Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 245
Eingetragen
19.4.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Autohandel, Aufkauf und Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen (PKW, Nutzfahrzeuge), Ersatzteil- und Zubehörvertrieb sowie Instandhaltung und sonstige Serviceleistungen sowie Vermietung von Fahrzeugen und Maschinen aller Art. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmen im In- und Ausland erwerben, sich an solchen beteiligen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte einzugehen, die der Förderung des vorgenannten Gegenstandes des Unternehmens dienen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Bernd Wegener
seit 19.4.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Wegener GmbH

Ludwigsfelde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

2023 2022
EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1,00 1,00
1,00 1,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 322.830,00 262.585,60
Technische Anlagen und Maschinen 24.811,00 30.437,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.204.039,00 1.001.796,00
1.551.680,00 1.294.818,60
1.551.681,00 1.294.819,60
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 3.681.811,61 3.491.522,84
3.681.811,61 3.491.522,84
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 531.708,03 703.056,65
Sonstige Vermögensgegenstände 2.316.341,20 3.070.297,53
2.848.049,23 3.773.354,18
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 169.119,28 284.574,79
6.698.980,12 7.549.451,81
AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 51,41 0,00
AKTIVE LATENTE STEUERN 531.838,14 494.866,00
8.782.550,67 9.339.137,41

PASSIVA

2023 2022
EUR EUR
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
Gewinnvortrag 2.850.812,08 2.424.894,62
Jahresüberschuss 350.647,31 425.917,46
3.252.588,58 2.901.941,27
RÜCKSTELLUNGEN
Rückstellungen für Pensionen 2.979.746,73 2.856.504,35
Steuerrückstellungen 0,00 130.599,37
Sonstige Rückstellungen 236.835,73 194.323,86
3.216.582,46 3.181.427,58
VERBINDLICHKEITEN
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 38.789,08 46.942,79
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.795.583,18 2.930.166,59
Sonstige Verbindlichkeiten 221.842,38 131.669,10
davon aus Steuern EUR 15.732,06 (Vorjahr: EUR 15.462,16)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.202,39 (Vorjahr: EUR 1.793,38)
2.056.214,64 3.108.778,48
PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 257.164,99 146.990,08
8.782.550,67 9.339.137,41

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
Umsatzerlöse 14.969.080,69 13.491.538,21
Sonstige betriebliche Erträge 71.154,67 143.769,95
Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -11.568.672,33 -10.159.429,03
-11.568.672,33 -10.159.429,03
Personalaufwand
Löhne und Gehälter -1.345.257,37 -1.343.374,25
Soziale Abgaben -417.399,43 -312.945,26
davon für Altersversorgung EUR 94.408,78 (Vorjahr: EUR -11.678,63)
-1.762.656,80 -1.656.319,51
Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -284.907,81 -228.877,20
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.023.637,24 -948.308,54
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.972,66 55.182,68
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -52.649,44 -115.112,45
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -93.779,09 -146.662,62
Ergebnis nach Steuern 357.905,31 435.781,49
Sonstige Steuern -7.258,00 -9.864,03
Jahresüberschuss 350.647,31 425.917,46

Anhang 2023

1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Autohaus Wegener GmbH, Ludwigsfelde wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Potsdam unter der Nummer 245 in das Handelsregister eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2023 ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen, die in der Zukunft Aufwand darstellen und auf der Passivseite Einzahlungen, die in der Zukunft Ertrag darstellen ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,78 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung. Es wurde ein Rententrend von 1,5 % und keine Fluktuation berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden die verrechneten Vermögengegensteände zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 402) Forderungen gegen Gesellschafter. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Darlehen und Umsatzsteuer.

3.3. Eigenkapital

In Höhe von TEUR 44,7 ergibt sich aufgrund § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB eine Gewinnausschüttungssperre.

