Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 113285
Eingetragen
29.5.2002
Branche
Herstellung von Süßwaren, ohne DauerbackwarenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenHerstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Gegenstand
die industrielle Herstellung und der Vertrieb von Schokoladen aller Art und von schokoladenähnlichen Lebensmitteln

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kirchhofer Str. 191, 73265 Dettingen/Teck
500.000 €
50.00%
Gschinger Linde 22, 99191 Nellingen
500.000 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

WERGONA SCHOKOLADEN GmbH

Wernigerode

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2015 bis zum 30.04.2016

Lagebericht

Wirtschaftliches Umfeld

Im Jahr 2015 kletterten die Preise für die Importrohstoffe Kakao, Mandeln und Haselnüsse auf Rekordniveau. Ein Grund für diese Entwicklung waren Ernterückgänge aufgrund von Witterungsverhältnissen und die deutlich gewachsene globale Nachfrage. Die Produktion von Schokoladewaren konnte leicht gesteigert werden. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Schokoladewaren betrug 9,85 kg (+3,0 %), wertmäßig sank er auf 42,40 € (-3,7 %). Der wertmäßige Rückgang beim Inlandsangebot und beim Pro-Kopf-Verbrauch ist dabei allerdings auf statistischen Verschiebungen beim Produktionswert zurückzuführen.

Nach den Angaben von Nielsen gab es einen leichten Zuwachs im Absatz von 0,5 % auf 675.398 t. Der Umsatz wuchs um 5,7 % auf 6,7 Mrd. €. Nach IRI-Erhebungen fiel der Absatz von Schokowaren excl. Saison dagegen leicht um 0,4 % auf 573.484 t. Der Umsatz stieg um 4,9 % auf 5,5 Mrd. €.

Mittel- bis langfristig wird die Konzentrationsdynamik bei den Herstellern weiter zunehmen, da viele Unternehmen zu klein sind und einen zu alten Maschinenpark haben, um den Anforderungen der Kunden gewachsen zu sein. Neue gesetzliche Vorgaben wie die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) und aufwendige Auditierungen nach dem IFS Food-Standard tragen ihr Übriges dazu bei.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2015/16 verlief grundsätzlich gemäß unserer Erwartungen. Während die geplante Gesamtleistung von T€ 92.200 insbesondere aufgrund einer geringeren Vorproduktion mit T€ 86.291 um 10,1 % unter dem Vorjahreswert liegt, hat die erfolgreiche Umsetzung des Effizienzprojektes "Wergona 2020" das Erreichen unserer Ziele ermöglicht.

Die wesentlichen Ursachen für die Kosteneinsparungen waren die verbesserte Materialaufwandsquote durch Einsparungen bei den Verpackungsmaterialien und geringere Restposten und die deutlich verbesserte Personalaufwandsquote durch die Optimierung der Produktionsabläufe. Bei den Energiekosten konnte durch den Abschluss neuer Verträge ebenfalls Einsparpotentiale gehoben werden.

Das operative Ergebnis (EBITDA) beträgt vor diesem Hintergrund T€ 5.272. Dies entspricht einem Anstieg von 20,2 % gegenüber dem Vorjahr.

Im Segment "Ganzjahr" konnte der Bereich "Zuckerwaren" zwar ausgebaut werden, belastet wurde dieser Bereich allerdings durch geringere Lieferungen von flüssiger Schokolade, weshalb hier der Umsatz von T€ 31.218 um 13,5 % auf T€ 27.003 gesunken ist.

Im Segment "Saison" konnte durch zusätzliches Volumen der Umsatz auf T€ 61.747 (+2,9 %) gesteigert werden.

Ausrichtung

Die Wergona Schokoladen GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre führende Stellung als Lebensmittelindustrielieferant von Saison- und Schokoladenartikeln festigen.

