Wurzer Profiliertechnik GmbH

Ziegeleiweg 6, 86444 Affing, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 19324
Eingetragen
29.7.2002
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Herstellung, Bearbeitung und Vertrieb von Metallprodukten, insbesondere Herstellung und Vertrieb von Trapezprofilen, Kantteilen, Kassettenprofilen, Dachrinnen, Ablaufrohren sowie Zubehör und Montagematerial.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georg jun. Wurzer
seit 29.7.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Georg Wurzer
Ahornweg 2 a, 86444 Affing
3.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wurzer Profiliertechnik GmbH

Affing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Jahr 2023

der Wurzer Profiliertechnik GmbH

A. Grundlagen des Unternehmens

Unser Familienunternehmen besteht seit fast 80 Jahren und hat circa 95 Mitarbeiter. Viele davon arbeiten schon lange bei der Firma Wurzer - für den Kunden bedeutet dies: Erfahrung, Zuverlässigkeit und Kompetenz sind die Basis unserer Arbeit, Innovationsfreude, Flexibilität und rasche Lieferfähigkeit sind unsere besonderen Stärken.

Die WURZER Profiliertechnik GmbH produziert

• Dachentwässerungssysteme, vor allem Dachrinnen und Ablaufrohre,

• Kassetten, Trapezbleche, Well- und Trapezprofile sowie

• Kantteile und diverses Zubehör Wir verarbeiten Kupfer, Titanzink, Aluminium, Edelstahl und Stahl in diversen Ausführungen und höchster Qualität.

Unsere Kunden sind bedeutende Baustofffachhändler und Eisengroßhändler.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Branche

Die Branchenzuordnung ist in Bezug zu den Produktsparten "Rinne und Rohr", "Profile für Dach und Wand" sowie "Kantteile und diverses Zubehör" im Wesentlichen der Bautätigkeit von Agrar-, Gewerbe- und Industriebetrieben zuzuordnen, während im Beschaffungsbereich die Branchenzuordnung zu den metallverarbeitenden Unternehmen greift. Insoweit unterliegt das Unternehmen mehreren, nicht zwingend gleichlaufenden, Brancheneinflüssen.

Für die Baubranche war auch 2023 wieder ein Jahr voller Herausforderungen. Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges und die Corona-Nachwehen gepaart mit einer hohen Inflation haben zu einer generellen Abschwächung der Baukonjunktur geführt. Nominal stieg der Umsatz zwar um 1,3 %, real verlor er ca. 5 % zum Vorjahr. Es war das dritte Jahr in Folge mit deutlich realen Umsatzverlusten. Dabei zeigten sich wieder deutliche Unterschiede in den verschiedenen Segmenten. Der Wohnungsbau war im gesamten Jahresverlauf von einer Nachfrageschwäche geprägt. Das anhaltend hohe Zinsniveau und das noch immer hohe Preisniveau führten zu einem Rückgang der Baugenehmigungen um mehr als 94.000 Wohnungen. Insgesamt wurden in 2023 noch ca. 260.000 Baugenehmigungen erteilt, nach ca. 354.000 im Vorjahr. Dieser Nachfrageschwund hat zu einem realen Umsatzrückgang von ca. 12 % geführt. Im Wirtschaftsbau verlief die Entwicklung zweigeteilt. Während der Tiefbau von Großprojekten im Zusammenhang mit der Energie- und Mobilitätswende profitieren konnte, bremsten beim Hochbau die Zins- und Energiepreise die Investitionsneigung für Bauten ein. So verfehlten die Neubau-Genehmigungen für Büro- und Verwaltungsgebäude das Vorjahresvolumen um fast 20%. Der Umsatz beim öffentlichen Bau erreichte zwar durch Großprojekte einen nominalen Zuwachs um ca. 6 %, real war aber auch hier ein Rückgang von 1 % zu verzeichnen.

Einkaufsseitig waren auch in 2023 Preisschwankungen zu verzeichnen, deren markt- und preistechnische Umsetzung im Absatzbereich entsprechende Herausforderungen darstellten. So war das Jahr 2023 zunächst von fallenden Stahlpreisen geprägt, wobei die Talsohle im Oktober 2023 erreicht wurde. Seitdem sind die Preise wieder kontinuierlich angestiegen. Dieser Trend hat sich auch in den ersten Wochen des Jahres 2024 fortgesetzt.