3.4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 23.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 3.692
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 713

3.5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für erwartete Kosten im Zusammenhang mit Leasingrückläufern in Höhe von TEUR 115, für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 10, für nicht genommenen Urlaub in Höhe von TEUR 9, Rückstellung für Tantiemen und Provisionsbeteiligungen in Höhe von TEUR 82, Rückstellung für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 7 sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 13.

3.6. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeite enthalte TEUR 83 (Vorjahr: EUR 0,00) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Es handelt sich dabei um Umsatzsteuer.

3.7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 144 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 136) aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverträge sind unbefristet und können innerhalb 2024 gekündigt werden.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Abzinsung in Höhe von TEUR 42.

5. Sonstige Angaben

5.1. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer sind die folgenden Personen bestellt:

 

Marlies Wegener

 

Bernd Wegener

5.2. Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 30 (Vorjahr: 32)

5.3. Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten.

5.4. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 350.647,31 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ludwigsfelde, 21. Juni 2024

Marlies Wegener, Geschäftsführerin

Bernd Wegener, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR Zugänge EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 180,00 0,00 0,00 180,00
180,00 0,00 0,00 180,00
Sachanlagen
Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 504.874,62 106.396,59 0,00 611.271,21
Technische Anlagen und Maschinen 171.380,53 842,23 0,00 172.222,76
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.502.736,97 1.399.899,31 1.076.563,06 1.826.073,22
2.178.992,12 1.507.138,13 1.076.563,06 2.609.567,19
2.179.172,12 1.507.138,13 1.076.563,06 2.609.747,19
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 179,00 0,00 0,00 179,00
179,00 0,00 0,00 179,00
Sachanlagen
Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 242.289,02 46.152,19 0,00 288.441,21
Technische Anlagen und Maschinen 140.943,53 6.468,23 0,00 147.411,76
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 500.940,97 232.287,39 111.194,14 622.034,22
884.173,52 284.907,81 111.194,14 1.057.887,19
884.352,52 284.907,81 111.194,14 1.058.066,19
Nettobuchwerte
31.12.2023 01.01.2023
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1,00 1,00
1,00 1,00
Sachanlagen
Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 322.830,00 262.585,60
Technische Anlagen und Maschinen 24.811,00 30.437,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.204.039,00 1.001.796,00
1.551.680,00 1.294.818,60
1.551.681,00 1.294.819,60

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Wegener GmbH, Ludwigsfelde - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Wegener GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderen den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaige Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 21. Juni 2024

HPTP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hinkel, Wirtschaftsprüfer

Witt-Ladwig, Wirtschaftsprüferin

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens und Wirtschaftsbericht

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Autohaus Wegener GmbH verfügt über gültige Händlerverträge der Marken Nissan, Suzuki und MG. Der Standort mit angeschlossener Werkstatt befindet sich in Ludwigsfelde. Durch die breite Modellpalette unserer Hersteller sind wir für alle Ansprüche im Privat- und Geschäftskundenbereich in allen Preisklassen kompetent. Stets legen wir großen Wert auf eine hohe Qualität, marktgerechte Preisgestaltung sowie kundengerechte Verkaufspolitik und familiengerechte Personalführung. Die Anzahl der Mitarbeiter betrug am Ende des Geschäftsjahres 2023 inkl. Geschäftsführer und Auszubildende 38 (Vorjahr 39). Auch in diesem Geschäftsjahr wurde wieder großer Wert auf die Ausbildung und Mitarbeiterbindung gelegt.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen sowie Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 stand die Automobilbranche in Deutschland vor bedeutenden Herausforderungen und Entwicklungen, die eng mit den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verknüpft waren. Die anhaltende Erholung von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, die durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Unsicherheiten sowie die globale Chipkrise prägten das Wirtschaftsjahr. Gleichzeitig trieben politische Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität und der nachhaltigen Mobilität den Wandel der Branche voran. Der Trend zur Elektrifizierung hielt zwar grundsätzlich an, gleichzeitig erlebten moderne Benzinmotoren inkl. Mildhybrid-Benziner einen Nachfrageschub. Darüber hinaus veränderten sich auch die Bedürfnisse der Verbraucher, die vermehrt den Kauf von Fahrzeugen mit neuen Technologien und intelligenten Funktionen bevorzugten. Die Energiekosten erholten sich zwar von Ihrem Peak im Vorjahr, beeinflussten jedoch die Betriebskosten weiterhin stark. Das Zinsniveau stieg im Jahr 2023 aufgrund der Inflation und den entsprechenden geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank, was die Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher erhöhte und sich entsprechend hemmend auf die Nachfrage und Kostenseite auswirkte. Insgesamt haben diese Faktoren dazu beigetragen, dass die Automobilbranche und damit auch der Geschäftsverlauf von Autohäusern im Jahr 2023 herausfordernd waren.

