Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 40754
Vorher
CASH LOGISTIK Security 2000 AGCash Logistik Security 2000 AG
Eingetragen
5.6.2001
Branche
Geld- und WertdiensteLuftsicherheitsdiensteSicherheitsdienste a. n. g.
Gegenstand
Die Erbringung von sämtlichen Dienstleistungen im Bereich Sicherheit und Geldlogistik sowie der Handel und die Vermietung von diesbezüglichen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Heym
seit 31.1.2025
Prokura
Wolfgang Keck
seit 13.3.2023
Prokura
Peter Schmid
seit 13.3.2023
Prokura
Nadia Medrano Cuadro
seit 13.3.2023
Prokura
Tim-Alexander Stark
seit 13.3.2023
Prokura
Tim Hageney
seit 13.3.2023
Prokura
Vorstandsmitglied
Gunnar Hinrichsen
seit 11.11.2014
Prokura
Jürgen Muff
seit 21.2.2003
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cash Logistik Security AG

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 41.947,00 129.504,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 26.166,00 55.847,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.800.903,00 1.851.472,00
1.827.069,00 1.907.319,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.497.925,69 11.380.541,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.598,14 7.742,11
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.045.919,24 774.959,20
14.567.443,07 12.163.243,07
II. Flüssige Mittel 1.409.872,79 1.402.723,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.749,80 18.664,63
17.916.081,66 15.646.454,58

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.014.000,00 1.014.000,00
II. Kapitalrücklage 198.400,00 198.400,00
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklagen 101.400,00 101.400,00
2. Andere Gewinnrücklagen 507.000,00 507.000,00
IV. Bilanzgewinn 5.029.478,02 3.364.708,57
6.850.278,02 5.185.508,57
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.313.431,93 1.036.399,72
2. Sonstige Rückstellungen 2.661.038,03 2.319.844,34
3.974.469,96 3.356.244,06
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 227,70 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.979.543,69 3.246.867,24
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.152.213,61 2.674.946,61
4. Sonstige Verbindlichkeiten 959.348,68 1.182.888,10
7.091.333,68 7.104.701,95
17.916.081,66 15.646.454,58

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 59.307.122,89 49.321.687,96
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.093.144,46 663.786,62
60.400.267,35 49.985.474,58
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 368.030,41 159.806,05
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 37.341.028,45 32.128.242,31
37.709.058,86 32.288.048,36
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.639.708,81 5.428.379,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.181.290,63 851.566,98
7.820.999,44 6.279.946,74
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 670.504,61 684.333,82
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.579.614,48 7.565.660,13
4.620.089,96 3.167.485,53
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.467,47 603,54
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.444.977,04 1.006.438,93
-1.450.444,51 -1.007.042,47
9. Ergebnis nach Steuern 3.169.645,45 2.160.443,06
10. Sonstige Steuern 4.876,00 5.557,00
11. Jahresüberschuss 3.164.769,45 2.154.886,06
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.864.708,57 1.209.822,51
13. Bilanzgewinn 5.029.478,02 3.364.708,57

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Cash Logistik Security AG
Firmensitz laut Registergericht: Düsseldorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Düsseldorf
Register-Nr.: HRB 40754

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften freiwillig angewandt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Ausweisänderungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Umsatzerlösen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibung vermindert. Dabei wurde ein Nutzungsdauer zwischen 2 und 5 Jahren zu Grunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear über einen Zeitraum zwischen 1 und 13 Jahren vorgenommen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang bzw. Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigung, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf den Netto-Forderungsbestand berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Rückstellung für die Verpflichtung zur Zahlung von Jubiläumsgeld wurde versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) ermittelt. Die Rückstellung wurde unter der versicherungsmathematischen Annahme eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angesetzt. Bei der Bewertung wurde von einer Fluktuation von 14,2 % p. a. ausgegangen. Ein künftiger Anstieg der einkommensabhängigen Leistungen aufgrund allgemeiner Gehaltsdynamik wurde durch einen Trendansatz von 2,50 % berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Insofern können im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten sein. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkurs-änderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Ausweisänderung

Die Erlöse aus dem Verkauf von Einzahltresore (TEUR 234, Vorjahr: TEUR 21) wurden im Geschäftsjahr zur besseren Darstellung der Ertragslage von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Die Zuführung (TEUR 109, Vorjahr: TEUR 102) sowie Verminderung (TEUR -102, Vorjahr: TEUR -46) der Pauschalwertberichtigung wurde zur besseren Darstellung saldiert und in Summe im sonstigen betrieblichen Aufwand (TEUR 8, Vorjahr: TEUR 55) ausgewiesen. Im Vorjahr wurde die Zuführung im sonstigen betrieblichen Aufwand und die Auflösung in den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Abschreibungen wurden zeitanteilig vorgenommen.

Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

Angaben zum Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen noch nicht abzugsfähige Vorsteuerforderungen in Höhe von EUR 718.002,91 (i. V. EUR 674.504,04), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

Die flüssigen Mittel enthalten den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Die flüssigen Mittel sind in Höhe von EUR 57.852,70 (i. V. EUR 57.852,70) verfügungsbeschränkt.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 1.014.000,00 ist eingeteilt in 39.000 Stammaktien zu EUR 26,00 je Aktie.

Es handelt sich um Namensaktien.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

Die Kapitalrücklagen blieben im Jahr 2023 unverändert.

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 1.014.000,00
Gesetzliche Rücklage 101.400,00
gesetzliches/ satzungsmäßiges Einstellungserfordernis 0,00 101.400,00
andere Gewinnrücklagen 507.000,00
gesetzliches/ satzungsmäßiges Einstellungserfordernis 0,00 507.000,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Posten EUR
Ausstehende Eingangsrechnungen 711.544,14
Personalrückstellung 1.084.268,12

Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie auch im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern über EUR 95.110,78 (Vorjahr: EUR 118.766,52) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit über EUR 2.634,13 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben und Erläuterungen zu Umsatzerlösen

Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 56.567 (Vorjahr: TEUR 46.879) im Inland und in Höhe von TEUR 2.740 (Vorjahr: TEUR 2.442) im Ausland erzielt.

Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 39.936,30 (Vorjahr: EUR 2.992,84). Diese stellen in Höhe von EUR 9.888,27 (Vorjahr: EUR 0,00) unrealisierte Kursgewinne dar.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 706. Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie die Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen.

Angaben und Erläuterungen zum Personalaufwand

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung enthalten Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von EUR 30.117,19 (EUR 35.813,09).

Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten (realisierte) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 22.124,62 (Vorjahr: EUR 1.274,16).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 15. Diese betreffen in voller Höhe Buchverluste aus dem Abgang von Anlagevermögen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft rühren aus revolvierenden Wartungs- und Leasingverträgen zu Wirtschaftsgütern und aus dem Mietvertrag zu den genutzten Räumlichkeiten und lagen zum Stichtag bei TEUR 9.428. Sie betreffen:

Leasingverträge: Die Laufzeit der Verträge beträgt bis zu 36 Monate mit einem Jahresaufwand von TEUR 1.921.

Mietverträge: Die Mietverträge sind bis zum 31.03.2029 geschlossen. Der Jahresaufwand beträgt TEUR 328.

Wartungsvertrag: Die Laufzeit des Vertrages beläuft sich auf 12 Monate mit einem Aufwand von TEUR 2.109.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 111,25
davon Leitende Angestellte 8,00
davon männlich 62,18 %
davon weibliche 37,82 %
davon diverse 0,00 %

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 111,25.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Dem Vorstand gehörten an:

 

Herr Jürgen Muff, Meerbusch, Vorstand, Kundenbetreuung und Produktentwicklung

 

Herr Michael Mewes, Hamburg, Vorstand, Verwaltung und Finanzen

 

Herr Heinrich Spiegelmacher, Aachen, Vorstand, Vertrieb und Marketing

Von einer Darstellung der Vergütung der Vorstände wird unter Bezugnahme aus § 286 Abs. 4 HGB Abstand genommen.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

 

Herr Dr. Rainer Borgelt, Düsseldorf, Rechtsanwalt in eigener Praxis (Vorsitzender)

 

Herr Roger Kolb, Dietzenbach Abteilungsleiter Vertriebsmanagement Firmenkunden DZ Bank AG

 

Herr Ulrich Binnebößel, Potsdam, Abteilungsleiter Zahlungsverkehr Handelsverband Deutschland - HDE e. V.

 

Herr Hans-Jörg Hisam, Freiburg i. Br., Vorsitzender Geschäftsführer der ZIEMANN-Gruppe

 

Herr Reiner Hildbrand, Freiburg i. Br., Geschäftsführer Finanzen der ZIEMANN-Gruppe

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 35.000,00.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % der Anteile beteiligt:

Beteiligung an der CASH LOGISTIK GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Der Anteil am Stammkapital der Gesellschaft von nominell EUR 25.000,00 beträgt 100,00 %. Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2023 EUR 22.037,18. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 5.142,89.

Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist

Die ZIEMANN SICHERHEIT Holding GmbH, Schallstadt, hält an der Unternehmung mehr als 25,00 % des Aktienkapitals. Durch den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung der ZIEMANN SICHERHEIT Holding GmbH im Geschäftsjahr 2017 wird der Jahresabschluss der Cash Logistik Security AG in den Konzernabschluss der ZIEMANN SICHERHEIT Holding GmbH (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen.

