Alberts Logistik GmbH & Co.KG
58849 Herscheid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alberts Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter HaftungHerscheidKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Amtsgericht Iserlohn, HRB 2829Konzernbilanz zum 31.12.2022AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben Die Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Herscheid und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn (HRB 2829) eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss der Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, ist grundsätzlich beibehalten worden. Die Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH, Herscheid, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Gust. Alberts GmbH & Co. KG, Herscheid, der Alberts Grundstücks GmbH & Co. KG, Herscheid, und der Alberts Logistik GmbH & Co. KG, Herscheid. Die Muttergesellschaft leistete keine Vermögenseinlage. Sie übt allein ihre Komplementärfunktion aus. Sie ist die einzige persönlich haftende Gesellschafterin der Gust. Alberts GmbH & Co. KG, Herscheid, der Alberts Grundstücks GmbH & Co. KG, Herscheid, und der Alberts Logistik GmbH & Co. KG, Herscheid. Die Gust. Alberts GmbH & Co. KG, die Alberts Grundstücks GmbH & Co. KG und die Alberts Logistik GmbH & Co. KG lassen sich durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss der Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH gem. § 264b HGB von der Pflicht befreien, selbst einen Jahresabschluss gem. §§ 264 ff. HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. II. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH als Muttergesellschaft folgende Tochterunternehmen:
Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Einbeziehung der Tochterunternehmen erfolgt aufgrund der beherrschenden Einflussnahme. Die mit Gesellschaftsvertrag vom 13. Dezember 2021 gegründete Alberts srl (Italien) wurde aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen (§ 296 Abs. 2 Satz 1 HGB). Ihre Anteile werden zu Anschaffungskosten bewertet. Von der Schutzklausel gem. § 313 Abs. 3 HGB ist teilweise Gebrauch gemacht worden. III. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss der Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH sowie die Einzelabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen wurden einheitlich auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Methodik des § 301 Abs. 1 HGB zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen gegeneinander aufgerechnet. Etwaige Unterschiedsbeträge werden - genauso wie Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung - erfolgswirksam verrechnet. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen für konzerninterne Lieferungen und Leistungen konnte im Geschäftsjahr 2021 verzichtet werden (§ 304 Abs. 2 HGB). Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet bzw. umgegliedert. Die Equity-Methode wurde gem. § 312 HGB (zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens) angewandt. IV. Bilanzierung und Bewertung Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Sofern die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von diesen Grundsätzen abweichen, werden bei wesentlichen Abweichungen Anpassungen vorgenommen. Die Bewertungs-, Bilanzierungs- und Konsolidierungsmethoden wurden beibehalten; eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist daher gegeben. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Ansatz mit Anschaffungs-/Herstellungskosten; Minderung um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen. Die Neuanschaffungen wurden linear oder degressiv abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im abgelaufenen Wirtschaftsjahr nicht erforderlich. Die Nutzungsdauern betragen i. d. R. zwischen 3 und 15 Jahren. Finanzanlagen Der Ansatz erfolgte im Rahmen der at Equity-Methode bzw. zu Anschaffungskosten. Die für die Refinanzierung der eingegangenen Altersteilzeitverpflichtungen gehaltenen Wertpapiere wurden mit dem Verpflichtungsbetrag verrechnet. Vorräte Die Vorräte sind grundsätzlich zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag bewertet. Übrige Gegenstände des Umlaufvermögens Ansatz zum Nennwert, abzüglich Absetzungen für erkennbare Wertminderungen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden sowohl Einzel- als auch Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen wurde ein Rechnungszins von 1,45 %, ein Gehaltstrend von 2,00 % und entsprechende Parameter der Sozialabgaben sowie die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Altersteilzeitrückstellung, deren Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag TEUR 448,7 beträgt, wurde mit dem zu verrechnenden Deckungsvermögen gemäß § 246 HGB verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 244,0. Der ausgewiesene Betrag ergibt sich somit wie folgt:
Der Bewertung lag im Wesentlichen das versicherungsmathematische Gutachten von Mercer Deutschland GmbH zugrunde. Verbindlichkeiten Ansatz mit dem Erfüllungsbetrag V. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. VI. Konzernbilanz/Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen werden aufgegliedert angegeben und ergeben sich aus dem Konzernanlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Ebenso ist die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Konzernanlagenspiegel dargestellt. Es werden die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres in ihrer gesamten Höhe gesondert aufgeführt. Forderungen/Verbindlichkeiten Die Fristigkeit von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die Art und Höhe der Sicherheiten sind in der Anlage 3 Seite 9 abgedruckt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Währungs- und Preisänderungsrisiken für Transaktionen innerhalb des nächsten Geschäftsjahres wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften, Rohstoffpreisabsicherungen und Zinsswaps mit einem Gesamtvolumen von TEUR 755, TEUR 1.193 bzw. TEUR 4.000 eingesetzt. Die Zeitwerte der Termingeschäfte zum 31.12.2022 wurden nach der Barwertmethode bewertet und betragen insgesamt saldiert TEUR +29, TEUR -174 bzw. TEUR -26. Die Grund- und Sicherungsgeschäfte wurden jeweils zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Ihre jeweilige Effektivität wurde anhand der Critical Term Match-Methode ermittelt. Damit wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolgedessen waren zum Bilanzstichtag hierfür keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Die Bilanzierung erfolgte nach der sogenannten "Einfrierungsmethode". Unterschiedsbetrag Kapitalkonsolidierung Der verbleibende passivische Überhang aus der Kapitalkonsolidierung wurde gem. § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB behandelt, da er aus (realisierten) Gewinnthesaurierungen der Vorjahre resultiert. VII. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Anzahl der bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Ereignisse nach dem Stichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben sich nicht ergeben. Zu den weiter andauernden Auswirkungen aus der Coronavirus-Pandemie und den Folgen des Ukraine Kriegs verweisen wir im Übrigen auf die Ausführungen im Lagebericht. Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar - bezogen auf sämtliche Konzernunternehmen - schlüsselt sich wie folgt auf:
Als Geschäftsführer der Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH waren im Berichtsjahr bestellt: Herr Dietrich Alberts, Herscheid Herr Alexander Alberts, Lüdenscheid Die Geschäftsführung der Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH schlägt vor, den Jahresüberschuss 2022 (vor Konsolidierungsmaßnahmen) in Höhe von EUR 5.050,43 den anderen Gewinnrücklagen zuzuführen. Übersichten zum 31. Dezember 2022
Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2022
Konzernkapitalflussrechnung 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2022
Herscheid, den 15.06.2023 Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH gez. Dietrich Alberts, Geschäftsführer gez. Alexander Alberts, Geschäftsführer Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2022A) Grundlagen des Konzerns Die Alberts-Gruppe agiert international an fünf Standorten. In Deutschland, Europa und der Welt hat sich die Alberts-Gruppe mittlerweile in der fünften Generation zum erfolgreichen und stetig expandierenden Systemanbieter für Handel, Handwerk und Industrie entwickelt. Wir begeistern uns für innovative Produkte und Ideen rund um Haus und Garten, mit denen Neues geleistet und Bewährtes noch besser gemacht werden kann. Unser Unternehmen wurde 1852 in Herscheid in Südwestfalen gegründet und hat seither dort seinen Stammsitz. Unternehmensstruktur - Die Gesellschaften der Alberts-Gruppe: 1. Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH Geschäftliche Oberleitung (Mutter) am Standort Herscheid. 2. Gust. Alberts GmbH & Co. KG Am Standort Herscheid befinden sich Produktion, Verwaltung und Vertrieb. 