Im Jahr 2023 erholte sich der PKW-Markt weiter von den pandemiebedingten Rückgängen. Mit einem Plus von 7,3% (+193,3 Tausend EH) und 2,84 Mio. Einheiten blieben die PKW-Neuzulassungen in Deutschland dennoch unter den Vorkrisenwerten (3,6 Mio in 2019).

Die Stabilisierung des Gesamtmarktes betraf vor allem gewerblichen Zulassungen (+13,7% bzw. +213,3 TEH), während die margenstärkeren Privat-Zulassungen einen leichten Rückgang verzeichneten (-1,8% bzw. -20 TEH). Der Anteil der privaten PKW-Neuzulassungen betrug 37,7%, der der gewerblichen 32,32% des Gesamtmarktes.

Nach dem teilweisen Wegfall der staatlichen Subventionen Ende 2022, blieb der Trend zu alternativen Antrieben grundsätzlich bestehen. Ihr Anteil am Gesamtmarkt stabilisierte sich 2023 bei 48,5% (Vorjahr 49,6%, 2021 42,9%, 2020 25,2%, 2019 8,8%). In Summe steigerten sich die Zulassungen bei alternativen um +4,8% gegenüber dem Vorjahr auf 1.379 Tausend Einheiten (Vorjahr 1.315 TEH, 2021 1.125 TEH, 2020 736 TEH, 2019 = 317 TEH). Auf insgesamt 524,2 TEH steigerten sich dabei erneut die Zulassungen für rein batteriebetriebene Fahrzeuge (+11,4%). Dies entspricht einem Marktanteil von 18,4% und liegt damit über dem Niveau der leicht gestiegenen Diesel-Zulassungen (+3%, Marktanteil 17,1%). Die Hybride haben nach wie vor die größte Bedeutung unter den alternativen Antrieben. Sie repräsentieren mit 840 TEH 29,5% des Gesamtmarktes. Während Plugin-Hybridfahrzeuge (PHEV / mit Stecker) nach dem Ausschluss aus der staatlichen Förderung einen deutlichen Einbruch (-51,9% auf 173 TEH) verzeichneten und nur noch 6,1% des Marktes ausmachen, verzeichneten reine Hybride einen deutlichen Zuwachs um +42,7% auf 667 TEH und 23,5% Marktanteil. Insgesamt wurden 840,3 Tausend Hybridfahrzeuge (+1,6%) zugelassen.

Die bessere PKW-Verfügbarkeit in 2023 sorgte darüber hinaus für etwas Entspannung am Gebrauchtwagenmarkt. Mit 6,03 Mio. Besitzumschreibungen (+6,9% ggü. dem Rekordtief vom Vorjahr 5,641 Mio. EH) blieb das Niveau aber dennoch deutlich unter dem Vorkrisenniveau von über 7 Mio. Besitzumschreibungen. Obwohl dadurch der Fahrzeugbestand altern, verschieben viele Käufer den Autokauf aufgrund von Unsicherheiten bzgl. der alternativen Antriebe und aus Kostengründen den geplanten Autokauf. Die Angebots- und Verkaufspreise stabilisierten sich in 2023 auf hohem Niveau und liegen trotz minimalem Rückgang ggü. dem Vorjahr nach deutlich über den Vorjahren (+18% ggü. 2022).