Der Konzernabschluss wird durch die ZIEMANN SICHERHEIT Holding GmbH, Schallstadt, erstellt und ist im Unternehmensregister abrufbar.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand unterbreitet nachstehenden Vorschlag zur Ergebnisverwendung:

Gewinnvortrag Vorjahr EUR 1.864.708,57
Jahresüberschuss 2023 EUR 3.164.769,45
Ausschüttung Dividende EUR -3.000.000,00
neuer Stand Gewinnvortrag EUR 2.029.478,02

 

Düsseldorf, 17. April 2024

Cash Logistik Security AG

Michael Mewes

Jürgen Muff

Heinrich Spiegelmacher

Entwicklung des Anlagevermögens der Cash Logistik Security AG, Düsseldorf, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.978.145,40 0,00 0,00 2.978.145,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 200.234,63 0,00 0,00 200.234,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.814.600,87 517.466,61 120.776,00 5.211.291,48
5.014.835,50 517.466,61 120.776,00 5.411.526,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
8.017.980,90 517.466,61 120.776,00 8.414.671,51
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.848.641,40 87.557,00 0,00 2.936.198,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 144.387,63 29.681,00 0,00 174.068,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.963.128,87 553.266,61 106.007,00 3.410.388,48
3.107.516,50 582.947,61 106.007,00 3.584.457,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
5.956.157,90 670.504,61 106.007,00 6.520.655,51
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 41.947,00 129.504,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 26.166,00 55.847,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.800.903,00 1.851.472,00
1.827.069,00 1.907.319,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
1.894.016,00 2.061.823,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Zur Gesellschaft

Die Cash Logistik Security AG (kurz: CLAG) hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1998 zu einem hoch spezialisierten und Knowhow-trächtigen Dienstleistungsunternehmen im Bereich Cash as a Service (CaaS) und dem Bereich der Geld- und Wertelogistik entwickelt.

Die CLAG steuert, disponiert und überwacht Werttransport- und Bargeldbearbeitungsdienstleistungen bundesweit für alle im Bargeldkreislauf beteiligten Kunden; dies sind insbesondere Unternehmen aus der Kreditwirtschaft, der Gastronomie, der Mineralölindustrie und dem Handel. Dabei hat sich die CLAG im Bereich der smarten Tresorlogistik mit einem modularen Full-Service-Konzept zu einem der führenden Unternehmen in Europa entwickelt.

Gegenüber ihren Kunden tritt die CLAG als Generalunternehmer und Single-Source-Dienstleister auf und erbringt alle Leistungen in enger Kooperation mit bewährten und erfahrenen Dienstleistungspartnern entlang des Supply Chain. Mit Lösungen, die von Datenaustausch mit Lieferkettenpartnern über Beschaffung und Bestandsplanung, durchgängige Lieferkettentransparenz und Orchestrierung bis hin zur intelligenten Optimierung der Omnichannel- Ausführung reichen, bietet die CLAG ein breites Portfolio im Bargeldsegment. Eingebunden sind ausschließlich leistungsstarke und qualifizierte Unternehmen aus der Industrie (Hersteller von Einzahlgeräten), technische Dienstleister, IT-Serviceunternehmen, Wertdienstleistungsunternehmen sowie Unternehmen aus der Finanzbranche.

Die enge und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einer der größten Banken in Deutschland, der DZ Bank, ist dabei für die CLAG von besonderer Bedeutung und ermöglicht umfassende Angebote für die Kunden, die auch das sogenannte Precredit-Verfahren und generell Zahlungsverkehrs- und Kassendienstleistungen beinhalten.

Durch die Vereinbarung der Generalunternehmerschaft übernimmt CLAG die vollständige Verantwortung und Haftung für die ordnungsmäßige Durchführung aller Dienstleistungen. Damit trägt die Gesellschaft den hohen Sicherheitsbedürfnissen ihrer Kunden umfassend Rechnung. Eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden trägt zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der angebotenen Dienstleistungen und zum profitablen Wachstum der Gesellschaft bei.

Die Kundenstruktur der Gesellschaft gliedert sich oberbegrifflich in Bank- und Nichtbankkunden. Hierbei nimmt der Bankensektor einen Anteil von ca. 38 % und der Nichtbanksektor einen Anteil von ca. 62 % ein. In beiden Bereichen werden kleinere Einzelkunden bis hin zum Großunternehmen in Konzernstrukturen bedient. Der Anteil des Umsatzes im europäischen Ausland beträgt gemessen am Gesamtumsatz ca. 4,6 %.

