Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
RI-Solution Service GmbHLiquidiert
Kaiserstraße 17, 08209 Auerbach/Vogtl., DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günther Bauer seit 7.12.2011 | Geschäftsführer |
Andreas Hüttner seit 18.7.2008 | Geschäftsführer |
Joachim Schwabe seit 22.10.2003 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RI-Solution Service GmbHAuerbachJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Lagebericht 2012Wirtschaftliches Umfeld Der Geschäftsverlauf und die Herausforderungen im Berichtsjahr 2012 waren im Wesentlichen geprägt durch Dienstleistungen im Rahmen von strategischen Maßnahmen im BayWa-/RWA-Konzern, die durch die IT begleitet wurden, wie auch hinzu gewonnene Kunden und Dienstleistungsaufträge, die sich im Ausbau der Geschäftstätigkeit etablierter Produkte und Dienstleistungen niederschlugen. Hierbei waren die Anpassung der Organisations- und Leistungsstrukturen des Unternehmens die wesentlichen Aufgaben des Managements. Dabei konnten die in den Vorjahren erfolgreichen Optimierungsmaßnahmen, insbesondere die gute Effizienz der Erbringung unserer IT-Service-Dienstleistungen gewinnbringend eingesetzt werden. Unternehmensentwicklung Das Unternehmen entwickelt sich auch betriebswirtschaftlich im Berichtsjahr sehr erfolgreich. So konnten beim Unternehmensergebnis (EGT) die Planungen deutlich übertroffen werden. Leistungs- und Budgetziele wurden erreicht. Wesentliche Projekte in 2012 waren u.a. die Übernahme von Betriebs- und Betreuungsleistungen bei hinzu gewonnenen Kunden in Niederösterreich, wie auch der Rollout und die Übernahme der Supportdienstleistungen für die neue Kassenlösung der BayWa AG. Hierbei verfolgt das Management konsequent und erfolgreich die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Im Rahmen ihres Qualitäts-Management-Systems nutzt die Gesellschaft das etablierte Service-Reporting, um die objektivierte Kommunikation und Steuerung der erbrachten Service-Leistung sicherzustellen. Diese hierbei angewandte Methodik wurde auch in 2012 erneut durch die Dekra im Rahmen eines Audits und einer Zertifizierung nach ISO 9001:2008 geprüft und bestätigt. Um den ständig steigenden Anforderungen an ein professionelles IT-Sicherheits-Management zu begegnen, hat die RI-Solution Service GmbH, zeitgleich mit ihrer Mutter- (RI-Solution GmbH) und Schwestergesellschaft (RI-Solution Data GmbH) ein Informations-Sicherheits-Management-System (ISMS) nach ISO 27001 eingeführt. Hierbei ist das erklärte Unternehmensziel, zentrale Geschäftsprozesse mitsamt den dort benötigten Informationswerten durch Schaffung gültiger Sicherheitsstandards effektiv zu schützen. Die erfolgreiche und richtlinienkonforme Einführung des ISMS wurde durch ein unabhängiges Prüfungsunternehmen auditiert und zertifiziert. Im November 2012 hat eine erneute Prüfung die Zertifizierung bestätigt. Die Gesellschaft operiert an den Standorten Auerbach, München und Wien. Branchenentwicklung: Das für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft maßgebliche Kundenportfolio innerhalb des BayWa-/RWA-Konzernverbundes entwickelt sich zunehmend volatil. So steigen aufgrund der Konzernstrategie und den damit in Verbindung stehenden wachsenden Bedürfnissen an modernen und zum Teil auch mobilen IT-Lösungen, aber auch aufgrund der wachsenden Agilität die Risiken, Kundensegmente zu verlieren und Produkte nicht mehr vermarkten zu können. In der Summe der Veränderungen liegen aber mehrheitlich Chancen für unser Unternehmen, mit teilweise angepasstem und verändertem Leistungsportfolio entstehende Umsatzeinbrüche wieder aufzuholen. Geschäftsverlauf und Lage Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Gesamtleistung um ca. 0,9 Mio. EUR (2011: 11,9 Mio. EUR; 2012: 11,0 Mio. EUR) Der Rückgang setzt sich im Wesentlichen wie folgt zusammen: Während bei
die Leistung weiter gesteigert werden konnte, gingen vor allem bei
