Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Polat Arslan seit 24.10.2025 | Geschäftsführer |
Christine Stevenson seit 2.6.2020 | Prokura |
Hans-Gerd Knack seit 27.2.2009 | Prokura |
Horst Watz seit 8.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.00% | |
| 20.00% |
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Horst Watz, Simone Watz, Christine Stevenson - in Erbengemeinschaft | 21.33% |
Horst Watz, Simone Watz, Christine Stevenson - in Erbengemeinschaft | 6.40% |
Horst Watz, Simone Watz, Christine Stevenson - in Erbengemeinschaft | 4.27% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FAUDI GmbHStadtallendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der FAUDI GmbH, StadtallendorfA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Wir stehen seit 1938 für innovative und zuverlässige Filtrations- und Separationstechnologie von Flüssigkeiten und Gasen. Unsere jahrzehntelange Erfahrung macht uns zu wahren Experten. Unsere Produkte befinden sich bei allen Namenhaften Unternehmen weltweit in der Chemie, Petrochemie, Automobilindustrie, Automobilzulieferindustrie, Schwerindustrie und in vielen weiteren Bereichen. Im Schwerpunkt stehen dabei individuelle verfahrenstechnische Lösungen rund um die Filtration und deren Einbindung in die örtlich gegeben Verhältnisse. Die Gesellschaft ist in der Branche Anlagenbau/Filtertechnik tätig. Unsere Absatzmärkte liegen in Deutschland, den angrenzenden EU-Ländern und weltweit. Wir bieten echte Filtrationslösungen für unterschiedlichste Aufgaben. Unsere Produkte und Dienstleistungen helfen gesetzliche Vorschriften einzuhalten, die Leistung zu steigern und gleich- zeitig Betriebskosten zu senken. Denn wenn wir bei FAUDI von Qualität sprechen, geht es über die Kategorien Langlebigkeit und Störungsfreiheit hinaus: ,,Total cost of ownership" (TCO) ist für unsere Ingenieure ein wichtiger Maßstab bei der Projektierungsarbeit. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der Faudi GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Prozessfiltration, Kühlschmierstofffiltration und einen Servicebereich. FAUDI bekennt sich zum Standort Deutschland: An unserem Sitz im mittelhessischen Stadtallendorf konzentrieren wir dabei Projektierung, Engineering, Konstruktion, Herstellung, Service, Vertrieb und Marketing, um unseren Kunden die besten Lösungen aus einer Hand zu ermöglichen. Unsere Vertretungen in allen wichtigen Regionen der Welt machen es dabei möglich, unsere Kunden vor Ort zeitnah zu bedienen. Rechtliche Struktur Der Sitz der Faudi GmbH befindet sich in 35260 Stadtallendorf, eingebunden als eigenständiges Unternehmen innerhalb der WATZ Group. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen, um die Produkte den Kundenwünschen und Marktgegebenheiten anzupassen. Wir beschäftigen derzeit im F&E-Bereich einen Mitarbeiter. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die durch die Energiepreisschocks nach wie vor geschwächte deutsche Wirtschaft kommt auch in den kommenden Monaten nicht richtig in Gang, weil hohe Zinsen und eine verhaltene Weltkonjunktur bremsen. Bei zwar abnehmender Inflation und stärkeren Lohnsteigerungen erholt sich die Wirtschaft nur kaum. Die gesamtwirtschaftliche Produktion wird im Jahr 2024 mit 2,2% weniger stark expandieren als im Vorjahr. Im Jahr 2025 dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,8% zulegen. Alles in allem dürfte die ge- samtwirtschaftliche Produktion der Welt in den Jahren 2024 und 2025 um jeweils 2,5% zulegen. Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 wird die gesamtwirtschaftliche Erholung in Deutschland im Zuge der Normalisierung der Konsumkonjunktur an Tempo gewinnen. Die Kaufkraft der privaten Haushalte dürfte weiter an Stärke zulegen, die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen wird sich allmählich erholen. Die Lohndynamik bleibt vorerst kräftig, und die Inflation wird im Sommer erstmals seit März 2021 unter die 2%-Marke sinken. Zwar halten die kräftigen Lohnanstiege vor allem bei den Dienstleistern den Preisdruck hoch. Allerdings begrenzt die Unterauslastung derzeit eine Weitergabe durch die Unternehmen, so dass vor allem ihre Gewinne zurückgehen dürften. Auf die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Juni dürften in diesem Jahr noch zwei weitere Zinsschritte folgen. Die gesunkenen Zinsen, der stabile Arbeitsmarkt und die kräftigen Einkommenszuwächse werden der Konsumkonjunktur einen Schub verleihen und auch der Bauwirtschaft allmählich wieder auf die Beine helfen. Dabei wird unterstellt, dass die Konsumfreude wieder zunimmt und sich die Sparquote allmählich wieder normalisiert. Schließlich dürfte auch die Industriekonjunktur ihre Erholung fortsetzen und von einer steigenden globalen Nachfrage profitieren. Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024-neue-hoffnung-aber-noch- kein-sommermaerchen 2. Darstellung der Lage I. Geschäftsverlauf Das allgemeine Geschäftsklima im Jahr 2023 war durchwachsen. Dem allgemeinen wirtschaftlichen Abwärtstrend mit einhergehender Materialverknappung und Erhöhung der Erzeugerpreise ist das Unternehmen erwartungsgemäß gefolgt. Die erwirtschafteten Umsatzerlöse in Höhe von 19.062 TEUR liegen unter den prognostizierten Umsätzen von größer 20.000 TEUR. Der Auftragsbestand betrug zum Jahresbeginn 2023 9.000 TEUR. Insgesamt zeigt sich die Geschäftsführung zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. II. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr beständig geblieben. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen für stabil. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 870 TEUR auf 20.070 TEUR erhöht. Dies ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Veränderung der Vorräte mit +745 TEUR, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen +623 TEUR sowie der sonstigen Vermögensgegenstände +504 TEUR, denen ein um -1.082 TEUR geringerer Bestand an liquiden Mitteln gegenübersteht, zurückzuführen. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss in Höhe von 1.167 TEUR erhöht worden. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen, die Anlagenintensität ist von 23 Prozent im Vorjahr auf 22 Prozent im Berichtsjahr nur leicht gesunken. Die Eigenkapitalquote hat nur eine geringfügige Veränderung zum Vorjahr erfahren, sie erhöhte sich leicht auf 83 Prozent. Damit lag unsere Eigenkapitalquote weiterhin über dem Branchendurchschnitt. Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten betragen 8 Prozent der Bilanzsumme (im Vorjahr 10 Prozent). Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 3 Prozent der Bilanzsumme aus und bleiben dabei konstant auf Vorjahresniveau. Diese Verbindlichkeiten können wir regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen mit Skonto begleichen. III. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 war die Ertragslage der Gesellschaft insgesamt als sehr gut zu beurteilen. An die positive Ertragssituation des Vorjahres konnte auch im Geschäftsjahr 2023 angeknüpft werden. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einen Jahresüberschuss von 1.167 TEUR (im Vorjahr 1.027 TEUR) ab. Unser Rohergebnis ist um 5,34 Prozent gestiegen. Unsere Materialaufwandsquote hat sich demgegenüber allerdings nur von 43,40 Prozent auf 43,85 Prozent gering verändert. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der Umsatz je 1 EUR Personalkosten hat sich von 2,76 Euro auf 2,58 Euro vermindert. Zum 31. Dezember 2023 waren 94 Mitarbeiter in der FAUDI GmbH beschäftigt. Die Eigenkapitalrendite in Höhe von 6,65 Prozent in 2022 hat sich auf 7,03 Prozent in 2023 wieder leicht erhöht. Ursächlich hierfür ist unter anderem die Verbesserung des Jahresergebnisses. Sie liegt damit im Rahmen unserer Planung. IV. Finanzlage Aufgrund der gelungenen Anpassung der Kostensituation an das Umsatzniveau ist auch die Finanzlage des Unternehmens zu jedem Zeitpunkt stabil geblieben. Liquiditätsengpässe hat es nicht gegeben. Der Gesellschaft stehen zum Jahresende liquide Mittel in Höhe von 5.218 TEUR (im Vorjahr 6.300 TEUR zur Verfügung. Darüber hinaus unterhält unsere Gesellschaft Kreditlinien in Höhe von insgesamt 5.000 TEUR. Damit können auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden. Diese Kreditlinie wurde von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr nicht in Anspruch genommen. Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich zum Bilanzstichtag gut dar. V. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Firma verwendet die Faudi GmbH im Wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz in Höhe von 19.062 TEUR, EBITDA in Höhe von 2.226 TEUR) ableiten. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. C. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Für das Jahr 2024 wurde der Umsatz des Vorjahres angenommen. Aufgrund des konstant guten Auftragseinganges und eines guten Auftragsbestandes rechnen wir für das laufende Jahr mit einem Umsatz zwischen 18 und 20 Mio Euro. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Unsicherheit im Markt weiter groß und eine Mehrzahl der Kunden vermeidet längerfristige Festlegungen, was sich in einem relativ kurzfristigen Bestellhorizont äußert. Aktuell rechnen wir aber im Anlagenbau trotzdem für 2024 mit einem leichten Umsatzplus. Es bleibt nach wie vor wichtig, die Profitabilität des Unternehmens weiter sicher zu stellen und gleich- zeitig die Flexibilität zu bewahren, um einer weiteren Erholung der Auftragslage folgen zu können. Für den Materialaufwand rechnen wir mit einer gleichbleibenden Aufwandsquote. Beschäftigungsseitig kann sich das Unternehmen durch natürliche Fluktuation gut an das geplante Umsatzniveau anpassen. Insgesamt rechnen wir daher für 2024 mit einem nur leicht steigenden Personalaufwand. Insgesamt sehen wir das Unternehmen für die erwarteten Szenarien zwischen einem Verharren auf dem aktuellen Umsatzniveau sowie einem plötzlich erfolgenden, deutlichen Wiederanstieg gut gerüstet und gehen davon aus, auch im Jahr 2024 einen ähnlichen Jahresüberschuss wie in 2023 erwirtschaften zu können. D. Bericht über wesentliche Chancen und Risiken Seit nunmehr über 85 Jahren engagiert sich Faudi für den Erfolg ihrer Kunden im Bereich der Filtration, getreu dem Motto: "Filtration in Perfektion". Wir bieten technisch innovative Produkte. 