Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 423
Eingetragen
10.1.1983
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit BekleidungEinzelhandel mit Textilien
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Bekleidung, Groß- und Einzelhandel mit Textilien aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Reinhard Wachter
seit 14.1.2026
Geschäftsführer
Hans Erhard Willax
seit 2.8.2024
Prokura
Marco Rossini
seit 2.8.2024
Geschäftsführer
Alberto Pedroni
seit 2.8.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
ROSSINI 1969 S.P.A.ITA
50.90%
49.10%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ROSSINI 1969 S.P.A.
Italy
305.400 €
50.90%
Germany
294.600 €
49.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Willax GmbH Bekleidungswerk

Beilngries

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

WILLAX GMBH BEKLEIDUNGSWERK, BEILNGRIES

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 339.895,00 347.000,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 67.307,00 95.720,00
II. Sachanlagen 219.588,00 198.280,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.619,00 44.731,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.967,00 153.547,00
III. Finanzanlagen 53.000,00 53.000,00
1. Beteiligungen 53.000,00 53.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.308.628,89 11.454.334,41
I. Vorräte 6.551.357,86 6.695.729,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.600.358,37 3.276.172,75
III. Wertpapiere 982.712,21 976.631,56
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.174.200,45 505.800,32
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 24.192,33 33.373,87
12.672.716,22 11.834.708,28

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.962.000,83 9.465.907,02
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.860.457,34 1.860.457,34
III. Gewinnvortrag 7.005.449,68 6.072.728,82
IV. Jahresüberschuss 1.496.093,81 932.720,86
B. RÜCKSTELLUNGEN 484.758,00 871.792,28
C. VERBINDLICHKEITEN 1.225.957,39 1.497.008,98
12.672.716,22 11.834.708,28

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 6.655.878,59 5.928.157,87
2. Personalaufwand -2.582.013,86 -2.437.734,87
a) Löhne und Gehälter -2.191.734,28 -2.023.968,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -390.279,58 -413.766,75
- davon für Altersversorgung: EUR 20.282,50 (Vorjahr: EUR 57.497,15)
3. Abschreibungen -80.255,00 -50.045,72
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -80.255,00 -50.045,72
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.935.532,00 -2.140.757,09
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.561,32 14.992,95
- davon aus der Aufzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 8.968,00)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -635,03 -37.819,63
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.172,24 -2.706,45
- davon aus der Abzinsung: EUR 950,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -566.795,49 -337.230,80
9. Ergebnis nach Steuern 1.502.036,29 936.856,26
10. Sonstige Steuern -5.942,48 -4.135,40
11. Jahresüberschuss 1.496.093,81 932.720,86

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

WILLAX GMBH BEKLEIDUNGSWERK, BEILNGRIES

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Willax GmbH Bekleidungswerk hat Ihren Sitz in Beilngries. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HRB 423 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 HGB)

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. den Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Den planmäßigen linearen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände liegen Nutzungsdauern von 3 Jahren zugrunde. Die technischen Anlagen und Maschinen werden zwischen 5 und 14 Jahren abgeschrieben. Den linearen und degressiven Abschreibungen der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen Nutzungsdauern von 3 bis 14 Jahren zugrunde. Sämtliche Anlagenzugänge werden linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit Ihren Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert bilanziert.

Die Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Waren werden mit Ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Geleistete Anzahlungen wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennwert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Teilwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel (Bankguthaben und Kassenbestände) sind mit den Nominalwerten aktiviert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand im Folgejahr darstellen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wurde mit dem Nominalbetrag angesetzt. Es entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

4. Angaben zur Bilanz

4.1 Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

4.2 Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode (PUC-Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§285 Nr. 24 HGB):

Durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,83 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G"

Der Unterschiedsbetrag zwischen den 10-Jahres-Zinssatz und 7-Jahres-Zinssatz nach §253 Abs. 6 HGB (und zugleich Ausschüttungssperre) beträgt € 898 (Vj. € 9.702).

Die Pensionsrückstellungen zum 31.12.2023 in Höhe von T€ 821 (Vj. T€ 827) wurden mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 765 (Vj. T€ 696) nach §246 II 2 HGB verrechnet.

4.3 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen mit T€ 411 (Vj. T€ 740) enthalten Rückstellungen für den Bereich Wareneinkauf und Warenverkauf mit T€ 188 (Vj. T€ 549), für den Personalbereich mit T€ 119 (Vj. T€ 100), sowie für den Verwaltungs- und Finanzbereich mit T€ 104 (Vj. T€ 91).

