Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 2289
Vorher
M. P. Media-Print Informationstechnologie GmbH
Eingetragen
17.8.1993
Branche
Druck- und MedienvorstufeBinden von Druckerzeugnissen und damit verbundene DienstleistungenDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Be- und Verarbeitung von Daten und deren typographische Umsatzung sowie elektronische und mechanische (drucken) Vervielfältigung von Informationen aller Art einschließlich damit zusammenhängender Serviceleistungen und verwandter Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Dominik Haacke
seit 3.2.2025
Geschäftsführer
Tobias Kaase
seit 5.10.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Lisa-Marie Josephine DrosihnMedia-Print Group GmbH+3
74.00%
Dr. Otto DrosihnMedia-Print Group GmbH+3
26.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.500.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

M. P. Media-Print Informationstechnologie GmbH

Paderborn/Westfalen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2015

Lagebericht 2014/2015

über das Geschäftsjahr der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Nachtragsbericht

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft produziert Druckerzeugnisse. Neben dem Hauptgeschäft der Druckerei werden weitere Dienstleitungen angeboten. Dazu gehören insbesondere Dienstleistungen im Zusammenhang mit elektronischen Medien, die logistische Unterstützung der Kunden im Einkaufsbereich und umfangreiche Distributionslösungen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die leicht verbesserte konjunkturelle Lage der deutschen Druckindustrie 2014 setzte sich im ersten Quartal 2015 nicht fort. Wichtige Indikatoren wie z.B. der arbeitstäglich bereinigte Produktions- und reale Umsatzindex ging um 2,4 bzw. 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Zwar verzeichnete auch das Vorjahresquartal negative Vorzeichen (-0,1 bzw. -0,7 %), die Entwicklung der Indizes verlief allerdings damals verhaltener als in diesem Jahr.

Die Erzeugerpreise für Druckereileistungen gingen ebenfalls zurück. Der entsprechende Index erreichte im ersten Quartal 2015 ein Niveau von 100,2 Zählern - 1,2 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Dieser Rückgang spiegelte sich auch in der Entwicklung des arbeitstäglich bereinigten, nominalen Umsatzindexes wieder, der sich um 3,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode verschlechterte. (Quelle: Bundesverband Druck und Medien)

2. Geschäftsverlauf

Die M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH ist ein zielgruppen- und lösungsorientierter Dienstleister. Dabei betrachten wir unsere Kunden ganzheitlich, bedienen alle relevanten Vertriebskanäle und liefern bedarfsgerechte Druckprodukte in unseren unterschiedlichen Märkten. Wir arbeiten mit integrierten, effizienten Prozessen in einem unternehmensübergreifenden Netzwerk und profitieren von den daraus entstehenden Synergien. Durch die nun seit Jahren exzellenten Ergebnisse wurden auch die Finanzkennziffern stetig verbessert. Das von der Rating Agentur Bisnode an die Media-Print Informationstechnologie GmbH vergebene "Top Rating 1" für 2015 erhalten nur Unternehmen, die in den letzten 12 Monate einen Bonitätsindex von 1 nachweisen konnten und deren Bewertung in der Bisnode Datenbank stabil sehr gut sind.

Der Planumsatz von 23,0 Mio. € wurde mit 23,7 Mio. € Umsatz übertroffen. Das EBITDA beträgt 2,2 Mio. €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei 1.4 Mio. €.

Lage

Aufgrund der erfolgten Investitionen der letzten Jahre ist der Maschinenpark auf hohem technischem Stand. Durch die Verlagerung der Kalenderproduktion von Frankenthal nach Paderborn wurde ein Anbau von ca. 2.400 qm notwendig. Ende August 2015 wurden zwei neue Kalenderstraßen bei der Müller Druckweiterverarbeitung installiert. Auf Grund der örtlichen Nähe werden jährlich ca. 50.000 Euro Transportkosten eingespart und weitere Synergien in der Zu-sammenarbeit entstehen.

Die Bilanzsumme ist mit 11,7 Mio. € um 14,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken (jeweils per 30.06.). Einen großen Anteil daran haben die reduzierten Verbindlichkeiten, insbesondere die Rückführung von Darlehen in Höhe von 1,25 Mio. €. Die Eigenkapitalquote liegt bei 24,1%.

