Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 117837
Vorher
NOVOSIS AGACINO AG
Eingetragen
22.9.1997
Branche
Herstellung von pharmazeutischen GrundstoffenForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Forschung, Entwicklung und Produktion von innovativen Arzneimittelabgabesystemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabine Carina Walesch
seit 6.10.2021
Prokura
Björn Dr. Schurad
seit 2.5.2016
Vorstandsmitglied
Prokura
Jörg Scheidle
seit 17.8.2010
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Luye Pharma AG

Miesbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Luye Pharma AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Luye Pharma AG, Miesbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Luye Pharma AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. 

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 22. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gallowsky, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.741,52 258.784,15
2. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 60.212,55 23.842,30
192.954,07 282.626,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.947.983,76 12.626.286,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.018.105,88 9.367.709,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.555.475,15 2.218.806,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.735.900,65 3.250.796,00
29.257.465,44 27.463.598,14
29.450.419,51 27.746.224,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.411.434,97 6.842.671,85
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.893.319,47 4.565.245,53
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.660.514,23 1.759.976,97
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.958,34
17.965.268,67 13.170.852,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.242.822,38 2.518.726,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.016.808,83 12.488.052,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 343,70 1.366,86
8.259.974,91 15.008.146,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 288.454,88 859.924,14
26.513.698,46 29.038.923,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 176.335,51 131.816,55
56.140.453,48 56.916.964,50

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 209.864,87 209.864,87
II. Kapitalrücklage 3.627.179,82 3.627.179,82
III. Andere Gewinnrücklagen 1.808,59 1.808,59
IV. Gewinnvortrag 45.504.424,25 45.504.424,25
V. Jahresergebnis 0,00 0,00
49.343.277,53 49.343.277,53
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.145.834,26 4.266.614,36
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.133.522,15 2.308.136,85
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 186.653,98 668.554,27
3. Sonstige Verbindlichkeiten 331.165,56 330.381,49
davon aus Steuern EUR 163.122 (Vj. TEUR 155)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.888 (Vj. TEUR 8)
3.651.341,69 3.307.072,61
56.140.453,48 56.916.964,50

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 48.449.620,84 42.092.525,76
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.228.611,20 -239.124,67
3. Sonstige betriebliche Erträge 183.381,87 598.173,05
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 110 (Vj. EUR 321)
50.861.613,91 42.451.574,14
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.044.588,65 15.068.067,58
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.688.864,88 893.584,38
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.642.939,60 11.883.642,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.427.558,34 2.141.969,75
davon für Altersversorgung EUR 49.640 (Vj. EUR 62.732)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.365.863,49 3.525.408,23
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.463.958,49 6.899.811,37
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 36.869 (Vj. EUR 17.906)
47.633.773,45 40.412.483,39
8. Aufwand aus dem Ergebnisabführungsvertrag 3.192.129,21 2.000.699,69
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.419,00 3.007,00
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 2.419 (Vj. EUR 0)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 365,10 3.733,91
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 0 (Vj. EUR 3.774)
2.053,90 -726,91
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
12. Ergebnis nach Steuern 37.765,15 37.664,15
13. Sonstige Steuern 37.765,15 37.664,15
14. Jahresergebnis 0,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Registergericht: München

HRB 117837

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Luye Pharma AG ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Luye Pharma AG hat ihren Sitz in Miesbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 117837 eingetragen.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Davon-Vermerke ebenso wie die Davon-Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft (Luye Pharma AG) hat zum 1. Dezember 2016 mit Wirkung zum 1. Januar 2017 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Organträgerin (Luye Pharma (Germany) GmbH) geschlossen. Darin verpflichtet sich die Organgesellschaft ihren ganzen Gewinn an die Organträgerin abzuführen. Des Weiteren verpflichtet sich die Organträgerin gegenüber der Organgesellschaft jeden während der Dauer des Vertrags sonst entstehenden Jahresfehlbetrag der Organgesellschaft auszugleichen.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren abgeschrieben. Auf den Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend den wirtschaftlich relevanten Nutzungsdauern angesetzt. Soweit erforderlich, wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Unbewegliches Sachanlagevermögen, soweit abnutzbar, wird linear abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear pro rata temporis abgeschrieben. Soweit die Anwendungsvoraussetzungen vorliegen, wird bei Gebäuden die planmäßige Abschreibung unter Zugrundelegung der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer komponentenweise vorgenommen (sog. Komponentenansatz).

Folgende Nutzungsdauern werden zu Grunde gelegt:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken: 10 bis 80 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: 3 bis 20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 20 Jahre


In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand € 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Sofern zum Abschlussstichtag bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden entsprechend den geleisteten Zahlungen angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit dem gewogenen Durchschnitt, vermindert um Abschläge, bewertet.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten vermindert um Abschläge bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Daneben sind angemessene Teile der Kosten für allgemeine Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersvorsorge, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, enthalten. Die Gemeinkosten werden dabei als Zuschlagsbetrag auf die Bestände ermittelt.

Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen.

Zum Stichtag werden soweit notwendig Abschläge vorgenommen, um die Vorräte mit dem niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag zu bewerten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu den Nennwerten angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.

