P.G.-Verwaltung GmbH
Haedenkampstraße 77, 45143 Essen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Peter Gerards seit 11.9.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
P.G.-Verwaltung GmbHEssenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023KONZERN - LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022/2023der P.G.-Verwaltung GmbH, Essen1. Grundlagen des Konzerns 1.1. Gesellschaftsrechtliche und organisatorische Struktur des Konzerns Die P.G.-Verwaltung GmbH übt als einzige persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der P.G.-Beteiligung GmbH & Co. KG, Essen, auf diese unmittelbar einen beherrschenden Einfluss gemäß § 290 Abs. 1 Satz 1 HGB aus und ist daher als Mutterunternehmen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Die P.G.-Beteiligung GmbH & Co. KG, Essen, hält seit dem 1. April 2018 sämtliche Anteile an der Ruhrdeich-Holding GmbH, Duisburg. Der Ruhrdeich-Holding GmbH steht unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte bei den nachfolgend genannten Unternehmen des Konsolidierungskreises zu, welche wiederum fabrikatsgebundene Autohäuser an den jeweils aufgeführten Standorten betreiben:
Die jeweiligen Tochtergesellschaften haben entsprechende Händlerverträge, Werkstattverträge und Verträge für den Vertrieb von Originalersatzteilen und Zubehör mit der Opel Automobile GmbH (vormals Adam Opel AG), der KIA MOTORS Deutschland GmbH, der Peugeot Deutschland GmbH und der Citroën Deutschland GmbH abgeschlossen. Die Ruhrdeich- Holding GmbH ist 100%ige Gesellschafterin der Ruhr Assekuranz-Service GmbH (Vermittlung von Versicherungsdienstleistungen) sowie der N.I.V. Niederrheinische Immobilien Verwaltung GmbH (N.I.V.), die Eigentümerin der Autohäuser in Moers, Duisburg-Rheinhausen und Duisburg-Meiderich ist und diese an verbundene Unternehmen innerhalb der Ruhrdeichgruppe vermietet. Zudem ist die Ruhrdeich-Holding GmbH alleinige Gesellschafterin der Rhein-Ruhr Dienstleistung & Service GmbH, Essen. Gegenstand des Unternehmens ist der Karosserie- und Lackierfachbetrieb sowie der Handel, die Vermittlung und Vermietung von Fahrzeugen inklusive Fuhrparkmanagement und Personalvermittlung für Dritte. 1.2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. "Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona- Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2022 gegenüber dem 3. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gesunken. Nachdem sich die deutsche Wirtschaft trotz schwieriger Bedingungen in den ersten drei Quartalen gut behaupten konnte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2022 leicht ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten privaten Konsumausgaben, die die deutsche Wirtschaft im bisherigen Jahresverlauf gestützt hatten, waren niedriger als im Vorquartal. Im 1. Quartal 2023 ist das BIP gegenüber dem 4. Quartal 2022 um weitere 0,3 % gesunken. Damit ist über zwei Quartale in Folge eine negative Entwicklung des BIP zu verzeichnen. Zum Jahresabschluss 2022 ist der Pkw-Markt in Deutschland nochmal deutlich gewachsen: Im Dezember wurden in Deutschland 314.300 Pkw neu zugelassen. Das sind 38 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr 2022 wurden somit 2,7 Mio. Pkw neu zugelassen, 1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Mangel an Vor- und Zwischenprodukten, die hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie die allgemeine Verunsicherung aufgrund des Krieges in der Ukraine hatten den Markt und die Produktion das ganze Jahr über - insbesondere aber im ersten Halbjahr - erheblich gedämpft, sodass vor allem im Frühling und Sommer 2022 deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 verbleibt 2022 eine erhebliche Absatzlücke von rund 26 Prozent. Die Elektro-Neuzulassungen legten im Dezember 2022 um gut 114 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu und erreichten ein Volumen in Höhe von 174.200 Einheiten - ein neuer Rekord auf dem deutschen Markt: Nie zuvor wurden in einem Monat mehr E-Pkw neu zugelassen. Die Entwicklung lässt auf vorgezogene Käufe schließen: Ende 2022 lief die staatliche Förderung für Plug-In-Hybride (PHEV) aus, die für rein batterieelektrische Pkw (BEV) wurde reduziert. Der Anteil von Elektro-Pkw an den Gesamtzulassungen stieg im Dezember auf ein Niveau in Höhe von 55,4 Prozent. Damit machten E-Pkw erstmals mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen auf dem deutschen Markt aus. Die Neuzulassungen von BEV stiegen im Dezember um 115 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei machten BEV 59,9 Prozent an den E-Zulassungen aus. PHEV konnten im Dezember um 113 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen und haben einen Anteil von 40,1 Prozent an den E- Zulassungen. Im Gesamtjahr 2022 wurden insgesamt rund 833.500 Elektro-Pkw zugelassen. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Der E-Anteil an den Gesamtzulassungen liegt im Jahr 2022 bei 31,4 Prozent. Das heißt: Fast jede dritte Neuzulassung 2022 war ein E-Auto. Dabei machen BEV 56,6 Prozent der E-Zulassungen im Jahr 2022 aus, PHEV 43,4 Prozent. Im Dezember gingen bei den deutschen Herstellern erneut deutlich weniger Aufträge aus dem Inland ein als im Vorjahresmonat (-36 Prozent). Gegenüber 2021 gingen die Inlandsorder im Gesamtjahr 2022 um 15 Prozent zurück. Somit fällt die Jahresbilanz der Neuzulassungen 2022 für den deutschen Automarkt etwas positiver aus als 2021. Im Geschäftsjahr 2021 wurden nach Angaben des Kraftfahrzeug- Bundesamtes 2,62 Mio. Neuwagen zugelassen und im Geschäftsjahr 2022 2,65 Mio. Das sind rund 30.000 Neuzulassungen mehr als 2021; es handelt sich aber immer noch um ein niedriges Niveau. Auch in 2022 konnten die großen Autokonzerne insgesamt hohe Gewinne erzielen. Dem Erfolg lag angabegemäß die Strategie zugrunde, die knappe Produktion vorrangig in hochpreisige und margenstarke Fahrzeuge einzubauen und gleichzeitig weitgehend auf Rabatte zu verzichten. Auch im ersten Halbjahr des Jahres 2023 befindet sich der deutsche Pkw-Markt im Plus. In den ersten drei Monaten wurden insgesamt 1,4 Mio. Neufahrzeuge zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres. Dennoch liegen die Neuzulassungen immer noch deutlich um 24 % unter dem Vorkrisenniveau. 1.3. Marktentwicklung 1.3.1. Entwicklung der von der Ruhrdeichgruppe vertriebenen Fabrikate Opel erreichte in 2022 bundesweit mit 144.588 (VJ: 161.852) Neufahrzeugzulassungen (PKW) einen Marktanteil von 5,45 %, der damit gegenüber dem Vorjahr (6,20 %) um 12,10 % zurückging. Peugeot erreichte in 2022 bundesweit mit 45.220 (VJ: 52.790) Neufahrzeugzulassungen (PKW) einen Marktanteil von 1,71% (VJ: 2,01%) und verzeichnete somit einen Rückgang des Marktanteils in Höhe von 0,3%. In Einheiten bedeutet das einen Zulassungsrückgang von 7.570 Fahrzeugen (-14,33%). Der bundesweite Marktanteil der Marke Citroën lag mit 1,38% erneut unter dem Vorjahresniveau (1,63%). Die Gesamtzulassungen der Marke reduzierten sich von 42.636 Einheiten auf 36.687 Einheiten um 5.949 (-13,95%). KIA erreichte in 2022 bundesweit mit 76.139 (VJ: 65.839) Neufahrzeugzulassungen (PKW) einen Marktanteil von 2,87% und lag mit +15% erneut deutlich über dem Niveau des Vorjahres (2,50%). 1.3.2. Entwicklung des regionalen Marktes Die Ruhrdeichgruppe ist mit ihren Autohäusern primär in den Städten des westlichen Ruhrgebiets und direkt angrenzenden Städten vertreten: Krefeld, Moers, Duisburg, Mülheim, Essen, Gelsenkirchen und Wuppertal. Insgesamt wurden in dieser Region in 2022 71.861 PKW-Neuzulassungen registriert (Vorjahr: 71.529 Neuzulassungen). Unter Berücksichtigung des Markenportfolios der Ruhrdeichgruppe (Opel, KIA, Peugeot und Citroën), der deutschlandweiten Entwicklung dieser Marken und dem regionalen Hintergrund ist die regionale Marktausschöpfung als zufriedenstellend bis gut zu beurteilen. KIA Der Umsatz der von der Autovertrieb G.E.C.A GmbH betriebenen KIA Filialen entwickelte sich in allen KIA Filialen deutlich positiv. Der Aftersales hat sich in allen Filialen ebenfalls gut entwickelt. Durch die überdurchschnittlichen Neuwagen-Lieferzeiten lassen die Verbraucher zunehmend ihre alten Bestandsfahrzeuge warten und instand setzen. Der KIA Marktanteil im Wirtschaftsraum hat sich von 4,19% in 2021 auf 3,29% in 2022 zwar rückläufig entwickelt. Dies resultiert aber nur daraus, dass KIA sich weniger auf die Stückzahlen mit kleinen Fahrzeugen konzentriert hat. Das führte dazu, dass auch die Konzerngesellschaft mehr Umsatz und Ertrag pro Fahrzeug realisieren konnte. Der Bundesmarktanteil betrug 2022 2,87%, somit hat die Autovertrieb G.E.C.A. GmbH mit 3,29% eine um 14% höhere Marktausschöpfung zum KIA Bundesmarktanteil. OPEL Das Opel-Geschäft im Marktgebiet Duisburg wird im Rahmen der fortlaufenden Opel- Reorganisation neu aufgestellt. Der Opel-Standort auf der Daimlerstrasse in Duisburg- Neumühl wird noch im Jahr 2023 geschlossen. Der Mietvertrag läuft im Juli 2024 aus. Die vorhandenen operativen Mitarbeiter werden weiter benötigt und auf die umliegenden Stellantis-Standorte verteilt. Zukünftig wird das gesamte markenübergreifende Flottengeschäft der Ruhrdeichgruppe vom aktuellen Peugeot/Citroën-Standort auf der Neumühler Str. in Duisburg betrieben. Das Geschäft am Opel-Standort in Krefeld war in 2022 vergleichbar mit dem Vorjahr. Da ein direkter Wettbewerber in Krefeld keinen neuen Opel-Händlervertrag mehr bekommen hat, wird der Krefelder Standort im Sales und Aftersales davon profitieren. Insgesamt profitiert der Standort außerdem von optimierten Strukturkosten aufgrund der Unterbringung in dem modernen Stellantis Drei-Marken-Autohaus. Der in 2016 neu eröffnete Opel-Standort in Essen auf der Haedenkampstraße profitiert ebenfalls von den günstigen Strukturkosten, welche sich auf alle drei am Standort vertriebenen Marken Opel, Peugeot und Citroen verteilen. Die Entwicklung des Opel-Geschäftes verlief in 2022 im Aftersales zufriedenstellend, im Gebrauchtwagenverkauf sehr ordentlich und im Neuwagenverkauf erneut nicht zufriedenstellend. Im exklusiven Opel-Standort in Essen auf der Rellinghauser Straße verzeichnen wir eine positive Entwicklung im After-Sales. Die Entwicklung im Verkauf liegt am Standort auf dem Niveau des Vorjahres. Wir beabsichtigen diesen Standort weiter aufzuwerten, in dem wir die Stellantis-Marken Citroën und Peugeot integrieren und zwar im Sales und Aftersales. Dadurch fallen weitere Synergien an und wir entlasten zudem die Gruppe, da die Citroën- und Peugeot-Verkaufsstelle an der Haedenkampstraße in Essen geschlossen wird. Der Opel-Standort an der Daimlerstrasse in Duisburg wird wie zuvor beschrieben geschlossen. Durch diese fortlaufende Reorganisation werden die Opel-Betriebe kontinuierlich zukunftsfähig entwickelt, die Strukturkosten zum Teil deutlich reduziert und es entstehen weitere Kosten- und Personalsynergien durch die weitere Zusammenlegung der Stellantis-Konzernmarken. Zwischen Stellantis und der Konzerngesellschaft Autozentrum Ruhrdeich