Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 1172
Eingetragen
6.8.1975
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfZahntechnische Laboratorien
Gegenstand
der Betrieb eines Zahntechnikerlabors. Die Gesellschaft ist zu artverwandten Geschäften berechtigt. Sie ist auch berechtigt, gleichartige Unternehmen zu erwerben und zu vertreten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Barbara Bludau
seit 29.11.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ralf Bludau GmbH

Coesfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 131.732,00 104.372,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 5,00
II. Sachanlagen 131.727,00 104.367,00
B. Umlaufvermögen 376.632,44 259.816,82
I. Vorräte 22.642,23 24.158,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 108.328,48 117.854,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 4.378,47
davon gegen Gesellschafter 0,00 4.378,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 245.661,73 117.803,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.061,87 7.048,36
Aktiva 514.426,31 371.237,18

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 195.136,39 108.403,85
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag   23.622,95
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   32.780,90
IV. Bilanzgewinn 143.136,39  
davon Gewinnvortrag 6.403,85  
B. Rückstellungen 235.617,22 178.859,00
C. Verbindlichkeiten 81.318,70 80.999,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 71.140,17 65.989,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.178,53 15.010,21
D. Passive latente Steuern 2.354,00 2.975,00
Passiva 514.426,31 371.237,18

Anhang

Allgemeine sowie rechtliche Grundlagen der Aufstellung des Jahresabschlusses

Die Ralf Bludau GmbH, Coesfeld, (Amtsgericht Coesfeld, HRB-Nr. 1172) ist als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB verpflichtet, gemäß § 264 ff. HGB einen Jahresabschluss aufzustellen und um einen Anhang zu erweitern. Auf die Erstellung eines Lageberichts konnte verzichtet werden, da dies gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB) aufgestellt und beachtet ggf. die besonderen Anforderungen des GmbH-Gesetzes sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft.

Die Bilanz wurde gemäß den §§ 265 ff. HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 275 ff. HGB und wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des Vorjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände werden einzeln und vorsichtig bewertet. Insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres werden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze sind daher mit denen des Vorjahres grundsätzlich vergleichbar.

Angewendete Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der Nutzungsdauer bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Als Abschreibungsmethode kommt  die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Ausschöpfung der steuerlichen Regelungen bilanziert.

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen entsprechen dem Erfüllungsbetrag, der auf der Grundlage der biometrischen Rechnungsgrundlagen der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Pro- jected-Unit-Credit-Methode) ermittelt wurde. Der Abzinsungssatz für die Verpflichtungen beläuft sich zum 01.01.2023 auf 1,82 %. Es handelt sich dabei um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Berechnung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde.

Der sich aus der Anwendung des § 253 Abs. 6 HGB in Bezug auf die Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit der Verlängerung des Durchschnittsbildungszeitraumes von sieben auf zehn Jahre ergebende ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt zum 31.12.2023 € 1.939,00

Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Berücksichtigung geleisteter Vorauszahlungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben bzw. drohenden Verlusten. Auf Grund der zukunftsorientierten Verpflichtungsbewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung  (RückAbzinsV) bekannt gegebenen Abzinsungszinssatz diskontiert.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Sofern der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten enthält, die in Euro umgerechnet werden müssen, sind diese zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wird ggf. das Niederstwertprinzip und das Gewinnrealisierungsverbot beachtet.

Der in der Bilanz gesondert ausgewiesene Posten "Passive latente Steuern" beruht auf den Differenzen zwischen abweichenden Abschreibungen in Handels- und Steuerbilanz im Anlagebereich.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

  Anlagevermögen

Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

   Rückstellungen

Die Gesellschaft hat bei der erstmaligen Bewertung der Pensionsrückstellungen von dem Ansammlungswahlrecht nach BilMoG Gebrauch gemacht. Zum Bilanzstichtag resultiert hieraus eine Deckungslücke in Höhe von € 751,00.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten sowie Personalkostenabgrenzungen und übrige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:


Gesamt
Restlaufzeit von


bis zu 1
1 bis 5
mehr als 5


Jahr
Jahre
Jahre

T€
T€
T€
T€
Verbindlichkeiten




gegenüber Kreditinstituten
39
12
27
0

39
10
29
0
aus Lieferungen und Leistungen
11
11
0
0

9
9
0
0
Sonstige
31
21
10
0

33
18
15
0

81
44
37
0

81
37
44
0



( kursive Zahlen = Vorjahreszahlen)

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 39 durch Grundschulden sowie Sicherungsabtretung der finanzierten Anlagegegenstände gesichert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 19 Arbeitnehmer beschäftigt.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverträge

Die Gesellschaft hat für Betriebs- und Geschäftsausstattung einen Leasingvertrag abgeschlossen. Der jährliche Aufwand hierfür beträgt T€ 4.

Die Gesellschaft hat langfristig eine Immobilie angepachtet. Für die Immobilie ist jährlich ein Pachtzins von T€ 60 zu entrichten.

  Geschäftsführung

  Zur Geschäftsführung ist bestellt: Frau Barbara Bludau 

 

Coesfeld, den 15. April 2024

gez. Barbara Bludau, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.04.2024 festgestellt.

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