Das Gesamtmarktvolumen an Wartungs-, Reparatur-, und Unfallarbeiten in Deutschland stieg 2023 erneut kräftig um 17,7% auf 33,8 Milliarden EUR (Vorjahr 28,7 Milliarden EUR , 2021 25,9 Milliarden, 2020 27,5 Milliarden). Es liegt damit deutlich über dem Vor-Covid-19 Niveau (2019 30 Milliarden EUR). Ursächlich dafür sind der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, mehr Wartungsdurchläufe und aufgrund der allgemeinen Teuerung gestiegene Kosten, die sich in den Werkstattpreisen widerspiegeln. Branchenweit lag die Auslastung der Werkstattkapazitäten bei 87% (Vorjahr 85%, 2021 80%, 2020 79%, 2019 83%). Während die Wartungshäufigkeit pro Pkw stabil auf hohen Niveau liegt, hält der rückläufige Trend bei der Reparaturhäufigkeit pro Pkw an. Ursächlich dafür sind allgemein höhere Fahrzeugqualität und insgesamt gesunkenen Jahresfahrleistung.

Für unsere Marke NISSAN zog sich der Trend aus 2022 in der ersten Jahreshälfte fort. Die Lieferfähigkeit normalisierte sich im Laufe des Jahres, was mit einem höheren Preiswettbewerb einherging. NISSAN entwickelte sich 2023 besser als der Gesamtmarkt und konnte mit einem Absatzplus von 21,8% seinen Marktanteil auf 1,1% steigern.

Bei Suzuki blieb die Lieferfähigkeit im gesamten Jahr 2023 eingeschränkt, insbesondere auf den beliebten Kleinwagen Suzuki Swift und Suzuki Ignis. Dennoch stiegen die Suzuki-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 61,2% auf 25.123 EH und einen Marktanteil von 0,9% (Vorjahr 0,6%).

MG profitierte im Wettbewerbsumfeld stark von sehr guter Lieferfähigkeit seiner E-Fahrzeug-Modelle und steigerte sein Zulassungsergebnis auf 21.223 EH (+35,4%) auf einen Marktanteil von 0,7% (Vorjahr 0,6%).

Der Ludwigsfelder Gesamtmarkt in unserem Verantwortungsgebiet stieg 2023 auf 4.172 Neuzulassungen (2022 3.816 EH, 2021 3.817 EH) im PKW-Bereich und damit etwas stärker (+9,3%) als der Bundesdurchschnitt.

Bei unserer Kernmarke NISSAN führten Modellausläufe gepaart mit schwieriger Verfügbarkeit und höheren Transaktionspreisen zu einem Kaufvertragsrückgang von -23% gegenüber 2022. Dieses konnte bei den Auslieferungen und Neuzulassungen (Minus 12%) durch den Bestellvorlauf aus 2022 teilweise kompensiert werden.

Bei Suzuki blieb die Lieferfähigkeit im gesamten Jahr 2023 eingeschränkt, insbesondere auf den beliebten Kleinwagen Suzuki Swift und Suzuki Ignis. Dies wirkte sowohl auf den Auftragseingang (39% las auch bei den Neuzulassungen (-50%) hemmend.

Trotz dieser Entwicklung haben wir mit beiden Marken in unserem Marktverantwortungsgebiet im Vergleich zum Bund eine überproportional hohe Marktausschöpfung mit Marktanteilen von 3,1% Nissan und 1,3% Suzuki. Einen Teil der Volumenrückgänge konnten wir durch unsere neue Marke MG auffangen. Hier haben wir unseren Auftragseingang im zweiten Jahre verdoppelt und einen Marktanteil von 1,1% erreicht.

Der Gebrauchtwagenabsatz verlief stabil und belief sich auf dem Vorjahresniveau (+2,4%). Das Servicestundenvolumen stieg leicht um 1,3%. Mit einer Auslastung unserer Werkstattkapazitäten von 90% liegen wir leicht über dem Deutschlanddurchschnitt von 87%.