Die Strategie "Top Qualität mit kompletter Leistung bis zum Kunden zu attraktiven Preisen" hat sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr bewährt. Der Aufbau von Produktionskapazitäten in neuen Bereichen der Süßwaren ermöglichen Umsatz- und Ertragssteigerungspotentiale.

Wesentliche Investitionen

Die Wergona Schokoladen GmbH hat sich durch ihre Investitionen in der Vergangenheit eine hervorragende Marktposition erarbeitet. Durch den Einsatz neuester Technologie ist man in den tätigen Geschäftsfeldern bestens aufgestellt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden nur kleinere Ersatzinvestitionen getätigt. Durch die Investition in den letzten Jahren hat sich die Wergona Schokoladen GmbH allerdings sowohl auf der Rohstoffseite als auch auf der Kundenseite diversifiziert und ist somit weniger anfällig auf negative Entwicklungen in einzelnen Bereichen. Die Wergona Schokoladen GmbH ist aktuell in der Lage, seinen Kunden das komplette Spektrum an Süßwaren von Schokolade-, Dragee-, Fondant- und Geleeartikeln anzubieten.

Personalbereich

Im Jahresdurchschnitt waren in der Gesellschaft 259 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiterzahl ist damit gegenüber dem Vorjahr um 13 gesunken. Grund hierfür sind insbesondere Effizienzsteigerungen in der Produktion.

Forschung und Entwicklung

Als reine Produktionsgesellschaft unterhalten wir keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Gleichzeitig stellen wir unser Produktions-Know-How unseren Kunden bei deren Entwicklung zur Verfügung und arbeiten laufend an Verbesserungen im Produktionsablauf.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme verringerte sich von T€ 37.357 auf T€ 34.768. Dies entspricht einer Verringerung von 6,9 %. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen lag abschreibungsbedingt mit 57,5 % unter dem Vorjahr (62,5 %). Das Umlaufvermögen hat sich um T€ 749 leicht erhöht und lag bei 42,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr 37,5 %). Durch die geringere Vorproduktion sank das Warenlager um T€ 3.315. Der Forderungsbestand stieg stichtagsbedingt um T€ 4.024.

Das Eigenkapital zum Ende des Geschäftsjahres betrug aufgrund des Jahresergebnisses T€ 12.073 gegenüber T€ 11.386 im Vorjahr. Dies ist ein Zuwachs um 6,0 %. Die Eigenkapitalquote stieg durch die Zuführung des Jahresergebnisses sowie die Reduzierung der Bilanzsumme um 4,3 Prozentpunkte auf 34,7 %.

Die Rückstellungen bewegen sich im Verhältnis zur Bilanzsumme auf Vorjahresniveau. Der nominale Rückgang von T€ 61 ist in geringeren Personalvorsorgen sowie rückläufigen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen begründet.

Die Bankverbindlichkeiten reduzierten sich stichtagsbedingt aufgrund des frühen Ostertermins um T€ 4.619.

Zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage ist insbesondere durch die erreichten Einsparungen im Material- und Personalaufwand und bei den Energiekosten geprägt. Der leichte Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert u.a. aus erhöhten Instandhaltungsaufwendungen sowie erforderlichen Beratungsaufwendungen.

Die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung hat sich durch Einsparungen bei den Verpackungsmaterialien und beim Einsatz von Leasingkräften verbessert und liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 79,7 % (Vj: 82,9 %).

Die Personalkosten entwickelten sich nominal stabil. Die Personalaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung ist aufgrund der geringeren Gesamtleistung um 1,1 Prozentpunkte auf 10,4 % gestiegen.

Die Zinsaufwendungen haben sich durch schlechtere Konditionen um T€ 93 erhöht.

Das Ergebnis vor Steuern und neutralem Ergebnis beträgt T€ 853 und liegt aufgrund oben genannter Einsparungsmaßnahmen, um T€ 543 über dem Vorjahreswert von T€ 310.