Seit dem Jahre 2022 hat die CLAG im Rahmen einer größeren Neuordnung im Unternehmensverbund der ZIEMANN GRUPPE, zu der die CLAG mit einem Anteil von 89,09 % gehört, die Verantwortung für den Gesamtvertrieb sowie die Kundenbetreuung der ZIEMANN CASHSERVICE GmbH übernommen. Im Jahr 2023 wurde diese Aufgabenstellung erweitert um die Marken MST Sicherheitstransport- Gesellschaft Mecklenburg mbH (MST) und TranSecurity Werttransporte und Sicherheitsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung (TSO).

Sowohl die nationalen in Deutschland als auch die internationalen erbrachten Dienstleistungen in der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Niederlanden werden im Wesentlichen vom Sitz der Gesellschaft in Düsseldorf angeboten und die vertragskonforme Überwachung und Durchführung von dort sichergestellt bzw. erbracht. Durch die o. g. Aufgabenübernahme bestehen zudem Arbeitsplätze am Unternehmenssitz der ZIEMANN GRUPPE in Schallstadt, von dem aus Mitarbeiter der CLAG die Aufgaben der Kundenbetreuung durchführen.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Der Jahresverlauf 2023 war erneut durch eine starke und dynamische Nachfrage nach den von der CLAG angebotenen Dienstleistungen geprägt.

Die Nutzung von Bargeld am Point of Sale (POS) hat sich Post-COVID nicht weiter reduziert, aber gemäß den Erhebungen des EHI Retail Institutes zeichnet sich nach den Pandemiejahren keine Trendumkehr zu Cash ab (EHI- Studie ,Zahlungssysteme im Einzelhandel 2023', Juni 2023). Diese stagnierende Entwicklung konnten wir ebenfalls an der Höhe der Bargeldaus- und -einzahlungen im Bestandsgeschäft feststellen.

Gleichzeitig führt diese Entwicklung zu einer verstärkten Nachfrage nach den von uns offerierten Dienstleistungen, da rückgehende Bargeldmengen, die kontinuierliche Schließung von Filialen und der Abbau von Infrastruktur durch die Kreditwirtschaft den Druck zu effizienteren Prozessen im Bargeldhandling erhöhen. So konnten wir im Jahre 2023 einerseits unser Bestandsgeschäft halten und sichern und andererseits erneut große Kunden neu gewinnen.

Auch im Jahre 2023 waren wir und unsere Dienstleistungspartner mit hohen Krankenständen konfrontiert. Dies hat teilweise zu prozessualen Engpässen und in der Folge zu Qualitätsdefiziten auf Grund der allgemein auch über die Branche fehlenden Personalressourcen geführt.

Dank unseres Führungsteams und unseren Mitarbeitenden konnten wir sowohl die aufgetretenen exogenen Problemstellungen überwinden als auch die mit den Kundenprojekten verbundenen Herausforderungen bewältigen und so trotz aller oben genannten Widrigkeiten ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahr gestalten.

Die durch die CLAG schon im Jahr 2022 übernommene Verantwortung für den Gesamtvertrieb sowie die Kundenbetreuung der ZIEMANN CASHSERVICE GmbH wurde im Jahre 2023 erweitert um die Betreuung der Kunden der Gesellschaften MST und TSO. In diesen Aufgabenbereichen war das Jahr 2023 geprägt durch den Aufbau und die Qualifizierung des notwendigen Mitarbeiterstamms. Des Weiteren hat CLAG die Gesellschaft ZIEMANN CASHSERVICE NL einerseits bei dem Geschäftsaufbau in den Niederlanden und andererseits bei der Abwicklung der SmartSafeCompany GmbH (SSC) in Deutschland unterstützt.

Durch die genannten Projekte wuchs die Anzahl der Mitarbeiter unserer Gesellschaft zum Ende des Jahres auf ca. 119 Mitarbeiter an.

Die hohe Inflation hat auch 2023 zu erheblichen Tarifsteigerungen bei den Partnerunternehmen und damit insgesamt zu einer wesentlichen Verteuerung der Einstandspreise geführt. Als Reaktion darauf hat auch CLAG die Preise im Rahmen einer durchgeführten Preisanpassungsrunde für die Kunden der CLAG und nun auch auftragsgemäß für die Kunden der ZIEMANN CASHSERVICE GmbH deutlich erhöhen müssen und die Kostenerhöhungen damit in beiden Gesellschaften der Gruppe weitgehend aufgefangen.

Die Abarbeitung der im Geschäftsplan 2023 geplanten internen Projekte ist weitgehend planmäßig erfolgt.

