Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 28888
Vorher
CEPEWA GmbH Glas, Keramik, Geschenkartikel
Eingetragen
30.3.1988
Branche
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen und GlaswarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von keramischen Erzeugnissen, Glaswaren, Holzwaren a. n. g., sowie Flecht- und KorbwarenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Ist der Import und Export sowie der Handel mit Waren aller Art, soweit hierfür keine besonderen Genehmigungen erforderlich sind, insbesondere von Glas, Keramik und Geschenkartikel, sowie die Übernahme von Handelsvertretungen. Einzelhandel ist nicht beabsichtigt. Weiterhin die Vermittlung des Abschlusses und Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleicher Rechte, Wohnraum, gewerbliche Räume sowie Darlehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Tilly
seit 21.1.2021
Prokura
Sina Walther
seit 4.6.2020
Geschäftsführer
Markus Koch
seit 7.10.2009
Prokura
Jan Walther
seit 15.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Jan Walther
61184 Karben
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CEPEWA GmbH

Karben

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die CEPEWA GmbH ist seit ihrer Gründung vor mehr als 35 Jahren im Großhandel mit einem Warensortiment für Geschenk- und Dekoartikel sowie Trend- und Saisonware tätig, das überwiegend aus Fernost/China importiert wird. Standort der Gesellschaft ist die Stadt Karben im hessischen Wetteraukreis.

Zu unseren Kunden gehören vor allem der Facheinzelhandel, Einkaufs- und Möbelverbände, Gartencenter und Handelsfachmärkte. In geographischer Hinsicht erzielten wir im Berichtsjahr 86 % (Vj. 87 %) unseres Umsatzes in Deutschland. Von dem restlichen Exportanteil von rund 14 % (Vj. 13 %) entfielen rund 10,35 % auf andere EU-Länder und rund 3,38 % auf die Schweiz. Andere Länder spielten als Absatzmärkte keine nennenswerte Rolle.

Wir verfügen über ein modernes Logistikkonzept und großflächige Lagerkapazitäten zur Produktbevorratung und Warenverteilung sowohl an unserem Unternehmenssitz als auch in der umliegenden Region. Für die Warenpräsentation und Marketingzwecke stehen ergänzend zu unseren regelmäßigen Messeauftritten ein Onlineshop sowie zwei modern eingerichtete Showrooms in Karben und Dortmund zur Verfügung.

B. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hatte auch im Jahr 2023 wieder mit äußerst herausfordernden Rahmenbedingungen zu kämpfen. Die wirtschaftliche Dynamik litt weiterhin unter den Auswirkungen des Ukraine-Krieges, namentlich dem beträchtlichen Energie- und Verbraucherpreisanstieg, welche sowohl die Industrie als auch die privaten Haushalte spürbar belasteten. Die hiermit einhergehende Konsumzurückhaltung unter den Verbrauchern setzte insbesondere auch dem für uns auf der Abnehmerseite überaus wichtigen Einzelhandel stark zu. Im Ergebnis verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen Rückgang des preisbereinigten BIP um 0,3 %. 1

1 Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung 2024, S. 156.

C. Wirtschaftsbericht

I. Geschäftsverlauf

Das beschriebene Klima wirkte sich selbstredend auch auf den Geschäftsverlauf unseres Unternehmens aus. Die eingetretenen Kaufkraftverluste und hiermit verbundene Sparzwänge der privaten Konsumenten machten sich im Handel in Gestalt einer nachlassenden Nachfrage ganz besonders bemerkbar. Nicht wenige unserer Einzelhandelskunden gerieten spürbar unter Druck und passten ihr Einkaufsverhalten den veränderten Gegebenheiten entsprechend an. In der Folge hatten auch wir einen deutlichen Umsatzrückgang um rund 8 Mio. EUR auf knapp 21,3 Mio. EUR (Vj. 29,5 Mio. EUR) zu verzeichnen. Eine weitere Ursache für diesen Rückgang war der nahezu vollständige Wegfall des zu Pandemiezeiten umsatzträchtigen Geschäfts mit Atemschutzmasken und Corona-Schnelltestes, welches im Berichtsjahr infolge der Aufhebung der staatlichen Eindämmungsmaßnahmen praktisch keine Rolle mehr spielte.