die Umsatzerlöse zurück. Der besonders hohe Anteil des Umsatzrückganges bei Handelsware (1,1 Mio. EUR) resultiert daraus, dass in 2011 aufgrund eines Systemwechsels bei Mobile Office-Geräten sowie von Rollouts mobiler Geräte im Rahmen des Telematik-Projektes und der Mobile Apps Lösung der Sparte Agrar ein überdurchschnittlicher Umsatz erzielt werden konnte. Der Aufwand für bezogene Waren und Ersatzteile sowie Dienstleistungen inklusive des Bereiches Telekommunikation sank dementsprechend gegenüber dem Vorjahr um ca. 0,2 Mio. EUR (2011: 6,23 Mio. EUR; 2012: 6,05 Mio. EUR). Der Anteil des Einsatzes für Waren und Dienstleistungen an der Gesamtleistung stieg jedoch insgesamt von 52 % in 2011 auf nunmehr 55 % in 2012. Trotz der geringeren Gesamtleistung konnte das EGT mit einem Überschuss von 1.147 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (1.047 TEUR) um ca. 100 TEUR verbessert werden. Die Umsatzrendite (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit/ Umsatzerlöse) stieg im Vergleich zum Vorjahresergebnis (8,9 %) auf 10,4 %. Dieses gute Resultat konnte vor allem auch durch die Reduzierung der Gesamtkosten um 0,79 Mio. EUR (2011: 4,58 Mio. EUR, 2012: 3,79 Mio. EUR) erzielt werden. Der Aufwand für eigenes und Fremdpersonal reduzierte sich aufgrund von personellen Umstrukturierungen innerhalb der RIS-Gruppe um 589 TEUR (2011: 3.632 TEUR, 2012: 3.043 TEUR). Das Verhältnis Personalkosten zu Gesamtleistung liegt damit für 2012 bei 27,7 % (Vorjahr: 30,6 %). Die Aufwendungen bzgl. sonstiger Sachkosten abzgl. Fremdpersonalkosten verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 199 TEUR. Die Mehrkosten in 2011 resultierten zum einen aus der gebildeten Rückstellung für Kosten im Rahmen des BayWa-Telematik-Projektes (71 TEUR) und zum anderen aus den erhöhten Aufwendungen für EDV-Zubehör im Rahmen der Kassenwartung (30 TEUR). Auch im Jahr 2012 dominierten weiterhin die an den strategischen Zielen der BayWa AG sowie der RIS-Gruppe ausgerichteten Aufgabenschwerpunkte:
Zusätzlich wurden u. a. durch
weitere Geschäftsfelder integriert. Darüber hinaus konnten im vergangenen Jahr projektbezogen zusätzliche Umsätze generiert werden bei
Die Gesellschaft deckt ihren Finanzbedarf ausschließlich über Kreditrahmenverträge mit den Gesellschaftern. Der Finanzmittelbedarf belief sich im Berichtszeitraum innerhalb der Planung. Das Anlagevermögen der Gesellschaft verringerte sich im Berichtszeitraum hauptsächlich aufgrund der regulären Abschreibungen bei der EDV-Hardware von 142,1 TEUR um 51,5 TEUR auf 90,6 TEUR. Die Zuführungen in das Anlagevermögen aufgrund von Investitionen betrugen im Jahr 2012 28,5 TEUR (davon 6 TEUR GwG's unter 150 EUR). Das Umlaufvermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag 31.12.2012 auf 1.923,0 TEUR (Vorjahr: 1.997,4 TEUR). Dies beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (157,5 TEUR) sowie Forderungen an verbundene Unternehmen (1.430,8 TEUR) und an beteiligte Unternehmen (26,9 TEUR), wie auch Steuerforderungen (i.H.v. 115,9 TEUR). Zum Bilanzstichtag 31.12.2012 lagen keine Erkenntnisse vor, um eine Wertberichtigung des Forderungsbestands zu rechtfertigen. In der aktiven Rechnungsabgrenzung wurden periodenübergreifende Geschäftsvorfälle berücksichtigt. Es sind nach dem Abschlussstichtag keine Ereignisse eingetreten, die zu einem veränderten Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt haben. RisikomanagementControlling Durch eine zeitnahe, unterjährige Berichterstattung informierte das Controlling die Geschäftsführung sowohl in regelmäßigen Abständen als auch anlassbezogen über Entwicklung und Abweichungen in Bezug auf den prognostizierten Geschäftsverlauf. Das operative Controlling stellte dabei sicher, dass identifizierte Risiken berücksichtigt und in die Planungen aufgenommen wurden. Somit wurde den potenziellen Risiken im Berichtszeitraum Rechnung getragen. Haftungsrisiken Die durch Rahmenverträge und gesetzliche Vorgaben entstehenden Haftungsrisiken sind durch Versicherungspolicen mit marktüblichen Selbstbehalten und Deckungssummen abgesichert. Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung Aufgrund des im Berichtsjahr und in der kommenden Berichtsperiode im Wesentlichen auf die Muttergesellschaft und die Konzernunternehmen des BayWa-Konzerns ausgerichteten Geschäfts, sind als Risiken für die zukünftige Entwicklung überwiegend der Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Muttergesellschaft und der Konzernunternehmen zu identifizieren. Den entstehenden Risiken bei weiterem Ausbau des Drittkundengeschäfts wird mit den üblichen zur Verfügung stehenden Maßnahmen im Rahmen der kaufmännischen Sorgfalt entgegnet. Sofern Ausfallrisiken aus dem Geschäftsverlauf erkennbar sind, werden diese gemäß der Risikoeinschätzung berücksichtigt. Zukünftige Entwicklung Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit dem Vertrieb der RI-Solution GmbH, zusätzliche Projekte bei den Kunden im BayWa-/ RWA-Konzern, wie auch im genossenschaftlichen Umfeld zu akquirieren. Bereits erfolgreich und zusätzlich vermarktete Betriebs- und Betreuungskonzepte werden weiter verfolgt und soweit möglich auch mit kundenindividuellen Anpassungen angeboten. Hieraus werden moderate Umsatz-Zuwächse und die Verbreiterung des Kundenportfolios angestrebt und erwartet. Jedoch bleibt eine der zentralen wirtschaftlichen Herausforderungen, Struktur und Ausrichtung des Unternehmens so flexibel wie möglich zu halten, um auf Veränderungen ihrer Kunden schnell und effektiv reagieren zu können.