2. Geschäftsverlauf

Der Absatz hat sich aufgrund der schwachen konjunkturellen Lage der Baubranche zwar rückläufig entwickelt, dennoch war der Geschäftsverlauf bei der Firma Wurzer stabil und zufriedenstellend. Aufgrund des starken Preisverfalls beim Stahl hat sich der Produktumsatz von 121,1 Mio. € auf 89,6 Mio. € reduziert und entspricht damit der letztjährigen Prognose für 2023.

Analog den Vorjahren wurden im Geschäftsjahr 2023 in der Gesamtbetrachtung schwerpunktmäßig Trapez- und Wellprofile unterschiedlichster Größen, Stärken und Farben produziert. Ergänzt wurde das Produktportfolio durch Dachrinnen, Ablaufrohre, Kantteile aus Stahl und Aluminium, entsprechendes Zubehör und Kleincoils. Der marktbekannt hohe Qualitätsstandard zu marktgerechten Preisen sowie bester Service festigten die Marktposition des Unternehmens.

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 26 % reduziert. Der Materialaufwand ist mit 75,2 Mio. € wieder der Hauptkostenfaktor, wobei die Materialquote mit 83,7 % nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr war. Auch die Abschreibungen in Höhe von 1,6 Mio. € sind genau auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 6,2 Mio. € (Vorjahr 6,8 Mio. €) haben sich deutlich verringert. Dabei reduzierten sich die Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnehmen von 2,0 Mio. € auf 1,4 Mio. €. Analog zu der Umsatzentwicklung haben sich auch die Kosten der Warenabgabe um 0,35 Mio. € verringert. Die Personalkosten sind moderat von 6,0 Mio. € auf 6,1 Mio. € gestiegen. Auch die Raumkosten haben sich aufgrund gestiegener Mieten um 0,2 Mio. € erhöht. Mit einem positiven Ergebnis nach Steuern in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr 4,1 Mio. €) wurde die Prognose, nach dem Rekordergebnis von 2022 in 2023 dennoch ein positives Ergebnis zu erreichen, erfüllt. Im Vergleich zum Vorjahr resultiert dieser Gewinnrückgang vor allem aus der deutlichen Umsatzreduzierung.

3. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor stabil und gut.

Ertragslage:

Das Ergebnis 2023 war positiv, es wurde ein EBIT in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €) erwirtschaftet. Kostenseitig sind die Materialkosten mit einem Anteil von ca. 83,7 % "Hauptaufwandstreiber" (im Vorjahr 83,4 %). Die Gesamtkosten haben sich vor allem wegen niedrigeren Materialkosten aufgrund des Umsatzrückganges reduziert.

Finanzlage:

Unsere Finanzlage und Kapitalstruktur ist stabil. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Unternehmenspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Unternehmen belassen. Zudem verfügt das Unternehmen über ausreichend liquide Mittel und entsprechende Kreditlinien.

Die Verbindlichkeiten in der Gesamtheit haben sich in 2023 von 12,6 Mio. € auf 18,0 Mio. € erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 0,6 % (Vorjahr 2,0 %) der Bilanzsumme und werden ausnahmslos innerhalb der Skontofristen beglichen. Unser Finanz- und Debitorenmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wesentliche ertragsrelevante Auswirkungen bei Veränderungen des Zinsniveaus sind nicht vorhanden.

Investitionen:

In 2023 wurden wie geplant insgesamt 4,2 Mio. € (Vorjahr 2,7 Mio. €) investiert wobei es sich dabei vor allem um Anzahlungen für neue Maschinen und eine zusätzliche Photovoltaikanlage handelt.

Für das Geschäftsjahr 2024 werden die Investitionsschwerpunkte weiterhin im Bereich der Produktion und in der Logistik liegen. Außerdem sind Ersatzinvestitionen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgesehen. Das Gesamtbudget beträgt hierfür ca. 3,0 Mio. €.

Vermögenslage:

Die Vermögenslage des Unternehmens umfasst zum Geschäftsjahresende ein Eigenkapital von 36,8 Mio. €; dies entspricht bei einer um ca. 7 % gestiegenen Bilanzsumme einer Eigenkapitalquote von 65,1 % (im Vorjahr betrug das Eigenkapital 36,7 Mio. € und die Eigenkapitalquote 69,5 %). Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

C. Prognosebericht des Unternehmens

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir auch in Zukunft weiterhin in modernste Produktionsanlagen investieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik vorgesehen.

