Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 3775
Eingetragen
18.2.2002
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel mit Kraftfahrzeugen sowie der Betrieb von Kraftfahrzeugreparaturwerkstätten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Schmidt
seit 10.5.2002
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Schmidt GmbH

Salzwedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Autohaus Schmidt GmbH , Salzwedel

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell
Die Autohaus Schmidt GmbH ist am Standort Salzwedel bis Juni 2022 ingepachteten Geschäftsräumen im Bereich Handel und Reparatur mit bzw. von Fahrzeugen tätig. Mit Wirkung zum01.07.2022 wurden Grundstücke und Gebäude käuflich erworben. Im Berichtsjahr bestanden Händlerverträge der Marken Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie SKODA. Serviceverträge dieser Marken sowie der AUDI AG lagen vor. Seit November 2022 liegt darüber hinaus ein Servicevertrag der Marke SEAT vor. Die GmbH ist Volkswagen WeltAuto Partner, zwecks Vermarktung des jungen Gebrauchtfahrzeugsegments der Marke Volkswagen PKW. Seit 2007 ist die Autohaus Schmidt GmbH zertifiziertes NORA-Leistungszentrum, d.h. Lieferant für Originalersatzteile an "Nicht Organisationsgebundene Rabattbegünstigte Abnehmer" (NORA). Die Abwicklung dieser Geschäftssparte erfolgt über die BMKS Dienstleistungs-GmbH mit Sitz in Lehrte, mit der ein entsprechender Dienstleistungs- und Managementvertrag geschlossen ist. Seit 01.04.2019 besteht in Lüchow, Seerauer Strasse eine Zweigniederlassung mit Servicevertrag der Marke SKODA. Die Autohaus Schmidt GmbH ist darüber hinaus Eigentümer eines in Lüchow, Tarmitzer Strasse gelegenen Grundstücks, welches an das nahestehende Unternehmen Autohaus Schmidt-Lüchow GmbH (Mitsubishi-Vertragshändler) verpachtet ist.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rd. 4,19 Billionen EURO und wuchs um 5,8% somit nominal um 0,23 Billionen EURO gegenüberdem Vorjahr. Preisbereinigt ergab sich jedoch ein Rückgang von 0,3 % gegenüber 2022. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die gestiegenen Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Erholung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es sogar zu einer Rezession.

Der Bereich PKW-Neuzulassungen Deutschland verzeichnete im Berichtsjahr rd. 2,84 Mio. Fahrzeuge und erreichte damit ein deutliches Plus von 7,3% zum Vorjahr. Der Marktanteil deutscher Konzernmarken an den Neuzulassungen betrug mit 68,5% rd. 1,9 Millionen Fahrzeuge. Knapp die Hälfte der Neuzulassungen waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet (1,38 Mio/ 48,5%). Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) nahmen um 11,4% zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5% stark rückläufig. Erstmals seit 2018 stieg der Anteil der neuzugelassenen Benziner wieder, ein Ergebnis des ausgelaufenen Umweltbonus.
Die Marke Volkswagen verzeichnete im Berichtsjahr mit 519.089 (Vj. 480.967) Neuzulassungen einen Zuwachs von 7,9%, und war mit einem Gesamtbestand von rd. 10,24 Mio. Fahrzeugen und somit 20,9 % des Gesamtbestandes weiterhin Marktführer. Bei den Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Elektroantrieben (BEV) gelang es Volkswagen mit 70.628 Fahrzeugen in 2023 13,5% der Gesamtzulassungen (524.219) dieses Bereiches darzustellen.

Mit einem Marktanteil von 5,9 % war SKODA auch in 2023 stärkste Importmarke. Der Anteil an den Neuzulassungen betrug für die Marke SKODA mit 168.561 Fahrzeugen rd. 5,9 %. 2022 waren von SKODA noch 143.928 Fahrzeuge neu zugelassen worden (+17,1%).

Auch im Bereich der Besitzumschreibungen bei Personenkraftwagen war in 2023 mit 6,0 Mio. Fahrzeugen eine deutliche Steigerung von 6,9% gegenüber dem Vorjahr (5,6 Mio.) zu verzeichnen.

Quellen: KBA Jahresbilanz Neuzulassungen 2023 KBA Jahresbilanz Besitzumschreibungen 2023
        Statista Konjunktur & Wirtschaft bis 2023
b. Geschäftsverlauf und -lage

Der Geschäftsverlauf wird von der Geschäftsführung als positiv betrachtet und hat die Prognose des Vorjahres hinsichtlich der Entwicklung des Rohergebnisses übertroffen, die Prognose hinsichtlich des Jahresüberschusses hat sich als richtig erwiesen.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a. Ertragslage

Der Gewinn vor Ertragsteuern betrug mit TEUR 679 rd. 2,1% des Umsatzes.