Das solide Ergebnis 2023 ist Resultat der Ausweitung unseres Absatzmarktes und Markenportfolios, der Festigung unserer Marktposition als größter NISSAN und Suzuki Händler in der Region Berlin- Brandenburg, sowie der fortwährenden Optimierung unserer Prozesse. Des Weiteren profitierten wir von unserem über viele Jahre aufgebauten guten Ruf im Privatkundensegment. Durch das sinkende Angebot konnten wir unsere Margen ausbauen. Zudem haben wir durch behutsame aber wirksame Maßnahmen auf der Kostenseite die gesunkenen Umsätze abfedern können.

III. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Das Umsatzvolumen stieg im Geschäftsjahr 2023 auf 14,97 Mio. EUR (Vorjahr 13,49 Mio. €). Die Wareneinsatzquote stieg um 2,0 Prozentpunkte. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 444,43 T€.

Die Eigenkapitalquote beträgt in 2023 37,03% (31,07% im VJ).

Die Bilanzsumme beläuft sich auf 8.783 T€ (Vorjahr 9.339 T€).

Das Anlagevermögen beträgt 1.552 T€. Vorführwagen sind im Anlagevermögen ausgewiesen und werden über eine Nutzungsdauer von 6 Jahren anteilig abgeschrieben.

Durch fristgerechte Zahlungseingänge, Geldmarktdarlehen und Herstellerfinanzierungen stand im Geschäftsjahr ausreichend Liquidität zur Verfügung. Die Gesellschaft war daher aufgrund der bestehenden liquiden Mittel und des operativen Ergebnisses jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

B. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich innerbetrieblich nicht ereignet.

Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen des Ukraine Krieges, der Abschwächung der allgemeinen Konjunktur, durch Verunsicherung der Verbraucher und des Fachkräftemangels zeichnet sich jedoch für 2024 erneut eine maßgebliche Beeinträchtigung der geschäftlichen Aktivitäten ab. Ebenso bleibt die Entwicklung des Zinsniveaus, der Energiepreise und die Energiesicherheit volatil.

C. Prognosebericht

Die Autohaus Wegener GmbH sieht sich gut aufgestellt für die Zukunft. Wir planen unsere Marktanteile und unsere Bekanntheit in unserem Geschäftsgebiet weiterhin hoch zu halten. Die Fokussierung auf die individuellen Kundenwünsche in unserer Region ist, wie in den vergangenen Jahren, oberste Maxime.

Das Marktumfeld wird weiterhin schwierig bleiben. Die Entwicklung im deutschen Automobilhandel wird im Wesentlichen weiter stark von den Herstellern gestaltet werden. Alternative Antriebe werden politisch bedingt langfristig weiter an Bedeutung gewinnen. Aufgrund des abrupten Endes der Elektroautoförderung durch die Bundesregierung im Dezember 2023 und der draus resultierenden Verunsicherung wird sich der Absatz von Elektrofahrzeugen in 2024 abschwächen. Der Diesel wird dennoch weiter unter Druck bleiben, während moderne Benziner Fahrzeuge gefragter sein werden. Eine schwache Elektroauto-Nachfrage wird zunehmend eine Herausforderung im Gebrauchtwagenhandel bei der Vermarktung von Leasingrückläufern darstellen. Die Lieferfähigkeit der Hersteller wird sich in 2024 weiter verbessern. Dies trifft aufgrund des allgemeinen wirtschaftlichen Umfeldes auf zurückhaltende Käufer und wird so zur Rückkehr zu einer aggressiveren Absatzpolitik mit höheren Nachlässen führen. Dies erhöht den Druck auf die Bruttomarge pro Fahrzeug.

