p & m digital GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirco Freudenthaler seit 10.7.2020 | Prokura |
Marc Anton Martin Rummel seit 12.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
products & more GmbHGeretsriedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGrundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell a) Geschäftsmodell und Unternehmensentwicklung Die products & more GmbH mit Sitz in Geretsried wurde im Jahr 2000 von Marc Rummel gegründet und hat sich als Spezialist für individuelle Werbeartikel, Werbegeschenke, gebrandete Merchandisingprodukte sowie Medizin- und Bioprodukte etabliert. Das Unternehmen bietet seinen Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum, das neben der Produktentwicklung auch die Designentwicklung, Medienproduktion, EU-Standardproduktion, den Import von Werbeartikeln aus Fernost sowie Logistik, Lagerhaltung und Konfektionierung umfasst. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die products & more GmbH ihre Geschäftstätigkeit erheblich erweitert, insbesondere im Bereich der Corona-Schnelltests und Schutzmasken. Diese beiden Produktkategorien prägten die Unternehmensentwicklung zwischen 2020 und 2022 maßgeblich. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Schnelltests, die eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit zur Identifikation von COVID-19-Infektionen bieten, reagierte das Unternehmen zügig und erweiterte sein Sortiment mit verschiedenen Testlösungen für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen. Gleichzeitig stieg der Bedarf an Schutzmasken, die in vielen Bereichen zur Pflicht wurden, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Auch hier konnte die products & more GmbH schnell entsprechende Produkte in verschiedenen Varianten anbieten und somit ihre Marktstellung stärken. Durch diese Anpassungen konnte das Unternehmen nicht nur die Herausforderungen der Pandemie meistern, sondern auch von der erhöhten Nachfrage profitieren und neue Kundengruppen erschließen. Die Geschäftserweiterung im Bereich der Schnelltests und Masken stellte sicher, dass die products & more GmbH eine wichtige Rolle in der Versorgung der Bevölkerung mit notwendigen Schutz- und Testmaßnahmen spielte. Mit rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut products & more GmbH ein breit gefächertes Kundenspektrum, das von Start-ups über mittelständische Unternehmen bis hin zu internationalen Sportvereinen, globalen Marken und Konzernen reicht. b) Erweiterung des Geschäftsmodells durch E-Commerce Seit 2021 hat products & more sein Geschäftsmodell gezielt durch den Ausbau des E-Commerce-Sektors erweitert. Unter anderem entwickelt und betreibt das Unternehmen eigene Online-Projekte wie: • schnelltest-store.de (Vertrieb von Schnelltests und medizinischen Produkten) • maskenshop-online.de (Handel mit Schutzmasken und Hygieneprodukten) Der Vertrieb dieser Produkte erfolgt sowohl über eigene Onlineshops als auch über etablierte Marktplätze wie Amazon, Metro, Kaufland und eBay, wobei die gesamte Steuerung und Abwicklung intern erfolgt. c) Wettbewerbsumfeld und strategische Ausrichtung Durch die Kombination aus klassischem Handelsgeschäft und digitaler Vertriebsstrategie stärkt products & more seine Marktposition und sichert sich Wettbewerbsvorteile. Die zunehmende Digitalisierung sowie die wachsende Nachfrage nach personalisierten Werbeartikeln und nachhaltigen Produkten bieten weitere Wachstumschancen. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens fokussiert sich daher auf folgende Kernbereiche: • Erweiterung des E-Commerce-Portfolios durch neue digitale Vertriebskanäle • Optimierung der internen Logistik- und Lagerprozesse zur Effizienzsteigerung • Erweiterung des nachhaltigen Produktangebots insbesondere im Bereich Biopro- dukte und umweltfreundliche Werbeartikel • Internationalisierung durch den Ausbau globaler Kunden- und Lieferantenbeziehun- gen Mit dieser Strategie strebt die products & more sich eine nachhaltige Wachstumsentwicklung und eine stabile Marktposition in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld an. I. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen im Bereich Corona-Schnelltests, medizinische Produkte und Werbemittel Rückblick auf 2022: Markt für Corona-Schnelltests, medizinische Produkte und Werbemittel Das Jahr 2022 war von einer schrittweisen Rückkehr zur Normalität geprägt, was sich stark auf den Markt für Corona-Schnelltests und medizinische Produkte auswirkte. • Nachfragerückgang nach Schnelltests: Durch die steigende Impfquote und mildere Virusvarianten nahm die Testpflicht in vielen Ländern ab, was zu einem signifikanten Rückgang der Nachfrage führte. • Marktstabilisierung im medizinischen Bereich: Während Schnelltests weniger gefragt waren, blieb die Nachfrage nach medizinischer Schutzausrüstung, Handschuhen und Hygieneprodukten in Krankenhäusern und Pflegeheimen auf konstantem Niveau. • Preisverfall und Konsolidierung: Aufgrund der massiven Produktionsausweitung in den Jahren 2020/21 kam es zu einem Überangebot, was zu sinkenden Preisen führte und viele Anbieter aus dem Markt drängte. • Renaissance des Werbemittel- und Merchandise-Sektors: Nach pandemiebedingten Einbrüchen in 2020/21 erholte sich 2022 zunehmend der Markt für Werbeartikel und Merchandiseprodukte, da Messen, Events und Unternehmensaktivitäten wieder an Fahrt aufnahmen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Wie bereits im Vorjahr war auch das Berichtsjahr 2022 maßgeblich von den außerordentlich hohen Erlösen aus dem Vertrieb von Corona-Schnelltests und Hygieneprodukten geprägt. Diese außergewöhnlichen Geschäftsfelder dominierten erneut das Umsatzgeschehen der products & more GmbH. Mit dem Wegfall der wesentlichen Corona-bedingten Beschränkungen im Frühjahr 2022 ging die Nachfrage nach diesen Produkten jedoch spürbar zurück, was sich in einem deutlichen Rückgang der monatlichen Umsatzerlöse im weiteren Jahresverlauf widerspiegelte. Das ursprüngliche Kerngeschäft im Bereich der Werbemittel hatte - wie bereits im Vorjahr - nur einen geringen Anteil am Gesamtumsatz und spielte 2022 weiterhin eine untergeordnete Rolle. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 89.652 und lagen damit rund 4,4 % unter dem Vorjahreswert von TEUR 93.812. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft blieb insgesamt stabil und ist mit der des Vorjahres vergleichbar. Aufgrund der nach wie vor dominierenden, aber auslaufenden Corona-Sondergeschäfte stellt sie jedoch weiterhin keine typische Darstellung der Ertragskraft des ursprünglichen Geschäftsmodells der products & more GmbH dar. a) Ertragslage
Die products & more GmbH erwirtschaftete eine um rd. 5 % niedrigere Gesamtleistung als im Vorjahr. Die Gesamtleistung ist durch die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Corona-Schnelltests und Hygieneprodukten bestimmt. Wie oben dargestellt war auch das Geschäftsjahr 2022 maßgeblich durch hohe Umsätze im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Corona-Schnelltests und Hygieneprodukten geprägt. Trotz der Aufhebung wesentlicher Einschränkungen und Vorgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Frühjahr 2022 lag der Jahresumsatz nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger weiterhin regelmäßig testeten - insbesondere im privaten Umfeld, etwa vor Familienfeiern oder dem Kon- takt mit besonders gefährdeten Personen. Zudem forderten zahlreiche Unternehmen ihre Mitarbeitenden auch nach dem Wegfall gesetzlicher Vorgaben weiterhin zur Durchführung von Selbsttests auf, um das Infektionsrisiko im betrieblichen Umfeld zu minimieren. Diese anhaltende Nachfrage führte dazu, dass sich die Umsätze mit Corona-bezogenen Produkten länger auf hohem Niveau hielten als zunächst erwartet. Das ursprüngliche Kerngeschäft der products & more GmbH im Bereich Werbemittel hatte - wie bereits im Vorjahr - nur einen geringen Anteil am Gesamtumsatz und trat weiterhin in den Hintergrund. Bis zum Jahresende 2022 haben sich die monatlichen Umsatzerlöse deutlich reduziert. Die Materialaufwendungen sanken um rd. 10 % und damit etwas stärker als die Umsatzerlöse, während sich die Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr erhöhten. Das Zinsergebnis war in beiden Jahren von untergeordneter Bedeutung. Insgesamt verringerte sich das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr um rd. 7 %. Es wurde eine Umsatzrendite (Jahresergebnis/Umsatzerlöse) von 7,1 % (Vj.: 7,3 %) erzielt. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr TEUR 6.427. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Für die Folgejahre ist aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse mit keinem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit zu rechnen. Investitionen, vorgesehene Ausschüttungen, Steuernachzahlungen und der Mittelbedarf aus der laufenden Geschäftstätigkeit werden aus den flüssigen Mitteln zum 31.12.2022 bedient. Daneben wurde durch einen der Gesellschafter eine Patronatserklärung mit Wirkung ab 13.11.2024 bis zu einer Höhe von EUR 5.500.000,00 abgegeben. c) Vermögenslage wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung Aktiva
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 861 gestiegen. Den Investitionen in Höhe von T€ 960 standen dabei planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 99 gegenüber. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Umbau und Ausbau von Lager und Büro. Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.137 verringert. In diesem Bereich stehen stark rückläufige Vorräte und Kundenforderungen den deutlich angestiegenen Forderungen gegen Gesellschafter gegenüber. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen ausgereichte Darlehen. Der Barmittelbestand ist aufgrund des erzielten Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit trotz der hohen Darlehensgewährung an einen Gesellschafter, der getätigten Investitionsausgaben und der leicht gesunkenen Bankverbindlichkeiten auf TEUR 9.884 gestiegen. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 13.978. Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 69 % (Vj.: 42 %). Die langfristigen Verbindlichkeiten betreffen Bankdarlehen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich durch die planmäßige im Folgejahr fällige Tilgung. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.096. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf niedrigere Lieferanten- und Umsatzsteuerverbindlichkeiten zurückzuführen. Gegenläufig erhöhte sich die Steuerrückstellung aufgrund der zu erwartenden Nachzahlungen für die noch nicht veranlagten Jahre. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatz und Betriebsergebnis. Diese beiden Kennzahlen sowie deren Entwicklung gegenüber dem Vorjahr haben wir bereits oben erläutert. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2022 schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung war leicht rückläufig. Die products & more GmbH ist für das Geschäftsjahr 2022 erstmalig zur Aufstellung eines Lageberichts verpflichtet. Da somit keine Vorjahresberichterstattung über Prognosen für das Geschäftsjahr 2022 vorliegt, berichten wir einmalig auch nicht über die Abweichung zwischen Prognose und tatsächlicher Entwicklung unserer wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind zum 31.12.2022 durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Zur Absicherung gegen mittelfristige finanzielle Engpässe besteht eine Patronatserklärung mit Wirkung ab 13.11.2024 bis zu einer Höhe von EUR 5.500.000,00. Kontokorrentkreditlinien bestehen derzeit in Höhe von EUR 200.000,00. II Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktausblick Nachdem die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Jahr 2023 weiter zurückgegangen sind, verzeichnete die products & more GmbH einen entsprechenden Rückgang der Umsätze im Bereich Schnelltests und Hygieneprodukte. Die Nachfrage nach Covid-19-bezogenen Produkten wird voraussichtlich weiter sinken, wodurch