Für das Jahr 2023 musste die Baubranche ein schwaches Baujahr vermelden. Auch im Jahr 2024 stehen wir wieder vor einer herausfordernden Situation. Bedingt durch globale Handelskonflikte, die Inflation, hohe Zinsen sowie steigende Energie- und Baukosten gibt es eine allgemeine Zurückhaltung bei Investoren und Bauherren mit der Folge, dass sich Bauprojekte verzögern oder gar nicht erst aufgenommen werden. Trotz steigender Nachfrage nach Wohnraum erleben wir einen Einbruch im Wohnungsneubau sowie auch Rückgänge im Wirtschaftsbau, weil globale Unsicherheiten die Investitionen bremsen.

Der Wohnungsbau schwächelt obwohl akute Wohnungsnot herrscht. Das ambitionierte Ziel 400.000 Wohnungen jährlich zu bauen wurde weder 2022 noch 2023 erreicht. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) erwartet, dass 2024 nur 235.000 Wohneinheiten fertig gestellt werden im Vergleich zu 271.000 im vergangenen Jahr.

Der Mix von hohen Energie- und Materialpreisen sowie Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten wirkt sich negativ auf die Nachfrage von Bauleistungen aus. Die Zinsen sind weiterhin hoch um die Inflation zu bekämpfen.

Auch die Firma Wurzer ist von der relativ schlechten Konjunkturlage betroffen. Auch wenn wir jetzt im Sommer beim Absatz nur moderate Rückgänge zu verzeichnen haben, wird sich der Umsatz bedingt durch den Preisverfall beim Stahl reduzieren. In unserer Geschäftsplanung gehen wir von einem Umsatzkorridor von ca. 77 bis 82 Mio. € aus. Bedingt durch die allgemeine Marktlage erwarten wir für 2024 zwar ein positives Ergebnis, welches aber nicht deutlich über dem Ergebnis des Jahres 2023 liegen wird. Wir werden auch in der Zukunft in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

D. Chancen- und Risikenbericht des Unternehmens

Branchenspezifische Risiken:

Die Prognosen für die Baukonjunktur sehen weiterhin nicht gerade rosig aus. Die Ökonomen des ZDB erwarten ein Umsatzminus um weitere 3 %. Besonders erheblich prognostizieren sie den Rückgang im Wohnungsbau um weitere 13%. Die Gründe sind die unsichere Wirtschaftslage, die hohen Materialkosten, die durch den Krieg gegen die Ukraine verschärften Lieferkettenprobleme und auch der Wandel zu mehr Energieeffizienz im Bauwesen, was die Baukosten nochmal ansteigen lässt. Ein großes Problem bleibt dabei die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt. Dies beeinträchtigt zum einen die Renditeerwartungen im Mietwohnungsbau, gleichzeitig stellt es potenzielle Eigenheimbauer vor Finanzierungsprobleme. Auch wenn die Auftragslage bei unserem Unternehmen bisher zufriedenstellend war, können für uns durch die schwache Konjunktur Umsatzrisiken entstehen. Des Weiteren beeinflussen witterungsbedingte Einflüsse unsere Branche und daraus resultierende saisonale Schwankungen unser Geschäft. Währungsseitig beobachten wir momentan einen relativ stabilen Euro, marktseitig zeigen sich weiterhin volatile Rohstoffmärkte insbesondere beim Stahl, Aluminium, Zink und Kupfer. Daraus können sich Risiken für die Bewertung der vorhandenen Rohstoffbestände entstehen.

Wie erläutert sind die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für 2024 in Deutschland für die Bauwirtschaft eher schlecht, nach unserer Einschätzung ist für die relevanten Umsatzfelder der GmbH von einem Umsatzminus auszugehen auch wenn die Absatzseite im ersten Halbjahr 2024 relativ stabil war.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Wettbewerbsrisiken sind wegen der schwachen Baukonjunktur und dem hart umkämpften Stahlmarkt unverändert hoch. Der Fokus der Geschäftsleitung wird 2024 einerseits auf der Beschaffungsseite und zusätzlich auf die Stabilisierung der Absatzseite liegen. Zusätzlich wird weiter an der Verbesserung der Prozesse insbesondere in der Produktion, aber auch im Vertrieb und Verwaltung sowie der IT-Systeme gearbeitet. Strategische Investitionen gewährleisten auch für die Zukunft, dass die Firma Wurzer Profiliertechnik GmbH als flexibler "Vollsortimenter" agieren kann. Verbunden mit der bereits vorhandenen hervorragenden Fertigungspräzision, Produktqualität und der im Normalfall kurzfristigen Liefermöglichkeit gehen wir davon aus, dass sich das Unternehmen auch zukünftig gegenüber Wettbewerbern positionieren kann.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die Entwicklung der Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft ist stabil und profitabel. Die aus der notwendigen kurzfristigen Lieferfähigkeit resultierende Working-Capital-Strategie von umfangreichen Rohstoffbeständen beinhaltet das Risiko, in Phasen des Preisverfalls auf den Rohstoffmärkten Bestandskorrekturen im Bereich der Vorräte vornehmen zu müssen. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Wechselkursbedingte Risiken bestehen derzeit nicht. Risiken im Finanzbereich bestehen aufgrund des engen und erfolgreichen Debitorenmanagements nicht. Die Kundenzielgewährung befindet sich weiterhin innerhalb der Skontierungsfrist.

