Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Antolin Straubing GmbH
Stettiner Straße 7, 94315 Straubing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Gahr seit 24.3.2025 | Geschäftsführer |
Álvaro Balbás Terceno seit 24.3.2025 | Geschäftsführer |
Maria Cristina Blanco Santo Tomás seit 5.12.2023 | Geschäftsführer |
Boris Schmucklermann seit 5.12.2023 | Prokura |
Robert Plager seit 26.6.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Grupo Antolin-Irausa S.A.U. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Antolin Straubing GmbHStraubingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023A Unternehmensbeschreibung Die Antolin Straubing GmbH (im Folgenden auch "die Gesellschaft") ist ein Anbieter von Komponenten und Systemen für den Fahrzeuginnenraum. Dazu gehören Design und Entwicklung, Werkzeugkonstruktion, Fertigung, Montage und Sequenzierung. Die Produkte umfassen Instrumententafeln, Mittelkonsolen, Säulenverkleidungen und dazugehörige Kleinteile; diese werden überwiegend in Pkws des Premium-Segments, aber auch in Nutzfahrzeugen eingesetzt. Die Antolin Straubing GmbH ist seit September 2015 Teil der Grupo Antolin- Gruppe (GA) mit Hauptsitz in Burgos/Spanien. Die Antolin-Gruppe fertigt u.a. Interieurteile für Fahrzeugdächer, Türen, Sitze und Lichtsysteme. B Wirtschaftslage und Branchenumfeld Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. 1 Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. 2
1 Quelle: Statistisches Bundesamt
(https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilun
gen/2024/01/PD24_019_811.html)
Trotz einer wirtschaftlich angespannten Lage konnte die Automobilindustrie ihren Umsatz aus der Inlandsproduktion auch im Jahr 2023 steigern. Im vergangenen Jahr stieg er 10 Prozent auf knapp 558,1 Milliarden Euro. 3 Umweltpolitische und sicherheitsbezogene Aspekte werden auch weiterhin in der Automobilbranche bestimmende Themen sein und als Wachstumsfaktoren eine maßgebende Rolle spielen. Dies bedeutet gerade im Hinblick auf Innovationen ein enormes Potential für die Zulieferindustrie mit z.B. neuen Verbundwerkstoffen, einen erheblichen Beitrag zur Gewichts- und dadurch Kraftstoffeinsparung zu erzielen. Darüber hinaus befindet sich die Branche weiterhin im Umbruch bezogen auf alternative Antriebe und neue Mobilitätskonzepte. C Lage der Gesellschaft 1) Marktposition der Gesellschaft Den überwiegenden Teil des Umsatzes erzielt die Gesellschaft mit Automobilherstellern, die das Premiumsegment bedienen. Sie ist aber auch in geringerem Umfang bei den Volumenherstellern vertreten. Eine Stärke der Gesellschaft besteht in der Erarbeitung innovativer und maßgeschneiderter Lösungen, die exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden. Die mittelständisch geprägte Organisation erlaubt dabei schnelle und flexible Anpassungen an die sich ändernden Anforderungen der Kunden. Die Konzept-, die Vorentwicklungs- und Entwicklungsphase wurden zentralisiert und in das deutsche technische Center der Grupo Antolin ausgegliedert. Damit soll gewährleistet werden, dass sich die Gesellschaft voll und ganz auf die Serien- und After-Sales-Phase konzentrieren kann. Darüber hinaus unterstützt die Gesellschaft das technische Center in der Prototypen- und Vorserienphase. Ausgefeilte Logistikkonzepte erlauben verschiedene Lösungen in der Serienproduktion/-auslieferung, wie beispielsweise Just-in-time-/Just-in-Sequence-Belieferung der Kunden. Ein Vorteil in diesem Zusammenhang stellt auch die relative Standortnähe zum Produktionswerk eines Hauptkunden dar. 2) Forschung und Entwicklung Die F&E-Aktivitäten der Gesellschaft beschränken sich auf die Koordination von Änderungsprojekten während der Serienphase und die Unterstützung der in den technischen Centern zentral koordinierten F&E-Aktivitäten. 3) Umsatz und Absatz Die Antolin Straubing GmbH verfügt über das Produktionswerk in Straubing, wo sich auch der Geschäftsleitungssitz befindet. Der primäre finanzielle Leistungsindikator sind die Umsatzerlöse.
