0,00 785.784,67
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.239.382,59 180.090,00 0,00 0,00 3.419.472,59
3.968.183,26 237.074,00 0,00 0,00 4.205.257,26
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.314.479,69 550.704,12 0,00 0,00 3.865.183,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.186.095,42 335.334,33 0,00 0,00 4.521.429,75
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.500.575,11 886.038,45 0,00 0,00 8.386.613,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 756,20 0,00 0,00 756,20 0,00
11.469.514,57 1.123.112,45 0,00 756,20 12.591.870,82
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 161.663,00 218.647,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 330.229,00 332.888,00
491.892,00 551.535,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.370.312,00 1.614.749,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.189.126,62 979.604,62
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 875.000,00 400.000,00
3.434.438,62 2.994.353,62
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 263.773,59 0,00
4.190.104,21 3.545.888,62

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hinterkopf GmbH, Eislingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hinterkopf GmbH, Eislingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hinterkopf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der Hinterkopf GmbH, Eislingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

 

Stuttgart, den 31. März 2023

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Tiemann, Wirtschaftsprüfer

gez. Eisler, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist durch den Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15.08.2023 festgestellt worden.

Nachrichten & Medien

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