Liquide Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft abgegrenzte Ausgaben vor dem Bilanzstichtag. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages werden künftigen Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

2. Grundlagen der Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

3. Eigenkapital

a. Gezeichnetes Kapital

Stand zum 1. Januar 2023 € 209.864,87
Kapitalveränderung € 0,00
Stand zum 31. Dezember 2023 € 209.864,87

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 82.092 auf den Namen lautende Stückaktien. Eine Stückaktie hat einen anteiligen Wert am Grundkapital von € 2,56.

b. Kapitalrücklage

Stand zum 1. Januar 2023 € 3.627.179,82
Einstellungen in die Kapitalrücklage € 0,00
Entnahmen aus der Kapitalrücklage € 0,00
Stand zum 31. Dezember 2023 € 3.627.179,82

Bei den in der Kapitalrücklage ausgewiesenen Beträgen handelt es sich in Höhe von T€ 235 um solche nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB, bei Beträgen in Höhe von T€ 161 um solche nach § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB aus der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen und bei Beträgen in Höhe von T€ 3.231 um solche nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

c. Andere Gewinnrücklagen

Stand zum 1. Januar 2023 € 1.808,59
Einstellungen/Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen € 0,00
Stand zum 31. Dezember 2023 € 1.808,59

d. Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag belief sich im Berichtsjahr auf € 45.504.424,25 (Vj. € 45.504.424,25).

e. Jahresergebnis

Das Jahresergebnis im Berichtsjahr ist mit T€ 0 (Vj. T€ 0) ausgewiesen und ist auf den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zurückzuführen.

f. Ausschüttungssperre

Es besteht zum 31.12.2023 keine Ausschüttungssperre.

4. Sonstige Rückstellungen

In dem Posten Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen Beträge für Kundenrabatte, Mitarbeitervergütungen wie Urlaub, Überstunden und Jahresboni sowie für ausstehende Rechnungen eingestellt.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 5 Jahre gesichert/mit gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.134 0 0 3.134 2.308 2.308
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 187 0 0 187 669 669
3. Sonstige Verbindlichkeiten 331 0 0 331 330 330
- davon aus Steuern 163 0 0 163 155 155
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 10 0 0 10 8 8

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Eigentumsvorbehalte im branchenüblichen Umfang.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten für Weiterverrechnungen von Aufwendungen.

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Entwicklungs- und Serviceaufträge 5.637 6.381
Warenumsätze 41.645 34.251
Lizenzerlöse 1.156 1.448
übrige Umsatzerlöse 12 12
48.450 42.092

Geographisch entfielen die Umsätze zu 19,8 % auf Deutschland, zu 79,0 % auf das europäische Ausland sowie zu 1,2 % auf das nicht-europäische Ausland. Mit anderen Konzerngesellschaften wurden ca. 72 % (Vj. 75 %) der Umsatzerlöse erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen:

2023 2022
T€ T€
Periodenfremde Erträge 42 497
Verrechnung sonstige Sachbezüge 118 101
Gewinn aus dem Abgang von Betriebsanlagen 20 0
180 598

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:

2023 2022
T€ T€
Konzernumlage 1.005 930
Support / Wartung Software 595 612
Heizkostenaufwand Gas 303 551
Stromaufwand 404 471
Serviceverträge Maschinen/Waagen/Laborgeräte 336 370
Beratungshonorare 520 528
Unterhalt Gebäude/Grundstück 540 401
Unterhalt und Reparaturen für Maschinen 336 295
Übrige 3.425 2.741
7.464 6.899

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Aufwandsnachbelastungen i.H.v. T€ 41 (Vj. T€ 28) enthalten.

4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen auf Sachanlagen beinhalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen (Vj. T€ 0).

5. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Aufgrund der steuerlichen Organschaft mit der Luye Pharma (Germany) GmbH als Organträgerin ist im Geschäftsjahr kein Steueraufwand (Vj. T€ 0) und kein Steuerertrag (Vj. T€ 0) entstanden.

6. Zinsaufwendungen und -erträge

Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge lagen im laufenden Jahr in Höhe von T€ 2 (Vj. T€ 3) vor. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen lagen keine Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen vor (Vj. T€ 0), Negativzinsen von Banken sind keine enthalten (Vj. T€ 4).

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse bestehen zum Stichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Leasingverträge, Verpflichtungen aus sonstigen Verträgen und Bestellobligo für Anlagevermögen sowie Umlaufvermögen und bestehen in folgender Höhe:

Leasing- und Mietverträge

- fällig 2024 T€ 84
- fällig 2025-2026 " 120
- fällig 2027 und später " 110
Gesamt T€ 314

Sonstige Verträge, Bestellobligo Anlagevermögen und Umlaufvermögen

- fällig 2024 T€ 24.602
- fällig 2025-2026 " 10.411
- fällig 2027 und später " 0
Gesamt T€ 35.013

2. Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Herr Jörg Scheidle, Dipl. Kfm., COO, Holzkirchen, vertritt gemeinsam mit einem anderen Vorstand oder Prokuristen, verantwortlich für den gesamten operativen Bereich inkl. Qualitätskontrolle sowie Supportfunktionen am Standort.

Herr Dr. Björn Schurad, Apotheker, Manager für Forschung, Entwicklung, Qualität und Zulassung, München, vertritt gemeinsam mit einem anderen Vorstand oder Prokuristen, verantwortlich für R&D, Qualitätssicherung und Zulassung,

Für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die Bezüge des Vorstands auf T€ 0, da die Bezüge von Herrn Dr. Schurad und Herrn Scheidle über die Luye Pharma (Germany) GmbH vergütet werden.