Das Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Produktion von Instrumententafeln, Mittelkonsolen, Säulenverkleidungen und dazugehörigen Kleinteilen. Das Seriengeschäft zeigt mit 9,9% eine Verbesserung zum Vorjahr. Im Toolingbereich beträgt der Umsatz 0,85 Mio. EUR (abgeschlossenes Projekt für Kunde Audi). Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr entsprach mit 105 Mio. EUR der Prognose für 2023. Zudem erfolgt die Betrachtung des Ergebnisses vor Gewinnabführung. Eine Steuerung nach nicht finanziellen Leistungsindikatoren findet nicht statt. 4) Auftragslage Derzeit liegen weiterhin einige Neuaufträge für Entwicklung und Produktion von verschiedenen OEMs vor. Durch die bestehenden Aufträge ist die Auslastung der Produktionsstätte in Straubing mittelfristig gesichert. Im Weiteren fand eine Verlagerung von Porsche Macan Umfängen vom Werk in Tschechien nach Straubing im Jahr 2023 stattfand. 5) Personal- und Sozialbereich Die GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 479 Mitarbeiter (Vorjahr: 464). Veränderungen bei den Rückstellungen für Pensionen und das Blockmodell Altersteilzeit wurden gemäß versicherungsmathematischem Gutachten eingebucht. Unverändert erfolgt die Insolvenzsicherung zum Altersteilzeitmodell durch Wertpapiere. 6) Managementsysteme und Qualitätssicherung Der Standort ist nach ISO 9001:2015 und nach IAFT 16949 zertifiziert. Die Integration der CCC-Prozesse ist in dem Managementsystem abgeschlossen und bestätigt. Veränderungen der Aufbau- und Ablauforganisation führten zu Verbesserungen und Effizienzsteigerungen in den operativen und administrativen Bereichen. Die Buchhaltungstätigkeiten wurde im Verlauf des Geschäftsjahres teilweise in das Shared Service Center nach Indien verlagert. 7) Umweltschutz Im Werk Straubing wurden im Jahr 2023 einige Rezertifizierungsaudits der Normen DIN EN 14001:2015, OHSAS 45001:2018 und DIN EN 50001:2018 durch Bureau Veritas durchgeführt und bestanden. Der Brandschutz wurde durch den VdS und FM Global überprüft. Es wurden keine gesetzlichen Abweichungen festgestellt. D Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1) Vermögenslage Das Anlagevermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr bedingt durch Investitionen für die Produktion neuer Projekte auf TEUR 16.733 (Vorjahr: TEUR 15.379). Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 29.679 auf TEUR 91.864 zum 31.12.2023. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Vorbereitung von neuen Projekten im Jahr 2023 und der damit einhergehenden Zugänge der unfertigen Leistungen. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 4.068 (Vorjahr: TEUR 1.876) in Entwicklung von Projekten und Sachanlagen investiert, diese betreffen im Einzelnen Erweiterungen und Optimierungen bzw. Anlagen für neue Projekte. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind im Geschäftsjahr 2023 aufgrund aktuell laufender sowie neuer Projekte um TEUR 19.893 auf TEUR 64.398 gestiegenen (Vorjahr: TEUR 44.504). Die aktivierten Unfertigen Erzeugnisse sind alle durch Kundenaufträge gedeckt. Fertige Erzeugnisse und Waren Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind im Geschäftsjahr 2023 stichtagbedingt um TEUR 889 auf TEUR 2.474 gestiegen (Vorjahr: TEUR 1.585). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31. Dezember 2023 stichtagsbedingt um TEUR 3.509 gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Wesentlichen aufgrund der Verlustübernahme durch den Ergebnisabführungsvertrag angestiegen. Sie enthalten zudem Serien-Forderungen für das Geschäftsjahr 2023. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen stichtagsbedingt von TEUR 195 auf TEUR 416 erhöht. Eigenkapital Die Kapitalrücklage blieb im Geschäftsjahr 2023 unverändert bestehen (TEUR 9.675). Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.576 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen im Wesentlichen die Belastungen aus den abgeschlossenen Betriebsprüfungen für die umsatzsteuerlichen Veranlagungszeiträume 2016 bis 2021. Ein entsprechender Einspruch wurde beim Finanzamt eingereicht. Verbindlichkeiten
