Scan-Turbo-Handels- und Service GmbH

Kleiner Westring 15, 27572 Bremerhaven, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 2907 BHV
Eingetragen
14.11.2005
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit sonstigen Maschinen
Gegenstand
Der Handel mit Turboladern für Schiffsmotoren und andere Maschinen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henning Meyer
seit 14.4.2026
Geschäftsführer
Hartmut Okon
seit 14.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
61.89%
38.11%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Hartmut Okon
Bremen
61.89%
Carolyn Craycraft
Bremerhaven
38.11%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scan-Turbo-Handels- und Service GmbH

Bremerhaven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 148.624,00 137.804,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 148.623,00 137.803,00
B. Umlaufvermögen 1.467.355,15 1.239.273,78
I. Vorräte 463.689,00 536.760,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 498.425,15 337.948,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 505.241,00 364.565,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.351,59 38.856,23
Summe Aktiva 1.653.330,74 1.415.934,01

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 947.920,30 839.277,84
I. Gezeichnetes Kapital 86.000,00 86.000,00
II. Gewinnvortrag 753.277,84 771.642,12
III. Jahresüberschuss 108.642,46 -18.364,28
B. Rückstellungen 377.996,57 341.827,00
C. Verbindlichkeiten 327.413,87 234.829,17
Summe Passiva 1.653.330,74 1.415.934,01

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Scan Turbo Handels- und Service GmbH hat ihren Sitz in Bremerhaven und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bremerhaven (Reg.Nr. HRB 2907).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§§ 288, 326 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

I. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

II. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäss § 7 Abs. 1 EStG linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

3. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung erfolgte durch den Auftraggeber und wurde ungeprüft übernommen.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden vom Mandanten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

6. Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Teilwertverfahren bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

IV. Rückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt.

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird.

Gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ist der im Jahr der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes aus der geänderten Bewertungsvorschrift resultierende Zuführungsbetrag bis spätestens 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln. Die Gesellschaft hat vom Verteilungswahlrecht keinen Gebrauch gemacht und den vollen Übergangsbetrag per 31.12.2010 als außerordentlichen Aufwand zugeführt.

Für sämtliche Pensionsverpflichtungen sind Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Die Pensionsverpflichtungen wurden deshalb mit dem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet.

Der folgende Rückstellungsspiegel zeigt die in der Bilanz verrechneten Beträge:

Bruttorück-stellung Zeitwert verpfändeter Rückdeckungs- versicherungen Nicht erfasster Zuführungsbetrag aus Verteilungs- wahlrecht Netto-Rückstellung
(1) (2) (3) (4) = (1)-(2)-(3)
Stand 01.01.2023 682.230 375.360 0 306.870
Zuführung / Auflösung (-) 33.362 41.740 0 -8.378
…davon Zinsergebnis 12.417 17.488 0 -5.071
…davon Personalaufwand 20.945 24.252 0 -3.307
…davon a.o. Aufwand 0 0 0 0
Stand 31.12.2023 715.592 417.100 0 298.492

C. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer:

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Okon Hartmut Geschäftsführer Einzelvertretungsberechtigt
Craycraft Carolyn Geschäftsführerin Einzelvertretungsberechtigt
II. Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2023
Anzahl
Vorjahr 2022
Anzahl
Angestellte 16 12
leitende Angestellte 1 1
davon
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
14 12
davon
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
3 2
Insgesamt 17 14

Die Gesamtzahl der durchschnittlichen Angestellten beträgt damit 17.

D. Sonstige Verpflichtungen

Gemäss Gesellschafterbeschluss vom 08.08.2024 wird der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 genehmigt und festgestellt. Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023:

 

Bremerhaven, 08. August 2024

gez. Hartmut Okon

gez. Carolyn Craycraft

Scan Turbo Handels- und Service GmbH

Vertreten durch die GF der GmbH

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.8.2024.

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