Die Umsätze der Cash Logistik Security AG im Geschäftsjahr 2023 sind im Vergleich zu 2022 um nominal + TEUR 9.985 (Vorjahr: + TEUR 14.651) gestiegen. Dies entspricht einer Rate von ca.+20 % (Vorjahr ca. +42,3 %). Der Umsatz beträgt somit TEUR 59.307 (Vorjahr: TEUR 49.322). Damit übertraf die Umsatzentwicklung die Erwartungen erheblich. Der Jahresüberschuss 2023 hat sich überproportional um 46,9 % positiv verändert und beträgt TEUR 3.165 (Vorjahr TEUR 2.155).

Mit den vorgenannten Werten schließen wir das Jahr 2023 erheblich besser als geplant ab.

Entsprechend den Vereinbarungen mit der Kooperationsbank erfolgte eine jährliche Organisationsprüfung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die auch im Berichtsjahr erneut im Auditergebnis erfolgreich abgeschlossen worden ist.

Auch das jährliche Audit im Rahmen der ISO 9001:9015 Zertifizierung durch TÜV Rheinland Cert GmbH wurde ohne Beanstandungen erfolgreich abgeschlossen.

Die tabellarische Darstellung der Entwicklung der Cash Logistik Security AG anhand einiger ausgewählter Abschlusspositionen der letzten zwei Jahre zeichnet folgendes Bild:

2023 2022
in TEUR in TEUR
Umsatzerlöse 59.307 49.322
Gesamtleistung 59.307 49.322
Ertragsteuern 1.445 1.006
Jahresüberschuss 3.165 2.155
Bilanzsumme 17.916 15.647
Eigenkapital 6.850 5.186

Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen betrugen im Berichtszeitraum TEUR 37.341 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 32.128. Die relative Änderung gegenüber 2022 betrug 16,2 %. Diese resultiert aus dem erhöhtem Leistungseinkauf im Zusammenhang mit der gegebenen Umsatzerhöhung. Die Materialaufwandsquote reduzierte sich insgesamt von 65,50 % auf 63,60 %. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Mehrwertdienstleistungen in Zusammenhang mit den Smart Safes aufgebaut wurden.

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 111,25 (Vorjahr 90,75) Mitarbeiter beschäftigt, der Personalkostenanteil betrug für diese Mitarbeiter einschließlich Vorstand TEUR 7.821 (Vorjahr: TEUR 6.280). Der Anstieg der Personalaufwendungen ist im Wesentlichen durch die Umsatzerhöhung begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind hauptsächlich umsatzbedingt leicht überproportional angestiegen.

Die Liquidität war bei der Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

Die durchschnittliche Zielgewährung betrug ca. 67,3 Tage (Vorjahr 74,1 Tage).

Aufgrund der Eigenkapitalausstattung ist die Gesellschaft in der Lage, nicht nur das Anlagevermögen durch langfristig zur Verfügung stehendes Eigenkapital zu finanzieren, sondern auch wesentliche Teile des Umlaufvermögens.

Die Finanzlage der Gesellschaft kann weiterhin als sehr zufriedenstellend beurteilt werden. Die Gesellschaft war stets und ist in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Der Anstieg der Bilanzsumme von TEUR 15.647 auf TEUR 17.916 ist im Wesentlichen auf höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen infolge der höheren Umsatzerlöse zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 33,1 % auf 38,2 % verändert und darf ebenfalls als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Die gestiegene Eigenkapitalquote begründet sich aus dem höheren Eigenkapital aufgrund des von TEUR 2.155 auf TEUR 3.165 gestiegenen Jahresüberschusses. Gegenläufig wirkte sich eine Ausschüttung von TEUR 1.500 aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich aufgrund des höheren Geschäftsvolumens um TEUR 733.

Chancen und Risiken

Die erreichte Position der Gesellschaft am Markt bietet nach Auffassung des Vorstandes weiterhin eine stabile und hervorragende Grundlage, Marktchancen zu nutzen und die Position der Gesellschaft weiter auszubauen. Die Politik der Bundesbank, die Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die enge Zusammenarbeit mit der Kooperationsbank eröffnen dabei ein breites Feld für Produktinnovationen und den Ausbau bereits etablierter Standardleistungen.

Die derzeitigen Marktentwicklungen hin zu vermehrtem Einsatz technischer Lösungen im Back Office und am POS bieten der Gesellschaft weitere Möglichkeiten der Geschäftsausweitung - speziell hier durch die Skalierung der schon betriebenen großen Anzahl von SB-Komponenten. Dies hat der erfolgreiche Geschäftsverlauf der letzten Jahre einschließlich des Berichtsjahres 2023 eindrücklich belegt.

