Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
CASISOFT MindWare GmbH
Leonardo-da-Vinci-Weg 6, 32760 Detmold, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Rügge seit 7.2.2025 | Prokura |
Janosch Christian Bogdanski seit 24.11.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Modelleisenbahn Holding GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CASISOFT MindWare GmbHDetmoldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsmodell Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft teilt sich auf zwei Bereiche auf. In einem Teil übernimmt die Gesellschaft Agentur-Dienstleistungen im Bereich Software-Entwicklung und Content-Management, im zweiten Teil betreibt sie einen Handel mit Modelleisenbahnen und Zubehör, mit dem Schwerpunkt Distanzhandel. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Detmold, wo sich neben der Verwaltung auch ein stationäres Ladengeschäft befindet. Die Geschäftsabwicklung erfolgt in gemieteten Räumen. Im Mittel hatte die Gesellschaft 2023 60 Beschäftigte. II. Wirtschaftsbericht 1) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Trotz der nach wie vor spürbaren Auswirkungen der Coronapandemie und weiteren nachteiligen Umständen wie dem Ukraine Krieg, konnten wir unseren Umsatz in 2023 gegenüber dem Vorjahr fast halten. Das politische Umfeld trug zur Schwächung des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei, was zur weiter anhaltenden Kaufzurückhaltung und damit zur Stagnation des Umsatzes in Deutschland führte. Die resultierende Marktsättigung musste teilweise durch Preisnachlässe ausgeglichen werden, was zu einer schlechteren Rohertragsmarge führte. In Benelux und dem Nordamerikanischen Markt (US/CA) konnten die Umsätze wiederholt leicht gesteigert werden. Das gleiche gilt für die Südeuropäischen (IT/ES/PT), und weitere Märkte. 2) Finanzielle Leistungsindikatoren a) Ertragslage
Der überwiegende Teil der Umsatzerlöse wird durch den Handel mit Modelleisenbahnen und Zubehör erzielt. Die Umsätze aus dem Handel mit Modelleisenbahnen und Zubehör hat im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt TEUR 22.113 (Vorjahr TEUR 22.242) betragen. Das Agenturgeschäft sank auf TEUR 501 (Vorjahr TEUR 551). Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse um 0,78 % gesunken. Der absolute Rohertrag ist durch die marktsättigungs-bedingten Preisnachlässe und das schwieriger werdende VB-Geschäft (Vorab-Reservierung) und dadurch bedingten Lager-Abverkauf um 7 % gesunken. Hierzu wurden aber bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen, Forderungen rechtzeitig aufzustellen und innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr um 56 % gestiegen. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. c) Vermögenslage
Die Verbindlichkeiten haben sich zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 783 (45 %) erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zum Bilanzstichtag um TEUR 349 aufgrund von Gewinnausschüttungen gestiegen und liegen bei 19,9 % der Gesamtverbindlichkeiten. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 197 gesunken, es liegt damit wieder leicht über dem Niveau von 2021. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. Die Entwicklung der Gesellschaft war im Planungskorridor. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist leicht rückläufig aber konstant. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Unsere Position als Marktführer ist gefestigt. In den kommenden Jahren aber ist weiterhin von einer leicht verminderten Nachfrage auszugehen, die sich jedoch immer noch deutlich über dem Jahresniveau von 2019 bewegen wird. Unsere Mitarbeitereinsatzquote können wir durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle aufrechterhalten. Wir erwarten weiterhin eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Es besteht eine integrierte Planungsrechnung für die nächsten 5 Jahre, die die erwarteten zukünftigen Entwicklungen darstellt. IV. Chancen- und Risikobericht a) Risiken Ein wesentliches Risiko ist das Lieferrisiko bzw. das Risiko der Warenverfügbarkeit. Bei zeitlichen Verzögerungen der Warenlieferungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen und Ausfälle von geplanten Umsätzen ergeben. Ein weiteres Risiko für die künftige Entwicklung liegt in den starken Preissteigerungen im Bereich der Vorräte. Nur ein Teil der Preissteigerungen kann an die Endkunden weitergegeben werden, weil die Preissteigerungen der Hersteller oft mit gleichzeitiger Reduzierung/Verschlechterung der Händlerkonditionen umgesetzt werden. Dies führt zu zwei weiteren Risiken in den kommenden Jahren: Erstens wird möglicherweise das Kaufverhalten der Kunden durch die Preissteigerungen bei gleichbleibender Kaufkraft rückläufig sein und zweitens wird es zu mitunter deutlichen Margenverschlechterungen kommen. Aus dem Risiko einer Margenverschlechterung resultiert zwangläufig auch das Risiko einer verschlechterten Ertragslage, welche jedoch aufgrund der derzeitigen guten Finanzierungssituation der Gesellschaft auch für das Jahr 2024 keine Liquiditätsrisiken beinhaltet. Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und gerade aufgrund der leichten Fremdfinanzierung ist die Gesellschaft verschiedenen finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Der überwiegende Anteil der finanzwirtschaftlichen Risiken wird als gering eingestuft; lediglich das Zinsrisiko steigt angesichts der Marktentwicklungen. Im Bereich der Kosten wurden sämtliche Posten, zum Teil maßgebend, auf ein Minimum reduziert. Eine weitere Kostensenkung erachtet die Gesellschaft, gerade bei der stark gestiegenen Inflation nicht als realistisch. Im Hinblick auf die angespannte Situation der Paketversender und den global stark wachsenden Onlinehandel wird es weiterhin zu Preissteigerungen im Aufwand für Verpackungen und Versand kommen, was ein deutliches Kostenrisiko darstellt. Im Bereich der Personalkosten werden kontinuierliche Kostensteigerungen erwartet. Dies wird durch eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns noch beschleunigt. Aktuell stagnieren die Energiepreise zwar auf einem hohem Niveau, mittelfristig ist aber mit weiteren Steigerungen zu rechnen, was sich dann in den Aufwendungen wiederspiegeln wird. Eine deutliche Reduzierung oder Kündigung der bestehenden Finanzierungsstruktur würde aktuell wenig Auswirkungen auf unsere Finanzlage bzw. die Ergebnisentwicklung haben und wird aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung auch nicht angenommen. Das Eintreten einer möglichen Kündigung sieht die Gesellschaft aufgrund der sehr positiven Geschäftsentwicklung als sehr unwahrscheinlich. Die bei der Gesellschaft verfolgte Digitalisierungs- und Automatisierungsstrategie bietet neue Möglichkeiten für die Steigerung des Kundennutzens und des Unternehmenswerts. Damit verbunden sind auch Risiken, die sich aus der zunehmenden Abhängigkeit der Geschäftsprozesse von der IT ergeben. Hinzu kommen spezifische Risiken aufgrund der Verwendung und Verfügbarkeit neuer Technologien im Rahmen der Digitalisierung, die beispielsweise die Produkte, deren Nutzung oder das operative Geschäft beeinträchtigen können. b) Chancen Ein großes Potential sieht die Gesellschaft weiterhin in modernen Marketing- und Vertriebskonzepten. Hier wird das 2018 gestartete Content-Marketing weiter ausgebaut, um den Online Traffic weiter konstant hoch zu halten und die Marke "modellbahnshop-lippe" noch stärker im Markt zu festigen. Auch wird durch die Einführung einer Corporate Identity die Marke "MSL" und ihre Internationalisierung weiter vorangetrieben. Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten welche weiter voran getrieben werden. Hier stößt die Gesellschaft nach wie vor auf Märkte, die zum Teil noch nicht durch Wettbewerber durchdrungen sind. Einschränkend muss man hier allerdings die Problematik der teilweise hohen Versandkosten erwähnen. Neben der Internationalisierung stehen Perspektiven, die der etablierte deutsche Markt für den Online-Vertrieb von Modellbahnen und -zubehör weiter bietet, offen. Die Verdrängung des stationären Handels durch den Online-Vertrieb kann weiterhin ein Wachstumstreiber bleiben, ebenso wie der demographische Wandel. c) Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential sowie Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten gesunkenen Nachfrage und den Preissteigerungen, gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut. Somit sind nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren nach erfolgreicher Umsetzung der getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen seit Mitte 2017 keine Tatsachen erkennbar, welche die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich negativ beeinträchtigen könnten. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Detmold, 15. März 2024 CASISOFT MindWare GmbH vertreten durch gez. Jens Rügge, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG in der Fassung BilRUG aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Mit Vertrag vom 13. Februar 2023 wurde die Tochtergesellschaft CASISOFT MindWare Eu-Vertriebsgesellschaft mbH mit der Muttergesellschaft Mindware GmbH durch Aufnahme ohne Kapitalerhöhung gem. § 2 Nr. 1 UmwG verschmolzen. Der Verschmelzungsstichtag ist der 1. Januar 2023. Die Übertragung erfolgt zum Buchwert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgaben der vorraussichtlichen Nutzungsdauer linear und degressiv abgeschrieben. Die Abschreibung auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Sofern eine dauerhafte Wertminderung vorgelegen hat, wurde der Wert der Finanzanlagen um eine außerplanmäßige Abschreibung gemindert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem nachstehenden Anlagespiegel. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Modelleisenbahn GmbH, Österreich in Höhe von 132.674,91 Euro (Vorjahr: 135.092,59 Euro) Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 25.000,00 Euro (Vorjahr: 25.000,00 Euro), dem Gewinnvortrag in Höhe von 2.766.316,48 Euro (Vorjahr: 2.464.222,58 Euro), der Gewinnausschüttung von insgesamt 1.120.773,30 Euro (Vorjahr: 877.603,82 Euro), der Kapitalrücklage durch Verschmelzung 3.955,59 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) und dem Jahresüberschuss in Höhe von 919.824,93 Euro (Vorjahr: 1.179.697,72 Euro) zusammen. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten die zu erwartende Nachzahlung zur Körperschaftsteuer und Solaritätszuschlag des Jahres 2022 von 2.206,81 Euro (Vorjahr: 16.936,97 Euro), die Nachzahlungen zur Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 2020 aus der Betriebsprüfung 13.397,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) und die Körperschaftsteuernachzahlung inkl. Solidaritätszuschlag für 2022 des verschmolzenen Unternehmens 296,54 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) und die Gewerbesteuer-Nachzahlung des Jahres 2022 30.378,00 Euro (Vorjahr: 58.589,00 Euro) sowie die GewSt Nachzahlung aus der Betriebsprüfung für das Jahr 2020 13.220,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Urlaubsansprüche von Mitarbeitern, Überstunden von Mitarbeiten, Prämien an Mitarbeiter, öffentliche Abgaben, Kosten der Jahresabschlussprüfung und -erstellung, sowie zu erwartende Nebenkostenabrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmene sind Verbindlichkeiten gegenüber der Modelleisenbahn Holding GmbH, Österreich 10.951,64 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) und Verbindlichkeiten gegenüber der Modelleisenbahn GmbH, Österreich von 128.339,66 Euro (Vorjahr: 118.530,39 Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aus dem Vermögen de Gesellschaft wie folgt besichert: • Das Warenlager in den gemieteten Räumen "Leonardo-da-Vinci Weg 6-8, 32760 Detmold" wurde mit Raumsicherungsübertragung zur Besicherung übertragen. • Außenstände / Kundenforderungen wurden im Rahmen eines Zessionsvertrages abgetreten. Weiterhin sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von dritter Seite wie folgt besichert: • Selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft der Gesellschafter über insgesamt 340,0 TEuro. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus folgenden Miet. bzw. Leasingverträgen: • Gewerbemietvertrag "Leonardo-da-Vinci-Weg 6-8, 32760 Detmold", Netto-Kalt-Miete p.a. 161 TEuro, das Mietverhältnis ist zunächst bis zum 31. Dezember 2024 befristet, es sind jedoch vertraglich Verlängerungsoptionen vorgesehen. • Gewerbemietvertrag Ladenlokal Detmold "Bad-Meinberger Str. 1, 32760 Detmold", Netto-Kalt-Miete p.a. 12 TEuro. Das Mietverhältnis begann am 01. August 2010 und war auf 3 Jahre befristet. Der Vertrag verlängert sich automatisch, wenn er nicht spätestens mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende des Verlängerungszeitraums gekündigt wird. • Sonstige Mietverträge, Netto-Kaltmiete p.a. 13 TEuro. Laufzeit kurzfristig bzw. im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfristen kündbar. • Leasingverträge für 6 Fahrzeuge p.a. 20 TEuro. Die Leasingverträge sind auf 2 bzw. 3 Jahre abgeschlossen. Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im branchenüblichen Rahmen Weitergehende Haftungsverhältnisse für Verpflichtungen Dritter bestanden nicht. Die Summe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen lassen sich aus der folgenden Tabelle entnehmen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Jahresdurchschnitt 60 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, 35 voll angestellte Arbeitnehmer und 25 Teilzeitbeschäftigte) beschäftigt. Eine Offenlegung der Bezüge für die Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. Angabe über die Mitglieder der Gesellschaftsorgane Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an: Döring, Björn, Kaufmann bis zum 24. November 2023 Rügge, Jens, Kaufmann ab dem 24. November 2023 Konzernabschluss 100% des Stammkapitals werden ab dem 30. November 2021 von der Modelleisenbahn Holding GmbH, Bergheim bei Salzburg (Österreich) gehalten. Den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen stellt die Modelleisenbahn Holding GmbH, Bergheim, Österreich auf. Der Konzernabschluss ist unter firmenbuch.at abrufbar. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 919.824,93 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Detmold, 15. März 2024 CASISOFT MindWare GmbH vertreten durch gez. Jens Rügge, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CASISOFT MindWare GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CASISOFT MindWare GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CASISOFT MindWare GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Detmold, 15. März 2024 HWP
Audit GmbH
Jochen Mischer, Wirtschaftsprüfer |
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