Die Erhaltenen Anzahlungen sind aufgrund der Projektentwicklung im Tooling im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 2.082 gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzieren sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 177. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 27.893 resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung von Cashpool-Verbindlichkeiten. 2) Finanzlage Der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Verlust von TEUR 5.243 wird auf Grundlage des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags von der Gesellschafterin Antolin Deutschland GmbH, Allershausen, ausgeglichen. Die Liquidität der Gesellschaft wird von der Grupo Antolin-Gruppe auf Grundlage eines Cashpoolings sichergestellt. Das Unternehmen geht, wie bisher, davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft im Bedarfsfalle durch die Einbindung in die Grupo Antolin-Gruppe sichergestellt ist. 3) Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Umsatzerlöse um TEUR 12.677 auf TEUR 105.481 reduziert. Die Umsatzentwicklung geht im Wesentlichen auf den Rückgang der Umsätze im Tooling-Bereich zurück, die im Geschäftsjahr TEUR 850 betragen (Vorjahr: TEUR 22.945), kompensiert um einen Anstieg der Umsätze im Seriengeschäft um TEUR 9.418. Der überwiegende Teil der Serien- Umsätze entfällt auf Premiumhersteller. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) beträgt TEUR 125.966 und ist um TEUR 20.864 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Bestandserhöhung aufgrund des Aufbaus im Tooling-Bereich (Geschäftsjahr: TEUR 20.485, Vorjahr: TEUR -13.056), anteilig kompensiert um einen Rückgang der Umsätze im Tooling zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 6.038 (Vorjahr: TEUR 5.563) und sind aufgrund von Sonderzahlungen von Kunden sowie Rückstellungsauflösungen angestiegen. Der Materialaufwand beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 92.628 (Vorjahr: TEUR 69.863). Die Erhöhung ist insbesondere auf hohe Aufwände für Tooling zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote für die Serie ist leicht angestiegen. Der Personalaufwand beträgt TEUR 23.738 (Vorjahr: TEUR 21.933) und ist aufgrund gestiegener Belegschaft als auch Tariferhöhungen und Sonderzahlungen angestiegen. Die Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 2.714 (Vorjahr: TEUR 2.842). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 14.394 (Vorjahr: TEUR 13.804) und sind im Wesentlichen aufgrund gestiegener Dienstleistungsaufwendungen angestiegen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.695 (Vorjahr: TEUR 624). Dieser Anstieg erklärt sich durch gestiegene Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling, einem angestiegenen Zinssatz sowie Zinsen im Zusammenhang mit den abgeschlossenen Betriebsprüfungen. Die sonstigen Steuern sind aufgrund der abgeschlossenen Betriebsprüfung um TEUR 2.326 auf TEUR 2.089 angestiegen. Aufgrund der beschriebenen Effekte beträgt das EBITDA für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.245 (Vorjahr: TEUR 5.065), das EBIT für das Geschäftsjahr 2023 TEUR -1.469 (Vorjahr: TEUR 2.223) und der Verlust/Gewinn vor Ergebnisabführung TEUR -5.243 (Vorjahr: TEUR 1.856). E Prognosebericht sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1) Allgemeine Chancen und Risiken Die Globalisierung ist nach Ansicht der gesetzlichen Vertreter nicht nur ein Schlagwort, sondern präsenter als je zuvor. Das Unternehmen muss global denken, aber natürlich auch lokal handeln. Erfolgreiche marktspezifische und umweltgerechte Entwicklungen sind ein notwendiges Muss und dienen dem reibungslosen Anlauf neuer Produkte. Die Schaffung von Nachhaltigkeit ist dabei das Ziel der Gesellschaft. Energie, Rohstoff und Mensch bilden laut den gesetzlichen Vertretern die Schwerpunkte der Nachhaltigkeitsstrategie der Gesellschaft. Anhaltende Lieferengpässe zeigen erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf Unternehmen. Für die Folgejahre gehen die gesetzlichen Vertreter dennoch von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus, da Lieferverträge mit Premium-Automobilherstellern geschlossen wurden. Es hat sich herausgestellt, dass die Abrufe im Premium-Segment weiterhin auf einem relativ hohen Niveau erfolgen. Aufgrund des Produktions- Knowhows einerseits und der Einbindung in die auf den Interiors- Bereich spezialisierte Antolin-Gruppe andererseits bestehen nach Auffassung der gesetzlichen Vertreter gute Chancen, weitere Fertigungsumfänge zu akquirieren. Hierbei setzt das Unternehmen auch auf Elektromobilität, da auch hier die Instrumententafeln verwendet und diesbezüglich neue Kunden gewonnen werden können. 