sich eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens als notwendig erweist. Gleichzeitig ergeben sich neue Wachstumschancen in den Bereichen medizinischer Bedarf, Pflegeprodukte und nachhaltige Bio-Produkte. Durch die gezielte Expansion in diese Märkte strebt das Unternehmen an, seine Marktposition weiter zu stärken und zusätzliche Umsatzpotenziale zu erschließen. Strategische Maßnahmen und Geschäftsentwicklung Um den Umsatzrückgang im Pandemiebereich teilweise zu kompensieren und zukünftiges Wachstum zu sichern, hat die products & more GmbH in 2023 und 2024 folgende Maßnahmen eingeleitet: 1. Erweiterung des E-Commerce-Angebots auf schnelltest-store.de o Einführung neuer Produktkategorien wie medizinische Handschuhe, Schutzkleidung, Praxisbedarf sowie Pflegeprodukte für Krankenhäuser und Pflegeheime. o Aufbau neuer Lieferantenbeziehungen, um ein wettbewerbsfähiges Sortiment für medizinische Einrichtungen und Pflegeheime anzubieten. o Optimierung der Online-Plattform zur besseren Nutzerführung und zielgerichteten Vermarktung neuer Produkte. 2. Übernahme und Ausbau von AuwaldBio.de o Strategische Übernahme von AuwaldBio.de zur Erschließung des Boom-Sektors für nachhaltige Bio-Produkte. o Erweiterung des Produktportfolios mit nachhaltigen Lebensmitteln, Bio-Kosmetik und umweltfreundlichen Haushaltsprodukten. o Positionierung als zuverlässiger Anbieter für umweltbewusste Verbraucher, die Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legen. o Ausbau des Online-Vertriebs und Implementierung eines nachhaltigen Logistikkonzepts. 3. Diversifizierung des Produktsortiments o Identifikation weiterer Wachstumsmärkte und Einführung neuer Produkte für bestehende und neue Kundengruppen. o Stärkere Fokussierung auf nachhaltige und innovative Medizinprodukte, um sich von Wettbewerbern abzuheben. o Entwicklung neuer exklusiver Produkte, die unter der eigenen Marke vertrieben werden. 4. Optimierung der Logistik- und Lieferketten o Ausbau der Lagerkapazitäten zur effizienteren Abwicklung neuer Produktkategorien. o Einführung automatisierter Prozesse zur schnelleren und nachhaltigeren Belieferung von Gesundheitseinrichtungen und Bio-Kunden. 5. Erweiterung der Vertriebskanäle o Verstärkter Einsatz von Marktplätzen wie Amazon, Metro, Kaufland und eBay zur breiteren Marktdurchdringung. o Ausbau des Direktvertriebs an Pflegeheime, Krankenhäuser, Bio-Supermärkte und nachhaltige Einzelhändler. o Stärkere Nutzung von Social Media und Influencer-Marketing, um AuwaldBio.de als führende Bio-Marke zu etablieren. Prognose für Umsatz und Geschäftsentwicklung Das Jahr 2023 war ein Übergangsjahr mit einer Neuausrichtung der Geschäftsstrategie, welches durch folgende Einflussfaktoren geprägt war.: a. Rückläufige Nachfrage nach Corona-Schnelltests: o Der Wegfall der Testpflicht führte zu einem weiteren Umsatzrückgang in diesem Bereich. o Schnelltests bleiben primär für medizinische Einrichtungen und Pflegeheime relevant. o Marktanpassung durch Diversifikation hin zu Schnelltests für Grippe, RSV oder andere Infektionen. b. Stabilisierung und Wachstum im Bereich medizinischer Produkte: o Steigende Nachfrage nach medizinischen Handschuhen, Schutzkleidung und Praxisbedarf. o Erweiterung des Sortiments für Krankenhäuser, Pflegeheime und medizinische Einrichtungen. o Stärkere Regulierung erfordert Fokus auf hochwertige, zertifizierte Produkte. c. Starkes Wachstum im Bereich Werbemittel und Merchandise: o Unternehmen investieren wieder verstärkt in Werbegeschenke, gebrandete Produkte und Messeartikel. o Steigende Nachfrage nach nachhaltigen Werbeartikeln durch den Fokus auf umweltfreundliche Materialien. o Erweiterung des Portfolios um individuell gestaltete Merchandise-Produkte für Firmen, Sportvereine und Events. d. Übernahme und Ausbau von AuwaldBio.de für den Bio-Markt: o Erschließung eines neuen Wachstumssegments im nachhaltigen Lebensmittel- und Bio-Produktmarkt. o Sortimentserweiterung um Bio-Lebensmittel, Naturkosmetik und nachhaltige Haushaltswaren. o Stärkung der Markenpräsenz im E-Commerce und auf Online-Marktplätzen. e. Erweiterung des Teams zur Umsetzung der Wachstumsstrategie: o Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für E-Commerce, Vertrieb und Logistik. o Ausbau der IT- und Marketing-Teams zur Optimierung der digitalen Vertriebskanäle. o Investitionen in Mitarbeiterschulungen zur nachhaltigen Stärkung der internen Kompetenzen. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die products & more GmbH einen deutlichen Rückgang sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf das weitgehende Auslaufen der pandemiebedingten Zusatzgeschäfte im Bereich der Corona-Schnelltests und Hygieneprodukte zurückzuführen, die in den Vorjahren maßgeblich zum Unternehmenserfolg beigetragen hatten. Konkret erwarten wir für 2024 gegenüber 2023 leicht fallende Umsatzerlöse sowie ein leicht fallendes Betriebsergebnis. Beide Leistungsindikatoren werden weiterhin deutlich unterhalb der Werte des Geschäftsjahres 2022 liegen. Für die Jahre ab 2025 wird ein leichtes Wachstum erwartet, insbesondere durch: • Langfristige Umsatzsteigerung durch die Diversifikation in mehrere stabile Geschäftsbereiche (Medizin, E-Commerce, Werbeartikel, Bio-Produkte). • Den erfolgreichen Ausbau des medizinischen Bedarfsgeschäfts. • Mit dieser strategischen Neuausrichtung wird sich die products & more GmbH als vielseitiger und langfristig stabiler Anbieter in den Bereichen medizinischer Bedarf, nachhaltige Produkte und Werbemittel positionieren und so auch in einem veränderten Marktumfeld erfolgreich wachsen. • Die Erschließung des Boom-Sektors für nachhaltige Bio-Produkte. • Die Stärkung des E-Commerce- und Marktplatzgeschäfts durch gezielte Investitionen in Marketing und Logistik. Langfristig strebt die products & more GmbH an, sich als vielseitiger Anbieter in den Bereichen medizinischer Bedarf, nachhaltige Produkte und Werbeartikel zu positionieren und so auf ein stabiles Wachstum ausgerichtet zu sein. Da das ursprüngliche Kerngeschäft im Bereich Werbemittel bislang nur schrittweise wieder an Relevanz gewinnt, ist auch für das laufende Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlich niedrigeren Umsatzvolumen als im Jahr 2022 zu rechnen. Entsprechend wird auch das Betriebsergebnis voraussichtlich deutlich unter dem Niveau des Jahres 2022 liegen. Die genaue Höhe der Abweichung hängt von der weiteren Marktentwicklung sowie dem Erfolg der laufenden Maßnahmen zur Stärkung des Kerngeschäfts ab. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung mit einer spürbaren, aber nicht existenzbedrohenden Reduktion beider Kennzahlen. IV. Chancen- und Risikobericht der products & more GmbH 1. Chancen Die products & more GmbH hat durch ihre breite Aufstellung in den Bereichen medizinische Produkte, Werbeartikel und E-Commerce diverse Wachstumsmöglichkeiten. a) Erweiterung des Produktportfolios im medizinischen Bereich • Steigende Nachfrage nach Praxis- und Pflegebedarf: Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen benötigen weiterhin medizinische Handschuhe, Schutzkleidung und Desinfektionsmittel. • Erweiterung des Schnelltest-Segments: Umstellung von Corona-Schnelltests auf Grippe-, RSV- und weitere Infektionsdiagnostik-Tests kann neue Kundensegmente erschließen. • Strengere Hygienevorschriften: Nachwirkungen der Pandemie sorgen für langfristige Investitionen in Hygiene- und Schutzprodukte, insbesondere in sensiblen Branchen. b) Wachstum im Werbemittel- und Merchandise-Bereich • Rückkehr von Messen und Events: Unternehmen investieren wieder in gebrandete Werbeartikel und Merchandiseprodukte für Marketingzwecke. • Steigende Nachfrage nach nachhaltigen Werbemitteln: Umweltfreundliche Materialien und individualisierte Produkte sind gefragter als je zuvor. • Internationale Expansion: Neue Märkte und Branchen können durch zielgerichtete Marketingstrategien erschlossen werden. c) Ausbau der E-Commerce-Aktivitäten • Wachstum durch Marktplätze wie Amazon, Metro, Kaufland & eBay: Diese