GmbH werden hinsichtlich der Konzernmarken FIAT, FIAT Professional und JEEP jeweils Händler- und Serviceverträge geschlossen. Somit werden die bereits in der Ruhrdeichgruppe etablierten Stellantis- Konzernmarken durch die Aufnahme und Integration weiterer Marken des Stellantis-Konzerns ergänzt. Peugeot, Citroen Die Marktanteile der Marke Peugeot gemessen an den PKW-Erstzulassungen im Marktgebiet der Ruhrdeichgruppe liegen weiterhin mit 2,35% bzw. 37,42% deutlich über dem Peugeot-Bundesschnitt von 1,71%. Die Performance der Marke Citroën liegt im Marktgebiet der Ruhrdeichgruppe mit 1,38% exakt auf dem Bundesniveau von ebenfalls 1,38%. Die Gesellschaft hat in ihren Marktverantwortungsgebieten mit verschiedenen Peugeot/ Citroën-Service-Partnern Verträge über die Vermittlung von Peugeot/ Citroën-Neuwagen abgeschlossen. Dieses Agenturgeschäft wird im ausdrücklichen Einvernehmen mit der Peugeot Deutschland GmbH und der Citroën Deutschland GmbH betrieben und dient im Wesentlichen der Abdeckung dünn besiedelter Gebiete, in denen der Betrieb eigener Filialen wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Das Peugeot- sowie das Citroën-Geschäft verlaufen im Hauptbetrieb Duisburg sehr ordentlich, hier wollen wir den Marktanteil weiter optimieren. Die Anzahl der Fahrzeugverkäufe der Marken Peugeot und Citroën am Standort konnten auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. In Krefeld sollen die Peugeot und Citroën-Verkäufe weiter ausgebaut werden. Am Standort Mülheim waren die Erstzulassungen der französischen Marken im Vergleich zum Vorjahr stark rückläufig. Das Ziel ist es, wieder das Zulassungsniveau des Vorjahres zu erreichen und somit die Marktanteile weiter zu steigern. In Gelsenkirchen konnte das Marktniveau der Marke Citroën mit 1,32% verbessert und nahezu auf Bundes- Niveau gebracht werden. Der Marktanteil von Peugeot in Essen lag mit 2,76% deutlich über dem Bundesdurchschnitt der Marke. Mit der Marke Citroën erreichten wir mit 1,10% einen Marktanteil in Essen, der leicht unter dem Bundesniveau liegt. Die Entwicklung des Peugeot- Betriebs in Moers verlief von den Fahrzeugverkäufen her ordentlich, aber aufgrund der langen Lieferzeiten wurden jedoch erneut weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Es wurde mit 1,34% lediglich ein Marktanteil erreicht, der unter dem Bundesniveau liegt. Nachdem die Geschäftsentwicklung am Standort Wuppertal in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 in erheblichem Maße von den Auswirkungen der Corona-Pandemie getroffen wurde, stellt sich die Ertragslage in 2022 erneut defizitär dar. Zwischenzeitlich haben Restrukturierungs- und Sanierungsgespräche auf Gesellschafter- und Lieferantenebene stattgefunden, die eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Konzerngesellschaft erwarten lassen. 1.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung des Konzerns sowie die Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Konzerns werden u.a. das Netto-Umlaufvermögen ("working capital"), der Finanzmittelfonds (netto verfügbare flüssige Mittel), der Rohertrag sowie das Ergebnis aus laufendem Betrieb als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen. Im Rahmen der Steuerung durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren stellen insbesondere die permanente Verbesserung und Messung der Kundenzufriedenheit sowie die ständige Pflege des Kundenstamms einen wesentlichen Schwerpunkt unserer Vertriebsorganisation dar. Die Qualität und Leistungen unserer Mitarbeiter sind der Garant für ein Bestehen am Markt. Aufgrund des guten Betriebsklimas war die Fluktuation auch im Geschäftsjahr 2022/2023 gering. Es wurden auch im Berichtsjahr neue Mitarbeiter eingestellt, um die weitere Entwicklung der Konzernunternehmen zu sichern. Dennoch bleibt die Personalführung, -entwicklung und -suche ein zentrales Thema. Zurzeit können wir in unserer Branche keine Entspannung bei der qualifizierten Personalsuche feststellen. Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 298 Arbeitnehmer (Vorjahr: 315) beschäftigt, die über eine fachliche Qualifikation in ihren Tätigkeitsbereichen verfügen und sich entsprechend den Qualitätsstandards weiterbilden. Zudem fördern die Unternehmen der Ruhrdeichgruppe mit insgesamt 50 Auszubildenden (Vorjahr: 64) in technischen und kaufmännischen Berufen den Nachwuchs und kommen somit auch ihrer regionalen Verpflichtung nach. Dabei wird bedarfsgerecht ausgebildet, um einen Großteil der Auszubildenden im Anschluss an die Ausbildung zu übernehmen. 2. Ertragslage 2.1. Umsatz/-Auftragsentwicklung Die Entwicklung der konsolidierten Außenumsätze in den letzten fünf Geschäftsjahren stellt sich wie folgt dar:
In einem schwierigen Marktumfeld konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 13,8 % ausgeweitet werden. Von den Umsätzen entfallen ca. 52 % auf Neuwagen (Vorjahr: 53 %), ca. 31 % auf Gebrauchtwagen (Vorjahr: 29 %), ca. 8 % auf Ersatzteile (Vorjahr: 9 %), 6 % auf Werkstattleistungen (Vorjahr: 7 %) sowie 3 % auf sonstige Umsätze (Vorjahr: 2 %). In Anbetracht der allgemeinen Marktsituation kann die Umsatzentwicklung im Berichtsjahr als zufriedenstellend beurteilt werden. 2.2. Ergebnis 2022/2023 Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) in Höhe von T€ 29.466 erzielt. Der Bruttoertrag erhöhte sich somit gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.450. Der Anstieg resultiert aus dem vorstehend dargestellten Umsatzanstieg, wobei die Materialintensität (Verhältnis des Wareneinsatzes zur Gesamtleistung) insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert werden konnte. Auch in Relation zur Betriebsleistung stellt sich der Rohertrag des Berichtsjahres mit 18,1 % auf der Höhe des Vorjahresausweises (18,2 %) dar. Die Betriebsaufwendungen - Personalaufwendungen, sonstige betriebliche Aufwendungen und Saldo der Zinsaufwendungen - erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.748 auf insgesamt T€ 25.234. Der Anstieg betrifft insbesondere den Personalbereich, in dem sich im Vorjahr noch temporär die Inanspruchnahme der Regelungen zur Kurzarbeit entlastend ausgewirkt hat. Das vergleichbare Konzernergebnis aus laufendem Betrieb leitet sich damit ab aus