Dass trotz dieser unbefriedigenden Umsatzentwicklung das Jahresergebnis mit rund -70 TEUR (Vj. -815 TEUR) nur leicht negativ ausfiel, ist auf verschiedene Sondereffekte zurückzuführen. Zuvorderst ist hier der Verkauf unserer Lagerhalle in Okarben per Sale-and-lease-back zu nennen, durch welchen ein Gewinn von rund 2,1 Mio. EUR erzielt werden konnte. Zusätzlich resultierte aus dem Verkauf auch eine Schadensersatzforderung in Höhe von 1,2 Mio. EUR gegen den mit der Planung und Überwachung des betreffenden Objekts beauftragten Architekten. Hintergrund dieser Forderung sind im Rahmen der Verkaufsverhandlungen festgestellte Abweichungen des Objekts von den Vorgaben der erteilten Baugenehmigung, durch welche sich der Verkauf um mehrere Monate verzögerte, da zunächst mit den zuständigen Baubehörden die zur Behebung des baurechtswidrigen Zustandes erforderlichen Maßnahmen abgestimmt werden mussten. Aufgrund dieses Schwebezustandes reduzierte die Käuferin ihr ursprüngliches Angebot um die genannten 1,2 Mio. EUR, welche sodann nach Abschluss des Verkaufs und umfassender fachanwaltlicher Prüfung als entgangener Gewinn gegenüber dem rechtlich verantwortlichen Architekten geltend gemacht wurden. Bislang wurde die Forderung noch nicht beglichen.

Auf der anderen Seite entstand durch die Vernichtung und Abschreibung mangelhafter Atemschutzmasken im Wert von 2,5 Mio. EUR auch ein negativer Sondereffekt. Dem vorausgegangen war der rechtskräftige Abschluss eines in Dubai gegen den Lieferanten der betreffenden Masken geführten Schadensersatzprozesses, an dessen Ende die Feststellung der Mangelhaftigkeit der gelieferten Masken stand und uns ein Anspruch auf Schadensersatz in Höhe von über 3 Mio. EUR zugesprochen wurde. Aufgrund ihrer ungewissen Einbringlichkeit (bislang konnte trotz intensiver Vollstreckungsbemühungen lediglich ein Teilbetrag in Hohe von knapp 210 TEUR eingetrieben werden) konnte diese Forderung jedoch nicht aktiviert werden, was in Verbindung mit der gebotenen vollständigen Abschreibung der Masken zu einem Verlust von rund 2,3 Mio. EUR führte.

II. Lage des Unternehmens

1. Ertragslage

Lässt man die Sondereffekte unberücksichtigt, zeigt sich, dass das operative Geschäft stark unter den beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen litt. Der infolge gesunkener Nachfrage zu verzeichnende Umsatzrückgang fiel stärker aus als erwartet und konnte weder durch eine verbesserte Rohgewinnmarge (36,8 %, Vj, 32,8 %) noch durch den eingeschlagenen Sparkurs (insbesondere im Bereich der Personalkosten, die mit knapp 3,6 Mio. EUR um mehr als 500 TEUR unter dem Vorjahreswert lagen) vollständig kompensiert werden. Auch durch den infolge der Geldpolitik der EZB gestiegenen Zinsaufwand (+125 TEUR im Vergleich zum Vorjahr) wurde das Ergebnis nicht unerheblich belastet.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt 1,012 Mio. EUR, das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 822 TEUR und das EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) -82 TEUR.

2. Vermögenslage

Unser Vermögen ist zu 86,48 % im Umlaufvermögen gebunden. Hierzu gehören insbesondere das Warenlager (53,46 % der Bilanzsumme) sowie die Kundenforderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (31,77 %).

Die Vermögensstruktur stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
EUR % EUR % EUR
Langfristig gebundenes Vermögen
Immaterielles Anlagevermögen 13,00 0,00 5.772,00 0,02 -5.759,00
Sachanlagen 1.583.788,97 12,49 6.092.258,17 25,69 -4.508.469,20
Summe langfristig gebundenes Vermögen 1.583.801,97 12,49 6.098.030,17 25,72 -4.514.228,20
Mittel- und kurzfristig gebundenes Vermögen
Vorräte 6.779.083,04 53,46 14.149.238,26 59,67 -7.370.155,22
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.028.800,21 31,77 3.199.032,87 13,49 829.767,34
Liquide Mittel und Wertpapiere 157.981,63 1,25 91.807,30 0,39 66.174,33
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 130.147,04 1,03 173.761,64 0,73 -43.614,60
Summe mittel- und kurzfristiges Vermögen 11.096.011,92 87,51 17.613.840,07 74,28 -6.517.828,15
Gesamtvermögen 12.679.813,89 100,00 23.711.870,24 100,00 -11.032.056,35