2) Kunden Durch die Diversifizierung des Kundenportfolios wurde nach Auffassung der gesetzlichen Vertreter die Abhängigkeit der Gesellschaft von wenigen Großkunden und damit das Umsatz- und Ergebnisrisiko reduziert. Darüber hinaus ist eine gleichmäßige Verteilung der Anteile der Hersteller innerhalb des Grupo Antolin- Konzerns gegeben. Im Kampf um Marktanteile unterstützen die Hersteller ihre Verkäufe stark mit Rabattaktionen. Der Preisdruck seitens der OEMs und steigende Einkaufspreise auf der Beschaffungsseite werden den Zulieferern laut der gesetzlichen Vertreter daher auch im kommenden Geschäftsjahr zusetzen. Die Gesellschaft begegnet dem mit neuen Produkttechnologien und Prozessinnovationen. Die branchenübliche Vertragsgestaltung ermöglicht es den Kunden, theoretisch bestehende Aufträge auf andere Lieferanten zu verlagern. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit einer ständigen Überprüfung des Leistungsangebots auf die bestehenden und zukünftigen Bedürfnisse der Kunden sowie mit Konzept- und Entwicklungsprojekten, die in Abstimmung mit den Kunden durchgeführt werden und damit zu einer Verbesserung der Beziehungen beitragen. Das Absatzrisiko der OEMs ist zudem durch die im Jahr 2025 stark gestiegenen Zöllen zwischen verschiedenen Ländern, insbesondere Einfuhrzölle der USA, angestiegen. 3) Wettbewerbsumfeld Um Risiken im Wettbewerbsumfeld zu minimieren, arbeitet die Gesellschaft kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Marktstellung in der internationalen Fahrzeugindustrie. Mit der ständigen Steigerung der Effektivität und Effizienz in den logistischen und produktionsbezogenen Prozessen und der Entwicklung innovativer Produktideen sieht sich die Gesellschaft nach Auffassung der gesetzlichen Vertreter für diese Herausforderungen gut gerüstet. 4) Technologie Die Auswahl der richtigen Basistechnologien ist für die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Risiken sehen die gesetzlichen Vertreter in besonderem Maße in den Bereichen Werkstoffe, Fertigungstechnik und Prozesstechnik. Intensive Markt- und Konkurrenzbeobachtung verstärken das Wissen über periphere Technologien sowie den Ausbau der Kernkompetenz und tragen somit zur stetigen Risikominimierung bei. Dem immanenten Risiko von Produktneuentwicklungen wird besondere Beachtung geschenkt. Die kontinuierliche Forderung der Kunden und der Gesellschaft nach nachhaltigen, qualitativ hochwertigen und gleichzeitig immer preisgünstigeren Produkten wird durch das zur Gruppe gehörende Technologiecenter erfüllt. EDV-Ausfälle und die Sicherstellung der Aufrechterhaltung der Produktion sind durch Hochverfügbarkeitsdienste, flexible Arbeitszeitmodelle und Bereitschaftsdienstregelungen abgesichert. 5) Personalrisiken Die Stellenbesetzung mit qualifizierten Arbeitskräften gestaltet sich immer schwieriger, was in einigen Fachbereichen zu einem Personalmangel führen kann. Die Rekrutierung von Arbeitskräften im europäischen Raum wird damit in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die steigenden Gehälter durch Inflation und höhere Lebenshaltungskosten dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Um diesen Risiken zu begegnen, hat die Grupo-Antolin-Gruppe die Gesellschaft zum Ausbildungszentrum erklärt. Ziel ist eine bedarfsorientierte internationale Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte, um diese weltweit für den Konzern einsetzen zu können. 6) Finanzrisiken Das Risiko von Forderungsausfällen kann nach Auffassung der gesetzlichen Vertreter aufgrund der Kundenstruktur als relativ gering angesehen werden. Dem Risiko von Forderungsverlusten wird zudem durch ein straffes Forderungsmanagement entgegengewirkt. Zusätzlich wird diese Vorgehensweise durch eine zielorientierte und transparente Berichterstattung unterstützt. Währungsrisiken sind für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung, da das Hauptgeschäft in Euro abgewickelt wird. Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein. 7) Beschaffung Die eingesetzten Materialien führen zu einer starken Abhängigkeit der Gesellschaft von der Entwicklung der Rohstoffpreise. Die Gesellschaft arbeitet konzentriert an der Verbesserung der Umwelt- und Energiebilanz. Zur Reduzierung von Ausfallrisiken und der Sicherstellung des Wettbewerbs werden verstärkt parallele Materialvalidierungen durchgeführt. Die Weitergabe von rohstoffbedingten Kostenerhöhungen durch den Vertrieb an die Kunden steht laut den gesetzlichen Vertretern ebenfalls im Fokus. 