Teamwork Instore Services GmbH

Kirchdorfer Straße 3, 53797 Lohmar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 13257
Eingetragen
2.1.2015
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Serviceleistungen für Handels- und Dienstleistungsgewerbe, insbesondere Regalauffülldienste, Promotion und Verkaufsförderungsdienste aller Art, ausgenommen Handwerkstätigkeiten, sowie die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kilian Heinrich
seit 20.3.2024
Prokura
Stephanie Heinrich
seit 24.2.2022
Geschäftsführer
Stefan Krause
seit 2.1.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
33.19%
19.17%
M*** V*****
19.17%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
15.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
manibia Verwaltungs-GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Teamwork Instore Services GmbH

Lohmar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Darstellung und Positionierung der Gesellschaft

Die TEAMWORK Instore Services GmbH ist ein seit 1989 bundesweit agierendes Dienstleistungsunternehmen und realisiert prozessoptimierende Outsourcing-Lösungen für die Zielgruppe Handelsunternehmen.

2023 stand unter Einfluss von den nach wie vor nachlaufenden Auswirkungen von Corona, des Ukraine Krieges sowie der Verunsicherung der Endverbraucher aufgrund Inflation und Energiepreisanstieg. Dies führte auch bei Teamwork-Kunden zu Umsatzrückgängen und somit zu geringeren Auftragsmengen auf bestehender Fläche.

Zudem wurde in 07.2022 der Fashion- und E-Commerce Bereich in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert, was zu einer deutlichen Umsatzverringerung im Jahr 2023 führte.

Die Ausgliederung des Fashionbereiches führte zur Konzentration auf das Kerngeschäft und zu einer Neufokussierung im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, die jetzt auch im technischen und gewerblichen Bereich verstärkt in Angriff genommen wurde. Hierzu wurde der Bereich gezielt personell verstärkt.

Nach wie vor sind für die Auftraggeber des Handels nicht nur die angebotenen reinen Dienstleistungen ausschlaggebend, darüber hinaus spielen weitere Faktoren, wie die finanzielle Sicherheit des Dienstleisters sowie die Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen und die Umsetzung der sozialen Standards eine wichtige Rolle.

Dieses wird vom Unternehmen durch kosten- und prozessintensive Zertifizierungen von unabhängigen Prüfinstituten nachgewiesen. Diese Entwicklungen und die genannten Entscheidungskriterien sind für das Geschäftsmodell der TEAMWORK Instore Services GmbH von großer Bedeutung.

Umsatzentwicklung

Die TEAMWORK Instore Services GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von rund € 23,3 Mio. erzielen. Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr i.H. v. ca. 5,0 € Mio. ist im Wesentlichen auf die Ausgliederung der Bereiche Fashion und E-Commerce zurückzuführen.

Auch im Jahr 2023 wurden im Lebensmittelbereich zahlreiche Perspektiv-Kunden dazugewonnen, sowohl im Bereich des Werkvertrages als auch in der Arbeitnehmerüberlassung. Zudem wurde ein nationaler Baumarkt-Kunde mit zahlreichen Filialen dazugewonnen. Trotzdem blieb auch der Lebensmittelhandelsbereich aufgrund von Kaufzurückhaltung beim Endverbraucher hinter den Umsatzerwartungen zurück. Die Verunsicherung aufgrund des Ukraine Krieges, der Inflation sowie die schlecht zu kalkulierenden Energiepreiserhöhungen führten nach wie vor zu einem veränderten Einkaufsverhalten beim Endkunden

Der Bereich "Instorelogistik" ist weiterhin das Kerngeschäft und erzielte 98% Umsatzanteil, im Bereich Arbeitnehmerüberlassung wurden 2% Umsatz erwirtschaftet.

Vergleich mit der Vorjahresprognose

Der Umsatzrückgang belief sich auf rd. 17,81 %. Aufgrund der Ausgliederung des Fashion- und E-Commerce-Bereiches sank das Geschäftsergebnis um 34,24 %.

Im Geschäftsjahr 2023 lag der Schwerpunkt nach der Ausgliederung des Fashion-Bereiches in den Bereichen LEH, Baumarkt, Tiernahrung und Arbeitnehmerüberlassung.

Hierfür mussten alle verfügbaren Mittel für die weiterhin schwierige Personalsuche aufgewendet werden. Maßgeblich war, dass die TEAMWORK Instore Services GmbH flexibel und schnell auf die deutlich erschwerte Personalknappheit auf dem deutschen Arbeitsmarkt reagiert hat und die Strukturen in allen relevanten Bereichen an die veränderte Ausgangslage anpassen konnte.

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Im Bereich Personal-Rekrutierung wurden im Jahr 2023 weiterhin hohe Investitionen getätigt. Diese Investitionen zahlten sich besonders bei der kurzfristigen Personalsuche aus und führten zu einer sehr hohen Kundenzufriedenheit und zu einer erheblichen Entlastung des Außendienstes.