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 687. Damit lag das Ergebnis unter Berücksichtigung der Ertragsteuern und der sonstigen Steuern im Geschäftsjahr 2015/16 um T€ 428 über dem Vorjahreswert von T€ 259.

Chancenbericht

Als wichtiger Lieferant unserer Kunden partizipieren wir an deren guten Entwicklung. Der Aufbau zusätzlicher Produktionskapazitäten im Bereich "Dragee" und "Zuckerwaren" bietet das Potential von Umsatzsteigerungen und durch die Realisierung von Skaleneffekten speziell im Overhead-Bereich von entsprechenden Ertragssteigerungen.

Risikobericht

Betriebliche Risiken sind über unser HACCP-Konzept und unser Qualitäts-, Arbeitssicherheits- und Umweltmanagement abgedeckt. Die Zertifizierung nach International Food Standard (IFS) auf höherem Niveau wurde im Geschäftsjahr 2015/16 wieder erfolgreich bestanden.

Der weiterhin aus Arbeitnehmersicht sehr gute Arbeitsmarkt führt dazu, dass wir in der Saisonspitze nicht mehr genügend qualifiziertes Personal bekommen. Dem versuchen wir über eine gleichmäßigere Verteilung der Produktion über das Jahr hinweg entgegenzuwirken und qualifiziertes Personal aus anderen Regionen anzuwerben.

Währungsrisiken bestanden nur im Einkauf. Zur Absicherung gegen diese Währungsrisiken setzen wir gezielt derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften ein.

Ein steigendes Zinsniveau würde das Zinsergebnis belasten. Jedoch gehen wir nicht von steigenden Zinsen aus.

Ausblick

Die wirtschaftliche Lage der Wergona Schokoladen GmbH kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Aufgrund der nachhaltigen Effizienzgewinne und der konsequenten Kostendisziplin rechnen wir für das neue Geschäftsjahr mit einer weiteren Ertragsverbesserung.

Um die gute Entwicklung im Geschäftsjahr 2015/16 auf eine nachhaltige Basis zu setzen, wurde das Effizienzsteigerungsprojekt "Wergona 2020" verlängert.

Steigende Rohstoffpreise und der permanente Druck von Handelsseite werden die Margen weiter leicht verschlechtern. Dem versuchen wir durch weitere Umsatzausweitungen und interne Optimierungen zu begegnen.

Die Auftragseingänge im laufenden Jahr sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigend. Bei gleichbleibender Vorproduktion planen wir eine Gesamtleistung für das nächste Jahr in Höhe von rd. T€ 88.000.

Vor diesem Hintergrund gehen wir von einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 1.000 aus.

Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 30.04.2016 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

 

Wernigerode, den 09.08.2016

gez. Rüdiger Bonner

Bilanz

Aktiva

30.4.2016
EUR
30.4.2015
EUR
A. Anlagevermögen 20.003.860,22 23.331.850,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 949,00 553,00
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 949,00 553,00
II. Sachanlagen 20.002.911,22 23.331.297,82
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.179.083,75 8.501.248,75
2. technische Anlagen und Maschinen 10.765.947,55 13.384.283,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.032.831,48 1.314.627,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.048,44 131.139,07
B. Umlaufvermögen 14.749.335,86 14.000.282,69
I. Vorräte 10.143.432,77 13.458.001,68
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.150.011,15 5.429.434,36
2. unfertige Erzeugnisse 3.561.805,20 6.025.239,36
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.431.616,42 2.003.327,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.600.386,41 540.750,75
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.422.092,28 397.850,12
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 96,32
3. sonstige Vermögensgegenstände 178.294,13 142.804,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.516,68 1.530,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.618,00 24.863,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 34.767.814,08 37.356.996,51

