Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 1861
Vorher
MICOS-MIKRO-MINI-COMPUTERSYSTEME Beratungs- und Dienstleistungs-GmbHBosch Access Systems GmbH
Eingetragen
7.6.1979
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Wartung von elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen, Systemen und Anlagen der elektronischen Sicherheitstechnik und die Erbringung von Beratungs-, Planungs-, Software- und sonstigen Dienstleistungen auf diesem Gebiet. Die Gesellschaft ist befugt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu erwerben, sich an solchen zu beteiligen, deren Vertretung zu übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Alz
seit 31.7.2024
Geschäftsführer
Thomas Funke
seit 24.2.2021
Geschäftsführer
Gerhard Fellinger
seit 16.6.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Firma Boston Bidco (Netherlands) B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Keenfinity GmbH
Germany
1.023.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bosch Access Systems GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Bilanz

Werte in Tsd EUR

Aktiva

  Anhang Stand 31.12.2012 Stand 31.12.2011
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände (3) 32 20
Sachanlagen (3) 212 193
    244 213
Umlaufvermögen      
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4)    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   0 1
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 0 (Vj: TEUR- 0)      
Forderungen gegen verbundene Unternehmen   2.100 1.870
davon gegen Gesellschafter TEUR 0 (Vj: TEUR 0)      
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 0 (Vj: TEUR 0)      
Sonstige Vermögensgegenstände   5 5
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 2 (Vj: TEUR- 3)      
    2.105 1.876
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   0 1
    2.105 1.877
Rechnungsabgrenzungsposten   45 2
    2.394 2.092

Passiva

     
  Anhang Stand 31.12.2012 Stand 31.12.2011
Eigenkapital      
Gezeichnetes Kapital (5) 1.023 1.023
Kapitalrücklage (5) 296 296
Andere Gewinnrücklagen   67 67
    1.386 1.386
Rückstellungen      
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   132 109
Sonstige Rückstellungen (6) 412 360
    544 469
Verbindlichkeiten (7)    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   28 9
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 28 (Vj: TEUR 9)      
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   435 223
davon gegenüber Gesellschafter TEUR 401 (Vj: TEUR 202)      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 435 (Vj: TEUR 223)      
Sonstige Verbindlichkeiten   1 5
    464 237
    464 237
    2.394 2.092

Anhang

(1) Allgemeine Erläuterungen

Den Jahresabschluss der Bosch Access Systems GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr 2012 stellten wir in Gliederung und Bewertung nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung auf.

Die Gesellschaft ist eine kleine Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Mit der Bosch Sicherheitssysteme GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände bewerteten wir zu Anschaffungskosten und schrieben sie ab 2007 mit einer planmäßigen Nutzungsdauer von 3 ⅓ Jahren ab.

Das Sachanlagevermögen bilanzierten wir zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßige Nutzungsdauer beträgt bei Büro- und Werkstattausstattung 12 Jahre, bei DV - Anlagen 7 Jahre, bei Personalcomputer 3 Jahre sowie bei Maschinen und maschinellen Anlagen im Wesentlichen 7,5 Jahre. Soweit steuerrechtlich zulässig wurde bis 2009 degressiv, ansonsten linear abgeschrieben. Wir gingen von der degressiven zur linearen Abschreibung über, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergaben. Für die Zugänge ab 2010 wurde mit Einführung BilMoG, entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 150 EUR und 1.000 EUR werden ab 2008 planmäßig über eine Dauer von 5 Jahren voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerteten wir zum Nennwert; alle erkennbaren Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko berücksichtigen wir durch entsprechende Wertabschläge.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten haben wir auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Bemessung der Rückstellungen erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag nach § 253 (1) S. 2 HGB unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Voraussichtliche Preis- und Kostensteigerungen sind im Erfüllungsbetrag enthalten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr wurden nach § 253 (2) HGB mit dem Ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach der "Pro-jected Unit Credit" - Methode. Die Anwartschafts- bzw. Rentenbarwerte werden nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Verwendung der Richttafeln 2005 G und unter Berücksichtigung einer Fluktuation ermittelt.

Die wichtigsten versicherungsmathematischen Annahmen für die Bewertung sind:

Rechnungszins: 5,06 % p. a. (Vorjahr 5,13 % p. a.)
Durchschnittlicher Einkommenstrend: 3,00 % p. a. (Vorjahr 3,0 % p. a.)
Durchschnittliche Fluktuationsrate: 2,00 % p. a. (Vorjahr 2,0 % p. a.)
Rententrend gemäß § 16 (2) BetrAVG 1,75 % p. a. (Vorjahr 1,5 % p. a.)
Rententrend gemäß § 16 (3) BetrAVG 1,00 % p. a. (Vorjahr 1,0 % p. a.)