Wie bereits in den Vorjahren hat die Gesellschaft auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Auditierung zur Sicherstellung sozialer Standards durch den TÜV Rheinland erfolgreich bestanden. Diese Auditierung erfordert permanente Schulungsmaßnahmen, sowie die stetige Optimierung von internen Prozessabläufen, mit denen die Einhaltung der vorgegebenen Standards dokumentiert und somit die Nachweispflicht sichergestellt wird. Dies erfordert ein erhebliches Maß an monetärem und zeitlichem Einsatz sowohl auf der operativen als auch auf der administrativen Ebene. Dies ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern.

B. Lage des Unternehmens

Das Gesamtvermögen der TEAMWORK Instore Services GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 679 auf T € 7.281 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Umsatzforderungen.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin als gesichert zu bezeichnen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich auch aufgrund des Umsatzrückgangs um T€ 410 auf T€ 2.472 verringert. Dies entspricht einem Anteil von 33,95 % am Gesamtvermögen. Das Ausfallrisiko ist hierbei aufgrund der vorhandenen Kundenstruktur zu vernachlässigen.

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote ist von 48,22 % auf 52,72 % gestiegen. Dies ergibt sich aus dem gesunkenen Gesamtvermögen bei absolut gleichbleibendem Eigenkapital.

Der an die Muttergesellschaft aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinn ist um T€ 465 auf T€ 895 gesunken. Der Umsatzrückgang von T€ 5.040 konnte durch entsprechende Maßnahmen auf der Kostenseite größtenteils kompensiert werden. Die Ertragslage ist unverändert positiv.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Planumsatz geringfügig unterschritten, der Deckungsbeitrag lag genau im Plan.

Weiterhin zeigt sich, dass die Zusammenarbeit mit dem Verband ILS einen hohen Stellenwert bei bestehenden und neuen Kunden darstellt. Durch die Vereinbarung von tariflichen Mindestarbeitsbedingungen und die Zertifizierung von Sozial- und Organisationsstandards werden den Mitarbeitern Maßstäbe und Sicherheiten geboten, die der Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen dienen.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einer deutlichen Umsatzverbesserung im Kerngeschäft Werkvertrag. Der Ertrag wird aufgrund dringend notwendig gewordener Investitionen in zusätzlichen Außendienst zur Bewältigung des Mehrumsatzes in etwa auf Vorjahresniveau liegen.

Risikobericht

Das Liquiditätsrisiko, d.h. Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können, schätzen wir als gering ein.

Die Unternehmensentwicklung hängt maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Auf Basis der Konjunkturprognose des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wird für das Jahr 2024 ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um lediglich 0,3 % erwartet. Die konjunkturellen Risiken werden als mittel bis hoch eingeschätzt.

Ein weiteres mögliches Wachstumshemmnis ist nach wie vor im Rekrutierungsengpass zu sehen. Die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter ist ein kritischer Erfolgsfaktor im Markt und macht sich durch eine geringere Anzahl von interessanten Bewerbern bemerkbar. Um dieses Risiko einzugrenzen, setzt die TEAMWORK Instore Services GmbH auf die kontinuierliche Verbesserung der Rekrutierungsprozesse sowie die optimale Ausnutzung diverser Kanäle, auch mit der Unterstützung von neuen innovativen Softwarelösungen. Die Einstellung von externem Personal ist ein kritischer Faktor, der bedeutend das Wachstum und die zukünftige Profitabilität beeinflusst, daher stufen wir dieses Risiko als erhöhtes Risiko ein.

Nach wie vor lässt sich der weitere Verlauf der Konjunktur-Erholung nicht vorhersehen. Aufgrund der starken Führungsmannschaft und den Erfahrungen aus den Geschäftsjahren 2022/23 sehen wir uns auch für die Zukunft gut aufgestellt.

Darüber hinaus bestehen, unserer Einschätzung, nach keine wesentlichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Chancenbericht

Die TEAMWORK Instore Services GmbH besitzt eine breite und solide Kundenbasis. Unabhängig von der aktuellen Entwicklung der Konjunktur geht die Geschäftsführung aufgrund der Kundenstruktur davon aus, die Marktposition gut halten zu können.

Der bisherige Umsatzverlauf im Jahr 2024 zeigt eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Die Auftragslage hat sich deutlich verbessert, es konnten bereits zahlreiche zusätzliche Kunden für das zweite Halbjahr gewonnen werden. Daher erwartet die Geschäftsführung für 2024 in ihren Kernbereichen ein deutliches Umsatzwachstum zu erreichen.

