Hoffmann-Druck GmbHLiquidiert

17438 Wolgast, Deutschland

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stralsund HRB 89
Eingetragen
18.4.1991
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenDrucken von ZeitungenDruck- und Medienvorstufe
Gegenstand
Herstellung von Druckerzeugnissen aller Art

Historie

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Management

NameRolle
Antje Lange
seit 11.4.2022
Liquidator
Sebastian Ruge
seit 11.4.2022
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hoffmann-Druck GmbH i.I.

Wolgast

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 30.04.2016

Bilanz

Aktiva

30.4.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 87.734,00 87.734,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 233,00 233,00
II. Sachanlagen 87.501,00 87.501,00
B. Umlaufvermögen 148.979,49 105.509,11
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 60.406,84 96.053,27
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 88.572,65 9.455,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 54.443,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 660.519,56 593.874,10
Bilanzsumme, Summe Aktiva 897.233,05 841.560,21

Passiva

30.4.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Verlustvortrag 619.438,69 -101.925,92
III. Jahresfehlbetrag 66.645,46 721.364,61
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 660.519,56 593.874,10
B. Rückstellungen 60.012,19 54.920,90
C. Verbindlichkeiten 837.220,86 786.639,31
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 365.786,40 284.536,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 471.434,46 502.102,53
Bilanzsumme, Summe Passiva 897.233,05 841.560,21

Anhang


1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 

Die Hoffmann-Druck GmbH i.I. hat ihren Sitz in Wolgast und wird beim Handelsregister Stralsund unter der Handelsregisternummer HRB 89 geführt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Stralsund (91 IN 100/16) vom 01.05.2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Der Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 ff HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB jedoch unter Abkehr von der Fortführungsprognose erstellt. Es handelt sich um einen Jahresabschluss eines Rumpfgeschäftsjahres mit entsprechenden Folgen für die Vergleichbarkeit von Vorjahreswerten.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite (zur Ausnahme bei den Pensionsrückstellungen siehe unten), Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Das  Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. 

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden.
Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Im Einzelnen wurden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.
Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. 

Die Bewertung des  Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. 

Den planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 410 € wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen (siehe unten) Rechnung getragen.
Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

UMLAUFVERMÖGEN

Die  Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Rückdeckungsversicherung wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung saldiert.

RÜCKSTELLUNGEN

Die  Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.


VERBINDLICHKEITEN 

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
  
I. Angaben zur Bilanz

1. Rückstellungen
Mangels vorliegender Gutachten oder sonstigen Unterlagen wurden die Zuführungen zur Pensionsrückstellung anhand des Geschäftsjahres 2014 geschätzt und weiterhin von einer Saldierung mit der Rückdeckungsversicherung ausgegangen.

 2. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mindestens teilweise durch Pfand- oder ähnliche Rechte gesichert.
  
II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Vor dem Hintergrund der Insolvenz und der damit im Zusammenhang stehenden Abkehr von der Fortführungsprognose wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Bestandsveränderungen i.H.v. rund TEUR 672 erfasst. Insoweit sind die Werte nicht mit denen des Vorjahres vergleichbar. 
  
III. Sonstige Pflichtangaben

Im Berichtsjahr wurden 17 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Geschäftsführung erfolgte während unverändert durch Herrn Sebastian Ruge Kaufmann, Frau Antje Lange Kauffrau.
  

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2016 - 30.4.2016

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 809,16 EUR.

1.1.2015 - 31.12.2015

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 809,16 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile


Gez. RA Michael Busching als Insolvenzverwalter
Wolgast,  den 22. Juni 2020
 


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.08.2020 festgestellt.

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