Aufsichtsrat

Zu Aufsichtsratsmitgliedern sind bestellt:

Herr Rongbing Yang, Manager für Corporate Management, Luye Pharma Group Ltd., Hongkong, Shanghai (China), Vorsitzender

Herr Yehong Zhang, Manager für Geschäftsentwicklung, Luye Pharma Group Ltd., Hongkong, Washington Crossing, Pennsylvania/USA, stellvertretender Vorsitzender

Herr Youxin Li, Wissenschaftler im Bereich Biowissenschaften, Luye Pharma Group Ltd., Hongkong, Langenfeld (Deutschland) (bis 12.02.2023)

Frau Hua Jiang, Managerin für International Business, Shandong Boan Biotechnology Co. Ltd., Shanghai, Shanghai (China).

Herr Bruno Delie, Manager für International Business Development, Chartres (Frankreich) (ab 29.11.2023)

Herr Zhigang Sun, Wissenschaftler im Bereich Forschung & Entwicklung, Vienna, Virginia (USA (ab 29.11.2023)

Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge.

3. Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrug insgesamt T€ 191, davon entfielen auf Abschlussprüfungsleistungen T€ 113 und auf Steuerberatungsleistungen T€ 50.

4. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der börsennotierten Luye Pharma Group Ltd., Hongkong, für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss wird an der HKEX (Hong Kong Exchanges and Clearing Limited) offengelegt.

5. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 241 (Vj. 216) Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 74 Teilzeitbeschäftigte und 2 geringfügig Beschäftigte.

 

Miesbach, den 18. März 2024

Luye Pharma AG

Jörg Scheidle, Vorstand

Björn Schurad, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.913.480,23 21.453,25 0,00 0,00 2.934.933,48
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 23.842,30 36.370,25 0,00 0,00 60.212,55
2.937.322,53 57.823,50 0,00 0,00 2.995.146,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.978.111,97 0,00 0,00 1.197,00 22.979.308,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.900.785,89 226.459,88 -1.036.476,27 742.129,77 35.832.899,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.870.787,65 887.079,82 -364.345,88 98.573,53 10.492.095,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.250.796,00 4.327.004,95 0,00 -841.900,30 6.735.900,65
72.000.481,51 5.440.544,65 -1.400.822,15 0,00 76.040.204,01
74.937.804,04 5.498.368,15 -1.400.822,15 0,00 79.035.350,04
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -2.654.696,08 -147.495,88 0,00 -2.802.191,96
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
-2.654.696,08 -147.495,88 0,00 -2.802.191,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -10.351.825,67 -679.499,54 0,00 -11.031.325,21
2. Technische Anlagen und Maschinen -26.533.076,34 -1.891.348,90 609.631,85 -27.814.793,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -7.651.981,36 -647.519,17 362.880,56 -7.936.619,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
-44.536.883,37 -3.218.367,61 972.512,41 -46.782.738,57
-47.191.579,45 -3.365.863,49 972.512,41 -49.584.930,53
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.741,52 258.784,15
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 60.212,55 23.842,30
192.954,07 282.626,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.947.983,76 12.626.286,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.018.105,88 9.367.709,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.555.475,15 2.218.806,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.735.900,65 3.250.796,00
29.257.465,44 27.463.598,14
29.450.419,51 27.746.224,59

Lagebericht zum 31.12.2023

1. Grundlagen

Die Luye Pharma AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von generischen Pharmazeutika mit dem Fokus auf therapeutischen Systemen mit transdermaler Wirkstoffabgabe.

Die Luye Pharma Group Ltd. mit Sitz in Hongkong hält über die Luye Pharma (Germany) GmbH 100% der Aktien an der Luye Pharma AG. Die Gesellschaft ist somit verbundenes Unternehmen im Konzernabschluss der Luye Pharma Group Ltd. ("Luye-Gruppe").

Die Gesellschaft ist in den Bereichen Warenproduktion und -lieferung, Forschung und Entwicklung sowie Lizensierung tätig.

Im Bereich der Herstellung und Warenlieferung ist die Luye Pharma AG für diverse externe Auftraggeber in der Pharmaindustrie tätig. In 2023 wurden 72% (Vj. 75%) des Gesamtumsatzes mit Gesellschaften der Luye-Gruppe erzielt.

Derzeitige Hauptprodukte sind wie im Vorjahr Pflaster zur Behandlung von starken Schmerzen und ein Pflaster gegen Alzheimer-Demenz. Die transdermale Darreichungsform gegen leichte bis mittelschwere Alzheimer-Demenz wurde im Jahr 2013 in Europa und im Jahr 2015 in den USA eingeführt.

Im Bereich Entwicklung agiert die Luye Pharma AG vorrangig als operative Entwicklungseinheit innerhalb der Luye-Gruppe und erbringt in dieser Funktion konzerninterne Leistungen. Sobald die entwickelten Produkte auf den Markt kommen, wird die Luye Pharma AG mit der Herstellung der Produkte beauftragt und erhält fallspezifisch Lizenzzahlungen.

Daneben betreibt die Gesellschaft Entwicklungsprojekte auch im Auftrag von externen Pharmaunternehmen. Soweit diese Projekte später zur Produktionsreife entwickelt werden, erhält die Gesellschaft neben den laufenden Zahlungen für die Entwicklungstätigkeit, gegebenenfalls Produktionsaufträge und/oder spätere Lizenzzahlungen.

