PHARMOS NATUR Beauty Health Treatment AG
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hartmut Böhle seit 17.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.10% |
| Name | Anteil |
|---|---|
H+M Beteiligungsgesellschaft mbH | 24.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klaus Kleinmichel GmbHBernriedLagebericht für das Geschäftsjahr 2006a) Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft.Der mit dem III. Quartalsbericht angedeutete Verlust zu Jahresende ist größer ausgefallen als zu diesem Zeitpunkt von uns abzusehen war. Der Auftragseingang fiel für das Geschäftsjahr mit EUR 4,5 Mio., geringer aus und stellt das schwächste Ergebnis der letzten Jahre dar. Der Grund hierfür ist die weiterhin verschärfte Wettbewerbssituation auf dem Markt, d.h. viele Anbieter bewerben sich um ein Marktvolumen das als sehr gering bezeichnet werden kann. Durch diese Situation und unserer erhöhten Präsenz vor Ort sind die Vertriebskosten angestiegen, da sich der Markt dieser Leistung bedient hat. Mit einer Gesamtleistung von EUR 7 Mio. wurde das bereits reduzierte Ziel (Forecast 2006/Mai) um EUR 2 Mio. nicht erreicht. Bedingt durch den geringeren Auftragseingang von EUR 4,5 Mio. verringert sich auch im gleichen Maße der Auftragsbestand zum 31.12.2006 auf EUR 2,3 Mio. Durch diese Marktsituation wurde entsprechend dem Risikoplan mit dem Abbau von Personal begonnen. Bis Ende Februar 2007 wird der Personalstand von 44 Mitarbeitern im September 2006 auf 38 Mitarbeiter reduziert. Dies wurde zum einen im Rahmen des Manteltarifvertrages durch Ausgleichszahlungen und zum anderen durch natürliche Fluktuation erzielt. Bei der Personalreduzierung wurden Arbeitsbereiche teilweise neu aufgeteilt und darauf geachtet, dass kein Knowhow Verlust entsteht. Im Non-Automotive Bereich konnten keine nennenswerten Verbesserungen im Umsatz erzielt werden, da der Markt für uns noch nicht, wie der Automotive Markt, erschlossen ist. Entwicklung der ausländischen Tochtergesellschaften: Kleinmichel Inc., USA Die Projekt- und Vertriebsunterstützung ist im geplanten Rahmen verlaufen. Die Finanzierung der Tochtergesellschaft konnte durch die laufenden Projekte erfolgen, jedoch konnte im Geschäftsjahr keine weitere Tilgung auf die Verbindlichkeiten erfolgen; im Januar 2007 erfolgte eine Zahlung über TUSD 200 an die Muttergesellschaft. Kleinmichel Ltd., UK Die Projekt- und Vertriebsunterstützung ist im geplanten Rahmen verlaufen. Die Finanzierung der Tochtergesellschaft konnte durch die laufenden Projekte erfolgen, jedoch konnte im Geschäftsjahr keine weitere Tilgung auf die Verbindlichkeiten erfolgen. b) Forschung und Entwicklung.Die Entwicklung von neuen Komponenten wurde abgeschlossen. Mit diesen neuen Produkten kann ein breites Marktsegment erschlossen und abgedeckt werden. Die Entwicklungen von Standardbaugruppen für den Non-Automotive Bereich werden von den vorhandenen Baugruppen abgeleitet und auf ein neues preisliches Niveau gestellt. c) Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft.Ein Aufwärtstrend der Investitionen im Automotive Bereich ist deutlich spürbar. Aufträge für den Export im Wert von ca. EUR 2 Mio. konnten im laufenden Jahr verbucht werden. Die Inlandsnachfrage hat wieder zugenommen, jedoch ist auf Grund der Entwicklung des letzten Jahres ein Preisverfall zu verzeichnen. Wir werden dennoch die Vertriebspräsenz weiter auf dem hohen Niveau halten, um die Märkte zu bedienen, in denen Gewinne erzielt werden können. Darüber hinaus werden wir uns im Non-Automotive Bereich besonders engagieren und erstmals mit einem eigenen Stand auf der "MOTEC" Stuttgart im September 2007 im Rahmen der 1. Fachmesse für industrielle Klebetechnologie "BONDEXPO" ausstellen. Wir sind überzeugt, mit dieser Maßnahme einen wichtigen Schritt für unseren Bekanntheitsgrad im Non-Automotive Bereich durchzuführen. Spezielle Produkte werden im F+E-Bereich für diese Ausstellung von vorhandenen Baugruppen abgewandelt und auf der Messe präsentiert. Die Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2007 wird bei vorsichtiger Schätzung bei EUR 9 Mio. liegen und sich voraussichtlich auf die zweite Hälfte des Jahres konzentrieren. Hiermit wird ein Teil des Verlustes aus dem Vorjahr kompensiert. Der eingeschlagene Weg zur Reduzierung der Abhängigkeit von Dritten (Generalunternehmer) bei der Auftragsvergabe wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel vorsichtig weiterverfolgt. Ebenso wird der Weg zur Reduzierung von Fremdanteilen (Wareneinsatz und Fremdleistungen) durch eigene Wertschöpfung weitergeführt. d) Risiken der künftigen EntwicklungDie Gesellschaft unterliegt den typischen Risiken, die vom Beschaffungs- und Absatzmarkt ausgehen. Das gleiche gilt für Projektverzögerungen, die sowohl zum Ausfall bzw. zu Verschiebungen von Umsätzen führen können. Zusätzliche Großaufträge erfordern einen höheren Bedarf an Anzahlungsbürgschaften mit kurzen