Von den Abschreibungen des Berichtsjahres in Höhe von T€ 2.554 entfallen T€ 267 auf die aus der Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte, die über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben werden. Nach Abzug der Ertragsteuern resultiert für das Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt ein Geschäftsergebnis in Höhe von T€ 1.406 (2021/2022: T€ 803). Das neutrale Ergebnis in Höhe von T€ 56 betrifft die ertragswirksame Auflösung des Unterschiedsbetrages gemäß § 301 Abs. 3 HGB. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 resultiert damit ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 1.462 (2021/2022: T€ 1.207). Insgesamt hat sich - in Anbetracht des erwirtschafteten Konzernergebnisses - damit die im Konzernlagebericht der Vorperiode berichtete Prognose bestätigt, die trotz der als äußerst unsicher einzustufenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen von einer positiven Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 ausging. Die Ertragslage des Konzerns konnte im Geschäftsjahr 2022/2023 in einem schwierigen Marktumfeld stabilisiert werden. Damit entspricht die Entwicklung des Konzerns insgesamt unseren Erwartungen. 3. Finanzlage Aus der Konzern-Kapitalflussrechnung ist ein Rückgang des Zahlungsmittelbestandes (Finanzmittelfonds) um T€ 16.585 zu ersehen, der die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten zur Finanzierung des stichtagsbezogen erhöhten Fahrzeugbestandes betrifft. Die Liquidität war innerhalb der Ruhrdeichgruppe im Geschäftsjahr 2022/2023 jederzeit gesichert. Sämtliche Konzernunternehmen konnten ihren finanziellen Verpflichtungen zu jedem Zeitpunkt nachkommen. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31. März 2023 gegenüber dem Vorjahr um T€ 15.325 (= 32,7 %) auf T€ 62.137 erhöht. Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen mit T€ 598 ganz überwiegend die aus der Kapitalkonsolidierung von Tochtergesellschaften resultierenden aktiven Unterschiedsbeträge, die jeweils als Geschäfts- oder Firmenwerte linear über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben werden. Das Sachanlagevermögen wird zum 31. März 2023 mit insgesamt T€ 12.785 (31. März 2022: T€ 14.567) ausgewiesen. Davon entfallen T€ 3.707 (31. März 2022: T€ 3.900) auf das im Geschäftsjahr 2003 fertig gestellte Betriebsgebäude am Standort Duisburg, die im Geschäftsjahr 2015 durch die N.I.V. Niederrheinische Immobilien Verwaltung GmbH erworbenen Gebäude in Moers, Duisburg-Rheinhausen und Duisburg-Meiderich sowie auf das durch den Kommanditisten mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. April 2018 in die P.G.-Beteiligung GmbH & Co. KG eingebrachte Gebäude am Standort Krefeld. Weitere T€ 7.237 (31. März 2022: T€ 8.669) betreffen die hier erfassten Vorführwagen, die über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren linear abgeschrieben werden. Die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2023 wird - wie für ein Handelsunternehmen in der Automobilbranche typisch - durch den Warenbestand dominiert, dem auf der Passivseite die entsprechenden Fahrzeugfinanzierungen gegenüberstehen. Insgesamt stellt das Vorratsvermögen mit einer Quote von 50,6 % (31. März 2022: 46,0 %) den wesentlichen Bestandteil der Bilanzsumme dar. Die stichtagsbezogene Erhöhung der Warenbestände betrifft insbesondere die bilanzierten Neu- und Gebrauchtwagen. Aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht wurden sonstige Rückstellungen zur Abdeckung von erkennbaren Risiken in Höhe von T€ 2.553 (31. März 2022: T€ 2.309) gebildet. Auf der Passivseite werden analog zu den Fahrzeugbeständen die Verbindlichkeiten aus der Fahrzeugbestandsfinanzierung ausgewiesen. Zu berücksichtigen ist, dass sowohl die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Neuwagenbestände als auch die im Anlagevermögen auszuweisenden Vorführwagenbestände branchenüblich - mit bestimmten zinsfreien Zeiten - finanziert sind. Das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns - unter Einbeziehung des wirtschaftlich als Rücklage einzustufenden passiven Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung - beträgt zum 31. März 2023 T€ 10.756 (31. März 2022: T€ 10.603). Damit wird zum 31. März 2023 - bei einer um T€ 15.325 erhöhten Bilanzsumme - eine Eigenkapitalquote von 17,3 % (31. März 2022: 22,7 %) ausgewiesen. 5. Die künftige Entwicklung des Konzerns 5.1. Marktentwicklung Ob sich der Markt im laufenden Geschäftsjahr 2023/2024 erholen wird und es angesichts des hohen Auftragsbestandes zur Auslieferung von mehr Fahrzeugen kommt, hängt auch von der Entwicklung der internationalen Lieferketten ab, die trotz zunehmender Entspannung nach wie vor einen Engpass darstellen. Von wesentlicher Bedeutung ist das Verbraucherverhalten aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der Energiekrise. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Corona-Pandemie abgehakt werden kann, aber deren wirtschaftliche Auswirkungen sind nach wie vor spürbar und noch längst nicht bewältigt. Ob und inwieweit die Folgen des Ukraine-Krieges negative Konsequenzen haben werden, in welcher Form auch immer, ist nicht vorhersehbar. Insgesamt ist davon auszugehen, dass durch die Kriegsereignisse, die hohe Inflation sowie die starken Zinserhöhungen durch die EZB insbesondere das Konsumverhalten der Privathaushalte rückläufig sein wird. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet für 2023 insgesamt mit 2,6 Millionen neu zugelassenen PKW. Somit plant der ZDK das gleiche Zulassungsniveau wie 2022. Allerdings geht der ZDK bei seiner Prognose von stagnierenden Verkäufen reiner E Fahrzeuge - insbesondere von Plug In Hybriden - aus. Der ZDK begründet dies mit dem Auslaufen oder Anpassungen bei der staatlichen Forderung. Für den Gebrauchtwagenverkauf prognostiziert der ZDK für 2023 ein schwieriges Geschäft, weil aufgrund der schlechten Neuwagenbelieferungen deutlich weniger junge Gebrauchtwagen zur Verfügung stehen. Für das Reparatur- und Servicegeschäft rechnet der ZDK mit guten Erträgen und vollen Auftragsbüchern. Nach wie vor sind die Neuwagen-Lieferzeiten deutlich länger als vor der Corona-Zeit, was sich auf unverkaufte kurzfristig zur Verfügung stehende Lagerfahrzeuge negativ auswirkt. Allerdings hat sich bei Citroën und Peugeot die Produktion soweit etwas entspannt, dass die in 2022 an Kunden verkauften Fahrzeuge endlich produziert und im 1. Quartal 2023 an Kunden ausgeliefert werden konnten. Leider wurden den Konzernunternehmen im März 2023 stichtagsbezogen sehr viele durch Kunden bestellte Fahrzeuge fakturiert, die aufgrund zeitverzögerter Anlieferung nicht mehr im laufenden Geschäftsjahr an die Kunden berechnet und ausgeliefert werden konnten. Das führte zu einer außergewöhnlich hohen stichtagsbezogenen Verlängerung der Konzernbilanz zum 31. März 2023. 5.2. Markenpräsenz Die Ruhrdeichgruppe wird ihr Markenportfolio auf die vier Kernmarken Opel, KIA, Peugeot und Citroën weiterhin fokussieren und sich dabei ausschließlich auf ihren bisherigen regionalen Markt im westlichen Ruhrgebiet, inklusive der direkt angrenzenden Städte, konzentrieren, um alle existierenden Synergiepotentiale vollumfänglich nutzen zu können. Die zukünftige Entwicklung der Marke Opel sehen wir grundsätzlich weiterhin positiv. Opel modernisiert und elektrifiziert derzeit weiter die Fahrzeugflotte. Im laufenden Jahr 2023 werden der neue vollelektrische Astra und der neue Astra Sports Tourer eingeführt. Die Kernaufgabe wird weiterhin die Ausschöpfung der vorhandenen Marktpotentiale im Fahrzeugverkauf, im Werkstattgeschäft und im Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör sein. Hauptziel ist mittelfristig das Erreichen des deutschlandweiten Opel-Marktanteils in der Region. Durch die erneute deutschlandweite Händlernetzkündigung zum 31.05.2023 werden im unmittelbaren Wirtschaftsraum der Ruhrdeichgruppe weitere Opel Vertriebs- und Servicestandorte geschlossen. Das wird zu einer weiteren und notwendigen Konzentrierung sowie Ergebnisverbesserung des Opel-Handels- und Servicegeschäftes im Wirtschaftsraum der Autohaus Am Ruhrdeich GmbH führen. Die zukünftige Entwicklung der Marken Peugeot und Citroën in unseren Marktgebieten sehen wir weiterhin positiv. Es gibt weiterhin eine ordentliche Nachfrage mit überdurchschnittlichen Lieferzeiten bei beiden Marken. Aufgrund der staatlichen Umweltprämie werden weiterhin Elektro-Fahrzeuge, aber auch wieder verstärkt Fahrzeuge mit Verbrenner-Motoren verkauft. Hier ist der Stellantis-Konzern sehr gut aufgestellt, jedoch haben gängige Fahrzeuge weiterhin recht lange Lieferzeiten. Der Stellantis-Konzern hat europaweit zum 31.05.2023 alle Händlerverträge ordentlich gekündigt. Das Ziel des Stellantis-Konzerns ist es, die gesamte und markenübergreifende Handelsorganisation auf den Prüfstand zu stellen, um diese effizienter zu machen und auf die sich zukünftig veränderten Rahmenbedingungen z.B. in Bezug auf Elektrifizierung der Fahrzeuge - vorzubereiten. Darüber hinaus beabsichtigt der Stellantis-Konzern eine weitere Konzentration der Händlerstandorte sowie die Vereinigung weiterer Stellantis-Marken auf bestehende Handelsgruppen. Die Auto Parc France GmbH hat zwischenzeitlich für alle Peugeot- und Citroën-Standorte sowie die Schwestergesellschaft Autohaus Am Ruhrdeich GmbH für alle Opel-Standorte einen Letter of Intent (LOI) erhalten. In diesem LOI hat der Stellantis-Konzern seine Absicht erklärt, auch über den 31.05.2023 hinaus mit der Ruhrdeichgruppe zusammen arbeiten zu wollen. Im Juli 2023 wurden alle Händler- und Serviceverträge zwischen der Stellantis Gruppe und der Ruhrdeichgruppe verbindlich gezeichnet. Die Autovertrieb G.E.C.A. GmbH bleibt ausschließlicher Vertriebspartner der Marke KIA und wird die KIA-Standorte in Duisburg-Kaßlerfeld, Mülheim und Gelsenkirchen betreiben. Die zukünftige Entwicklung der Marke KIA sehen wir weiter positiv, weil KIA technologisch und optisch sehr gute Fahrzeuge baut, seine moderne Fahrzeugpalette weiter elektrifiziert und somit zahlreiche Plugin Hybrid und E-Fahrzeuge im Portfolio hat. Aufgrund der stattlichen Verkaufsprämien für Elektroantriebe ist weiter mit einem Verkaufsanstieg dieser Modelle zu rechnen. Erfreulicherweise ist der Hersteller KIA etwas besser lieferfähig und die Nachfrage nach den modernen und zeitgemäßen KIA Fahrzeugen in Deutschland ist positiv. 