Chancenbericht:

Auf der Beschaffungsseite können wir auf ein breites Portfolio von nationalen und internationalen Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Dem absatzseitigen Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unseren Produktsegmenten, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Service, Zuverlässigkeit, partnerschaftliches Verhalten und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Gesamtaussage:

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass für das Geschäftsjahr 2024 trotz der schwachen Baukonjunktur und der generellen Unsicherheiten im Markt von einem nur leicht niedrigeren Handelsvolumen ausgegangen wird. Dadurch bedingt erwarten wir einen leichten Umsatzrückgang von ca. 10 % und ein weiterhin positives Jahresergebnis etwas über dem Vorjahresniveau.

Auch für das Jahr 2025 gehen wir von einem positiven Jahresergebnis aus, allerdings kann es aufgrund der Energiekrise und den Folgen des Ukrainekrieges wieder zu Engpässen bei der Beschaffung kommen, was sich auf die Produktion und damit auf den Umsatz niederschlagen kann. Unter Zugrundelegung der realisierten Investitionen und der damit verbundenen Umsatzsicherung als "Vollsortimenter" sieht das Unternehmen aktuell auch für die Jahre 2024 und 2025 einer stabilen Geschäftsentwicklung entgegen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele, soweit vereinbart mit Skontierung, gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Affing, den 03.07.2024

Georg Wurzer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.409.182,54 7.783.135,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.267,00 42.672,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.267,00 24.672,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 18.000,00
II. Sachanlagen 10.392.915,54 7.740.463,62
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 384.027,57 371.951,57
2. technische Anlagen und Maschinen 4.888.720,88 2.686.510,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.943.780,00 1.988.941,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.176.387,09 2.693.060,17
B. Umlaufvermögen 46.118.955,79 44.992.040,48
I. Vorräte 42.614.300,00 42.526.745,81
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 47.320,00 60.171,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 41.853.150,00 42.453.028,00
3. geleistete Anzahlungen 713.830,00 13.546,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.230.861,69 1.568.982,17
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 300.006,12 816.200,42
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.041.030,81 494.324,90
3. sonstige Vermögensgegenstände 889.824,76 258.456,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.273.794,10 896.312,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.091,47 24.638,99
Aktiva 56.553.229,80 52.799.815,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 36.833.578,90 36.673.181,12
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 6.791.018,70 6.791.018,70
III. Bilanzgewinn 27.042.560,20 26.882.162,42
B. Rückstellungen 1.732.860,71 3.572.914,72
1. Steuerrückstellungen 504.284,07 2.224.813,42
2. sonstige Rückstellungen 1.228.576,64 1.348.101,30
C. Verbindlichkeiten 17.986.790,19 12.553.719,25
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.754.255,37 6.896.477,97
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.840,19 3.335,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 330.033,05 1.041.375,10
4. sonstige Verbindlichkeiten 5.899.661,58 4.612.531,18
davon aus Steuern 113.178,93 568.523,40
Passiva 56.553.229,80 52.799.815,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 89.604.531,81 121.081.991,19
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 204.599,00 880.546,00
3. sonstige betriebliche Erträge 179.803,93 122.128,75
4. Materialaufwand 75.158.640,13 101.677.607,50
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 75.108.688,35 101.626.187,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 49.951,78 51.419,79
5. Personalaufwand 6.086.037,29 5.992.071,90
a) Löhne und Gehälter 5.096.253,92 5.078.060,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 989.783,37 914.011,42
davon für Altersversorgung 9.806,01 12.289,16
6. Abschreibungen 1.585.202,92 1.602.932,31
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.585.202,92 1.602.932,31
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.208.445,77 6.830.601,77
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 147,25 71,58
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.837,81 7.509,32
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 696.590,73 261.472,07
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 103.059,95 1.602.080,86
12. Ergebnis nach Steuern 172.943,01 4.125.480,43
13. sonstige Steuern 12.545,23 10.853,09
14. Jahresüberschuss 160.397,78 4.114.627,34
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 26.882.162,42 22.767.535,08
16. Bilanzgewinn 27.042.560,20 26.882.162,42