3. Alberts Grundstücks GmbH & Co. KG Die Gesellschaft hat den Zweck der Verpachtung des betrieblichen Grundbesitzes an die Gust. Alberts GmbH & Co. KG. 4. Alberts Logistik GmbH & Co. KG Das in 2009 gegründete Unternehmen hat als Gegenstand die Bereitstellung von logistischen Dienstleistungen. Das von der Alberts Logistik betriebene Zentrallager befindet sich am Standort Herscheid. 5. BIMA - Industrie- Service GmbH, Mannheim Die BIMA GmbH beliefert das weiterverarbeitende Handwerk, vornehmlich Schlossereibetriebe und Metallbauer (Tochtergesellschaft von 2.). 6. Alberts S.A.R.L., Moirans, Frankreich Die Alberts S.A.R.L. ist als Vertriebsgesellschaft verantwortlich für den Vertrieb in Frankreich, Spanien und Portugal (Tochtergesellschaft von 2.). 7. OOO GAH Alberts, St. Petersburg, Russland Die OOO GAH Alberts wurde 2012 in Sankt Petersburg gegründet. Zielsetzung dieser Gesellschaft ist, den Vertrieb in Russland weiter auszubauen und zu steuern. Weiterhin obliegt ihr die Steuerung der Logistikkette, in Absprache mit dem Stammhaus in Herscheid und dem Logistikpartner in Sankt Petersburg (Tochtergesellschaft von 2.). Eine Konsolidierung erfolgte erstmals zum 31.12.2015. 8. Alberts srl, Bruneck, Italien Die Alberts srl wurde am 13. Dezember 2021 gegründet und ist als Vertriebsgesellschaft verantwortlich für den Vertrieb in Italien (Tochtergesellschaft von 2.). Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung wurde sie nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. B) Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland: Im gesamten Jahr 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 1,8 % gewachsen. Zum Jahresende 2022 hat sich die Dynamik der deutschen Wirtschaft jedoch spürbar abgeschwächt. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Schlussquartal 2022 gemäß der Meldung des Statistischen Bundesamts (24.02.2023) gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,4 % zurückgegangen. Damit stellte sich die wirtschaftliche Dynamik zum Jahresende etwas schwächer dar als zunächst angenommen. Die Industrie wird weiterhin von hoher Unsicherheit und hohen Energiepreisen belastet. Vor allem der private Konsum und die Investitionen haben sich im vierten Quartal schwächer entwickelt. Die privaten Konsumausgaben gingen aufgrund der inflationsbedingten Kaufkraftverluste im vierten Quartal 2022 um 1,0 % im Vergleich zum Vorquartal zurück. Aktuelle Indikatoren belegen die erwartete wirtschaftliche Abschwächung im Winterhalbjahr 2022/23. Diese dürfte aber insgesamt mild ausfallen. Dennoch belasten die zunehmend bei den Verbrauchern ankommenden Preissteigerungen, Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Perspektiven und steigende Zinsen die konjunkturelle Entwicklung zu Jahresbeginn. Sie sorgen weiterhin für eine Investitionszurückhaltung. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Beschaffungsmarkt: Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Frühjahr 2022 verschärfte die Lage auf dem Beschaffungsmarkt, die bereits wegen Corona stark angespannt war. Beide Effekte zusammen erzeugten eine starke Inflation. Die Warenversorgung war aufgrund der anhaltenden Störungen in den Lieferketten eingeschränkt. Insbesondere war der Warenzulauf aus Asien, bedingt durch die Zero-Covid-Politik der chinesischen Regierung und damit temporären Lockdowns, immer wieder gestört. Für die Beschaffung bedeutete dies zum einen stark gestiegene Einkaufs-Preise abzufedern, zum anderen robuste Lieferketten aufzubauen. Nach wie vor zeigt sich das Frachtgeschäft als eine der Achilles-Fersen in der Warenversorgung. Absatzmarkt: Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ab Februar 2022 ist die Gesamtnachfrage deutlich eingebrochen. Getrieben durch die Energiepreise hat ganz Europa mit einer stark steigenden Inflation zu kämpfen, welche die Verbraucher stark verunsichert hat. Nicht notwendige Konsumausgaben werden verschoben oder ganz gestrichen. Davon ist insbesondere das Projektgeschäft betroffen. Durch die stark verringerte Nachfrage sind erhebliche Überbestände bei den Handelspartnern zu verzeichnen, die die entsprechenden Nachbestellungen verringert haben. Lage des Konzerns Ertragslage: Der Umsatz in der Gruppe reduzierte sich im Jahr 2022 von 129,5 Mio. € auf 121,5 Mio. €, was einem Umsatzminus von 6,2 % entspricht. Die letztjährige Erwartung an die Umsatzentwicklung, die ein leicht rückläufiges Umsatzniveau prognostiziert hat, wurde somit erfüllt. Die negative Umsatzentwicklung und der Anstieg bei den Rohstoff- und Energiepreisen, die nur verzögert und auch nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden konnten, führen zu einem Verlust im Jahr 2022 von 2,1 Mio. €, nachdem im Jahr 2021 noch ein Konzernjahresüberschuss von 4,5 Mio. € erzielt werden konnte. Vermögens- und Finanzlage: Die folgenden Kennzahlen beschreiben die Entwicklung der Vermögens- und Finanzstruktur der Alberts-Gruppe:
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich wie prognostiziert im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1,2 Mio. € erhöht. Ursächlich ist die geplante Verminderung des Nettoumlaufvermögens. Aufgrund der sehr guten Eigenkapitalausstattung und der Möglichkeit, jederzeit Liquidität als kurz- oder langfristige Kredite bei den Banken zu beschaffen, ist die Liquiditätslage als gesichert zu bewerten. Zum Bilanzstichtag weist der Konzern einen Bestand an finanziellen Mitteln in Höhe von 0,5 Mio. € aus. Darüber hinaus bestehen bei mehreren Banken zugesagte Kreditlinien in Höhe von insgesamt 13 Mio. €, davon waren 1,4 Mio. € nicht ausgenutzt. Die Kennzahlen Umsatzerlöse sowie der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stellen die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns dar. Mitarbeitende: Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs haben viele Arbeitnehmer verunsichert und die Aktivität auf dem Arbeitsmarkt reduziert. Trotzdem konnten weiterhin wichtige Stellen im Unternehmen besetzt werden. Darüber hinaus haben wir auch weiterhin unsere Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen in dem gewohnten Umfang fortgesetzt. Die von uns ausgebildeten jungen Menschen sind eine tragende Säule für die Zukunftsentwicklung unserer Unternehmensgruppe. Investitionen: Zur Zukunftssicherung und zum Kapazitätsaufbau haben wir in den Bereichen Fertigung, Logistik und IT investiert. Ein Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Beschaffung eines neuen Flachlasers, der unsere Kompetenz im Bereich der Blechbearbeitung weiter ausbauen wird. Forschung und Entwicklung: Neben den Produktbereichen: - Beschläge für das Bauen mit Holz - Zauntechnik - Profile für den Innenausbau und das Heimwerken sehen wir Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Wohnraum Garten. Die Corona-Zeit der vergangenen zwei Jahre hat gezeigt, dass die Menschen bereit sind verstärkt in ihr häusliches Umfeld zu investieren. Diese Entwicklung wird auch in den vor uns liegenden Jahren anhalten, aufgrund der Unwägbarkeiten im geopolitischen Umfeld jedoch verhaltener als in den Jahren 2020 und 2021. Für neue Produktbereiche und für den Ausbau bestehender Sortimente haben wir uns intensiv auf anstehende Investitionen im Bereich der Lasertechnik und der Stanztechnik vorbereitet. Umwelt & Nachhaltigkeit: Unser Unternehmen trägt Verantwortung - für Menschen, Familien und die Welt um uns herum. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und legen deshalb seit fünf Generationen viel Wert auf nachhaltiges Handeln. Wir möchten, dass es unserer Umwelt, unseren Mitarbeitern und Partnern, der Region und unseren Kunden auch in Zukunft gut geht. Das Qualitäts- und Umweltmanagement bei Alberts sind zentrale Bestandteile unserer täglichen Arbeit. Um die Herausforderung, die Umwelt zu schützen und die Umweltbeeinträchtigungen zu reduzieren effektiv angehen zu können, arbeiten wir an einer Nachhaltigkeitsstrategie, die wir in den nächsten Jahren umsetzen werden. Die erste interne CO 2 Bilanz ist erfolgreich erstellt worden und gibt uns die Möglichkeit, an Schwerpunkten weiter zu arbeiten. Die Zertifizierung nach ISO 9001 und 14001 unterstreicht zusätzlich unser Streben nach einer nachhaltigen Unternehmensführung. C) Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikomanagement: Unser stetig weiter entwickeltes Risikomanagement befasst sich sehr intensiv mit dem Forderungsmanagement, der Absicherung von Währungen und Rohstoffen und den Risiken aus betrieblicher Tätigkeit, die durch ein breites Portfolio an Versicherungen abgesichert werden. Unser Unternehmen verarbeitet als Vormaterial überwiegend Stahl und Aluminium. Durch Sicherungsgeschäfte für Aluminium und Währungen wie auch durch langfristige Abschlüsse im Bereich des Vormaterials gewinnen wir die Zeit, die wir benötigen, um notwendige Preisverhandlungen mit unseren Handelspartnern zu führen. Die Zunahme der Cyberrisiken hat uns dazu veranlasst, Notfallpläne und Sicherheitskonzepte zu entwickeln. Dieses