Autohaus
Schmidt GmbH
Salzwedel
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023
bis zum
31. Dezember 2023
Autohaus Schmidt GmbH
,
Salzwedel
1.
Grundlagen des Unternehmens
a.
Geschäftsmodell
Die Autohaus Schmidt GmbH ist am Standort Salzwedel
bis Juni 2022 ingepachteten Geschäftsräumen im
Bereich Handel und Reparatur mit bzw. von Fahrzeugen
tätig. Mit Wirkung zum01.07.2022 wurden
Grundstücke und Gebäude käuflich erworben.
Im Berichtsjahr bestanden Händlerverträge der
Marken Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie
SKODA. Serviceverträge dieser Marken sowie der AUDI AG
lagen vor. Seit November 2022 liegt darüber hinaus ein
Servicevertrag der Marke SEAT vor. Die GmbH ist Volkswagen
WeltAuto Partner, zwecks Vermarktung des jungen
Gebrauchtfahrzeugsegments der Marke Volkswagen PKW. Seit
2007 ist die Autohaus Schmidt GmbH zertifiziertes
NORA-Leistungszentrum, d.h. Lieferant für
Originalersatzteile an "Nicht Organisationsgebundene
Rabattbegünstigte Abnehmer" (NORA). Die Abwicklung
dieser Geschäftssparte erfolgt über die BMKS
Dienstleistungs-GmbH mit Sitz in Lehrte, mit der ein
entsprechender Dienstleistungs- und Managementvertrag
geschlossen ist. Seit 01.04.2019 besteht in Lüchow,
Seerauer Strasse eine Zweigniederlassung mit Servicevertrag
der Marke SKODA. Die Autohaus Schmidt GmbH ist darüber
hinaus Eigentümer eines in Lüchow, Tarmitzer
Strasse gelegenen Grundstücks, welches an das
nahestehende Unternehmen Autohaus Schmidt-Lüchow GmbH
(Mitsubishi-Vertragshändler) verpachtet ist.
2.
Wirtschaftsbericht
a.
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt
Deutschlands rd. 4,19 Billionen EURO und wuchs um 5,8%
somit nominal um 0,23 Billionen EURO gegenüberdem
Vorjahr. Preisbereinigt ergab sich jedoch ein Rückgang
von 0,3 % gegenüber 2022. Nach der Corona-Krise und
dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich
die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den
Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die
gestiegenen Energiepreise und die Rekordinflation fiel die
ökonomische Erholung im Jahr 2022 jedoch geringer aus,
im Jahr 2023 kam es sogar zu einer Rezession.
Der Bereich PKW-Neuzulassungen Deutschland
verzeichnete im Berichtsjahr rd. 2,84 Mio. Fahrzeuge und
erreichte damit ein deutliches Plus von 7,3% zum Vorjahr.
Der Marktanteil deutscher Konzernmarken an den
Neuzulassungen betrug mit 68,5% rd. 1,9 Millionen
Fahrzeuge. Knapp die Hälfte der Neuzulassungen waren
mit einem alternativen Antrieb ausgestattet (1,38 Mio/
48,5%). Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) nahmen um 11,4%
zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5% stark
rückläufig. Erstmals seit 2018 stieg der Anteil
der neuzugelassenen Benziner wieder, ein Ergebnis des
ausgelaufenen Umweltbonus.
Die Marke Volkswagen verzeichnete im Berichtsjahr mit
519.089 (Vj. 480.967) Neuzulassungen einen Zuwachs von
7,9%, und war mit einem Gesamtbestand von rd. 10,24 Mio.
Fahrzeugen und somit 20,9 % des Gesamtbestandes
weiterhin Marktführer. Bei den Neuzulassungen von
Fahrzeugen mit Elektroantrieben (BEV) gelang es Volkswagen
mit 70.628 Fahrzeugen in 2023 13,5% der Gesamtzulassungen
(524.219) dieses Bereiches darzustellen.