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Wurzer Profiliertechnik GmbH hat ihren Sitz in Affing. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 19324 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss der Firma Wurzer Profiliertechnik GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2023 nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, sind Wahlrechte zugunsten des Anhangs ausgeübt worden.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265 bis 278 HGB) vorgenommen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei Jahren ausgewiesen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen bei beweglichen Anlagegegenständen wurden bei Zugängen linear vorgenommen. Bei den Gebäuden wurde eine Nutzungsdauer von 50 bzw. 33 Jahren angenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 20 Jahre; bei gebrauchten Anlagegütern wurde die Restnutzungsdauer zugrunde gelegt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert bis zu Euro 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert über Euro 250,00 bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Bei den Fertigerzeugnissen und Waren wird das Vormaterial nach dem Verbrauchsfolgeverfahren (Lifo-Methode) bewertet. Die Lifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Der Unterschiedsbetrag nach § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB beträgt TEuro 4.536.

Die weiteren Positionen der Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit den hingegebenen Beträgen, die erhaltenen Anzahlungen mit den zugeflossenen Beträgen angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert bewertet und bei erkennbaren Ausfallrisiken einzeln wertberichtigt bzw. um eine pauschale Wertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos gekürzt, die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestände, Guthaben sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet für Ausgaben, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist (§ 253 (1) S. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 (1) S. 2 HGB).

D. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einem Anlagespiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen wurden Wertberichtigungen bei erkennbaren Ausfallrisiken einzeln vorgenommen bzw. diese berücksichtigen in pauschaler Weise das allgemeine Kreditrisiko. Im Berichtsjahr wurden als pauschale Wertberichtigungen 3 % angesetzt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im laufenden und im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEuro 1.041 (Vorjahr: TEuro 494).

3. Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 26.882 (Vorjahr: TEuro 22.768) enthalten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 31.12.2023
TEuro
Stand 31.12.2022
TEuro
Personalkosten 717 669
Gewährleistungen 448 605
Abschluss u. Prüfungskosten 50 50
Übrige 14 24
1.229 1.348

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt zur Rückzahlung fällig:

RESTLAUFZEIT
< 1 Jahr
in Euro
1 - 5 Jahre
in Euro
> 5 Jahre
in Euro
Stand 31.12.2023
in Euro
Stand 31.12.2022
in Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.162.544,25 2.476.086,12 115.625,00 11.754.255,37 6.896.477,97
(VJ: 5.570.832,48) (VJ: 1.325.645,49 (VJ: 0,00)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.840,19 0,00 0,00 2.840,19 3.335,00
(VJ: 3.335,00) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 330.033,05 0,00 0,00 330.033,05 1.041.375,10
(VJ: 1.041.375,10) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.899.661,58 0,00 0,00 5.899.661,58 4.612.531,18
(VJ: 4.612.531,18) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
- davon aus Steuern 113.178,93 0,00 0,00 113.178,93 568.523,40
(VJ: 568.523,40) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
- davon soziale Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(VJ: 0,00) (VJ: 0,00) (VJ: 0,00)
15.395.079,07 2.476.086,12 115.625,00 17.986.790,19 12.553.719,25
(VJ: 11.228.073,76) (VJ: 1.325.645,49) (VJ: 0,00)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (§ 268 Abs. 5 HGB) ergibt sich unmittelbar aus obiger Übersicht bzw. beträgt bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEuro 2.592 (Vorjahr: TEuro 1.326).

Gewährte Sicherheiten:

Es bestehen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 4.338 Pfandrechte in Form von Sicherungsübereignungen einer Gasparini-Revolverprofilieranlage, einer Rohrfalzmaschine, einer Maschine Gabella Multi-Blanking Line, Perforierlinie sowie einer Gasparini-Dachrinnenmaschine.