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge ./. Materialaufwand) lag mit T€ 7.297 um T€ 112 überdem des Vorjahres (T€ 7.185). Der Personalaufwand in Höhe von T€ 2.007 (6,0%) befand sich rd. T€ 78 über dem Vorjahreswert. Die Abschreibungen erhöhten sich von T€ 227 auf T€ 310. Die Aufwendungen für Zinsen erhöhten sich von T€ 126 um T€ 81 auf T€ 207. Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug mit T€ 472 1,4 % des Umsatzes.

b. Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 49 auf T€ 12.413. Die Veränderungen des Umlaufvermögens ergaben sich durch Zunahme der Vorräte um T€ 282 auf T€ 5.967. Die Forderungen zum Stichtag waren mit T€ 1.444 um rd. 54 T€ höher als in 2022. Sonstige Vermögensgegenstände wurden in Höhe von T€ 1.069 ausgewiesen (Vj. T€ 1.371). Die liquiden Mittel beliefen sich auf T€ 729 nach T€ 638 in 2022.

Die Finanzierung der Grundstücke und Gebäude Lüchow und Salzwedel erfolgt durch langfristige Darlehen. Das Umlaufvermögen, insbesondere die Finanzierung der Neu- und Vorführfahrzeuge erfolgt über entsprechende Linien der Volkswagen Bank Braunschweig.

Die Finanzlage im Geschäftsjahr 2023 war durchgängig als gut zu bezeichnen.

Die Liquidität 1. Grades (flüssige Mittel / Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) betrug zum Stichtag 19,8 % (Vj. 18,6%).

Das Netto-Geldvermögen (liquide Mittel und kurzfristige Forderungen) betrug T€ 3.243 nach T€ 3.398 im Vorjahr.

Das Netto-Umlaufvermögen (Netto-Geldvermögen zzgl. Vorräte abzgl. erhaltener Anzahlungen) belief sich auf T€ 9.197 (Vj.: T€ 9.083).

c. V e rmögenslage

Wesentliche Bilanzposten
 
Geschäftsjahr
Vorjahr
Veränderung
Aktiva
T€
T€
T€
Anlagevermögen
3.204
3.280
-76
Kurzfristige Vermögenswerte
8.480
8.445
35
Liquide Mittel
729
638
91
Passiva



Eigenkapital
3.929
3.457
 472
Kurzfristige Verbindlichkeiten
8.183
8.679
-496
Bilanzsumme
12.413
12.364
49



Finanzielle Leistungsindikatoren


202 3
2022
2021
Rohergebnis (in T€)
7.297
7.185
6.458
(Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) Veränderung des Rohergebnisses
gegenüber dem Vorjahr (in %)


1,6

 
11,3


-2,6

Eigenkapitalquote (in %)

31,6

27,9

29,2

Umsatzrendite (in %)

1,4

2,2

1,5


4. Prognosebericht

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im 1. Quartal 2024 leicht belebt, das BIP konnte gegenüber dem Vorquartal um rd. 0,2% gesteigert werden. Als große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland werden übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenige private und öffentliche Investitionen genannt.
Auch die KFZ Branche wird durch diese Faktoren hart getroffen. Hinzu kommt die höhere Belastung aus Zinsaufwendungen.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse insbesondere aus dem NORA-Ersatzteilgeschäft. Unsere Gewinnerwartungen für das laufende Jahr liegen auf Vorjahresniveau. Wir rechnen weiterhin mit einer guten Liquiditätslage. Die Eigenkapitalquote erwarten wir in etwa in gleicher Höhe wie in 2022.

Chancen- und Risikobericht

a. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Der Wettbewerbsdruck - insbesondere im Neuwagen Verkauf - lässt kaum gute Ergebnisse in diesem Bereich zu. Belastet werden diese Ergebnisse weiterhin durch angestiegene Zinsen auf einen wieder hohen fremdfinanzierten Fahrzeugbestand. Die Gebrauchtwagenpreise befinden sich nach Hochzeiten wieder auf einem abfallenden Niveau.

Ertragsorientierte Risiken

Durch den bestehenden Fachkräftemangel und hohen Wettbewerbsdruck auch in diesem Bereich, wird eine permanente Anpassung der Löhne und Gehälter erforderlich.
Änderungen bei Finanzierungs- und Leasingangeboten insbesondere im Kontext steigender Zinsen oder sinkender Kreditwürdigkeit der Kunden, könnten die Absatzchancen negativ beeinflussen.

Schlechte Konjunkturaussichten können zu einer Kaufzurückhaltung insbesondere bei den Privatkunden führen. Durch die Beendigung der Förderung für E-Autos erwarten wir einen Rückgang der Nachfrage nach E-Autos. Der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos ist mit erheblichen Risiken behaftet, da Unsicherheiten bei den Kunden hinsichtlich der Langlebigkeit der Batterien bestehen.

