ELEVA Capital S.A.S., Zweigniederlassung Frankfurt
Selbe AdresseVermittlung von Krediten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thiago Freitas Vieira seit 25.11.2025 | Geschäftsführer |
Ramon Jesus Martul Franco seit 5.12.2023 | Geschäftsführer |
Justin van Wijngaarden seit 8.5.2023 | Geschäftsführer |
Roland Theodoor Blom seit 15.2.2023 | Prokura |
Philip Andrew Smith seit 10.11.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
StoneX Financial Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
![]() StoneX Financial GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Geschäftsjahr 01.10.2022 - 30.09.2023Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancenbericht 1. Chancen durch branchenbezogene Entwicklungen 2. Chancen durch organisatorische und prozessbezogene Verbesserungen 3. Personalchancen V. Risikobericht 1. Risiko- und Kontrollfunktionen 2. Risikomanagement- Rahmen 4. Änderungen im Risikoprofil 5. Wichtige Ereignisse 6. Fazit Risikobericht VI. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die StoneX Financial GmbH (im Folgenden „SFG“ oder „die Gesellschaft“) ist Dienstleister mit Firmensitz in Deutschland und auf die Abwicklung von Zahlungen in das Ausland spezialisiert. Zudem wird die Konvertierung in die zu zahlende Fremdwährung (Devisentausch) angeboten. Die Gesellschaft wurde im Dezember 2014 gegründet und hat die Geschäftstätigkeit im Mai 2016 aufgenommen. Sie ist nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) reguliert und wird von der BaFin beaufsichtigt. StoneX bietet Einzelkaufleuten, kleinen und mittelständischen Unternehmen, „Non-Profit“- Organisationen sowie Finanzinstituten transparente, wettbewerbsfähige Preise und eine sichere Lieferung in über 140 Währungen und mehr als 180 Ländern. Ein langjähriges und belastbares Netzwerk von über 350 Korrespondenzbanken ermöglicht Preistransparenz - auch in exotischen Landeswährungen. Somit hat sich die Gesellschaft von einem Zahlungsdienstleister für mittelständische Unternehmen zu einem wertgeschätzten Anbieter für institutionelle Kunden im europäischen Wirtschaftsraum (EWR) entwickelt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaft verzeichnet eine divergente Entwicklung. Während einige Regionen robust wachen, wurden andere von Unsicherheiten und Handelsspannungen beeinträchtigt. Diese Unterschiede haben direkte Auswirkungen auf internationale Zahlungsströme und beeinflussen das Transaktionsvolumen im globalen Kontext. Auch die geopolitischen Spannungen haben sich auf die globale Wirtschaft sowie das Zahlungsverhalten ausgewirkt. Handelskonflikte, politische Unsicherheiten und regionale Konflikte haben direkte Auswirkungen auf internationale Zahlungsströme und erfordern eine vorausschauende Risikobewertung. Zudem hat die fortschreitende Digitalisierung die Art und Weise, wie internationale Zahlungen abgewickelt werden, erheblich verändert. Die steigende Akzeptanz digitaler Zahlungsmethoden und grenzüberschreitender Zahlungslösungen bietet sowohl Chancen als auch Herausforderungen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Neuorganisation der Vertriebsstruktur wurde im vergangenen Geschäftsjahr weiterentwickelt sodass sowohl das Vertriebsziel in den jeweiligen Distributionskanälen (z.B. Digitalvertrieb) als auch mit entsprechenden regionalen Verantwortlichkeiten (z.B. Italien) verstärkt wurde. Zudem wurden auch weitreichende technologische Fortschritte erzielt. Konkret wurde eine neue Kundenplattform mit zahlreichen neuen Funktionalitäten eingeführt und bereits Kunden von der bisherigen