Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 12321
Vorher
Tube Technology Systems GmbH
Eingetragen
9.12.2015
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von PräzisionsstahlrohrenHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und Montage sowie der Vertrieb von Rohrleitungen, Rohrsystemen, Fahrwerkskomponenten und damit zusammenhängenden Produkten sowie die Übernahme von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Gesellschaftszweck.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Russig
seit 4.11.2025
Prokura
Henry Schulze
seit 19.1.2023
Prokura
Michael Köppe
seit 8.10.2018
Geschäftsführer
Heidi Jakob
seit 9.12.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.430.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tube Technology Systems GmbH

Massen-Niederlausitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht

Tube Technology Systems GmbH, Massen-Niederlausitz (vormals Tube Technology Systems AG)

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die weltweiten Zulassungen von PKW und leichten Nutzfahrzeugen legten im Berichtsjahr um 3,3% auf 82,4 Mio. Fahrzeuge zu. Die beiden größten Automobilmärkte USA und China trugen wiederum maßgeblich dazu bei. So stiegen die Zulassungszahlen in China um 8,9% auf 20,5 Mio. Einheiten. Trotz einer Abschwächung im Vergleich zum Vorjahr konnte der chinesische Markt den US-amerikanischen hinter sich lassen. Das Wachstum in den USA lag bei 5,7% (17,5 Mio. Fahrzeuge).

In Europa nahmen die Automobilmärkte 2015 den Schwung aus dem Vorjahr mit und verzeichneten ein Plus von 9,2% (14,2 Mio. Fahrzeuge). Der europäische Automobilmarkt, bereinigt um die Zulassungen in Deutschland, konnte auf 11,0 Mio. Einheiten sogar etwas stärker zulegen (+ 10,3%). Der Markt in Deutschland wuchs um 5,6% auf 3,2 Mio. Einheiten und stellte damit fast ein Viertel aller Neuzulassungen in Europa (22,6%). Frankreich (1,9 Mio. Fahrzeuge/+ 6,8%) und Italien (1,6 Mio. Fahrzeuge/+ 15,5%) trugen mit einem robusten Plus zur Erholung bei. Mit hoher Dynamik konnte Spanien erneut zum Wachstum in Europa beitragen (1,0 Mio. Fahrzeuge/+ 20,9%). Die Zulassungen in Großbritannien legten um 6,3% zu (2,6 Mio. Fahrzeuge).

Die Automobilmärkte der großen Schwellenländer litten 2015 weiter unter der Rezession. Der russische Markt brach um mehr als ein Drittel ein (1,5 Mio. Fahrzeuge/- 36,0%). In Brasilien betrug das Minus rund ein Viertel (2,5 Mio. Fahrzeuge/- 25,7%).

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Bereichs Rohrleitungssysteme wurde in 2015 erheblich durch zwei Havarien im 1. Quartal im Werk Massen beeinflusst. In Folge dieser Ereignisse kam es über einen größeren Zeitraum zu teilweisem Produktionsstillstand an diesem Standort, wobei die Belieferung des Hauptkunden durch Zukauf von Vormaterial jederzeit sichergestellt werden konnte.

Die direkten negativen wirtschaftlichen Folgen der Havarie Brandschaden wurden durch die Versicherung zum Großteil ausgeglichen. Es verblieb ein Schaden von T€ 904, der im außerordentlichen Ergebnis des Geschäftsjahres ausgewiesen wird.

In Folge des Produktionsstillstandes war es nicht mehr möglich, die Tochtergesellschaft, TTS Inc., Auburn/USA, verlässlich mit Vorprodukten zu versorgen. Diese wirtschaftlichen Umstände zwangen die TTS letztlich, die Tochtergesellschaft zum 30. Juni 2015 zu schließen. Der ursprünglich geplante Ausbau des USA-Geschäftes konnte aufgrund dieser Ereignisse nicht weiter verfolgt werden. Die Anteile an der TTS Inc. wurden veräußert und das Anlagenvermögen der Tochter gegen teilweise Aufrechnung mit eigenen Forderungen an die Muttergesellschaft übertragen. Der negative Ergebnisbeitrag i.H.v. T€ 909, welcher aus diesem Sachverhalt resultierte wird ebenfalls im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen.