Laufzeiten. In der geplanten Auftragsentwicklung ist nach vorsichtiger Planung im Laufe des III. Quartals mit einem kurzfristigen Liquiditätsengpass zu rechnen. Die Kundenstruktur wird eher von Großkunden geprägt; es wird weiterhin angestrebt, Kunden in der sich belebenden allgemeinen Industrie zu akquirieren. Insgesamt ist bei der normalen Geschäftstätigkeit mit keinen außergewöhnlichen Risiken zu rechnen. Sollte aufgrund einer veränderten Marktsituation das geplante Umsatzziel nicht erreicht werden, vermindert sich im gleichen Verhältnis der Warenbezug bei unveränderten oder der Entwicklung angepassten Personal- und Gemeinkosten, wobei dann wiederum verstärkt Eigenleistungen durchgeführt werden. Interne Abläufe sind so angelegt, dass alle Vorgänge bei Ausfall von Mitarbeitern durch Krankheit/ Kündigung ohne Einschränkung weitergeführt werden können. Für den Fall, dass sich durch Terminverschiebungen innerhalb der Projekte ein Engpass abzeichnet, werden, wie bereits gängige Praxis, die betroffenen Abteilungen mit externem Personal verstärkt.
Bernried, 14.02.2007 Hartmut Böhle, Geschäftsführer Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.20061. Allgemeine Angaben1.1 Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. § 267 Abs. 2 HGB. 1.2 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB in Verbindung mit §§ 264 ff HGB und des GmbH-Gesetzes erstellt. 1.3 Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde für das Geschäftsjahr 2006 nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.4 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze a) Das Anlagevermögenimmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagenwurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei Neuzugängen ab dem Geschäftsjahr 1995 wurde die Abschreibung zeitanteilig ab Zugang und Nutzung bis zum Geschäftsjahresende vorgenommen. Bei diesen Zugängen wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern des Geschäftsjahres 2006 wurden in voller Höhe abgeschrieben; der Abgang wird noch im gleichen Jahr unterstellt. Finanzanlagen kamen mit den Anschaffungskosten zum Ansatz, soweit sie nicht wegen der wirtschaftlichen Gegebenheiten mit dem niedrigeren Teilwert anzusetzen waren. Die Entwicklung der aufgelaufenen Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der Abschreibungen kann dem Anlagenspiegel entnommen werden. b) Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Stichtagspreisen bewertet. Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen und Leistungen werden zu handels- und steuerrechtlich zulässigen Herstellungskosten bewertet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden berücksichtigt. c) Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt der Ansatz grundsätzlich mit dem Nennwert, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Kleinmichel Inc. - USA, Kleinmichel Ltd. - UK.) sind mit dem niedrigeren Teilwert angesetzt. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von T€ 12 Rechnung getragen. Es sind keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten, die am Bilanzstichtag rechtlich noch nicht entstanden sind. d) Die Rückstellungen berücksichtigen die zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und Wagnisse. e) Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. f) Liquide Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nominalwerten angesetzt. 2. Sonstige Pflichtangaben1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 2.243.717,55 sind durch Forderungsabtretungen besichert. 2. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für:
3. Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen, die nachrichtlich in der Bilanz anzugeben sind. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten im wesentlichen Leasing- und Mietverträge und setzen sich wie folgt zusammen (nach Fälligkeit):
4. Die Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten gliedern sich wie folgt:
5. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen gliedert sich wie folgt:
Daraus errechnet sich folgender Durchschnitt für das Geschäftsjahr:
6. Angaben zu den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrates: a) Für frühere Mitglieder der o.a. Organe und ihre Hinterbliebenen wurden keine Bezüge gewährt. b) Die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 7. Mitglieder des Geschäftführungsorgans und des Aufsichtsrates: Alleiniger Geschäftsführer zum 31. Dezember 2006 ist Herr Hartmut Böhle, Techniker. Ein Aufsichtsrat besteht nicht. 8. Anteilsbesitz
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSIch habe den Jahresabschlussbestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Klaus Kleinmichel GmbH, Bernried, für das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Grünwald b. München, den 22. Februar 2007 gez. Dr. Stefan Berz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVSEITE
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