Plattform migriert. Zudem wurde auch die technische Grundlage für weitere Kundenlösungen gelegt. Somit haben wir für entsprechende Kunden die Möglichkeit unsere Zahlungslösung durch technische Schnittstellen mit dem Kundensystem zu verbinden und die Zahlungen aus der technischen Infrastruktur der Kunden ausgelöst werden. Darüber hinaus gibt es diverse weitere Produkterweiterungen. Diese strukturellen Weiterentwicklungen haben sich auch auf den wirtschaftlichen Erfolg ausgewirkt. Die Erträge konnten im Geschäftsjahr auf ca. € 12,1 Mio. gesteigert werden, was einer Steigerung von 28% zum Vorjahr entspricht. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert auf 6.968,3 T€ (Vorjahr 8.420,4T€) und die Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus folgenden Positionen: Auf der Aktiv-Seite ist das Anlagevermögen um 151,2 T€ (898,5 T€, Vorjahr 1.049,8T€) vermindert. Dies ist durch reguläre Abschreibungen im Sachanlagevermögen begründet. Die Guthaben bei Kreditinstituten 5.516,7 T€ (Vorjahr 6.957,1 T€) sind um 1.440,4 T€ gesunken. Parallel sind die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 2.034,9 T€ im Vorjahr auf 1.283,9 T€ um 751,0 T€ gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden verzeichnen ebenfalls eine Verminderung von 1.846,1 T€ auf 907,9 T€ (Vorjahr 2.753,9 T€). Ursachen hierfür sind interne Strukturveränderungen und stichtagsbezogene Saldenbetrachtung. b) Ertragslage Das Provisionsergebnis beläuft sich auf TEUR 6.456 und konnte damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.778 gesteigert werden. Die Provisionserlöse betragen TEUR 12.470 (i.V. TEUR 9.168) tragen damit der seit Dezember 2020 migrierten Kunden Rechnung. Die gegenüber dem Vorjahr erhöhten Provisionsaufwendung i.H.v. TEUR 6.016 (i.V. TEUR 4.485) beruhen im Wesentlichen auf die Provisionsweiterleitungen an die Muttergesellschaft für die Unterstützung bei der Abwicklung. Die Höhe der Weiterleitung richtet sich nach den bei dem Institut eingegangenen Provisionen. Der Personalaufwand sowie die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Anstieg der Personalkosten (+TEUR 1.398) beruht im Wesentlichen auf der erhöhten Anzahl der Mitarbeiter und den damit verbundenen Verpflichtungen. Die Erhöhung der anderen Verwaltungsaufwendungen (+TEUR 1.174) trägt zum einen dem Anstieg der getätigten Geschäfte Rechnung. Dem gegenüber stehen sonstige Erträge i.H.v. TEUR 2.279, welche insbesondere interne Weiterbelastungen beinhalten. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 541. c) Finanzlage Die Finanzierung des laufenden Geschäfts wurde aus den vorhandenen liquiden Mitteln der Gesellschaft getätigt. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele gezahlt. Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum 30.09.2023 TEUR 5.517 davon Treuhandkonten i.H.v. TEUR 949 welchen die entsprechenden Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gegenüberstehen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung von:
Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt fortlaufend auf Grundlage einer Cashflow- Analyse. In 2023 wurde eine quarterliche Management-Berichtserstattung eingeführt um finanzielle Leistungsindikatoren besser zu überwachen. Für das Jahr 2024 wird an einer weiteren Auswahl von „Key Performance Indikatoren“ gearbeitet, anhand derer das Wachstum und die Profitabilität der Gesellschaft aber auch die Kosteneffizienzen zielgenau dargestellt werden können. 