Die Mitarbeiteranzahl hat sich im Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cash Flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Diese Kennzahlen zeigen alle einen leichten Anstieg, der im Wesentlichen auf dem Umsatzzuwachs zurückzuführen ist.

Unsere finanzielle Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Prognosebericht

Für 2015/16 haben wir einen Umsatz von 23,0 Mio. € mit einem korrespondierenden EBITDA von 2,1 Mio. € geplant. Die ersten Ergebnisse sowie der Auftragseingang zeigen an, dass wir auch im laufenden Jahr verhalten optimistisch sind, ähnliche Ergebnisse wie 2014/15 zu erreichen.

Chancen- und Risikobericht

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Umweltrisiken bzw. umweltrechtliche Auflagen bestanden während des Geschäftsjahres nicht. Der Maschinenpark ist auf den modernsten Stand der Technik und ermöglicht auch in Zukunft wettbewerbsfähige Preise.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Der Bestand an Finanzinstrumenten wird vollständig in der Bilanz ausgewiesen und umfasst auf der Aktivseite im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Höhe der bilanzierten Vermögensgegenstände, die grundsätzlich zum Anschaffungs- bzw. zum Nennbetrag bilanziert sind, gibt damit das maximale Ausfallrisiko an. Individuellen und allgemeine Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Auf der Passivseite ausgewiesene Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, insbesondere Debitorenausfallrisiken, Preisänderungsrisiken auf den Beschaffungsmärkten und im Rahmen ihrer Finanzierung auch Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Den Debitorenausfallrisiken begegnet die Gesellschaft durch eine systematische Prüfung der Kreditrisiken bei Vertragsabschluss sowie einer laufenden und zeitnahen Überwachung der Einzelengagements der Kunden. Preisänderungsrisiken auf den Beschaffungsmärkten werden durch die Beobachtung der Veränderung der Preisphasen und durch den Abschluss längerfristiger Einkaufskontrakte minimiert.

Zinsrisiken aus der Finanzierung begegnet die Gesellschaft durch eine langfristige Ausrichtung der Unternehmensfinanzierung. Die finanzierten Investitionen sind bis zum Ende der Laufzeit der Kredite durch eine feste Zinsbindung abgesichert. In der Gesellschaft sind umfangreiche Informations- und Überwachungssysteme zur frühzeitigen Erkennung und Begrenzung möglicher Risiken eingerichtet, die sich positiv auf die Steuerung des Unternehmens auswirken. Ein umfassender Versicherungsschutz gegen verschiedene Risiken wird regelmäßig geprüft und aktualisiert.

Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Paderborn, den 28. September 2015

gez. Rainer Rings

gez. Detlef Luthin

Bilanz

Aktiva

  30.6.2015
EUR
30.6.2014
EUR
A. Anlagevermögen 5.501.070,50 6.523.169,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 99.406,50 89.613,50
II. Sachanlagen 5.376.664,00 6.408.556,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 464.885,00 495.789,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.788.502,00 5.757.931,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.277,00 154.836,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 6.190.483,54 7.141.424,73
I. Vorräte 1.532.863,23 1.868.557,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.582.187,98 5.044.464,01
1. Forderungen gegen Gesellschafter 450.000,00 457.757,50
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 86.245,65 77.567,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 75.432,33 228.403,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 51.764,60 48.337,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.743.318,64 13.712.931,23

Passiva

   
  30.6.2015
EUR
30.6.2014
EUR
A. Eigenkapital 2.834.472,82 3.317.160,43
I. gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.564,30 4.564,30
III. Bilanzgewinn 1.329.908,52 1.812.596,13
B. Rückstellungen 694.044,23 934.494,82
C. Verbindlichkeiten 8.214.801,59 9.461.275,98
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.378.431,43 7.641.760,18
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 777.634,64 448.107,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 136.405,18 163.987,08
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.743.318,64 13.712.931,23

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.7.2014 - 30.6.2015
EUR
1.7.2013 - 30.6.2014
EUR
1. Rohergebnis 5.485.518,73 6.209.605,13
2. Personalaufwand 1.642.805,27 1.639.586,03
a) Löhne und Gehälter 1.396.130,69 1.436.392,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 246.674,58 203.194,00
davon für Altersversorgung 36.148,91 19.832,88
3. Abschreibungen 1.241.014,72 1.222.082,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 1.241.014,72 1.222.082,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.671.853,34 1.799.186,06
5. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 593.445,50 737.399,50
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.116,93 57.089,33
davon aus verbundenen Unternehmen 170.491,06 204.651,25
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 212.715,58 253.711,75
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.356.692,25 2.089.527,56
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 427.813,86 645.198,51
10. sonstige Steuern 1.566,00 1.256,00
11. Jahresüberschuss 927.312,39 1.443.073,05