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen hat sich infolge des Verkaufs der Lagerhalle mehr als halbiert und beträgt nunmehr nur noch 12,49 %. Beim mittel- und kurzfristig gebundenen Vermögen hat sich der Lagerbestand ebenfalls mehr als halbiert (6,8 Mio. EUR, Vj. 14,1 Mio. EUR). Die Vorräte wurden einerseits bewusst abgebaut, um mehr Liquidität freizusetzen. Andererseits schlägt sich an dieser Stelle auch die erwähnte Abschreibung der mangelhaften Atemschutzmasken in Höhe von 2,5 Mio. EUR nieder. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich demgegenüber aufgrund der unter C. I. dargestellten Schadensersatzforderung gegen den Architekten signifikant erhöht und belaufen sich nun auf rund 4 Mio. EUR (Vj. 3,2 Mio. EUR). All diese Veränderungen führen im Ergebnis zu einer gegenüber dem Vorjahr beinahe halbierten Bilanzsumme von nur noch knapp 12,7 Mio. EUR.

Die Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
EUR % EUR % EUR
Langfristig verfügbares Kapital
Eigenkapital 2.699.366,12 21,29 2.569.140,10 10,83 130.226,02
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 283.914,00 2,24 298.287,00 1,26 -14.373,00
Summe langfristig verfügbares Kapital 2.983.280,12 23,53 2.867.427,10 12,09 115.853,02
Mittel- und kurzfristig verfügbares Kapital
Rückstellungen 284.509,00 2,24 391.557,00 1,65 -107.048,00
Kreditverbindlichkeiten 5.892.049,73 46,47 15.829.847,60 66,76 -9.937.797,87
Lieferverbindlichkeiten 315.282,86 2,49 1.232.296,88 5,20 -917.014,02
Sonstige Verbindlichkeiten 3.204.692,18 25,27 3.390.741,66 14,30 -186.049,48
Summe mittel- und kurzfristiges Kapital 9.696.533,77 76,47 20.844.443,14 87,91 -11.147.909,37
Gesamtkapital 12.679.813,89 100,00 23.711.870,24 100,00 -11.032.056,35

Die Eigenkapitalquote hat sich infolge geleisteter Sondertilgungen, welche durch den Verkauf der Lagerhalle ermöglicht wurden, sowie der Nichtinanspruchnahme der eingeräumten Kontokorrentlinien beinahe verdoppelt und liegt zum Abschlussstichtag bei 21,29 %. Die Kreditverbindlichkeiten wurden erheblich reduziert und betragen nur noch knapp 5,9 Mio. EUR (Vj. 15,8 Mio. EUR). Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen vollständig. Das Eigenkapital und das mittel- und langfristig gebundene Fremdkapital zusammen decken sowohl das Anlagevermögen als auch das Warenlager vollständig. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Rückstellungen sind zu über 90 % durch die flüssigen Mittel und die kurzfristigen Kundenforderungen und im Übrigen durch das Warenlager gedeckt.

3. Finanzlage

Der Finanzmittelfonds hat sich zum 31. Dezember 2023 um 7,69 Mio. EUR auf +170 TEUR (Vj. -7,54 Mio. EUR) signifikant erhöht. Für die operative Geschäftstätigkeit ist ein Mittelzufluss in Höhe von 4,05 Mio. EUR und für die Investitionstätigkeit in Höhe von 6,46 Mio. EUR zu verzeichnen. Dem steht ein negativer Cashflow in Höhe von 2,82 Mio. EUR aus der Finanzierungstätigkeit gegenüber.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir unter Berücksichtigung der derzeitigen Marktgegebenheiten als solide ein. Das geplante operative Ergebnis wurde wegen des geringen Umsatzes zwar nicht erreicht. Gleichwohl gilt es zu berücksichtigen, dass unser im vorherigen Geschäftsjahr eingeschlagene Verschlankungskurs noch nicht abgeschlossen ist. Mit diesem verfolgen wir das Ziel, das Unternehmen durch umfassende Einsparungen in die Lage zu versetzen, trotz der aktuell angespannten Nachfragesituation zeitnah wieder Gewinne zu erwirtschaften. Unsere Finanzlage hat sich infolge des Lagerhallenverkaufs stark verbessert, was uns zugleich den notwendigen Liquiditätspuffer verschafft, um die derzeitige Übergangsphase hin zu einer besseren Kosteneffizienz gut zu bewältigen.