5. Gesamtaussage Die im Berichtszeitraum vorgenommen Maßnahmen haben zu einem verbesserten Marktauftritt geführt, der sich in höheren Transaktionsvolumen und höheren Umsatzerlösen, sowie einer steigenden Kundenanzahl ablesen lässt. Die Neueinstellungen in den nachgelagerten Bereichen unterstützen das Wachstum nachhaltig. Neben der Neuausrichtung und der Fokussierung auf den gehobenen Mittelstand und dem Geschäft mit „Non-Profit“- Organisationen, hat das im Geschäftsjahr immer noch vergleichsweise gute gesamtwirtschaftliche Umfeld zum beschriebenen Wachstum beigetragen. Das kundenzentrierte Zwei-Säulen-Geschäftsmodell stellt sich auch weniger anfällig für externe negative Einflüsse, wie z.B. eine massive Reduzierung der Spendentätigkeit oder einer Rezession dar. III. Prognosebericht Das Wachstum der Gesellschaft soll zum einen durch Neukundenakquise und zum anderen durch die Weiterentwicklung unserer Kundenlösungen sichergestellt werden. Die Fokussierung auf Firmenkunden sowie „Non-Profit“-Organisationen wird weiter fortgesetzt. Aufgrund des hohen Marktanteils bei „Non-Profit“-Organisationen wird der Schwerpunkt des Wachstums bei Firmenkunden liegen. Die Weiterentwicklung unserer Integrationsmöglichkeiten, strategische Partnerschaften sowie Investitionen in unsere Markenbekanntheit sollen diese Entwicklung sicherstellen. Zudem werden wir durch eine zielgerechtete Kundenverantwortung die Geschäftsbeziehung zu unseren Kunden intensivieren und bei Bedarf weitere Dienstleistungen innerhalb der StoneX-Gruppe anbieten. IV. Chancenbericht Die Gesellschaft ist seit September 2020 Teil des weltweiten StoneX Financial Inc. Konzerns, und Tochterunternehmung der StoneX Financial Ltd. In den kommenden Geschäftsjahren wird die Gesellschaft von dieser strategischen und organisatorischen Neuausrichtung der Gruppenstruktur sowie von neuen Produkt- und Dienstleistungsangeboten profitieren können. Es werden hierdurch Effizienzsteigerungen und strukturelle Wachstumschancen aufgrund von geeigneten Produkt- und Dienstleistungsinitiativen, die auf neue Kundenbedürfnisse und regulatorische Anforderungen abzielen, erwartet. SFG agiert in einem dynamischen Markt, in dem sich immer wieder neue Chancen ergeben werden. Das Chancenmanagement der SFG verfolgt das Ziel, Potentiale frühestmöglich und systematisch zu erkennen, zu bewerten und effizient zu nutzen, damit aus Chancen geschäftliche Erfolge werden. Hierbei müssen die einhergehenden Risiken richtig eingeschätzt werden, um nachhaltiges, profitables Wachstum der Gesellschaft zu erzeugen. Im Rahmen der jährlichen Budgetplanung und regelmäßiger Strategiegespräche mit den Verantwortlichen der SFG und den Verantwortlichen für den Vertrieb/ Geschäftsentwicklung werden Wachstumschancen und Opportunitäten zur Diversifizierung identifiziert, bewertet, gesteuert und kontrolliert. Nach der sorgfältigen Analyse des Marktumfeldes, wie beispielsweise die Zahlungsmarktgegebenheiten, die Wettbewerber und das regulatorische Umfeld sowie einer umfangreichen Stärken-Schwächen-Analyse werden die Chancen ausgearbeitet und einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unterzogen. Dabei werden qualitative Aspekte in Form eines Geschäftsplans dokumentiert und Kosten sowie Erlöse detailliert über mehrere Jahre hinweg geplant. Grundsätzlich strebt die SFG bei der Erschließung neuer Marktchancen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken an. 1. Chancen durch branchenbezogene Entwicklungen SFG arbeitet kontinuierlich an einer Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsangebots. Darüber hinaus hat das Unternehmen mittlerweile neue Wachstumsfelder und Marktpotenziale identifiziert. Grundsätzlich legt die Gesellschaft vor dem Hintergrund des bereits sehr umfangreichen Produkt- und Dienstleistungsangebotes einen Fokus auf organische Wachstumschancen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der sich ändernden Kundenbedürfnisse und regulatorischen Rahmenbedingungen. 