ABS Trenchless GmbHLiquidiert
Wintersohler Straße 5, 57489 Drolshagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Stahl seit 29.6.2009 | Geschäftsführer |
Friedhelm Albrecht seit 22.3.2005 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ABS Trenchless GmbHDrolshagen(vormals: Olpe)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011BilanzAKTIVA
PASSIVA
Anlagespiegel
AnhangA. Allgemeine Grundlagen Die ABS Trenchless GmbH mit Sitz in Drolshagen wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 7. Februar 2005 gegründet und wurde mit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 4. Juni 2009 eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Gegenstand) und mit ihr die Änderung des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Die Satzung wurde insgesamt neu gefasst. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte eine Kapitalerhöhung um 300.000,00 EURO auf 325.000,00 EURO. Nach Übertragung der verbliebenen Geschäftsanteile von 2% des Herrn Friedhelm Albrecht auf die BAUER Maschinen GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr werden 100% der Geschäftsanteile, entspricht 325.000,00 EUR, durch die BAUER Maschinen GmbH gehalten. Der Sitz der Gesellschaft wurde in 2011 von Olpe nach Drolshagen verlegt. Die Firma ist im Handelsregister Siegen unter der Nummer HRB 7791 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Herstellung sowie der Vertrieb von Hydraulikkomponenten und Zubehör für den Spezialtiefbau. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember jeden Jahres. Der Abschluss wurde nach den Vorschriften des §§ 238 ff Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden diese Angaben weitgehend in den Anhang aufgenommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft angewendet worden (Art.66 Abs.3 Satz 1 EGHGB). B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Bilanzierung auf Erwerbsvorgänge beschränkt ist, werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern von 3 bis 15 Jahren entsprechend linear (pro rata temporis) abgeschrieben. Die Abschreibung von Software richtet sich nach den steuerlich zulässigen Höchstwerten. Als Nutzungsdauer wird ein Zeitraum von 3 bis 5 Jahren unterstellt. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Werteverzehr. Sie basieren auf steuerlich anerkannten Nutzungsdauern und Werten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt für technische Anlagen und Maschinen 3 ‑ 10 Jahre und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 ‑ 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Berichtszeitraum entsprechend § 6 Abs. 2 EStG bis zu einem Betrag von € 410 sofort aufwandswirksam erfasst. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 150 und € 1.000 wurde bis 2010 entsprechend den steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Lieferantenskonti, Eingangsfrachten, Einkaufsprovisionen und notwendige Abwertungen auf den niedrigeren Marktpreis des Materials werden durch Abschläge berücksichtigt. Unfertige und fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Lieferantenskonti und notwendige Abwertungen auf den niedrigeren Marktpreis des Materials werden durch Abschläge berücksichtigt. Von Kunden erhaltene Anzahlungen werden im Berichtsjahr als Passivposten ausgewiesen. Grundsätzlich werden Abschlagszahlungen und Vorauszahlungen unterschieden. Den Abschlagszahlungen stehen aktivierte Anschaffungs- oder Herstellungskosten des betreffenden Auftrags gegenüber. Vorauszahlungen werden ausgewiesen, soweit die erhaltenen Anzahlungen die aktivierten auftragsbezogenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten übersteigen. Von Kunden erhaltene Anzahlungen werden von den Vorräten abgesetzt. Den Abschlagszahlungen stehen aktivierte Anschaffungs- oder Herstellungskosten des betreffenden Auftrags gegenüber. Vorauszahlungen werden ausgewiesen, soweit die erhaltenen Anzahlungen die aktivierten auftragsbezogenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten übersteigen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Einzelne Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde zudem eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (VJ: 1,0 %) des verbleibenden Forderungsbestandes gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Die Flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die im Geschäftsjahr 2011 geleisteten Zahlungen abgegrenzt, soweit sie auf Aufwendungen des Folgejahres entfallen. Die aktiv latenten Steuern wurden gem. § 274 HGB unter Anwendung der Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) gebildet und bewertet. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Die ABS Trenchless GmbH ist zum 31. Dezember 2011 buchmäßig überschuldet. Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt, da die Muttergesellschaft BAUER Maschinen GmbH eine bis zum 31.12.2012 befristete Patronatserklärung abgegeben hat, in der sie sich verpflichtet, die Gesellschaft finanziell derart zu unterstützen, dass diese stets in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang und zeitgerecht nachzukommen. Die Gewinnrücklagen wurden aufgrund der Übergangsregelungen gem. Art. 67 Abs. 6 Satz 1 EGHGB gebildet. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird gem. § 268 Abs. 3 HGB als Aktivposten ausgewiesen. Die Rückstellungen sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Bruttoanlagespiegel in der Anlage 3a zum Anhang dargestellt. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen, wie bereits im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen i. H. v. T€ 19 (Vorjahr T€ 16) enthalten. Die Flüssigen Mittel umfassen im Wesentlichen frei verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten. Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i. V. m. § 5 GmbHG ausgewiesen. Das Stammkapital beträgt T€ 325 (Vorjahr T€ 325) und ist in voller Höhe eingezahlt. Im Zuge der mehrheitlichen Beteiligung der BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, im Jahr 2009 wurde eine Kapitalrücklage in Höhe von 75.000,00 EUR gebildet. Die Gewinnrücklagen wurden aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) gem. Art. 67 Abs. 6 EGHGB für bestehende Verlustvorträge in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 6) gebildet. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen T€ 18 (Vorjahr T€ 26), für Verkaufsprovisionen T€ 3 (Vorjahr T€ 30), für Zeitguthaben T€ 13 (Vorjahr T€ 12), für Mieten T€ 25 (Vorjahr T€ 17) sowie Urlaubsverpflichtungen T€ 8 (Vorjahr T€ 14) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen T€ 156 (Vorjahr: T€ 61). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen T€ 10 (Vorjahr: T€ 20). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 42 (Vorjahr T€ 77) haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ein von der BAUER AG, Schrobenhausen, gewährtes Darlehen in Höhe von T€ 950 (Vorjahr T€ 600) und vom Gesellschafter BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, gewährtes Darlehen in Höhe von T€ 180 (Vorjahr T€ 180) bei einer jeweiligen Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Weiterhin ausgewiesen werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 48 (Vorjahr T€ 36) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 4 (Vorjahr: T€ 4) bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr enthalten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 68 (Vorjahr T€ 44). Der Materialaufwand setzt sich aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren T€ 444 (Vorjahr T€ 660) und aus Aufwendungen für bezogene Leistungen T€ 166 (Vorjahr T€ 199) zusammen. Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Löhne und Gehälter T€ 270 (Vorjahr T€ 307) sowie für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung T€ 58 (Vorjahr T€ 52). Die Abschreibungen T€ 64 (Vorjahr T€ 55) beinhalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Betriebsaufwendungen T€ 105 (Vorjahr T€ 141), Verwaltungsaufwendungen T€ 59 (Vorjahr T€ 61), Vertriebsaufwendungen T€ 134 (Vorjahr T€ 172) sowie übrige sonstige betriebliche Aufwendungen T€ 65 (Vorjahr T€ 56) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 50 (Vorjahr T€ 33) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten ausschließlich latente Steuern in Höhe von T€ 109 (Vorjahr T€ 80), die gem. § 274 Abs. 2 Satz 3 HGB ausgewiesen werden. Die sonstigen Steuern beinhalten Kraftfahrzeugsteuer. E. Ergänzende Angaben Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von den Geschäftsführern Herr Friedhelm Albrecht, Kirchhundem-Welschen-Ennest, Herr Georg Stahl, Drolshagen geführt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Beschäftigte Mitarbeiter gemäß § 267 (5) HGB:
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 2 HGB bestanden wie folgt: Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Konzernabschluss Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen, stellt als oberstes Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2011 einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft nicht einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt hinterlegt. Drolshagen, im März 2012 - Die Geschäftsführung - Friedhelm Albrecht Georg Stahl Gemäß Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 04. Mai 2012 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussDas Jahresergebnis wird wie folgt verwendet: Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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