Mit einem Marktanteil von 5,9 % war SKODA auch
in 2023 stärkste Importmarke. Der Anteil an den
Neuzulassungen betrug für die Marke SKODA mit 168.561
Fahrzeugen rd. 5,9 %. 2022 waren von SKODA noch 143.928
Fahrzeuge neu zugelassen worden (+17,1%).
Auch im Bereich der Besitzumschreibungen bei
Personenkraftwagen war in 2023 mit 6,0 Mio. Fahrzeugen eine
deutliche Steigerung von 6,9% gegenüber dem Vorjahr
(5,6 Mio.) zu verzeichnen.
Quellen: KBA Jahresbilanz Neuzulassungen 2023 KBA
Jahresbilanz Besitzumschreibungen 2023
Statista
Konjunktur & Wirtschaft bis 2023
b.
Geschäftsverlauf und -lage
Der Geschäftsverlauf wird von der
Geschäftsführung als positiv betrachtet und hat
die Prognose des Vorjahres hinsichtlich der Entwicklung des
Rohergebnisses übertroffen, die Prognose hinsichtlich
des Jahresüberschusses hat sich als richtig erwiesen.
3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
a.
Ertragslage
Der Gewinn vor Ertragsteuern betrug mit TEUR 679 rd.
2,1% des Umsatzes.
Das Rohergebnis (Umsatzerlöse + sonstige
betriebliche Erträge ./. Materialaufwand) lag mit
T€ 7.297 um T€ 112 überdem des
Vorjahres (T€ 7.185). Der Personalaufwand in
Höhe von T€ 2.007 (6,0%) befand sich rd.
T€ 78 über dem Vorjahreswert. Die Abschreibungen
erhöhten sich von T€ 227 auf T€ 310.
Die Aufwendungen für Zinsen erhöhten sich von
T€ 126 um T€ 81 auf T€ 207.
Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug mit
T€ 472 1,4 % des Umsatzes.
b.
Finanzlage
Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um
T€ 49 auf T€ 12.413. Die Veränderungen des
Umlaufvermögens ergaben sich durch Zunahme der
Vorräte um T€ 282 auf T€ 5.967. Die
Forderungen zum Stichtag waren mit T€ 1.444 um rd. 54
T€ höher als in 2022. Sonstige
Vermögensgegenstände wurden in Höhe von
T€ 1.069 ausgewiesen (Vj. T€ 1.371). Die liquiden
Mittel beliefen sich auf T€ 729 nach T€ 638 in
2022.
Die Finanzierung der Grundstücke und
Gebäude Lüchow und Salzwedel erfolgt durch
langfristige Darlehen. Das Umlaufvermögen,
insbesondere die Finanzierung der Neu- und
Vorführfahrzeuge erfolgt über entsprechende
Linien der Volkswagen Bank Braunschweig.
Die Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 war
durchgängig als gut zu bezeichnen.
Die Liquidität 1. Grades (flüssige Mittel /
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) betrug
zum Stichtag 19,8 % (Vj. 18,6%).
Das Netto-Geldvermögen (liquide Mittel und
kurzfristige Forderungen) betrug T€ 3.243 nach
T€ 3.398 im Vorjahr.
Das Netto-Umlaufvermögen
(Netto-Geldvermögen zzgl. Vorräte abzgl.
erhaltener Anzahlungen) belief sich auf T€ 9.197 (Vj.:
T€ 9.083).
c. V
e
rmögenslage
Wesentliche Bilanzposten
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Veränderung
|
Aktiva
|
T€
|
T€
|
T€
|
Anlagevermögen
|
3.204
|
3.280
|
-76
|
Kurzfristige Vermögenswerte
|
8.480
|
8.445
|
35
|
Liquide Mittel
|
729
|
638
|
91
|
Passiva
|
|
|
|
Eigenkapital
|
3.929
|
3.457
|
472
|
Kurzfristige
Verbindlichkeiten
|
8.183
|
8.679
|
-496
|
Bilanzsumme
|
12.413
|
12.364
|
49
|
Finanzielle Leistungsindikatoren
|
202
3
|
2022
|
2021
|
Rohergebnis (in T€)
|
7.297
|
7.185
|
6.458
|
(Umsatzerlöse +
sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand)
Veränderung des Rohergebnisses
gegenüber dem Vorjahr (in %)
|
1,6
|
11,3
|
-2,6
|
Eigenkapitalquote (in %)
|
31,6
|
27,9
|
29,2
|
Umsatzrendite (in %)
|
1,4
|
2,2
|
1,5
|
4. Prognosebericht
Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat
sich im 1. Quartal 2024 leicht belebt, das BIP konnte
gegenüber dem Vorquartal um rd. 0,2% gesteigert
werden. Als große Hemmnisse für die
wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland werden
übermäßige Bürokratie, Fach- und
Arbeitskräftemangel und zu wenige private und
öffentliche Investitionen genannt.