Unser Hersteller Nissan eröffnet mit innovativen Produkten, so zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität, erfolgversprechende Möglichkeiten für neue und wachsende Geschäftsfelder. Die neuartige und effiziente Antriebstechnologie NISSAN ePower für den NISSAN Qashqai und den NISSAN X-Trail sowie die vollelektrischen Modelle NISSAN Leaf und NISSAN Ariya werden uns helfen, neue Käufer zu gewinnen. Die Umstellung der Suzuki Modellpallette auf Hybrid-Antrieb ermöglicht ebenfalls die aktive Teilnahme unseres Unternehmens am Aufbau von zukunftsfähigen Kundensegmenten. Unsere Vertriebsaktivitäten für MG gehen in das dritte Jahr und die Stückzahlen dieser Marken werden mit der Bekanntheit entsprechend wachsen. Mit der Ausweitung unseres Markenportfolios und unserer Gebrauchtwagenaktivitäten planen wir zudem die weitere Diversifizierung unseres Produktportfolios. Wir sind zuversichtlich, weil wir mit NISSAN neue Modelle haben. Diese sind durch neue Technologien und eine deutlich höhere wahrnehmbare Qualität sehr viel wettbewerbsfähiger. Wir erwarten, dass wir so etablierten Marken Marktanteile abnehmen werden. Suzuki ist als eine der wenigen Marken weiterhin im Kleinwagenmarkt vertreten und MG ist mit kostengünstigen Fahrzeugen im Wachstumssegment Nr. 1 (Elektro) sehr gut positioniert und führt nun auch preisgünstige Verbrenner-Fahrzeuge ein. Strategisch haben wir so einen guten Mix im Markenportfolio: Tradition mit hoher Qualität (NISSAN), Kleinwagen im Preiseinstieg (SUZUKI) und Preiswerte (E-)Autos (MG). Wir sind entschlossen, diese Chancen wahrzunehmen und sind zuversichtlich, dass wir unseren Absatz so bei Neukunden und Stammkunden konstant in einem voraussichtlich herausfordernden Marktumfeld halten können. Wir investieren an unserem Standort in ein modernes Erscheinungsbild unserer Schauräume sowie in nachhaltige Technologien wie Photovoltaik, Ladesäulen und hybride Heizungsanlagen. Ein Schlüsselthema der nächsten Jahre wird zudem der Aufbau einer zukunftsorientierten Personalstrategie sein, um dem Fachkräftemangel zu trotzen. Bereits jetzt legen wir auf Vielfalt und ein gesundes Miteinander wert und fördern z.B. mit der jährlichen Teilnahme am Erasmus-Programm den kulturellen Austausch.

Die Umsatzerlöse der Autohaus Wegener GmbH sehen wir auf Niveau des Vorjahres. Auf der Kostenseite werden Kapitalkosten sowie die auf hohem Niveau verharrenden Energiepreise kurzfristig nicht zu kompensieren sein. Wir ergreifen aber bereits mehrere Maßnahmen um die Effekte mittel- bis langfristig abzufedern zu mildern.

D. Chancen- und Risikomanagement

Die Autohaus Wegener GmbH verfügt über eine gefestigte Marktposition im Neu- und Gebrauchtwagenmarkt. Wir legen einen Schwerpunkt auf eine seriöse, solide Finanzierung und Bilanzierung.

Unsere Organisationsstrukturen werden fortlaufend überprüft und an die wachstumsbedingten Prozessveränderungen sowie den Absatzmarkt angepasst und professionalisiert. Damit können wir möglichen Risiken, die in der zukünftigen Entwicklung der Marktverhältnisse beim Absatz von Neu- und Gebrauchtwagen liegen, erfolgreich begegnen.

Für unser nächstes Geschäftsjahr sehen wir in unserer Kernregion Berlin und Umland keine nennenswerten Risiken für das gewöhnliche Geschäft. Unsere solide Geschäftsgrundlage wird uns dabei helfen die negativen wirtschaftlichen Entwicklungen abzufedern und zu kompensieren.

 

Ludwigsfelde, den 21. Juni 2024

Autohaus Wegener GmbH

Marlies Wegener, Geschäftsführerin

Bernd Wegener, Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 25.06.2024.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.