Die Nutzung von Bargeld am POS hat sich Post-COVID nicht weiter reduziert, aber gemäß den Erhebungen des EHI Retail Institutes zeichnet sich nach den Pandemiejahren keine Trendumkehr zu Cash ab (EHI-Studie ,Zahlungssysteme im Einzelhandel 2023', Juni 2023). Nach Auswertung der Bundesbank wurden von allen Zahlungen im Jahre 2021 noch 58 % der Transaktionen und 30 % des Umsatzes mit Bargeld bezahlt. Im Jahr 2017 waren die Werte noch bei 74 % (Transaktionen) und 48 % (Umsatz). Neben den Kartenzahlungen war die Veränderung des Einkaufsverhaltens hin zum Online-Handel ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung. Das Bezahlverhalten am POS ist mit 58 % (Transaktionen) und 36 % (Umsatz) noch etwas besser, ändert jedoch nichts an der Gesamtfeststellung zurückgehender Bargeldnutzung.

Der weltweite Rückgang der Bargeldnutzung bei weiterhin gleichzeitiger Ausweitung der von den Notenbanken ausgegebenen Bargeldmenge ist ein Paradoxon. Alle Umfragen unter Verbrauchern bestätigen deren Wunsch, jederzeit und uneingeschränkt auf Bargeld zugreifen zu können, gleichzeitig geht die Nutzung zurück und die Hortung von Bargeld sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Anlegern bleibt weiter auf einem hohen Niveau, wenngleich die Zinserhöhungen im Jahre 2022 hier für einen Rückgang gesorgt haben. Es ist davon auszugehen, dass die generelle Entwicklung so anhält und die Bargeldnutzung leicht modifiziert weiter zurück geht. Daher ist es sowohl für die Akteure im Bargeldkreislauf als auch für die Gesellschaft insgesamt von großer Bedeutung, einen unkontrollierten Rückbau der Bargeldinfrastruktur in nächsten Jahren zu verhindern. Dafür setzen wir uns als Gesellschaft durch die aktive Beteiligung an ,pro Bargeld Initiativen' sowie an politischen Verbandsaktivitäten nachdrücklich ein. Alle am Bargeldkreislauf beteiligten Unternehmen müssen einen Anpassungsprozess durchlaufen, aber die generelle Verfügbarkeit und Möglichkeit der Nutzung von Bargeld muss weiterhin gesichert bleiben. Dies auch insbesondere vor dem Hintergrund, dass Bargeld als einziges gesetzliches Zahlungsmittel zum einen für vulnerable Gruppen verfügbar gehalten werden muss und Bargeld zum anderen in Krisenzeiten für die ganze Gesellschaft unabdingbar verfügbar bleiben muss. Vor diesem Hintergrund fordern wir von der Politik sachgerechte Lösungen zum Erhalt einer ausreichenden Bargeldinfrastruktur und als KRITIS-Dienstleister die Gewährung von Sonderrechten im Krisenfall.

Positiv sind in diesem Zusammenhang die Initiativen auf europäischer Ebene zu beurteilen, die auf eine gesetzliche Annahmeverpflichtung von Bargeld abzielen.

Auch die Bundesbank ist sich ihrer Verantwortung bewusst und hat zu den möglichen Szenarien der Entwicklung der Bargeldnutzung im Januar 2024 eine umfassende Studie ,Bargeld der Zukunft' veröffentlicht. Diese Studie wird Grundlage für Gespräche zwischen den Bargeldakteuren sein, die die Bundesbank zukünftig in einem ,Nationalen Bargeldforum' zusammenbringen wird. Dort sollen zukünftig regelmäßig aktuelle Fragen des baren Zahlungsverkehrs diskutiert werden mit dem Ziel, Bargeld als kostengünstiges und effizientes Zahlungsmittel in einem Umfeld des sich wandelnden Zahlungsverhaltens verfügbar zu halten.

Der Vorstand sieht die Gesellschaft mit dem angebotenen Dienstleistungsmix unverändert hervorragend aufgestellt, die sich aus den Veränderungen bietenden Chancen optimal zu nutzen und sogar mögliche Lücken in einer zukünftigen Bargeldinfrastruktur selbst oder mit Partnern zu füllen. Insbesondere die Tresorlogistik bietet den Kunden bei rückgehender Verfügbarkeit von Bankdienstleistungen eine erstklassige Lösung für die Wandlung von Bargeld in Buchgeld. Die Vertriebserfolge der letzten Jahre sowie aktuell laufende Verhandlungen mit Kunden bestätigen diese Einschätzung.

