mediaprint solutions GmbH
Eggertstraße 28, 33100 Paderborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Haacke seit 3.2.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Kaase seit 5.10.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Lisa-Marie Josephine DrosihnMedia-Print Group GmbH+3 | 74.00% |
Dr. Otto DrosihnMedia-Print Group GmbH+3 | 26.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
M. P. Media-Print Informationstechnologie GmbHPaderborn/WestfalenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2015Lagebericht 2014/2015über das Geschäftsjahr der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbHGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Nachtragsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VII. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft produziert Druckerzeugnisse. Neben dem Hauptgeschäft der Druckerei werden weitere Dienstleitungen angeboten. Dazu gehören insbesondere Dienstleistungen im Zusammenhang mit elektronischen Medien, die logistische Unterstützung der Kunden im Einkaufsbereich und umfangreiche Distributionslösungen. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die leicht verbesserte konjunkturelle Lage der deutschen Druckindustrie 2014 setzte sich im ersten Quartal 2015 nicht fort. Wichtige Indikatoren wie z.B. der arbeitstäglich bereinigte Produktions- und reale Umsatzindex ging um 2,4 bzw. 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Zwar verzeichnete auch das Vorjahresquartal negative Vorzeichen (-0,1 bzw. -0,7 %), die Entwicklung der Indizes verlief allerdings damals verhaltener als in diesem Jahr. Die Erzeugerpreise für Druckereileistungen gingen ebenfalls zurück. Der entsprechende Index erreichte im ersten Quartal 2015 ein Niveau von 100,2 Zählern - 1,2 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang spiegelte sich auch in der Entwicklung des arbeitstäglich bereinigten, nominalen Umsatzindexes wieder, der sich um 3,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode verschlechterte. (Quelle: Bundesverband Druck und Medien) 2. Geschäftsverlauf Die M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH ist ein zielgruppen- und lösungsorientierter Dienstleister. Dabei betrachten wir unsere Kunden ganzheitlich, bedienen alle relevanten Vertriebskanäle und liefern bedarfsgerechte Druckprodukte in unseren unterschiedlichen Märkten. Wir arbeiten mit integrierten, effizienten Prozessen in einem unternehmensübergreifenden Netzwerk und profitieren von den daraus entstehenden Synergien. Durch die nun seit Jahren exzellenten Ergebnisse wurden auch die Finanzkennziffern stetig verbessert. Das von der Rating Agentur Bisnode an die Media-Print Informationstechnologie GmbH vergebene "Top Rating 1" für 2015 erhalten nur Unternehmen, die in den letzten 12 Monate einen Bonitätsindex von 1 nachweisen konnten und deren Bewertung in der Bisnode Datenbank stabil sehr gut sind. Der Planumsatz von 23,0 Mio. € wurde mit 23,7 Mio. € Umsatz übertroffen. Das EBITDA beträgt 2,2 Mio. €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei 1.4 Mio. €. Lage Aufgrund der erfolgten Investitionen der letzten Jahre ist der Maschinenpark auf hohem technischem Stand. Durch die Verlagerung der Kalenderproduktion von Frankenthal nach Paderborn wurde ein Anbau von ca. 2.400 qm notwendig. Ende August 2015 wurden zwei neue Kalenderstraßen bei der Müller Druckweiterverarbeitung installiert. Auf Grund der örtlichen Nähe werden jährlich ca. 50.000 Euro Transportkosten eingespart und weitere Synergien in der Zu-sammenarbeit entstehen. Die Bilanzsumme ist mit 11,7 Mio. € um 14,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken (jeweils per 30.06.). Einen großen Anteil daran haben die reduzierten Verbindlichkeiten, insbesondere die Rückführung von Darlehen in Höhe von 1,25 Mio. €. Die Eigenkapitalquote liegt bei 24,1%. Die Mitarbeiteranzahl hat sich im Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Diese Kennzahlen zeigen alle einen leichten Anstieg, der im Wesentlichen auf dem Umsatzzuwachs zurückzuführen ist. Unsere finanzielle Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Prognosebericht Für 2015/16 haben wir einen Umsatz von 23,0 Mio. € mit einem korrespondierenden EBITDA von 2,1 Mio. € geplant. Die ersten Ergebnisse sowie der Auftragseingang zeigen an, dass wir auch im laufenden Jahr verhalten optimistisch sind, ähnliche Ergebnisse wie 2014/15 zu erreichen. Chancen- und Risikobericht Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Umweltrisiken bzw. umweltrechtliche Auflagen bestanden während des Geschäftsjahres nicht. Der Maschinenpark ist auf den modernsten Stand der Technik und ermöglicht auch in Zukunft wettbewerbsfähige Preise. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Der Bestand an Finanzinstrumenten wird vollständig in der Bilanz ausgewiesen und umfasst auf der Aktivseite im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Höhe der bilanzierten Vermögensgegenstände, die grundsätzlich zum Anschaffungs- bzw. zum Nennbetrag bilanziert sind, gibt damit das maximale Ausfallrisiko an. Individuellen und allgemeine Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf der Passivseite ausgewiesene Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, insbesondere Debitorenausfallrisiken, Preisänderungsrisiken auf den Beschaffungsmärkten und im Rahmen ihrer Finanzierung auch Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Den Debitorenausfallrisiken begegnet die Gesellschaft durch eine systematische Prüfung der Kreditrisiken bei Vertragsabschluss sowie einer laufenden und zeitnahen Überwachung der Einzelengagements der Kunden. Preisänderungsrisiken auf den Beschaffungsmärkten werden durch die Beobachtung der Veränderung der Preisphasen und durch den Abschluss längerfristiger Einkaufskontrakte minimiert. Zinsrisiken aus der Finanzierung begegnet die Gesellschaft durch eine langfristige Ausrichtung der Unternehmensfinanzierung. Die finanzierten Investitionen sind bis zum Ende der Laufzeit der Kredite durch eine feste Zinsbindung abgesichert. In der Gesellschaft sind umfangreiche Informations- und Überwachungssysteme zur frühzeitigen Erkennung und Begrenzung möglicher Risiken eingerichtet, die sich positiv auf die Steuerung des Unternehmens auswirken. Ein umfassender Versicherungsschutz gegen verschiedene Risiken wird regelmäßig geprüft und aktualisiert. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Paderborn, den 28. September 2015 gez. Rainer Rings gez. Detlef Luthin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH zum 30. Juni 2015 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die ab dem 1. Januar 2008 angeschafft wurden und deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 betragen haben, wurden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu gleitenden Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt wurden. Fremdkapitalzinsen wurden gemäß § 255 Abs. 3 HGB in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko wurde durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten periodenübergreifende Zahlungen insbesondere für Beiträge zu Versicherungen und Zahlungen für Urlaubsgeld und wurden mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinses für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt wurde, berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Rückstellungen für Pensionen Die ungewissen Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags werden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend dem Bewertungsverfahren nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinses für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Hierbei werden neben den Annahmen zur Lebenserwartung auf der Grundlage der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, folgende Prämissen gesetzt:
Zum 30. Juni 2015 ergeben sich folgende Werte der Pensionsrückstellungen:
Der verrechnete Zeitwert des verpfändeten Aktivvermögens bezieht sich auf rückgedeckte Pensionszusagen zum 30. Juni 2015 in Höhe von EUR 376 T€. Aus dem Deckungsvermögen resultierende Erträge in Höhe von T€ 5 wurden mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 16 verrechnet. Der verbleibende Betrag wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen den Aufwand des vorangegangenen Geschäftsjahres für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen, Urlaubsrückstellungen, Tantiemen, Mitarbeiterprämien, Boni, ausstehende Rechnungen, Jahresabschluss- sowie Gerichts- und Prozesskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Angabe von Art und Form der Sicherheiten Für die Kontokorrent-Darlehen bei der Volksbank Lippstadt eG besteht eine Bürgschaft über einen Haftungsvertrag für M.P. Media-Print GmbH & Co., Lippstadt, PDC Paderborner Druck Centrum GmbH, Paderborn, und MPI Service GmbH, Paderborn. Ferner sind sie durch die Sicherungsübereignung des Warenlagers und Globalzession der Forderungen der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH und der PDC Paderborner Druck Centrum GmbH sowie durch Sicherungsabtretung div. Gegenstände des Anlagevermögens gesichert. Das Darlehen bei der Volksbank Lippstadt eG dient zur Finanzierung einer Heidelberger Druckmaschine und ist durch Sicherungsübereignung der Druckmaschine gesichert. Das Darlehen bei der Sparkasse Detmold dient zur Finanzierung einer neuen Heidelberger Druckmaschine und ist durch Sicherungsübereignung der Druckmaschine gesichert. Das Darlehen bei der Commerzbank AG, Paderborn, dient zur Finanzierung einer neuen Heidelberger Druckmaschine und ist durch Sicherungsübereignung der Druckmaschine gesichert. Das Darlehen bei der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG dient zur Finanzierung von drei Aufdach-Photovoltaikanlagen und ist gesichert durch eine Vormerkung zur Bestellung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit zu Gunsten der Bank, einzutragen ohne wertmindernde Vorlasten in Abt. II und ohne Vorlasten in Abt. III auf dem Betriebsgrundstück der Gesellschaft sowie durch eine Raum-Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlagen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Die Gesellschaft bürgt im Rahmen eines Haftungsvertrages für Verbindlichkeiten gegenüber der Volksbank Lippstadt e.G. für verbundene Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es ergeben sich folgende für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen betreffen Maschinen (TEUR 677) und Pkw (TEUR 55). Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen unbewegliche Sachen, insbesondere Miete Geschäftsräume Paderborn (TEUR 88). In den vorgenannten Beträgen sind keine Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen enthalten. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: Herrn Rainer Rings, Paderborn Herrn Detlef Luthin, Leopoldshöhe Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführer Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Mit der MPI Service GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 23.
Paderborn, den 30. September 2015 gez. Rainer Rings gez. Detlef Luthin Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2015 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen (ohne Offenlegungserleichterungen) Jahresabschluss zum 30. Juni 2015. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2014 bis 30. Juni 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffasssung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, den 12. Oktober 2015 Ostwestfälische
Richard Kuchem, Wirtschaftsprüfer Werner Klockemann, Wirtschaftsprüfer |
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