6. Risikobericht Insbesondere der Krieg in der Ukraine, die hohe Inflation, die Energiekrise und das damit verbundene negative Konsumverhalten sowie die negativen Wirtschaftsaussichten für Deutschland stellen für die weitere Entwicklung des Konzerns ein markantes Risiko dar. Diese Vielzahl negativer Auswirkungen hat in den letzten Jahren gezeigt, dass die Lieferketten längst nicht so widerstandsfähig sind, wie dies bisher angenommen wurde. Es können sich - je nach weiterem Verlauf der aktuellen Entwicklungen - anhaltende Umsatzeinbußen ergeben. Trotz der umgesetzten Maßnahmen zur Eindämmung der wirtschaftlichen Auswirkungen besteht die Gefahr zukünftig nicht ausreichender korrespondierender Kostenentlastungen. Die hohen Energiekosten, ein Mangel an Ladestationen sowie die hohen Anschaffungskosten können sich negativ auf die weitere Entwicklung der E-Mobilität auswirken. In Deutschland ist unbedingt der Ausbau der Ladeinfrastruktur zu beschleunigen und zudem die Benutzerfreundlichkeit und Bezahlbarkeit des Ladens zu optimieren. Ein weiteres Risiko könnte darin bestehen, dass sich die Autobranche nicht ausreichend auf die sich ändernden Bedürfnisse der Verbraucher einstellt. Während die älteren Generationen den Besitz eines eigenen Autos noch eindeutig präferieren, sind die jüngeren Generationen offen für den Umstieg auf flexible Mobilitätsalternativen. Risiken und Chancen zugleich bietet der Transformationsprozess, den der Autohandel derzeit durch Digitalisierung und Internet (Online-Handel) durchläuft. Hinzu kommen Umstrukturierungen der Autohersteller bei den Vertriebswegen bis hin zum Agenturmodell. Für etwaige Verluste aus der Rücknahmeverpflichtung von Leasingfahrzeugen sind ausreichende Rückstellungen gebildet worden. Wertminderungen bei den Warenbeständen wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Basierend auf der soliden finanziellen Basis des Unternehmens, den vorhandenen Kompetenzen in der Unternehmensführung, dem soliden After-Sales-Geschäft mit hoher händlerbezogener Kundenloyalität und der guten Position im regionalen Wettbewerbsumfeld ist die Ruhrdeichgruppe für zukünftige Herausforderungen gut gerüstet. 7. Prognosebericht Es ist davon auszugehen, dass sich hinsichtlich der - immer noch unter dem Vorpandemieniveau liegenden - PKW-Absatzzahlen auch im Geschäftsjahr 2023/2024 keine signifikante Erholung zeigen wird. Die aktuellen Krisen, das Konsumverhalten, der noch nicht beseitigte Mangel an Halbleitern und anderen Vorprodukten und Rohstoffen sowie die neuerdings massiven Zinserhöhungen hemmen die Produktion und stellen eine Belastung für die gesamte Branche dar. Die Herausforderung für die Unternehmen besteht darin, ihren Produktionsverbund und ihre Lieferketten auf die neuen Gegebenheiten auszurichten und z.B. ausfallende Lieferanten durch neue zu ersetzen. Dieser Prozess ist allerdings von Dauer und ohnehin nur mit Einschränkungen umsetzbar. Die anhaltenden unfassbaren und erschütternden Ereignisse in der Ukraine sorgen dafür, dass sich die mittel- und langfristigen Auswirkungen für Europa, Deutschland und am Ende für die Autobranche weiterhin nicht einschätzen lassen. Die global hohen Spritpreise geben insofern derzeit eher Anlass zu einem pessimistischen Ausblick. Trotz der als äußerst unsicher einzustufenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir insgesamt von einer positiven Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 aus. Als größte Herausforderung betrachten wir hierbei die langen Lieferzeiten aufgrund der weiterhin verzögerten Fahrzeugproduktion der Hersteller. Oberste Zielsetzung ist hierbei die Aufrechterhaltung eines wettbewerbsfähigen Bestandes an Fahrzeugen. Insofern ist es nach wie vor nur eingeschränkt möglich, eine verlässliche Vorhersage der wirtschaftlichen Auswirkungen der insgesamt krisenbehafteten wirtschaftlichen Gesamtlage auf den Kraftfahrzeughandel insgesamt und unsere Gesellschaft vorzunehmen. Insgesamt ist zu konstatieren, dass der klassische Neuwagenkauf im Autohaus an Bedeutung verlieren wird. Der Gebrauchtwagenhandel wird zunehmend durch Plattformen im Internet gesteuert. Neue Kundenanforderungen erfordern neue Konzepte. Diesen Anforderungen haben wir uns gestellt. Trotz der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Parameter und in Anbetracht der eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen hoffen wir insgesamt auf eine positive Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024. Dabei ist es nicht auszuschließen, dass sich die bei der vorliegenden Prognose getroffenen Annahmen als zu optimistisch herausstellen können. Es ist möglich, dass die vorstehend beschriebenen negativen Tendenzen länger andauern. Eine Folge hieraus könnte sein, dass potentielle Fahrzeugkäufer sich zurückhalten, weil sie erst ihre eigene berufliche und private Entwicklung abwarten wollen, bevor sie in der jetzigen unsicheren Situation größere Anschaffungen planen. Die zu erwartende Kaufzurückhaltung wird ganz sicher zu einer weiteren Konsolidierung des Kraftfahrzeughandels in Deutschland führen. Die Ruhrdeichgruppe hat in den letzten Jahren erfolgreich eine solide finanzielle Basis der Unternehmensgruppe geschaffen, die es zu erhalten und weiter auszubauen gilt. Begleitend wird kontinuierlich an effektiven und effizienten Strukturen und Arbeitsabläufen gearbeitet.