Ungeachtet der Tatsache, dass die Konsolidierung der Werttransportindustrie voranschreitet, sehen wir auf der Dienstleisterseite keine unkalkulierbaren oder bestandsgefährdenden Risiken. Der vorgenannte Veränderungsprozess wird auch Dienstleister treffen, aufgrund unser noch immer breit angelegten Partnerstruktur und unseres starken Mehrheitsaktionärs ZIEMANN werden wir diese Entwicklungen bewältigen können.

Die derzeitigen Entwicklungen auf der Nachfrageseite bergen das Risiko von Umsatzverlusten durch Reduzierung bzw. gänzlicher Kündigung bestehender Beauftragungen bzw. auch der Insolvenz von Kunden. Negativen Auswirkungen solcher Entwicklungen steuern wir weiterhin durch ein striktes Monitoring der offenen Posten entgegen.

In der Gesamtschau stehen aus Sicht des Vorstandes potenziellen Risiken aus den vorgenannten Entwicklungen deutliche Chancen entgegen, da die Gesellschaft mit dem angebotenen Dienstleistungsmix und einem seit Jahren entwickelten Knowhow insbesondere im Einsatz technischer Lösungen gut positioniert ist.

Unvermeidbare Risiken verbleiben im Ausfall von wesentlichen Leistungspartnern, Zahlungsausfällen auf Kundenebene sowie in nicht erwarteten Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Soweit möglich, wird solchen Auswirkungen auf Grund negativer Entwicklungen durch aktives Risikomanagement vorgebeugt. Durch eine vielschichtige Marktbeobachtung und -analyse und eines etablierten internen Risikomanagements sollen frühzeitig Signale erfasst und ausgewertet werden.

Aktuell werden weder bei den Partnerunternehmen, den gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch in den internen Strukturen der Gesellschaft besondere Risiken gesehen.

Prognose

Aufgrund der bisherigen Entwicklung der Gesellschaft - insbesondere auch die weiterhin über Markt liegende positive Auftragsentwicklung, der starken Gesellschafterstruktur, des Produktmixes, der vorhandenen und sich weiter abzeichnenden Nachfrage sowie der laufenden Vertragsverhandlungen mit Bestands- und Neukunden geht der Vorstand von einer weiteren, positiven Geschäftsentwicklung aus.

Es wird für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere deutliche Ausweitung der Umsatzerlöse sowie des Jahresüberschusses erwartet.

Forschung und Entwicklung

Vorstand, Führungskräfte und Belegschaft der Cash Logistik Security AG sind ständig aufgefordert und aktiv, die bestehenden Dienstleistungen zu verbessern sowie marktgerechte neue und innovative Dienstleistungen zu entwickeln und am Markt einzuführen - wie es in der Vergangenheit vielfach erfolgreich praktiziert wurde.

Als Dienstleistungsunternehmen erübrigen sich dabei Ausführungen zu Forschung und Entwicklung im klassischen Sinn. Die stete Suche nach praxisgerechten Lösungen für die Anforderungen der Kunden stellt einen interaktiven Prozess dar, der selektiv in neue Dienstleistungsangebote münden kann.

Die Gesellschaft hat sich an dem im Jahr 2019 gestarteten Verbundforschungsprojekt: Resilienz der Bargeldversorgung - Sicherheitskonzepte für Not- und Krisenfälle (BASIC) beteiligt. Gemeinsam mit den Partnern Brandenburgisches Institut für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH, der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. (SCS), der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) und den assoziierten Partnern Deutsche Bundesbank, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Commerzbank AG, der European Security Transport Association (ESTA) sowie dem Handelsverband Deutschland e. V. (HDE) wurden die Auswirkungen umfassender Störungen im Bargeldkreislauf analysiert und durch die Entwicklung eines neuen Sicherheitsrahmenkonzepts Vorschläge für Maßnahmenpläne erarbeitet.

Das Forschungsprojekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom VDI- Technologiezentrum im Auftrag des Ministeriums administriert. Der Abschluss des Forschungsprojektes wurde im ersten Quartal 2023 erreicht und die Studie der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bestehende Zweigniederlassungen

Unverändert werden die bundesweit vertriebenen Leistungen vom Sitz der Gesellschaft in Düsseldorf koordiniert und abgewickelt. Seit dem dritten Quartal 2022 besteht zudem ein Büro in Schallstadt, aus dem heraus Aufgaben der Kundenbetreuung durchgeführt werden.

Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 Abs. 3 AktG

Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen der ZIEMANN SICHERHEIT Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen worden sind, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen unserer Gesellschaft im Sinne des § 312 AktG wurden im Berichtsjahr weder getroffen noch unterlassen.