So betreut die Gesellschaft zum Stichtag Entwicklungsprojekte mit verschiedenen Wirkstoffen, Dosierungen und Abgabesystemen. Der Gesamtbetrag der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beträgt 2023 T€ 3.053 und damit ca. 6,0% (Vj. 7,0%) vom Gesamtumsatz. Der Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung eines Generikums u.a. zur symptomatischen Behandlung der Parkinson-Erkrankung. Die Zahl der Mitarbeiter in diesem Bereich beläuft sich zum Jahresende auf 25 FTE (Vj. 28 FTE).

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Die im europäischen Markt bei Generika mittlerweile zum Standard gewordenen Ausschreibungen von Rabattverträgen durch Krankenkassen, die teilweise mit hohen Rabatten der Anbieter einhergehen, haben auch im Geschäftsjahr 2023 die Ertragslage der Luye Pharma AG belastet.

Die Ausweitung von bestehenden Produkten in neue Märkte sowie die Markteinführung neuer Produkte wird weiterhin angestrebt. Hohe Wettbewerbsintensität kennzeichnet dabei alle relevanten Märkte. Dies wird möglicherweise auch zu neuen Allianzen in der pharmazeutischen Industrie führen.

Die Marktdurchdringung mit generischen Arzneimitteln ist, vor allem im deutschen Markt aufgrund eines intensiven Preis- und Ausschreibungskampfes, mittlerweile signifikant. Gleichwohl hat sich die Wachstumsdynamik - bezogen auf den gesamten Generikamarkt in Deutschland - weiter abgeschwächt.

Die seit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine sprunghaft angestiegenen Preise - insbesondere für Rohmaterial und Energie - belasteten die Ertragssituation ebenfalls. Durch längerfristige Kundenverträge besteht kurzfristig kaum Spielraum, höhere Beschaffungskosten bei Rohstoffen etc. über steigende Verkaufspreise an Kunden weiterzugeben.

2.2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 übertraf beim Umsatz die Prognose des Vorjahres (leicht steigende Umsätze) mit einem Anstieg von 15% deutlich, wohingegen die Prognose des Ergebnisses vor Ergebnisabführung und Steuern im unteren einstelligen Millionenbetrag getroffen wurde.

Der Bereich Warenproduktion und -lieferung trug in 2023 wiederum den Hauptanteil von 41,7 Mio. € (Vj. 34,3 Mio. €) zum Umsatz bei. Die Lizenzerträge von verbundenen Unternehmen reduzierten sich geringfügig. Der Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz erhöhte sich auf 43% (Vj. 38%). Der Free Cashflow (Cashflow aus Geschäfts- und Investitionstätigkeit) betrug aufgrund der hohen Investitionstätigkeit -0,1 Mio. € (Vj -6,1 Mio. €), wobei der operative Cashflow auf 5,0 Mio. € (Vj.-2,8 Mio. €) verbessert werden konnte. Das erzielte Jahresergebnis in Höhe von 3,2 Mio. € wurde, aufgrund des mit dem Mutterunternehmen Luye Pharma (Germany) GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages, abgeführt.

Erfreulicherweise bewegte sich die Produktionsauslastung im Vergleich zum Vorjahr auf einem ähnlich hohen Niveau. Die unverändert hohe Kundennachfrage führte zu einem um 26% höheren Output im Vergleich zu 2022. Um der Nachfrage gerecht zu werden, konnte ein externer Dienstleister gewonnen werden, um bis zur Aufstockung eigener Kapazitäten die Verpackung von ausgewählten Produkten zu unterstützen.

Beim Rivastigmin-Pflaster zur Behandlung von Alzheimer-Demenz wurden die für das Geschäftsjahr geplanten Warenumsätze insgesamt nicht ganz erreicht. Nachdem sich unser Partner in den USA aus der dortigen Vermarktung von Rivastigmin zurückgezogen hatte, gelang die Kompensation durch andere Kunden bzw. Märkte im Bereich Rivastigmin nicht vollständig.

Ein Höhepunkt im Geschäftsjahr 2023 war der erfolgreiche Abschluss der konzerninternen Auftragsentwicklung eines Rotigotin-Pflasters verbunden mit der Produktzulassung in Europa. Luye Pharma gelang damit die erste Alternative zum Originatorprodukt, für Patienten die an Parkinson oder dem Restless Legs Syndrom erkrankt sind.

Durch geändertes Bestellverhalten unserer Kunden erhöhten sich die Auftragsbestände weiter, wenn auch mit geringerer Intensität. Die Versorgungssicherheit und stetige Lieferfähigkeit hat seit der Covid19-Pandemie für unsere Kunden an Stellenwert gewonnen, so dass regelmäßig mit höheren Vorlaufzeiten von bis zu 11 Monaten bestellt wird.

