Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 165678
Vorher
Datenläufer GmbHCalCon Ingenieurgesellschaft mbH
Eingetragen
2.1.2007
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von allgemeinen IT-Leistungen für die Immobilienwirtschaft, insbesondere Entwicklung, Pflege, Betrieb und Vertrieb von Softwarelösungen für die strategische Planung und Bestandsentwicklung von Immobilien, insbesondere durch Gebäudeanalysen, Erfassung und Aufbereitung von Bestandsdaten, bedarfsgerechte Planung von Maßnahmen und zuverlässige Ermittlung von Kosten sowie Erbringung von Projekt-, Schulungs- und Beratungsleistungen (insbesondere Investitionsund Rentabilitätsanalysen) in diesem Bereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anne Birgit Höh
seit 4.2.2026
Geschäftsführer
Bernd Joneleit
seit 12.3.2025
Prokura
Gerald Norman Ludwig
seit 17.7.2024
Prokura
Ulrike Gilfrich
seit 26.4.2024
Prokura
Carsten Akira Göbel
seit 26.4.2024
Prokura
Roland Dr. Claussen
seit 28.11.2023
Geschäftsführer
Katrin Leonie Benig
seit 21.11.2022
Prokura
Prokura
Claudia Anita Jost
seit 16.3.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (6)

NameAnteil
Arnhem MidCo S.à r.l.LUX
49.21%
AI Houses II (Luxembourg) S.à r.l.LUX
26.29%
CCP IV Master LuxCo SARLLUX
12.80%
CDP Investissements Inc.CAN
9.84%
1.28%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Aareon Holding GmbH AG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CalCon Deutschland GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A.  Anlagevermögen 2.600.401,98 2.911.343,18
I.  Immaterielle Vermögensgegenstände 860.840,67 1.150.098,21
II. Sachanlagen 44.495,61 66.179,27
III. Finanzanlagen 1.695.065,70 1.695.065,70
B.  Umlaufvermögen 5.139.200,18 4.850.608,91
I. Vorräte 25.612,14 17.791,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.391.357,98 4.613.065,68
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 722.230,06 219.751,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.698,04
7.739.602,16 7.764.650,13
Passiva
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 5.868.556,85 6.512.669,76
I.  Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II.  Kapitalrücklage 6.200.930,85 6.207.832,29
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 286.738,91 -496.298,51
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -644.112,91 776.135,98
B. Rückstellungen 593.055,25 553.754,32
C. Verbindlichkeiten 1.277.990,06 679.026,05
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 19.200,00
7.739.602,16 7.764.650,13

Anhang

Beschreibung der Geschäftstätigkeit und rechtliche Grundlagen

Die CalCon Deutschland GmbH, Beethovenplatz 4, 80336 München, (im Nachfolgenden auch Gesellschaft genannt) erbringt allgemeine IT-Leistungen für die Immobilienwirtschaft, insbesondere Entwicklung, Pflege, Betrieb und Vertrieb von Softwarelösungen für die strategische Planung und Bestandsentwicklung von Immobilien, insbesondere durch Gebäudeanalysen, Erfassung und Aufbereitung von Bestandsdaten, bedarfsgerechte Planung von Maßnahmen und zuverlässige Ermittlung von Kosten sowie Erbringung von Projekt-, Schulungs- und Beratungsleistungen (insbesondere Investitions- und Rentabilitätsanalysen).

Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nr. HRB 165678 eingetragen. Alleinige Gesellschafterin ist seit Juli 2023 die Aareon Holding GmbH,  Isaac-Fulda-Allee 6, 55124 Mainz. Die Anteile an der Gesellschaft wurden mit Urkunde vom 04.07.2023 von der Aareon AG an die Aareon Holding GmbH übertragen.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 Euro.

Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Aareon AG im Sinne des § 271 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Aareon AG, Mainz, (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Darüber hinaus erfolgt die Einbeziehung in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft, der Aareal Bank AG, Wiesbaden, (größter Konsolidierungskreis). Beide Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Erstellung der Konzernabschlüsse erfolgt nach § 315e HGB unter Anwendung der in der Europäischen Union (EU) geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS).

Grundlagen der Bilanzierung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 und Abs. 4 HGB und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Vermerke zu einzelnen Posten der Bilanz sowie Vermerke, die wahlweise in Bilanz oder Anhang anzubringen sind, sind aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB wird Gebrauch gemacht. Der Ausweis erfolgt in Tausend Euro (TEUR), sofern nichts anderes angegeben wird. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gesellschaft übt das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nicht aus.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um entsprechende planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer entspricht den AfA-Tabellen der Finanzverwaltung. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 EUR nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 250 EUR bis 1.000 EUR werden aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz in einen jahrgangsbezogenen steuerlichen Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Nach der vollständigen Abschreibung wird der Sammelposten im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, werden bei Vorliegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Von dem Abwertungswahlrecht bei kurzfristigen Wertminderungen gemäß §253 Absatz 3 Satz 6 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Sofern die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung entfallen, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der historischen Anschaffungskosten.

Die Vorräte beinhalten geleistete Anzahlungen. Diese werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert bilanziert; unverzinsliche und unterverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Barwert angesetzt. Die Abzinsung erfolgt mit einem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten Rechnungszins. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand berücksichtigt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software und Lizenzen.

In den Finanzanlagen sind die Anteile an der CalCrom srl., Rumänien, in Höhe von 83,33% enthalten (1.570 TEUR). In den Ausleihungen an fremde Dritte ist eine Mietkaution für den Standort München in unveränderter Höhe von 125 TEUR zu verzeichnen.

Die Vorräte beinhalten geleistete Anzahlungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind antizipative Abgrenzungen in Höhe von 433 TEUR (Vorjahr 1.924 TEUR) für geleistete, noch nicht fakturierte Leistungen enthalten.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber der Aareon AG in Form von kurzfristigen Termingeldanlagen in Höhe von 870 TEUR (Vorjahr 820 TEUR) sowie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen für erbrachte Dienstleistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände zeigen im Wesentlichen Steuerforderungen i. H. v. 28 TEUR (Vorjahr 130 TEUR).

Die liquiden Mitteln über insgesamt 722 TEUR sind in voller Höhe Guthaben bei verbundenen Unternehmen (Vorjahr 220 TEUR).

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert in Höhe von 25 TEUR angesetzt.

Die Rückstellungen umfassen Steuerrückstellungen i. H. v. 288 TEUR (Vorjahr 203 TEUR) sowie sonstige Rückstellungen i. H. v. 305 TEUR (Vorjahr 350 TEUR).

Die Verbindlichkeiten umfassen neben den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. 359 TEUR (Vorjahr 500 TEUR) sonstige Verbindlichkeiten i. H. v. 912 TEUR (Vorjahr 161 TEUR).

Diese bestehen hauptsächlich für Steuern in Höhe von 330 TEUR (Vorjahr 159 TEUR) und Mitarbeiter-Freistellungen in Höhe von 582 TEUR (Vorjahr 0 TEUR).

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, beläuft sich auf 1.824 TEUR (Vorjahr: 2.998 TEUR). Dieser Betrag beinhaltet Verpflichtungen aus verschiedenen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 1.629 TEUR (Vorjahr: 2.838 TEUR) sowie andere sonstige Verpflichtungen i. H. v. 196 TEUR (Vorjahr: 160 TEUR).

Beschäftigte Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 50 Angestellte (Vorjahr: 51 Angestellte).

 

München, den 05. Juli 2024

CalCon Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Roland Claussen                                                  Marcus Peters

Sonstiger Berichtsteil

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.

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