Aus der Havarie Qualitätsschaden resultierten Mehraufwendungen für die Identifikation und Beseitigung der Ursache dieser Havarie i.H.v. T€ 1.014, welche im außerordentlichen Ergebnis enthalten sind.

Zum Geschäftsjahresende war die Beseitigung der Auswirkungen der o.g. Ereignisse abgeschlossen und die Ursachen identifiziert. Die Produktion lief in vollem Umfang wieder an.

Am Standort Zwickau war 2015 ein planmäßiger Geschäftsverlauf zu verzeichnen. Im Bereich JIS/JIT wurden bestehende Aufträge abgearbeitet. Im Bereich ITG konnte der Abgang eines größeren Kunden zu Jahresbeginn in den Folgemonaten durch erhöhte Umsätze kompensiert und das geplante Ergebnis realisiert werden.

Auch 2014 bestätigten die erfolgreich durchgeführten DIN EN-Audits ISO 9001:2008/ TS 16949, dass sämtliche Prozessstandards und Qualitätsanforderungen durch TTS einmal mehr vollumfänglich umgesetzt werden. Auch das im Vorjahr eingeführte Energie-Management-System nach DIN EN 50001 wurde erfolgreich eingeführt. Die wiederkehrende Zertifizierung "Sicher mit System", durchgeführt von der Berufsgenossenschaft, wurde ebenfalls erfolgreich auditiert.

Mit Übernahme von Anteilen an der Gesellschafterin der Muttergesellschaft erwarb die Härterei und Qualitätsmanagement GmbH, Leipzig, per 1. September 2015 indirekt die Anteilsmehrheit an der TTS. In Folge dessen wurde die TTS in den Konzernverbund der HQM integriert. Danach erfolgte die Umwandlung im Rahmen eines Formwechsels von der Aktiengesellschaft in die GmbH.

II. Darstellung der Lage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -510 erzielt. Dieser resultierte im Wesentlichen aus den Havarien im ersten Quartal, deren Auswirkungen im außerordentlichen Ergebnis dargestellt sind. Demgegenüber ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit T€ 2.763 positiv.

Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr von 68 Mio. € auf 132 Mio. € und spiegeln nun erstmals den ganzjährigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft an allen drei Standorten wider, da 2014 der Standort Zwickau erst unterjährig übernommen wurde.

Bei dem Betriebsteil "JIS/JIT" wird mit einem hohen Wareneinsatz bei gleichzeitig hohen Umsatzerlösen gearbeitet wohingegen die weiteren Betriebsteile eine hohe Fertigungstiefe besitzen.

Die Gesamtmarge hat sich im Geschäftsjahr dadurch deutlich reduziert.

Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin durchweg stabil. Auch in der Zeit von Produktionsstillständen war die Liquidität jederzeit gesichert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 32.116 auf T€ 21.935 reduziert, was im Wesentlichen auf die Rückführung eines Lieferantenkredits und die Folgen aus der Schließung der TTS Inc. im Berichtsjahr zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote hat sich trotz eines Jahresfehlbetrags von 26,1% auf 34,2% erhöht.

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr T€ 1.963 in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen erfolgten zum Großteil in Maschinen und Anlagen des Bereich Rohrleitungssysteme.

III. Chancen und Risiken

Als potentielles Risiko wird weiterhin eine mögliche allgemeine bzw. Branchenrezession der Automobilindustrie gesehen. Im Besonderen bestehen Risiken in der Veränderung von Abrufzahlen der Hauptkunden sowie ungünstige Preisentwicklungen am Rohstoffmarkt.

Zudem muss die Gesellschaft stets den hohen Qualitätsanforderungen der Kunden gerecht werden. Schwächen in der Qualität der ausgelieferten Produkte können einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft haben.

Aufgrund der hohen Abhängigkeit der TTS von einem OEM in der Automobilindustrie besteht ein strukturelles Risiko. Diesem Risiko wird mit der mittelfristigen Ausrichtung auf neue Kunden begegnet. Eine Bestandsgefährdung aufgrund dieses Risikos wird nicht gesehen.