4.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 1.225.957,39 € (Vorjahr: 1.497.008,98 €). Die Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 19.855,70 €) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

4.5 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht ein Mietvertrag für das Hauptlager mit Verwaltung. Der jährliche Mietzins beträgt T€ 108.

Des Weiteren besteht ein Mietvertrag für ein weiteres Lager mit einem jährlichen Mietzins in Höhe von T€ 86.

Zum 31.12.2023 bestanden Verpflichtungen aus den Kraftfahrzeugleasingverträgen in Höhe von T€ 123,2 sowie aus sonstigen Leasingverträgen in Höhe von T€ 44,3. Die Leasingverpflichtungen haben in Höhe von T€ 148,3 eine Laufzeit bis zu 1 Jahr und in Höhe von T€ 19,2 eine Laufzeit von 1-5 Jahren.

Für bestehende Leasingverpflichtungen gegenüber fremden Dritten besteht eine Verpfändungsvereinbarung in Höhe von T€ 44.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen für Beiträge zur Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 62,5 wurden mit der Erhöhung des Aktivwerts der Versicherung (T€ 70) verrechnet.

6. Sonstige Angaben

Die Schutzklauseln gemäß § 286 Abs. 3 und Abs. 4 HGB wurden in Anspruch genommen.

6.1 Organe

Geschäftsführer der Gesellschaft ist

Herr Hans Erhard Willax, Industriekaufmann, Berching.

6.2 Durchschnittliche Arbeitnehmerzahlen

Im Jahresdurchschnitt waren 29 (Vj. 29) Angestellte und 33 (Vj. 34) gewerbliche Arbeiter beschäftigt.

6.3 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.496.093,81 auf neue Rechnung vorzutragen.

6.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage der Gesellschaft haben, haben sich nach Ende des Geschäftsjahres bis zur Lageberichterstellung nicht ereignet.

 

Beilngries, 31.03.2024

gez. Hans Erhard Willax, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 246.960,96 7.076,58 0,00 254.037,54
246.960,96 7.076,58 0,00 254.037,54
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 92.926,00 0,00 0,00 92.926,00
Technische Anlagen und Maschinen 217.707,04 2.350,00 0,00 220.057,04
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.078,52 63.729,42 53.467,17 403.340,77
703.711,56 66.079,42 53.467,17 716.323,81
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 53.000,00 0,00 0,00 53.000,00
1.003.672,52 73.156,00 53.467,17 1.023.361,35
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 151.240,96 35.489,58 0,00 186.730,54
151.240,96 35.489,58 0,00 186.730,54
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 92.924,00 0,00 0,00 92.924,00
Technische Anlagen und Maschinen 172.976,04 11.462,00 0,00 184.438,04
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 239.531,52 33.303,42 53.461,17 219.373,77
505.431,56 44.765,42 53.461,17 496.735,81
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
656.672,52 80.255,00 53.461,17 683.466,35
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.307,00 95.720,00
67.307,00 95.720,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
Technische Anlagen und Maschinen 35.619,00 44.731,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.967,00 153.547,00
219.588,00 198.280,00
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 53.000,00 53.000,00
339.895,00 347.000,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

WILLAX GMBH BEKLEIDUNGSWERK, BEILNGRIES

Grundlagen des Unternehmens

Das Bekleidungswerk WILLAX GmbH ist ein mittelständischer Industriebetrieb mit mehr als 50-jähriger Erfahrung in den Bereichen Herstellung und Vertrieb von Berufs- und Freizeitbekleidung. Im Jahr 1998 wurde das Sortiment um Arbeitsschuhe und Sicherheitsstiefel erweitert. Europaweit werden Baumarktketten, Versandhandels-, Groß- und Einzelhandelskunden mit Berufsbekleidung und Schutzschuhen beliefert.

Der Standort des Unternehmens befindet sich in Beilngries.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch anhaltende Krisen geprägt. Anhaltend hohe Preise, steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland waren ursächlich für diese Entwicklung. Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge sank das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% (vgl. Vorjahr: +1,8%).

Die Entwicklung in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen verlief dabei unterschiedlich. Während die Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe zurückging, verzeichneten die meisten Dienstleistungsbereiche leichte Anstiege. Insgesamt ergab sich jedoch ein preisbereinigtes Minus von 0,1%. Die privaten Konsumausgaben sanken im Jahr 2023 ebenfalls preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr. Erstmals seit Jahren reduzierte auch der Staat seine preisbereinigten Konsumausgaben um 1,7%. Der Handel mit dem Ausland ging zurück und die Exporte nahmen preisbereinigt um 1,8% ab. Die schwache inländische Nachfrage führte zu einem Rückgang der Importe um 3,0%. Im Vergleich zu den anderen Ländern in der EU entwickelte sich Deutschland schwach. (Quelle: www.destatis.de).