 

Lohmar, den 01.07.2024

TEAMWORK Instore Services GmbH

Geschäftsführung

Stefan Krause

Stephanie Heinrich

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.931,00 13.271,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.053,50 1.702,50
II. Sachanlagen 10.877,50 11.568,50
B. Umlaufvermögen 7.241.389,80 7.910.413,07
I. Vorräte 84.565,54 43.951,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.785.433,60 7.561.968,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 371.390,66 304.492,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.635,66 36.772,86
Aktiva 7.280.956,46 7.960.456,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.838.735,23 3.838.735,23
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 2.830.794,21 2.830.794,21
III. Bilanzgewinn 981.941,02 981.941,02
B. Rückstellungen 408.660,87 470.218,19
C. Verbindlichkeiten 3.033.560,36 3.651.503,51
Passiva 7.280.956,46 7.960.456,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 23.533.781,40 28.879.665,13
2. Personalaufwand 20.270.954,33 24.062.392,34
a) Löhne und Gehälter 16.179.088,37 19.277.050,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.091.865,96 4.785.341,78
davon für Altersversorgung 1.938,24 1.978,20
3. Abschreibungen 9.020,68 35.369,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.020,68 35.369,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.412.027,06 3.495.718,19
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 94.036,06 96.200,91
davon aus verbundenen Unternehmen 93.544,99 84.952,61
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.840,67 13.229,89
7. Ergebnis nach Steuern 902.974,72 1.369.156,43
8. sonstige Steuern 7.135,16 8.120,34
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 895.839,56 1.361.036,09
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Teamwork Instore Services GmbH hat ihren Sitz in Lohmar und ist unter der Nummer HRB 13257 im Register des Amtsgerichts Siegburg eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Die Teamwork Instore Services GmbH mit Sitz in Sankt Augustin ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 Satz 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG.

Die bei einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke sowie Angaben und Hinweise, die wahlweise in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, werden grundsätzlich im Anhang vorgenommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten.

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ansatz und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgen nach folgenden Grundsätzen:

Zugänge beim Anlagevermögen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Abschreibungen erfolgen planmäßig auf der Grundlage der steuerlichen Abschreibungssätze nach der linearen Abschreibungsmethode.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, dabei wird ihr Abgang zulässigerweise unterstellt.

Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Einkaufspreisen bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bewertet. Mögliche Ausfallrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag sind, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB ergibt sich aus Anlage III - Blatt 5.

Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Darlehensgewährungen.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Gewinnvortrag zum 01. Januar 2023 981.941,02
Jahresüberschuss 0,00
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 981.941,02

Der laufende Gewinn 2023 wurde aufgrund des in 2016 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt.

Der Posten sonstige Rückstellungen setzt sich wie folgt zusammen:

Prämien/Tantiemen T€ 50,8
Resturlaub T€ 246,3
Jahresabschluss, Steuererklärungen, Betriebsprüfung T€ 30,0
Ausstehende Lohnabrechnungen T€ 44,1
Übrige T€ 125,6
T€ 408,6

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.132,4 betreffen insbesondere die Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung an die Gesellschafterin manibia Verwaltungs-GmbH in Höhe von T€ 895,8.

III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen T€ 9,0 und sind in ihrer Zusammensetzung aus der Anlage A zum Anhang ersichtlich.

C. Ergänzende Angaben

I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB

Aus den abgeschlossenen Mietverträgen ergibt sich eine jährliche Gesamtverpflichtung in Höhe von T€ 9,6.

Aus abgeschlossenen Leasing- und Wartungsverträgen für Fahrzeuge, Kopierer und Software ergeben sich jährlich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 251,0.

II. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum im Durchschnitt 3.335 Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt nach Köpfen). Davon entfielen auf

Anzahl
Angestellte 44
Festangestellte Stundenlöhner 172
Aushilfen 3.119
3.335

III. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Frau Stephanie Heinrich, Nordenham

Herr Stefan Krause, Berlin

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge wird § 286 Abs. 4 HGB angewandt.

IV. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 981.941,02 auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Konzernabschluss

Die Teamwork Instore Services GmbH wird in den Konzernabschluss der manibia Beteiligungs-GmbH, Mainz, einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

 

Mainz, den 30. Juni 2024

Anschaffungskosten
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
-. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.393,75 0,00 0,00 88.393,75
II. Sachanlagen
-. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.840,76 7.680,68 3.439,58 63.081,86
147.234,51 7.680,68 3.439,58 151.475,61
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
-. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.691,25 649,00 0,00 87.340,25
II. Sachanlagen
-. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.272,26 8.371,68 3.439,58 52.204,36
133.963,51 9.020,68 3.439,58 139.544,61
Buchwerte
Stand 31.12.2022
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
-. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.702,50 1.053,50
II. Sachanlagen
-. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.568,50 10.877,50
13.271,00 11.931,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez.

Stefan Krause

Stephanie Heinrich

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der Tea mwork Instore Services Gm bH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Teamwork Instore Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Teamwork Instore Services GmbH zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 24. Juli 2024

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