1. Chancen Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Verlässlichkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Durch eine Fokussierung unserer Vertriebsaktivitäten auf strategische Kernfelder, die fortlaufende Bereinigung unseres Produktportfolios sowie den Ausbau unseres prozess- und kundenorientierten Qualitätsmanagement-Systems sollen unsere Produktbereiche gefestigt und neue Kunden aktiv und langfristig gewonnen werden. Weiteres erhebliches Potential soll durch die Erschließung bisher untergenutzter Vertriebsregionen und -kanäle gewonnen werden. 2. Branchenspezifische Risiken Digitalisierung und Industrie 4.0 spielen im Rahmen der digitalen Vernetzung eine immer größere Rolle für den Maschinen- und Anlagenbau - und das sowohl als Anbieter als auch als Anwender digitaler Produkte. Digitale Geschäftsmodelle und neue Wettbewerber aus dem Bereich digitaler Plattformen stellen zunehmend Herausforderungen für die Maschinenbauunternehmen dar. Dieser Herausforderung hat sich das Unternehmen angenommen und eine eigene App entwickelt. Die Automobilkrise in Deutschland ist noch nicht bewältigt. Die längerfristigen Auswirkungen hin zur reinen Elektromobilität sind noch nicht final absehbar. Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Darüber hinaus ist der Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel ein zunehmend wichtiges Risiko, welches unsere wirtschaftliche Entwicklung sehr beeinflussen kann. Die Faudi GmbH wirkt diesem entgegen, in dem wir unseren Mitarbeitern flexible Arbeitsmodelle anbieten und die Mitarbeiterbindung mittels finanzieller Anreize und Weiterbildungsmöglichkeiten erhöhen. 3. Ertragsorientierte Risiken Bei den Lieferketten ist mittlerweile eine deutliche Entspannung zu den Vorjahren zu erkennen. Der Umsatz im Anlagenbau wird derzeit im Wesentlichen über den Verkauf von Einzelmaschinen, Ersatz- teilen und Serviceleistungen erzielt. Die Bereitschaft zur Investition in größere, viel Kapital bindende verkettete Anlagen ist aufgrund der noch anhaltenden Verunsicherung in unseren Kundenbranchen durch die aufeinander folgende Automobilkrise immer noch sehr gering. Grundsätzlich ist hier aber aufgrund hoher gestiegener Nachfrage nach unseren Produkten eine Trendwende zu erkennen. Unter- stützt, da zahlreiche eigentlich notwendige Investitionen nur vorläufig zurückgehalten wurden. Aufgrund der aktuellen Umsatzzahlen kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einem leichten Umsatzrückgang kommt, verstärkt nach wie vor durch leichte Lieferschwierigkeiten im Elektronikbereich. Wir reagieren mit einer verstärkten Bevorratung von A-Teilen sowie teilweise einer vorgezogenen Disposition. Steigende Materialpreise, die in unserer Planung nicht berücksichtigt wurden, können zu einer stärkeren Erhöhung der Materialaufwandsquote führen. Insbesondere dann, wenn die Preissteigerungen nicht an unsere Kunden weitergegeben werden können. Der Russland-Ukraine-Konflikt sowie der Nahost Konflikt haben nachteilige Folgen für das gesamtwirtschaftliche Umfeld. Insbesondere sind die Auswirkungen auf die weltweiten Lieferketten, die steigende Inflation sowie die zu erwartenden Gehalts- und Lohnsteigerungen zu nennen. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit keine Geschäftsbeziehungen mit ukrainischen Unternehmen geführt. Die Geschäftsbeziehungen mit russischen Unternehmen sind aufgrund der vorhandenen Embargos zum Erliegen gekommen. Sie waren jedoch nicht so groß, dass daraus Probleme für die Gesellschaft abzuleiten wären. Wir gehen jedoch davon aus, dass die negativen Folgen für unser Unternehmen absolut beherrschbar sind. Unsere Schwerpunkte liegen daher im Unternehmen weiter auf einem wirtschaftlichen Arbeiten auch unter Krisenbedingungen, der Optimierung unserer Abläufe, Strukturen sowie Innovationen im Produktportfolio. Das Unternehmen ist daher gut gerüstet, von einer wirtschaftlichen Erholung zu profitieren; die Zeit bis dahin wird mit Hilfe von gut eingespielten Maßnahmen ohne bleibenden Schaden bewältigt werden. Durch Ausweitung der Marktbasis, insbesondere in das Ausland, und inten- sive Marktbearbeitung der Zulieferindustrie streben wir eine Verbesserung der Rendite an. 4. Spezieller Risikobericht Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquidität ist ausreichend; wir erwarten keine Engpässe. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft bleibt solide und sehr eigenkapitalstark. Bestandsgefährden- de Risiken und Prozesse lagen und liegen nicht vor. Typische Geschäftsrisiken sind durch einschlägige Versicherungen gedeckt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Stadtallendorf, 02. September 2024 / 06. Januar 2025 Horst Watz Gschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250,01 Euro und 800,00 Euro wurden analog § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs, auf Grund der handelsrechtlichen Vereinfachungsregel, in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für allgemein bestehende Risiken des Forderungsausfalls wurden ausreichende Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Flüssige Mittel wurden zu Nennbeträgen bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 542.350,00 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Ferner wurden Preis- und Kostensteigerungen bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt, soweit sie hinreichend sicher waren. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeit adäquaten durch schnittlichen Marktzins nach Maßgabe des Einzelbewertungsgrundsatzes abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 15 Jahren sind: - Die Art, Stabilität und die voraussichtliche Bestandsdauer der Gesellschaft; - Der Lebenszyklus der Produkte der Gesellschaft. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Forderung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 28.234,30 Euro (Vorjahr: 14.139,95 Euro). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 14.946.809,69 Euro einbezogen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 7.138,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected -Unit-Credit-Methode, PUC) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 7.138,00 Euro. Unterlassene Rückstellungsbildung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Erleichterungsmöglichkeit gemäß Artikel 28 Abs. 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierten Pensionsverpflichtungen aus unmittelbaren und mittelbaren Zusagen im Sinne von Artikel 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf 241.418,00 Euro. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit und aus Steuern Der Gesamtbetrag der unter den sonstigen Verbindlichkeiten bilanzierten Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit beträgt 257.563,42 Euro (Vorjahr: 258.653,00 Euro). Der Gesamtbetrag der unter den sonstigen Verbindlichkeiten bilanzierten Verbindlichkeiten aus Steuern beträgt 119.817,73 Euro (Vorjahr: 380.623,71 Euro). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 160.023,32 Euro jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Leasingverträgen für Kfz sowie anderen beweglichen Wirtschaftsgütern. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 185.596,39 Euro (Vorjahr: 75.018,31 Euro) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind aus Wertberichtigungsanpassungen von Forderungen 0,00 Euro (Vorjahr: 158.613,00 Euro) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aus Wertberichtigungsanpassungen von Forderungen 41.529,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Steueraufwendungen enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 3.829,87 Euro (Vorjahr: 41.531,61 Euro). Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 1.649,01 Euro (Vorjahr: 29.671,15 Euro). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB kann unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB aufgrund der Feststellbarkeit der Bezüge verzichtet werden. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.167.257,30 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag ergibt sich ein Betrag von 16.114.066,99 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 16.114.066,99 Euro vorgetragen. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Unterschrift der Geschäftsführung
Stadtallendorf, den 02.09.2024 / 06. Januar 2025 gez. Dipl. Ing. Horst Watz Bericht des AufsichtsratsKein Aufsichtsrat vorhanden sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSFAUDI GmbH, StadtallendorfAn die FAUDI GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FAUDI GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FAUDI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und dem IDW Prüfungsstandard für weniger komplexe Einheiten: Prüfungsurteil, Berichterstattung und Archivierung (IDW PS KMU 7 (09.2022)). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Gießen, den 6. Januar 2025 THEOBALD
JUNG SCHERER AG
Prof. Dr. Hubert Jung, Wirtschaftsprüfer Sebastian Jung, Wirtschaftsprüfer |
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