D. Prognosebericht

Was den zukünftig zu erwartenden Geschäftsverlauf betrifft, erweist sich eine treffsichere Prognose als schwierig. Ein Ende des Ukraine-Krieges und der mit diesem zusammenhängenden vielfältigen weiteren Krisen (z. B. Energie- und Verbraucherpreisanstieg) ist nicht in Sicht. Mit dem Wiederaufflammen des Nahost-Konflikts und den Angriffen der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer ist zudem noch ein weiterer internationaler Krisenherd mit konkreten Auswirkungen (insbesondere in Gestalt von höheren Frachtraten und längeren Lieferzeiten aufgrund der von den Reedereien beschlossenen Umroutungen) auf die hiesige Wirtschaft hinzugekommen. Wir bewegen uns somit unverändert in einem angespannten Marktumfeld.

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass sich der Handel infolge von Kaufkraftverlusten sowie der allgemeinen Verunsicherung angesichts der nicht abreißenden negativen Nachrichten aus der Wirtschaft weiterhin einer spürbaren Konsumzurückhaltung auf der Verbraucherseite gegenübersehen wird. Es kann auch nicht völlig ausgeschlossen werden, dass auch der eine oder andere Kunde von uns (etwa Einzelhandelsketten) im Falle einer noch länger anhaltenden Krise in ernste Schwierigkeiten geraten könnte.

Vor diesem Hintergrund ist an Wachstum und steigende Umsätze derzeit nicht zu denken. Realistisch dürfte vielmehr sein, dass sich am Ende des laufenden Geschäftsjahres die Umsatzerlöse etwa auf dem Vorjahresniveau bewegen und bei rund 21 Mio. EUR liegen werden. Wie bereits erwähnt, wird daher die Aufgabe für das Unternehmen darin bestehen, die gegenwärtig fehlenden Gewinne über eine Reduzierung der Kosten zu erwirtschaften. Diesbezüglich sind bereits vielfältige Maßnahmen in die Wege geleitet worden. Die größten Einsparungen erfolgten im Personalbereich (siehe C. II. 1.), wo zum Abschlussstichtag nur noch 58 Beschäftigte zu verzeichnen waren (Vj. 76). Der Personalabbau wird auch im laufenden Geschäftsjahr fortgesetzt und zu Einsparungen in Höhe von weiteren rund 350 TEUR führen.

Ebenfalls aus Kostengründen wurde entschieden, den Mietvertrag betreffend unseren zweiten Showroom in Dortmund zum 31.12.2024 zu beenden. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass sich der Showroom an unserem Unternehmenssitz in Karben als zentraler Anlaufpunkt für unsere Kunden etabliert hat und somit auch aus marketingtechnischer Sicht keine Notwendigkeit mehr besteht, noch einen weiteren Showroom zu unterhalten. Die hiermit verbundenen Einsparungen, die sich allerdings erst im Geschäftsjahr 2025 auswirken werden, belaufen sich auf jährlich knapp 70 TEUR.

Insgesamt betrachtet werden die Raumkosten infolge der Rückanmietung der verkauften Lagerhalle zwar ansteigen (+65 TEUR in 2024). Die aus dem Sale-and-lease-back andererseits resultierenden Einsparungen sind jedoch weit höher. Insbesondere der infolge der Reduzierung der Kreditverbindlichkeiten sowie der seitens der EZB eingeleiteten Zinswende geringere Zinsaufwand wird zu einer spürbaren Entlastung beitragen (ca. -375 TEUR). Ferner sind an dieser Stelle auch die infolge des Abgangs von Anlagevermögen geringeren Abschreibungen (-58 TEUR im Vergleich zum Berichtsjahr) und der nach dem Abschluss der Sale-and-lease-back-Transaktion geringere Bedarf an externen Beratungsdienstleistungen (ca. -115 TEUR) zu nennen.

Im Ergebnis erwarten wir, dass sich die Betriebskosten (trotz einzelner Ausnahmen wie etwa bei den Containerfrachtraten oder den Raumkosten) im laufenden Geschäftsjahr um rund 1 Mio. EUR reduzieren werden. Verbunden mit einer moderaten Steigerung der Rohgewinnmarge dürften wir damit am Jahresende trotz stagnierender Umsätze auf eine schwarze Null zusteuern.

Auch für die kommenden Geschäftsjahre ist nach derzeitigem Stand nicht mit signifikanten Umsatzsprüngen zu rechnen. Gleichwohl gehen wir davon aus, dass wir im Zuge der Umsetzung der von uns eingeleiteten Sparmaßnahmen bereits ab 2025 wieder moderate Gewinne erzielen werden.

E. Chancen-/Risikobericht

Mit dem Verkauf der Lagerhalle in Okarben ist das Unternehmen finanziell solide aufgestellt und für die gegenwärtig herausfordernden Zeiten gewappnet. Die Gelegenheit ist daher günstig für eine Verschlankung der vorhandenen Strukturen mit dem Ziel, die Kosten nachhaltig zu reduzieren und der Umsatzstagnation anzupassen.