Auch die KFZ Branche wird durch diese Faktoren hart
getroffen. Hinzu kommt die höhere Belastung aus
Zinsaufwendungen.
Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir
einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse insbesondere
aus dem NORA-Ersatzteilgeschäft. Unsere
Gewinnerwartungen für das laufende Jahr liegen auf
Vorjahresniveau. Wir rechnen weiterhin mit einer guten
Liquiditätslage. Die Eigenkapitalquote erwarten wir in
etwa in gleicher Höhe wie in 2022.
Chancen- und Risikobericht
a. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken
Der Wettbewerbsdruck - insbesondere im Neuwagen
Verkauf - lässt kaum gute Ergebnisse in diesem Bereich
zu. Belastet werden diese Ergebnisse weiterhin durch
angestiegene Zinsen auf einen wieder hohen
fremdfinanzierten Fahrzeugbestand. Die Gebrauchtwagenpreise
befinden sich nach Hochzeiten wieder auf einem abfallenden
Niveau.
Ertragsorientierte Risiken
Durch den bestehenden Fachkräftemangel und hohen
Wettbewerbsdruck auch in diesem Bereich, wird eine
permanente Anpassung der Löhne und Gehälter
erforderlich.
Änderungen bei Finanzierungs- und
Leasingangeboten insbesondere im Kontext steigender Zinsen
oder sinkender Kreditwürdigkeit der Kunden,
könnten die Absatzchancen negativ beeinflussen.
Schlechte Konjunkturaussichten können zu einer
Kaufzurückhaltung insbesondere bei den Privatkunden
führen. Durch die Beendigung der Förderung
für E-Autos erwarten wir einen Rückgang der
Nachfrage nach E-Autos. Der Gebrauchtwagenmarkt für
E-Autos ist mit erheblichen Risiken behaftet, da
Unsicherheiten bei den Kunden hinsichtlich der
Langlebigkeit der Batterien bestehen.
Der Trend zu Carsharing und Abomodellen kann
zusätzlich zu einer Kaufzurückhaltung
führen.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Finanzwirtschaftliche Risiken können sich aus
ansteigenden Fremdkapitalzinsen ergeben. Ein hohes
finanzwirtschaftliches Risiko besteht in einem niedrigeren
cash flow als Folge eines Umsatzrückgangs. Aufgrund
der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation
unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit
nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr
zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.
Cyberrisiken
Durch Cyberangriffe kann es zur Gefährdung von
Kundendaten und zu Vertrauensschäden kommen, die zu
finanziellen Nachteilen für die Gesellschaft
führen würden.
Chancenbericht
Chancen sehen wir in der verstärkten
Kundenbindung, der Modellvielfalt und in unserer guten
Qualität der Werkstatt.
Durch kontinuierliche Weiterbildung und
Schulungsmaßnahmen wird die Qualität der
Servicemitarbeiter verbessert. Durch ein ansprechendes
Lohn- und Gehaltsgefüge sowie weitergehende
Sozialleistungen wird dem Fachkräftemangel begegnet,
um langfristig das wichtige Servicegeschäft zu
stärken.
Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir insgesamt als gut ein. Unsere Umsatz- und
Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend und wird sich aus
heutiger Sicht auch in 2024 positiv darstellen. Unser
Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten
stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und
Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Im Rahmen unseres Risikomanagements erfolgt keine
quantitative Erfassung und Bewertung der möglichen
Chancen und Risiken. Risiken, die den Fortbestand der
Gesellschaft gefährden könnten sind derzeit nicht
erkennbar.
