Luna Finanzierung GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Krediten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Lux seit 6.12.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Staples (Deutschland) GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2017 bis zum 31.01.2018Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Staples (Deutschland) GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Staples (Deutschland) GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2017 bis zum 31. Januar 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Staples (Deutschland) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2017 bis zum 31. Januar 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie den Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit, der gemäß § 22 Abs. 4 EntgTranspG für Zwecke der Veröffentlichung dem Lagebericht nach § 289 HGB "als Anlage" beizufügen ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 21. September 2018 Ernst
& Young GmbH
Kreninger, Wirtschaftsprüferin Bittner, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Januar 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2017/2018
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Februar 2017 bis 31. Januar 2018Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der 264 bis 288 HGB und nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft. Ergänzende Vorschriften aus dem Gesellschaftsvertrag ergeben sich nicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst die Zeit vom 1. Februar 2017 bis 31. Januar 2018. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma Staples (Deutschland) GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 79493 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen durch pauschale Gängigkeitsabschläge für Waren mit geringer Umschlagshäufigkeit sowie aufgrund von Einzelbetrachtungen bei Waren mit eingeschränkter Verwendbarkeit. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Schulden wurden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 10.590 (Vj. TEUR 25.118) enthalten in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 315) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen sowie in Höhe von TEUR 10.584 (Vj. TEUR 24.803) sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen mit TEUR 2.199 (Vj. TEUR 0) aus Anpassung von Royalty Fees, mit TEUR 853 (Vj. TEUR 1.253) aus Forderungen aus Rabattvereinbarungen sowie mit TEUR 6.816 (Vj. TEUR 6.080) gegen Gesellschafter aus Verlustübernahme. Innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt TEUR 6.816. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Aufgrund des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 22. Februar 2017 die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 2.000.000,00 durch Bareinlage erhöht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Wareneingangsrechnungen von TEUR 3.854 (Vj. TEUR 10.207), für Betriebskosten der Märkte von TEUR 1.927 (Vj. TEUR 2.314), für Personalrückstellungen von TEUR 1.311 (Vj. TEUR 984) und für Restrukturierungsaufwendungen von TEUR 302 (Vj. TEUR 971). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 8.284 (Vj. TEUR 16.734) resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.983 (Vj. TEUR 13.821) und Franchise Gebühren sowie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.919 aus kurzfristigen Geldüberlassungen (Cashpooling) und Darlehen von TEUR 0 (Vj. TEUR 1.002). Im Vorjahr resultierte aus dem Cashpooling eine Forderung in Höhe von TEUR 10.198. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 2.983 (Vj. TEUR 0). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Mietbürgschaften Die von Kreditinstituten abgegebenen Mietbürgschaften betragen TEUR 272. Außerbilanzielle Geschäfte Nennenswerte außerbilanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, bestehen durch den Abschluss von Mietverträgen für die Märkte. Sämtliche Räumlichkeiten, in denen die Märkte betrieben werden, stehen nicht im Eigentum der Gesellschaft. Risiken bestehen in Form der vertraglich vereinbarten Zahlungen über die gesamte Laufzeit der Verträge. Vorteile bestehen insbesondere in einer geringeren Kapitalbindung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Miet- und Leasingverpflichtungen:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2018 und 2025. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt. Die übrigen Erlöse (Other) in Höhe von TEUR 3.579 (Vj. TEUR 2.993) resultieren im Wesentlichen aus Weiterbelastungen von Personal an verbundenen Unternehmen und Mieterträgen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 1.898 (Vj. TEUR 5) und setzen sich im Wesentlichen zusammen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (TEUR 808) und aus der Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierung (TEUR 366) sowie aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 670). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von TEUR 1.844 periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie Ausbuchung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2017/2018 TEUR 34.915 (Vj. TEUR 34.406). Die wesentlichen Positionen sind Miete (TEUR 14.707), Werbe- und Marketingkosten (TEUR 5.372), Telefon und Dataline Kosten (TEUR 3.012) sowie übrige Aufwendungen (TEUR 6.921). In den übrigen Aufwendungen sind wie im Vorjahr mit TEUR 5.430 (Vj. TEUR 3.998) auch die G&A Allocations, Management und Franchise Fees enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. Abschreibungen Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 373 auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Ergänzende AngabenMitglieder der Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter setzt sich wie folgt zusammen:
Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr 2017/2018 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 73 (Vj. TEUR 77). Andere Leistungen wurden nicht erbracht. Konzernverhältnisse Im Geschäftsjahr 2017/2018 gehörte die Gesellschaft zum Konzernverbund der international tätigen Staples Solutions B.V., Amsterdam, Niederlande, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis verbundener Unternehmen für das zum 3. Februar 2018 endende Geschäftsjahr aufgestellt hat, in den die Gesellschaft einbezogen wurde. Als verbundene Unternehmen im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Januar 2018 wurden alle Unternehmen der Staples Solutions B.V.- Gruppe (direkte und indirekte Mehrheitsbeteiligungen) angesehen. In weitere Konzernabschlüsse zum 31. Januar 2018 wurde die Gesellschaft nicht einbezogen. Im Geschäftsjahr 2016/2017 gehörte die Gesellschaft zum Konzernverbund der international tätigen Staples Inc., Framingham, Massachusetts, USA, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis verbundener Unternehmen für das zum 28. Januar 2017 endende Geschäftsjahr aufgestellt hat, in den die Gesellschaft einbezogen wurde. Als verbundene Unternehmen im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Januar 2017 wurden alle Unternehmen der Staples-Gruppe (direkte und indirekte Mehrheitsbeteiligungen) angesehen. In weitere Konzernabschlüsse zum 31. Januar 2017 wurde die Gesellschaft nicht einbezogen. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden nicht vorgenommen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Hamburg, den 14. Juni 2018 Staples (Deutschland) GmbH Die Geschäftsführung Jochen Bohl Rudolf Heming Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017/2018
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Februar 2017 bis 31. Januar 2018I. Grundlagen der GesellschaftStaples Solutions ist der führende Anbieter von Arbeitsplatzprodukten, Dienstleistungen und Lösungen für kleine, mittlere und große Unternehmen in Europa. Durch unser integriertes Angebot ist Staples Solutions der Partner der Wahl, um die vielfältigen Anforderungen des Arbeitsplatzes von heute und morgen zu erfüllen. Mit Hauptsitz in Amsterdam sind wir in 17 Ländern in Europa tätig. Seit 1992 ist Staples in Deutschland aktiv. Als Anbieter auf dem deutschen Markt für Büroprodukte verfügt Staples unter einer gemeinsamen Marke über drei Vertriebskanäle: Staples Bürofachmärkte (stationärer Einzelhandel), Staples Direct (Online & Versandhandel) sowie Staples Advantage (Vertragskundengeschäft). Die Staples (Deutschland) GmbH bedient dabei den deutschen Markt mit 57 Bürofachmärkten. Dabei fokussiert sich die Staples (Deutschland) GmbH auf kleine und mittelständische Unternehmen sowie private Endverbraucher und bietet ihnen alles zum Thema Büro an, von Büromaterial über Büromöbel bis hin zur Bürotechnik und Elektronikartikel wie Computer und Tablet PCs. In unseren Filialen können Kunden auch von einer Reihe von Dienstleistungen wie Copy & Print, Easy Tech, Click & Collect und Endless Aisle profitieren. Fachkundige Beratung, freundlicher Service und gute Preise tragen dabei die Staples Solutions Werte für den Kunden in den Markt. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung. Der Sachverständigenrat rechnet mit Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,0 % im Jahr 2017 und 2,3 % im Jahr 2018. Das Wachstum ist somit höher als das Potenzialwachstum von 1,3 %. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Überauslastung. Für den Euro-Raum wird ein Wachstum des BIP von 2,3 % im Jahr 2017 und 2,3 % im Jahr 2018 prognostiziert. Das Gesamtvolumen des deutschen PBS Marktes verzeichnete 2017 ein leichtes Minus von 0,6 % und betrug knapp 13 Mrd. Euro. Zwar war die Branche mit höheren Erwartungen in das Jahr gestartet, doch war letztlich dieser Verlauf nicht unerwartet. Der Trend zu neuen, digitalen Arbeitsformen hält an und die gute Konjunktur kann den Wandel der Büroarbeit nicht voll kompensieren. Das Panel des Handelsverbands Büro und Schreibkultur (HBS) weist für den Streckenhandel im Jahr 2017 eine Umsatzsteigerung von 3,5 % aus. Die anhaltende Schwäche einzelner Global Player führte zu Umsatzverlagerungen auf den kooperierenden Fachhandel. Bei den Papier-, Büro- und Schreibwaren (PBS) Ladengeschäften weist das HBS- Panel 2017 einen Umsatzrückgang von 3,5 % auf. Beflügelt durch das Trendthema Handlettering und Ausmalen steigt der Mal- und Zeichenbedarf um 13 % auf 135 Mio. Euro. Der Umsatz bei Schreibgeräten stieg um 2,5 % auf 913 Mio. Getragen wurde das Wachstum insbesondere vom Verkauf der Blei- und Buntstifte mit einem Plus von 27 %. Das Geschäft mit Tinte und Toner ist erwartungsgemäß durch den zunehmenden Grad der Digitalisierung rückläufig: Der Umsatz mit Druckerverbrauchsmaterialien sank um 7,9 %, der Nachfragerückgang nach Bürokommunikationspapieren verlangsamte sich auf 3,3 %. Erfreulich ist das Umsatzwachstum bei EDV-Zubehör um 1,3 %. 1 Geschäftsverlauf der Gesellschaft Geschäftsverlauf Die Staples (Deutschland) GmbH hat in diesem Geschäftsjahr eine Filiale in Mönchengladbach geschlossen und operiert jetzt mit 57 Filialgeschäften in Deutschland. Im Vergleich zur Prognose (im weiteren "Budget") verlief das Geschäftsjahr besser als geplant. Der Umsatz lag um 2,4 Mio. Euro über dem Budget, das Betriebsergebnis (EBITDA) war ebenfalls um 2,4 Mio. Euro besser als geplant. Positiv zu erwähnen ist, dass das EBITDA im handelsrechtlichen Abschluss auch das Geschäftsjahr 2016/2017 um 1,8 Mio. Euro übertroffen hat. Unterschiedliche Maßnahmen haben zu der positiven Entwicklung beigetragen. Ineffektive Werbebeilagen wurden reduziert, im Gegenzug dazu die Auflage der verbliebenen Werbebeilagen erhöht. Dadurch konnte der Traffic der Endverbraucher stabilisiert werden. Außerdem wurden Marketinggelder verstärkt auf Business Card Kunden umverteilt, um damit geeignete Werbemaßnahmen für das Kundensegment zu generieren.
1 Bossticker vom 29. Januar 2018
Auch trägt die Optimierung der Produktkategorien zur positiven Entwicklung bei. Aufgrund strategischer Entscheidungen schrumpfte der Technikbereich, wohingegen Papier, Food & Breakroom und Services wuchs. Durch weitere Investitionen, wie zum Beispiel das Austauschen veralteter Hardware im Copy & Print Bereich bzw. der Renovierung der Copy & Print Flächen in den Läden, konnte in dieser Produktkategorie ein Wachstum ggü. dem Vorjahr verzeichnet werden. Ein weiterer Baustein für den Erfolg ist die Reduzierung des Warenbestandes in den Märkten mit dem Ziel das Handling in den Märkten zu verbessern und zu vereinfachen. Unter anderem soll dieses Ziel mit Reduktion der Stock Keeping Units (SKU) und dem Aufbau der Planogramme (POG) gemäß Abverkaufszahlen erreicht werden, so dass weniger auf Lager gehalten werden muss. Mitarbeiterentwicklung Die Staples (Deutschland) GmbH beschäftigte im Jahr 2017 im Schnitt 919 Mitarbeiter. Davon wurden 410 in Vollzeit, 509 in Teilzeit beschäftigt. 119 Auszubildende wurden im Schnitt mitgeführt. Damit ist der Mitarbeiterbestand um 23 Mitarbeiter zum Vorjahr gesunken. Angaben zur Frauenquote n. § 289f Abs. 4 HGB Bisher ist keine Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung festgelegt worden. Derzeit ist die Geschäftsführung ohne Frauen besetzt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die Umsatzerlöse der Staples (Deutschland) GmbH von 113,9 Mio. Euro wurden ausschließlich in Deutschland erwirtschaftet. Der operative Umsatz der Staples (Deutschland) GmbH lag im Geschäftsjahr 2017/2018 mit 110,4 Mio. Euro deutlich unter dem Geschäftsjahr 2016/2017, welches einen operativen Umsatz von 115,5 Mio. Euro auswies (- 4 %). Die Budgetannahmen wurden übertroffen. Die verkaufte Stückzahl in der Hauptgruppe All Supplies war stabil. Die Kundenzufriedenheit konnte durch ein erweitertes Serviceangebot, zusätzlich zum umfangreichen Copy&Print Angebot, von ca. 69,2 % auf knapp 70 % gesteigert werden.