Risiken ergeben sich insbesondere aus den gegenwärtigen globalen Krisen. Solange etwa die infolge der Huthi-Angriffe angespannte Sicherheitslage im Roten Meer anhält, bleiben die globalen Lieferketten anfällig für Störungen. Etwaige Lieferverzögerungen versuchen wir daher durch frühzeitige Bestellungen sowie eine vorausschauende Wareneingangsplanung möglichst zu vermeiden.

Individuelle Risiken bestehen im Zusammenhang mit der kundenseitigen Tendenz zu längeren Zahlungszielvereinbarungen. Diesbezüglich sichern wir uns unter anderem durch unsere bei Coface Deutschland bestehende Warenkreditversicherung ab, die zum Jahresende 2023 rund 76 % (Vj. 78 %) der offenen Forderungen abdeckte. Auch die der Versicherung vorausgehende Bewertung von Neukunden bringt ein ergänzendes hohes Sicherheitspotenzial in den laufenden Prozess des Forderungsmanagements mit ein. Kreditierungen (Zahlungsziele) werden erst genehmigt, wenn eigene positive Zahlungserfahrungen vorliegen. Dem gehen in aller Regel Vorkasse- und/oder Nachnahmelieferungen voraus.

Generell wird möglichen Forderungsausfällen durch eine Vielzahl von Überwachungs- und aktiven Managementmaßnahmen begegnet. Hierzu zählen insbesondere die Überwachung der Zahlungsziele, die Einforderung von Kundenvorauszahlungen, eingeräumte Kreditlinien bei verschiedenen Instituten und Organisationen sowie eine marktbezogene Factoringentwicklung. Die wirtschaftliche Situation der Kunden wird laufend und mehrstufig von uns überprüft, um auf mögliche Ausfallrisiken mit angemessenen Sofortmaßnahmen und ggf. Wertberichtigungen reagieren zu können.

Währungsrisiken bestehen durch den Bezug von Handelswaren aus Fernost (China), die überwiegend auf US-$-Basis beschafft und bezahlt werden. Erst vor zwei Jahren zeigte sich dies besonders deutlich, als der Euro zwischenzeitlich auf Parität zum US-Dollar fiel. Aktuell besteht keine diesbezügliche Absicherung. Wir beobachten die Kursentwicklung jedoch kontinuierlich und behalten uns vor, im Bedarfsfall ein entsprechendes Sicherungsgeschäft abzuschließen.

Aus heutiger Sicht sind keine bestands- oder entwicklungsgefährdenden Risiken erkennbar.

 

Gez. Jan Walther, Geschäftsführer

Gez. Sina Walther, Geschäftsführerin

Offenlegung gemäß § 266 Absatz 2 und 3 HGB

BILANZ

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13,00 5.77200
II. Sachanlagen 1.583.788,97 1.583.801,97 6.092.258,17
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.779.083,04 14.149.238,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.028.800,21 3.199.032,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 157.981,63 10.965.864,88 91.807,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 130.147,04 173.761,64
SUMME AKTIVA 12.679.813,89 23.711.870,24

Passivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 54.000,00 54.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 0,00
III. Gewinnvortrag 2.515.140,10 3.329.896,91
IV. Jahresüberschuss -69.773,98 -814.756,81
B. Rückstellungen 568.423,00 689.844,00
C. Verbindlichkeiten 9.412.024,77 20.452.886,14
SUMME PASSIVA 12.679.813,89 23.711.870,24

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 11.820.528,67 10.447.990,02
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.011.882,49 -3.421.716,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -551.438,91 -3.563.321,40 -646.238,98
- davon für Altersversorgung in EUR: -58.459,78 (-63.924,90)
3. Abschreibungen
a) auf immat. Vermögensg. d. Anlageverm.u. Sachanlagen -189.885,71 -228.982,55
b) auf Vermögensgegenstände. des Umlaufvermögens die übliche Abschreibungen überschreiten 0,00 -1.400.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -7.219.299,25 -4.877.436,24
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -904.222,43 -779.515,26
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: -4.991,00 (-5.477,00)
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.310,47 -103.038,15
7. Ergebnis nach Steuern -43.889,65 -802.861,81
8. sonstige Steuern -25.884,33 -11.895,00
9. Jahresüberschuss -69.773,98 -814.756,81

Anhang

a) Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die CEPEWA GmbH hat ihren Sitz in Karben. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 28888 eingetragen.

b) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der CEPEWA GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Entsprechend besteht Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich der Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angaben im Anhang ausgeübt.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierung

Die Bilanzierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Bewertung

Eine Änderung hinsichtlich der Bewertungsmethoden ist gegenüber dem Vorjahr nicht zu verzeichnen.

Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bewertungsgrundsätzen des § 252 HGB.

Anlagevermögen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, werden sie vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert.

Das abnutzbare Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, das nicht abnutzbare Anlagevermögen zu Anschaffungskosten bewertet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Vorräte erfolgte gemäß § 255 HGB zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung nach § 253 Abs. 4 HGB wird berücksichtigt. Hierbei werden alle erkennbaren Risiken, die sich aus Gründen der Marktgängigkeit ergeben, durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden für vertragliche Versorgungsansprüche nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet.

Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen) werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Währungsumrechnung

Währungsforderungen sind zum Devisenkassa-Mittelkurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

b) Angaben zur Bilanz

Vorräte

Der in der Bilanz zusammengefasste Posten Vorräte gliedert sich wie folgt auf:

Bestand Waren 6.299.946,99 Euro (Vj. 13.900.022,72 Euro)
Schwimmende Ware 283.670,04 Euro (Vj. 112.599,65 Euro)
Geleistete Anzahlungen 195.466,01 Euro (Vj. 136.615,89 Euro)

Forderungen

Der Bilanzwert ergibt sich aus der Buchführung und der vorliegenden Debitorensaldenliste zum 31.12.2023.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.367.691 0 2.245.952 0
Sonstige Vermögensgegenstände 663.759 211.854 953.080 163.263

Sonstige Vermögensgegenstände / Forderungen aus gewährten Darlehen

Die Forderungen aus gewährten Darlehen haben in der Höhe von 211 TEUR (Vj. 163 TEUR)

eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Flüssige Mittel / Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Flüssigen Mittel / Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entsprechen den vorliegenden Saldenbestätigungen bzw. den Kontoauszügen zum 31.12.2023.

Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wird in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Hierbei wurden folgende Berechnungsparameter berücksichtigt:

Rechnungszins 1,87 %
Rententrend 2,00 %
Sterbetafeln "Richttafeln von 2018G" von Prof. Klaus Heubeck

Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie tragen allen erkennbaren Einzelrisiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.231 EURO. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Der Bilanzwert ergibt sich aus der Buchführung und der vorliegenden Kreditorensaldenliste zum 31.12.2023. Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

31.12.2023
TEUR
< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Summe
Kreditinstitute 2564 828 2500 5892
Lieferungen und Leistungen 316 0 0 316
Sonstige
a) gegenüber Gesellschaftern 760 0 0 760
b) aus Steuern 43 0 0 43
c) Übrige 2401 0 0 2401
8584 828 2500 9412
31.12.2022
TEUR
< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Summe
Kreditinstitute 10394 2902 2515 15829
Lieferungen und Leistungen 1233 0 0 1233
Sonstige
a) gegenüber Gesellschaftern 760 0 0 760
b) aus Steuern 44 0 0 44
c) Übrige 2587 0 0 2587
15018 2920 2515 20453

Das Darlehen gegenüber der HypoVereinsbank (KfW-Unternehmerkredit) mit einer ursprünglichen vereinbarten Rückzahlungsverpflichtung zum 30. Juni 2022 wurde mit Nachtrag zum Darlehensvertrag vom 20.12.2022 dahin gehend geändert, dass die Rückzahlung in 16 gleichen Raten bis zum 30 Juni 2026 erfolgt.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten:

Sonstige Verbindlichkeiten 760.000,00 Euro (Vj. 760.000 Euro)

Gewinn- und Verlustrechnung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft u. a. Umsatzerlöse im Bereich Hygieneartikel (hier insbesondere Atem-, Mundschutzmasken und Corona-Schnelltests) in Höhe von insgesamt 160,2 TEURO (Vj. 2.359 TEURO) (§285 Nr. 4 HGB).

Abnehmer sind vor allem Einzelhandelskunden in Deutschland, die erneut einen Anteil von rund 86 % (Vj. 87 %) am Gesamtumsatz haben; der restliche Exportanteil von rund 14 % (Vj. 13 %) entfällt mit 10,35 % auf die EU-Länder und mit rund 3,38 % auf die Schweiz und 0,31 % auf restliche Drittländer.

Gemäß dem notariellen Vertrag vom 07.03.2023 kam es zu einem Verkauf einer Lagerhalle per Sale-and-lease-back, der zu einen positiven Liquiditätseffekt für das Jahr 2023 geführt hat (§ 285 Nr. 31 HGB).