Risikoberichterstattung zur Verwendung von
Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten
und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative
Finanzinstrumente wurden nicht eingesetzt.
Die Gesellschaft verfügt über einen
solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die
absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der
vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die
Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten
und über Kreditlinien von Banken.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden
entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur
Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen
über ein adäquates Debitorenmanagement.
Salzwedel, den 26.September
2024
gez.
Andreas Schmidt, Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
3.204.161,74 |
3.280.397,54 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.965,05 |
5.333,70 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
1.965,05 |
5.333,70 |
| II.
Sachanlagen |
3.013.696,69 |
3.086.563,84 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
1.890.299,18 |
1.964.067,24 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
215.728,69 |
76.132,41 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
907.668,82 |
1.046.364,19 |
| III.
Finanzanlagen |
188.500,00 |
188.500,00 |
| 1.
Beteiligungen |
7.000,00 |
7.000,00 |
| 2.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
181.500,00 |
181.500,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
9.209.176,53 |
9.082.909,39 |
| I.
Vorräte |
5.966.572,61 |
5.684.375,88 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.513.544,07 |
2.760.759,95 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
2.513.544,07 |
2.760.759,95 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
729.059,85 |
637.773,56 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
205,66 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
12.413.338,27 |
12.363.512,59 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.928.929,48 |
3.456.454,13 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
75.000,00 |
75.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
3.853.929,48 |
3.381.454,13 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
70.500,00 |
0,00 |
| C.
Rückstellungen |
230.567,82 |
228.488,58 |
| D.
Verbindlichkeiten |
8.183.340,97 |
8.678.569,88 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
4.097.855,18 |
4.996.697,38 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
4.085.485,79 |
3.681.872,50 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
12.413.338,27 |
12.363.512,59 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.297.189,65 |
7.185.898,30 |
| 2.
Personalaufwand |
2.007.224,05 |
1.929.217,30 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.671.221,14 |
1.616.876,40 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
336.002,91 |
312.340,90 |
| 3.
Abschreibungen |
310.170,04 |
226.904,04 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
310.170,04 |
226.904,04 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.083.636,61 |
3.926.698,63 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
3.630,00 |
3.630,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
526,16 |
427,13 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
207.252,39 |
126.433,24 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
207.217,71 |
258.426,00 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
485.845,01 |
722.276,22 |
| 10.
sonstige Steuern |
13.369,66 |
7.466,55 |
| Jahresüberschuss |
472.475,35 |
714.809,67 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
472.475,35 |
714.809,67 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
3.381.454,13 |
2.666.644,46 |
| 3.
Bilanzgewinn |
3.853.929,48 |
3.381.454,13 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023
bis zum
31. Dezember 2023
Autohaus Schmidt GmbH
,
Salzwedel
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Autohaus Schmidt GmbH hat ihren Sitz in
Salzwedel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Stendal unter HRB 3775 eingetragen. In Lüchow wird
seit dem 01.04.2019 eine Zweigstelle (SKODA) unterhalten.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des
§ 267 Abs. 2 HGB.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr
2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften über die Rechnungslegung von
Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederungs-,
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden
grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewandt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen
des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den
Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die der Gewinn-
und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren
gemäß § 275 Abs. 2 HGB.
III. Bilanzierung- und Bewertungsmethoden
Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und
Schuldposten erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen
Vorschriften.
Im Einzelnen gelten folgende Grundsätze:
Die
immateriellen Vermögensgegenstände werden
zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der
Abnutzung unterliegen, um planmäßige
Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear.
Die Bewertung des
Sachanlagevermögens erfolgt zu
Anschaffungskosten vermindert um planmäßige
Abschreibungen. Die beweglichen Anlagegüter werden,
soweit abnutzbar, entsprechend der voraussichtlichen
Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear
abgeschrieben.
Soweit für Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens ein niedrigerer Wert am
Abschlussstichtag beizulegen ist, wird eine
außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.