 

Düsseldorf, 17.April 2024

Cash Logistik Security AG

Michael Mewes

Jürgen Muff

Heinrich Spiegelmacher

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Cash Logistik Security AG, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cash Logistik Security AG, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cash Logistik Security AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 17. April 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

DocuSigned by:

Alexander Sobanski, Wirtschaftsprüfer

Christian Kloss, Wirtschaftsprüfer

Düsseldorf HRB 40754

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2023 mit der gebotenen Sorgfalt wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung überwacht und bei Bedarf beratend begleitet.

In der am 01. Juni 2023 durchgeführten Hauptversammlung wurde den Aufsichtsratsmitgliedern Entlastung erteilt.

Der Aufsichtsrat besteht aus fünf Mitgliedern und setzte sich 2023 wie folgt zusammen:

Herr Dr. Rainer Borgelt, Düsseldorf, Rechtsanwalt (Vorsitzender)

Herr Hans-Jörg Hisam, Freiburg i.Br., Bankkaufmann

Herr Ulrich Binnebößel, Potsdam, Diplom-Kaufmann

Herr Roger Kolb, Dietzenbach, Diplom-Ingenieur Elektrotechnik/Datentechnik

Herr Reiner Hildbrand, Wasserburg am Bodensee, Diplom-Betriebswirt

Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben trat der Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2023 am 25. April 2023, 22. September 2023, 07. Dezember 2023 sowie im Rahmen der Hauptversammlung am 1. Juni 2023 zusammen. Weiterhin nahm der Aufsichtsrat aktiv teil an der Veranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum der Gesellschaft am 22. September 2023.

Grundlage der Arbeit des Aufsichtsrates waren - neben den im Vorfeld der Sitzungen übersandten Unterlagen - die schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstandes.

Auf dieser Grundlage hat sich der Aufsichtsrat umfassend über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft informiert, grundlegende Fragen der Geschäftspolitik mit dem Vorstand diskutiert und sein Urteil über die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung abgeleitet.

Inhalt der im Jahr 2023 abgehaltenen Sitzungen waren die Umsetzung der Geschäftsabschlüsse ARAL und TEDi, die weiteren Planungen des Vorstands zur Organisationsentwicklung, die Entwicklung des Marktes im Geld- und Wertelogistikmarkt, der durch das veränderte Zahlungsverhalten bedingte Rückgang der Bargeldnutzung sowie die allgemeinen Wirtschaftsentwicklungen in Deutschland und Europa.

Ferner wurden die Auswirkungen der vorgenannten Entwicklungen auf die Strategie und Entwicklung der Gesellschaft diskutiert sowie die Berichterstattung des Vorstandes zur Lage der Gesellschaft, zur Liquiditätslage, zum Forecast 2023 und der regelmäßige Risikobericht entgegengenommen und bewertet.

Besonderer Schwerpunkt neben den Betrachtungen zum Geschäftsverlauf 2023 war in der Sitzung am 25. April 2023 der Jahresabschluss auf den 31.12.2022.

Schwerpunkt der Sitzung vom 07. Dezember 2023 war die Vorstellung und die Aussprache zur Geschäftsplanung 2024.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat sich zusätzlich zu den Sitzungen in Einzelgesprächen durch den Vorstand laufend berichten lassen und diesem auch außerhalb von Sitzungen beratend zur Seite gestanden.

In der ordentlichen Hauptversammlung am 1. Juni 2023 wurde neben den Aufsichtsratsmitgliedern auch dem Vorstand Entlastung erteilt.

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 wurde durch die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft die Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Kronenstraße 30, 70174 Stuttgart gewählt und vom Aufsichtsrat beauftragt.

Der von der Gesellschaft selbst aufgestellte Jahresabschluss 2023 der Cash Logistik Security AG sowie die Buchführung sind von einem Prüferteam der Ebner Stolz GmbH & Co. KG geprüft worden. Dabei haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Abschlussprüfer hat den berufsüblichen Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung vom 23.04.2024 umfassend von dem Wirtschaftsprüfer Herrn Alexander Sobanski über die Prüfung berichten lassen und dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Vorschlag für die Gewinnverwendung geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben.

Der Aufsichtsrat billigt den von der Gesellschaft aufgestellten Jahresabschluss 2023, der damit nach § 172 AktG festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Jahresgewinns stimmt der Aufsichtsrat zu.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Cash Logistik Security AG für die außerordentlich positive Geschäftsentwicklung, Ihren Einsatz und Ihre Leistung im Geschäftsjahr 2023.

 

Düsseldorf, den 09.04.2024

Für den Aufsichtsrat der Cash Logistik Security AG, Düsseldorf

Dr. Rainer Borgelt, Vorsitzender

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