Passiva

   
  30.4.2016
EUR
30.4.2015
EUR
A. Eigenkapital 12.073.070,72 11.386.199,26
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 10.886.199,26 10.627.340,18
III. Jahresüberschuss 686.871,46 258.859,08
B. Rückstellungen 873.800,00 934.723,00
1. Steuerrückstellungen 54.600,00 153.100,00
2. sonstige Rückstellungen 819.200,00 781.623,00
C. Verbindlichkeiten 21.820.943,36 25.036.074,25
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.546.026,72 20.164.678,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.572.433,32 2.728.113,82
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.702.483,32 2.143.281,91
Bilanzsumme, Summe Passiva 34.767.814,08 37.356.996,51

Gewinn- und Verlustrechnung

1.5.2015 - 30.4.2016
EUR
1.5.2014 - 30.4.2015
EUR
1. Umsatzerlöse 89.325.822,10 91.770.541,78
2. Verminderung/Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -3.035.145,70 4.186.236,44
3. sonstige betriebliche Erträge 256.757,96 346.316,72
davon Erträge aus Währungsumrechnung 37.468,41 677,48
4. Materialaufwand 68.802.981,52 79.579.966,18
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 65.300.499,52 73.887.592,88
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.502.482,00 5.692.373,30
5. Personalaufwand 8.949.842,33 8.952.452,07
a) Löhne und Gehälter 7.444.498,63 7.436.701,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.505.343,70 1.515.750,64
davon für Altersversorgung 71.973,26 71.661,29
6. Abschreibungen 3.674.923,00 3.393.758,27
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.674.923,00 3.393.758,27
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.486.033,38 3.358.039,00
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 23.334,14 3.447,92
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 129,13 302,61
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 773.322,52 679.956,39
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 860.460,74 339.225,64
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 136.655,32 54.635,20
12. sonstige Steuern 36.933,96 25.731,36
13. Jahresüberschuss 686.871,46 258.859,08

Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016

Wergona Schokoladen GmbH, Wernigerode

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge verteilt.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zuschüsse zu Investitionen werden im Jahr des Zugangs von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten gekürzt. Die Abschreibungen bei Gebäuden erfolgen linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 10 bis 33 Jahren. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Gruppen zusammengefasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet.

Der Ansatz der unfertigen Erzeugnisse sowie der fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Herstellungskosten zzgl. angemessener Teile der Verwaltungskosten, freiwilligen sozialen Leistungen sowie der betrieblichen Altersvorsorge. Zinsen für Fremdkapital werden vollständig angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Die in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Disagien werden linear über den Zeitraum der Zinsbindung der entsprechenden Darlehen abgeschrieben.

Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Die sich danach ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden verrechnet und angesetzt, soweit sich ein Passivüberhang ergibt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind mit dem Kurs im Zeitpunkt ihres Zugangs oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Hiervon abweichend werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015/2016 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

30.04.2016
T€
30.04.2015
T€
davon Disagien 9 13

4. Latente Steuern

Temporäre Differenzen

Es ergeben sich keine latenten Steuern aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen.

Steuerliche Verlustvorträge und vergleichbare Sachverhalte

Zum Abschlussstichtag verfügt die Gesellschaft über einen nicht genutzten körperschaftsteuerlichen Verlustvortrag.

Bewertung und Ausweis von Steuerlatenzen

Auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern aus Verlustvorträgen wird verzichtet.

5. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus ausstehenden Urlaubstagen, Überstundenvergütungen und anteiligem Weihnachtsgeld.

6. Verbindlichkeiten

Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

7. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

30.04.2016
T€
30.04.2015
T€
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 245 451
Übrige 144 142
  389 593
davon fällig innerhalb eines Jahres 211 363

8. Derivative Finanzinstrumente, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden

Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um ein Devisentermingeschäft. Zum 30.04.2016 besteht folgende derivative Finanzposition:

Art Nominalbetrag
T€
Währung Beizulegender Zeitwert
T€
Bewertungsmethode
Devisentermingeschäft 500 PLN -2 Marktwert

Die Marktwerte wurden anhand vorhandener Marktinformationen oder geeigneter Bewertungsverfahren ermittelt.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografischen Märkten wie folgt:

2015/2016
T€
2014/2015
T€
Tätigkeitsbereiche    
Ganzjahresartikel 27.003 31.218
Ostersaisonartikel 29.994 29.062
Weihnachtssaisonartikel 31.753 30.927
Fabrikverkauf 609 598
Erlösschmälerungen -33 -34
  89.326 91.771
geografische Märkte    
Inland 88.761 91.720
EU 598 85
Erlösschmälerungen -33 -34
  89.326 91.771

2. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Für Leistungen des Abschlussprüfers iSv § 319 Abs. 1 HGB wurden im Geschäftsjahr 2015/2016 folgende Honorare als Aufwand erfasst:

T€
Abschlussprüfung 30
Steuerberatungsleistungen 4
sonstige Leistungen 1
  35
davon für das Vorjahr 1

E. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt
2015/2016 2014/2015
gewerbliche Arbeitnehmer 231 240
Angestellte 28 32
  259 272

2. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft ist

Herr Rüdiger Bonner, Dipl.-Betriebswirt (FH), Nellingen.

3. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wernigerode, 09.08.2016

gez. Rüdiger Bonner

Anlagespiegel

Anschaffungs - bzw. Herstellungskosten
Stand 01.05.2015
Zugänge Umbuchungen (U)
Abgänge
Stand 30.04.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.519,01 1.200,00 0,00 77.719,01
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.400.423,50 0,00 0,00 11.400.423,50
2. technische Anlagen und Maschinen 44.509.399,00 215.921,25 66.210,55 44.785.626,00
    126.516,30 (U)    
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.049.603,20 149.611,71 1.119,70 8.202.717,98
    4.622,77 (U)    
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 131.139,07 25.048,44 0,00 25.048,44
    -131.139,07 (U)    
  64.090.564,77 390.581,40 67.330,25 64.413.815,92
    0,00 (U)    
Insgesamt 64.167.083,78 391.781,40 67.330,25 64.491.534,93
    0,00 (U)    
Zugänge
Stand 01.05.2015
Abgänge
Stand 30.04.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 804,00 75.966,01 0,00 76.770,01
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 322.165,00 2.899.174,75 0,00 3.221.339,75
2. technische Anlagen und Maschinen 2.915.924,00 31.125.116,00 21.361,55 34.019.678,45
         
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 436.030,00 6.734.976,20 1.119,70 7.169.886,50
         
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
         
  3.674.119,00 40.759.266,95 22.481,25 44.410.904,70
         
Insgesamt 3.674.923,00 40.835.232,96 22.481,25 44.487.674,71
         
Restbuchwerte
Stand 30.04.2016
Stand 30.04.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 949,00 553,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.179.083,75 8.501.248,75
2. technische Anlagen und Maschinen 10.765.947,55 13.384.283,00
     
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.032.831,47 1.314.627,00
     
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.048,44 131.139,07
     
  20.002.911,21 23.331.297,82
     
Insgesamt 20.003.860,21 23.331.850,82
     

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr
30.04.2016
T€
30.04.2015
T€
30.04.2016
T€
30.04.2015
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.546 20.165 12.446 15.778
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.572 2.728 4.572 2.728
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.702 2.143 1.702 2.143
Gesamt 21.820 25.036 18.720 20.649
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Gesicherte Beträge
30.04.2016
T€
30.04.2015
T€
30.04.2016
T€
30.04.2015
T€
Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 104 15.517 20.165 Sicherungsübereignungen von Maschinen und Vorräten, Grundschulden und Globalzession
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0 ./.
3. sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0 ./.
Gesamt 0 104 15.517 20.165  

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wergona Schokoladen GmbH, Wernigerode, für das Geschäftsjahr vom 01.05.2015 bis 30.04.2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 09.08.2016

BW PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jochen Rathke, Wirtschaftsprüfer

gez. Ralph Stange, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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