Es wird ein fristenkongruenter, durchschnittlicher Marktzins der letzten sieben Jahre verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Hierbei wird entsprechend § 253 Abs. 2 S. 2 HGB auf eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren abgestellt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umsatzrealisierung erfolgt bei Leistungserbringung oder mit Auslieferung der Produkte an den Kunden.

(3) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem konzerninternen Clearing-Verkehr

(2.088 Tsd. EUR; im Vorjahr 1.859 Tsd. EUR) und aus sonstigen Forderungen (12 Tsd. EUR; im Vorjahr 11 Tsd. EUR). Das in den Sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Körperschaftsteuerguthaben

(2 Tsd. EUR; im Vorjahr 3 Tsd. EUR) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

(5) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 1.023 Tsd. EUR wird zu 100% von der Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Stuttgart, gehalten. Das gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt.

Die Kapitalrücklage wurde gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingestellt.

(6) Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 132 Tsd. EUR (im Vorjahr 109 Tsd. EUR).

In den sonstigen Rückstellungen sind vor allem ungewisse Verbindlichkeiten im Personalbereich sowie Erneuerungsverpflichtungen für Miet- und Pachtverträge enthalten.

(7) Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen Tsd. EUR 28 (Vorjahr Tsd. EUR 9).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen Tsd. EUR 435 (Vorjahr Tsd. EUR 223).

Diese betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von Tsd. EUR 44 (Vorjahr Tsd. EUR 21), sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Tsd. EUR 4 (Vorjahr Tsd. EUR 12) sowie Tsd. EUR 387 (Vorjahr Tsd. EUR 190) aus der Gewinnabführung.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von Tsd. EUR 1

(Vorjahr Tsd. EUR 5) und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(8) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

  TSD. EUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen  
fällig 2013 239
fällig 2014 bis 2017 182
Verpflichtungen aus begonnenen  
Investitionsvorhaben 1
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden nicht.  

(9) Umsatzerlöse

Bei den ausgewiesenen Umsatzerlösen handelt es sich um Leistungen für die Entwicklung kundenspezifischer Software für Sicherheitsmanagement- und Zutrittskontrollsysteme. Die Umsätze wurden ausschließlich mit der Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Stuttgart, erzielt.

(10) Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

Die periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 25 Tsd. EUR (im Vorjahr 45 Tsd. EUR).

(11) Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 45 Mitarbeiter (Vorjahr 47), davon 3 Auszubildende und erreichte zum 1. Januar 2013 einen Mitarbeiterstand von 46 (Vorjahr 46), davon 3 Auszubildende.

(12) Zinsergebnis

Im Zinsergebnis sind Erträge aus verbundenen Unternehmen von 3 Tsd. EUR und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 6 Tsd. EUR enthalten.

(13) Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Die Aufwendungen aus Gewinnabführung in Höhe von 387 Tsd. EUR (im Vorjahr 190 Tsd. EUR) sind aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages mit der Bosch Sicherheitssysteme GmbH entstanden.

(14) Geschäftsführung

 

Herr Christof Ziegler, Geschäftsführer der Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Stuttgart (bis 07.03.2012).

 

Herr Dr. Jörg Fischer, Geschäftsführer der Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Stuttgart (seit 07.03.2012).

 

Peter Deinert, Leiter Finance und Controlling der Bosch Sicherheitssysteme GmbH

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

(15) Mutterunternehmen

Die Robert Bosch GmbH, Stuttgart stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach IFRS mit befreiender Wirkung gemäß § 291 Handelsgesetzbuch auf, in den die Bosch Sicherheitssysteme GmbH mit ihren Tochterunternehmen einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger eingereicht und dort offen gelegt.

(18) Prüfungshonorar

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist im Konzernabschluss der Robert Bosch GmbH enthalten.

 

Aachen, 5. April 2013

Bosch Access Systems GmbH

Die Geschäftsführer

Dr. J. Fischer

P. Deinert

Gesellschafterbeschluss

der Bosch Access Systems GmbH Aachen

Als alleinige Gesellschafterin der Bosch Access Systems GmbH, Aachen, beschließt die Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Stuttgart, unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Formen und Fristen der Einberufung einer Abhaltung einer Gesellschafterversammlung auf schriftlichem Wege, folgendes:

1.

Der Jahresabschluss der Bosch Access Systems GmbH, Aachen, zum 31.12.2012 wird festgestellt.

2.

Der Gewinn in Höhe von 387.135,05 EUR wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Bosch Sicherheitssysteme GmbH abgeführt.

3.

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2012 Entlastung erteilt.

4.

Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird zum Abschlussprüfer der Bosch Access Systems GmbH für das Geschäftsjahr 2013 bestellt.

 

Stuttgart, den 16.09.2013

Bosch Sicherheitssysteme GmbH

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