Essen, 30. September 2023 Peter Gerards, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. März 2023P.G.-Verwaltung GmbH, EssenAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023P.G.-Verwaltung GmbH, Essen
Registergericht: EssenHRB 28467Konzernanhang 2022/20231 Konzernabschluss nach Handelsgesetzbuch (HGB) Die P.G.-Verwaltung GmbH hat als Muttergesellschaft den Konzernabschluss zum 31. März 2023 nach den maßgeblichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung der aufgestellten Konzernbilanz entspricht grundsätzlich dem nach § 266 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschema. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Die P.G.-Verwaltung GmbH übt als einzige persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der P.G.-Beteiligung GmbH & Co. KG, Essen, auf diese unmittelbar einen beherrschenden Einfluss gemäß § 290 Abs. 1 Satz 1 HGB aus und ist daher als Mutterunternehmen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. 2 Konsolidierungskreis Der Kreis der konsolidierten Unternehmen im Konzernabschluss 2022/2023 stellt sich unverändert gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
Die P.G.-Beteiligung GmbH & Co. KG, Essen, hält seit dem 1. April 2018 sämtliche Anteile an der Ruhrdeich-Holding GmbH, Duisburg. Der Ruhrdeich-Holding GmbH stehen unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte sowie sämtliche Kapitalanteile bei den übrigen aufgeführten Unternehmen des Konsolidierungskreises zu (Trend KG: 97,45 %). Von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichtes gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB ist die Ruhrdeich-Holding GmbH wegen der Einbeziehung der Gesellschaft einschließlich ihrer Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der P.G.-Verwaltung GmbH befreit. Auf die Einbeziehung der Trend Automobile Verwaltungs GmbH, Wuppertal, (97,45 %ige Beteiligung der Auto Parc France GmbH) wurde wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet. 3 Konzernabschlussstichtag Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31. März 2023 als Bilanzstichtag des Mutterunternehmens. Die Tochterunternehmen mit abweichendem Stichtag (31. Dezember 2022) wurden gemäß § 299 Abs. 3 HGB unter Verzicht auf die Aufstellung eines Zwischenabschlusses zum 31. März 2023 in den Konzernabschluss einbezogen. Hieraus resultierende konsolidierungstechnische Differenzen aufgrund stichtagsbedingt nur einseitig erfasster konzerninterner Vorgänge wurden zum 31. März 2023 als aktiver Ausgleichsposten in Höhe von T€ 1.398 (31. März 2022: T€ 1.158) ausgewiesen. Vorgänge zwischen dem Stichtag eines einbezogenen Tochterunternehmens und dem Konzernabschlussstichtag mit besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des einbezogenen Unternehmens haben sich nicht ergeben. 4 Konsolidierungsgrundsätze 4.1 Vollkonsolidierung Die Unternehmen des Konsolidierungskreises sind im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen worden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss zum 1. April 2018. Die Kapitalkonsolidierung für die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen wurde nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB) vorgenommen. Dabei wurden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt 1. April 2018 verrechnet. Die Erstkonsolidierung erfolgte dabei auf der Grundlage der historisch gewachsenen Ausweise des zum 31. März 2018 durch die Ruhrdeich-Holding GmbH aufgestellten Konzernabschlusses, der zum 1. April 2018 durch das Mutterunternehmen P.G.-Verwaltung GmbH als Teilkonzern erworben wurde. Die aus der Erstkonsolidierung der Autozentrum Ruhrdeich GmbH, Kamp-Lintfort, sowie der N.I.V. Niederrheinische Immobilien Verwaltung GmbH, Düsseldorf, resultierenden aktiven Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 1.362 bzw. T€ 2 wurden mit den "historischen Buchwerten" in der Konzernbilanz der Ruhrdeich-Holding GmbH zum 31. März 2018 übernommen und in der Konzernbilanz der P.G.-Verwaltung GmbH als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen (§ 301 Abs. 3 Satz 1 HGB). Das zum 31. Dezember 2018 durch die Konzerngesellschaft Auto Parc France GmbH erworbene Tochterunternehmen Trend Automobile GmbH & Co. KG, Wuppertal, wurde nach der Neubewertungsmethode einbezogen. Der aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieses Unternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung gemäß § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB resultierende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 512 wurde in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert. Zum 12. Mai 2020 wurde die Rhein-Ruhr Dienstleistung & Service GmbH, Essen, erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Hieraus resultierte ein nach § 301 Abs. 3 HGB auszuweisender Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 4. In Anbetracht der wirtschaftlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen sowie durch weitere geschäftswertbildende Faktoren (nachhaltiges Geschäftsmodell) beträgt die geschätzte betriebliche Nutzungsdauer der in der Konzernbilanz ausgewiesenen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte zehn Jahre (§ 314 Abs. 1 Nr. 20 HGB). Die Abschreibung in Höhe von T€ 267 erfolgte zeitanteilig nach der linearen Methode. Für die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird in der Konzernbilanz zum 31. März 2023 ein Ausgleichsposten in Höhe von T€ 9.875 ausgewiesen. Hierin enthalten ist ein negativer Ausgleichsposten in Höhe von T€ 491 aus dem auf