Sportspar GmbH
Gustav-Adolf-Ring 7, 04838 Eilenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Aleksandr Borisenko seit 9.9.2016 | Geschäftsführer |
Jevgenij Borisenko seit 9.9.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 65.00% | |
| 35.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sportspar GmbHEilenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell Die Sportspar GmbH betreibt einen Onlinehandel mit Sport- und Freizeitbekleidung sowie Heimtextilien aller Art. Die Unternehmensphilosophie besteht darin, preiswerte fabrikneue Waren zu veräußern und möglichst auf Retourenvernichtungen zu verzichten. Es werden Warenretouren aufbereitet und wieder in den Verkauf gebracht. Um die Kunden im europäischen Ausland besser zu erreichen, wurden internationale Online-Shops gegründet. 2. Nachhaltigkeit Wir haben mit unserer Marke Sportspar einen Zweitmarkt für Sport- und Modeartikel aufgebaut. Darüber verkaufen wir Sport- und Modeartikel, die von Sportgeschäften und Modehäusern nicht abgenommen werden oder sich als Überbestände nicht verkaufen lassen. In Presse und Politik wird immer wieder das Vernichten von unverkäuflichen Warenbeständen kritisiert - wir tragen dazu bei, dass aussortierte Sport- und Modeartikel noch einen Käufer finden und noch lange getragen werden können. Der Schwerpunkt unseres Bekleidungssortiments liegt auf hochwertiger, langlebiger Sportbekleidung - auch wenn wir diese in einem Schnäppchenpreisumfeld vertreiben. Minderwertige Kleidungsstücke mit begrenzter Haltbarkeit entsprechen nicht unserem Nachhaltigkeitsverständnis und auch nicht den Erwartungen unserer Kunden. Zunächst vermeiden wir Retouren dadurch, dass wir - im Interesse aller Kunden und auch der Umwelt - das teilweise im Online-Handel verbreitete Geschäftsmodell der Bestellung auf Probe mit umfangreichen Rücksendemöglichkeiten nicht fördern. Damit vermeiden wir unnötige Transportwege und teure Retourenprozesse. Weiter vernichten wir routinemäßig keine Retouren. Vielmehr werden alle Retouren geprüft, ob sie noch verkehrsfähig sind. Dabei treffen wir stets eine Entscheidung im Sinne unserer Kunden: nur einwandfreie, sichere und saubere Ware verlässt wieder unser Haus. Trotz rigoroser Prüfung unserer Retouren ist nur ein kleiner Anteil unbrauchbar. Möglich ist der Verzicht auf die Retourenvernichtung durch hausinterne, hocheffiziente Fulfillmentprozesse und unsere weitgehende Unabhängigkeit von großen Handelsplattformen. Bei der Verpackung unserer Sendung vermeiden wir Plastikverpackungen und setzen auf recyclingfähige Kartonagen, die ohne Plastikklebeband auskommen und stattdessen durch aufgebrachten Klebstoff zusammengehalten werden. Dies erleichtert das Recycling der von uns verwendeten Kartonagen, die dadurch sortenreines Recyclingmaterial darstellen. Auch enthalten die von uns verwendeten Kartonagen bereits einen Anteil aus recycliertem Zellstoff. Unsere Versandabteilung achtet auf eine umweltschonende Logistik. Wir sorgen so dafür, dass Versand-LKW regelmäßig erst nach vollständiger Beladung ihre Reise zum Kunden antreten. Auch bei der Verkehrsmittelwahl bei Dienstreisen achten wir auf die Umwelt und nutzen Bahnreisen, soweit die Reisezeiten angemessen bleiben. Die Beleuchtung unserer Räumlichkeiten stellen wir bereits seit einiger Zeit Schritt für Schritt auf stromsparende LED-Beleuchtung um. Wir planen auch für die Zukunft weitere Maßnahmen, um die Nachhaltigkeit unseres Unternehmens zu optimieren wie bspw.: • Einrichtung von kostenlosen Ladestation für E-Fahrzeuge auf unseren Firmenparkplätzen, • Einbau einer umweltfreundlichen Heizungsanlage innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre im Rahmen einer turnusmäßigen Erneuerung der Heizungsanlage und • Umsetzung von Umweltmaßnahmen im Rahmen von Erweiterungsbauten. Unser Geschäftsmodell zeigt, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit keine Gegensätze sein müssen. In diesem Sinne wird auch in Zukunft Nachhaltigkeit unsere Unternehmensstrategie maßgeblich prägen. 