H. Hoffmann GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 12604
Eingetragen
29.5.2006
Branche
Verlegen von ZeitschriftenVerlegen von BüchernVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Der Betrieb eines Verlages, die Herausgabe sowie der Vertrieb von Büchern, Zeitschriften, Formularen und sonstigen Druckerzeugnissen sowie Vervielfältigungsträgern zur Fortbildung und Unterrichtung für Ärzte.

Historie

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Management

NameRolle
Günther Tetsch
seit 14.4.2011
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

H. Hoffmann GmbH i.L.

Kleinmachnow

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 518,29 711,29
I. Sachanlagen 518,29 711,29
B. Umlaufvermögen 110.541,41 244.995,80
I. Vorräte 91.672,33 211.301,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.656,40 8.887,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.212,68 24.806,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.641,92 8.581,40
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 311.344,22 286.942,54
Bilanzsumme, Summe Aktiva 427.045,84 541.231,03

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 128.000,00 128.000,00
II. Verlustvortrag 414.942,54 434.827,88
III. Jahresfehlbetrag 24.401,68 -19.885,34
IV. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 311.344,22 286.942,54
B. Rückstellungen 207.055,00 206.785,00
C. Verbindlichkeiten 219.990,84 334.446,03
Bilanzsumme, Summe Passiva 427.045,84 541.231,03

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.#+

Mit Beschluss vom 11.11.2010 wurde die Gesellschaft aufgelöst und wird somit liquidiert. Die entsprechende Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 14.04.2011. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung am 25.07.2011 wurde der Beginn des Liquidationszeitraums aufgrund des handelsrechtlichen "Going Concern-Prinzips" und aufgrund des steuerrechtlichen Wahlrechts gem. § 11 KStG und § 16 GewStDV auf den 01.01.2011 verschoben. Das gesamte Kalenderjahr 2010 gehört somit nicht zum Liquidationszeitraum.

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 Euro bis 410,00 EUR wurden sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen

Es sind keine Finanzanlagen vorhanden.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Der Bestand an Fertigerzeugnissen wurde zum Bilanzstichtag und gem. Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25.07.2011 durch eine Teilwertabschreibung in Höhe von 100.000,00 Euro ergebnismindernd korrigiert, da vor allem die älteren Druckerzeugnisse durch die Liquidation kurzfristig abverkauft werden müssen. Durch diesen zeitlichen Druck können die Erzeugnisse des Altbestandes entweder überhaupt nicht mehr verkauft werden oder es ist mit einem ganz erheblich geringeren Verkaufspreis zu rechnen, der weit unter den Anschaffungs- und Herstellungskosten liegt.

Das Prinzip der Verlust freien Bewertung wurde berücksichtigt.

In den Vorräten sind aktivierte Eigenleistungen berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.Wertberichtigungen fielen im zu betrachtenden Zeitraum nicht an.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungssbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25.07.2011 wurde eine ergebniserhöhende Korrektur der Mietverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Günther Tetsch Grundstücksverwaltung (Fibu-Konto # 705) betreffend des Zeitraums bis 31.12.2006 in Höhe von 151.510,00 Euro vorgenommen, da die GmbH außerstande ist, diese "Altverbindlichkeiten" zu tilgen. Entsprechend wurde die Forderung bei Günther Tetsch Grundstücksverwaltung (Jahresabschluss per 31.12.2010 desEinzelunternehmens) mit dem gleichen Betrag - ergebnismindernd durch Teilwertabschreibung - gemindert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Teilwertverfahren auf Basis eines Zinsfußes von 6 % bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor. Um die durch den höheren Aufwand für die Zuführung entstehenden Belastungen abzumildern, kann gemäß Art. 67 (1) EGHGB n.F. eine Verteilung des "außerordentlichen" Zuführungsbetrages im Übergangsjahr über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren (bis zum 31.12.2024) gleichmäßig mit mindestens 1/15 dieses Betrages vorgenommen werden. Dieses Wahlrecht wurde jedoch nicht in Anspruch genommen, da bei Jahresabschlusserstellung bereits bekannt war, dass die Gesellschaft liquidiert wird.

Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

Betriebsaufspaltung

Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten:

Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Anlagevermögen ist Eigentum von Günther Tetsch.

Steuerrechtlich besteht deshalb eine so genannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als so genanntes Betriebsunternehmen und der Günther Tetsch Grundstücksverwaltung (Einzelunternehmen) als so genannte Besitzgesellschaft.

Umsatzsteuerlich besteht außerdem ein Organschaftsverhältnis mit der Gesellschaft als Organtochter und der Günther Tetsch Grundstücksverwaltung (Einzelunternehmen) als Organträger (= Umsatzsteuerschuldner).

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Teilwertverfahren ermittelt.

Es wurden keine Vermögensgegenstände und Schulden nach § 246 Abs. 2 HGB n. F. verrechnet.

Die Aufgliederung und die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Bewertungseinheiten nach § 254 HGB n.F. wurden nicht gebildet.

Zur Abwendung der Überschuldung trat der Gesellschafter gemäß einer Rangrücktrittsvereinbarung vom 01.08.2011 mit seinem Pensionsanspruch und seinen Darlehensforderungen in Höhe von EUR 337.370,23 hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger zurück.

Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Es liegt ein außerordentlicher Aufwand vor in Form einer Teilwertabschreibung in Höhe von 100.00,00 Euro betreffend des Bestandes an Fertigerzeugnissen (Umlaufvermögen).

Erläuterung: Der Bestand an Fertigerzeugnissen wurde zum Bilanzstichtag und gem. Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25.07.2011 durch eine Teilwertabschreibung in Höhe von 100.000,00 Euro ergebnismindernd korrigiert, da die älteren Druckerzeugnisse durch die Liquidation kurzfristig abverkauft werden müssen. Durch diesen zeitlichen Druck können die Erzeugnisse des Altbestandes entweder überhaupt nicht mehr verkauft werden oder es ist mit einem ganz erheblich geringeren Verkaufspreis zu rechnen, der weit unter den Anschaffungs- und Herstellungskosten liegt.

Sonstige Angaben

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Ergänzende Angaben

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Tetsch Günther Geschäftsführer allein

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Verlustvortrag EUR 414.942,54
Jahresfehlbetrag EUR 53.268,68

wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung an die Gesellschafter EUR 0,00
Vortrag auf neue Rechnungen EUR 468.211,22
Einstellung in die Gewinnrücklagen EUR 0,00
Verrechnung mit Verlustvortrag EUR ./.

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten
insgesamt
Restlaufzeit
bis 1 Jahr
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (enthalten in "Verbindlichkeiten g.g. verbundenen Unternehmen" und in "Sonstige Verbindlichkeiten")

(104.648,23)

(2.711,34)

(101.936,89)

(0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.125,36 7.125,36 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.285,70 0,00 46.285,70 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 166.579,78 110.928,59 55.651,19 0,00
Summen Geschäftsjahr 219.990,84 118.053,95 101.936,89 0,00

Nachrichten & Medien

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