2.3. Ertragslage

2023 2022
T€ % T€ %
Umsatz 48.450 100,0% 42.093 100,0%
- Veränderung in % 15,1%
Bestandsveränderung 2.229 4,6% -239 -0,6%
Gesamtleistung 50.679 104,6% 41.854 99,4%
sonstige betr. Erträge 183 0,4% 598 1,4%
Materialaufwand / bez. Leistungen -20.733 -42,8% -15.962 -37,9%
Personalaufwand -16.071 -33,2% -14.026 -33,3%
Sonstige Aufwendungen -7.464 -15,4% -6.900 -16,4%
EBITDA 6.594 13,6% 5.564 13,2%
Abschreibungen -3.366 -6,9% -3.525 -8,4%
EBIT 3.228 6,7% 2.039 4,8%
Finanzergebnis 2 0,0% -1 0,0%
EBT 3.230 6,7% 2.038 4,8%
Sonstige Steuern -38 -0,1% -38 -0,1%
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 3.192 6,6% 2.001 4,8%
Ergebnisübernahme durch Organträger -3.192 -6,6% -2.001 -4,8%
Jahresergebnis nach Ergebnisabführung 0 0,0% 0 0,0%

Anmerkung: Prozentsätze beziehen sich auf den Umsatz

Der Umsatz der Luye Pharma AG legte in 2023 um 15,1% auf 48,5 Mio. € zu. Der für 2023 geplante Umsatz von 47,0 Mio. € wurde übertroffen. Dafür ursächlich war insbesondere der deutliche Anstieg bei den Warenumsätzen. Dagegen gingen die Umsätze aus Serviceleistungen leicht zurück auf insgesamt 5,2 Mio. € (Vj. 5,9 Mio. €).

Die Warenumsätze mit verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 4,6 Mio. € auf 29,2 Mio. €. Hauptumsatzträger war in diesem Bereich - wie schon im Vorjahr - das Pflaster gegen Alzheimer-Demenz. Die Warenumsätze aus Produktion tragen mit einem Gesamtanteil von 86 % (Vj. 81%) auch weiterhin den Hauptteil beim Umsatz. Die übrigen Umsätze verteilen sich auf Lizenzerlöse, Entwicklungsleistungen sowie die Weiterbelastung von Entwicklungskosten. Die Umsatzerlöse wurden dabei zu ca. 72% (Vj. 75%) mit anderen Konzerngesellschaften erzielt.

Zusammen mit einer Bestandsveränderung von 2,2 Mio. € (Vj. -0,2 Mio. €) ergibt sich eine Gesamtleistung von 50,7 Mio. € (Vj. 41,9 Mio. €).

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 0,2 Mio. € (Vj. 0,6 Mio. €). Der Materialaufwand lag mit 20,7 Mio. € um 4,7 Mio. € über dem Vorjahreswert. Bezogen auf die Summe aus Warenumsatz und Bestandsveränderung betrug der Materialaufwand wie im Vorjahr 47%. Der Rohertrag in Relation zum Gesamtumsatz verminderte sich auf 57% (Vj. 62%) aufgrund der Zusammensetzung der erzielten Warenumsätze.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter nahm in 2023 deutlich zu auf 241 (Vj. 216). Der Personalaufwand erhöhte sich entsprechend um ca. 15% oder 2,1 Mio. € auf 16,1 Mio. €.

Wie schon im Vorjahr besteht die Beschäftigung von drei Mitarbeitern (inkl. Vorstand) in der direkten Muttergesellschaft, der Luye Pharma (Germany) GmbH. Die entsprechende Leistungsverrechnung erfolgt über Umlagen, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf 7,5 Mio. € (Vj. 6,9 Mio. €).

Das EBITDA konnte von 5,6 Mio. € auf 6,6 Mio. € gesteigert werden. Die EBITDA-Marge belief sich auf 13,6% (Vj. 13,2%).

Das Finanzergebnis beträgt wie im Vorjahr 0,0 Mio. €. Wesentlichen Wechselkurseinflüssen ist die Gesellschaft in ihrer Geschäftstätigkeit auch weiterhin nicht ausgesetzt.

Das Ergebnis vor Steuern erreichte in 2023 3,2 Mio. € oder 6,6% vom Umsatz, nachdem im Vorjahr ein Wert von 2,0 Mio. € (4,8% vom Umsatz) verzeichnet werden konnte.

An Ertragssteueraufwand wurden 0,0 Mio. € (Vj. 0,0 Mio. €) verzeichnet, da die Besteuerung beim Organträger, der Luye Pharma (Germany) GmbH, erfolgt.

Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresergebnis in Höhe von 0 € ist Folge des mit dem Mutterunternehmen Luye Pharma (Germany) GmbH abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags.

2.4. Finanzlage und Investitionstätigkeit

Die Finanzstrategie ist auf die Sicherstellung der Finanzierung bei gleichzeitiger Minimierung von Finanzierungskosten ausgerichtet. Ziel ist es, Risiken, die sich nicht aus der Geschäftstätigkeit ergeben, weitestgehend auszuschließen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf 5,0 Mio. € (Vj. -2,8 Mio. €). Der Free Cashflow verbesserte sich auf - 0,1 Mio. € (Vj. -6,1 Mio. €), was weitgehend auf die Reduktion von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist.

Der Bestand an liquiden Mitteln lag per 31.12.2023 stichtagsbedingt noch bei 0,3 Mio. € nach einem Vorjahreswert von 0,9 Mio. €.

Neben der Umsetzung von üblichen, kleineren Einzelmaßnahmen wurde im Geschäftsjahr 2023 die Beschaffung von neuen Produktionsanlagen gestartet, um damit dem Kapazitätsbedarf gerecht zu werden. Das spiegelt sich in geleisteten Anzahlungen von 6,7 Mio. € (Vj. 3,3 Mio. €) wider.

Die Einbindung in die Luye Gruppe gewährleistet auch zukünftig die notwendige kurz- und langfristige Versorgung mit Finanzierungsmitteln. Dies erfolgt auf Ebene der Luye Pharma AG ausschließlich über die Kontokorrentfinanzierung mit einem Schwesterunternehmen.