Da eine Lieferung von Masken mangelhaft war, hatte die Gesellschaft den Lieferanten auf Rückabwicklung des Kaufvertrages verklagt. Das erstinstanzliche Gericht hatte diesbezüglich zwei Sachverständige mit der Untersuchung der Masken beauftragt und diese haben die Mangelhaftigkeit bestätigt.

Die Gegenseite wurde dann erstinstanzlich insbesondere zur Rückzahlung des Kaufpreises und zur Erstattung der von uns getragenen Transportkosten verurteilt. Hiergegen hatte die Gegenseite Berufung und später auch Revision eingelegt. Das erstinstanzliche Urteil wurde aber beide Male bestätigt.

Am 22.05.2023 wurde das Urteil mit der Entscheidung des Revisionsgerichts rechtskräftig. In diesem Zusammenhang wurden die im Warenbestand befindlichen wertlosen Masken vernichtet und abgeschrieben (§ 285 Nr. 31 HGB).

Außerbilanzielle Geschäfte

Zur Verbesserung der Liquidität werden ein Teil der Kundenforderungen an einen Factor verkauft. Zum Stichtag waren Forderungen in Höhe von 1.424 TEURO an den Factor abgetreten.

Die sonstigen Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3 HGB stellen sich wie folgt dar:

bis 1 Jahr 2 bis 5 Jahre über 5 Jahre insgesamt
TEURO TEURO TEURO TEURO
Gebäude- und Lagermieten 225 193 0 418
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 174 233 0 407
Sonstige Verpflichtungen insb. Mieten 83 57 0 140
482 483 0 965

Am Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft keine Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

c) Weitere Erläuterungen zu einzelne Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Nachfolgend werden weitere Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gegeben, die bei der Offenlegung des Jahresabschlusses zulässigerweise entfallen sollen:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 5.892 TEURO durch folgende Sicherheiten belastet:

Sicherungsübereignung Warenbestand

Abtretung Einspeisevergütung Photovoltaikanlage

Abtretung Kundenforderungen (Globalzession)

Abtretung Rechte und Ansprüche aus der Warenkreditversicherung

Buch- und Grundschuld Max-Planck-Straße 10 in Karben (2.125 TEURO)

Buch- und Grundschuld Am Häuserbach 10 in Okarben (4.500 TEURO)

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Ausstehende Boni/Skonti 169.279 EURO (Vj. 266.827 EURO)
Künftige Belastungen 54.500 EURO (Vj. 50.000 EURO)
Ausstehende Rechnungen 26.130 EURO (Vj. 24.460 EURO)
Rückstellung für Aufbewahrung 6.600 EURO (Vj. 6.600 EURO)
Jahresabschluss/Prüfung 28.000 EURO (Vj. 28.000 EURO)

Abschlussprüferhonorar

Die CEPEWA GmbH ist nach deutschem Handelsrecht verpflichtet, das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers, econne Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, anzugeben:

2023
Abschlussprüfungsleistungen 12.000,00 €

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der CEPEWA GmbH schlägt vor, den Jahresverlust für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 69.773,98 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Jan Walther, Kaufmann

Sina Walther, Kauffrau

Auf die Angabe von Geschäftsführungsbezügen wird aufgrund der Schutzklausel des § 286 Abs, 4 HGB verzichtet. Auf die Angabe von Pensionsrückstellungen für frühere Organmitglieder wird aufgrund der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Arbeitnehmer

Die durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer setzten sich nach Gruppen wie folgt zusammen:

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Gewerbliche Angestellte 32
Angestellte 24
Geschäftsführer 2
Auszubildende 0
58

 

Karben, den 15. November 2024

Jan Walther

Sina Walther

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt.