Die abnutzbaren beweglichen
Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von
€ 250,00 bis zu € 800,00 werden ab dem
Geschäftsjahr 2022 im Jahr des Zugangs aktiviert und
voll abgeschrieben. In den Vorjahren wurde für
abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände ein
Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten €
250,00 aber nicht € 1.000,00 überstiegen.
Die
Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten,
Ausleihungen zum Nennwert.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die
Vorräte werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum
niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.
Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände werden
grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren
Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen
berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfall- und
Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung von
0,5 % Rechnung getragen.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt
(§ 253 Abs. 1 HGB).
Als
aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche
vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die
Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte
Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Das
gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen.
Erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen auf
Sachanlagen wurden in den
Sonderposten für Investitionszuschüsse und
-zulagen eingestellt und über die Nutzungsdauer
der geförderten Anlagengüter ertragswirksam
vereinnahmt.
Die
Steuerrückstellungen beinhalten die das
Berichtsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht
veranlagten Steuern.
Die
sonstigen Rückstellungen sind mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253
Abs. 1 HGB).
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
IV. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist
im folgenden
Anlagenspiegel dargestellt.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
31.120,12
|
0,00
|
0,00
|
31.120,12
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
31.120,12
|
0,00
|
0,00
|
31.120,12
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
2.083.849,45
|
0,00
|
0,00
|
2.083.849,45
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
216.138,62
|
156.093,73
|
0,00
|
372.232,35
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.716.355,74
|
808.723,01
|
882.896,74
|
1.642.182,01
|
Summe Sachanlagen
|
4.016.343,81
|
964.816,74
|
882.896,74
|
4.098.263,81
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
7.000,00
|
0,00
|
0,00
|
7.000,00
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
181.500,00
|
0,00
|
0,00
|
181.500,00
|
Summe Finanzanlagen
|
188.500,00
|
0,00
|
0,00
|
188.500,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
4.235.963,93
|
964.816,74
|
882.896,74
|
4.317.883,93
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
25.786,42
|
3.368,65
|
0,00
|
29.155,07
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
25.786,42
|
3.368,65
|
0,00
|
29.155,07
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
119.782,21
|
73.768,06
|
0,00
|
193.550,27
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
140.006,21
|
16.497,45
|
0,00
|
156.503,66
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
669.991,55
|
216.535,88
|
152.014,24
|
734.513,19
|
Summe Sachanlagen
|
929.779,97
|
306.801,39
|
152.014,24
|
1.084.567,12
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
955.566,39
|
310.170,04
|
152.014,24
|
1.113.722,19
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.965,05
|
5.333,70
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.965,05
|
5.333,70
|
Sachanlagen
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
1.890.299,18
|
1.964.067,24
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
215.728,69
|
76.132,41
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
907.668,82
|
1.046.364,19
|
Summe Sachanlagen
|
3.013.696,69
|
3.086.563,84
|
Finanzanlagen
|
|
|
Beteiligungen
|
7.000,00
|
7.000,00
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
181.500,00
|
181.500,00
|
Summe Finanzanlagen
|
188.500,00
|
188.500,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
3.204.161,74
|
3.280.397,54
|
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen
Unternehmen
Die Gesellschaft hält folgende Anteile:
Name, Sitz
|
Beteiligungsquote
|
|
Eigenkapital
|
|
Letztes
Jahresergebnis
|
|
%
|
|
T€
|
|
T€
|
BMKS Dienstleistungs
GmbH, Lehrte
|
25,00
|
|
1.731
|
|
270
|
Für die BMKS Dienstleistungs GmbH liegt der
Jahresabschluss zum 31.12.2022 vor.
Sämtliche
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit
bis zu einem Jahr.