2. Chancen durch organisatorische und prozessbezogene Verbesserungen Die stetige Verbesserung der Geschäftsprozesse, insbesondere im Bereich Vertrieb/ Neukundenakquise, eine schnelle Anpassung der Organisationsstruktur und eine konsequente Kostenkontrolle tragen dazu bei, die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit der SFG weiter zu stärken. Die größten Potenziale zur weiteren Optimierung hingegen sieht die Gesellschaft weiterhin in der zusätzlichen technischen Entwicklung im Bereich der Neukundenakquise, der Einsammlung der finanziellen Mittel der Kunden sowie die Anbindung der Kunden an die Dienstleistung. 3. Personalchancen Der Erfolg der Gesellschaft hängt im Wesentlichen von dem Einsatz, der Motivation, den Fähigkeiten der Mitarbeiter und Führungskräfte ab. Zudem erfordert das anspruchsvolle Marktumfeld der SFG die Fähigkeit zur ständigen Prozessverbesserung und zur schnellen Anpassung der Organisationsstruktur. Dafür benötigt es die Bereitschaft und die Akzeptanz eines jeden einzelnen Mitarbeiters, sich diesen Veränderungen zu stellen. Dies sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Umsetzung der damit verbundenen Veränderungsprozesse. SFG setzt gezielt Programme zur Mitarbeitermotivation und -bindung ein und entlohnt Potential- und Leistungsträger erfolgsabhängig durch ein attraktives, marktgerechtes und transparentes Vergütungssystem. Zudem versucht die Geschäftsführung, Mitarbeiter durch individuelle Qualifizierungs- und Weiterbildungskonzepte zu motivieren und nachhaltig an das Unternehmen zu binden. Damit stärkt das Unternehmen seine Position als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter. V. Risikobericht Um die Unternehmensziele zu erreichen, hat die Gesellschaft Richtlinien für das Risikomanagement eingeführt, die sicherstellen, dass diese Ziele erreicht werden. Der Risikomanagementprozess ist darauf ausgelegt, Risiken über das gesamte Risikospektrum hinweg zu identifizieren, zu bewerten, zu messen, zu kontrollieren und, sofern praktikabel, zu mindern. Mitarbeiter und Führungskräfte sind aufgefordert, sich im Umgang mit Risiken umsichtig zu verhalten und die Wirksamkeit des bestehenden Kontrollumfelds regelmäßig zu überprüfen. 1. Risiko- und Kontrollfunktionen Das Leitungsorgan der Gesellschaft hat ein „Drei - Verteidigungslinien -Modell“ implementiert, das darauf ausgelegt ist, den internen Kontrollrahmen zu schützen. Das Drei-Linien- Verteidigungsmodell wird laufend auf seine Wirksamkeit überprüft und gegebenenfalls angepasst. Erste Verteidigungslinie Die erste Verteidigungslinie schafft für die täglich eingegangenen Risiken ein angemessenes Kontrollumfeld. Diese umfasst Verkaufsteams, Operations sowie ICT-Operational Units. Management- und Aufsichtskontrollen heben außerdem etwaige Kontrollausfälle, Prozessunzulänglichkeiten oder unerwartete Ereignisse hervor. Zweite Verteidigungslinie Die zweite Verteidigungslinie beinhaltet Funktionen, die die Risikoverarbeitung durchführen und bei Aktivitäten der ersten Linie beraten, überwachen und darüber Bericht erstatten. Dieses betrifft Supportfunktionen wie Risiko, Compliance/AML, Informationssicherheit und Finanzkontrolle. Die Risikomanagementfunktion ist für die Entwicklung des Gesamtrahmens für das Risikomanagement verantwortlich. Es berät, legt