Die Luye Pharma AG hat mit Ihrer Geschäftsbank keine Kreditlinienvereinbarung. Dies ist auch zukünftig nicht vorgesehen.

2.5. Vermögenslage

2023 2022
T€ % T€ %
Anlagevermögen 29.450 52,5% 27.746 48,7%
Vorräte 17.965 32,0% 13.171 23,1%
Forderungen aus L.u. L. 3.243 5,8% 2.519 4,4%
Liquide Mittel 288 0,5% 860 1,5%
Sonstige Aktiva 5.193 9,3% 12.621 22,2%
Aktiva 56.140 100,0% 56.917 100,0%
Eigenkapital 49.343 87,9% 49.343 86,7%
Gesellschafterfinanzierung 187 0,3% 669 1,2%
Rückstellungen 3.146 5,6% 4.267 7,5%
Verbindlichkeiten aus L.u.L. 3.134 5,6% 2.308 4,1%
Sonstige Passiva 331 0,6% 330 0,6%
Passiva 56.140 100,0% 56.917 100,0%

Die Bilanzsumme hat sich von 56,9 Mio. € im Jahr 2022 auf 56,1 Mio. € zum Jahresende 2023 reduziert.

Das Anlagevermögen erhöhte sich von 27,7 Mio. € im Jahr 2022 auf 29,5 Mio. € in 2023. Die darin enthaltenen geleisteten Anzahlungen i.H.v. 6,7 Mio. € (Vj. 3,3 Mio. €) reflektieren den aktuell voranschreitenden Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort Miesbach.

Der Bestand an Vorräten hat sich im Berichtsjahr auf insgesamt 18,0 Mio. € erhöht (Vj. 13,2 Mio. €). Dies ist hauptsächlich zurückzuführen auf ein verbreitertes Produktportfolio mit entsprechender Bevorratung an Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen. Weiterhin bedarf es im Zuge der externen Produktionsunterstützung einer erhöhten Vorhaltung von Zwischenprodukten zur Verarbeitung.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 2,5 Mio. € auf 3,2 Mio. €. Das Working Capital reduzierte sich um 1,7 Mio. € auf 19,7 Mio. €. In % vom Umsatz kam es zu einem Rückgang von 51,0% im Vorjahr auf 40,7% im Jahr 2023, was auf die Reduzierung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist.

Die sonstigen Aktiva reduzierten sich von 12,6 Mio. € auf nunmehr 5,2 Mio. € und enthalten in Höhe von 5,0 Mio.€ (Vj. 12,5 Mio. €) Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Stichtag 0,3 Mio. € (Vj. 0,9 Mio. €).

Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit dem Mutterunternehmen absolut nicht geändert (49,3 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt nun 87,9% (Vj. 86,7%).

Die Rückstellungen reduzierten sich von 4,3 Mio. € im Jahr 2022 auf 3,1 Mio. € in 2023. Die noch abzurechnenden variablen Gehälter sind größter Bestandteil dieses Bilanzpostens.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich volumenbedingt von 2,3 Mio. € am Ende des Vorjahres auf 3,1 Mio. € zum 31.12.2023.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen 0,2 Mio. € zum 31.12.2023 nach 0,7 Mio. € im Vorjahr.

Die sonstigen Passiva blieben in 2023 unverändert bei 0,3 Mio. €.

2.6. Personal

Die Luye Pharma AG bietet aktuell sieben Auszubildenden die Möglichkeit einer Berufsausbildung. Zielsetzung ist weiterhin, allen Auszubildenden nach Abschluss der Ausbildung, die Übernahme anzubieten.

Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit unserer Mitarbeiter haben eine hohe Priorität für die Gesellschaft. Neben dem kostenfreien Zugang zu einem örtlichen Fitness-Center gibt es regelmäßig die Teilnahme an einem Firmenlauf im Oberland sowie gemeinsames Training dazu im Vorfeld der Veranstaltung.

Große Bedeutung hat auch die kontinuierliche Förderung von internen und externen Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter. Neben Sprachkursen sind dies beispielsweise Kurse zum Erwerb von Fachwirt- oder Meisterqualifikationen sowie zur Sicherstellung von Qualitätsstandards.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Wir erwarten aufgrund der Entwicklungen im deutschen und europäischen Gesundheitsmarkt auch in den kommenden Jahren herausfordernde Wettbewerbsbedingungen in allen Marktsegmenten und Stufen der Wertschöpfungskette.

Trotz dieser Entwicklungen gehen wir mittelfristig von einer stabilen Geschäftsentwicklung und wachsenden Umsätzen mit anhaltenden Effizienzsteigerungen bei weiter stabilen Ergebnissen aus. Diese Annahme basiert auf den erwarteten Markteinführungen von Produkten aus Kundenprojekten und Gruppenprojekten in kommenden Jahren sowie den Erwartungen für die positive Entwicklung der bereits auf dem Markt befindlichen Produkte und der sinkenden Abhängigkeit vom generischen deutschen Markt.

Im Hinblick auf das Geschäftsjahr 2024 wird von einer weiter ansteigenden Kunden-nachfrage und einer Umsatzsteigerung von bis zu 14% ausgegangen. Der Anteil der Umsätze mit Unternehmen der Luye Gruppe wird sich laut den Planungen auf 83% erhöhen (Vj. 72%). Es wird ein positives Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführung im unteren einstelligen Millionenbetrag erwartet. Im Hinblick auf weiter steigende Produktionsmengen sind Investitionen in Höhe von ca. 8 Mio. EUR in Produktions- und Verpackungsmaschinen geplant.

