Fenice Cosmetic Podologie e. Kfm.
Selbe AdresseEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Weege seit 22.4.2025 | Prokura |
Max Schulte seit 22.4.2025 | Prokura |
Robin Josua Bollweg seit 20.12.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Variomeat GmbHRietbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Unternehmenstätigkeit Die Variomeat GmbH ist als B2B Partner in der Lebensmittelbranche und im Bereich Tiernahrung tätig. Mit einem globalen Netzwerk ist die Variomeat GmbH, der starke Partner für Convenience-, Wurst- und Tiernahrungshersteller sowie Fleischgroßhändler und Lebensmittelproduzenten. 2. Forschung und Entwicklung Es wurden keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vorgenommen. Im Zuge der Unternehmensentwicklung ist die Variomeat GmbH seit 2022 offiziell zertifiziert. Die Zertifizierungen wurden im Jahr 2023 erfolgreich von unabhängigen Prüfstellen auditiert. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 durch globale Krisen belastet. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnenund Konsumenten. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Das Bruttoinlandsprodukt sank somit um 0,3 %, laut ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbedingt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Inflationsrate gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahr lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %). Dabei stiegen vor allem die Preise für Nahrungsmittel. Auch die Energiepreise waren im Unterschied zur Entwicklung auf der Erzeugerebene noch höher als im Vorjahr. II. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Fleischverzehr ist insgesamt in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 kg auf 51,6 kg pro Kopf gesunken, was sich in einer rückläufigen Entwicklung bei allen Fleischarten widerspiegelt, ausgenommen allerdings Geflügelfleisch. Mit einem statistischen Pro-Kopf-Verzehr von 27,5 kg liegt Schweinefleisch trotz eines Rückgangs von 0,6 kg weiterhin deutlich an der Spitze der deutschen Verbrauchergunst. Geflügelfleisch belegt den zweiten Platz (13,1 kg; zu Vorjahr +0,9 kg), gefolgt von Rindfleisch (8,9 kg; zu Vorjahr -0,6 kg). Im Jahr 2023 verzeichnete die Fleischproduktion in Deutschland einen weiteren Rückgang. Die Produktionsmenge sank um 4 % im Vergleich zum Vorjahr auf 6,8 Millionen Tonnen. Gleichzeitig zeigte sich die Nachfrage der Verbraucher nach Wurst und Schinken stabil. Der Wert von Fleischersatzprodukten fällt im Vergleich zu Fleischprodukten gering aus. Im Jahr 2023 betrug der Wert von in Deutschland produzierten Fleisch und Fleischerzeugnissen rund 44,8 Millarden Euro und damit knapp das 80-fache des Wertes der Fleischersatzproduktion. III. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war geprägt durch ein zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 niedriges Rohstoffpreisniveau, welches zwar während des Jahres anstieg und dann auch stabil blieb, dadurch erhöhte sich auch der Materialaufwand der Gesellschaft um ca. 1,0 %punkt. Fortgesetzte Sortimentsbereinigungen, gezielte Investitionen in Projekte zur Prozess- und Qualitätsverbesserung und organisatorische Optimierungen wurden auch im Geschäftsjahr 2023 fortgeführt. Auch im Jahr 2023 wurde bei Ertrags- und Bonitätsschwachen Kunden das Liefervolumen sukzessive heruntergefahren, um dadurch bedingte Risiken zu minimieren. Zeitgleich wurden profitable Neukunden akquiriert und der Umsatz mit Bestandskunden stabil gehalten. Die Umsatzerlöse waren recht stabil zum Vorjahr. Das Rohergebnis nach § 276 Satz 1 HGB verringerte sich leicht um T€ 693 auf T€ 6.190. Das im Geschäftsjahr 2023 erzielte EBITDA (definiert als Betriebsergebnis zuzüglich Abschreibungen) liegt mit T€ 2.771 (T€ 3.564) weiter auf hohem Niveau. IV. Darstellung der Lage Unsere Position im Markt konnten wir im Berichtsjahr weiter festigen und das Vertrauen zu unseren Geschäftspartnern vertiefen. Neben einer großen Anzahl an Neukunden konnte auch der Umsatz mit Bestandskunden stabil gehalten werden. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31.12.2023 um T€ 2.171 auf T€ 14.878 gegenüber dem Vorjahresstichtag gesteigert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rd. 6,5 %. Das kurzfristig fällige Fremdkapital hat sich absolut von rd. T€ 7.033 auf T€ 9.173 erhöht. Dabei haben sich auf der Aktivseite vor allem die liquiden Mittel sowie die sonstigen Vermögensgegenstände erhöht, während auf der Passivseite insbesondere das Eigenkapital sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Rückstellungen gestiegen sind. Zum 31.12.2023 konnte ein positives wirtschaftliches Eigenkapital von T€ 5.705 oder 38,3 % ausgewiesen werden. Wie im Vorjahr wurden Rückstellungen für verschiedene Risiken gebildet. Der Anteil der sonstigen Rückstellungen in 2023 an der Bilanzsumme liegt mit 4,0 % deutlich über Vorjahresniveau. Die Variomeat GmbH verfügt über eine solide Eigenkapitalausstattung. 4. Finanzlage Die Finanzlage der Variomeat GmbH hat sich durch das erreichte Ergebnis mit entsprechender Nachhaltigkeit weiter verbessert. Die ausreichend zur Verfügung stehenden liquiden Mittel geben dem Unternehmen weiterhin den entsprechenden Spielraum, seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit pünktlich nachzukommen. Das Anlagevermögen in Höhe von T€ 967 wurde durch Eigenkapital finanziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Betriebsausstattung (T€ 534) getätigt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 auf das Anlagevermögen betrugen insgesamt T€ 13. Zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs und der Investitionen stehen ausreichende Liquiditätsreserven zur Verfügung. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 nicht. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Jahres-Cash-Flow, berechnet als Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen, ist im Vergleich zum Vorjahr von T€ 2.494 auf T€ 2.045 gesunken. Trotz der Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit erhöht sich der Finanzmittelbestand im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.293. Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode betrug T€ 7.136. 5. Ertragslage Durch weiterhin steigende Energiepreise, bedingt durch die Kriegssituation, stiegen die Materialaufwendungen. Der Umsatz blieb aber nahezu stabil. Bei den Personalkosten war eine ca. 13 %ige Erhöhung zu verzeichnen, nachdem der Personal bestand von durchschnittlich 8 Mitarbeiter in 2022 auf 10 Mitarbeiter in 2023 gestiegen ist. Strukturelle Anpassungen und die Einstellung einer zusätzlichen Mitarbeiterin sowie entsprechende Erhöhungen der Gehälter bei den Mitarbeitern führten zu der oben genannten Erhöhung. Insgesamt sank das Betriebsergebnis um T€ 794 gegenüber dem Vorjahreswert von T€ 3.552 auf T€ 2.758. Die gesamte Umsatz- und Auftragsentwicklung ist als positiv zu bewerten. V. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Rohergebnis und dem Betriebsergebnis (EBIT). Diese Größen werden im zweiwöchentlichen Rhythmus der Geschäftsführung im internen Berichtswesen zur Verfügung gestellt, sodass bei Bedarf zeitnah Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden können. 7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind unsere Mitarbeiter zu sehen, deren Zahlen und Strukturen sich in 2023 wie folgt verändert haben:
Durch regelmäßige und unterschiedliche Fortbildungsmaßnahmen werden die Mitarbeiter überdurchschnittlich geschult, um den hohen Qualitätsanforderungen auch zukünftig gerecht zu werden. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht I. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Wir werden auch im Jahr 2024 weiter an der Verbesserung unserer Prozesse arbeiten, um dadurch effizienter zu werden. Es ist darüber hinaus geplant, weiterhin mit Neukunden sowie Bestandskunden zu wachsen. Wir werden in allen Bereichen vorhandene Strukturen kritisch überprüfen und soweit sinnvoll Optimierungen vornehmen mit dem Ziel, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Die breite Kundenbasis und teilweise seit Jahren bestehende Geschäftsverbindungen zu vielen Kunden werden auch im Jahr 2024 Grundlage einer stabilen Geschäftsentwicklung sein. Unter Beibehaltung unserer ertragsorientierten Vertriebspolitik sowie unsere Zertifizierungen werden wir im Jahr 2024 unsere Bemühungen in der Lebensmittelindustrie verstärken. Wir werden darüber hinaus alle erforderlichen Maßnahmen treffen, um ein weiterhin über durchschnittliches Ertragsniveau zu gewährleisten. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein Rohergebnis in Höhe von T€ 6.880 und ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von T€ 3.270. II. Chancenbericht Den hohen Qualitätsansprüchen tragen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen Rechnung. Unseren Wettbewerbern am Markt begegnen wir weiterhin mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, exzellentem Service sowie höchster Qualität unserer Produkte bei gleichzeitig bestem Preisniveau. Von unseren erlangten Zertifizierungen versprechen wir uns insbesondere in Warenbereich QS und ITW erhebliche Zusatzpotenziale und Neukunden. III. Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Zu den gesamtwirtschaftlichen Risiken zählen neben dem Risiko einer weiteren konjunkturellen Abkühlung die sich immer stärker ausprägende Volatilität der Einzelmärkte, kritischere Endverbraucher sowie eine verschlechterte Beschäftigungssituation am Arbeitsmarkt mitentsprechender Auswirkung auf das Konsumentenverhalten. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine wie auch die rezessiven weltwirtschaftlichen Entwicklungen werden zukünftig keinen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung haben. Branchenspezifische Risiken In den letzten Jahren sind sinkender Fleischkonsum, die fortschreitende Konzentration im Handel sowie die weiterhin sinkende Anzahl der Fleischereibetriebe wesentliche Risiken unseres Geschäftes. Auf der anderen Seite sehen wir, dass sich vor allem der Lebensmitteleinzelhandel positiv entwickelt. Da wir im Zulieferbereich für den Handel bereits gut positioniert sind, sehen wir hier auch durch die Zertifizierungen, noch zusätzliches Potenzial für hochwertige Waren wie QS und ITW. Die Sortimentserweiterung mit den ITW-Produkten hat sich in 2023 durchgesetzt und es wurden erheblich mehr Produkte in der Kategorie geliefert. Maßgeblich für unseren Erfolg sind die Qualität unserer Produkte sowie unsere sehr hohe Kundenorientierung. Aus diesem Grund liegt unser Augenmerk darauf, die hohen Qualitätsstandards weiterzuentwickeln und kontinuierlich unseren Service zu verbessern. Produktions- und Beschaffungsrisiken Für Großschäden und Betriebsunterbrechungen sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Dem Risiko des Ausfalls von Lieferanten wird durch die Auswahl alternativer, leistungsfähiger Zulieferer auf den Beschaffungsmärkten begegnet. Bestandsgefährdende Risiken aus den Bereichen Beschaffung, Fertigung, Entwicklung und Umweltschutz sind nicht erkennbar. Ertragsorientierte Risiken Die Einkaufspreise für Rohstoffe, Fremdleistungen und Energie können je nach Marktsituation schwanken. Die Möglichkeit, gestiegene Einkaufspreise nicht oder nur verzögert an unsere Kunden weitergeben zu können besteht, wird aber als gering eingeschätzt. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich über Eigenkapital, für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft stehen ausreichende Kontokorrentlinien zu marktüblichen Konditionen zur Verfügung. Investitionen wurden im Berichtsjahr vollständig durch Eigenmittel finanziert. Währungsrisiken können bestehen, da wir auch Rohstoffeinkäufe in Drittländern durchführen. Bei unsicheren Währungsmärkten können wir die Lieferverträge mit einem Future absichern. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Derivative Finanzinstrumente kamen in unserem Unternehmen nicht zum Einsatz.
Rietberg, 19. Dezember 2024 Robin Bollweg, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft Variomeat GmbH hat ihren Sitz in Rietberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter HRB 11272 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Bilanz per 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Gliederungsschemata für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. 2. Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze des Handelsgesetzbuches aufgestellt. 3. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten beinhalten die aktivierungspflichtigen Beträge. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst. Die planmäßigen Nutzungsdauern betragen bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 10 Jahre. Die steuerlichen Regelungen zu geringwertigen Wirtschaftsgütern werden auch im handelsrechtlichen Jahresabschluss angewandt, da der Posten insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. 4. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. 5. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert oder zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der verminderten Verwendbarkeit und aus der Lagerdauer ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge auf den beizulegenden Wert berücksichtigt. 6. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde -soweit erforderlich- durch Bildung von Einzelwertberichtigungen sowie einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. 7. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Bilanziert werden diese mit dem Nennwert und die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 8. Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert bilanziert. 9. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. 10. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 11. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich vollständig innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer in Höhe von T€ 589, wovon T€ 241 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. 3. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 1.114 (Vorjahr T€ 0); der Ausweis erfolgt unter der Position "sonstige Vermögensgegenstände". 4. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Zu den Restlaufzeiten und zur Besicherung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 verweisen wir auf den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel: Tabelle richtig? Bilanzposition
Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert worden. 2. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind T€ 2 (Vorjahr: T€ 1) für Altersversorgung enthalten. 3. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Kosten der Warenabgabe, Raumkosten, Fahrzeugkosten sowie Versicherungskosten zusammen. IV. Sonstige Angaben 1. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB: Bestellung von Sicherheiten für fremde Forderungen T€ 2.691 Es handelt sich um eine betragsmäßig beschränkte Bürgschaft zur Sicherung einzelner Forderungen der Vario Invest GmbH. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können bei der betreffenden Gesellschaft nach unseren Erkenntnissen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist nach kaufmännischer Beurteilung nicht zu rechnen. 2. Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB im Wesentlichen aus Leasingverträgen in Höhe von jährlich ca. T€ 88 (Vorjahr: T€ 55) sowie Mietverpflichtungen in Höhe von jährlich ca. T€ 290 (Vorjahr: T€ 321). 3. Im Geschäftsjahresdurchschnitt sind folgende Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen beschäftigt worden (Angabe erfolgt ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende):
4. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Herr Robin Josua Bollweg. 5. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Rietberg, den 19. Dezember 2024 Robin Bollweg, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Variomeat GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Variomeat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ge prüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrun gen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstel lungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen des Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bielefeld, 20. Dezember 2024 Birger Lange, Wirtschaftsprüfer |
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