Der Bereich JIS/JIT birgt aufgrund der geringen Margen stets das Risiko, bei unvorhergesehenen Ereignissen oder ungünstigen Kostenentwicklungen, in eine Verlustsituation zu geraten.

Im Rohrleitungsgeschäft sieht das Unternehmen Chancen durch kapazitive Erweiterungen der Produktpalette und durch die Gewinnung von weiteren OEM's als Kunden.

Im Bereich ITG ist die zweite Generation des Hauptproduktes erfolgreich entwickelt worden und wird für weitere OEM's und der Zulieferindustrie angeboten.

IV. Nachtragsbericht

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres zu verzeichnen.

V. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2016 wird mit einer weiterhin stabilen Auftragslage gerechnet. Die Diversifikation der Produktpalette wird vorangetrieben und die Akquisition von Folgeaufträgen zu den derzeit bestehenden wird angestrebt. Des Weiteren soll die Integration in die HQM Gruppe fortgesetzt werden, was zur Freisetzung von Synergieeffekten führen wird.

Für 2016 wird ein Umsatz auf Niveau des Geschäftsjahres erwartet, wogegen sich das geplante Ergebnis deutlich erhöhen soll. Es wird mit einem Jahresüberschuss von ca. T€ 1.000 geplant.

VI. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat neben dem Hauptsitz in Massen weitere Standorte in Tröbitz und Zwickau.

 

Massen-Niederlausitz, 29. April 2016

gez. Jens Reimann, Geschäftsführer

gez. Dieter Lange, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 12.918.984,11 16.307.001,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 840.480,00 1.789.717,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 840.480,00 1.789.717,00
II. Sachanlagen 12.078.504,11 13.156.496,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 483.850,00 509.960,01
2. technische Anlagen und Maschinen 10.158.849,00 10.777.156,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.273.497,90 1.458.837,90
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.307,21 410.542,95
III. Finanzanlagen 0,00 1.360.787,53
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 747.104,96
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 613.682,57
B. Umlaufvermögen 8.986.850,36 15.514.876,15
I. Vorräte 4.485.371,41 4.954.290,15
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.325.561,74 3.074.631,31
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 969.600,04 808.093,06
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.175.645,78 1.050.488,50
4. geleistete Anzahlungen 14.563,85 21.077,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.055.148,00 4.935.487,60
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.559.012,43 3.605.907,08
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.050.043,46 920.081,26
3. sonstige Vermögensgegenstände 446.092,11 409.499,26
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.446.330,95 5.625.098,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.634,34 294.218,40
Bilanzsumme, Summe Aktiva 21.935.468,81 32.116.095,94

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 6.952.101,28 7.712.558,10
I. gezeichnetes Kapital 2.430.000,00 2.430.000,00
II. Gewinnrücklagen 243.000,00 243.000,00
1. gesetzliche Rücklage 0,00 243.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 243.000,00 0,00
III. Bilanzgewinn 4.279.101,28 5.039.558,10
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 775.440,56 962.490,04
C. Rückstellungen 1.199.650,85 1.196.020,21
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 18.304,00
2. Steuerrückstellungen 87.285,65 391.406,57
3. sonstige Rückstellungen 1.112.365,20 786.309,64
D. Verbindlichkeiten 13.008.276,12 22.245.027,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.137.445,09 5.379.503,44
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.729.860,47 15.806.092,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 452.915,07 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 688.055,49 1.059.431,39
Bilanzsumme, Summe Passiva 21.935.468,81 32.116.095,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Umsatzerlöse 132.216.977,80 67.751.288,84
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 286.670,26 981.859,82
3. sonstige betriebliche Erträge 809.413,97 233.581,02
4. Materialaufwand 113.317.300,53 52.389.901,78
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 108.594.766,22 50.325.079,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.722.534,31 2.064.822,49
5. Personalaufwand und Aufwand für Leiharbeiter 8.166.675,00 6.053.494,17
a) Löhne, Gehälter und Aufwand für Leiharbeiter 6.776.601,40 5.128.496,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.390.073,60 924.998,07
6. Abschreibungen 3.060.879,04 2.780.462,27
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.060.879,04 2.780.462,27
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.840.227,66 5.017.087,08
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.977,71 25.385,74
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.634,13 491.366,46
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.763.323,38 2.259.803,66
11. außerordentliche Erträge 4.000.000,00 0,00
12. außerordentliche Aufwendungen 6.826.752,81 0,00
13. außerordentliches Ergebnis -2.826.752,81 0,00
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag 424.858,02 698.000,35
15. sonstige Steuern 22.169,37 -90.658,27
16. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss 510.456,82 -1.652.461,58