Unter Berufung auf das Statistische Bundesamt veröffentlichte der "Gesamtverband textil+mode", Berlin, den Branchenumsatz für die Bekleidungsindustrie. Demzufolge sind die Umsätze im Jahr 2023 um 10,8% (vgl. 2022: +19,4%) gestiegen. Für das Teilsegment der Arbeits- und Berufsbekleidung vermeldete die Organisation einen angestiegenen Umsatz in Höhe von 11,0%.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Der Umsatz der WILLAX GmbH ist im Berichtsjahr um 13,1 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und liegt damit über der Prognose. Der Materialaufwand bezogen auf die Betriebsleistung ist annähernd unverändert. Das Rohergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12,3%.

Die Ausgaben in den Bereichen Personal und sonstige betriebliche Aufwendungen stiegen im Geschäftsjahr gemäß den Prognosen. Daher verzeichnet das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 einen stärkeren Anstieg und liegt bei 1.496 T€.

Zusammenfassend stellt sich der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 als zufriedenstellend dar.

Beschaffung

Die WILLAX GmbH verfügt über eine Organisation, die eine zuverlässige und wettbewerbsfähige Beschaffung der Produkte sicherstellt. Dabei setzt die Gesellschaft auf Handelspartner in unterschiedlichen Ländern.

Im Bereich Bekleidung bezieht die WILLAX GmbH den Großteil der Produkte aus den Ländern China und Indien. Die Beschaffung der Sicherheitsschuhe und -stiefel erfolgt im asiatischen Raum und in Europa.

Personal

Die Belegschaft der WILLAX GmbH ist die Basis für die konstante Entwicklung des Unternehmens. Mit ihrer Leistungsbereitschaft und ihrem Fachwissen sichert sie maßgeblich den Erfolg der Gesellschaft.

Am Ende des Geschäftsjahres 2023 waren 67 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Voll- und Teilzeit) beschäftigt.

Ertragslage

Die Umsätze wurden im Geschäftsjahr mit den Produktbereichen Bekleidung (63%) und Sicherheitsschuhe (37%) erwirtschaftet. Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr bezogen auf die Umsatzerlöse annähernd unverändert. Die Personalkosten sanken bezogen auf die Betriebsleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) um 1,0 Prozentpunkte. Die Abschreibungen blieben im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen um 9,6 % zurück. Dies ist im Wesentlichen auf niedrigere Werbe- und Vertriebsaufwendungen zurückzuführen.

Es verbleibt ein Jahresüberschuss nach Abzug der Ertragssteuern in Höhe von 1.496 T€.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ging im Vergleich zum Vorjahr um 7 T€ auf 340 T€ zurück. Den Investitionen in Höhe von 204 T€ standen Abschreibungen und Buchwertabgänge in Höhe von 211 T€ gegenüber. Die Investitionen erfolgten zum Großteil in Sachanlagen. Der Warenbestand sank im Berichtsjahr um 145 T€ auf 6.551 T€. Das Anlagevermögen sowie die Vorräte sind durch das Eigenkapital gedeckt.

Das Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 1.496 T€ auf 10.962 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt, bei einer um 838 T€ gestiegenen Bilanzsumme, 86,5 % und ist weiterhin solide. Die Rückstellungen sanken aufgrund reduzierter ausstehender Rechnungen um 387 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten v.a. höhere Steuerverbindlichkeiten.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.137 T€. Zum Bilanzstichtag betrug der Bestand an liquiden Mitteln 1.174 T€. Die Liquidität war während des gesamten Jahres außerdem durch ausreichende Kreditlinien gesichert.

Chancen- und Risikobericht

Sowohl Chancen als auch Risiken können einerseits gesamtwirtschaftlich, andererseits unternehmensspezifisch bedingt sein. Die Geschäftsführung der WILLAX GmbH analysiert und bewertet permanent Chancen und Risiken. Diese werden gegeneinander abgewogen und angenommen, wenn eine angemessene Wertsteigerung erwartet werden kann. Bestehende Risiken werden erkannt und mit Hilfe geeigneter Maßnahmen minimiert.

Risikobericht

Der Wettbewerb zwischen den Anbietern steht in Verbindung mit der bestehenden Kundenstruktur. Hierbei handelt es sich um das Hauptrisiko der WILLAX GmbH. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch intensive Kundenbetreuung, einem hohen Servicegrad und marktgerechten Produkten.