Projekt wurde auch im Jahre 2022 konsequent fortgeführt. Im September erfolgte das jährliche TÜV-Audit im Rahmen unserer Zertifizierung nach ISO 9001 und ISO 14001. Die positive Bewertung durch die Auditoren bestätigte den hohen Standard, den wir in diesem Umfeld erreicht haben. Die bereits zu Beginn der Pandemie getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Risiken des Corona-Virus konnten im Jahr 2022 gemäß der erneuerten Richtlinien wieder gelockert werden. Der Anfang des Jahres 2022 eskalierte Krieg in der Ukraine hat weitere Maßnahmen unseres Risikomanagements erforderlich gemacht. So wurden die Geschäftsbeziehungen mit unserer russischen Tochtergesellschaft im Rahmen der Möglichkeiten abgesichert und die Versorgung unserer Mitarbeitenden sichergestellt. Dem Druck auf unsere Lieferketten, der durch die Ukraine Krise in die nächste Phase eingetreten ist, sind wir mit einer höheren Diversifizierung von Lieferquellen und engeren Kooperationen mit Fertigungsbetrieben am Standort in Herscheid erfolgreich entgegengetreten. Auch dieses Jahr gilt unser Dank unseren Mitarbeitenden, die alle ergriffenen Maßnahmen mitgetragen und unterstützt haben, auch wenn es dabei punktuell zu Unannehmlichkeiten und erhöhtem Aufwand gekommen ist. Zukünftige Entwicklung und Risiken / Chancen Die verhaltene Umsatzentwicklung im zurückliegenden Jahr zeigt uns, dass unsere Kunden zwar weiterhin gerne im Bereich Haus und Garten investieren und dies auch als sinnvollen Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit schätzen. Aufgrund der geopolitischen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der damit verbundenen Preissteigerungen in fast allen Bereichen des Privat-Konsums sind die Konsumenten verunsichert sind und agieren damit verhaltener bei den Ausgaben für Heim und Garten. Die zurzeit hohe Inflation und die dadurch schrumpfende Kaufkraft der Konsumenten stellt ein Risiko dar, welches sich negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken kann. Auch die wieder gewonnenen Freizeitmöglichkeiten wie Urlaube treten bei derzeit abklingender pandemischer Lage mit der Arbeit im Bereich Haus und Garten wieder stärker in Konkurrenz. Unter anderem getrieben durch die Ukraine-Krise wird das kommende Jahr weiterhin durch ein konstant hohes Preisniveau im Bereich des Vormaterials und der Handelsware bestimmt sein. Preissteigerungen bei Verpackungen, Transportmitteln und Transportdienstleistern sind zu erwarten. Die aktuell gedämpfte Baukonjunktur kann sich zur Chance für Alberts entwickeln, da durch geringere Neubauten höhere Renovierungsmaßnahmen ergeben. Diese werden häufig im DIY Bereich versorgt und können für eine steigende Nachfrage des Sortiments sorgen. Weiterhin sind Handwerker immer noch gut ausgelastet und durch die Inflation auch deutlich teurer geworden. Hier werden die Verbraucher wieder mehr in die Eigenleistung investieren und dadurch den DIY Kanal stärken. Mit unserer breiten Aufstellung in Richtung Lieferländer, Vertriebswege und Sortimente sind wir trotz aller Risiken gut darauf vorbereitet, diese Entwicklungen zu begleiten. Gegenüber 2022 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 eine leichte Umsatzsteigerung verzeichnen zu können. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird sich auf Vorjahresniveau bewegen. Fazit der Geschäftsführung Wir haben es Dank einer leistungsstarken Belegschaft und großem Zusammenhalt im Unternehmen geschafft, auch die neuerlichen Hürden im Geschäftsjahr 2022 zu überwinden und uns auf unvorhersehbare Entwicklungen einzustellen. Dies wird uns helfen, auch die Herausforderungen des Jahres 2023 erfolgreich zu meistern. Unser Dank gilt daher unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie auch allen Partnern die uns helfend und Rat gebend im vergangenen Jahr begleitet haben.
Herscheid, den 15. Juni 2023 Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH Dietrich Alberts, Geschäftsführender Gesellschafter Alexander Alberts, Geschäftsführender Gesellschafter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH, Herscheid, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Alberts Verwaltungsgesellschaft mbH, Herscheid, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile. - beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Lüdenscheid, den 19.06.2023 Dr. Prinz, Wirtschaftsprüferin Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 29.11.2023 gebilligt. |
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