Plattformen ermöglichen eine höhere Reichweite und automatisierte Skalierung. • Direktvertrieb über eigene Online-Shops: Mehr Kontrolle über Kundendaten, Branding und Margenoptimierung durch Plattformen wie schnelltest-store.de und AuwaldBio.de. • Optimierung durch digitale Marketingstrategien: KI-gestützte Produktempfehlungen und datenbasierte Kampagnen steigern Conversion-Rates und Kundenbindung. d) Erschließung des Bio-Marktes durch AuwaldBio.de • Steigende Nachfrage nach nachhaltigen und biologischen Produkten: Verbraucher legen zunehmend Wert auf gesunde Ernährung und umweltfreundliche Haushaltsprodukte. • Wachsendes E-Commerce-Segment für Bio-Produkte: Online-Plattformen bieten eine effiziente Möglichkeit, nachhaltige Produkte direkt an Endkunden zu verkaufen. • Potenzielle Kooperationen mit Bio-Läden, Reformhäusern und nachhaltigen Einzelhändlern. e) Skalierung durch Team-Erweiterung und Effizienzsteigerung • Neue Fachkräfte für E-Commerce, Vertrieb und Logistik: Verstärkung des Teams ermöglicht höhere Auftragskapazitäten und besseren Kundenservice. • Automatisierung von Geschäftsprozessen: Investitionen in ERP-Systeme und digitale Lösungen zur Effizienzsteigerung und Fehlerreduktion. 2. Risiken Trotz der vielfältigen Chancen muss die products & more GmbH auch verschiedene Risiken im Blick behalten, die das Unternehmenswachstum beeinflussen können. a) Marktrisiken durch Rückgang der Corona-bedingten Nachfrage • Starker Umsatzrückgang bei Corona-Schnelltests: Das Ende der Testpflicht reduziert die Nachfrage erheblich und erfordert schnelle Diversifikation. • Überangebot an medizinischen Produkten: Der Markt für Masken, Handschuhe und Schutzausrüstung ist gesättigt, was zu Preisdruck führt. b) Wettbewerbsdruck in allen Geschäftsbereichen • Steigende Konkurrenz im E-Commerce: Online-Plattformen wie Amazon haben niedrige Margen und hohe Werbekosten, wodurch Preis- und Kostendruck entsteht. • Große Anbieter im Werbemittelmarkt: Wettbewerber mit etablierten Netzwerken können durch Skaleneffekte günstiger produzieren und vertreiben. • Bio-Markt ist stark reguliert und umkämpft: Neue Anbieter müssen hohe Qualitätsstandards erfüllen, während wir bereits eine hohe Marktpräsenz, ein gewachsenes Vertrauen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie ausgebaute Vertriebsstrukturen vorweisen können. c) Lieferketten- und Logistikrisiken • Globale Lieferkettenprobleme: Verzögerungen in der Beschaffung von Materialien aus Fernost oder Europa können zu Engpässen und höheren Einkaufspreisen führen. • Steigende Transport- und Lagerkosten: Logistikkosten bleiben aufgrund globaler Unsicherheiten ein relevanter Kostenfaktor. • Inflation und Preisanpassungen: Währungsschwankungen und höhere Rohstoffpreise können die Marge belasten. d) Regulatorische Risiken • Strengere Vorschriften für Medizinprodukte: Zertifizierungsanforderungen könnten den Import und Verkauf bestimmter Produkte erschweren. • Datenschutzanforderungen im E-Commerce: DSGVO-konforme Verarbeitung von Kundendaten ist essenziell, Verstöße können zu hohen Strafen führen. • Nachhaltigkeitsanforderungen im Bio-Segment: Bio-Zertifizierungen sind kostenintensiv und setzen strikte Produktions- und Lieferstandards voraus. e) Finanzielle Risiken • Umsatzschwankungen in der Übergangsphase: Der Rückgang von Schnelltest-Verkäufen könnte kurzfristig zu Liquiditätsengpässen führen, bevor neue Geschäftsbereiche ausreichend Umsatz generieren. • Hohe Investitionen für den Ausbau des E-Commerce und neue Geschäftsfelder: Kapitalbindung und längere Amortisationszeiten sind potenzielle Herausforderungen. • Abhängigkeit von Marktplätzen: Plattformen wie Amazon oder Kaufland können Gebühren und Algorithmen ändern, was den Umsatz stark beeinflussen kann. f) Politische Risiken • Geopolitische Unsicherheiten und Handelsbeschränkungen: Sanktionen, der Ukraine-Krieg, Handelskriege oder Zölle könnten Import- und Exportgeschäfte verteuern und Lieferketten beeinträchtigen. • Änderungen in der Gesundheits- und