Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 9510
Eingetragen
18.9.1986
Branche
Malerei- und LackiergewerbeGlasergewerbeGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Betrieb einer Restaurierung- und Kirchenmalerwerkstätte

Historie

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Management

NameRolle
Markus Pfister
seit 5.4.2012
Geschäftsführer
Hans Pfister
seit 12.8.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Markus Pfister
86492 Egling a. d. Paar
40000
80.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hans Pfister-GmbH

Egling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 33.101,00 20.053,00
I. Sachanlagen 33.101,00 20.053,00
B. Umlaufvermögen 193.094,97 436.698,01
I. Vorräte 103.689,39 77.718,29
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 44.000,00 33.070,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 89.343,66 271.350,43
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 575,29 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 61,92 87.629,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.649,82 1.571,28
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 55.065,64 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 282.911,43 458.322,29

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 4.213,27
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Verlustvortrag 21.351,32 22.981,43
III. Jahresfehlbetrag 59.278,91 -1.630,11
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 55.065,64 0,00
B. Rückstellungen 157.728,03 324.150,00
C. Verbindlichkeiten 125.183,40 129.959,02
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 25.591,17 37.037,23
Bilanzsumme, Summe Passiva 282.911,43 458.322,29

Anhang



1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des am 25.05.2009 verkündeten Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Die Gesellschaft hat das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB in Anspruch genommen und eine Anpassung der Vorjahresbeträge nicht vorgenommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

1. Die Bilanz wurde gemäß § 266 HGB vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

2. Die Bilanzierung von Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Einbeziehung eventuell angefallener Nebenkosten. Die beweglichen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Die Absetzungen für Abnutzung (AfA) richten sich nach der jeweiligen betrieblichen Nutzungsdauer des Anlageguts unter Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen. Entsprechend der Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen im Berichtszeitraum wurde die AfA zeitanteilig vorgenommen.

3. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto 410,00 Euro werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst.

4. Die Ansprüche aus den bestehenden Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurden deshalb gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr erstmals mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet.

5. Bei Vorräten einschl. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte die Aktivierung zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten. Für Bestandsrisiken und Ungängigkeit wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

6. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten sind außer direkten Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten sowie Materialgemeinkosten einbezogen.

7. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag aktiviert. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sowie zu erwartenden Skonti wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

8. Die von dem Gesellschafter Johann Pfister der Gesellschaft gewährten Darlehen wurden gesondert ausgewiesen. Feste Rückzahlungsvereinbarungen wurden nicht getroffen.Für das Darlehen wurden folgende Zins- und Tilgungsvereinbarungen getroffen. Als Zinssatz wurden 6 % vereinbart. Zur Abwendung einer möglichen Überschuldung wurde ein Rangrücktritt vereinbart.

9. Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

10. Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

11. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein Rechnungszins von 5,15 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Der Berechnung wurde ein Gehaltsanpassungstrend von 0 %, ein Rententrend von 0 % sowie eine pauschale Fluktuation zugrunde gelegt.

12. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, soweit sie passivierungsfähig sind.

13. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.


3. Erläuterungen zur Bilanz


1. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 25.564,59
Der Bilanzverlust hat sich wie folgt entwickelt:

 
EUR
Vortrag zum 01.01.2010
-21.351,32
Ausschüttung 2010
0,00
Jahresfehlbetrag 2010
-59.278,91
Bilanzverlust 31.12.2010
-80.630,23



2. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Pensionen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die an die Versorgungsberechtigten zur Sicherung der Pensionsansprüche verpfändet wurden. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind im Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurden deshalb gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr erstmals mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet.
Die Verrechnung der Pensionsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen basiert auf folgenden Werten:

Erfüllungsbetrag der Rückstellungen nach der PuC-Methode
 365.821,00 Euro
Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände
213.605,97 Euro


Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Stichtagskurs zum Bilanzstichtag.

4 .Sonstige Angaben
4.1. Geschäftsführung
Zusammensetzung im Geschäftsjahr 2010: Herr Johann Pfister, Beruf  Restaurator
Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9a und Nr. 9b HGB Gebrauch gemacht.
4.2.  Ergebnisverwendung
Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 80.630,23 auf neue Rechnung vorzutragen.

  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2011 festgestellt.

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