Darüber hinaus besteht eine Sicherungsübereignung von Waren im Gebäude und den Freiflächen in Affing und Friedberg in Höhe von TEuro 710.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1. Umsatzerlöse

Bei der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

2. Personalaufwand

Hier sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEuro 10 (Vorjahr: TEuro 10) enthalten.

E. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen sind gemäß § 285 Ziff. 3 a HGB zu benennen:

2024
Euro
2025
Euro
2026
Euro
2027
Euro
nach 2027
Euro
Mietverträge 2.066.461 3.278 3.278 3.278 42.614
Wartungsverträge 83.385 501 0 0 0
Sonstige Verträge 52.344 3.266 774 0 0
gesamt 2.202.190 7.045 4.052 3.278 42.614

Es bestehen Eventualverbindlichkeiten für fremde Verbindlichkeiten aus Bürgschaftsverpflichtungen für fremde Verbindlichkeiten gegenüber einem Kreditinstitut über TEuro 15.045 (Valuta TEuro 10.295).

Das Risiko einer Inanspruchnahme wird vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation als gering eingeschätzt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar beträgt TEuro 95 und gliedert sich auf in:

Abschlussprüfungsleistungen TEuro 35
Steuerberatungsleistungen TEuro 17
Sonstige Leistungen TEuro 43
Andere Bestätigungsleistungen TEuro 0
TEuro 95

Mitarbeiteranzahl (Durchschnitt)

Im Jahresdurchschnitt waren 90 Arbeitnehmer beschäftigt, hiervon 26 Angestellte und 64 Arbeiter.

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Georg Wurzer, Maschinenbauingenieur

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Gemäß § 286 (4) HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Angabe zu gewährten Vorschüssen und Krediten an Organmitglieder

Gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer Herrn Georg Wurzer besteht eine Forderung aus Verrechnungskonto zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 1.041.030,81 (i.Vj. Euro 494.324,90). Das Verrechnungskonto wird mit einem Zinssatz von 3,0 % verzinst.

Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 27.042.560,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Affing, den 03.07.2024

Wurzer Profiliertechnik GmbH

Georg Wurzer, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

ursprüngliche Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge 2023
Euro
Umbuchungen 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 564.689,55 5.600,00 18.000,00 0,00 588.289,55
2. geleistete Anzahlungen 18.000,00 0,00 -18.000,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 582.689,55 5.600,00 0,00 0,00 588.289,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.580.776,11 0,00 32.749,52 0,00 1.613.525,63
2. technische Anlagen und Maschinen 31.200.730,30 579.514,88 2.693.992,01 439.347,75 34.034.889,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.637.633,24 416.074,51 0,00 49.327,35 6.004.380,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.693.060,17 3.210.068,45 -2.726.741,53 0,00 3.176.387,09
Summe Sachanlagen 41.112.199,82 4.205.657,84 0,00 488.675,10 44.829.182,56
Summe Anlagevermögen 41.694.889,37 4.211.257,84 0,00 488.675,10 45.417.472,11
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge 2023
Euro
Umbuchungen 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 540.017,55 32.005,00 0,00 0,00 572.022,55
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 540.017,55 32.005,00 0,00 0,00 572.022,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.208.824,54 20.673,52 0,00 0,00 1.229.498,06
2. technische Anlagen und Maschinen 28.514.219,42 1.071.289,89 0,00 439.340,75 29.146.168,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.648.692,24 461.234,51 0,00 49.326,35 4.060.600,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 33.371.736,20 1.553.197,92 0,00 488.667,10 34.436.267,02
Summe Anlagevermögen 33.911.753,75 1.585.202,92 0,00 488.667,10 35.008.289,57
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.267,00 24.672,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 18.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 16.267,00 42.672,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 384.027,57 371.951,57
2. technische Anlagen und Maschinen 4.888.720,88 2.686.510,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.943.780,00 1.988.941,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.176.387,09 2.693.060,17
Summe Sachanlagen 10.392.915,54 7.740.463,62
Summe Anlagevermögen 10.409.182,54 7.783.135,62

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wurzer Profiliertechnik GmbH, Affing:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wurzer Profiliertechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wurzer Profiliertechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 03. Juli 2024

SWMP PartGmbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mertl - Hundseder - Guggemos - Schwarzmann - Schwab

PROFESSOR DIPLOM-KAUFMANN DR. WINFRIED SCHWARZMANN, WIRTSCHAFTSPRÜFER

HOLGER HUNDSEDER, WIRTSCHAFTSPRÜFER

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