8) Risikomanagement Laut den gesetzlichen Vertretern gibt es ein ausgeprägtes Reportingsystem, welches frühzeitig Underperformance und Risiken identifiziert und Gegenmaßnahmen einfordert. Unterstützt wird das Unternehmen dabei durch einen vielmethodischen und systematischen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. 9) Chancen Sofern der Einspruch gegen die aufgrund der abgeschlossenen Betriebsprüfungen ergangenen Umsatzsteuerbescheide erfolgreich ist, besteht die Chance, dass die im Geschäftsjahr 2023 passivierte Rückstellung zumindest in Teilen erfolgswirksam aufgelöst werden kann. 10) Ausblick Das Hauptaugenmerk liegt laut den gesetzlichen Vertretern auf der Weiterentwicklung der Innenraumteile für den Premiumsektor der Automobile bei gleichzeitiger Öffnung für Produkte von Massenherstellern. Das Unternehmen arbeitet mit Hochdruck daran, die Produkte bezüglich Gewicht und Qualität zu optimieren. Dabei werden Innovationen und Kompetenzen verstärkt ausgebaut, um konkurrenzfähig zu bleiben und um Unterscheidungsmerkmale zu Konkurrenten zu generieren. Der Hauptfokus liegt auf den Anforderungen und Bedürfnissen der Kunden. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2024 belaufen sich auf 124,7 Mio. Euro im Seriengeschäft, ein Anstieg erfolgt durch das Projekt Porsche Macan. Ein entsprechender Anstieg ist beim EBIT erfolgt. Für das Geschäftsjahr 2025 wird davon ausgegangen, dass die Abrufe im Seriengeschäft weiter steigen werden. Im Seriengeschäft wird mit einem Umsatz von ca. 130,7 Mio. Euro gerechnet. Ausgehend von dieser Planung wird das EBIT auf ca. +3,8 Mio. Euro geschätzt. F Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Straubing, den 6. Juni 2025 Geschäftsführung Maria Cristina Blanco Santo Tomás Christoph Gahr Álvaro Balbás Terceno Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1.bis zum 31.12.2023Allgemeine Hinweise Die Antolin Straubing GmbH hat ihren Sitz in Straubing und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Straubing (Reg. Nr. HRB 10424). Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang angegeben. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten und angemessene Anteile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt worden sind. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Es wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1% für inländische und 2% für Forderungen außerhalb Deutschlands gebildet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalbetrag bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Kapitalrücklage entspricht den Gesellschafterbeschlüssen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der PUC-Methode (projected unit credit) unter Verwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren zu unterstellen. Der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %). Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,20 % (Vorjahr: 2,20 %) berücksichtigt. Gehaltssteigerungen und Fluktuation wurden mit 0 % (Vorjahr: 0 %) angesetzt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,75 %, Vorjahr: 1,44 %) ein Unterschiedsbetrag von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 185). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Erfolg aus der Änderung des Abzinsungssatzes der Pensionsrückstellungen wurde im operativen Ergebnis berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei sind zukünftig erwartete Preis- und Gehaltssteigerungen in der Bemessungsgrundlage berücksichtigt worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Es wurden die von der Bundesbank nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB ermittelten Zinssätze verwendet. Von dem Wahlrecht, den auf das erste Jahr entfallenden Anteil abzuzinsen wurde nicht Gebrauch gemacht. In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen enthalten. Der Rückstellungsbedarf wurde durch ein versicherungsmathematisches Gutachten gemäß IDW- Stellungnahme IDW RS HFA 3 unter Verwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G ermittelt. Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,07 % (Vorjahr: 0,58 %) sowie Kosten und Gehaltssteigerungen von 3,10 % Vorjahr: 3,10 %) zugrunde. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Erfüllungsrückständen aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Es erfolgt eine Verrechnung dieser Vermögensgegenstände mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Vermögensgegenstände die Verpflichtung, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.369 (Vorjahr: TEUR 1.497) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 5.243 (Vorjahr: TEUR 0). Sie betragen TEUR 5.905 (Vorjahr: TEUR 79) gegenüber der Gesellschafterin. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000 (TEUR 26). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen, für langfristige Verträge (LTA), Personal sowie für Gewährleistungen. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.576 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen im Wesentlichen die Belastungen aus den abgeschlossenen Betriebsprüfungen für die umsatzsteuerlichen Veranlagungszeiträume 2016 bis 2021. Ein entsprechender Einspruch wurde beim Finanzamt eingereicht. Altersteilzeit-Rückstellung Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere und Bankkonten. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind ungesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 13.227 (Vorjahr: TEUR 10.992) sowie sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 44.030 (Vorjahr: TEUR 18.371). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 5.910 (Vorjahr: TEUR 5.114) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen diverse Miet- und Leasingverträge für Gebäude und Maschinen.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge enthalten Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 866 (Vorjahr: TEUR 736) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 0). Die Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen beliefen sich auf TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnungen beliefen sich auf TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0). Die periodenfremden Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Sonstige Angaben Geschäftsführung Maria Cristina Blanco Santo Tomás, Chief Executive Officer der Grupo Antolin-Gruppe (ab dem 05.12.2023) Ramón Sotomayor Jaúregui, CEO of Grupo Antolin (bis zum 10.10.2023) Christophe Charles Ancey, COO of Grupo Antolin (ab dem 15.04.2024 bis zum 24.03.2025) Cenek Cermak, Industrial BU Director IP/Cockpits Europe (bis zum 24.03.2025) Cristoph Gahr, Werksleiter (ab dem 24.03.2025) Älvaro Balbäs Terceno, Legal Director Germany, Austria & Mexico (ab dem 24.03.2025) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Geschäftsführervergütung unterbleibt, da die Geschäftsführer bei anderen Konzerngesellschaften angestellt sind. Für ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung besteht eine Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 24. Mitarbeiterzahlen nach § 285 Nr. 7 HGB Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Es gab keine bedeutsamen Vorgänge nach dem Bilanzstichtag. Wir beobachten dennoch die Lage unserer Lieferanten, um mögliche Störungen in der Lieferkette frühzeitig zu erkennen. Konzernverhältnisse Die Antolin Straubing GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Antolin Deutschland GmbH, Allershausen. Die Gesellschaft gehörte im Geschäftsjahr 1.1. bis 31.12.2023 zum Konzern der Grupo Antolin- Irausa S.A., Burgos, Spanien, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird und die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen erstellt. Der Konzernabschluss ist am Ort der Gesellschaft erhältlich. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 80) sowie für andere Bestätigungsleistungen TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 0). Die Honorare für Steuerberatung belaufen sich auf TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 13).
Straubing, den 6. Juni 2025 Geschäftsführung Maria Cristina Blanco Santo Tomás Christoph Gahr Álvaro Balbás Terceno Entwicklung des Anlagevermögens vom 1.1. bis zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Antolin Straubing GmbH, Straubing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Antolin Straubing GmbH, Straubing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Antolin Straubing GmbH, Straubing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 6. Juni 2025 Deloitte
GmbH
Martin Kolb, Wirtschaftsprüfer Alexander Attensberger, Wirtschaftsprüfer |
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