Ergebnisverwendung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
16. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -510.456,82 1.652.461,58
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.789.558,10 3.387.096,52
18. Bilanzgewinn 4.279.101,28 5.039.558,10

Anhang

A. Allgemeine Hinweise

Mit Wirkung zum 9. Dezember 2015 wurde die Tube Technology Systems AG in die Tube Technology Systems GmbH umgewandelt (Formwechsel).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen.

Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i. V. mit § 268 Abs. 7 HGB) sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

Im Juli 2014 übernahm die Gesellschaft im Rahmen eines Asset Deals die Geschäftsbereiche"JIS/JIT" und "ITG" von der insolventen HQM Sachsenring GmbH. Das Geschäftsjahr 2015 ist somit das erste volle Geschäftsjahr mit diesen Geschäftsbereichen. Die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

B. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis.

Für Anlagegüter, die nach dem 31.12.2007 und vor dem 01.01.2015 zugegangen sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand € 150 aber nicht € 1.000 übersteigen, ist teilweise ein Sammelposten gebildet worden, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Soweit Investitionszuschüsse vereinnahmt wurden, wird hierfür der passivische Ansatz als Sonderposten für Investitionszuwendungen gewählt.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen vorgenommen.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Für Disagien auf Bankdarlehen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Darüber hinaus wurden anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rücklagen sind aus dem Ergebnis früherer Geschäftsjahre gebildet und zum Nennwert bewertet.

Der Sonderposten für Investitionszuwendungen ist mit dem noch nicht erfolgswirksam gewordenen Anteil bewertet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig. Rückstellungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassakurs umgerechnet.

C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 1.050.043,46 enthalten.

3. Aktive Rechnungsabgrenzung

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von € 26.133,44 (Vorjahr: € 37.333,40) enthalten.

4. Gewinnrücklagen

Aufgrund des Formwechsel erfolgte im Geschäftsjahr die Umgliederung der gesetzlichen Rücklage in andere Gewinnrücklagen.

5. Sonderposten für Investitionszuwendungen

Im Sonderposten für Investitionszuwendungen werden Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsabgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ausgewiesen, wobei die ertragsmäßige Berücksichtigung der Investitionszuschüsse über die Auflösung entsprechend dem Abschreibungsverlauf der begünstigten Investitionsobjekte erfolgt.

6. sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind u.a. folgende Posten mit nicht unerheblichem Umfang enthalten.

31.12.2015
31.12.2014
Personalrückstellungen 444.125,00 456.342,64
Rückstellung ausstehende Rechnungen 216.000,00 170.000,00
Restrukturierungsrückstellung 150.000,00 0,00
Rückstellung für Vertrieb und Einkauf 111.340,20 0,00
Rückstellung für Gewährleistung 100.000,00 0,00

7. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
gesamt
gesicherte Beträge
T€
Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.234.980,16 1.902.464,93 0,00 3.137.445,09 3.137 *1)
(Vorjahr) (2.246.796,94) (3.132.706,50) (0,00) (5.379.503,44) (5.380)  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.729.860,47 0,00 0,00 8.729.860,47    
(Vorjahr) (15.806.092,76) (0,00) (0,00) (15.806.092,76)    
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 452.915,07 0,00 0,00 452.915,07    
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)    
sonstige Verbindlichkeiten 508.055,49 160.000,00 20.000,00 688.055,49 287 *2)
(Vorjahr) (767.413,68) (232.017,71) (60.000,00) (1.059.431,39) (498)  
  10.925.811,19 2.062.464,93 20.000,00 13.008.276,12 3.424  
(Vorjahr) (18.820.303,38) (364.724,21) (60.000,00) (22.245.027,59) (5.878)  