Der gewollte Umsatzrückgang im Bereich Computer (- 30,2 %), der keinen positiven Margenbeitrag leistete und die Reduktion von Notebook Altbeständen sowie der Umsatzrückgang in den Bereichen Office Machines (- 9,0 %) sowie Ink/Toner (- 5,1 %) trugen wesentlich zum Gesamtumsatzverlust bei. Steigerungen bei Food & Breakroom (+ 18,0 %) konnte den Verlust nicht kompensieren, jedoch wurde die Technikmarge im leicht positiven Bereich stabilisiert. Die übrigen Erlöse (Other) in Höhe von 3,6 Mio. Euro resultieren im Wesentlichen aus Weiterbelastungen von Personal an verbundene Unternehmen und Mieterträgen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Rohertrag (operativer Umsatz ./. Materialaufwand) im Geschäftsjahr 2017/2018 mit 53,6 Mio. Euro zum Vorjahr mit 53,3 Mio. Euro (+ 0,6 %) gestiegen Um dem Kundentrend Rechnung zu tragen, wurde das Stundenmodell in den Filialen angepasst. Optimierte Kundenorientierung und Arbeitsabläufe werden in den Folgejahren die Ertragslage des Unternehmens stärken. Der Personalaufwand lag mit 23,4 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017/2018 über den Kosten im Geschäftsjahr 2016/2017 mit 23,0 Mio. Euro (+ 1,7 %). Im Jahr 2017 wurden die Investitionen in Märkte und Ausstattungen deutlich erhöht. Insbesondere wurde in den Wachstumsbereich Copy Center investiert. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2016/2017 lagen mit 1,4 Mio. Euro deutlich über dem Niveau der Vorperiode mit 1,2 Mio. Euro (+ 16,7 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016/2017 um 1,9 Mio. Euro insbesondere durch Auflösungen von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1,2 Mio. Euro und Bereinigungen in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe 0,7 Mio. Euro angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016/2017 um 0,5 Mio. Euro erhöht. Die Hauptreiber sind die Intercompany Kosten mit einem Plus von 1,4 Mio. Euro. Dieser Anstieg wird teilweise durch die Reduktion der Mietkosten um 1,0 Mio. Euro kompensiert. In der Folge lag das Ergebnis vor Ergebnisabführung im Geschäftsjahr 2017/2018 bei - 0,7 Mio. Euro, d.h. ein positiver Trend im Verhältnis zum Geschäftsjahr 2016/2017, wo der Verlust - 2,3 Mio. Euro betrug. Der Verlust wurde durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft ausgeglichen - ein Jahresüberschuss von 0,00 Euro wurde folglich im Jahre 2017/2018 ausgewiesen. Vermögens- und Finanzlage Anlagevermögen Das Anlagevermögen liegt mit 3,13 Mio. Euro zum 31. Januar 2018 unter dem Endbestand im Geschäftsjahr 2016/2017 von 3,85 Mio. Euro, insbesondere durch einen Werterückgang aufgrund von Abschreibungen in den Sachanlagen von 1,41 Mio. Euro zum 31. Januar 2018. Umlaufvermögen Der Warenbestand zum Jahresabschluss des im Geschäftsjahres 2017/2018 liegt mit 19,9 Mio. Euro unter dem Endbestand des Geschäftsjahres 2016/2017 mit 20,6 Mio. Euro, was einer Reduzierung von - 3,4 % entspricht. Forderungen aus Lieferung und Leistung schlossen mit 2,2 Mio. Euro deutlich aufgrund von Werbemaßnahmen im Bereich der Business Card Kunden über dem Niveau des Vorjahres ab. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag 10,6 Mio. Euro. Dies ist eine Reduzierung gegenüber dem Vorjahr von 57,8 %. Diese resultiert insbesondere daraus, dass im Berichtsjahr aus dem Cashpooling eine Verbindlichkeit ergeben hat. Im Vorjahr ergab sich daraus eine Forderung in Höhe von 10,2 Mio. Euro. Sonstige Vermögensgegenstände liegen mit 5,4 Mio. Euro zum 31. Januar 2018 auf dem Niveau des Vorjahres (5,4 Mio. Euro). Liquide Mittel in Form von Kassenbeständen und Bankguthaben betrugen zum 31. Januar 2018 4,1 Mio. Euro und lagen über dem Vorjahr von 2,5 Mio. Euro. Eigenkapital Das Eigenkapital liegt mit 19,9 Mio. Euro zum Bilanzstichtag über dem Niveau des Vorjahres, zeigt aber eine höhere Eigenkapitalquote von 43,8 % und liegt damit 13,3 % Punkte höher als die Eigenkapitalquote zum 31. Januar 2017. Der Grund hierfür liegt in einer Erhöhung der Kapitalrücklagen in Höhe von 2,0 Mio. Euro durch die Gesellschafterin sowie in dem Rückgang der sonstigen Rückstellungen (- 7,5 Mio. Euro) und der Verbindlichkeiten Verbund (- 8,5 Mio. Euro). Der Verlust wurde durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft ausgeglichen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die sonstigen Rückstellungen haben sich zum 31. Januar 2018 auf 7,9 Mio. Euro ausgehend vom Jahresendbestand zum 31. Januar 2017 in Höhe von 15,4 Mio. Euro im Wesentlichen durch um rund von 6,3 Mio. Euro niedrigere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aufgrund eines Sondereffekts im Vorjahr verringert. Diesem Rückgang der Rückstellungen steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 6,9 Mio. Euro zum 31. Januar 2018 gegenüber. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind, sind hingegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 8,5 Mio. Euro zurückgegangen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert insbesondere aus der Rückführung von Darlehen, denen höhere Konzernumlagen insbesondere aus Franchise und Management Fees und eine Verbindlichkeit aus dem Cashpooling gegenüberstehen. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft ist nicht zuletzt aufgrund der Einbindung in den Staples Konzern langfristig gesichert. Auf Basis interner Konzernkoordination wird das Liquiditätsmanagement wahrgenommen. Die Staples (Deutschland) GmbH nimmt an einem Konzern Cashpooling teil, wobei eventuell notwendige Gelder kurzfristig zur Verfügung stehen. III. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognosebericht Für das Jahr 2018 wird mit einem weiteren Rückgang des operativen Umsatzes um - 6,0 % zum Vorjahr gerechnet, dem aber allerdings durch Effizienzen entgegengewirkt werden soll. Das heißt, die Staples (Deutschland) GmbH plant Investitionen in die Trendwende (siehe Chancenbericht), was dazu führt, dass das Ergebnis voraussichtlich schlechter sein wird als das Vorjahresergebnis. Chancenbericht Die Strategie der nächsten Jahre ist auf eine Trendstabilisierung gerichtet, die mit Umstrukturierungen und Investments im Wachstumsbereich Copy & Print, mit der Implementierung zweier Loyality Programme für die verschiedenen Kundensegmente und mit einem optimierten Bestandsmanagement erreicht werden soll. Im Bereich Copy & Print wurde im Geschäftsjahr 2016/2017 der Vertrag mit dem Leasinggeber Ricoh beendet, dessen Maschinenpark überaltert und überteuert ist. Pro Jahr erwartet Staples (Deutschland) GmbH Kosteneinsparungen in Höhe von 0,9 Mio. Euro bei besserer Qualität. Der neue Vertragspartner Konica hat mit dem Rollout seiner Maschinen Anfang des Jahres begonnen und wird bis April alle Läden mit den neuesten Maschinen ausgestattet haben. Durch den günstigeren Vertrag und die neueren Maschinen in Verbindung mit neuen Partnern erwartet Staples (Deutschland) GmbH Impulse für die Kunden. Die Loyality Programme sind zum einen die Einführung der Deutschland Card für die Endverbraucher und eine Weiterentwicklung der bestehenden