Aus heutiger Sicht wird erwartet, dass der aktuell vorherrschende Kriegszustand in der Ukraine auf der Absatzseite auch weiterhin keine Konsequenzen für die Luye Pharma AG haben wird. Auf der Beschaffungsseite allenfalls indirekt, z.B. hinsichtlich möglicher Einschränkungen bei Transportkapazitäten und -tarifen. Der Aufwärtstrend bei den Energiekosten hat sich zuletzt deutlich abgeschwächt. Vielmehr scheinen kurzfristig sogar Preisrückgänge möglich. Wie sich die Preisentwicklung mittel- und längerfristig fortsetzt, kann aus heutiger Sicht kaum valide eingeschätzt werden.

Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf zukünftige Entwicklungen der Luye Pharma AG, Miesbach beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum derzeitigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie die im Risikobericht angesprochenen - eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

3.2. Chancen und Risikobericht

Die Luye Pharma AG ist im Rahmen ihrer Aktivitäten den verschiedensten Chancen und Risiken ausgesetzt, die mit unternehmerischem Handeln verbunden sind und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betreffen.

Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
1% bis 19% Sehr unwahrscheinlich
20% bis 39% Unwahrscheinlich
40% bis 59% Wahrscheinlich
60% bis 79% Sehr wahrscheinlich
80% bis 99% Fast sicher

Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.

Grad der Auswirkung Definition der Auswirkung
Gering Geringe Auswirkung auf die VFE-Lage, bis zu 20% vom EBIT
Moderat Moderate Auswirkung auf die VFE-Lage, > 20% bis 80% vom EBIT
Erheblich Erhebliche Auswirkung auf die VFE-Lage, > 80% vom EBIT

Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.

Eintrittswahrscheinlichkeit

80% bis 99% L M H
60% bis 79% L M H
40% bis 59% L M H
20% bis 39% L L M
1% bis 19% L L M
Gering Moderat Erheblich

Auswirkungen

 

H = Hohes Risiko

 

M = Mittleres Risiko

 

L = Geringes Risiko

Risikobericht:

Neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko ist das Unternehmen zusätzlich folgenden Risiken ausgesetzt:

Patentrisiken

Die Gesellschaft kann grundsätzlich Klagen wegen angeblicher Gebrauchsmuster- bzw. Patentverletzungen gegenüber stehen. Die Kosten dieser Klagen werden dann aufgrund vertraglicher Vereinbarung von Kunden oder von Konzerngesellschaften getragen. Auch Kunden von Luye können Adressat von Patentverletzungsklagen sein. Die Luye Pharma AG hat aus heutiger Sicht für den Fall von negativen Klageausgängen keine wirtschaftliche Last zu tragen. Zudem gehen wir grundsätzlich von einem für Luye positiven Ausgang der Rechtsstreitigkeiten aus. Ein allerdings ebenfalls möglicher negativer Ausgang, könnte jedoch eine weitere Herstellung des betroffenen Produktes verhindern und dadurch erhebliche Folgen für Umsatz- und Ertragsentwicklung haben.

Auch zukünftig sind Patentverletzungsklagen von Wettbewerbern nicht auszuschließen (Risikobewertung: M).

Entwicklungsrisiken

Bei der Auftragsentwicklung von Arzneimitteln können sowohl in technischer, klinischer und regulatorischer Hinsicht Fehlschläge auftreten, die zu Verzögerungen, Einschränkungen und/oder im "worst case" zu einer Versagung der Zulassung führen können. Dies hätte auch entsprechende Verschiebungen und/oder Ausfälle von zukünftigen Umsätzen und Erträgen (insbesondere im Hinblick auf Produktions- und Lizenzerlöse) zufolge. Bei Projekten mit großem Potential kann dies erhebliche negative Auswirkungen haben. Da wir allerdings in Forschung & Entwicklung grundsätzlich nur mit bekannten Wirkstoffen (lediglich in anderen Darreichungsformen) arbeiten, ist das Fehlschlags-Risiko reduziert im Vergleich zu F&E mit neuen chemischen Molekülen. (Risikobewertung: L).

Personalrisiken

Das Wachstum des Unternehmens erfordert den Ausbau des Personalbestandes und die ständige Einstellung qualifizierter Mitarbeiter. Es besteht das Risiko, quantitativ und qualitativ sowie zeitgerecht kein adäquates Personal zu bekommen, was allerdings aufgrund der wachsenden Unternehmensgröße und der Konzerneinbindung in Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als eher gering eingeschätzt wird. (Risikobewertung: L).

Finanzwirtschaftliche Risiken

Mögliche Folgewirkungen aus dem Kriegszustand in der Ukraine auf die europäischen Volkswirtschaften sowie mögliche regulatorische Änderungen im Bankensektor könnten für die Luye Gruppe zu erschwerten Kreditvergaben durch Banken führen. Derzeit jedoch finanziert sich die Luye Pharma AG vollständig durch Mittelvergaben über Verrechnungskonten mit der Luye Gruppe. Die zuletzt deutlich gestiegenen Zinsen bzw. Finanzierungskosten, beeinträchtigen die Luye Pharma AG daher nicht. Kurz- und mittelfristige Liquiditätsbedarfe der Luye Pharma AG sind damit ausreichend sichergestellt, so dass derzeit die o.g. Risiken eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit und voraussichtlich keine negativen Auswirkungen haben werden.