Ergebnisverwendung

  1.7.2014 - 30.6.2015
EUR
1.7.2013 - 30.6.2014
EUR
11. Jahresüberschuss 927.312,39 1.443.073,05
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.812.596,13 2.169.523,08
13. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 1.410.000,00 1.800.000,00
14. Bilanzgewinn 1.329.908,52 1.812.596,13

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH zum 30. Juni 2015 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, die ab dem 1. Januar 2008 angeschafft wurden und deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 betragen haben, wurden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu gleitenden Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt wurden. Fremdkapitalzinsen wurden gemäß § 255 Abs. 3 HGB in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko wurde durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten periodenübergreifende Zahlungen insbesondere für Beiträge zu Versicherungen und Zahlungen für Urlaubsgeld und wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinses für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt wurde, berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (T€) Summen per
  30.6.2015 30.6.2014
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.807 4.104
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 86 77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
3. Forderungen gegenüber Gesellschaftern 450 458
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 450 458
4. Sonstige Vermögensgegenstände 238 405
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 370

Rückstellungen für Pensionen

Die ungewissen Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags werden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend dem Bewertungsverfahren nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinses für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Hierbei werden neben den Annahmen zur Lebenserwartung auf der Grundlage der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, folgende Prämissen gesetzt:

Rechnungszins: 4,21 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung: 0,00 %
zukünftige Rentenerhöhung: 0,00 %
zukünftige Fluktuation: 0,00 %

Zum 30. Juni 2015 ergeben sich folgende Werte der Pensionsrückstellungen:

Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen zum 30. Juni 2015: 390 T€
zu verrechnender beizulegender Zeitwert des Aktivvermögens/ Planvermögens gemäß § 255 Abs. 4 HGB zum 30. Juni 2015: 284 T€
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Rückstellung in der Bilanz zum 30. Juni 2015) 106 T€
Anschaffungskosten des Aktivvermögens: 284 T€

Der verrechnete Zeitwert des verpfändeten Aktivvermögens bezieht sich auf rückgedeckte Pensionszusagen zum 30. Juni 2015 in Höhe von EUR 376 T€.

Aus dem Deckungsvermögen resultierende Erträge in Höhe von T€ 5 wurden mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 16 verrechnet. Der verbleibende Betrag wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen den Aufwand des vorangegangenen Geschäftsjahres für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen, Urlaubsrückstellungen, Tantiemen, Mitarbeiterprämien, Boni, ausstehende Rechnungen, Jahresabschluss- sowie Gerichts- und Prozesskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

  Restlaufzeit Summen per
Art der Verbindlichkeit (T€) bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 30.6.2015 30.6.2014
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.493 2.768 177 6.378  
(Vorjahr) 3.470 3.999 173   7.642
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 28 0 0 28  
(Vorjahr) 6 0 0   6
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 739 0 0 739  
(Vorjahr) 1.001 0 0   1.001
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 136 0 0 136  
(Vorjahr) 164 0 0   164
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 778 0 0 778  
(Vorjahr) 448 0 0   448
6. Sonstige Verbindlichkeiten 156 0 0 156  
(Vorjahr) 200 0 0   200
- davon aus Steuern 107 0 0    
(Vorjahr) 94 0 0    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3 0 0    
(Vorjahr) 2 0 0    

Angabe von Art und Form der Sicherheiten

Für die Kontokorrent-Darlehen bei der Volksbank Lippstadt eG besteht eine Bürgschaft über einen Haftungsvertrag für M.P. Media-Print GmbH & Co., Lippstadt, PDC Paderborner Druck Centrum GmbH, Paderborn, und MPI Service GmbH, Paderborn. Ferner sind sie durch die Sicherungsübereignung des Warenlagers und Globalzession der Forderungen der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH und der PDC Paderborner Druck Centrum GmbH sowie durch Sicherungsabtretung div. Gegenstände des Anlagevermögens gesichert.

Das Darlehen bei der Volksbank Lippstadt eG dient zur Finanzierung einer Heidelberger Druckmaschine und ist durch Sicherungsübereignung der Druckmaschine gesichert.