Der Trend zu Carsharing und Abomodellen kann zusätzlich zu einer Kaufzurückhaltung führen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzwirtschaftliche Risiken können sich aus ansteigenden Fremdkapitalzinsen ergeben. Ein hohes finanzwirtschaftliches Risiko besteht in einem niedrigeren cash flow als Folge eines Umsatzrückgangs. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Cyberrisiken

Durch Cyberangriffe kann es zur Gefährdung von Kundendaten und zu Vertrauensschäden kommen, die zu finanziellen Nachteilen für die Gesellschaft führen würden.

Chancenbericht

Chancen sehen wir in der verstärkten Kundenbindung, der Modellvielfalt und in unserer guten Qualität der Werkstatt.
Durch kontinuierliche Weiterbildung und Schulungsmaßnahmen wird die Qualität der Servicemitarbeiter verbessert. Durch ein ansprechendes Lohn- und Gehaltsgefüge sowie weitergehende Sozialleistungen wird dem Fachkräftemangel begegnet, um langfristig das wichtige Servicegeschäft zu stärken.

Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend und wird sich aus heutiger Sicht auch in 2024 positiv darstellen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Im Rahmen unseres Risikomanagements erfolgt keine quantitative Erfassung und Bewertung der möglichen Chancen und Risiken. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten sind derzeit nicht erkennbar.

Risikoberichterstattung zur Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente wurden nicht eingesetzt.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien von Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Salzwedel, den 26.September 2024

gez. Andreas Schmidt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.204.161,74 3.280.397,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.965,05 5.333,70
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.965,05 5.333,70
II. Sachanlagen 3.013.696,69 3.086.563,84
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.890.299,18 1.964.067,24
2. technische Anlagen und Maschinen 215.728,69 76.132,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 907.668,82 1.046.364,19
III. Finanzanlagen 188.500,00 188.500,00
1. Beteiligungen 7.000,00 7.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 181.500,00 181.500,00
B. Umlaufvermögen 9.209.176,53 9.082.909,39
I. Vorräte 5.966.572,61 5.684.375,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.513.544,07 2.760.759,95
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.513.544,07 2.760.759,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 729.059,85 637.773,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 205,66
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.413.338,27 12.363.512,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.928.929,48 3.456.454,13
I. gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Bilanzgewinn 3.853.929,48 3.381.454,13
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 70.500,00 0,00
C. Rückstellungen 230.567,82 228.488,58
D. Verbindlichkeiten 8.183.340,97 8.678.569,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.097.855,18 4.996.697,38
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.085.485,79 3.681.872,50
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.413.338,27 12.363.512,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.297.189,65 7.185.898,30
2. Personalaufwand 2.007.224,05 1.929.217,30
a) Löhne und Gehälter 1.671.221,14 1.616.876,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 336.002,91 312.340,90
3. Abschreibungen 310.170,04 226.904,04
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 310.170,04 226.904,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.083.636,61 3.926.698,63
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.630,00 3.630,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 526,16 427,13
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 207.252,39 126.433,24
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 207.217,71 258.426,00
9. Ergebnis nach Steuern 485.845,01 722.276,22
10. sonstige Steuern 13.369,66 7.466,55
Jahresüberschuss 472.475,35 714.809,67

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 472.475,35 714.809,67
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.381.454,13 2.666.644,46
3. Bilanzgewinn 3.853.929,48 3.381.454,13

Anhang

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023  
Autohaus Schmidt GmbH , Salzwedel

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Autohaus Schmidt GmbH hat ihren Sitz in Salzwedel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HRB 3775 eingetragen. In Lüchow wird seit dem 01.04.2019 eine Zweigstelle (SKODA) unterhalten.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewandt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

III. Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften.

Im Einzelnen gelten folgende Grundsätze:

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die beweglichen Anlagegüter werden, soweit abnutzbar, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear abgeschrieben.

Soweit für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ein niedrigerer Wert am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Die abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis zu € 800,00 werden ab dem Geschäftsjahr 2022 im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben. In den Vorjahren wurde für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten € 250,00 aber nicht € 1.000,00 überstiegen.

Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt:
-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten, Ausleihungen zum Nennwert.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen.

Erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen auf Sachanlagen wurden in den Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen eingestellt und über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagengüter ertragswirksam vereinnahmt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Berichtsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
Abgänge
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023


31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen




Immaterielle Vermögensgegenstände




entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
31.120,12
0,00
0,00
31.120,12
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
31.120,12
0,00
0,00
31.120,12
Sachanlagen




Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.083.849,45
0,00
0,00
2.083.849,45
technische Anlagen und Maschinen
216.138,62
156.093,73
0,00
372.232,35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.716.355,74
808.723,01
882.896,74
1.642.182,01
Summe Sachanlagen
4.016.343,81
964.816,74
882.896,74
4.098.263,81
Finanzanlagen




Beteiligungen
7.000,00
0,00
0,00
7.000,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
181.500,00
0,00
0,00
181.500,00
Summe Finanzanlagen
188.500,00
0,00
0,00
188.500,00
Summe Anlagevermögen
4.235.963,93
964.816,74
882.896,74
4.317.883,93

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Abgänge
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023


31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
Anlagevermögen




Immaterielle Vermögensgegenstände




entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
25.786,42
3.368,65
0,00
29.155,07
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
25.786,42
3.368,65
0,00
29.155,07
Sachanlagen




Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
119.782,21
73.768,06
0,00
193.550,27
technische Anlagen und Maschinen
140.006,21
16.497,45
0,00
156.503,66
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
669.991,55
216.535,88
152.014,24
734.513,19
Summe Sachanlagen
929.779,97
306.801,39
152.014,24
1.084.567,12
Finanzanlagen




Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
955.566,39
310.170,04
152.014,24
1.113.722,19

Buchwert
Buchwert

31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
Anlagevermögen


Immaterielle Vermögensgegenstände


entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.965,05
5.333,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
1.965,05
5.333,70
Sachanlagen


Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.890.299,18
1.964.067,24
technische Anlagen und Maschinen
215.728,69
76.132,41
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
907.668,82
1.046.364,19
Summe Sachanlagen
3.013.696,69
3.086.563,84
Finanzanlagen


Beteiligungen
7.000,00
7.000,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
181.500,00
181.500,00
Summe Finanzanlagen
188.500,00
188.500,00
Summe Anlagevermögen
3.204.161,74
3.280.397,54


Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Die Gesellschaft hält folgende Anteile:

Name, Sitz
Beteiligungsquote

Eigenkapital

Letztes
Jahresergebnis


%

T€

T€
BMKS Dienstleistungs GmbH, Lehrte
25,00

1.731

270


Für die BMKS Dienstleistungs GmbH liegt der Jahresabschluss zum 31.12.2022 vor.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:



T€
-
Sonderposten zu Beginn des Geschäftsjahres
0
-
Einstellung im Geschäftsjahr
72
-
./. Auflösung Sonderposten im Geschäftsjahr
-2


70



Die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten werden in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
31.12.2023
kleiner 1 J.
größer 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.

T€
T€
T€
T€
T€
gegenüber Kreditinstituten
4.098
2.834
1.264
727
537
(Vorjahr)
(4.997)
(3.566)
(1.431)
(689)
(742)
Erhaltene Anzahlungen





auf Bestellungen
12
12
0
0
0
(Vorjahr)
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
aus Lieferungen und Leistungen
3.689
3.689
0
0
0
(Vorjahr)
(3.435)
(3.435)
(0)
(0)
(0)
(davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht)
(2.709)
(2.709)
(0)
(0)
(0)
(Vorjahr)
(2.543)
(2.543)
(0)
(0)
(0)
sonstige Verbindlichkeiten
384
384
0
0
0
(Vorjahr)
(247)
(247)
(0)
(0)
(0)
Summe
8.183
6.919
1.264
727
537
(Vorjahr)
(8.679)
(7.248)
(1.431)
(689)
(742)


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch Sicherungsübereignung des Bestandes an Ersatz- und Austauschteilen sowie Zubehör gemäß Raumsicherungsübereignungsvertrag.

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Des Weiteren bestehen folgende Grundschulden:
Grundschuld i. H. v. T€ 588 im Grundbuch von Lüchow Blatt 2058 in Abt. III Nr. 3 Grundschuld i. H. v. T€ 1.350 im Grundbuch von Salzwedel Blätter 7710, 7910, 10490, 11636, und 11102 in Abt. II Nr. 1 - 3
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 216 (Vorjahr T€25).

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB zu vermerken:


T€
aus Gesamtschuldnerschaft
2.667
aus Bürgschaften
500


Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen entstehen im Wesentlichen aus folgenden Verträgen:


2024

2025-2029

T€

T€
Miet- und Pachtverträge
9

28
Leasingverträge
51

18


V. Sonstige Angaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:
Herr Diplom - Kaufmann Andreas Schmidt
Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Vergütung für die Mitglieder der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

2. Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 39 (Vj.: 32) Mitarbeiter, davon 11 gewerbliche und 28 kaufmännische. Darüber hinaus wurden durchschnittlich 10 Auszubildende beschäftigt.

3. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Salzwedel, den 26. September 2024

gez. Andreas Schmidt, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Schmidt GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Schmidt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Schmidt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
·  beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·   führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

 Lüneburg, 26. September 2024


AMP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. ppa. Heinatz, Wirtschaftsprüfer

gez. Behrens, Wirtschaftsprüfer

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