Der
Sonderposten für Investitionszuschüsse und
-zulagen entwickelte sich im Geschäftsjahr wie
folgt:
|
|
T€
|
-
|
Sonderposten zu Beginn
des Geschäftsjahres
|
0
|
-
|
Einstellung im
Geschäftsjahr
|
72
|
-
|
./. Auflösung
Sonderposten im Geschäftsjahr
|
-2
|
|
|
70
|
Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten
werden in einem
Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst
dargestellt:
Art der Verbindlichkeit
zum
|
Gesamtbetrag
|
davon mit
einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
kleiner 1 J.
|
größer 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
4.098
|
2.834
|
1.264
|
727
|
537
|
(Vorjahr)
|
(4.997)
|
(3.566)
|
(1.431)
|
(689)
|
(742)
|
Erhaltene Anzahlungen
|
|
|
|
|
|
auf Bestellungen
|
12
|
12
|
0
|
0
|
0
|
(Vorjahr)
|
(0)
|
(0)
|
(0)
|
(0)
|
(0)
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
3.689
|
3.689
|
0
|
0
|
0
|
(Vorjahr)
|
(3.435)
|
(3.435)
|
(0)
|
(0)
|
(0)
|
(davon gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht)
|
(2.709)
|
(2.709)
|
(0)
|
(0)
|
(0)
|
(Vorjahr)
|
(2.543)
|
(2.543)
|
(0)
|
(0)
|
(0)
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
384
|
384
|
0
|
0
|
0
|
(Vorjahr)
|
(247)
|
(247)
|
(0)
|
(0)
|
(0)
|
Summe
|
8.183
|
6.919
|
1.264
|
727
|
537
|
(Vorjahr)
|
(8.679)
|
(7.248)
|
(1.431)
|
(689)
|
(742)
|
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind gesichert durch Sicherungsübereignung des
Bestandes an Ersatz- und Austauschteilen sowie Zubehör
gemäß Raumsicherungsübereignungsvertrag.
Darüber hinaus bestehen für die
Verbindlichkeiten im üblichen Umfang
branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende
Sicherheiten.
Des Weiteren bestehen folgende Grundschulden:
Grundschuld i. H. v. T€ 588 im Grundbuch von
Lüchow Blatt 2058 in Abt. III Nr. 3 Grundschuld i. H.
v. T€ 1.350 im Grundbuch von Salzwedel Blätter
7710, 7910, 10490, 11636, und 11102 in Abt. II Nr. 1 - 3
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von
T€ 216 (Vorjahr T€25).
Neben den in der Bilanz aufgeführten
Verbindlichkeiten sind die folgenden
Haftungsverhältnisse gemäß § 251
HGB zu vermerken:
|
T€
|
aus
Gesamtschuldnerschaft
|
2.667
|
aus Bürgschaften
|
500
|
Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus
Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen zu werden,
aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des
bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als
gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere
Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns
nicht vor.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen entstehen im
Wesentlichen aus folgenden Verträgen:
|
2024
|
|
2025-2029
|
|
T€
|
|
T€
|
Miet- und
Pachtverträge
|
9
|
|
28
|
Leasingverträge
|
51
|
|
18
|
V. Sonstige Angaben
1. Mitglieder der Geschäftsführung
Der
Geschäftsführung gehörte im
Geschäftsjahr an:
Herr Diplom - Kaufmann Andreas Schmidt
Der Geschäftsführer ist
alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen
des § 181 BGB befreit.
Die Angabe der Vergütung für die Mitglieder
der Geschäftsführung nach
§ 285 Nr. 9a HGB unterbleibt gem.
§ 286 Abs. 4 HGB.
2. Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte im
Geschäftsjahr durchschnittlich 39 (Vj.: 32)
Mitarbeiter, davon 11 gewerbliche und 28
kaufmännische. Darüber hinaus wurden
durchschnittlich 10 Auszubildende beschäftigt.
3. Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in
voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Salzwedel, den 26. September
2024
gez.
Andreas Schmidt, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich
um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke
verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen
Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender
Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Autohaus Schmidt GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Schmidt
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und
der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus
Schmidt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·
entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 und
·
vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·
identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
·
gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung
des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·
beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·
ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
·
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt
des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·
führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Lüneburg, 26.
September 2024
AMP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
ppa. Heinatz, Wirtschaftsprüfer
gez.
Behrens, Wirtschaftsprüfer
|