BilPos Konto Bezeichnung Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
27 EDV-Software 142.780,42 142.780,42
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.780,42 142.780,42
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 142.780,42 142.780,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
50 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.701.615,67 1.458.772,70 242.842,97
90 Geschäftsbauten 1.809.459,94 1.809.459,94
111 Außenanlagen für Geschäfts-, Fabrik- und andere Bauten 8.547,80 8.547,80
112 Hof- und Wegebefestigungen 58.502,38 58.502,38
115 Andere Bauten 3.213.565,43 3.213.565,43 0,00
Summe Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.791.691,22 4.672.338,13 2.119.353,09
2. technische Anlagen und Maschinen
280 Betriebsvorrichtungen 32.900,00 32.900,00
Summe technische Anlagen und Maschinen 32.900,00 32.900,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
320 Pkw 66.785,84 66.785,84
350 Lkw 84.256,97 84.256,97
380 Sonstige Transportmittel 49.939,98 49.939,98
400 Betriebsausstattung 433.502,36 5.572,14 439.074,50
410 Geschäftsausstattung 200.961,34 3.917,65 204.878,99
420 Büroeinrichtung 142.080,98 142.080,98
430 Hardware 170.173,61 18.576,56 188.750,17
431 Einrichtung Showroom 23.380,00 23.380,00
450 Einbauten in fremde Grundstücke 4.137,49 4.137,49
480 Geringwertige Wirtschaftsgüter 208.801,52 6.604,86 335,29 215.071,09
485 Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 32.490,00 32.490,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.416.510,09 34.671,21 335,29 1.450.846,01
Summe Sachanlagen 8.241.101,31 34.671,21 4.672.673,42 3.603.099,10
Summe Anlagevermögen 8.383.881,73 34.671,21 4.672.673,42 3.745.879,52
BilPos Konto Bezeichnung Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
27 EDV-Software 137.008,42 5.759,00 142.767,42
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.008,42 5.759,00 142.767,42
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 137.008,42 5.759,00 142.767,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
50 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
90 Geschäftsbauten 602.574,94 54.710,00 657.284,94
111 Außenanlagen für Geschäfts-, Fabrik- und andere Bauten 5.616,80 502,00 6.118,80
112 Hof- und Wegebefestigungen 37.547,88 2.675,00 40.222,88
115 Andere Bauten 249.052,43 64.272,00 313.324,43 0,00
Summe Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 894.792,05 122.159,00 313.324,43 703.626,62
2. technische Anlagen und Maschinen
280 Betriebsvorrichtungen 24.496,00 2.192,00 26.688,00
Summe technische Anlagen und Maschinen 24.496,00 2.192,00 26.688,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
320 Pkw 43.962,34 4.943,00 48.905,34
350 Lkw 74.149,47 9.217,00 83.366,47
380 Sonstige Transportmittel 49.937,48 49.937,48
400 Betriebsausstattung 376.613,36 14.389,14 391.002,50
410 Geschäftsausstattung 134.393,84 12.181,65 146.575,49
420 Büroeinrichtung 116.983,98 5.372,00 122.355,98
430 Hardware 164.710,11 7.068,06 171.778,17
431 Einrichtung Showroom 23.379,00 23.379,00
450 Einbauten in fremde Grundstücke 4.136,99 4.136,99
480 Geringwertige Wirtschaftsgüter 208.800,52 6.604,86 335,29 215.070,09
485 Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 32.488,00 32.488,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.229.555,09 59.775,71 335,29 1.288.995,51
Summe Sachanlagen 2.148.843,14 184.126,71 313.659,72 2.019.310,13
Summe Anlagevermögen 2.285.851,56 189.885,71 313.659,72 2.162.077,55
BilPos Konto Bezeichnung Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
27 EDV-Software 13,00 5.772,00
Summe entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13,00 5.772,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 13,00 5.772,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
50 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 242.842,97 1.701.615,67
90 Geschäftsbauten 1.152.175,00 1.206.885,00
111 Außenanlagen für Geschäfts-, Fabrik- und andere Bauten 2.429,00 2.931,00
112 Hof- und Wegebefestigungen 18.279,50 20.954,50
115 Andere Bauten 0,00 2.964.513,00
Summe Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.415.726,47 5.896.899,17
2. technische Anlagen und Maschinen
280 Betriebsvorrichtungen 6.212,00 8.404,00
Summe technische Anlagen und Maschinen 6.212,00 8.404,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
320 Pkw 17.880,50 22.823,50
350 Lkw 890,50 10.107,50
380 Sonstige Transportmittel 2,50 2,50
400 Betriebsausstattung 48.072,00 56.889,00
410 Geschäftsausstattung 58.303,50 66.567,50
420 Büroeinrichtung 19.725,00 25.097,00
430 Hardware 16.972,00 5.463,50
431 Einrichtung Showroom 1,00 1,00
450 Einbauten in fremde Grundstücke 0,50 0,50
480 Geringwertige Wirtschaftsgüter 1,00 1,00
485 Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 2,00 2,00
Summe andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 161.850,50 186.955,00
Summe Sachanlagen 1.583.788,97 6.092.258,17
Summe Anlagevermögen 1.583.801,97 6.098.030,17

Die Gesellschaft macht teilweise von den Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers wurde für den aufgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023 erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CEPEWA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CEPEWA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEPEWA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 15. November 2024

econne Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Oec. Frank Häfner, Wirtschaftsprüfer

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

29 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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