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten:

- aus Steuern: € 168.453,23 (Vorjahr: € 289.036,89)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.403,07 (Vorjahr: € 8.842,94)
- gegenüber Gesellschaftern: € 200.000,00 (Vorjahr: € 200.000,00)

*1) Grundschuld, Bürgschaften, Sicherungsübereignung von Sachen und Rechten

*2) Garantieerklärungen, Eigentumsvorbehalte, Sicherungsübereignungen

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 132.217 wurden T€ 121.355 im Inland und T€ 10.862 im Ausland erzielt.

2. sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von € 193.352,48 (Vorjahr: € 191.809,89) und periodenfremde Erträge in Höhe von € 82.682,07 (Vorjahr: € 0,00) enthalten. Des Weiteren sind enthalten Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von € 3.405,52 (Vorjahr: € 82,54).

3. Personalaufwand und Aufwand für Leiharbeiter

Unter diesem Posten werden auch die Aufwendungen für Leiharbeiter in Höhe von € 889.116,94 ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Postenbezeichnung wurde zur Klarstellung angepasst.

4. Aufwendungen für Altersversorgung

Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind enthalten:

2015
2014
Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.241,30 2.180,65

5. Abschreibungen

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 393.036,68 (Vorjahr: € 0,00) enthalten.

Abschreibungen in Höhe von € 698.708,00 werden im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen, da sie bei der Ermittlung des durch den Brand entstandenen Betriebsunterbrechungsschadens zu berücksichtigen sind.

6. sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 2.885,32 (Vorjahr: € 0,00) enthalten. Des Weiteren werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 678.713,93 (Vorjahr: € 0,00) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Gutschriften für Lieferungen früherer Jahre (T€ 431) und um den Aufwand für im Vorjahr weiterveräußerte Sonderbetriebsmittel (T€ 221).

7. außerordentliche Erträge

Die außerordentlichen Erträge in Höhe von T€ 4.000 betreffen die Zahlung der Betriebsunterbrechnungsversicherung für die Folgen eines Brandschadens.

8. außerordentliche Aufwendungen

In Höhe von € 5.918.104,39 werden Aufwendungen in Folge von Havarien mit anschliessendem Produktionsstillstand ausgewiesen.

In Höhe von € 908.648,42 werden die aus der Veräußerung der Tochtergesellschaft Tube Technology Systems Inc, Cape Coral (USA, Florida), resultierenden Veräußerungsverluste sowie die Abschreibung auf die Ausleihungen und Forderungen gegen diese Gesellschaft aufgrund Uneinbringlichkeit ausgewiesen.

9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Der Posten enthält Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 16.975,46 (Vorjahr: € 21.902,21).

D. Sonstige Pflichtangaben

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Art der finanziellen Verpflichtung 1. Jahr
T€
2. - 5. Jahr
T€
jährlich ab dem 6. Jahr
T€
Leasingverträge 107.836,90 227.319,06 0,00
Mietverträge 182.807,40 537.133,80 10.131,60
  290.644,30 764.452,86 10.131,60

II. Abschlussprüferhonorar

Der Abschlussprüfer hat für das Geschäftsjahr folgende Honorare für seine Leistungen berechnet:

2015
Abschlussprüferleistungen 15.000,00
sonstige Leistungen 1.637,50
  16.637,50

III. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:

2015 2014
Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer 261 188
Werkstudenten und geringfügig Beschäftigte 13 13
Auszubildende 0 1
  274 202

IV. Organe der Gesellschaft

1. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat wurde mit Formwechsel vom 9. Dezember 2015 aufgelöst.

Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten dem Aufsichtsrat an:

Dipl.-Ökon. Raik Gleitsmann, Wirtschaftsprüfer Steuerberater, Berlin (Aufsichtsratsvorsitzender bis 9. September, danach stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

bis 9. September 2015: Reinhold Aleff, Wirtschaftsprüfer Steuerberater, Dorsten (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

ab 9. September 2015: Roland Schüttpelz, Unternehmensberater, Essen (Aufsichtsratsvorsitzender)

Dr. Milos Stefanovic, Bankkaufmann, Potsdam.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2015 € 32.240,00.