konzernfremde Gesellschafter anteilig entfallenden negativen Konzernbuchvermögen der Trend Automobile GmbH & Co. KG. Der aus der Erstkonsolidierung resultierende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 856 hat bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise Eigenkapital-Charakter ("lucky-buy"). Der passive Unterschiedsbetrag wird gemäß § 301 Abs. 3 HGB in der Konzernbilanz in einem gesonderten Posten nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt in einem planmäßigen Verfahren über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr 2022/2023 erfolgte gemäß § 309 Abs. 2 HGB in Höhe von T€ 56 eine ertragswirksame Auflösung des Unterschiedsbetrages. Weitere Konsolidierungsmaßnahmen betreffen die Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen, die Verrechnung konzerninterner Umsatzerlöse und anderer konzerninterner Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen sowie die Eliminierung von Zwischengewinnen. Die gemäß § 306 HGB aktivierten latenten Steuern resultieren aus eliminierten Zwischengewinnen (Steuersatz 33 %). 5 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 5.1 Anlagevermögen Das Anlagevermögen wurde zu den Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB angesetzt und - soweit es in seiner zeitlichen Nutzung begrenzt ist - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen wurden dabei nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf linearer Verteilungsgrundlage vorgenommen. Die Beteiligungen sind mit ihren ursprünglichen Anschaffungskosten bilanziert. 5.2 Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB angesetzt. Die Waren - bestehend aus Neuwagen, Gebrauchtwagen und Ersatzteilen - wurden zu ihren Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB unter Einbeziehung von Anschaffungskostenpreisminderungen bei den Neuwagen und Ersatzteilen bewertet. Bei den Gebrauchtwagen wurden neben den Einstandspreisen die angefallenen Reparaturkosten (bewertet zu Herstellungskosten) einbezogen. Zur Sicherstellung einer verlustfreien Bewertung wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Stichtagswert vorgenommen. Bei den Ersatzteilen wurden erforderliche Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Dem strengen Niederstwertprinzip ist bei den grundsätzlich zu ihrem Nennwert bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über die Vornahme von Einzelwertberichtigungen durch den Ansatz des beizulegenden Stichtagswertes Rechnung getragen. Das allgemeine latente Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 5.3 Rückstellungen / Verbindlichkeiten Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Berechnung der Rückstellung für Pensionen erfolgte nach der Projected-Unit-Credit- Methode (PUCM) unter Anwendung eines Zinssatzes von 1,78 % p.a. sowie einer Rentendynamik von 1,00 % p.a. Eine Gehaltsdynamik war mangels gehaltsabhängiger Zusagen an aktive Versorgungsberechtigte nicht zu berücksichtigen. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt € 727,00. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. 6 Angaben zu einzelnen Positionen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgebaut. 7 Sonstige Pflichtangaben 7.1 Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB beträgt T€ 3.881. Er betrifft im Wesentlichen Erbbauzinsen und Mietverpflichtungen. 7.2 Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2022/2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
7.3 Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken aus Fahrzeug- und Ersatzteilfinanzierungen in Höhe von T€ 36.483 sind durch Eigentumsvorbehalte bzw. Sicherungsübereignungen für die finanzierenden Kreditinstitute gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zudem in Höhe von T€ 2.009 durch valutierende Grundschulden gesichert. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 150 sind durch die Verpfändung von Festgeldern gesichert. 7.4 Das dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022/2023 gewährte Gesamthonorar beträgt T€ 109,5 (netto ohne Umsatzsteuer). Davon entfallen T€ 66,4 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 23,2 auf Steuerberatungsleistungen sowie T€ 19,9 auf sonstige Leistungen. 7.5 Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde die Geschäftsführung der Gesellschaft des Mutterunternehmens P.G.-Verwaltung GmbH durch den Kaufmann Peter Gerards, Xanten, wahrgenommen. 7.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Konzernbilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Essen, den 30. September 2023 Peter Gerards, Geschäftsführer Konzern - Anlagenspiegel per 31.03.2023P.G.Verwaltung GmbH
Konzern - KapitalflussrechnungEine aus der Gewinn- und Verlustrechnung in indirekter Form nach DRS 21 erstellte Kapitalflussrechnung ergibt folgendes Bild:
Der Zahlungsmittelbestand ergibt sich wie folgt:
Die Veränderung der liquiden Mittel ergibt sich damit aus
Entwicklung des Konzerneigenkapitals (Eigenkapitalspiegel)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die P.G.-Verwaltung GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der P.G.-Verwaltung GmbH, Essen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der P.G.- Verwaltung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gelsenkirchen, den 15. November 2023 TREUHAND
WEST GMBH
Berger,Wirtschaftsprüfer Heyng, Wirtschaftsprüfer Die Gesellschafterversammlung der P.G.-Verwaltung GmbH, Essen, hat am 22. November 2023 den Konzernabschluss zum 31. März 2023 gebilligt. |
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