Business Card. Die Implementierung für die IT Landschaft der Deutschland Card wurde Anfang 2018 begonnen und soll kurz vor Back to School gelaunched werden. Durch eine Kundenevaluation wurden die Kriterien der Weiterentwicklung der Business Card schon festgelegt und ein Projektplan aufgestellt. Die Genehmigung durch die Muttergesellschaft ist in Vorbereitung. Des Weiteren werden fortlaufend Verbesserungsmöglichkeiten, sowohl auf Gesellschaftsebene, als auch in den einzelnen Fachbereichen geprüft. Dazu gehören insbesondere Optimierungen der Prozesse, wie z.B. das weiter oben erwähnte Bestandsmanagement, und der Organisationsstruktur, aber auch die gezielte Verlagerung von Standorten für ausgesuchte Filialen. Risikobericht Risikomanagementsystem Ziel der Risikomanagements im Konzern ist die Absicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jedweder Art. Das Bestehen finanzieller Risiken wird regelmäßig untersucht. Bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Wesentliche Zinsänderungs- und Währungsrisiken aus finanziellen Vermögenswerten bestehen für die Gesellschaft derzeit nicht. Risiken Die üblichen Bestandsrisiken werden durch zeitnahe Analysen abgedeckt und buchhalterisch abgebildet. Die Entwicklung der Gesellschaft wird durch ein umfassendes, zeitnahes und permanentes Controlling lokal gesteuert und durch die Buchhaltung abgebildet. Hinzu kommt ein Reporting an die Muttergesellschaft, welches auf die Informationsbedürfnisse des Investors ausgerichtet ist. Interne Audits stellen sicher, dass den Grundsätzen und Regeln der ordnungsgemäßen Buchführung in den jeweiligen Systemen Rechnung getragen wird und melden, zusammen mit dem Controlling, eventuelle Risiken zeitnah. Die Filialen werden als Bürofachmärkte betrieben, zentral durch die Staples (Deutschland) GmbH gesteuert und sind über Warenwirtschafts- und weitere Systeme vernetzt. Sie sind auf Basis einheitlicher Betriebsabläufe und IS-Systeme geführt. Einheitliche und zeitnahe Kontrolle sowie Steuerungssysteme werden durch das Controlling bereitgestellt und sichern die frühe Identifikation der geschäftlichen Entwicklung. Der weiterhin bestehende Druck durch die Abwanderung zum Online Geschäft sowie eine ausgeprägte Konkurrenzsituation im Einzelhandel selbst, werden das Bild auch in 2018 bestimmen. Die Staples (Deutschland) GmbH reagiert auf diese Situation auf drei wesentliche Arten. Preissetzung und Preisgestaltung erfolgen vermehrt über analytische Verfahren und werden so ihre Attraktivität im Markt verstärken. Das Marketing und die Kundenkommunikation an sich werden gezielt und selektiv angewendet. Der Fokus auf den margenstärkeren Kunden aus dem Geschäftskundensegment wird verstärkt. Die einzelnen Maßnahmen wurden überarbeitet, um den Streuverlust zu reduzieren. Die Sortimentsgestaltung wird verstärkt lokal optimiert und an die Bedürfnisse der jeweiligen Kundengruppen gezielt angepasst, um die Attraktivität für den Kunden und damit die Kundenbindung zu erhöhen. Die Kundenzufriedenheit und -bindung steht somit folgerichtig auch in 2018/2019 im Fokus der Aktivitäten. Über das Befragungssystem CSAT werden die einzelnen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden erhoben, analysiert und beantwortet. Rechtsstreitigkeiten Zum 31. Januar 2018 lagen keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten vor.
Hamburg, 14. Juni 2018 Staples (Deutschland) GmbH Die Geschäftsführer Jochen Bohl Rudolf Heming |
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