Das Darlehen bei der Sparkasse Detmold dient zur Finanzierung einer neuen Heidelberger Druckmaschine und ist durch Sicherungsübereignung der Druckmaschine gesichert.

Das Darlehen bei der Commerzbank AG, Paderborn, dient zur Finanzierung einer neuen Heidelberger Druckmaschine und ist durch Sicherungsübereignung der Druckmaschine gesichert.

Das Darlehen bei der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG dient zur Finanzierung von drei Aufdach-Photovoltaikanlagen und ist gesichert durch eine Vormerkung zur Bestellung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit zu Gunsten der Bank, einzutragen ohne wertmindernde Vorlasten in Abt. II und ohne Vorlasten in Abt. III auf dem Betriebsgrundstück der Gesellschaft sowie durch eine Raum-Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlagen.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die Gesellschaft bürgt im Rahmen eines Haftungsvertrages für Verbindlichkeiten gegenüber der Volksbank Lippstadt e.G. für verbundene Unternehmen.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es ergeben sich folgende für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Verpflichtungen Restlaufzeit in Monaten WJ 2014/2015 Betrag p.a.
in TEUR
Gesamtbetrag bis Laufzeitende
in TEUR
Leasingverträge 36 - 72 518 732
Mietverträge 1 - 12 88 88

Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen betreffen Maschinen (TEUR 677) und Pkw (TEUR 55). Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen unbewegliche Sachen, insbesondere Miete Geschäftsräume Paderborn (TEUR 88).

In den vorgenannten Beträgen sind keine Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Herrn Rainer Rings, Paderborn

Herrn Detlef Luthin, Leopoldshöhe

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname, Sitz Anteilshöhe
in %
Jahresergebnis in 2014/15 Eigenkapital in 2014/15
MPI Service GmbH, Paderborn 100,0 T€ 0 T€ 25

Mit der MPI Service GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeiter 0
Angestellte 22
Auszubildende 1

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 23.

 

Paderborn, den 30. September 2015

gez. Rainer Rings

gez. Detlef Luthin

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2014
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.06.2015
Euro
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 462.458,29 19.592,43 0,00 0,00 482.050,72
geleistete Anzahlungen 57.640,50 14.900,00 0,00 0,00 72.540,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 520.098,79 34.492,43 0,00 0,00 554.591,22
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 853.278,75 0,00 0,00 0,00 853.278,75
technische Anlagen und Maschinen 9.078.542,79 157.128,99 0,00 0,00 9.235.671,78
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.571,87 32.906,30 60.978,55 0,00 974.499,62
Summe Sachanlagen 10.934.393,41 190.035,29 60.978,55 0,00 11.063.450,15
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 11.479.492,20 224.527,72 60.978,55 0,00 11.643.041,37
  kumulierte Abschreibungen 01.07.2014
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 30.06.2015
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 430.485,29 24.699,43 0,00 0,00 455.184,72 0,00
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 430.485,29 24.699,43 0,00 0,00 455.184,72 0,00
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 357.489,75 30.904,00 0,00 0,00 388.393,75 0,00
technische Anlagen und Maschinen 3.320.611,79 1.126.557,99 0,00 0,00 4.447.169,78 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 847.735,87 58.853,30 55.366,55 0,00 851.222,62 0,00
Summe Sachanlagen 4.525.837,41 1.216.315,29 55.366,55 0,00 5.686.786,15 0,00
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.956.322,70 1.241.014,72 55.366,55 0,00 6.141.970,87 0,00
  Buchwert 30.06.2015
Euro
Buchwert 30.06.2014
Euro
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.866,00 31.973,00
geleistete Anzahlungen 72.540,50 57.640,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 99.406,50 89.613,50
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 464.885,00 495.789,00
technische Anlagen und Maschinen 4.788.502,00 5.757.931,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.277,00 154.836,00
Summe Sachanlagen 5.376.664,00 6.408.556,00
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 5.501.070,50 6.523.169,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2015 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen (ohne Offenlegungserleichterungen) Jahresabschluss zum 30. Juni 2015.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der M.P. Media-Print Informationstechnologie GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2014 bis 30. Juni 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffasssung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, den 12. Oktober 2015

Ostwestfälische
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Richard Kuchem, Wirtschaftsprüfer

Werner Klockemann, Wirtschaftsprüfer

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