2. Geschäftsführung

Dipl.-Ingenieur Jens Reimann, Drebkau OT Rehnsdorf

Dipl.-Volkswirt Dieter Lange, Doberlug-Kirchhain

Unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB und das Schreiben des BMJ vom 6. März 1995 unterbleiben die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

V. Geschäfte mit nahestehenden Personen

Es sind im Geschäftsjahr folgende wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zustandegekommen:

Dem Mehrheitsgesellschafter wurde eine verzinsliche Ausleihung von T€ 1.049 gewährt.

Personen in Schlüsselpositionen erhielten im Geschäftsjahr Lieferungen durch die Gesellschaft im Gesamtwert von T€ 518.

VI. Konzernabschluss des Mutterunternehmens

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis einbezogener Unternehmen aufstellt, ist die Härterei und Qualitätsmanagement GmbH, Leipzig. Der Konzernabschluss der Härterei und Qualitätsmanagement GmbH, Leipzig, wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht.

 

Massen-Niederlausitz, 29. April 2016

Tube Technology Systems GmbH
vormals Tube Technology Systems AG

gez. Jens Reimann, Geschäftsführer

gez. Dieter Lange, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2015
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand 31.12.2015
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensge- genstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.532.731,99 243.448,77 0,00 355.000,00 3.421.180,76
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.532.731,99 243.448,77 0,00 355.000,00 3.421.180,76
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 590.074,74 2.309,40 0,00 0,00 592.384,14
2. technische Anlagen und Maschinen 19.562.534,27 1.246.852,73 371.335,23 227.057,63 20.953.664,60
3. andere Anlagen, Be- triebs- und Geschäftsausstattung 2.336.780,36 175.984,90 3.935,00 115.232,64 2.401.467,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 410.542,95 294.534,49 -375.270,23 67.500,00 262.307,21
Summe Sachanlagen 22.899.932,32 1.719.681,52 0,00 409.790,27 24.209.823,57
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 747.104,96 0,00 0,00 747.104,96 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 613.682,57 0,00 0,00 613.682,57 0,00
Summe Finanzanlagen 1.360.787,53 0,00 0,00 1.360.787,53 0,00
Summe Anlagevermögen 27.793.451,84 1.963.130,29 0,00 2.125.577,80 27.631.004,33
Abschreibungen
Stand 01.01.2015
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2015
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensge- genstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.743.014,99 1.178.097,77 340.412,00 2.580.700,76
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.743.014,99 1.178.097,77 340.412,00 2.580.700,76
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 80.114,73 28.419,41 0,00 108.534,14
2. technische Anlagen und Maschinen 8.785.378,27 2.024.372,96 14.935,63 10.794.815,60
3. andere Anlagen, Be- triebs- und Geschäftsausstattung 877.942,46 361.197,90 111.170,64 1.127.969,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 167.500,00 67.500,00 100.000,00
Summe Sachanlagen 9.743.435,46 2.581.490,27 193.606,27 12.131.319,46
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 11.486.450,45 3.759.588,04 534.018,27 14.712.020,22
Buchwerte
Stand 31.12.2015
Stand 31.12.2014
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensge- genstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 840.480,00 1.789.717,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 840.480,00 1.789.717,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 483.850,00 509.960,01
2. technische Anlagen und Maschinen 10.158.849,00 10.777.156,00
3. andere Anlagen, Be- triebs- und Geschäftsausstattung 1.273.497,90 1.458.837,90
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.307,21 410.542,95
Summe Sachanlagen 12.078.504,11 13.156.496,86
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 747.104,96
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 613.682,57
Summe Finanzanlagen 0,00 1.360.787,53
Summe Anlagevermögen 12.918.984,11 16.307.001,39

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Tube Technology Systems GmbH (vormals Tube Technology Systems AG) , Massen-Niederlausitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, 29. April 2016

CT Lloyd GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

ppa. Dipl.-Kfm. Guido Große, Wirtschaftsprüfer

Dipl.- Ökon. Gerd Kleveman, Wirtschaftsprüfer

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