Auerbach, den 21.02.2013 Günther Bauer Geschäftsführer (Vorsitzender) Andreas Hüttner Geschäftsführer Joachim Schwabe Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2012der RI-Solution Service GmbH, AuerbachAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012der RI-Solution Service GmbH, Auerbach
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012der RI-Solution Service GmbH, AuerbachAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der RI-Solution Service GmbH (nachfolgend kurz RIS Service GmbH oder Gesellschaft genannt) ist unter Berücksichtigung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften wird teilweise Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung sind sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzelne Positionen zusammengefasst. Sie werden im Anhang gesondert mit allen Vermerken ausgewiesen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bei den jeweiligen Positionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung im Einzelnen erläutert. Anlagenspiegel
(1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände ist im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer (drei bis fünf Jahre) planmäßig linear abgeschrieben. (2) Sachanlagen Die Entwicklung der Sachanlagen ist im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen über ihre voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer (zwei bis sieben Jahre) und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Nach dem 31. Dezember 2009 angeschaffte, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 60 Euro sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhalten. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 60 Euro und 150 Euro werden sofort abgeschrieben; dabei wird ein Abgang im Jahr der Anschaffung unterstellt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150 Euro und 1.000 Euro werden gleichmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. (3) Vorräte Waren sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bestandsermittlung der Vorräte erfolgt durch Stichtagsinventur.
(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.056.814 EUR (Vorjahr: 1.252.134 EUR) sowie Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von 373.946 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). (5) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Bei den liquiden Mitteln handelt es sich um Guthaben bei Kreditinstituten (7.617 EUR; Vorjahr: 7.617 EUR) und Kassenguthaben (1.145 EUR; Vorjahr: 1.700 EUR) mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. (6) Eigenkapital Der Bilanzgewinn setzt sich folgendermaßen zusammen:
Mit der Muttergesellschaft RI-Solution GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Der abgeführte Gewinn wird in einer gesonderten Position der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. (7) Rückstellungen
Die RI-Solution Service GmbH hat mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 24.00 Uhr mit der BayWa Pensionsverwaltung GmbH, München, eine entgeltliche Schuldbeitrittsvereinbarung zu den Altersteilzeitverpflichtungen der RI-Solution Service GmbH geschlossen. Durch den Schuldbeitritt der BayWa Pensionsverwaltung GmbH haften die RIS Service GmbH und die BayWa Pensionsverwaltung GmbH gegenüber den Berechtigten als Gesamtschuldner. Die Parteien vereinbarten, dass im Innenverhältnis allein die BayWa Pensionsverwaltung GmbH für die Verpflichtungen haftet. Ein Ausgleichsanspruch der BayWa Pensionsverwaltung GmbH gegenüber der RI-Solution Service GmbH ist ausgeschlossen. Die BayWa Pensionsverwaltung GmbH verpflichtete sich, die RI-Solution Service GmbH im Falle einer Inanspruchnahme durch die Berechtigten vollumfänglich freizustellen. Zum 31. Dezember 2012 wurden daher Altersteilzeitverpflichtungen mit einem handelsbilanziellen Buchwert von 50.508 EUR aufgelöst. Unter Berücksichtigung des für den Schuldbeitritt gewährten Vergütungsanspruches in Höhe von 51.119 EUR führt der Schuldbeitritt bei der RI-Solution Service GmbH zu einem Verlust in Höhe von 611 EUR, der unter dem außerordentlichen Aufwand ausgewiesen wird. Die Pensionsrückstellungen für die in Österreich angestellten Mitarbeiter wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 3,5 % p.a. sowie eine nach Dienstalter gestaffelte Fluktuation (0 bis 8,3 %) p.a. entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzins der letzten sieben Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er betrug zum 30. November 2012 5,05 % (Vorjahr 31. Dezember 2011: 5,14 %). Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Für die Altersteilzeitrückstellungen im Vorjahr wurde ein Gehaltstrend von 3 % p.a. und ein Zinssatz von 5,14 % berücksichtigt. Des Weiteren wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen sowie vertragsgegenständliche Risiken aus 2012. Langfristige Rückstellungen werden nach der Netto-Methode bilanziert. (8) Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit 10.057 EUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 14.097 EUR) sowie mit 252.769 EUR Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling (Vorjahr: 58.500 EUR) und zusätzlich eine Verbindlichkeit in Höhe von 50.508 EUR gegenüber der BayWa Pensionsverwaltung GmbH (Vorjahr: 0 EUR). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die in den folgenden Geschäftsjahren 2013 bis 2016 fälligen Zahlungen für längerfristige Verträge im Bereich Gebäudemiete, PKW-Leasing und Wartung betragen:
* Vertragsbedingungen sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bekannt Durch die mit der BayWa Pensionsverwaltung GmbH, München, mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 24.00 Uhr, abgeschlossene entgeltliche Schuldbeitrittsvereinbarung zu den Altersteilzeitverpflichtungen der RI-Solution Service GmbH wurde die RI-Solution Service GmbH im Innenverhältnis durch die BayWa Pensionsverwaltung GmbH von den Verpflichtungen freigestellt. Die entsprechenden Altersteilzeitrückstellungen wurden daher bei der RI-Solution Service GmbH aufgelöst. Gegenüber der BayWa Pensionsverwaltung GmbH besteht eine unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesene Verpflichtung aus der Schuldbeitrittsvereinbarung in Höhe von 51.119 EUR. Im Außenverhältnis besteht für die RI-Solution Service GmbH weiterhin eine Verpflichtung gegenüber den Anspruchsberechtigten als Gesamtschuldner. Die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnete handelsrechtliche Höhe der Verpflichtung beträgt zum 31. Dezember 2012 50.508 EUR. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt, sobald die Leistung an den Kunden erbracht wurde. Sonstige betriebliche Erträge und die betrieblichen Aufwendungen werden mit Erbringung bzw. Inanspruchnahme der Leistung oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Gegebenenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen. (9) Umsatzerlöse Die Erfassung von Umsätzen erfolgt nach erbrachter Lieferung oder Leistung. (10) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten:
1 periodenfremd (11) Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet:
(12) Personalaufwand
(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten:
(14) Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält:
In den Zinsaufwendungen sind die folgenden Beträge aus der Aufzinsung enthalten:
(15) Außerordentliches Ergebnis
Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus dem mit den Erträgen aus der Auflösung von Altersteilzeitrückstellungen (50.508 EUR) saldiert ausgewiesenen Vergütungsanspruch der BayWa Pensionsverwaltung GmbH (51.119 EUR) im Zusammenhang mit der geschlossenen Schuldbeitrittsvereinbarung zu den Altersteilzeitverpflichtungen der RI-Solution Service GmbH. (16) Gewinnausschüttungen Aufgrund eines im Geschäftsjahr 2009 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft RI-Solution GmbH werden entstandene Gewinne an diese abgeführt. Sonstige AngabenHonorare des Abschlussprüfers Auf eine Angabe der Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wurde unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.
Eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresabschluss der RI-Solution Service GmbH zum 31. Dezember 2012 weist einen Bilanzgewinn von 319.298,49 EUR aus. Wir schlagen vor, diesen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der BayWa Aktiengesellschaft, München, deren Konzernabschluss und -lagebericht im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft wird nicht in den Konzernabschluss einbezogen.
München, den 21. Februar 2013 Die Geschäftsführer (G. Bauer) (A. Hüttner) (J. Schwabe) Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RI-Solution Service GmbH, Auerbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der RI-Solution Service GmbH, Auerbach, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 11. März 2013 Deloitte
& Touche GmbH
Götz Wirtschaftsprüfer Mainka-Klein Wirtschaftsprüfer |
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