3. Branchenentwicklung Im Jahr 2023 erlebte der deutsche E-Commerce eine herausfordernde wirtschaftliche Phase. Der Brutto-Umsatz mit Waren im Onlinehandel sank erheblich um 11,8 % auf 79,7 Milliarden Euro, nachdem er im Vorjahr noch bei 90,4 Milliarden Euro gelegen hatte. Der Markt für Onlinehandel zeigte sich dennoch als stabil, obwohl die Wachstumsdynamik im Vergleich zu den Corona-Jahren abgenommen hatte. Besonders hervorzuheben ist der anhaltende Erfolg von Amazon.de, dessen Marktanteil auf beeindruckende 60 % gestiegen war. Neue Marktteilnehmer wie Temu, die seit Anfang 2023 in Deutschland aktiv sind, verzeichneten eine rasante Wachstumsentwicklung, was die Dynamik und die sich verändernden Marktbedingungen verdeutlichten. Dies stand im Kontrast zu den allgemein schwächeren Wirtschaftsaussichten, die von einem gesunkenen Gesamtumsatz im E-Commerce geprägt waren. Diese Rückgänge betrafen alle Versendertypen und spiegelten die angespannte wirtschaftliche Lage wieder. Die Konsumflaute und die durch Inflation bedingte Kaufzurückhaltung führten zu einer Verlangsamung des Marktwachstums. Der BEVH prognostizierte jedoch ein Ende des Abwärtstrends und ein nominales Wachstum von 2 % im Gesamtmarkt bis Ende 2024, was auf eine allmähliche Rückkehr zu stabileren Marktbedingungen hindeutete. Experten empfahlen, dass Unternehmen ihre Prozesse optimieren und sich stärker auf Kundenbedürfnisse konzentrieren, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Im Hinblick auf das Konsumverhalten hatten Verbraucher in Zeiten von Preissteigerungen zunehmend nachhaltige Kaufgewohnheiten entwickelt und waren wählerischer sowie preisbewusster geworden. Die Online-Nutzung zeigte einen Trend zu mobilen Geräten, wobei 55 % der Onlineumsätze 2023 über Smartphones getätigt wurden, im Vergleich zu 36 % über PCs oder Laptops und 9 % über Tablets. Diese Veränderungen deuteten auf einen anhaltenden Trend zur mobilen Nutzung hin. Branchenbezogen zeigte sich ein differenziertes Bild: Während Kategorien wie Fashion & Accessoires sowie Freizeit und Hobby leichte Zuwächse verzeichneten, waren insbesondere die Bereiche Wohnen, Garten und Heimwerken von Rückgängen betroffen. Diese Sättigungstendenzen im Bereich Wohnen reflektierten die allgemeinen Trends der Marktentwicklung. 4. Geschäftsentwicklung Die Sportspar GmbH kann auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Der Rohertrag in Höhe von TEUR 14.383 entspricht der Prognose. Der Jahresüberschuss nach Ertragsteuer liegt bei TEUR 518. Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 87 Mitarbeiter zur Belegschaft unseres Unternehmens. 5. Geschäftsverlauf Die Umsätze der Sportspar GmbH haben sich im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 2,17 % erhöht (2023: TEUR 27.009, Vorjahr TEUR 26.435). Der Jahresüberschuss erhöht sich von TEUR 272 auf TEUR 518. Im Jahr 2023 positionierte sich die Sportspar GmbH erfolgreich in einem herausfordernden E-Commerce-Markt durch eine Reihe gezielter strategischer Maßnahmen. Ein bedeutender Schritt war der verstärkte Fokus auf den Marktplatz Amazon. Diese Maßnahme ermöglichte es dem Unternehmen, seine Eigenmarkenartikel erfolgreich zu vermarkten, von denen einige sich als Bestseller in ihren jeweiligen Kategorien etablierten. Die erhöhte Sichtbarkeit auf Amazon trug zu einem merklichen Umsatzanstieg auf der Plattform bei. Das Management des Lagerbestands war ein weiterer Schwerpunkt für das Unternehmen. Um auf die dynamischen Marktbedingungen und die veränderte Nachfrage zu reagieren, legte das Unternehmen den Fokus auf die Optimierung des Lagerbestands. Erfolgreiche Produkte wurden zielgerichtet nachgeordert, während weniger gefragte Artikel abverkauft oder nicht mehr produziert wurden. Diese Maßnahme ermöglichte es, sich auf bewährte Basisprodukte zu konzentrieren