Zur jederzeitigen Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit werden laufende Liquiditätsplanungen sowie Liquiditätsüberwachungsmaßnahmen, - insbesondere im Konzernverbund - durchgeführt.

Einem Forderungsausfallrisiko ist die Luye Pharma AG aufgrund von solventen Kunden (Pharmaunternehmen) nur in geringem Maße ausgesetzt. Dennoch sind Forderungsausfälle nicht auszuschließen. Die Minimierung des Ausfallrisikos wird durch die laufende Überwachung der Fälligkeiten von Forderungen sowie ein installiertes Mahnwesen unterstützt.

Währungsrisiken bestehen bei der Luye Pharma AG nicht (Risikobewertung: L).

Die Kundennachfrage hat sich insgesamt deutlich erhöht. Längere Planungs- und Beschaffungszeiten während der Covid19-Pandemie, haben den Stellenwert einer hohen Versorgungssicherheit in den jeweiligen Vermarktungsgebieten und letztlich der Patienten deutlich erhöht. Im Ergebnis haben die Kunden der Luye Pharma AG ihr Bestellverhalten insofern angepasst, als die Bestellreichweiten nun deutlich länger sind, als vor der Covid19-Pandemie.

Marktrisiken

Die Veränderungen der Rahmenbedingungen im Gesundheitsmarkt (Rabattverträge der Krankenkassen, Tendergeschäfte etc.) führen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu weiteren Preisrückgängen und verstärktem Wettbewerb bei unseren Kunden in Deutschland und Europa, was sich auch bei der Luye Pharma AG in Preisdruck, geringeren produzierten und verkauften Volumina und verminderten Margen mit insgesamt wesentlichen Folgen für die Ertragslage niederschlagen könnte.

Mit dem Start der Eigenvermarktung, dem sog. "Business-to-Consumer" Geschäft, betrat die Gesellschaft in 2021 neues Terrain. Durch den Zuschlag in mehreren Bieterverfahren deutscher Krankenkassen, hat die Luye Pharma AG einen signifikanten Marktanteil mit dem Produkt Rivastigmin in Deutschland erreichen können.

Durch die Optimierung der Einkaufsbedingungen für Rohstoffe, der permanenten Verbesserung der Herstellungsprozesse sowie der Entwicklung von technologisch anspruchsvollen und weniger wettbewerbsintensiven Produkten, kann negativen Auswirkungen entgegengesteuert werden.

Daneben könnten sich weitere Konzentrationstendenzen in der Pharmaindustrie und daraus erhebliche negative Auswirkungen auf Vertragspartner bzw. künftige Absatzchancen ergeben (Risikobewertung: M).

Geringere Risiken für die Geschäftsentwicklung in den kommenden Perioden könnten aus Einschränkungen des Welthandels resultieren. Ob und in welcher Form es überhaupt zu einem Übergreifen auf die Gesundheitsbranche kommt, ist momentan nicht absehbar.

Für Schadensfälle und Haftungsrisiken besteht ausreichender Versicherungsschutz. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind nicht erkennbar.

Chancenbericht:

Neben den geschilderten Risiken bieten sich für das Unternehmen auch Chancen:

Die intensive Entwicklungsarbeit bietet in der Luye-Gruppe die Chance auf Erschließung von neuen Markt- und Umsatzpotentialen.

Bei Anpassungen im Produktportfolio aufgrund Patentverletzungen bestünde die Chance, eventuell geminderte Umsätze und Erträge durch Umsatzausweitung von anderen, ähnlichen Produkten teilweise wieder auszugleichen. Auch bereits begonnene Alternativ-Entwicklungen, welche von Klagen bedrohte Produkte ersetzen könnten, bieten entsprechendes Ausgleichspotential.

Gleichzeitig bietet sich der Luye-Gruppe die Chance mit ihren Produkten in bis dato nicht bediente Märkte zu gelangen und dort Umsätze und Gewinne zu realisieren. Zudem eröffnen sich aufgrund der Vernetzung unserer Konzernobergesellschaft, möglicherweise Chancen auf einen erleichterten Marktzugang zum asiatisch-pazifischen Raum.

Durch die Attraktivität unserer Arbeitsbedingungen, unserer Leistungsvergütung und unseres Standorts können wir zudem Personalrisiken entgegentreten. Wir sehen hier vor allem die Chance, uns positiv von unseren Wettbewerbern im Wettstreit um qualifizierte Mitarbeiter abzusetzen.

 

Miesbach, den 18. März 2024

Luye Pharma AG

Der Vorstand

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023

Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorfälle regelmäßig schriftlich und mündlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands in seinen Sitzungen behandelt. Im Berichtszeitraum fanden 4 Aufsichtsratssitzungen statt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert und überwacht. Im Rahmen der uns obliegenden Aufgaben haben wir bei Entscheidungen mitgewirkt, insbesondere bei der Geschäftsplanung für das Jahr 2024.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist von der EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Wir haben unsererseits den Jahresabschluss geprüft. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfung bei. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023. Der Jahresabschluss 2023 ist mit Beschluss vom 17.07.2024 festgestellt.

 

Miesbach, 17.07.2024

Rongbing Yang, Aufsichtsratsvorsitzender

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