Richtlinien fest, führt Kontrollen durch und stellt gegebenenfalls die Berichterstattung und Eskalation an das Leitungsorgan und die Risikoausschüsse sicher. Die AML/Compliance-Funktion ist verantwortlich für die Auslegung aufsichtsrechtlicher Vorschriften und deren entsprechende Umsetzung in interne Weisungen. Es leitet die relevanten Informationen an die Geschäftsbereiche weiter. Sowohl die Risikomanagement- als auch die Compliance-Funktion sind für die Durchführung vordefinierter Überwachungsmaßnahmen verantwortlich und berichten über alle damit verbundenen Aktivitäten. Die SFG ist dabei, eine Risikomanagementfunktion aufzubauen, die von den Group Risk Management Teams unterstützt wird. Das SFG-Risikomanagement wird in Übereinstimmung mit den lokalen regulatorischen und geschäftspolitischen Anforderungen im Rahmen einer Outsourcing-Beziehung funktionieren. Die Informationssicherheitsfunktion ist dafür verantwortlich, IT-Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu priorisieren, Richtlinien anzupassen, um Änderungen im regulatorischen Umfeld widerzuspiegeln, Risiken und Lücken an das Leitungsorgan, den Group Chief Information Security Officer (CISO) und die relevanten Ausschüsse zu melden. Die Informationssicherheitsfunktion wird derzeit auf Gruppenebene verwaltet. Das Team legt auch die Richtlinien und Standards fest, die das Informationssicherheitsprogramm regeln. Dritte Verteidigungslinie Die unabhängige Prüfung durch die Interne Revision bildet die dritte Verteidigungslinie. Die Interne Revision führt ein Programm risikobasierter Prüfungen durch, dass alle Aspekte sowohl der ersten als auch der zweiten Verteidigungslinie abdecken. Seit dem 1. März 2020 hat die SFG einen eigenen Internal Audit Manager. 2. Risikomanagement-Rahmen Der Zweck des Risikomanagementrahmens der Gesellschaft besteht darin, die Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist oder ausgesetzt sein könnte, insbesondere solche der Betriebs- und Informationssicherheit, zu identifizieren, zu steuern, zu überwachen und zu melden. Das Rahmenwerk soll in einem angemessenen Verhältnis zu Größe, Art, Umfang, Komplexität und Risiko der Dienstleistungen stehen, die die Gesellschaft ihren Kunden anbietet. 3. Hauptrisiken Die SFG ist hauptsächlich folgenden Risiken ausgesetzt:
4. Änderungen im Risikoprofil Im Geschäftsjahr gab es keine Umstände, die zu einer Änderung des Risikoprofils führten. 5. Wichtige Ereignisse Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Ereignisse, die die Fähigkeit der Gesellschaft hätten beeinträchtigen können, ihre Geschäftstätigkeit auszuüben. 6. Fazit Risikobericht Basierend auf der aktuellen Einschätzung ist das Management der Gesellschaft zu dem Schluss gekommen, dass das Risikomanagementsystem mit dem Geschäftsmodell der Gesellschaft und der Komplexität ihrer Geschäftstätigkeit konsistent und verhältnismäßig ist. VI. Gesamtaussage Das Management stellt fest, dass weitere Kostensenkungsmaßnahmen analysiert und durch ein kontinuierliches Kostenmanagement ergänzt werden, sodass im nächsten Geschäftsjahr 2023/24 - ceteris paribus - ein verbessertes Ergebnis bei prognostizierten stabilen Umsätzen zu erwarten ist. Dank ihrer Innovationskraft wird die SFG weiterhin gezielt neue Wachstumschancen nutzen, um sich mittel- bis langfristig sehr gut im europäischen Wettbewerb zu positionieren. Die Gesamtaussage des Managements gilt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Lageberichts.
Frankfurt am Main, den 28.03.2024 Die Geschäftsleitung |
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