und die Ressourcen effizient zu nutzen. In einem Jahr, das von Kaufzurückhaltung geprägt war, erhöhte die Sportspar GmbH zudem ihre Performance-Marketing-Ausgaben signifikant. Vor allem in Google Ads, Meta Ads und Amazon Ads wurde verstärkt investiert. Trotz einer teils hohen Streuung der Marketingbudgets konnten durch diese Maßnahmen neue Kunden angesprochen werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sportspar GmbH im Jahr 2023 durch strategische Anpassungen, eine gezielte Optimierung des Lagerbestands und eine verstärkte Investition in Performance-Marketing wesentliche Fortschritte erzielte. Mit einer klaren Ausrichtung auf die Optimierung der Marketingausgaben und die Erweiterung der Marktplatz-Präsenz ist das Unternehmen gut aufgestellt, um sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld weiter erfolgreich zu behaupten und für die Zukunft zu wachsen. 6. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Sportspar GmbH war im Geschäftsjahr 2023 gut. Ertragslage Die Umsätze der Sportspar GmbH haben sich im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 2,17 % erhöht. Der Wareneinsatz von TEUR 12.718 (Vorjahr TEUR 14.092) bewegt sich gemessen am Umsatz auf Vorjahresniveau bei ca. 47,10 % (Vorjahr 53,30 %). Die Personalaufwendungen sind wie geplant von TEUR 3.955 auf TEUR 3.710 gesunken. Die sonstigen Aufwendungen haben sich um TEUR 1.344 von TEUR 7.616 auf TEUR 8.960 erhöht. Das Finanzergebnis hat sich von TEUR 293 auf TEUR 710 verändert. Der Jahresüberschuss hat sich von TEUR 272 auf TEUR 518 erhöht. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 34,9 % auf 31,6 % gemindert. Das Gesamtvermögen beläuft sich auf TEUR 17.749 (Vorjahr TEUR 14.128). Es entfällt in Höhe von TEUR 3.288 (18,5 % der Bilanzsumme) auf Sach- und Finanzanlagevermögen und TEUR 13.889 (78,3 %) auf Vorräte und auf Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten (2,8 %) sowie liquide Mittel TEUR 0,77 (0,4 % der Bilanzsumme). Finanzlage: Die liquiden Mittel belaufen sich zum Abschlusstag auf TEUR 0,77 (Vorjahr TEUR 0,13). Es bestehen Liquiditätsreserven von TEUR 3.618 durch nicht ausgeschöpfte Kreditlinien bei Banken. Die Vorräte, Forderungen, Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich auf TEUR 14.384. Dagegen stehen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 8.197. Das Eigenkapital hat sich von TEUR 4.928 auf TEUR 5.621 erhöht. 7. Prognosebericht Vorjahresprognose Für das Geschäftsjahr war im Vorjahr ein Umsatz- und ein Gewinnrückgang eingeplant. Die Liquidität der Gesellschaft ist sehr stabil. Prognose für das Geschäftsjahr 2024 und folgende Jahre Nach dem rasanten Wachstum der letzten Jahre fokussiert sich die Sportspar GmbH auf ein nachhaltiges, gesundes Wachstum unter Wahrung der Profitabilität für die kommenden Jahre. Die Umsatz- und Gewinnsituation für die Monate Januar bis Dezember 2024 hat sich bestätigt. Für das Jahr 2024 lagen der Fokus jedoch auf der Optimierung der Ausgaben. Es wurde angestrebt, die Ausgaben für bezahlte Werbung zu reduzieren und verstärkt auf organischen Traffic zu setzen. Die Konkurrenz durch neue Marktteilnehmer wie Temu und Shein wurde von der Sportspar GmbH als weniger bedrohlich angesehen, da sich das Unternehmen auf sperrige Produkte konzentriert, die nicht stark von den Wettbewerbsvorteilen der neuen Anbieter betroffen sind. Für das Jahr 2024 steht eine Ausweitung der Omnichannel-Strategie an. Zusätzliche Marktplätze wie Otto.de sollen ebenfalls implementiert werden. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Reichweite und den Umsatz weiter zu steigern und die Sichtbarkeit der der Produkte zu verbessern. Alle Mitarbeiter von Sportspar GmbH sind aufgerufen, risikobewusst zu handeln und Kenntnisse über neue und bestehende Risiken ordnungsgemäß zu kommunizieren. Die Risiken im Geschäftsablauf der Sportspar GmbH sind gering, da wir als alleinige Geschäftsführer und Anteilseigner in alle bedeutenden Geschäftsvorfälle eingebunden sind. 8. Geschäftsstrategie Unser Fokus liegt nach wie vor darauf, die Produktivität und Qualität unserer Produkte weiterhin auf hohem Niveau zu erhalten, um künftig ein ansprechendes Ertragsniveau zu sichern. 