Umweltpolitik: Neue gesetzliche Vorgaben zu Hygieneprodukten oder Werbemitteln könnten Anpassungen in der Produktion und Zertifizierung erforderlich machen. • Schwankende Förderprogramme für nachhaltige Produkte: Subventionen oder Steuervergünstigungen für Bio-Produkte könnten entfallen oder sich verändern, was die Marktchancen beeinflusst. g) Allgemeine Marktrisiken • Konjunkturschwankungen: Wirtschaftliche Abschwünge oder steigende Inflation können die Kaufkraft der Kunden beeinträchtigen. • Nachfrageveränderungen durch gesellschaftliche Trends: Der Fokus auf Nachhaltigkeit kann sowohl Chancen als auch Risiken bringen, wenn bestimmte Produkte nicht mehr gefragt sind. • Technologische Entwicklungen und Digitalisierung: Wer nicht in digitale Prozesse und innovative Geschäftsmodelle investiert, riskiert Marktanteile zu verlieren. 3. Gesamtaussage Die products & more GmbH steht vor einem Wandel des Geschäftsmodells, bei dem die Abhängigkeit von Corona-Produkten durch eine Diversifikation in den Bereichen Medizinprodukte, Werbemittel und nachhaltige Bio-Produkte reduziert wird. • Kurzfristige Herausforderung: Sinkende Umsätze im Bereich Schnelltests müssen durch strategische Neuausrichtung kompensiert werden. • Mittel- bis langfristige Chancen: Durch die Erweiterung des Produktsortiments, den Ausbau von AuwaldBio.de und die Fokussierung auf E-Commerce ergeben sich neue Wachstumspotenziale. • Risiken bleiben beherrschbar, erfordern aber strategische Maßnahmen: Ein straffes Kostenmanagement, effiziente Logistikprozesse und gezieltes Online-Marketing werden entscheidend sein, um sich gegen Wettbewerber durchzusetzen. Durch diese Anpassungen und den Fokus auf neue Geschäftsbereiche strebt die products & more GmbH an, sich nachhaltig als innovativer Anbieter im Bereich medizinischer Produkte, Werbemittel und nachhaltiger Bio-Produkte zu etablieren. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über eine Kreditlinie der Deutschen Bank. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Geretsried, den 15. Mai 2025 Marc Rummel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei werden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeinten mit einer Restlaufzeit:
Das Darlehen über 387.500,00 EUR wird jährlich mit 155.000,00 EUR getilgt. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 11.086,30 EUR. Die passiven latenten Steuern werden innerhalb der Steuerrückstellungen ausgewiesen. Die latenten Steuersalden entwickelten sich wie folgt:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:
Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer: 26 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Marc Rummel (Geschäftsführer) Die Angabe der Geschäftsführerbezüge ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Dem Geschäftsführer wurden Darlehen auf eine unbestimmte Dauer in Höhe von 5.500.000,00 EUR gewährt. Die Darlehen wurden mit 1 % p.a. verzinst und sind nicht besichert. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss 4.000.000,00 EUR auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Geretsried, den 15. Mai 2025 Marc Rummel
sonstige Berichtsbestandteile
Gelting, den 15.Mai 2025 gez. Marc Rummel Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die products & more GmbH, Geretsried Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der products & more GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der products & more GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlagen für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhaltes in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlagen für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhaltes insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 634,9 zum 31.12.2022 sowie in Höhe von TEUR 7.346,3 zum 31.12.2021 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28.04.2025 INTARIA
AG
Christian Kracylo, Wirtschaftsprüfer Johanna Inzenhofer, Wirtschaftsprüferin |
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