Die Beschaffung der Ware kann mit Risiken behaftet sein. Die WILLAX GmbH befindet sich dabei in einem Spannungsfeld. Wichtige Punkte sind Qualität, Preis und Liefertreue. Eine ausgewogene Lieferantenstruktur in unterschiedlichen Produktionsländern erhöht die Flexibilität und mindert das Risiko eventueller Lieferausfälle.

Das Sortiment der WILLAX GmbH kann mit Risiken behaftet sein. Die hergestellten Produkte werden durch die Einkaufsleitung regelmäßig am Produktionsstandort kontrolliert. Eigene Mitarbeiter und externe Dienstleister prüfen die Ware nach einem definierten und standardisierten Schema.

Wechselkursrisiken im Einkaufsbereich ergeben sich im Wesentlichen aus dem Teil der Beschaffung, den die WILLAX GmbH in US-Dollar abwickelt. Steigenden Produktkosten, die durch eine Verschlechterung des Wechselkurses eintreten, begegnet die Gesellschaft mit einer angepassten Preispolitik. Nachdem die Eingangsrechnungen der Importe zum größten Teil in Euro fakturiert werden, trägt die geschilderte Maßnahmen zur Reduzierung dieses Risikos bei.

Die WILLAX GmbH refinanziert sich zum Großteil am Geldmarkt und unterliegt dem Risiko der Zinsschwankungen. Das Risiko von Forderungsausfällen bei Stammkunden minimiert die Gesellschaft durch regelmäßige, zeitnahe Analysen, die das Zahlungsverhalten auswerten sowie durch ein straff organisiertes Mahnwesen. Für Neukunden setzt die WILLAX GmbH andere Zahlungsmodalitäten ein, die das Ausfallrisiko minimieren.

Die Gesellschaft überträgt weitere betriebliche Risiken wie Unterbrechung, Feuer oder Diebstahl durch entsprechende Verträge auf Versicherungen.

Die Risikolage ist im Vergleich zu 2022 unverändert.

Die WILLAX GmbH ist aktuell durch zwischenstaatliche Verwerfungen weder direkt noch indirekt betroffen. Allerdings können dadurch ausgelöste globale Krisen, eine anhaltende Inflation und steigende Zinsen zu zurückhaltender Nachfrage seitens der Endverbraucher führen. Die WILLAX GmbH wird dieses Risiko weiterhin beobachten und sich darauf konzentrieren diese Aufgaben zusammen mit den Handelspartnern zu lösen.

Chancenbericht

Das Geschäftsmodell der WILLAX GmbH bietet für das Jahr 2024 vielfältige Chancen. Die direkte Zusammenarbeit mit den Kunden, in Verbindung mit den hochverfügbaren Warenbeständen und Beschaffungsstrukturen, sind die Basis für den Ausbau der bestehenden Beziehungen und eine gute Voraussetzung, um neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Nach Einschätzung der Geschäftsleitung hat sich die Chancenlage im Jahresvergleich nicht wesentlich geändert.

Gesamtaussage

Die Risiken der künftigen Entwicklung liegen vor allem im Bereich der bestehenden Kunden- und Lieferantenstruktur. Die Gesellschaft sieht sich hier durch den bestehenden Maßnahmenkatalog gut aufgestellt. Auch aufgrund der soliden Bilanzstruktur sind zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der WILLAX GmbH gefährden.

V. Prognosebericht

In seiner Frühjahrsprognose geht das Institut für Weltwirtschaft, Kiel, von einem verhaltenen Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 0,9 % aus. Die Annahme beruht auf steigenden private Konsumausgaben und sinkender Inflation.

Bei normalem Geschäftsverlauf rechnet die Geschäftsführung mit steigenden Umsatzerlösen im mittleren einstelligen Prozentbereich und einem ähnlichen Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2023.

Die WILLAX GmbH hat sich als Ziel gesetzt, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den soliden Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen.

 

Beilngries, 31. März 2024

gez. Hans E. Willax, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Willax GmbH Bekleidungswerk, Beilngries

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Willax GmbH Bekleidungswerk, Beilngries, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Willax GmbH Bekleidungswerk, Beilngries, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ingolstadt, 4. Juni 2024

KT Kastl & Teschke GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kffr. Tanja Teschke, Wirtschaftsprüferin

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist in der Gesellschafterversammlung vom 09.06.2024 erfolgt. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.496.093,81 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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