9. Gesamtausblick Wir rechnen für das Jahr 2024 auch durch den Verkauf der Eigenmarken mit einem steigenden Umsatz. Für das Geschäftsjahr 2024 und der darauffolgenden Jahre rechnen wir mit einer uneingeschränkt erfolgreichen Geschäftstätigkeit. 10. Sonstige Angaben Im Bereich Forschung und Entwicklung hat die Gesellschaft keine Aktivitäten gehabt. Es bestehen keine Zweigniederlassungen. Ein Risikomanagementsystem gem. § 91 AktG besteht kraft Rechtsform nicht.
Eilenburg, 10. Februar 2025 Jevgenij Borisenko, Geschäftsführer Aleksandr Borisenko, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Vorschriften des BilRUG wurden, soweit sie anwendbar sind, berücksichtigt. II. Angaben zur Aktivseite Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im wesentlich unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht angesetzt. Dies betrifft Aufwendungen für selbstgeschaffene Software, Filmproduktionen und Markenrechte für Eigenmarken. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände wurde entsprechend den Vorschriften des § 7 Abs. 1 Satz 1 und Satz 4 EStG eine Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Warenvorräte wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Geleistete Anzahlungen werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Währungsforderungen gem. § 256a HGB sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt. III. Angaben zur Passivseite Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen wurden nach dem notwendigen erscheinenden Erfüllungsbetrag bemessen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Zuführungen erfolgen nach der Nettomethode. Eine Abzinsung und die Berücksichtigung von Kostensteigerungen erfolgt nur bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Sie betreffen in Höhe von 622 TEUR Gesellschafter. Über die Struktur der Verbindlichkeiten gibt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel Aufschluss:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Angaben Sitz der Gesellschaft und Eintragung HR Sitz der Gesellschaft ist 04838 Eilenburg, Gustav-Adolf-Ring 7, eingetragen beim Handelsregister Leipzig unter HRB 32903. Sicherheiten für Grundbesitz Der der Gesellschaft gehörende Grundbesitz ist mit einer Hypothek / Grundschuld in Höhe von TEUR 1.550 belastet zugunsten des finanzierenden Kreditinstituts. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Jevgenij Borisenko und Herrn Aleksandr Borisenko. Vergütung der Geschäftsführung Es wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstiges Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug 81. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. Auf Vorschlag der Geschäftsführung wird der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen. Vorjahresanpassung Im Vorjahr wurde aufgrund einer Betriebsprüfung eine Anpassung von 340,93 EUR erfasst. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt mit der angegebenen Restlaufzeit zusammen:
Nach dem Abschlussstichtag im Januar 2024 wurde ein Mietvertrag über eine Lagerhalle abgeschlossen mit einer Laufzeit bis zum 31.1.2034, wobei ein Sonderkündigungsrecht zum 31.1.2029 besteht. 0003002e1 Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Eilenburg, 10. Februar 2025 Jevgenij Borisenko, Geschäftsführer Aleksandr Borisenko, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SportSpar GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SportSpar GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SportSpar GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Meißen, 10. Februar 2025 REVISCON
GMBH
Lukas Graf, Wirtschaftsprüfer |
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